Presse Thread
25.07.2008 - 13:58 Uhr
02.02.2021 - 22:52 Uhr
Zitat von wuerzbock
Es ist nur noch zum Kopfschütteln. Jeden Tag aufs Neue findet die selbstgerechte Twitteria jemand neuen, dessen absolute Linientreue zum eigenen Weltbild fraglich ist. Also muss man sich unbeholfen mit der "EY GEHT'S NOCH?"-Rhetorik und Shitstorm helfen.
Ich bin es einfach nur noch leid.
Es ist nur noch zum Kopfschütteln. Jeden Tag aufs Neue findet die selbstgerechte Twitteria jemand neuen, dessen absolute Linientreue zum eigenen Weltbild fraglich ist. Also muss man sich unbeholfen mit der "EY GEHT'S NOCH?"-Rhetorik und Shitstorm helfen.
Ich bin es einfach nur noch leid.
Ich würde die AfD niemals wählen, und bei diesen Reden von Höcke oder Kallbitz, die ganz bewusst gerade so vor der Grenze der Straffälligkeit ablaufen, bekomme ich wirklich körperlich Brechreiz.
Wenn die meinen persischen Arzt oder meinen Stamm-Dönermann deportieren wollen, werde ich dazwischen stehen.
Dennoch muss ich deinem Beitrag weitgehend zustimmen. Dieses fanatische Streben nach meinungsmäßiger "Hygiene", wo Leute stolz bei facebook erzählen, wen sie warum entfreundet haben, ist mir genauso zuwider wie die AfD selbst.
Das ist doch im Grunde genau das Denken, das man verurteilt. Mit genausoviel Schaum vor dem Mund und Hass im Blick. Dass dabei die Grenze der Ausgestoßerenen immer weiter Richtung Mitte verschoben wird, bis zu wirklich harmlosen Leuten wie Dieter Nuhr oder Lisa Eckhart, macht es sicher nicht besser..
Was erlaubt ist und was bestraft gehört haben in einer Demokratie aus sehr guten Gründen Gerichte zu entscheiden, auch wenn das manchmal weh tut. Der Pranger einiger Wutbürger war schon im Mittelalter ein mieses Konzept.
Scheixe finden gerne, kritisieren sehr sehr gerne, in Grund und Boden diskutieren perfekt. Aber Existenzen zerstören oder gar Gewalt anwenden klares nein!
02.02.2021 - 22:54 Uhr
@False_9
Oh ja, was für ein fürchterlicher Mensch.
Mal ernsthaft, bei aller Antipathie: Dass die AfD 2017 aus dem Stand mit 13% in den Bundestag eingezogen ist, hat vielleicht damit zu tun, dass der Bundestag sich in den Jahren zuvor nicht gerade mit zahlreichen parlamentarischen Sternstunden gerühmt hat. Diese Analyse kann man sowohl als Beobachter, wie ein Journalist es ist, als auch als politischer Gegner der Blauen treffen.
Oh ja, was für ein fürchterlicher Mensch.
Mal ernsthaft, bei aller Antipathie: Dass die AfD 2017 aus dem Stand mit 13% in den Bundestag eingezogen ist, hat vielleicht damit zu tun, dass der Bundestag sich in den Jahren zuvor nicht gerade mit zahlreichen parlamentarischen Sternstunden gerühmt hat. Diese Analyse kann man sowohl als Beobachter, wie ein Journalist es ist, als auch als politischer Gegner der Blauen treffen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wuerzbock am 02.02.2021 um 22:56 Uhr bearbeitet
02.02.2021 - 23:25 Uhr
Zitat von k.sch1
Finde ich schwierig... Die Situation haben ja viele Medien kritisch aufgenommen. Einfach weil es laut Geschäftsordnung des Bundestags vorgesehen ist, dass jede Fraktion einen Vizepräsidenten stellt.
Eigentlich ist es nur eine Formalie, dass diese "durchgewunken" werden. Die bisherigen Kandidaten wurden ja meist nicht aus sachlichen Gründen sondern aus parteipolitischen Gründen abgelehnt. Wenn man das kritisiert hat das für mich wenig mit einer Nähe zur AfD zu tun. Ich finde es auch eher kindisch... Zudem ist es halt super einfach medial zu verwerten und somit "hilft" man der AfD damit sogar nicht.
