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Schiedsrichter und VAR

29.04.2023 - 09:07 Uhr
Seit 5 Jahren werden die vier Schiedsrichter im Stadion von einem Videoschiedsrichter unterstützt.
Die Diskussionen um strittige Szenen sind jedoch nicht weniger geworden, sodass hier der Raum für alles rund um die Schiedsrichterleistungen sein soll - sowohl die Arminia-Spiele als auch die in anderen Partien.
Es darf gerne Kritisches und Positives erwähnt werden.
Da dies vermutlich ein Thread sein wird, in dem immer mal wieder Emotionen hochkommen, bitte ich euch, vorher zu überlegen, was ihr schreibt und die Wortwahl vor dem Absenden ggf. noch einmal zu überprüfen.
Denn das Ziel dieses Threads soll keine moderne Hexenjagd werden, sondern eher einen Überblick über Entwicklungen und Auffälligkeiten im Laufe der Zeit geben.

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Schiedsrichter und VAR |#1
29.04.2023 - 10:59 Uhr
Tja nach dem was gestern da wieder in Bochum gelaufen ist kommt so ein Fred denke ganz gut.

Ich guck alle Arminia Spiele und quasi alle BvB Spiele.

Und alleine was ich bei den beiden Teams sehe - gerade was VAR Entscheidungen und Eingriffe oder nicht Eingriffe betrifft - ist das schon unfassbar und es ist nahezu selbst nur bei den beiden Teams jedes Wochenende Entscheidungen gibt die mich nur noch wütend machen.

Neben Arminia & BvB Spielen kriegt man ja aber auch aus anderen Begegnungen einiges mit oder man guckt dann auch mal ganz andere Mannschaften.

Meine Meinung ist ganz mittlerweile, das man den VAR abschaffen sollte.
Dann nehme ich lieber die Wahrnehmungsstörungen der Schiedsrichter.

Das ist aber immerhin noch menschlich.
Dann sitzen wir nach dem Spiel zwar wieder in der Pinte und sind über den blinden Schiri am schimpfen aber am Ende des Tages sind wir uns darüber bewusst, das diese nun mal auch nur Menschen sind und Fehlentscheidungen - vor allem in so einem schnellen Spiel wie Fußball - passieren können.

Wenn es aber mit der modernen Technik nicht richtig klappt sollte man es sein lassen.

Klar wenn eine VAR Entscheidung dann wieder rum auch mal für das eigene Team ausfällt dann ist es wie wenn man kein VAR hätte damals.
Pfeift der Schiri für uns alles schick.
Pfeift er gegen uns alles scheisse.

Nur sollte man unabhängig - ob die Entscheidung für oder gegen das eigene Team ausfällt - auch immer neutral bewerten können als fairer Sportsmann.
Wie zB. die rote Karte letzte Woche gegen Hannover und für uns in der es im nachhinein noch rot gab.

Ohne VAR hätte es die nicht gegeben.

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Arminia mein Verein, nur du sollst heute siegen, die Kurve singt für dich, vom Wahnsinn angetrieben:
Allez, oh DSC!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Snickerz am 29.04.2023 um 11:02 Uhr bearbeitet
Schiedsrichter und VAR |#2
29.04.2023 - 20:12 Uhr
Ich habe eben in der Sportschau die ersten bewegten Bilder vom Spiel Bochum-Dortmund gesehen und kann den Unmut der Borussen sehr gut verstehen.
Und es nervt mich, dann von Schiedsrichter Stegemann sowas hören zu müssen, dass er sich "beschissen fühle" und schlecht geschlafen habe. Es geht nur um ihn, da ist null Empathie für die Fußballfans und die Spieler zu spüren, die er "beschissen" hat und die vermutlich ebenfalls schlecht geschlafen haben.
Und wenn ich dann so Aussagen höre wie, dass er sich jetzt nach dem Anschauen der Bilder eingestehen muss, dass es ein klarer Elfmeter war, dann frage ich mich wirklich, warum um alles in der Welt er die Videobilder nicht genutzt hat, nachdem er von der Dortmunder Bank mehrfach darum gebeten wurde.
So macht der VAR keinen Sinn - und die Diskussionen dazu werden erst recht nicht verstummen, wenn im Kölner Keller ein Münchener Schiedsrichter sitzt, der sich in so einer entscheidenden Szene nicht von selber meldet und nicht seiner Pflicht nachkommt, Stegemann dazu aufzufordern, sich die Bilder noch einmal anzugucken.
Aber ich bin froh, dass gegen Ende der Saison diese Diskussion endlich bundesweit angekommen ist.
Denn als Armine erlebt man ja schon seit Monaten wie ungerecht viele Entscheidungen sind.
Da es an jedem Spieltag völlig unverständliche Entscheidungen gibt, die durch die Bilder klar widerlegt werden und somit Fehlentscheidungen vermieden werden könnten, hapert es nach 5 Jahren Erfahrung noch immer an allen Ecken und Enden.
Ich persönlich würde mir eine Abschaffung des VARs wünschen, da es auch vor allem im Stadion die Emotionen hemmt. Aber soweit wird es nicht mehr kommen, da der VAR ja auch von der FIFA gewünscht ist. Aber nach all den Problemen müsste der DFB in der Sommerpause das Thema "Schiedsrichter und VAR" ganz oben auf die Agenda setzen, denn für eine der größten Profiligen der Welt ist es absolut unwürdig, wenn u.U. die Meisterschaft durch solche Fehlentscheidungen entschieden wird, von Schiedsrichtern, die zu viert auf dem Platz sind plus den Schiedsrichtern im Keller - die das alle profimäßig machen und dafür pro Spiel mehrere tausend Euro bekommen, am Ende aber vollkommen amateurhafte Leistungen abliefern. Dieses Glücksspiel darf es in einem solchen Millionengeschäft nicht geben.

