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Rouven Schröder
Geburtsdatum 18.10.1975
Alter 50
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Sportdirektor
Akt. Verein Borussia Mönchengladbach

Rouven Schröder [ehem. Sportdirektor]

04.05.2021 - 14:04 Uhr
Zitat von BWG
Zitat von Blackbeard20

Interessant ist, dass in dem Bericht geschrieben wird, dass in der Winterpause die vakante Stelle wieder besetzt werden soll. Das habe ich bisher offiziell nicht so verstanden. Irgendwie waren dazu die Aussagen von Knäbel eher schwammig.

In einem anderen Artikel (mehrere Medien waren es glaube ich) wird geschrieben, dass Asamoah große Ambitionen hat den Posten zu bekleiden, dies jedoch im Vorstand kritisch gesehen wird. Sollte der Posten extern besetzt werden, rechnet man bei einer nicht Berücksichtigung mit etwas Unmut/Unruhe kommen könnte.

Ich persönlich sehe Asamoah auch nicht auf dem Posten des Sportdirektors. Ich kann ihn mir wenig in Verhandlungen vorstellen, da er immer so das Image des dauerfröhlich grinsenden Ur-Schalkers vermittelt.

Extern würden sich sicher ein paar Kandidaten anbieten. Man sollte es nun keine Entscheidung zu Gunsten Asamoahs treffen nur um den Weg des geringsten Widerstandes zu beschreiten.

Kandidaten die frei wären und mit denen man sich zumindest unterhalten könnte, wären:

-Thomas Hitzelsperger
-Tomas Zorn
-Erik Stoffelshaus
-Thomas Linke

Diese Funktionäre könnten sofort ohne etwaige Ablöseverhandlungen einsteigen. Ob hier Interesse bestehen würde, könnte man auf jeden Fall mal abklopfen.

Ansonsten sind natürlich auch Kandidaten in einen aktuellen Beschäftigungsverhältnis interessant, jedoch ist die Frage, ob man diese perspektive beim aktuellen Stand loseisen könnte.

Schlussendlich denke ich, dass man ordentlich sondieren sollte und wenn ein Interner das am besten passende Profil abgibt, dann kann man diesen auch übernehmen. Kostengründe (zumindest im gewissen Maße) und Nostalgie aber bitte außen vor lassen.

Edit: Vielleicht kann @Socke04, sofern der neue Sportdirektor in der Winterpause kommen sollte, einen entsprechenden Thread aufmachen. Natürlich nur, wenn es gewünscht ist.


Schaue dir die PK mit Knäbel noch einmal an.
Da war die Aussage ziemlich klar. Bis zur Winterpause übernehmen die fünf die Aufgaben von Rouven Schröder mit und dann wird man entscheiden, ob die Stelle intern oder extern besetzt wird.


Alles klar. Ich habe die PK zwar gesehen, aber der Teil zum Zeitpunkt der Neubesetzung ist mir wohl entgangen. Danke für den Hinweis. zwinker
Zitat von Blackbeard20
Zitat von MJefferson

Zitat von Runaway

Zitat von Emschertalbahn

Dafür muss man den Job nicht komplett hinwerfen. Er hätte auch eine Auszeit nehmen können. Seine Aufgaben wären dann nicht anders verteilt worden, als jetzt auch der Fall ist. Es gibt einen Sportvorstand, es gibt Scouts, es gibt Asamoah und wahrscheinlich auch noch eine ganze Reihe anderer MitarbeiterInnen, die Schröder unterstützt haben. Er hat sicherlich nicht alles allein gemacht.

Sicherlich haben da persönliche Dinge eine Rolle gespielt, aber in Mainz hat er auch hingeworfen, als es nicht mehr lief. Ob es an einer Unzufriedenheit mit seiner aktuellen Arbeit lag, kann man schwer beurteilen, aber sicherlich war da niemand mit zufrieden, er selber bestimmt auch nicht. Ist eben immer die Frage, ob man die Akkus aufladen will und kann, um dann den Kahn mit frischer Kraft wieder flottzukriegen. Das wollte er anscheinend nicht. Dass ein Aufsichtsrat bestimmte Prozesse hinterfragt oder sie sich erläutern lässt, das gehört dazu, dafür ist er da. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies für Schröder ein Problem gewesen ist.

Ein Sportdirektor oder Vorstand, der zwei mal in extrem schwieriger Situation die Brocken hinwirft, macht nicht unbedingt Werbung für sich. Ein neuer Arbeitgeber kann ja nie sicher sein, dass es beim nächsten mal nicht wieder ähnlich läuft. Aber er wird sicherlich schnell etwas Neues finden, denn der Schröder von vor einem Jahr war gut, der von vor einem Vierteljahr war es nicht. Mal sehen, wen der neue Club bekommen wird.

