| Geburtsdatum | 09.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Österreich |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Ralph Hasenhüttl [Trainer]
17.03.2024 - 16:36 Uhr
19.04.2025 - 15:02 Uhr
Zitat von Houdini
Fußballsachverstand und kontinuierliche Arbeit fordern aber gleichzeitig Christiansen entlassen. Das beißt sich doch sehr. Trifft meinen Humor. Man sollte auch froh sein, einen Rose nicht zu bekommen, da kann man direkt mit Hasenhüttl weitermachen. Beide lassen gleich Fußball spielen.
Vielleicht sollte man sich eher fragen welche Trainer man einstellt nur um am Ende wieder zu sehen - das passt nicht zusammen. Das letzte mal als man etwas mutiger war und nicht Namen gegangen ist, war Glasner und das hat sich sportlich gelohnt.
Zitat von LordSuperKing
koalaroo: 100 % Zustimmung, genau so ist es.
Brentford ist das perfekte Beispiel für Fußballsachverstand und kontinuierliche Arbeit, und Thomas Frank müsste verrückt sein, von dort nach Wolfsburg zu wechseln. Wir bauen uns genau denselben „Schleudersitz‑Ruf“ auf wie der HSV oder Schalke, und in Zukunft werden nur völlig verzweifelte Trainer hierher kommen. Selbst einen Rose zu bekommen, ist schon schwer, obwohl er bei keiner seiner bisherigen Bundesliga‑Stationen überzeugen konnte.
Wenn jemand gehen sollte, dann ist es ganz klar Christiansen. Die Kaderplanung in der Verteidigung ist eine Katastrophe. Mit Maehle sind wir nur mit einem bundesligatauglichen Außenverteidiger in die Saison gegangen, und in der Innenverteidigung hatten wir großes Glück, dass Koulierakis so eingeschlagen hat und es nicht viele Verletzte gab. Höhepunkt für mich war das Spiel gegen Union, in dem sie Fischer als Schwachstelle ausgemacht haben und nur über die linke Seite kamen.
Wie dem auch sei, wahrscheinlich wird es genauso kommen, wie koalaroo schreibt: Man wirft den Trainer raus, holt jemanden mit anderen Vorstellungen, der dann versucht, mit unserem Kader Ballbesitzfußball zu spielen 🤣 oder so etwas in der Art.
koalaroo: 100 % Zustimmung, genau so ist es.
Brentford ist das perfekte Beispiel für Fußballsachverstand und kontinuierliche Arbeit, und Thomas Frank müsste verrückt sein, von dort nach Wolfsburg zu wechseln. Wir bauen uns genau denselben „Schleudersitz‑Ruf“ auf wie der HSV oder Schalke, und in Zukunft werden nur völlig verzweifelte Trainer hierher kommen. Selbst einen Rose zu bekommen, ist schon schwer, obwohl er bei keiner seiner bisherigen Bundesliga‑Stationen überzeugen konnte.
Wenn jemand gehen sollte, dann ist es ganz klar Christiansen. Die Kaderplanung in der Verteidigung ist eine Katastrophe. Mit Maehle sind wir nur mit einem bundesligatauglichen Außenverteidiger in die Saison gegangen, und in der Innenverteidigung hatten wir großes Glück, dass Koulierakis so eingeschlagen hat und es nicht viele Verletzte gab. Höhepunkt für mich war das Spiel gegen Union, in dem sie Fischer als Schwachstelle ausgemacht haben und nur über die linke Seite kamen.
Wie dem auch sei, wahrscheinlich wird es genauso kommen, wie koalaroo schreibt: Man wirft den Trainer raus, holt jemanden mit anderen Vorstellungen, der dann versucht, mit unserem Kader Ballbesitzfußball zu spielen 🤣 oder so etwas in der Art.
Fußballsachverstand und kontinuierliche Arbeit fordern aber gleichzeitig Christiansen entlassen. Das beißt sich doch sehr. Trifft meinen Humor. Man sollte auch froh sein, einen Rose nicht zu bekommen, da kann man direkt mit Hasenhüttl weitermachen. Beide lassen gleich Fußball spielen.
Vielleicht sollte man sich eher fragen welche Trainer man einstellt nur um am Ende wieder zu sehen - das passt nicht zusammen. Das letzte mal als man etwas mutiger war und nicht Namen gegangen ist, war Glasner und das hat sich sportlich gelohnt.
Ich habe nicht gefordert, dass man Christiansen entlässt, sondern wollte nur sagen: Wenn einer der beiden gehen muss, dann wäre ich eher für Christiansen statt Hasenhüttel.
19.04.2025 - 16:39 Uhr
Das ist doch Quatsch.
Christiansen kam letztes Jahr im Sommer. Hasenhüttl war gerade 8 Spiele im Amt und hat die Mannschaft stabilisiert und aus dem Abstiegskampf befreit. Da konnte er ihn wohl kaum entlassen, ohne sich überhaupt ein Bild von der Lage zu machen. Was sollte PC also tun? Alles andere, als die ersten Monate zur Beobachtung zu nutzen, wäre blanker Aktionismus gewesen, das hätte auch niemand akzeptiert.
Christiansens eigentliche Arbeit beginnt jetzt, in diesem Sommer. Daran wird er sich messen lassen müssen.
Ihn zu kritisieren oder gar seinen Kopf zu fordern, ist aktuell völlig absurd. Würde das passieren, wären wir der lächerlichste Klub der Bundesligageschichte.