Bei facebook habe ich dazu heute einen Kommentar gelesen, den ich ganz treffend fand:
"Die wissen genau, sie entscheiden womöglich die Meisterschaft. Dann sitzen da 2-4 Leute vor den Bildschirmen, haben nix anderes zu tun als bei diesem einen Spiel, diese Szene zu bewerten - ob der Ball oder Mann zuerst gespielt wird. Da fällt mir nix zu ein. Vielleicht sollte man die Leute im Keller auch überwachen und live zuschalten. Vielleicht sollte direkt ein Kommentator im Keller sitzen und live zugeschaltet werden können. Der könnte Entscheidungen live hinterfragen oder ansprechen. Damit das transparenter wird. Man bekommt teilweise das Gefühl, der VAR spielt nebenbei Skat oder ist vor der Tür eine rauchen."
Ich fand den Text zum Teil treffend, teils amüsant und natürlich überspitzt.
Aber womit ich dem Schreiber uneingeschränkt recht geben muss, ist die Kritik an der fehlenden Transparenz.

Deshalb wären meine Wünsche oder Vorschläge zur Verbesserung des VARs folgende:
1. Auch für die Fans im Stadion muss eindeutig erkennbar sein können, was gepfiffen wurde. Dazu gehört, dass die Bilder dazu über die Anzeigetafel laufen und dass der Grund klar benannt wird.
Aktuell erfährt man dies nur, wenn man nebenbei sein Handy checkt und über einen Ticker nachliest. Das ist unnötig und unwürdig - so geht man nicht mit den wichtigsten Kunden um, sie so im Unklaren zu lassen.

2. Nicht nur während des Spiels würde ich mir mehr Transparenz wünschen, sondern auch danach.
Auf dem Platz stehen drei Mannschaften: Heimteam, Gästeteam und Schiedsrichtergespann. Auf der PK erklären sich dann aber nur die Trainer. Warum ist da nicht auch der Hauptschiedsrichter dabei?
Viel zu oft tauchen sie nach den Spielen ab oder geben Erklärungen ab, die kaum nachzuvollziehen sind. Ich finde auch sie dürften sich bei dem Gehalt, diesen Nachfragen stellen und sich erklären. Dadurch würden die Schiedsrichter auch viel bekannter - warum das nicht unwichtig ist, dazu komme ich später noch.

3. Jeder Trainer sollte pro Spiel drei Mal die Möglichkeit bekommen, die Videobilder einzufordern, wenn das Schirigespann nicht von selbst darauf kommt. Im US Sport ist das gängige Praxis und es erschließt sich mir nicht, warum das hier nicht auch einfach umgesetzt wird, es würde die Autorität der Schiedsrichter aus meiner Sicht ja nicht untergraben und ein Problem wie gestern wäre umgehend gelöst, man hätte sich viel Ärger erspart und das faire Ausspielen der Meisterschaft wäre gegeben.