In Mainz waren das aber doch eher berufliche Gründe und keine persönlichen. Heidel kam zurück und damit hat sich für Schröder die Ausgangslage komplett verändert. Erst hast du sportlich quasi die alleinige Verantwortung und plötzlich hast du einen neuen Vorgesetzten, der in Mainz auch noch unantastbar ist.

Natürlich kann man sagen, dass eine Pause auch hätte reichen können, um die Akkus wieder aufzuladen, aber zum einen kann man da eben kein Datum dranschreiben, zum anderen hat man dann diesen Dauerdruck, dass jemand die Rückkehr erwartet und wenn man dann zurückkehrt, hat sich eben auch einiges verändert.
Wenn jetzt Grotus und Asamoah (oder irgendwer anders) alles für die Rückrunde und vielleicht sogar die neue Saison planen und umsetzen, verändert sich deren Selbstverständnis zu ihrem Job auch.

Bei Schmadtke und Eberl hat man gesehen, dass auch längere Pausen nicht helfen. Eberl hat über Wochen, Schmadtke in Hannover sogar über Monate pausiert. Das Ende ist bekannt.


Ich denke auch, dafür funktioniert das Fußballgeschäft zu anders und schnelllebig. Das "Projekt" ist während der Pause ja immer noch da und läuft weiter. Da ist die Frage, inwiefern man da abschalten kann und inwiefern man sich auch einfach länger rausziehen kann.
Außerdem schließt ja die Erschöpfung als Grund nicht aus, dass es (dadurch vllt auch kanalisiert) zu Konflikten gekommen ist, die bei einer Rückkehr immer noch offen wären und einen Wiedereinstieg erschweren würden. Sicher gab es da nicht nur einen Faktor.


Interessant ist, dass in dem Bericht geschrieben wird, dass in der Winterpause die vakante Stelle wieder besetzt werden soll. Das habe ich bisher offiziell nicht so verstanden. Irgendwie waren dazu die Aussagen von Knäbel eher schwammig.

In einem anderen Artikel (mehrere Medien waren es glaube ich) wird geschrieben, dass Asamoah große Ambitionen hat den Posten zu bekleiden, dies jedoch im Vorstand kritisch gesehen wird. Sollte der Posten extern besetzt werden, rechnet man bei einer nicht Berücksichtigung mit etwas Unmut/Unruhe kommen könnte.

Ich persönlich sehe Asamoah auch nicht auf dem Posten des Sportdirektors. Ich kann ihn mir wenig in Verhandlungen vorstellen, da er immer so das Image des dauerfröhlich grinsenden Ur-Schalkers vermittelt.

Extern würden sich sicher ein paar Kandidaten anbieten. Man sollte es nun keine Entscheidung zu Gunsten Asamoahs treffen nur um den Weg des geringsten Widerstandes zu beschreiten.

Kandidaten die frei wären und mit denen man sich zumindest unterhalten könnte, wären:

-Thomas Hitzelsperger
-Tomas Zorn
-Erik Stoffelshaus
-Thomas Linke

Diese Funktionäre könnten sofort ohne etwaige Ablöseverhandlungen einsteigen. Ob hier Interesse bestehen würde, könnte man auf jeden Fall mal abklopfen.

Ansonsten sind natürlich auch Kandidaten in einen aktuellen Beschäftigungsverhältnis interessant, jedoch ist die Frage, ob man diese perspektive beim aktuellen Stand loseisen könnte.

Schlussendlich denke ich, dass man ordentlich sondieren sollte und wenn ein Interner das am besten passende Profil abgibt, dann kann man diesen auch übernehmen. Kostengründe (zumindest im gewissen Maße) und Nostalgie aber bitte außen vor lassen.

Edit: Vielleicht kann @Socke04, sofern der neue Sportdirektor in der Winterpause kommen sollte, einen entsprechenden Thread aufmachen. Natürlich nur, wenn es gewünscht ist.


Ich finde diese Vorurteile Asamoah gegenüber irgendwie problematisch. Damit mein ich jetzt auch nicht nur dich. Das ist ja eine generelle Stimmung hier im Forum.
Immerhin hat er eine A-Lizenz, ein Zertifikatsstudium ( wie anerkannt und fachlich wertvoll das ist kann ich nicht beurteilen) und nun ja auch schon ein paar Jahre Erfahrung bei uns im Managementbereich gesammelt.
Er verfolgt diesen Weg also ziemlich straight und man scheint ihn immerhin im Verein für kompetent genug zu halten. Ansonsten hätte man ihn auch als reinen Grüßaugust wie Olaf Thon halten können.
Er mag öffentlich ein fröhlicher und lustiger Typ sein, aber er hat gerade gesellschaftliche Themen auch schon sehr ernsthaft und engagiert vertreten. Wer von uns kann schon beurteilen, wie das dann in der Kabine oder am Verhandlungstisch ist?
Linke und Hitzlspreger hatten vor ihren Posten bei Ingolstadt bzw. Stuttgart ähnlich viel oder weniger vorzuweisen und haben es nicht so schlecht gemacht.