Man hat PC geholt, er hat die Leute arbeiten lassen und sich einen Eindruck verschafft. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der er agieren muss und wird. Danach kann man ihn bewerten.
Christiansen kam letztes Jahr im Sommer. Hasenhüttl war gerade 8 Spiele im Amt und hat die Mannschaft stabilisiert und aus dem Abstiegskampf befreit. Da konnte er ihn wohl kaum entlassen, ohne sich überhaupt ein Bild von der Lage zu machen. Was sollte PC also tun? Alles andere, als die ersten Monate zur Beobachtung zu nutzen, wäre blanker Aktionismus gewesen, das hätte auch niemand akzeptiert.
Christiansens eigentliche Arbeit beginnt jetzt, in diesem Sommer. Daran wird er sich messen lassen müssen.
Ihn zu kritisieren oder gar seinen Kopf zu fordern, ist aktuell völlig absurd. Würde das passieren, wären wir der lächerlichste Klub der Bundesligageschichte.
Man hat PC geholt, er hat die Leute arbeiten lassen und sich einen Eindruck verschafft. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der er agieren muss und wird. Danach kann man ihn bewerten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 19.04.2025 um 16:44 Uhr bearbeitet
19.04.2025 - 16:46 Uhr
Zitat von LordSuperKing
Ich habe nicht gefordert, dass man Christiansen entlässt, sondern wollte nur sagen: Wenn einer der beiden gehen muss, dann wäre ich eher für Christiansen statt Hasenhüttel.
Zitat von Houdini
Fußballsachverstand und kontinuierliche Arbeit fordern aber gleichzeitig Christiansen entlassen. Das beißt sich doch sehr. Trifft meinen Humor. Man sollte auch froh sein, einen Rose nicht zu bekommen, da kann man direkt mit Hasenhüttl weitermachen. Beide lassen gleich Fußball spielen.
Vielleicht sollte man sich eher fragen welche Trainer man einstellt nur um am Ende wieder zu sehen - das passt nicht zusammen. Das letzte mal als man etwas mutiger war und nicht Namen gegangen ist, war Glasner und das hat sich sportlich gelohnt.
Zitat von LordSuperKing
koalaroo: 100 % Zustimmung, genau so ist es.
Brentford ist das perfekte Beispiel für Fußballsachverstand und kontinuierliche Arbeit, und Thomas Frank müsste verrückt sein, von dort nach Wolfsburg zu wechseln. Wir bauen uns genau denselben „Schleudersitz‑Ruf“ auf wie der HSV oder Schalke, und in Zukunft werden nur völlig verzweifelte Trainer hierher kommen. Selbst einen Rose zu bekommen, ist schon schwer, obwohl er bei keiner seiner bisherigen Bundesliga‑Stationen überzeugen konnte.
Wenn jemand gehen sollte, dann ist es ganz klar Christiansen. Die Kaderplanung in der Verteidigung ist eine Katastrophe. Mit Maehle sind wir nur mit einem bundesligatauglichen Außenverteidiger in die Saison gegangen, und in der Innenverteidigung hatten wir großes Glück, dass Koulierakis so eingeschlagen hat und es nicht viele Verletzte gab. Höhepunkt für mich war das Spiel gegen Union, in dem sie Fischer als Schwachstelle ausgemacht haben und nur über die linke Seite kamen.
Wie dem auch sei, wahrscheinlich wird es genauso kommen, wie koalaroo schreibt: Man wirft den Trainer raus, holt jemanden mit anderen Vorstellungen, der dann versucht, mit unserem Kader Ballbesitzfußball zu spielen 🤣 oder so etwas in der Art.
koalaroo: 100 % Zustimmung, genau so ist es.
Brentford ist das perfekte Beispiel für Fußballsachverstand und kontinuierliche Arbeit, und Thomas Frank müsste verrückt sein, von dort nach Wolfsburg zu wechseln. Wir bauen uns genau denselben „Schleudersitz‑Ruf“ auf wie der HSV oder Schalke, und in Zukunft werden nur völlig verzweifelte Trainer hierher kommen. Selbst einen Rose zu bekommen, ist schon schwer, obwohl er bei keiner seiner bisherigen Bundesliga‑Stationen überzeugen konnte.
Wenn jemand gehen sollte, dann ist es ganz klar Christiansen. Die Kaderplanung in der Verteidigung ist eine Katastrophe. Mit Maehle sind wir nur mit einem bundesligatauglichen Außenverteidiger in die Saison gegangen, und in der Innenverteidigung hatten wir großes Glück, dass Koulierakis so eingeschlagen hat und es nicht viele Verletzte gab. Höhepunkt für mich war das Spiel gegen Union, in dem sie Fischer als Schwachstelle ausgemacht haben und nur über die linke Seite kamen.
Wie dem auch sei, wahrscheinlich wird es genauso kommen, wie koalaroo schreibt: Man wirft den Trainer raus, holt jemanden mit anderen Vorstellungen, der dann versucht, mit unserem Kader Ballbesitzfußball zu spielen 🤣 oder so etwas in der Art.
Fußballsachverstand und kontinuierliche Arbeit fordern aber gleichzeitig Christiansen entlassen. Das beißt sich doch sehr. Trifft meinen Humor. Man sollte auch froh sein, einen Rose nicht zu bekommen, da kann man direkt mit Hasenhüttl weitermachen. Beide lassen gleich Fußball spielen.