4. Schiedsrichter zu sein ist wirklich keine leichte Aufgabe. Und ebenso wie Lehrer dürfen sie nicht zu den Fußabtretern der Nation werden und Ereignisse wie zuletzt in Zwickau sind zu verurteilen. Vor dem Schiedsrichter sollte man von Natur aus erstmal Respekt haben. Aber sie sind nicht unfehlbar - und als solche treten sie aber viel zu oft auf. Und das Niveau der Schiedsrichter-Elite in Deutschland ist erschreckend.
Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn der DFB eine Imagekampagne macht oder Anreize schafft, dass viel mehr junge Leute sich entscheiden, eine Schiedsrichterausbildung zu machen. Denn es scheint mir auch ein Defizit an Quantität zu sein aus der man auswählen kann, wenn es am Ende solche qualitätslosen Schiedsrichter sind, die am Ende ganz oben ankommen. Wenn man aus mehr Schiedsrichtern auswählen könnte, wäre auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass da mehr bessere dabei sind.
Aber hier fehlt es auch an Vorbildern. Welcher junge Mensch könnte denn überhaupt den Gesichtern der Schiedsrichter die Namen zuordnen oder gar noch deren Qualitäten benennen? Kennen tut man meistens nur die Schiedsrichter, die negativ aufgefallen sind. Und hier käme wieder mein zweiter Vorschlag zum Tragen. Wenn die Schiedsrichter an jeder PK teilnehmen würden, würden sie auch viel bekannter und würden sich stärker voneinander unterscheiden und sie würden auch als eigene Mannschaft wahrgenommen und nicht nach dem Spiel untertauchen. Und dann gäbe es vielleicht auch unter den Schiedsrichtern den Typ "Streich" und den Typ "Matthäus" oder "Hitzfeld", den man sich als Vorbild nehmen könnte.

So wie jetzt darf es aber fünf Jahre nach Einführung des VAR aus meiner Sicht nicht weitergehen. Und wenn der DFB nach dem medialen Unwetter des gestrigen Spiels nicht von selber darauf kommt, eine Task Force zu gründen oder die augenscheinlichen Probleme weiter ignoriert, dann fände ich mal wieder einen Aktionsspieltag aller Fangruppen gut, die offen und gemeinsam ihren Protest äußern wie es ihn in der Vergangenheit auch schon in Bezug auf fanfeindliche Anstoßzeiten o.ä. gegeben hat.
Denn den Unmut mit der aktuellen Praxis gibt es glaube ich bei jedem Verein, wie ja auch die Wechselgesänge zwischen den Arminen und den Hannoveranern im letzten Heimspiel gezeigt haben.

Ach und was ebenfalls besprochen werden müsste, ist die Auslegung der Handregel. Das handhabt immer noch jeder Schiedsrichter anders. Dass jedes Handspiel automatisch einen Elfmeter zur Folge hat, stimmt nämlich nachweislich nicht, denn selbst FIFA Schiesrichter Brych pfiff kürzlich ein klares Handspiel nicht, mit der Begründung, dass es nicht absichtlich geschehen sei. Bei der Auslegung bin ich zwar auf seiner Linie, aber es wäre doch schon, wenn diese Linie eine einheitliche wäre. Dass dies aber nicht so ist, haben die gegen uns gepfiffenen Handelfmeter in den letzten Wochen aber wohl klar gezeigt.

Ich möchte hier kein Schiedsrichter Bashing anregen. Im Gegenteil. Insbesondere in den unteren Ligen haben ich höchsten Respekt vor den Schiedsrichtern, die alleine am Sonntagmorgen bei irgendeinem unbedeutenden Kreisligaspiel pfeifen und sich die Besserwesserei und Beleidigungen von 22 Mann + Trainern + Zuschauern anzutun und das für fast nichts.
Aber meine Kritik betrifft Profi-Schiedsrichter - die in Lehrgängen intensivst ausgebildet werden und die jährlich eine Vergütung von ca. 60.000 Euro bekommen - zusätzlich zum normalen Einkommen. Und da darf und muss man aus meiner Sicht mehr erwarten können als das, was man jede Woche im Stadion oder vor dem Fernseher zu sehen bekommt. Mehr Qualität, mehr Selbstkritik, mehr Persönlichkeit, mehr Führungsstärke.

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Arminia till I die!
Schiedsrichter und VAR |#3
15.05.2023 - 20:54 Uhr
Zitat von WestGDB49
Zitat von Colorman

Zitat von jasischu

Zitat von tntkane

Herr Schuster hat es auf Anfrage der Presse auf der PK ja nochmal indirekt bestätigt, dass der Schiedsrichter auf 11m entschieden hätte, wenn es kein Abseits gewesen wäre.