Versteht mich nicht falsch, ich fordere nicht das Asa unser Sportdirektor werden soll. Ich finde es nur falsch ihn aufgrund seiner Art in persönlichen Interviews auszuschließen.

Ich selbst hoffe einfach, dass Knäbel da noch einmal den richtigen Instinkt hat, wie bei Schröder. Ob es jetzt jemand internes wie Schober oder Asa, oder jemand externes ist.
Zitat von MJefferson
Zitat von Blackbeard20

Zitat von MJefferson

Zitat von Runaway

Zitat von Emschertalbahn

Dafür muss man den Job nicht komplett hinwerfen. Er hätte auch eine Auszeit nehmen können. Seine Aufgaben wären dann nicht anders verteilt worden, als jetzt auch der Fall ist. Es gibt einen Sportvorstand, es gibt Scouts, es gibt Asamoah und wahrscheinlich auch noch eine ganze Reihe anderer MitarbeiterInnen, die Schröder unterstützt haben. Er hat sicherlich nicht alles allein gemacht.

Sicherlich haben da persönliche Dinge eine Rolle gespielt, aber in Mainz hat er auch hingeworfen, als es nicht mehr lief. Ob es an einer Unzufriedenheit mit seiner aktuellen Arbeit lag, kann man schwer beurteilen, aber sicherlich war da niemand mit zufrieden, er selber bestimmt auch nicht. Ist eben immer die Frage, ob man die Akkus aufladen will und kann, um dann den Kahn mit frischer Kraft wieder flottzukriegen. Das wollte er anscheinend nicht. Dass ein Aufsichtsrat bestimmte Prozesse hinterfragt oder sie sich erläutern lässt, das gehört dazu, dafür ist er da. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies für Schröder ein Problem gewesen ist.

Ein Sportdirektor oder Vorstand, der zwei mal in extrem schwieriger Situation die Brocken hinwirft, macht nicht unbedingt Werbung für sich. Ein neuer Arbeitgeber kann ja nie sicher sein, dass es beim nächsten mal nicht wieder ähnlich läuft. Aber er wird sicherlich schnell etwas Neues finden, denn der Schröder von vor einem Jahr war gut, der von vor einem Vierteljahr war es nicht. Mal sehen, wen der neue Club bekommen wird.

In Mainz waren das aber doch eher berufliche Gründe und keine persönlichen. Heidel kam zurück und damit hat sich für Schröder die Ausgangslage komplett verändert. Erst hast du sportlich quasi die alleinige Verantwortung und plötzlich hast du einen neuen Vorgesetzten, der in Mainz auch noch unantastbar ist.

Natürlich kann man sagen, dass eine Pause auch hätte reichen können, um die Akkus wieder aufzuladen, aber zum einen kann man da eben kein Datum dranschreiben, zum anderen hat man dann diesen Dauerdruck, dass jemand die Rückkehr erwartet und wenn man dann zurückkehrt, hat sich eben auch einiges verändert.
Wenn jetzt Grotus und Asamoah (oder irgendwer anders) alles für die Rückrunde und vielleicht sogar die neue Saison planen und umsetzen, verändert sich deren Selbstverständnis zu ihrem Job auch.

Bei Schmadtke und Eberl hat man gesehen, dass auch längere Pausen nicht helfen. Eberl hat über Wochen, Schmadtke in Hannover sogar über Monate pausiert. Das Ende ist bekannt.


Ich denke auch, dafür funktioniert das Fußballgeschäft zu anders und schnelllebig. Das "Projekt" ist während der Pause ja immer noch da und läuft weiter. Da ist die Frage, inwiefern man da abschalten kann und inwiefern man sich auch einfach länger rausziehen kann.
Außerdem schließt ja die Erschöpfung als Grund nicht aus, dass es (dadurch vllt auch kanalisiert) zu Konflikten gekommen ist, die bei einer Rückkehr immer noch offen wären und einen Wiedereinstieg erschweren würden. Sicher gab es da nicht nur einen Faktor.


