| Geburtsdatum | 20.03.1985 |
|---|---|
| Alter | 41 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,85m |
| Vertrag bis | 30.06.2026 |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | SV Mering II |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Sascha Mölders [33]
11.05.2012 - 18:13 Uhr
Dies ist der Diskussionsthread zu Sascha Mölders.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sascha_M%C3%B6lders
Hp des FCA: http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/profis/team.htm&pid=26
http://de.wikipedia.org/wiki/Sascha_M%C3%B6lders
Hp des FCA: http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/profis/team.htm&pid=26
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrACE am 04.10.2013 um 20:19 Uhr bearbeitet
27.02.2013 - 11:27 Uhr
Quelle: www.transfermarkt.de
Torjäger Sascha Mölders (Foto) will dem FC Augsburg auch im Falle eines Abstiegs aus der Fußball-Bundesliga treu bleiben. «Ich habe bis 2015 verlängert und fühle mich rundum wohl», sagte der 27-Jährige in einem Interview der «Sport Bild». «Ich bleibe auf jeden Fall, aber an den Abstieg will ich überhaupt nicht denken.»
Mölders will auch im Falle des Abstiegs bleiben
08.08.2013 - 21:41 Uhr
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de
Mölders hat verlängert
Auf einmal geht es ganz schnell. Handschlag. Alles ist gut. Oder so ähnlich. Und nebenbei verkündet Seinsch, dass Sascha Mölders seinen Vertrag bis 2017 verlängert hat.
:cool Auf einmal geht es ganz schnell. Handschlag. Alles ist gut. Oder so ähnlich. Und nebenbei verkündet Seinsch, dass Sascha Mölders seinen Vertrag bis 2017 verlängert hat.
18.08.2013 - 12:17 Uhr
Quelle: www.kreiszeitung.de
"... Und vorne ist Sascha Mölders, ein absoluter Mentalitätsstürmer." Der heute fast das Werder-Trikot getragen hätte. Doch die Augsburger Ablöseforderung von drei Millionen Euro für den 28-Jährigen war den Bremern viel zu hoch.
Bremen wollte Mölders edith: vllt steht das ganze ja auch im zusammenhang mit der frühzeitigen vertragsverlängerung
Dieser Beitrag wurde zuletzt von weasler am 18.08.2013 um 12:35 Uhr bearbeitet
18.08.2013 - 14:55 Uhr
Quelle: www.spox.com
Ablöseforderung von Augsburg war zu hoch
Wollte Werder Bremen Sascha Mölders holen?
Werder Bremen war offenbar an Sascha Mölders interessiert. Allerdings scheiterte der Transfer des Stürmers vom FC Augsburg an der geforderten Ablösesumme von drei Millionen Euro.
Die "Syker Kreiszeitung" berichtet, dass Mölders vor der Verpflichtung von Franco Di Santo auf dem Bremer Wunschzettel stand.
Trainer Robin Dutt ist noch immer vom 28-jährigen Augsburger angetan: "Ein absoluter Mentalitätsstürmer." Wollte Werder Bremen Sascha Mölders holen?
Werder Bremen war offenbar an Sascha Mölders interessiert. Allerdings scheiterte der Transfer des Stürmers vom FC Augsburg an der geforderten Ablösesumme von drei Millionen Euro.
Die "Syker Kreiszeitung" berichtet, dass Mölders vor der Verpflichtung von Franco Di Santo auf dem Bremer Wunschzettel stand.