Mich erinnerte die Situation direkt an Prietls verschuldeten 11m neulich(hier war es deutlicher) und ich würde drauf wetten, dass das jetzt eine Masche wird. Ich würde mir wünschen, dass der DFB so ein "Vergehen" nicht als strafwürdig einstuft. Wie soll ich denn als verteidigender Spieler einen von hinten oder von der Seite heraneeilenden Spieler rechtzeitig sehen?


In meinen Augen muss es immer Elfmeter geben, wenn ein Verteidiger den Ball aus dem 16er spielen will, unaufmerksam ist, der Stürmer früher an den Ball kommt und der Verteidiger ihn dann trifft. Der große Unterschied bei der Aktion von Lasme ist, dass der den Ball gar nicht spielen sondern führen will. Natürlich ist der Lauterer vor ihm am Ball, aber die Berührung reicht niemals aus, um jemanden zu Fall zu bringen. Dass die hier auf Elfmeter entschieden hätten und somit eine KLARE Fehlentscheidung gesehen hätten, ist eigentlich ein Skandal. Dass die dann noch über 5 Minuten brauchen, um eine klare Abseitsposition zu erkennen, rundet das Ganze ab. Ich bin absoluter Verfechter des VARs an sich, aber die Umsetzung wird gefühlt immer schlechter anstatt besser. Mir ist es wirklich ein Rätsel, wie bescheiden unsere Schiedsrichter dieses eigentlich gute Hilfsmittel seit Jahren nutzen augen-zuhalten


Hallo mal ehrlich, wenn es für die Aktion Elfmeter gegeben HÄTTE, dann kann man nur endgültig den Glauben an den Fussball verlieren. Lasme war noch so klug wegzuziehen, der Lauterer kommt von der Seite, zieht das Hinterbein nach, kommt damit hauchzart mit Lasme in Kontakt und tut so als wenn er von einem Traktor überrollt worden wäre. Man man man.
Wer Zeit und Muße hat, guckt sich mal bitte die Elfmeter 2004 von Paderborn - HSV an. Da waren die "Elfmeter" mehr als die beschriebene Aktion von Lasme.

Dass sich da der VAR einschaltet bzw. einer KLAREN FEHLENTSCHEIDUNG zeigt doch, dass dort Personal sitzt, die der Sache einfach nicht mehr gewachsen sind. Diese Tatsache wird durch sechsminütiges Überprüfen einer Abseitsstellung zeigt dies nun mal mehr.
Deswegen hoffe ich, dass dieser VAR-Mist ganz schnell abgeschafft wird.

Nach den Spielen gegen Nürnberg, Karlsruhe und Fürth reicht es einfach mal mit fragwürdigen Schiedsrichterleistungen als auch -entscheidungen und bin total froh, dass das "Glück" sich in dem Spiel ein wenig auf unsere Seite geschlagen hat.

Ich möchte auch nicht auf Glück mit den Schiedsrichtern hoffen. Mir würde es schon reichen, wenn wir kein Pech mehr mit den Verantwortlichen haben. Dann hätten wir gute Karten es irgendwie in der Relegation zu schaffen.


Kommt der Pfiff aus dem Spiel heraus kann man sich nicht beschweren. Im Mittelfeld kann man das auch als Foulspiel sehen. Halt gut gezogen vom Gegenspieler. In diesem Fall sollte der SR aber den Kontakt wahrgenommen haben und ihn als nicht stark genug eingeschätzt haben. Und dann gibt es keinen Grund für den VAR sich einzuschalten, um die Linie des SR kaputt zu machen.


Der Punkt von @WestGDB49 ist finde ich der entscheidende in Bezug auf den VAR. Am Anfang war klar die Ansage, dass der VAR sich nur bei klären Spielentscheidenden Fehlentscheidungen einschaltet.

Und so eine war es am Samstag gegen die roten Teufel halt nicht. Wenn der Schiri da direkt auf den Punkt zeigt ist es zwar kleinlich aber sicherlich irgendwo vertretbar.

Wer da aber ernsthaft erzählen will das sowas eine klare Fehlentscheidung ist, kann niemals selbst Fußball gespielt haben.