Interessant ist, dass in dem Bericht geschrieben wird, dass in der Winterpause die vakante Stelle wieder besetzt werden soll. Das habe ich bisher offiziell nicht so verstanden. Irgendwie waren dazu die Aussagen von Knäbel eher schwammig.

In einem anderen Artikel (mehrere Medien waren es glaube ich) wird geschrieben, dass Asamoah große Ambitionen hat den Posten zu bekleiden, dies jedoch im Vorstand kritisch gesehen wird. Sollte der Posten extern besetzt werden, rechnet man bei einer nicht Berücksichtigung mit etwas Unmut/Unruhe kommen könnte.

Ich persönlich sehe Asamoah auch nicht auf dem Posten des Sportdirektors. Ich kann ihn mir wenig in Verhandlungen vorstellen, da er immer so das Image des dauerfröhlich grinsenden Ur-Schalkers vermittelt.

Extern würden sich sicher ein paar Kandidaten anbieten. Man sollte es nun keine Entscheidung zu Gunsten Asamoahs treffen nur um den Weg des geringsten Widerstandes zu beschreiten.

Kandidaten die frei wären und mit denen man sich zumindest unterhalten könnte, wären:

-Thomas Hitzelsperger
-Tomas Zorn
-Erik Stoffelshaus
-Thomas Linke

Diese Funktionäre könnten sofort ohne etwaige Ablöseverhandlungen einsteigen. Ob hier Interesse bestehen würde, könnte man auf jeden Fall mal abklopfen.

Ansonsten sind natürlich auch Kandidaten in einen aktuellen Beschäftigungsverhältnis interessant, jedoch ist die Frage, ob man diese perspektive beim aktuellen Stand loseisen könnte.

Schlussendlich denke ich, dass man ordentlich sondieren sollte und wenn ein Interner das am besten passende Profil abgibt, dann kann man diesen auch übernehmen. Kostengründe (zumindest im gewissen Maße) und Nostalgie aber bitte außen vor lassen.

Edit: Vielleicht kann @Socke04, sofern der neue Sportdirektor in der Winterpause kommen sollte, einen entsprechenden Thread aufmachen. Natürlich nur, wenn es gewünscht ist.


Ich finde diese Vorurteile Asamoah gegenüber irgendwie problematisch. Damit mein ich jetzt auch nicht nur dich. Das ist ja eine generelle Stimmung hier im Forum.
Immerhin hat er eine A-Lizenz, ein Zertifikatsstudium ( wie anerkannt und fachlich wertvoll das ist kann ich nicht beurteilen) und nun ja auch schon ein paar Jahre Erfahrung bei uns im Managementbereich gesammelt.
Er verfolgt diesen Weg also ziemlich straight und man scheint ihn immerhin im Verein für kompetent genug zu halten. Ansonsten hätte man ihn auch als reinen Grüßaugust wie Olaf Thon halten können.
Er mag öffentlich ein fröhlicher und lustiger Typ sein, aber er hat gerade gesellschaftliche Themen auch schon sehr ernsthaft und engagiert vertreten. Wer von uns kann schon beurteilen, wie das dann in der Kabine oder am Verhandlungstisch ist?
Linke und Hitzlspreger hatten vor ihren Posten bei Ingolstadt bzw. Stuttgart ähnlich viel oder weniger vorzuweisen und haben es nicht so schlecht gemacht.

Versteht mich nicht falsch, ich fordere nicht das Asa unser Sportdirektor werden soll. Ich finde es nur falsch ihn aufgrund seiner Art in persönlichen Interviews auszuschließen.

Ich selbst hoffe einfach, dass Knäbel da noch einmal den richtigen Instinkt hat, wie bei Schröder. Ob es jetzt jemand internes wie Schober oder Asa, oder jemand externes ist.


Das ist vielleicht etwas negativ rüber gekommen, aber ich habe auch gesagt, dass sofern sich Asamoah als Interner Kandidat als am besten geeignet herauskristallisiert, man das durchaus machen kann. Jedoch wünsche ich mir eine objektive Sicht und keine kosten bzw. nostalgischen Gründe.

Ich möchte Asamoah auch keineswegs die Kompetenz oder den Ehrgeiz absprechen, sondern habe lediglich meinen persönlichen Eindruck wiedergegeben.

Wie du schon sagtest, haben Hitzelsperger und Linke vorher auch keine Erfahrung gehabt und das "Kind geschaukelt". Wenn Asa das in den Augen von Knäbel und den anderen Gremien am Besten für die Rolle geeignet ist, bin ich der Letzte der das in Frage stellen möchte, eben weil mir (und wahrscheinlich auch viele andere) der interne Einblick über seine Tätigkeiten/Fähigkeiten fehlt.