Finde ich schwierig... Die Situation haben ja viele Medien kritisch aufgenommen. Einfach weil es laut Geschäftsordnung des Bundestags vorgesehen ist, dass jede Fraktion einen Vizepräsidenten stellt.
Eigentlich ist es nur eine Formalie, dass diese "durchgewunken" werden. Die bisherigen Kandidaten wurden ja meist nicht aus sachlichen Gründen sondern aus parteipolitischen Gründen abgelehnt. Wenn man das kritisiert hat das für mich wenig mit einer Nähe zur AfD zu tun. Ich finde es auch eher kindisch... Zudem ist es halt super einfach medial zu verwerten und somit "hilft" man der AfD damit sogar nicht.
Will da gar keine große politische Diskussion anfangen, passt hier ja auch nicht so hin, auch wenn es meinem Wissensstand bei jedem der Kandidaten auch sachliche Gründe gab, dass die nicht gewählt wurden.
Dennoch sehe ich tatsächlich schon einen Unterschied, ob man diese Entscheidungen, wie es viele Medien getan haben, auf einer sachlichen Ebene kritisiert oder ob man einen Tweet schreibt, in der eine Bundestagsrede eines AfD-Mannes, in der dieser politische Prozess mit Herrmann Göring (!) verglichen wird, als "redlich verdiente Schelle" an den Bundestag bezeichnet wird. Dem entnehme ich eine gewisse Nähe, mindestens zur Rhetorik, die die AfD an den Tag legt und finde das, ungeachtet dessen, wie man zur Nichtwahl des Vizepräsidenten steht, völlig daneben.
03.02.2021 - 01:50 Uhr
Zitat von wuerzbock
Es ist nur noch zum Kopfschütteln. Jeden Tag aufs Neue findet die selbstgerechte Twitteria jemand neuen, dessen absolute Linientreue zum eigenen Weltbild fraglich ist. Also muss man sich unbeholfen mit der "EY GEHT'S NOCH?"-Rhetorik und Shitstorm helfen.
Ich bin es einfach nur noch leid.
Es ist nur noch zum Kopfschütteln. Jeden Tag aufs Neue findet die selbstgerechte Twitteria jemand neuen, dessen absolute Linientreue zum eigenen Weltbild fraglich ist. Also muss man sich unbeholfen mit der "EY GEHT'S NOCH?"-Rhetorik und Shitstorm helfen.
Ich bin es einfach nur noch leid.
Ah, rechte Diskursverschiebung par excellence. Die Empörung über die vermeintlich politisch linksgerichteten Berufs-Empörten. Mit dem Ziel, Diskussionen und kritisches Auseinandersetzen zu verhindern. Da wird auch gerne mal von einer "Twitteria" geredet, die nicht weiter definiert wird (und werden kann), um individuelle Stimmen der Kritik in einen großen Topf der Verallgemeinerung zu knallen und zu diskreditieren, anstatt sich mit diesen auseinanderzusetzen. Der einzige, der sich hier "unbeholfen" zeigt, bist du.
Zitat von steklo2
Das ist doch im Grunde genau das Denken, das man verurteilt. Mit genausoviel Schaum vor dem Mund und Hass im Blick. Dass dabei die Grenze der Ausgestoßerenen immer weiter Richtung Mitte verschoben wird, bis zu wirklich harmlosen Leuten wie Dieter Nuhr oder Lisa Eckhart, macht es sicher nicht besser..
Das ist doch im Grunde genau das Denken, das man verurteilt. Mit genausoviel Schaum vor dem Mund und Hass im Blick. Dass dabei die Grenze der Ausgestoßerenen immer weiter Richtung Mitte verschoben wird, bis zu wirklich harmlosen Leuten wie Dieter Nuhr oder Lisa Eckhart, macht es sicher nicht besser..