Vielleicht sollte man sich eher fragen welche Trainer man einstellt nur um am Ende wieder zu sehen - das passt nicht zusammen. Das letzte mal als man etwas mutiger war und nicht Namen gegangen ist, war Glasner und das hat sich sportlich gelohnt.
Ich habe nicht gefordert, dass man Christiansen entlässt, sondern wollte nur sagen: Wenn einer der beiden gehen muss, dann wäre ich eher für Christiansen statt Hasenhüttel.
Meinst du nicht das Schindzielorz für Kaderplanung im Sommer zuständig war und Christiansen seine Einschätzung von Hasenhüttl geholt hat, der ha zuvor mit dem Kader gearbeitet hat. Christiansens Arbeit kann man doch erst jetzt ab diesen Sommer bewerten.
Außerdem ist Hasenhüttl für den grausamen Spielaufbau verantwortlich. Offensichtlich hält er viel von Fischer und Baku hat er auch als Rechtsverteidiger gesehen. Hasenhüttl hat Bournauw im Sommer noch als Abwerchef ausgerufen aber nach den ersten Spielen war klar dass diese Innenverteidigung bei uns nicht funktioniert. So wurden Koulierakis und Vavro verpflichtet.
Christansen vor Hasenhüttl zu entlassen ist das komplette Gegenteil um kontinuierlich und zielführend den Verein aufzustellen.
19.04.2025 - 20:22 Uhr
Also nochmal: Ich würde keinen von denen feuern, schon gar nicht, weil ich nicht weiß, wer für welchen Transfer verantwortlich war. Ich denke, das Ding ist aber sowieso schon durch und Hasenhüttel ist im Sommer weg. Für mich sind da die Erinnerungen an Glasner und Schmadtke noch zu frisch, wo ein guter Trainer sinnloserweise weggekelt wird und man dafür Bommel und Kohfeldt holt. Kann natürlich sein, dass es dieses Mal alles anders wird 🤷♂️
19.04.2025 - 23:27 Uhr
Quelle: www.ligainsider.de
„Er hätte nicht mehr auf dem Platz stehen sollen“, sagte der Österreicher im Sky-Interview über den Torschützen. Auf der anschließenden Pressekonferenz stellte er klar: „Von fünf Innenverteidigern sind momentan nur zwei fit, die auch aus einer Verletzungspause kamen. Ich glaube, dass ich Denis jetzt die ganze Woche rausnehmen muss, dass er am Samstag wieder einigermaßen dabei ist“, so Hasenhüttl.
Wir hatten das Thema letztens ja hier auch schon. Er macht genauso weiter, wie er aufgehört hat. Völlig ohne Grund werden Spieler verheizt. Vavro spielt heute durch, obwohl dieser gar nicht fit war und gar nicht so lange spielen sollte. Begründet wird dies mit der Personallage, obwohl man mit Neininger sogar einen IV dabei hat, offensichtlich für ihn aber gar keine Rolle spielt.
Für kommende Woche ist dieser nun fraglich, weil er nun wahrscheinlich die ganze Woche regenerieren muss.
Bei Svanberg ja ähnlich. Bei diesem ist seine Knieverletzung, die ihn die letzten Wochen geplagt hat, wohl auch wieder aufgebrochen.
Auch einen Paredes hat man heute ohne jegliche Spielpraxis, nach monatelanger Verletzung direkt wieder in die Startelf geworfen.
Ich verstehe nicht, wieso man dies tut. Personallage hin oder her. Wir spielen hier um die goldene Ananas und setzen die Gesundheit der Spieler massivst aufs Spiel, weil man meint sie unbedingt spielen lassen zu müssen. Da kommt sich doch jedes Talent verarscht vor.
Die Spieler bekommen gar keine Chance sich vernünftig zu regenerieren, weil der Trainer der Meinung ist, man müsste sie sofort wieder spielen lassen.
Alleine wenn man heute aber das Spiel ab Minute 65/70 gesehen hat, fiel auf, dass so gut wie keiner fit ist. Die Mannschaft ist stehend KO, weil keiner mal ne Pause bekommt und offensichtlich auch konditionelle Defizite vorhanden sind.
20.04.2025 - 07:48 Uhr
Von mir aus – lasst uns den Trainer entlassen. Aber ich gebe euch Brief und Siegel: Im Frühjahr 2026 diskutieren wir hier im Thread von „Trainer XYZ“ wieder über genau dasselbe Thema.
Für mich ist der Trainer das ärmste Würstchen in unserem ganzen Konstrukt – zwischen Industriemanagern, die glauben, sie könnten Bundesliga-Manager '98 spielen, und einer Mannschaft, auf deren Rücken der schnelle Erfolg ausgetragen wird (siehe mein Beitrag von gestern).
Seit dem Jahr 2000 beträgt die durchschnittliche Amtszeit eines Bundesliga-Trainers rund zwei Jahre. Beim VfL sind es gerade einmal etwa 1,3 Jahre. Heißt: Ein durchschnittlicher Trainer in Deutschland hält satte 54 % länger durch als einer in Wolfsburg.
Ich wünsche mir für unseren VfL einfach mehr Kontinuität. Aber die gibt es nur, wenn in der 13. Etage unseres Eigentümers endlich fußballaffine Menschen Entscheidungen treffen. Ob der Manager nun PC, Schäfer oder Schindzielorz heißt, ist dabei fast nebensächlich – solange es sich nur um Marionetten mit halbgarer Entscheidungsgewalt handelt, ändert sich nichts.