20.08.2013 - 06:20 Uhr
Quelle: www.daz-augsburg.de
Nach dem Ritterschlag in der Versenkung verschwunden
Sascha Mölders Debüt beim FC Augsburg fand gegen den SC Freiburg statt. Es war ein großartiges Debüt. Vor fast ausverkauftem Haus köpfte er am 7. August 2011 im ersten Bundesligaspiel der Augsburger das Leder zwei Mal wuchtig in das Tor der Breisgauer. Nach dem Schlusspfiff stand es 2:2 gegen einen vermeintlichen Konkurrenten um den Nichtabstieg. Eine Woche später zeigte Mölders, dass er es auch mit dem Fuß kann. Er erzielte den einzigen Treffer des FCA auf dem Betzenberg, damals reichte das zu einem Punktgewinn. Es war ein kühles Tor in Kaiserslautern, eines mit Klasse und Verstand. Mölders bewegte sich in beiden Partien sehr agil nach vorne und schuftete zugleich wie ein Berserker nach hinten. Fußball-Augsburg war entzückt. Er war die große Hoffnung. Dann verschoss er einen Elfmeter im darauf folgenden Heimspiel gegen Hoffenheim nach einer Drangperiode des FCA. Der Elfmeter war kläglich geschossen. Tom Starke hatte nicht die geringste Mühe das Schüsschen zu halten. Mein Tribünen-Nachbar brachte seine Verwandtschaft ins Spiel: „Den hätte meine Großmutter gehalten.“ Mölders tauchte nach diesem Spiel als Torjäger ab. Um es anschaulicher zu sagen: Mölders schoss nach dem zweiten Spieltag in der Saison 2011/12 in 20 folgenden Spielen, in denen er immer in der Startformation stand, nur noch zwei Tore. Das ist eine Quote von 0,1 Toren pro Spiel. Als er am 19. Spieltag am 28. Januar 2012 im “Rückspiel” gegen den FC Kaiserslautern zwei so genannte hundertprozentige Torchancen vergab, wurde er von den Fans im M-Block ausgepfiffen, bei jedem seiner Ballkontakte raunte das Publikum. Jos Luhukay hatte ein Einsehen und erlöste Mölders mit einer frühen Auswechslung.
Bei der ersten Aufholjagd war Mölders nur Zaungast
Im folgenden Spiel stand Mölders selbstverständlich wieder in der Startformation. Er spielte nämlich eine tragende Rolle in der damaligen Offensivstrategie des FCA. Luhukay ließ lange Bälle auf Mölders spielen, der, allein auf sich gestellt, diese bestenfalls behaupten, aber eben nicht verwerten konnte. Luhukay spekulierte mit dem zweiten Ball oder mit der Ballbehauptung durch Mölders, der die aufrückenden „Rückraumstürmer“ in den Angriff mitnehmen sollte. Mölders machte das sehr gut, kam selbst aber kaum zu Torchancen. Damals spielte der FCA fast alles hoch und zentral auf Mölders, doch langsam schien Jos Luhukay zu dämmern, dass der FCA so dem Abstieg nicht entgehen konnte. Am 23. Spieltag stellte Luhukay sein System um. Mölders verschwand aus der Startformation. Das war die Stunde von Ja-Cheol Koo und Torsten Oehrl. Der FCA gewann mit 3:0 gegen Hertha BSC und spielte von nun an dynamisch mit viel Tempo und überraschend direkten Kombinationen aus dem Mittelfeld heraus Richtung gegnerischen Strafraum, und zwar mit großem Erfolg. Bei der ersten großen Rückrunden-Aufholjagd des FCA war Mölders als Einwechselspieler nur Zaungast.