Vielleicht wäre in der aktuellen Situation jemand mit etwas Erfahrung besser geeignet. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. daumen-hoch
Ich finde es lustig, wie Asa einfach die Kompetenz abgesprochen wird seitens der Medien. Bei einem Simon Rolfes oder Sebastian Kehl wurde da nicht so quergeschossen.
Zitat von Seanbelize
Ich finde es lustig, wie Asa einfach die Kompetenz abgesprochen wird seitens der Medien. Bei einem Simon Rolfes oder Sebastian Kehl wurde da nicht so quergeschossen.


Da bin ich absolut bei dir. Und ich sag das mal hier klar und deutlich: wenn Asa weiss und so reden würde wie der Versicherungsvertreter von neben an würde niemand aus der Medien Branche die Nase rüpfen.

Leider ist die sport Medienwelt nur auf Panik, Zwietracht und hypen ausgerichtet.

Mal sehen ob Gerald seine Chance bekommt. Ob er gut oder schlecht ist kann niemand von uns hier im forum beurteilen.
Zitat von calimero47
Zitat von Seanbelize

Ich finde es lustig, wie Asa einfach die Kompetenz abgesprochen wird seitens der Medien. Bei einem Simon Rolfes oder Sebastian Kehl wurde da nicht so quergeschossen.


Da bin ich absolut bei dir. Und ich sag das mal hier klar und deutlich: wenn Asa weiss und so reden würde wie der Versicherungsvertreter von neben an würde niemand aus der Medien Branche die Nase rüpfen.

Leider ist die sport Medienwelt nur auf Panik, Zwietracht und hypen ausgerichtet.

Mal sehen ob Gerald seine Chance bekommt. Ob er gut oder schlecht ist kann niemand von uns hier im forum beurteilen.


Mehr als absteigen können wir nicht und Asa kann auch nicht mehr kaputt machen als seine Vorgänger.
Zitat von Seanbelize
Ich finde es lustig, wie Asa einfach die Kompetenz abgesprochen wird seitens der Medien. Bei einem Simon Rolfes oder Sebastian Kehl wurde da nicht so quergeschossen.


Das dürfte schlichtweg daran liegen, dass Kehl und Rolfes deutlich eloquenter als Asamoah sind. Zwar ist Eloquenz ungleich Sachverstand, aber als Sportdirektor kommt es halt auch auf die Außendarstellung an.

Ich persönlich halte in der jetzigen Situation auch wenig von Asamoah als Sportdirektor. Nicht weil ich ihm die Qualität absprechen will, sondern weil die aktuelle Situation selbst für etablierte Sportdirektoren/Manager eine Mammutaufgabe darstellt. Dementsprechend dürfte diese Aufgabe zumindest im Moment einfach eine Nummer zu groß für einen „Frischling“ bzw. Berufseinsteiger sein.

•     •     •

„Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

(George Orwell)
Zitat von Blackbeard20
Zitat von MJefferson

Zitat von Blackbeard20

Zitat von MJefferson

Zitat von Runaway

Zitat von Emschertalbahn

Dafür muss man den Job nicht komplett hinwerfen. Er hätte auch eine Auszeit nehmen können. Seine Aufgaben wären dann nicht anders verteilt worden, als jetzt auch der Fall ist. Es gibt einen Sportvorstand, es gibt Scouts, es gibt Asamoah und wahrscheinlich auch noch eine ganze Reihe anderer MitarbeiterInnen, die Schröder unterstützt haben. Er hat sicherlich nicht alles allein gemacht.

Sicherlich haben da persönliche Dinge eine Rolle gespielt, aber in Mainz hat er auch hingeworfen, als es nicht mehr lief. Ob es an einer Unzufriedenheit mit seiner aktuellen Arbeit lag, kann man schwer beurteilen, aber sicherlich war da niemand mit zufrieden, er selber bestimmt auch nicht. Ist eben immer die Frage, ob man die Akkus aufladen will und kann, um dann den Kahn mit frischer Kraft wieder flottzukriegen. Das wollte er anscheinend nicht. Dass ein Aufsichtsrat bestimmte Prozesse hinterfragt oder sie sich erläutern lässt, das gehört dazu, dafür ist er da. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies für Schröder ein Problem gewesen ist.

Ein Sportdirektor oder Vorstand, der zwei mal in extrem schwieriger Situation die Brocken hinwirft, macht nicht unbedingt Werbung für sich. Ein neuer Arbeitgeber kann ja nie sicher sein, dass es beim nächsten mal nicht wieder ähnlich läuft. Aber er wird sicherlich schnell etwas Neues finden, denn der Schröder von vor einem Jahr war gut, der von vor einem Vierteljahr war es nicht. Mal sehen, wen der neue Club bekommen wird.