Ich träume von einem VfL mit einem klaren Konzept. Einem Verein, der an einem Weg arbeitet, statt alle paar Monate die Pferde neu zu satteln – wie man es bei VW so gern tut. Nur: Im Fußball funktioniert das nicht. Und, wie man sieht, auch nicht immer in der Industrie.
Ich will einen VfL, der auf die eigene Jugend setzt. Der, wenn überhaupt, junge und hungrige Spieler verpflichtet, sie gezielt ausbildet und sich so perspektivisch für die Europa League empfiehlt.
Wünsche und Träume darf man ja noch haben – und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt (ja ja, 5 € ins Phrasenschwein).
Aber mit dem nächsten Trainerwechsel werden wir diesen Zielen wohl kaum näherkommen. Dafür braucht es ein tiefgreifendes Umdenken – im ganzen VfL-VW-System.
Für mich ist der Trainer das ärmste Würstchen in unserem ganzen Konstrukt – zwischen Industriemanagern, die glauben, sie könnten Bundesliga-Manager '98 spielen, und einer Mannschaft, auf deren Rücken der schnelle Erfolg ausgetragen wird (siehe mein Beitrag von gestern).
Seit dem Jahr 2000 beträgt die durchschnittliche Amtszeit eines Bundesliga-Trainers rund zwei Jahre. Beim VfL sind es gerade einmal etwa 1,3 Jahre. Heißt: Ein durchschnittlicher Trainer in Deutschland hält satte 54 % länger durch als einer in Wolfsburg.
Ich wünsche mir für unseren VfL einfach mehr Kontinuität. Aber die gibt es nur, wenn in der 13. Etage unseres Eigentümers endlich fußballaffine Menschen Entscheidungen treffen. Ob der Manager nun PC, Schäfer oder Schindzielorz heißt, ist dabei fast nebensächlich – solange es sich nur um Marionetten mit halbgarer Entscheidungsgewalt handelt, ändert sich nichts.
Ich träume von einem VfL mit einem klaren Konzept. Einem Verein, der an einem Weg arbeitet, statt alle paar Monate die Pferde neu zu satteln – wie man es bei VW so gern tut. Nur: Im Fußball funktioniert das nicht. Und, wie man sieht, auch nicht immer in der Industrie.
Ich will einen VfL, der auf die eigene Jugend setzt. Der, wenn überhaupt, junge und hungrige Spieler verpflichtet, sie gezielt ausbildet und sich so perspektivisch für die Europa League empfiehlt.
Wünsche und Träume darf man ja noch haben – und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt (ja ja, 5 € ins Phrasenschwein).
Aber mit dem nächsten Trainerwechsel werden wir diesen Zielen wohl kaum näherkommen. Dafür braucht es ein tiefgreifendes Umdenken – im ganzen VfL-VW-System.
20.04.2025 - 07:59 Uhr
Zitat von koalaroo
Von mir aus – lasst uns den Trainer entlassen. Aber ich gebe euch Brief und Siegel: Im Frühjahr 2026 diskutieren wir hier im Thread von „Trainer XYZ“ wieder über genau dasselbe Thema.
Für mich ist der Trainer das ärmste Würstchen in unserem ganzen Konstrukt – zwischen Industriemanagern, die glauben, sie könnten Bundesliga-Manager '98 spielen, und einer Mannschaft, auf deren Rücken der schnelle Erfolg ausgetragen wird (siehe mein Beitrag von gestern).
Seit dem Jahr 2000 beträgt die durchschnittliche Amtszeit eines Bundesliga-Trainers rund zwei Jahre. Beim VfL sind es gerade einmal etwa 1,3 Jahre. Heißt: Ein durchschnittlicher Trainer in Deutschland hält satte 54 % länger durch als einer in Wolfsburg.
Ich wünsche mir für unseren VfL einfach mehr Kontinuität. Aber die gibt es nur, wenn in der 13. Etage unseres Eigentümers endlich fußballaffine Menschen Entscheidungen treffen. Ob der Manager nun PC, Schäfer oder Schindzielorz heißt, ist dabei fast nebensächlich – solange es sich nur um Marionetten mit halbgarer Entscheidungsgewalt handelt, ändert sich nichts.
Ich träume von einem VfL mit einem klaren Konzept. Einem Verein, der an einem Weg arbeitet, statt alle paar Monate die Pferde neu zu satteln – wie man es bei VW so gern tut. Nur: Im Fußball funktioniert das nicht. Und, wie man sieht, auch nicht immer in der Industrie.
Ich will einen VfL, der auf die eigene Jugend setzt. Der, wenn überhaupt, junge und hungrige Spieler verpflichtet, sie gezielt ausbildet und sich so perspektivisch für die Europa League empfiehlt.
Wünsche und Träume darf man ja noch haben – und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt (ja ja, 5 € ins Phrasenschwein).
Aber mit dem nächsten Trainerwechsel werden wir diesen Zielen wohl kaum näherkommen. Dafür braucht es ein tiefgreifendes Umdenken – im ganzen VfL-VW-System.
Von mir aus – lasst uns den Trainer entlassen. Aber ich gebe euch Brief und Siegel: Im Frühjahr 2026 diskutieren wir hier im Thread von „Trainer XYZ“ wieder über genau dasselbe Thema.