Der letzte Rumpler der Bundesliga: „Er treibt Ästheten in den Wahnsinn“
Sascha Mölders (Foto: sport-in-augsburg.de)
Sascha Mölders (Foto: sport-in-augsburg.de)
In der zweiten Bundesligasaison verstärkten sich die Augsburger in der Sturmmitte, indem sie Aristide Bance verpflichteten. Mölders zog sich in der Vorbereitung auf die Saison 2012/13 eine schwere Knöchelverletzung zu. Seine Zeit beim FCA schien abzulaufen, doch dann konnte Bance die Erwartungen nicht erfüllen und Mölders feierte ein vielversprechendes Comeback am 11. Spieltag gegen Dortmund. Damals hatte der FCA nur sechs Punkte auf dem Konto. Nach sieben Spielen mit Mölders in der Startformation (und vier Toren von Mölders in diesen sieben Partien) hatte der FCA nach 17 Runden nicht mehr als drei zusätzliche Punkte erobert, also zur Halbzeit lächerliche neun Punkte auf dem Konto. Den Umschwung hatten Mölders Einsätze und seine vier Tore bis zu diesem Zeitpunkt nicht gebracht. Die Wende kam in Düsseldorf als Mölders von zwei krassen Abwehrfehlern der Fortuna profitierte und quasi ohne großes Zutun zwei absurde Treffer zum ersten Auswärtserfolg der Augsburger beisteuerte (2:3). Danach schoss Mölders am 21. Spieltag sein siebtes Tor gegen Mainz (1:1) und schließlich sein achtes in Leverkusen. Diese Partie verlor der FCA mit 1:2. Am 23. Spieltag gewann der FCA seine “Schicksalspartie” gegen Hoffenheim mit 2:1. Mölders schoss den Führungstreffer, sein 9. Tor in seiner 13. Partie der Saison 2012/13. Das entsprach einer Quote von 0,7 Treffer pro Spiel. Diese Serie und ein gebrochenes Nasenbein brachten ihn in die großen Schlagzeilen. Die Nobody-Truppe des FCA hatte plötzlich für die Medien ein Gesicht, nämlich das von Sascha Mölders mit der gebrochenen und blutverklebten Nase. Es sollte ein Ritterschlag folgen: Nach Helmut Haller wurde mit einem zeitlichen Abstand von 40 Jahren der zweite Augsburger Fußballspieler ins Aktuelle Sportstudio eingeladen. Schauspieler Michael Günther Bard vom Hessischen Staatstheater las eine Hommage an den letzten Mittelstürmer-Rumpler der Bundesliga vor: „Sascha Mölders spielt keinen Fußball, er arbeitet ihn. Jede Sekunde seines Spiels erinnert an dreckigen Kreisliga-Fußball auf nassen Ascheplätzen. Er treibt Ästheten in den Wahnsinn. Er ist ein Sturmbulle. Gefangen im Körper eines Riesenbabys. Er beschränkt sich auf die Grundtugenden des Spiels: Laufen, passen, schießen. Das ist so herrlich und erfrischend anzusehen.“
Mölders friert das Spiel nach vorne ein
Das war zu viel des falschen Weihrauchs. Der hochsensible Mölders verschwand als Torschütze wieder in der Versenkung. Seit dem 23. Spieltag der zurückliegenden Saison schoss Mölders nur noch ein Tor in einem Pflichtspiel, und zwar am 31. Spieltag Ende April beim 3:0 Heimsieg gegen Stuttgart. Als sich der FCA in seiner zweiten Bundesligasaison ein zweites Mal im Schlussspurt aus der Abstiegszone herauskatapultierte, schossen die Tore andere. Mölders war außerhalb der Medien-Poetik nie das Gesicht des FCA und auch nicht sein Retter. In den letzten elf Spielen der Vorsaison schoss Sascha Mölders wie gesagt ein Tor. Das entspricht einer Torquote von 0,09 Toren pro Spiel. Nimmt man die drei torlosen Pflichtspiele der aktuellen Saison dazu, dann könnte man langsam einen Rechercheauftrag mit der Fragestellung ins Auge fassen, ob es jemals einen Mittelstürmer mit einer schlechteren Torquote im Profifußball gegeben hat. Seit sechs Pflichtspielen hat Mölders kein einziges Tor erzielt. Man hat derzeit den Eindruck, dass sich an dieser Flaute nie etwas ändern wird. Das Spiel von Sascha Mölders ist nicht „herrlich und erfrischend anzusehen“, sondern in allzu langen Phasen eine brotlose Kunst, die in erster Linie davon lebt, im Strafraum eine Direktabnahme zu suchen. Die Fixierung auf Direktabnahmen ist bei Mölders zu stark ausgeprägt und bringt deshalb in der Summe zu wenig, und zwar nicht nur deshalb, weil er dabei zu wenig Tore macht, sondern auch deshalb, weil er für den ballführenden Spieler flach kaum anspielbar ist, weil er zu wenig die Schnittstellen sucht, zu wenig kreuzt und somit kaum Räume für Passgeber generiert. In Eins zu Eins Situationen wirkt Mölders in der Tat wie ein Kreisklassespieler. Das Gleiche gilt für seine Fähigkeit, eigene Mitspieler in Szene zu setzen. Mölders friert das Spiel nach vorne ein. Das macht das Offensivspiel des FCA für jede Abwehr leicht berechenbar. Mölders legt mit seinen linierten Laufwegen das Augsburger Angriffsspiel zu statisch an.