Puh. Deine für mich sehr erschreckende Bezeichnung für Dieter Nuhr und v.a. Lisa Eckhart mal außen vor gelassen, denke ich, dass dein Blickwinkel verschoben ist. Nicht wird die Grenze der "Ausgestoßenen" immer weiter Richtung "Mitte" (wo auch immer diese zu verorten sei) verschoben, sondern jene "Ausgestoßene", die sich gerne als Opfer einer nicht existierenden Cancel Culture sehen, sind es, die den Rahmen an Ideen, die im öffentlichen Diskurs als akzeptabel angesehen werden, immer weiter nach rechts verschieben. Sie sind es selbst, die sich in einer immer liberaler werdenen Gesellschaft an eine Grenze manövrieren.
Zitat von steklo2
Scheixe finden gerne, kritisieren sehr sehr gerne, in Grund und Boden diskutieren perfekt. Aber Existenzen zerstören oder gar Gewalt anwenden klares nein!
Scheixe finden gerne, kritisieren sehr sehr gerne, in Grund und Boden diskutieren perfekt. Aber Existenzen zerstören oder gar Gewalt anwenden klares nein!
Ich finde es schön, dass wir da auf einen Nenner kommen, frage mich jedoch, wo du "Existenzen zerstören" und "Gewalt anwenden" in den wenigen Tweets findest, die zu Esser über die letzten 48h abgesetzt wurden.
So, back to topic:
Ich finde die Personalie Fritz Esser problematisch. Ich tue mich jedoch schwer damit, Esser völlig zu diskreditieren. Ich möchte zuvor anmerken, dass ich Max Goldt zustimme, der die BILD als Organ der Niedertracht bezeichnet hat. Und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Esser in 9 Jahren Tätigkeit bei der BILD für eine gewisse Zeit als Ressortleiter eine Menge Verantwortung getragen hat. Ich stimme auch seinen Kommentaren nicht zu.
Wenn ich mir jedoch sein Twitter-Profil anschaue, so sehe ich nach dem Wechsel zu DB Schenker keinerlei solcher Äußerungen mehr. Falls dies noch der Fall sein sollte, möge man mich bitte korrigieren. Ich denke, dass man hier eine gewisse Professionalität und Loyalität seinem Arbeitgeber gebenüber erkennen kann, die ich von ihm von nun an auch gegenüber dem FC erwarte. Es ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen, dass man als Journalist bei der BILD in ein Meinungskorsett gezwungen wird, das nicht notwendigerweise dem eigenen entspricht. Ich kenne genug Menschen persönlich, die bei der BILD gearbeitet haben, politisch jedoch ganz andere Werte repräsentieren und vorleben. Leider ist die Axel Springer Akademie immer noch einer der besten Adressen in Deutschland, um das Handwerk Journalismus zu erlernen.
Das soll keine Relativierung seiner Aussagen sein. Ich finde es lediglich sehr schwer, anhand der gezeigten Tweets zweifellos auf die politische Richtung von Esser zu schließen und damit für mich begründete Zweifel einer gespielten Rolle wegzuwischen. Natürlich ist die Chance da und vielleicht auch größer als ich annehme, dass Esser rechts-konservative Werte vertritt. In dem Fall fände ich es verwerflich, wie auch schon in der Diskussion um Bosbach, dass dieser die Medienkommunikation meines Vereins verantwortet, kann und will ihm diese persönliche Meinung jedoch nicht nehmen.
Letzten Endes müssen wir alle darauf hoffen, dass die Verantwortlich in Esser einen geeigneten, professionellen und moralisch (so gut wie es geht) einwandfreien Kandidaten gefunden haben, der die Werte des FC in einem gleichen Maße nach außen tragen kann. Außerdem sollte man es nicht unterschätzen, dass Esser mit seiner vita den Umgang mit der BILD-Zeitung vereinfachen kann.
03.02.2021 - 11:10 Uhr
Dass du in einer Boulevardzeitung eine zugespitzte Darstellung findest, ist ja kein Wunder. Derlei Zuspitzungen werden ja gerne übergangen, wenn es um irgendwelche Managergehälter oder so geht. Dann ist es gerade recht.
Wenn du dich bei Stefan Aust bspw. informierst, wirst du feststellen, dass es Vollzugsdefizite in der Migrationspolitik gibt. Es gab und gibt auch mannigfaltige Versäumnisse. Es gab zu Beginn der Migrationskrise das Problem, dass unzählige Migranten mit Mehrfachidentitäten unterwegs waren und heute haben wir immer noch das Problem, dass über 270.000 Ausländer in Deutschland ausreisepflichtig sind.