Für mich ist der Trainer das ärmste Würstchen in unserem ganzen Konstrukt – zwischen Industriemanagern, die glauben, sie könnten Bundesliga-Manager '98 spielen, und einer Mannschaft, auf deren Rücken der schnelle Erfolg ausgetragen wird (siehe mein Beitrag von gestern).
Seit dem Jahr 2000 beträgt die durchschnittliche Amtszeit eines Bundesliga-Trainers rund zwei Jahre. Beim VfL sind es gerade einmal etwa 1,3 Jahre. Heißt: Ein durchschnittlicher Trainer in Deutschland hält satte 54 % länger durch als einer in Wolfsburg.
Ich wünsche mir für unseren VfL einfach mehr Kontinuität. Aber die gibt es nur, wenn in der 13. Etage unseres Eigentümers endlich fußballaffine Menschen Entscheidungen treffen. Ob der Manager nun PC, Schäfer oder Schindzielorz heißt, ist dabei fast nebensächlich – solange es sich nur um Marionetten mit halbgarer Entscheidungsgewalt handelt, ändert sich nichts.
Ich träume von einem VfL mit einem klaren Konzept. Einem Verein, der an einem Weg arbeitet, statt alle paar Monate die Pferde neu zu satteln – wie man es bei VW so gern tut. Nur: Im Fußball funktioniert das nicht. Und, wie man sieht, auch nicht immer in der Industrie.
Ich will einen VfL, der auf die eigene Jugend setzt. Der, wenn überhaupt, junge und hungrige Spieler verpflichtet, sie gezielt ausbildet und sich so perspektivisch für die Europa League empfiehlt.
Wünsche und Träume darf man ja noch haben – und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt (ja ja, 5 € ins Phrasenschwein).
Aber mit dem nächsten Trainerwechsel werden wir diesen Zielen wohl kaum näherkommen. Dafür braucht es ein tiefgreifendes Umdenken – im ganzen VfL-VW-System.
Ich gebe dir grundsätzlich recht. Ohne Kontinuität kein Erfolg, das sieht man an unzähligen Beispielen.
Aber man kann nicht, nur der Kontinuität willen, mit unpassenden Mitarbeitern weitermachen.
Mit einem Trainer, der lieber 2 verletzte Innenverteidiger aufstellt (deren Verletzungen sich dadurch verschlimmert haben), als einen hochtalentierten Odogu zu bringen (der eine Woche später bewiesen hat, dass er es kann), wird dein beschriebener Wunsch sich nicht erfüllen.
Und wie lange kann man erfolgreich sein, mit einem Trainer, dessen "Konzept" aus kick & rush und langen Bällen auf Amoura besteht?
Du hast recht, wir brauchen ein Konzept und Vertrauen in das leitende Personal. Aber zuerst müssen die richtigen Leute an den richtigen Stellen sitzen/stehen. Hasenhüttl hat hier keine Zukunft. Das war doch schon vor den schlechten Ergebnissen klar. Seine Spielidee ist mit Christiansens Plänen nicht kompatibel. Das sollte man einfach pragmatisch sehen und akzeptieren. Einzelne Personen sind nicht relevant, es darf nur der Klub zählen.
Gebt Christiansen doch jetzt mal die Zeit & Chance, zu zeigen, ob er wirklich eine Vision für den Klub hat, die umsetzbar ist. Ansonsten hätte man ihn nicht holen brauchen.
20.04.2025 - 08:45 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Ich gebe dir grundsätzlich recht. Ohne Kontinuität kein Erfolg, das sieht man an unzähligen Beispielen.
Aber man kann nicht, nur der Kontinuität willen, mit unpassenden Mitarbeitern weitermachen.
Mit einem Trainer, der lieber 2 verletzte Innenverteidiger aufstellt (deren Verletzungen sich dadurch verschlimmert haben), als einen hochtalentierten Odogu zu bringen (der eine Woche später bewiesen hat, dass er es kann), wird dein beschriebener Wunsch sich nicht erfüllen.
Und wie lange kann man erfolgreich sein, mit einem Trainer, dessen "Konzept" aus kick & rush und langen Bällen auf Amoura besteht?
Du hast recht, wir brauchen ein Konzept und Vertrauen in das leitende Personal. Aber zuerst müssen die richtigen Leute an den richtigen Stellen sitzen/stehen. Hasenhüttl hat hier keine Zukunft. Das war doch schon vor den schlechten Ergebnissen klar. Seine Spielidee ist mit Christiansens Plänen nicht kompatibel. Das sollte man einfach pragmatisch sehen und akzeptieren. Einzelne Personen sind nicht relevant, es darf nur der Klub zählen.
Gebt Christiansen doch jetzt mal die Zeit & Chance, zu zeigen, ob er wirklich eine Vision für den Klub hat, die umsetzbar ist. Ansonsten hätte man ihn nicht holen brauchen.
Zitat von koalaroo
Von mir aus – lasst uns den Trainer entlassen. Aber ich gebe euch Brief und Siegel: Im Frühjahr 2026 diskutieren wir hier im Thread von „Trainer XYZ“ wieder über genau dasselbe Thema.
Für mich ist der Trainer das ärmste Würstchen in unserem ganzen Konstrukt – zwischen Industriemanagern, die glauben, sie könnten Bundesliga-Manager '98 spielen, und einer Mannschaft, auf deren Rücken der schnelle Erfolg ausgetragen wird (siehe mein Beitrag von gestern).