Offensichtlich hat das Stefan Reuter längst erkannt. Die Verpflichtung Raul Bobadillas lässt darauf schließen. Nach der Verletzung Bobadillas gibt es beim FCA zu Sascha Mölders aktuell aber keine Alternative. Das ist das Problem und zugleich die Lösung. Sascha Mölders hat nämlich eine wunderbare Qualität: Er kann auch ein langes Tief überwinden. Er braucht ein Tor, ein Erfolgserlebnis, die erholsame Müdigkeit nach einem Sieg und die Leidenschaft des Publikums. Er braucht Adrenalin und den kühlen Verstand eines Trainers. Mölders kann mehr als nur geradeaus in den gegnerischen Strafraum laufen. Er braucht einen Trainer, der ihn stärker ins Spiel einbindet, ihn weiter entwickelt. Die Zeit dafür ist da. Mölders Vertrag ist kürzlich bis 2017 verlängert worden.
Ein sehr schöner Artikel der ganz anderst endet, als die Überschrift vermuten lässt.
Sascha Mölders Debüt beim FC Augsburg fand gegen den SC Freiburg statt. Es war ein großartiges Debüt. Vor fast ausverkauftem Haus köpfte er am 7. August 2011 im ersten Bundesligaspiel der Augsburger das Leder zwei Mal wuchtig in das Tor der Breisgauer. Nach dem Schlusspfiff stand es 2:2 gegen einen vermeintlichen Konkurrenten um den Nichtabstieg. Eine Woche später zeigte Mölders, dass er es auch mit dem Fuß kann. Er erzielte den einzigen Treffer des FCA auf dem Betzenberg, damals reichte das zu einem Punktgewinn. Es war ein kühles Tor in Kaiserslautern, eines mit Klasse und Verstand. Mölders bewegte sich in beiden Partien sehr agil nach vorne und schuftete zugleich wie ein Berserker nach hinten. Fußball-Augsburg war entzückt. Er war die große Hoffnung. Dann verschoss er einen Elfmeter im darauf folgenden Heimspiel gegen Hoffenheim nach einer Drangperiode des FCA. Der Elfmeter war kläglich geschossen. Tom Starke hatte nicht die geringste Mühe das Schüsschen zu halten. Mein Tribünen-Nachbar brachte seine Verwandtschaft ins Spiel: „Den hätte meine Großmutter gehalten.“ Mölders tauchte nach diesem Spiel als Torjäger ab. Um es anschaulicher zu sagen: Mölders schoss nach dem zweiten Spieltag in der Saison 2011/12 in 20 folgenden Spielen, in denen er immer in der Startformation stand, nur noch zwei Tore. Das ist eine Quote von 0,1 Toren pro Spiel. Als er am 19. Spieltag am 28. Januar 2012 im “Rückspiel” gegen den FC Kaiserslautern zwei so genannte hundertprozentige Torchancen vergab, wurde er von den Fans im M-Block ausgepfiffen, bei jedem seiner Ballkontakte raunte das Publikum. Jos Luhukay hatte ein Einsehen und erlöste Mölders mit einer frühen Auswechslung.