Zu dem Fall, den Esser beschreibt: Der kamerunische Asylbewerber hatte im Flüchtlingsheim randaliert und es später mit einem KZ verglichen. Sowieso ist in seinen Augen alles fürchterlich rassistisch und schlimm. Für solche Individuen fehlt mir jegliches Verständnis und ich werde wütend bei dem Gedanken, dass wir unsere Ressourcen für solche Typen verschwenden, während wir z.B. den Säuberungen gegen Minderheiten im nahen Osten und Kaukasus einfach gleichgültig zusehen. Meine Erfahrung ist, dass solche Typen nicht nur finanzielle, sondern auch die raren personellen Ressourcen in Ämtern und Initiativen blockieren und damit Schaden verursachen.
Indem man jegliche Kritik an dem Themenkomplex unterdrückt und verhindert, indem man mit dem Verweis auf Diversity sein Bullerbü zu erhalten versucht, erreicht man übrigens das Gegenteil. Die gesellschaftliche Akzeptanz für die Aufnahme von Flüchtlingen schwindet, wenn man eben kein klares Regelwerk hat, das man durchsetzt. Um das zu verhindern, muss man Missstände eben benennen können. Und man kann auch nicht jede Kritik pauschal abwehren, ohne zu wissen welchen Wissens- und Erfahrungsschatz der Andersdenkende hat.
Ich finde es daher geradezu lächerlich, wenn man jetzt unter dem losen Verweis auf die Werte des FC Köln um diese Personalie derartige Aufstände entfacht. Für mich bleibt da nicht viel übrig, außer dass er für die BILD gearbeitet hat und seine Artikel vielleicht nicht deckungsgleich waren mit dem Pamphleten der TAZ oder bento.
Zurück zur Personalie Esser: Der Mann wird offensichtlich auch von Wehrle befürwortet, der nun wirklich nicht im Verdacht steht irgendwie ein verkappter Brauner zu sein. Esser weiß um das Image des 1. FC Köln und wird sich wohl bewusst sein welche Kommunikation er für den Effzeh aufbauen muss und wie er diese betreibt. Er wird den Vorstand und die Geschäftsführung zudem mit großer Sicherheit auch ein Konzept vorgestellt haben, um diese von seiner Eignung für die Position zu überzeugen.
Wenn du dich bei Stefan Aust bspw. informierst, wirst du feststellen, dass es Vollzugsdefizite in der Migrationspolitik gibt. Es gab und gibt auch mannigfaltige Versäumnisse. Es gab zu Beginn der Migrationskrise das Problem, dass unzählige Migranten mit Mehrfachidentitäten unterwegs waren und heute haben wir immer noch das Problem, dass über 270.000 Ausländer in Deutschland ausreisepflichtig sind.
Zu dem Fall, den Esser beschreibt: Der kamerunische Asylbewerber hatte im Flüchtlingsheim randaliert und es später mit einem KZ verglichen. Sowieso ist in seinen Augen alles fürchterlich rassistisch und schlimm. Für solche Individuen fehlt mir jegliches Verständnis und ich werde wütend bei dem Gedanken, dass wir unsere Ressourcen für solche Typen verschwenden, während wir z.B. den Säuberungen gegen Minderheiten im nahen Osten und Kaukasus einfach gleichgültig zusehen. Meine Erfahrung ist, dass solche Typen nicht nur finanzielle, sondern auch die raren personellen Ressourcen in Ämtern und Initiativen blockieren und damit Schaden verursachen.
Indem man jegliche Kritik an dem Themenkomplex unterdrückt und verhindert, indem man mit dem Verweis auf Diversity sein Bullerbü zu erhalten versucht, erreicht man übrigens das Gegenteil. Die gesellschaftliche Akzeptanz für die Aufnahme von Flüchtlingen schwindet, wenn man eben kein klares Regelwerk hat, das man durchsetzt. Um das zu verhindern, muss man Missstände eben benennen können. Und man kann auch nicht jede Kritik pauschal abwehren, ohne zu wissen welchen Wissens- und Erfahrungsschatz der Andersdenkende hat.