In Mainz waren das aber doch eher berufliche Gründe und keine persönlichen. Heidel kam zurück und damit hat sich für Schröder die Ausgangslage komplett verändert. Erst hast du sportlich quasi die alleinige Verantwortung und plötzlich hast du einen neuen Vorgesetzten, der in Mainz auch noch unantastbar ist.

Natürlich kann man sagen, dass eine Pause auch hätte reichen können, um die Akkus wieder aufzuladen, aber zum einen kann man da eben kein Datum dranschreiben, zum anderen hat man dann diesen Dauerdruck, dass jemand die Rückkehr erwartet und wenn man dann zurückkehrt, hat sich eben auch einiges verändert.
Wenn jetzt Grotus und Asamoah (oder irgendwer anders) alles für die Rückrunde und vielleicht sogar die neue Saison planen und umsetzen, verändert sich deren Selbstverständnis zu ihrem Job auch.

Bei Schmadtke und Eberl hat man gesehen, dass auch längere Pausen nicht helfen. Eberl hat über Wochen, Schmadtke in Hannover sogar über Monate pausiert. Das Ende ist bekannt.


Ich denke auch, dafür funktioniert das Fußballgeschäft zu anders und schnelllebig. Das "Projekt" ist während der Pause ja immer noch da und läuft weiter. Da ist die Frage, inwiefern man da abschalten kann und inwiefern man sich auch einfach länger rausziehen kann.
Außerdem schließt ja die Erschöpfung als Grund nicht aus, dass es (dadurch vllt auch kanalisiert) zu Konflikten gekommen ist, die bei einer Rückkehr immer noch offen wären und einen Wiedereinstieg erschweren würden. Sicher gab es da nicht nur einen Faktor.


Interessant ist, dass in dem Bericht geschrieben wird, dass in der Winterpause die vakante Stelle wieder besetzt werden soll. Das habe ich bisher offiziell nicht so verstanden. Irgendwie waren dazu die Aussagen von Knäbel eher schwammig.

In einem anderen Artikel (mehrere Medien waren es glaube ich) wird geschrieben, dass Asamoah große Ambitionen hat den Posten zu bekleiden, dies jedoch im Vorstand kritisch gesehen wird. Sollte der Posten extern besetzt werden, rechnet man bei einer nicht Berücksichtigung mit etwas Unmut/Unruhe kommen könnte.

Ich persönlich sehe Asamoah auch nicht auf dem Posten des Sportdirektors. Ich kann ihn mir wenig in Verhandlungen vorstellen, da er immer so das Image des dauerfröhlich grinsenden Ur-Schalkers vermittelt.

Extern würden sich sicher ein paar Kandidaten anbieten. Man sollte es nun keine Entscheidung zu Gunsten Asamoahs treffen nur um den Weg des geringsten Widerstandes zu beschreiten.

Kandidaten die frei wären und mit denen man sich zumindest unterhalten könnte, wären:

-Thomas Hitzelsperger
-Tomas Zorn
-Erik Stoffelshaus
-Thomas Linke

Diese Funktionäre könnten sofort ohne etwaige Ablöseverhandlungen einsteigen. Ob hier Interesse bestehen würde, könnte man auf jeden Fall mal abklopfen.

Ansonsten sind natürlich auch Kandidaten in einen aktuellen Beschäftigungsverhältnis interessant, jedoch ist die Frage, ob man diese perspektive beim aktuellen Stand loseisen könnte.

Schlussendlich denke ich, dass man ordentlich sondieren sollte und wenn ein Interner das am besten passende Profil abgibt, dann kann man diesen auch übernehmen. Kostengründe (zumindest im gewissen Maße) und Nostalgie aber bitte außen vor lassen.

Edit: Vielleicht kann @Socke04, sofern der neue Sportdirektor in der Winterpause kommen sollte, einen entsprechenden Thread aufmachen. Natürlich nur, wenn es gewünscht ist.


Ich finde diese Vorurteile Asamoah gegenüber irgendwie problematisch. Damit mein ich jetzt auch nicht nur dich. Das ist ja eine generelle Stimmung hier im Forum.
Immerhin hat er eine A-Lizenz, ein Zertifikatsstudium ( wie anerkannt und fachlich wertvoll das ist kann ich nicht beurteilen) und nun ja auch schon ein paar Jahre Erfahrung bei uns im Managementbereich gesammelt.
Er verfolgt diesen Weg also ziemlich straight und man scheint ihn immerhin im Verein für kompetent genug zu halten. Ansonsten hätte man ihn auch als reinen Grüßaugust wie Olaf Thon halten können.
Er mag öffentlich ein fröhlicher und lustiger Typ sein, aber er hat gerade gesellschaftliche Themen auch schon sehr ernsthaft und engagiert vertreten. Wer von uns kann schon beurteilen, wie das dann in der Kabine oder am Verhandlungstisch ist?
Linke und Hitzlspreger hatten vor ihren Posten bei Ingolstadt bzw. Stuttgart ähnlich viel oder weniger vorzuweisen und haben es nicht so schlecht gemacht.