Bei der ersten Aufholjagd war Mölders nur Zaungast
Im folgenden Spiel stand Mölders selbstverständlich wieder in der Startformation. Er spielte nämlich eine tragende Rolle in der damaligen Offensivstrategie des FCA. Luhukay ließ lange Bälle auf Mölders spielen, der, allein auf sich gestellt, diese bestenfalls behaupten, aber eben nicht verwerten konnte. Luhukay spekulierte mit dem zweiten Ball oder mit der Ballbehauptung durch Mölders, der die aufrückenden „Rückraumstürmer“ in den Angriff mitnehmen sollte. Mölders machte das sehr gut, kam selbst aber kaum zu Torchancen. Damals spielte der FCA fast alles hoch und zentral auf Mölders, doch langsam schien Jos Luhukay zu dämmern, dass der FCA so dem Abstieg nicht entgehen konnte. Am 23. Spieltag stellte Luhukay sein System um. Mölders verschwand aus der Startformation. Das war die Stunde von Ja-Cheol Koo und Torsten Oehrl. Der FCA gewann mit 3:0 gegen Hertha BSC und spielte von nun an dynamisch mit viel Tempo und überraschend direkten Kombinationen aus dem Mittelfeld heraus Richtung gegnerischen Strafraum, und zwar mit großem Erfolg. Bei der ersten großen Rückrunden-Aufholjagd des FCA war Mölders als Einwechselspieler nur Zaungast.
Der letzte Rumpler der Bundesliga: „Er treibt Ästheten in den Wahnsinn“
Sascha Mölders (Foto: sport-in-augsburg.de)
Sascha Mölders (Foto: sport-in-augsburg.de)
In der zweiten Bundesligasaison verstärkten sich die Augsburger in der Sturmmitte, indem sie Aristide Bance verpflichteten. Mölders zog sich in der Vorbereitung auf die Saison 2012/13 eine schwere Knöchelverletzung zu. Seine Zeit beim FCA schien abzulaufen, doch dann konnte Bance die Erwartungen nicht erfüllen und Mölders feierte ein vielversprechendes Comeback am 11. Spieltag gegen Dortmund. Damals hatte der FCA nur sechs Punkte auf dem Konto. Nach sieben Spielen mit Mölders in der Startformation (und vier Toren von Mölders in diesen sieben Partien) hatte der FCA nach 17 Runden nicht mehr als drei zusätzliche Punkte erobert, also zur Halbzeit lächerliche neun Punkte auf dem Konto. Den Umschwung hatten Mölders Einsätze und seine vier Tore bis zu diesem Zeitpunkt nicht gebracht. Die Wende kam in Düsseldorf als Mölders von zwei krassen Abwehrfehlern der Fortuna profitierte und quasi ohne großes Zutun zwei absurde Treffer zum ersten Auswärtserfolg der Augsburger beisteuerte (2:3). Danach schoss Mölders am 21. Spieltag sein siebtes Tor gegen Mainz (1:1) und schließlich sein achtes in Leverkusen. Diese Partie verlor der FCA mit 1:2. Am 23. Spieltag gewann der FCA seine “Schicksalspartie” gegen Hoffenheim mit 2:1. Mölders schoss den Führungstreffer, sein 9. Tor in seiner 13. Partie der Saison 2012/13. Das entsprach einer Quote von 0,7 Treffer pro Spiel. Diese Serie und ein gebrochenes Nasenbein brachten ihn in die großen Schlagzeilen. Die Nobody-Truppe des FCA hatte plötzlich für die Medien ein Gesicht, nämlich das von Sascha Mölders mit der gebrochenen und blutverklebten Nase. Es sollte ein Ritterschlag folgen: Nach Helmut Haller wurde mit einem zeitlichen Abstand von 40 Jahren der zweite Augsburger Fußballspieler ins Aktuelle Sportstudio eingeladen. Schauspieler Michael Günther Bard vom Hessischen Staatstheater las eine Hommage an den letzten Mittelstürmer-Rumpler der Bundesliga vor: „Sascha Mölders spielt keinen Fußball, er arbeitet ihn. Jede Sekunde seines Spiels erinnert an dreckigen Kreisliga-Fußball auf nassen Ascheplätzen. Er treibt Ästheten in den Wahnsinn. Er ist ein Sturmbulle. Gefangen im Körper eines Riesenbabys. Er beschränkt sich auf die Grundtugenden des Spiels: Laufen, passen, schießen. Das ist so herrlich und erfrischend anzusehen.“