Seit dem Jahr 2000 beträgt die durchschnittliche Amtszeit eines Bundesliga-Trainers rund zwei Jahre. Beim VfL sind es gerade einmal etwa 1,3 Jahre. Heißt: Ein durchschnittlicher Trainer in Deutschland hält satte 54 % länger durch als einer in Wolfsburg.
Ich wünsche mir für unseren VfL einfach mehr Kontinuität. Aber die gibt es nur, wenn in der 13. Etage unseres Eigentümers endlich fußballaffine Menschen Entscheidungen treffen. Ob der Manager nun PC, Schäfer oder Schindzielorz heißt, ist dabei fast nebensächlich – solange es sich nur um Marionetten mit halbgarer Entscheidungsgewalt handelt, ändert sich nichts.
Ich träume von einem VfL mit einem klaren Konzept. Einem Verein, der an einem Weg arbeitet, statt alle paar Monate die Pferde neu zu satteln – wie man es bei VW so gern tut. Nur: Im Fußball funktioniert das nicht. Und, wie man sieht, auch nicht immer in der Industrie.
Ich will einen VfL, der auf die eigene Jugend setzt. Der, wenn überhaupt, junge und hungrige Spieler verpflichtet, sie gezielt ausbildet und sich so perspektivisch für die Europa League empfiehlt.
Wünsche und Träume darf man ja noch haben – und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt (ja ja, 5 € ins Phrasenschwein).
Aber mit dem nächsten Trainerwechsel werden wir diesen Zielen wohl kaum näherkommen. Dafür braucht es ein tiefgreifendes Umdenken – im ganzen VfL-VW-System.
Von mir aus – lasst uns den Trainer entlassen. Aber ich gebe euch Brief und Siegel: Im Frühjahr 2026 diskutieren wir hier im Thread von „Trainer XYZ“ wieder über genau dasselbe Thema.
Für mich ist der Trainer das ärmste Würstchen in unserem ganzen Konstrukt – zwischen Industriemanagern, die glauben, sie könnten Bundesliga-Manager '98 spielen, und einer Mannschaft, auf deren Rücken der schnelle Erfolg ausgetragen wird (siehe mein Beitrag von gestern).
Seit dem Jahr 2000 beträgt die durchschnittliche Amtszeit eines Bundesliga-Trainers rund zwei Jahre. Beim VfL sind es gerade einmal etwa 1,3 Jahre. Heißt: Ein durchschnittlicher Trainer in Deutschland hält satte 54 % länger durch als einer in Wolfsburg.
Ich wünsche mir für unseren VfL einfach mehr Kontinuität. Aber die gibt es nur, wenn in der 13. Etage unseres Eigentümers endlich fußballaffine Menschen Entscheidungen treffen. Ob der Manager nun PC, Schäfer oder Schindzielorz heißt, ist dabei fast nebensächlich – solange es sich nur um Marionetten mit halbgarer Entscheidungsgewalt handelt, ändert sich nichts.
Ich träume von einem VfL mit einem klaren Konzept. Einem Verein, der an einem Weg arbeitet, statt alle paar Monate die Pferde neu zu satteln – wie man es bei VW so gern tut. Nur: Im Fußball funktioniert das nicht. Und, wie man sieht, auch nicht immer in der Industrie.
Ich will einen VfL, der auf die eigene Jugend setzt. Der, wenn überhaupt, junge und hungrige Spieler verpflichtet, sie gezielt ausbildet und sich so perspektivisch für die Europa League empfiehlt.
Wünsche und Träume darf man ja noch haben – und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt (ja ja, 5 € ins Phrasenschwein).
Aber mit dem nächsten Trainerwechsel werden wir diesen Zielen wohl kaum näherkommen. Dafür braucht es ein tiefgreifendes Umdenken – im ganzen VfL-VW-System.
Ich gebe dir grundsätzlich recht. Ohne Kontinuität kein Erfolg, das sieht man an unzähligen Beispielen.
Aber man kann nicht, nur der Kontinuität willen, mit unpassenden Mitarbeitern weitermachen.
Mit einem Trainer, der lieber 2 verletzte Innenverteidiger aufstellt (deren Verletzungen sich dadurch verschlimmert haben), als einen hochtalentierten Odogu zu bringen (der eine Woche später bewiesen hat, dass er es kann), wird dein beschriebener Wunsch sich nicht erfüllen.
Und wie lange kann man erfolgreich sein, mit einem Trainer, dessen "Konzept" aus kick & rush und langen Bällen auf Amoura besteht?
Du hast recht, wir brauchen ein Konzept und Vertrauen in das leitende Personal. Aber zuerst müssen die richtigen Leute an den richtigen Stellen sitzen/stehen. Hasenhüttl hat hier keine Zukunft. Das war doch schon vor den schlechten Ergebnissen klar. Seine Spielidee ist mit Christiansens Plänen nicht kompatibel. Das sollte man einfach pragmatisch sehen und akzeptieren. Einzelne Personen sind nicht relevant, es darf nur der Klub zählen.
Gebt Christiansen doch jetzt mal die Zeit & Chance, zu zeigen, ob er wirklich eine Vision für den Klub hat, die umsetzbar ist. Ansonsten hätte man ihn nicht holen brauchen.
Ich setze persönlich auf gesunden Menschenverstand – und dazu gehört unter anderem, dass keine verletzten oder noch nicht 100% fitten Spieler auf dem Platz stehen. Niemand, der nicht wirklich in Form ist, sollte über 90 Minuten + x spielen. Der Trainer ist weg – das steht für mich fest. Doch das schadet der Reputation des Vereins. Jetzt muss PC endlich mal seine Arbeit richtig machen – über die nächsten Jahre hinweg. Dann können wir urteilen. Da gebe ich dir völlig recht.