Versteht mich nicht falsch, ich fordere nicht das Asa unser Sportdirektor werden soll. Ich finde es nur falsch ihn aufgrund seiner Art in persönlichen Interviews auszuschließen.

Ich selbst hoffe einfach, dass Knäbel da noch einmal den richtigen Instinkt hat, wie bei Schröder. Ob es jetzt jemand internes wie Schober oder Asa, oder jemand externes ist.


Das ist vielleicht etwas negativ rüber gekommen, aber ich habe auch gesagt, dass sofern sich Asamoah als Interner Kandidat als am besten geeignet herauskristallisiert, man das durchaus machen kann. Jedoch wünsche ich mir eine objektive Sicht und keine kosten bzw. nostalgischen Gründe.

Ich möchte Asamoah auch keineswegs die Kompetenz oder den Ehrgeiz absprechen, sondern habe lediglich meinen persönlichen Eindruck wiedergegeben.

Wie du schon sagtest, haben Hitzelsperger und Linke vorher auch keine Erfahrung gehabt und das "Kind geschaukelt". Wenn Asa das in den Augen von Knäbel und den anderen Gremien am Besten für die Rolle geeignet ist, bin ich der Letzte der das in Frage stellen möchte, eben weil mir (und wahrscheinlich auch viele andere) der interne Einblick über seine Tätigkeiten/Fähigkeiten fehlt.

Vielleicht wäre in der aktuellen Situation jemand mit etwas Erfahrung besser geeignet. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. daumen-hoch


Wollte wie gesagt auch nicht dich persönlich kritisieren. Habe deinen Post eher als Aufhänger genommen.
Was ich mir sehr gut vorstellen kann und es mittlerweile auch als die beste Lösung sehen würde, wäre das Folgende:

Asa hat ja anscheinend Ambitionen den Posten von Schröder jetzt zu übernehmen. Rein vom Karriereverlauf her ergibt das ja auch Sinn. Vom Manager der zweiten Mannschaft über Jahre hin zum Mannschaftsbetreuer und jetzt seit eineinhalb Jahren Leiter der Lizenzspielerabteilung. Dazu hat er mit seinem abgeschlossenen Studium in dem Bereich und seiner aktuellen Teilnahme an dem Managerlehrgang des DFB auch die Qualifikation. Man muss allerdings dabei bedenken, dass er weder Qualifikation / Abschlüsse auf dem Papier noch Berufserfahrung oder Kontakte in dem Bereich Kaderplanung / Scouting / Spielanalyse hat. So wie ich ihn wahrnehme sind seine Stärken darin, nah an der Mannschaft zu sein, nach außen zu repräsentieren und das Organisatorische und operative rund um eine Mannschaft wahrzunehmen. Was man also machen könnte, wäre ihn zum Sportdirektor zu befördern und dazu jemanden zu holen, der im Hintergrund arbeitet und genau die Qualifikation hat. Jemand, der die Kaderzusammenstellung, die Kaderentwicklung und das Anleiten des Scoutingteams um Chefscout Hechelmann übernimmt. Das Ding daran ist, dass dieser natürlich sehr eng mit Asa zusammenarbeiten müsste. Wenn man da jetzt jemanden von außen dazu holt, der das als Profil hat, ist natürlich die Frage, wie vertrauensvoll und eingespielt dieser dann mit Asa zusammenarbeiten kann. So etwas wie Charisma, Spieler für unseren Verein zu begeistern und zu überzeugen, wie Schröder das konnte, kann ich mir auch vorstellen, dass Asa das gut hinbekommt. Eine Abgrenzung der Aufgabengebiete muss klar sein. So etwas, dass der Kaderplanung unabgesprochen und eigenmächtig Verhandlungen führt wie Reschke damals, darf es nicht nochmal geben. Was die Verhandlungen angeht, in denen Asa auch bisher weder Erfahrung noch Netzwerk hat, kann man denke ich mit einer Übergangsphase lösen, in der Knäbel mit Asa zusammen die Verhandlungen übernimmt und das dann in der übernächsten Transferphase oder so immer mehr von Asa alleine übernommen wird.