Ich finde es daher geradezu lächerlich, wenn man jetzt unter dem losen Verweis auf die Werte des FC Köln um diese Personalie derartige Aufstände entfacht. Für mich bleibt da nicht viel übrig, außer dass er für die BILD gearbeitet hat und seine Artikel vielleicht nicht deckungsgleich waren mit dem Pamphleten der TAZ oder bento.
Zurück zur Personalie Esser: Der Mann wird offensichtlich auch von Wehrle befürwortet, der nun wirklich nicht im Verdacht steht irgendwie ein verkappter Brauner zu sein. Esser weiß um das Image des 1. FC Köln und wird sich wohl bewusst sein welche Kommunikation er für den Effzeh aufbauen muss und wie er diese betreibt. Er wird den Vorstand und die Geschäftsführung zudem mit großer Sicherheit auch ein Konzept vorgestellt haben, um diese von seiner Eignung für die Position zu überzeugen.
03.02.2021 - 12:40 Uhr
Zitat von wuerzbock
Im Übrigen meine ich mit dem Verweis auf die "EY GEHT'S NOCH"-Rhetorik, dass es oft an Selbstkritik und Selbstreflektion fehlt. Beides Aspekte die eben zu kurz kommen, wenn man nur auf sein Bauchgefühl hört.
Im Übrigen meine ich mit dem Verweis auf die "EY GEHT'S NOCH"-Rhetorik, dass es oft an Selbstkritik und Selbstreflektion fehlt. Beides Aspekte die eben zu kurz kommen, wenn man nur auf sein Bauchgefühl hört.
Das ist aber ein Problem aller Ränder.
Ich habe das Gefühl, dass momentan die Filterblasen der lautesten 10% rechts und links einen verbissenen Krieg gegeneinander führen, während die 80% in der Mitte einfach nur genervt den Kopf über herbeiphantasierte "Umvolkung" oder "rassistische Karnevalskostüme" schütteln.
Gefährlich ist diese "wer nicht für uns ist, ist gegen uns"-Haltung, die aber auch beide Seiten sehr gut können. Aber gut, wenn sie es so wollen bin ich halt dann gegen sie.
03.02.2021 - 13:13 Uhr
Zitat von wuerzbock
Exakt. Es ist ja auch ebenso unmöglich geworden, dass man mal dem politischen Kontrahenten zugesteht, dass er einen Punkt landet. Aber die Graubereiche gehen halt vollkommen flöten. Das ist wie bei den Diskussionen um den FC und Fussball, wo man sich auch über die Verbände und deren Gewinnmaximierung aufregt, aber es auch ablehnt sich irgendwie hinter dem gewalttätigen oder mindest Gewalt tolerierenden Mob mit Bart-Simpson-Doppelhalter zu versammeln. Reaktion: "Eventfan!" oder "Fahr mal auswärts, du Spa**!"
Exakt. Es ist ja auch ebenso unmöglich geworden, dass man mal dem politischen Kontrahenten zugesteht, dass er einen Punkt landet. Aber die Graubereiche gehen halt vollkommen flöten. Das ist wie bei den Diskussionen um den FC und Fussball, wo man sich auch über die Verbände und deren Gewinnmaximierung aufregt, aber es auch ablehnt sich irgendwie hinter dem gewalttätigen oder mindest Gewalt tolerierenden Mob mit Bart-Simpson-Doppelhalter zu versammeln. Reaktion: "Eventfan!" oder "Fahr mal auswärts, du Spa**!"
Hat schon was Ironisches, wenn man bemängelt, dass dem Kontrahenten nichts zugestanden wird, während man gleichzeitig jede wie auch immer motivierte Kritik an dieser Person als Teil irgendeines merkwürdigen Twitter-Mobs (was auch immer das ist) oder als Berufsempörte bezeichnet und mit irgendwelchen polemischen Bullerbü-Sprüchen um sich schmeißt.
03.02.2021 - 14:39 Uhr
Zitat von DonMarvel
Zeigt aber auch die pure Inkompetenz des Vorstandes.