Was wir brauchen, sind endlich mal Eier (um es mit Oli Kahn zu sagen). Wir müssen uns trauen, auch mal ein Jahr lang um Platz 12 mitzuspielen, um eine neue Philosophie zu etablieren. Dafür müssen aber die richtigen Leute auf den richtigen Positionen stehen – sowohl neben als auch auf dem Platz! Dieses ständige „nach den Sternen greifen“ und der schnelle Erfolg jetzt und sofort geht mir wirklich auf die Nerven. Einen Trainer nach dem anderen zu feuern, wird uns nicht weiterbringen. Lieber einen Trainer der mal über Jahre hinweg sein System aufbauen kann und eine junge Truppe, die mutig nach vorne spielt und bei der man eine positive Entwicklung sieht, als dieses chaotische und inkonsistente Rumgegurke der letzten Jahre.
20.04.2025 - 09:10 Uhr
Korrekt, wir hatten nie eine Philosophie, wir haben immer nach den Trainern verpflichtet. Etwas was ich über Jahre hinweg immer und immer wieder bemängelt habe.
Wieso wohl funktionieren bei Barcelona und Konsorten entsprechend immer und immer wieder Spieler aus der Jugend? Weil der Verein eine bestimmte Philosophie entwickelt hast, von der Jugend auf diese Werte vermittelt werden und die Spieler auch eine Chance bekommen.
Bei uns fehlt das alles komplett. Allerdings muss man auch sagen, dass bei dem, was teilweise vor und nach heckknf Hecking verpflichtet worden ist, viel Trainer dabei gewesen sind, die für eigentlich nichts stehen...
Ismael, wo hat er davor und danach was gerissen?
Jonker?
Van Bommel.
Kohlfedt, der gut gestartet ist und siehe da, der freie Fall sehr schnell begann...
Kovac (der als einziges einen Namen hatte, aber nach Frankfurt kam da auch sehr wenig).
Ich fange gar nicht erst an mit unserem Regenschirm Trainer...
Schäfer stand als GF Sport auch für nichts..
Ich könnte so viel schreiben...hier lief so viel falsch...
Wieso wohl funktionieren bei Barcelona und Konsorten entsprechend immer und immer wieder Spieler aus der Jugend? Weil der Verein eine bestimmte Philosophie entwickelt hast, von der Jugend auf diese Werte vermittelt werden und die Spieler auch eine Chance bekommen.
Bei uns fehlt das alles komplett. Allerdings muss man auch sagen, dass bei dem, was teilweise vor und nach heckknf Hecking verpflichtet worden ist, viel Trainer dabei gewesen sind, die für eigentlich nichts stehen...
Ismael, wo hat er davor und danach was gerissen?
Jonker?
Van Bommel.
Kohlfedt, der gut gestartet ist und siehe da, der freie Fall sehr schnell begann...
Kovac (der als einziges einen Namen hatte, aber nach Frankfurt kam da auch sehr wenig).
Ich fange gar nicht erst an mit unserem Regenschirm Trainer...
Schäfer stand als GF Sport auch für nichts..
Ich könnte so viel schreiben...hier lief so viel falsch...
20.04.2025 - 16:41 Uhr
Wir hatten in den Jahren wirklich gar kein Know-how. Keine funktionierenden Strukturen, in denen Leute ersetzbar werden und trotzdem nicht alles wie in einem Kartenhaus zusammengebrochen ist. Mit Magath und der Meisterschaft war gar nichts mehr da, als er ging. Allofs ließ sich ja lieber feuern, als frühzeitig zu sehen, dass Hecking sich abgenutzt hat. Wirklich herausragende Trainer können diese Spannung länger halten. Klopp hat das selber erkannt, Guardiola warnt immer wieder davor. Aber auch Allofs hat hier nichts Nachhaltiges aufgebaut. Schmadtke fing es an – aber wie du sagst, Schäfer stand für nichts.
In den Jahren hatten wir auch eine herausragende Jugend. Auch wenn immer wieder diskutiert wird, ob es wie auf Schalke besser ist, einzelne Spieler besser zu fördern, oder wie wir damals gute Mannschaften hatten, spielt das, glaube ich, nicht die große Rolle. Die Durchlässigkeit ist entscheidend. Baut man eigene Jugendspieler ein? Es gibt viele Umstände, die nicht einfach messbar sind – die entscheidend sind.
Ich meine, ein Pavlovic, der jetzt nicht als Megatalent bekannt war, wurde notgedrungen ins kalte Wasser geworfen und wurde Nationalspieler. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn es keinen Messi gegeben hätte, wäre die Karriere von Krkic eine ganz andere gewesen. Barcelona hat nicht erst jetzt wieder eine gute Jugend, die hatten schon in den ganzen Jahren eine herausragende Jugend. Jetzt hatte man wieder den Need für die Jugend, und siehe da, was für unglaubliche Talente wieder spielen! (Wenn aber wieder jede Position gesetzt ist, ist der Need eben nicht mehr da.)