Mölders friert das Spiel nach vorne ein
Das war zu viel des falschen Weihrauchs. Der hochsensible Mölders verschwand als Torschütze wieder in der Versenkung. Seit dem 23. Spieltag der zurückliegenden Saison schoss Mölders nur noch ein Tor in einem Pflichtspiel, und zwar am 31. Spieltag Ende April beim 3:0 Heimsieg gegen Stuttgart. Als sich der FCA in seiner zweiten Bundesligasaison ein zweites Mal im Schlussspurt aus der Abstiegszone herauskatapultierte, schossen die Tore andere. Mölders war außerhalb der Medien-Poetik nie das Gesicht des FCA und auch nicht sein Retter. In den letzten elf Spielen der Vorsaison schoss Sascha Mölders wie gesagt ein Tor. Das entspricht einer Torquote von 0,09 Toren pro Spiel. Nimmt man die drei torlosen Pflichtspiele der aktuellen Saison dazu, dann könnte man langsam einen Rechercheauftrag mit der Fragestellung ins Auge fassen, ob es jemals einen Mittelstürmer mit einer schlechteren Torquote im Profifußball gegeben hat. Seit sechs Pflichtspielen hat Mölders kein einziges Tor erzielt. Man hat derzeit den Eindruck, dass sich an dieser Flaute nie etwas ändern wird. Das Spiel von Sascha Mölders ist nicht „herrlich und erfrischend anzusehen“, sondern in allzu langen Phasen eine brotlose Kunst, die in erster Linie davon lebt, im Strafraum eine Direktabnahme zu suchen. Die Fixierung auf Direktabnahmen ist bei Mölders zu stark ausgeprägt und bringt deshalb in der Summe zu wenig, und zwar nicht nur deshalb, weil er dabei zu wenig Tore macht, sondern auch deshalb, weil er für den ballführenden Spieler flach kaum anspielbar ist, weil er zu wenig die Schnittstellen sucht, zu wenig kreuzt und somit kaum Räume für Passgeber generiert. In Eins zu Eins Situationen wirkt Mölders in der Tat wie ein Kreisklassespieler. Das Gleiche gilt für seine Fähigkeit, eigene Mitspieler in Szene zu setzen. Mölders friert das Spiel nach vorne ein. Das macht das Offensivspiel des FCA für jede Abwehr leicht berechenbar. Mölders legt mit seinen linierten Laufwegen das Augsburger Angriffsspiel zu statisch an.
Offensichtlich hat das Stefan Reuter längst erkannt. Die Verpflichtung Raul Bobadillas lässt darauf schließen. Nach der Verletzung Bobadillas gibt es beim FCA zu Sascha Mölders aktuell aber keine Alternative. Das ist das Problem und zugleich die Lösung. Sascha Mölders hat nämlich eine wunderbare Qualität: Er kann auch ein langes Tief überwinden. Er braucht ein Tor, ein Erfolgserlebnis, die erholsame Müdigkeit nach einem Sieg und die Leidenschaft des Publikums. Er braucht Adrenalin und den kühlen Verstand eines Trainers. Mölders kann mehr als nur geradeaus in den gegnerischen Strafraum laufen. Er braucht einen Trainer, der ihn stärker ins Spiel einbindet, ihn weiter entwickelt. Die Zeit dafür ist da. Mölders Vertrag ist kürzlich bis 2017 verlängert worden.