Zitat von Marsupilami
Warte noch auf die Bestätigung, aber das wäre zu schön!
Zitat von r9nigol
https://www.sport1.de/fussball/dfb-pokal/2021/02/1-fc-koeln-stellt-fritz-esser-doch-nicht-als-pressechef-ein
byebye
https://www.sport1.de/fussball/dfb-pokal/2021/02/1-fc-koeln-stellt-fritz-esser-doch-nicht-als-pressechef-ein
byebye
Warte noch auf die Bestätigung, aber das wäre zu schön!
Zeigt aber auch die pure Inkompetenz des Vorstandes.
Das scheint im ersten Moment so zu sein, da hast du recht.
Aber es stellt sich doch die Frage, ob das jemand wie Wolf tatsächlich wissen muss.
Seine BILD Artikel muss man nicht kennen. Denke die kennen alle auch nur, weil sie mit der jetzigen Protestwelle recherchiert wurde.
Der AfD „Skandal“ ist doch hauptsächlich auf Twitter passiert, oder vertue ich mich da? Wissen tue ich es nicht aber so kam es auf den letzten Seiten hier rüber. Ich kannte es nicht, bin aber auch nicht bei Twitter oder Insta aktiv und nutze auch FB nicht mehr.
Bleibt also die Twitter Aktion gegen Ultra Chaoten. Wahrscheinlich ist es so passiert, dass sich daran einige Fans erinnert haben und den Rest dann im Anschluss recherchiert haben.
Bleibt für mich die Frage, muss der Vorstand wissen, was ein Bild Mitarbeiter vor 5-6 Jahren auf Twitter gepostet hat? Ich kann mich nicht erinnern, hab es 2016/17 einen große Fan Aufstand außerhalb von Twitter oder der Foren im Internet?
Die Frage soll nicht provozieren sondern ist wirklich offen gemeint.
Ich persönlich denke, dass den Namen nur beleidigte Fans in Erinnerung hatten und der Rest dann schnell mit aufgesprungen ist. Generell will ich aber nur sagen, dass sowas der Vorstand oder die GFs nicht wissen müssen.
Dass sie die Entscheidung dann jetzt tatsächlich zurück ziehen, empfinde ich daher nicht als Inkompetenz sondern ich bin eher überrascht, dass sie über ihren Schatten springen und einen „Fehler“ zugeben und korrigieren. Solch ein Verhalten haben sehr sehr viele Menschen nicht in ihrem Verhaltens-Repertoire
03.02.2021 - 14:42 Uhr
Ich habe mir seine Artikel mal durchgelesen und sehe zwar überspitzte Rhetorik, halte es aber für sehr weit hergeholt ihn deswegen als Rassisten oder Rechten zu bezeichnen. Natürlich ist es legitim sich über Veränderungen durch Migration zu sorgen, solange daraufhin keine Gewalt und Hass folgt. Jeder Mensch hat Vorurteile und hat sich in seinem Leben mal daneben benommen oder unschöne Gedanken gehabt.
Er hat auch niemals FC Fans als Schwachmaten bezeichnet, sondern geschrieben, dass Schwachmaten im FC Trikot den FC blamiert haben und damit hatte er Recht. Wer Feuerwerkskörper auf Tribünen zündet ist ein Schwachmat. Natürlich kann man diese Aussage schön verdrehen und ihm anderes in den Mund legen. Macht das Boulevard aus dem er ursprünglich stammt ja auch häufiger mal. Ironie? Wobei Boulevard-Journalismus ja eigentlich "nur" sein Job war. Wenn das keiner lesen will, wird's auch nicht geschrieben.
Ich mag diese Hetze und Überinterpretation jedenfalls nicht. Es geht um einen Menschen, der öffentlich - zum Teil mit Falschaussagen - zur Sau gemacht wird. Ist doch nur eine Frage der Zeit, bis ein ***** meint ihn deswegen sogar bedrohen zu müssen.
Mir persönlich ist es egal, wer FC Kommunikationschef ist, solange er diesen Job seriös und gut macht. Jeder hat eine Vergangenheit und ist nicht unbedingt stolz auf alles. Er mag eine unglückliche Wahl gewesen sein, die Dynamik hinter der Empörung nimmt aber gefährliche Züge an und es springen Leute auf, die sich offensichtlich selbst nicht informiert haben und einfach nur dabei sein wollen.