Also würde ich einen Kaderplaner holen, Asa zum Sportdirektor machen und einige seiner kleineren Organisationsaufgaben aus seiner aktuellen Position an den Teammanager geben und den Posten des Leiter der Lizenzspielerabteilung streichen. Daraus ergibt sich dann ein klares Profil: Erfahrung als Kaderplaner und aus dem Bereich des Scoutings und der Spielanalyse kommend. Damit wären Leute wie Hitzlsperger, Zorn oder Stoffelshaus raus. Das sind sie teilweise eh schon, weil sie eher Besetzungen für den Posten von Knäbel wären. Mit diesem Profil jetzt Leute vorzuschlagen fällt natürlich extrem schwer. Wenn man jetzt nicht so einen bekannten Fall wie Reschke hat, dann sind diese Leute ja im Hintergrund und damit wird es auch schwer von außen deren Qualität zu bewerten. Was wir aber machen können, ist uns die Vita anzuschauen.

Ein Kandidat wäre dann George Syrianos. Der war vier Jahre lang bei Stuttgart Chefanalytiker und dann Kaderplaner bei Nottingham Forest. Dort hat er letzte Saison einen guten Anteil an dem Aufstieg nach langer Zeit gehabt. Jetzt im Sommer in deren Monstertransferperiode, die bisher noch wenig Früchte trägt - was bei dem massiven Umbruch aber auch klar ist - war es wohl so, dass er weiterhin Einfluss hatte, der zwielichtige Besitzer und dessen Sohn allerdings haben wohl reingeredet. Man kann natürlich nur erahnen, welche Transfers auf Syrianos mit seinem Datenscouting - es gibt ein interessantes TM Interview von ihm hier - und welche von dem Besitzer kommen. Grundsätzlich dürften aber eher die weniger bekannten Namen wie Niakhate, Mangala, Awoniyi und Biancone auf Syrianos zurückgehen. Jetzt kann man natürlich vorhalten, dass er 154 Millionen zur Verfügung hatte und Stand jetzt nur der letzte Platz rausgekommen ist. Aber wie gesagt, das würde ich wegen der Größe des Umbruchs und der unklaren Verhältnisse, wer welchen Transfer zu verantworten hat, nicht zu hoch hängen. In Stuttgart war er quasi der Assistent von Mislintat. Das ist keine zu schlechte Visitenkarte bisher. Ich denke Asa als Sportdirektor ud Syrianos als Kaderplaner, der zusammen mit Hechelmann, der jahrelang widerum von Schröder geprägt wurde, könnte eine sehr interessante Konstellation sein. Er würde auch sehr gut zu Knäbel passen. Der hat bei mitgeredt ja erneut betont, dass wir auf dem Datenanalysefeld was aufbauen, mittlerweile sehr modern sind, dort großen Wert drauf legen und auch auf eigene Lösungen was die Analyse angeht. Die Punkte, wie man einen Trainer bewertet aus dem Interview mit ihm hier auf Transfermarkt decken sich auch sehr stark mit dem, was Knäbel letztens so gesagt hat.

Weitere Kandidaten, die man entweder von kleineren Vereinen loseist, oder die aktuell keinen Verein mehr haben, wird es auch geben, aber wie gesagt: Die sind so im Hintergrund, dass ich da relativ wenige jetzt nennen kann. Zeit zu mehr Recherche wird vielleicht kommen. Jetzt gerade war sie nicht da.

•     •     •

Seit Geburt 1997 Schalker. Erste Bundesligaspiele in Bochum. Dazu Sympathie für den Club, die Fortuna und Ruhrgebiets- und Traditionsklubs. Top Elf der auf Schalke erlebten Spieler:
Raul Huntelaar
Böhme Lincoln Jones Farfan
Pander Naldo Bordon Rafinha
Fährmann
Bank: Rost, Nastasic, Höwedes, Kobiashvili, Rakitic, Sane, Asamoah, Kuranyi, Sand Trainer: Stevens/Rangnick Manager: Assauer
Asamoah auf einen dermaßen verantwortlichen Posten zu setzen, wäre eine Selbstaufgabe.

Für mich hatte und Asamoah absolut nichts, was ihn zu so einem Job befähigen würde und aus meiner Sicht würde man sich mit ihm in dieser Funktion freiwillig zu einer Lachnummer machen.

Ich habe ihn von seiner Art und Weise, seiner Mentalität und Spielweise als Spieler gemocht und gerne gesehen.

Aber in einer führenden Rolle möchte ich ihn nicht sehen. Selbst in seiner aktuellen Rolle als Leiter des PLZ ist er für mich eine Fehlbesetzung.
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