Was ich sagen will: Man muss die Voraussetzungen schaffen und die Umstände bestmöglich gestalten, dann wird man auch hier ganz anders über die Jugendarbeit sprechen. Die Voraussetzungen von der Jugendarbeit sind nicht schlecht – die Hausaufgaben von der Profimannschaft müssen erst gemacht werden. Knoche war sicherlich kein Odogu in der Jugend, hatte aber eine beachtliche Bundesligakarriere. Arnold habe ich auch nicht als Megatalent wahrgenommen, wurde aber von Magath eingesetzt und ist bis heute da.
Wenn Knoche oder Arnold bei uns keine Chance bekommen hätten und bei einem Zweit- oder Drittligisten angefangen hätten, wären beide wohl Zweit- oder Drittligaspieler geblieben.
Wir haben jetzt in den letzten Jahren mit Meeske, Schnidzielorz mehr Fußballkompetenz dazugewonnen – in Positionen, die es zuvor gar nicht richtig gab oder von VW extern besetzt waren. Mit Schmadtke mussten wir jetzt in der Kaderplanung keine großen Cuts machen, und mir persönlich fand ich die Kader auch immer ausgewogen, es wurde etwas gegeben, mit dem man arbeiten kann.
Meine Hoffnung liegt jetzt auf Christiansen, der alles verbindet: einen Trainer installiert, der die vorgegebene Philosophie verfolgen kann, der Spieler holt, die Entwicklungspotenzial haben, und Jugendspieler einbaut; einen Verein hinterlässt, der auch nach seinem Abgang nicht im Chaos endet, wie immer wieder zuvor; der einfach ein Profil erstellt und Strukturen schafft.
Wenn wir Zwölfter wären und dort sind, weil es an Abstimmungsfehlern hadert, Konzentrationsfehler drin sind, würde ich mich vehement dafür aussprechen, den Trainer zu halten. Wenn man eine Entwicklung sehen könnte, braucht man auch Geduld. Ist sie nicht da, kann PC seinen Trainer installieren. Aber was auch klar ist: PC muss jetzt dann liefern, Taten auf seine Worte folgen lassen. Ich habe das Vertrauen, aber viel mehr die Hoffnung. Auch wenn ein Rose und Co. mir das auch schnell nehmen könnten.
In den Jahren hatten wir auch eine herausragende Jugend. Auch wenn immer wieder diskutiert wird, ob es wie auf Schalke besser ist, einzelne Spieler besser zu fördern, oder wie wir damals gute Mannschaften hatten, spielt das, glaube ich, nicht die große Rolle. Die Durchlässigkeit ist entscheidend. Baut man eigene Jugendspieler ein? Es gibt viele Umstände, die nicht einfach messbar sind – die entscheidend sind.
Ich meine, ein Pavlovic, der jetzt nicht als Megatalent bekannt war, wurde notgedrungen ins kalte Wasser geworfen und wurde Nationalspieler. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn es keinen Messi gegeben hätte, wäre die Karriere von Krkic eine ganz andere gewesen. Barcelona hat nicht erst jetzt wieder eine gute Jugend, die hatten schon in den ganzen Jahren eine herausragende Jugend. Jetzt hatte man wieder den Need für die Jugend, und siehe da, was für unglaubliche Talente wieder spielen! (Wenn aber wieder jede Position gesetzt ist, ist der Need eben nicht mehr da.)
Was ich sagen will: Man muss die Voraussetzungen schaffen und die Umstände bestmöglich gestalten, dann wird man auch hier ganz anders über die Jugendarbeit sprechen. Die Voraussetzungen von der Jugendarbeit sind nicht schlecht – die Hausaufgaben von der Profimannschaft müssen erst gemacht werden. Knoche war sicherlich kein Odogu in der Jugend, hatte aber eine beachtliche Bundesligakarriere. Arnold habe ich auch nicht als Megatalent wahrgenommen, wurde aber von Magath eingesetzt und ist bis heute da.
Wenn Knoche oder Arnold bei uns keine Chance bekommen hätten und bei einem Zweit- oder Drittligisten angefangen hätten, wären beide wohl Zweit- oder Drittligaspieler geblieben.
Wir haben jetzt in den letzten Jahren mit Meeske, Schnidzielorz mehr Fußballkompetenz dazugewonnen – in Positionen, die es zuvor gar nicht richtig gab oder von VW extern besetzt waren. Mit Schmadtke mussten wir jetzt in der Kaderplanung keine großen Cuts machen, und mir persönlich fand ich die Kader auch immer ausgewogen, es wurde etwas gegeben, mit dem man arbeiten kann.
Meine Hoffnung liegt jetzt auf Christiansen, der alles verbindet: einen Trainer installiert, der die vorgegebene Philosophie verfolgen kann, der Spieler holt, die Entwicklungspotenzial haben, und Jugendspieler einbaut; einen Verein hinterlässt, der auch nach seinem Abgang nicht im Chaos endet, wie immer wieder zuvor; der einfach ein Profil erstellt und Strukturen schafft.
Wenn wir Zwölfter wären und dort sind, weil es an Abstimmungsfehlern hadert, Konzentrationsfehler drin sind, würde ich mich vehement dafür aussprechen, den Trainer zu halten. Wenn man eine Entwicklung sehen könnte, braucht man auch Geduld. Ist sie nicht da, kann PC seinen Trainer installieren. Aber was auch klar ist: PC muss jetzt dann liefern, Taten auf seine Worte folgen lassen. Ich habe das Vertrauen, aber viel mehr die Hoffnung. Auch wenn ein Rose und Co. mir das auch schnell nehmen könnten.
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