04.09.2013 - 10:03 Uhr
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de
„Sascha hat Probleme mit dem Sprunggelenk und André hat sich eine Schulterverletzung zugezogen“, sagt Trainer Markus Weinzierl. Eine genaue Diagnose gibt es aber noch nicht: „Wir müssen abwarten.“
12345
26.09.2013 - 12:39 Uhr
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de
Der Stürmer beendet in Münster seine Torflaute - und sein Schweigen gegenüber Journalisten. Grund zur Freude hatte auch Stürmer Sascha Mölders, 28, der mit dem 3:0 (59.) nicht nur seine lange Torflaute, sondern auch sein Schweigen in der Mixed-Zone beendete. „Ein Stürmer will immer Tore schießen, das ist ganz normal. Ich hab lange nicht mehr getroffen, den einen oder anderen 100-Prozentigen auch versiebt. Natürlich ist es schön, dass es jetzt wieder geklappt hat, aber noch schöner ist es, dass wir weiter sind.“
Trotzdem war er auf Tobias Werner schon ein wenig neidisch: „Er macht zwei Tore, macht ein super Spiel und sieht jetzt auch noch geil aus – wie Wayne Rooney."
l
Mölders trifft - und spricht wiederTrotzdem war er auf Tobias Werner schon ein wenig neidisch: „Er macht zwei Tore, macht ein super Spiel und sieht jetzt auch noch geil aus – wie Wayne Rooney."
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von parkhaushorst am 26.09.2013 um 12:40 Uhr bearbeitet
28.10.2013 - 07:49 Uhr
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de
FC AUGSBURG
Auszeit für Sascha Mölders
Sascha Mölders musste gegen Leverkusen seit November 2012 wieder auf der Bank sitzen. Doch der Stürmer will in dieser Woche wieder angreifen - und seinen Startelf-Platz zurückerobern. Von Robert Götz
Gegen Mainz spielt er wieder, darauf würde ich ne Halbe wetten! :D
Auszeit für Sascha Mölders
Sascha Mölders musste gegen Leverkusen seit November 2012 wieder auf der Bank sitzen. Doch der Stürmer will in dieser Woche wieder angreifen - und seinen Startelf-Platz zurückerobern. Von Robert Götz
31.01.2014 - 05:26 Uhr
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de
Mölders muss länger pausieren
Neue Untersuchung am Mittwoch
Sascha Mölders, 28, ist kein Fußballer, der sich schont. Der Stürmer des FC Augsburg ignoriert am liebsten Verletzungen. Und so hätte er nach seiner Sprunggelenksverletzung, die er sich am vergangenen Freitag beim Abschlusstraining zugezogen hatte, schon gerne wieder in dieser Woche trainiert. Doch seine Verletzung ist doch nicht so leicht, wie er auch selbst angenommen hatte. ....
Gute Besserung Sascha !
Neue Untersuchung am Mittwoch
Sascha Mölders, 28, ist kein Fußballer, der sich schont. Der Stürmer des FC Augsburg ignoriert am liebsten Verletzungen. Und so hätte er nach seiner Sprunggelenksverletzung, die er sich am vergangenen Freitag beim Abschlusstraining zugezogen hatte, schon gerne wieder in dieser Woche trainiert. Doch seine Verletzung ist doch nicht so leicht, wie er auch selbst angenommen hatte. ....
26.08.2014 - 10:35 Uhr
Quelle: www.11freunde.de
"Wir beobachten den Markt und haben ihn schon länger im Fokus. Wir wissen, dass er mit seiner Situation in Augsburg derzeit unzufrieden ist", bestätigte Club-Fußballchef Wolfgang Wolf
hmm laut 11Freunde besteht anscheinend ein konkretes Interesse an Mölders (kann irgendwie nur den Ticker als Quelle angeben, ist bei 11 Freunde kein eigenständiger Artikel)
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