Er hat auch niemals FC Fans als Schwachmaten bezeichnet, sondern geschrieben, dass Schwachmaten im FC Trikot den FC blamiert haben und damit hatte er Recht. Wer Feuerwerkskörper auf Tribünen zündet ist ein Schwachmat. Natürlich kann man diese Aussage schön verdrehen und ihm anderes in den Mund legen. Macht das Boulevard aus dem er ursprünglich stammt ja auch häufiger mal. Ironie? Wobei Boulevard-Journalismus ja eigentlich "nur" sein Job war. Wenn das keiner lesen will, wird's auch nicht geschrieben.
Ich mag diese Hetze und Überinterpretation jedenfalls nicht. Es geht um einen Menschen, der öffentlich - zum Teil mit Falschaussagen - zur Sau gemacht wird. Ist doch nur eine Frage der Zeit, bis ein ***** meint ihn deswegen sogar bedrohen zu müssen.
Mir persönlich ist es egal, wer FC Kommunikationschef ist, solange er diesen Job seriös und gut macht. Jeder hat eine Vergangenheit und ist nicht unbedingt stolz auf alles. Er mag eine unglückliche Wahl gewesen sein, die Dynamik hinter der Empörung nimmt aber gefährliche Züge an und es springen Leute auf, die sich offensichtlich selbst nicht informiert haben und einfach nur dabei sein wollen.
03.02.2021 - 15:23 Uhr
Zitat von AlbertusMagnus
In meinen Augen ist es einfach nur unfassbar peinlich, dass sich der Vorstand von Twitter etc. in seiner Entscheidung korrigieren lässt.
Das sollte man sich mal unabhängig von der umstrittenen Personalie Fritz Esser vor Augen führen.
Ich hoffe es hat wenigstens ein offenes und faires Auswahlverfahren für das Amt des Medienchefs stattgefunden.
Möchte nicht auch noch auf Twitter lesen müssen, dass der gute alte kölsche Klüngel die Personalie hervorgebracht hat.
Das Vorgehen (sowohl Auswahl, als auch jetzt die "Korrektur") stört den Betriebsfrieden des Effzeh enorm und dieser ist wirklich nicht gerade gefestigt.
Dem Vorstand empfehle ich jetzt im weiteren Vorgehen einfach auf Twitter nachzufragen, wer denn "politisch" geeignet ist und wer nicht. Selbst wird es der Vorstand wohl nicht mehr hinbekommen.
In meinen Augen ist es einfach nur unfassbar peinlich, dass sich der Vorstand von Twitter etc. in seiner Entscheidung korrigieren lässt.
Das sollte man sich mal unabhängig von der umstrittenen Personalie Fritz Esser vor Augen führen.
Ich hoffe es hat wenigstens ein offenes und faires Auswahlverfahren für das Amt des Medienchefs stattgefunden.
Möchte nicht auch noch auf Twitter lesen müssen, dass der gute alte kölsche Klüngel die Personalie hervorgebracht hat.
Das Vorgehen (sowohl Auswahl, als auch jetzt die "Korrektur") stört den Betriebsfrieden des Effzeh enorm und dieser ist wirklich nicht gerade gefestigt.
Dem Vorstand empfehle ich jetzt im weiteren Vorgehen einfach auf Twitter nachzufragen, wer denn "politisch" geeignet ist und wer nicht. Selbst wird es der Vorstand wohl nicht mehr hinbekommen.
Dafür werden gleich wieder Steine fliegen, aber ein weiteres Indiz wie schlimm es um diesen Verein auf so vielen Ebenen steht.
Was wünsche ich mir eine Entgiftung, dass wir zumindest in 3/5/10 Jahren dort stehen, wo die Eintracht zurzeit ist. Nicht wirtschaftlich oder sportlich, aber zumindest mal von den Grundvoraussetzungen. Dass wir der '"feine Verein" werden, für den wir uns gerne halten, der wir aber einfach schon lange nicht mehr sind.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