Für Abseits Entscheidungen ist der VAR ne gute Sache, aber auch das darf niemals so lange Dauern wie am Samstag.
Bei allen anderen Bereichen sollte wirklich die klare Fehlentscheidung als Maßgabe gelten und nicht " könnte man aber pfeifen, soll er sich nochmal langsam angucken können".
Schiedsrichter und VAR |#4
20.05.2023 - 15:10 Uhr
Endlich mal ein Spiel ohne Eingriff des VAR und mit einer durchweg souveränen Schiedsrichterleistung.
Willenborg hat eine Spielleitung gehabt wie ich sie mag, relativ viel laufen lassen, ohne die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Das zeigt auch, dass er mit einer (berechtigten) gelben Karte (für Lasme) ausgekommen ist.
So gehen wir zumindest ohne Spielsperren in die letzte Partie.

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Arminia till I die!
Schiedsrichter und VAR |#5
19.08.2023 - 19:07 Uhr
Ich fand die Schiedsrichterleistung von Timo Gerach heute sehr angenehm. Er hat jederzeit alles im Griff gehabt, keine strittigen Szenen verursacht und eine sehr klare Körpersprache. Das hat mir sehr gefallen, darf ja auch mal geäußert werden.
Und den VAR vermisse ich mal so gar nicht, werde ich glaube ich auch nicht mehr tun. So ist es einfach nur Fußball und Emotionen können direkt und nicht erst zeitversetzt oder gehemmt ausgelebt werden.

Edit: Besonders bemerkenswert finde ich es übrigens, da Gerach erst zwei Bundesligaspiele gepfiffen hat. Also da habe ich in der ersten Liga schon viele schlechtere Referees gesehen. Und das Derby zu pfeifen ist ja nun auch eine Nummer. Klar, es war recht ruhig und entspannt auf dem Feld - aber das kann ja auch mit dem Spielleiter zu tun haben.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 19.08.2023 um 19:20 Uhr bearbeitet
Schiedsrichter und VAR |#6
22.08.2023 - 21:04 Uhr
Da fragt man sich schon, ob sich Schiedsrichter eigentlich auch auf Spiele vorbereiten und die Mannschaften kennen, die sie im Profibereich pfeifen. Denn einen 17 jährigen wegen nichts vom Platz zu stellen, das ist nicht nachzuvollziehen, Herr Alt.
Als der Ulmer gelb-rot hätte kriegen können, sprach der Kommentator von Fingerspitzengefühl - das ist dem Schiedsrichter am Ende dann aber wohl vollkommen abhanden gekommen. Das muss man schon wollen, dafür einen Platzverweis zu geben. Und wie gesagt, das bei einem 17 jährigen, der seine ersten Einsätze bekommt augen-zuhalten.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 22.08.2023 um 21:13 Uhr bearbeitet
Schiedsrichter und VAR |#7
28.08.2023 - 11:10 Uhr
Zitat von DSC4EVER

Kicker Bewertung des Schiris gestern: 1,5....

Alleine das er das Handspiel am Ende nicht gesehen hat....dafür kann er niemals ne bessere Note als ne 3 bekommen.
Ansonsten häufig sehr pingelig, dann wieder großzügig, also ohne klar Linie in seiner Zweikampfbewertung. Ne 4 wäre okay gewesen....


Ich habe das Spiel im Stadion gesehen und da schon zu meinen Kumpels gesagt, dass ich seine Leistung gut finde. In meiner Wahrnehmung hat er viel laufen gelassen und war nicht pingelig. Das vermeintliche Handspiel ließ sich im TV nicht klar auflösen, ob es wirklich Hand oder nicht eher Schulter war. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Schiris in Liga 1 und 2 solche Szenen selbst mit VAR immer mal wieder falsch bewerten, fand ich seine Leistung echt gut.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kicka am 28.08.2023 um 11:26 Uhr bearbeitet
Schiedsrichter und VAR |#8
25.09.2023 - 13:17 Uhr
Liga 3 online hat einmal ausgewertet, inwiefern die Mannschaften bisher an den ersten sieben Spieltagen benachteiligt wurden.
Dort liegen wir zusammen mit Lübeck recht unangefochten auf Platz 1 mit 6 klaren Fehlentscheidungen gegen uns. Darunter sind 6 Platzverweise (dazu zählen rote, die man selber ungerechtfertigt bekommen hat bzw. die der Gegner nicht bekommen hat) sowie drei falsche Elfmeterentscheidungen (klarer Elfmeter wird nicht gegeben oder unberechtigter Elfmeter gegen sich).
6 klare Fehlentscheidungen nach 7 Spielen sind schon heftig, vor allem wenn man damit doppelt so oft benachteiligt wurde, wie die nächstfolgenden Saarbrücker mit 3 Fehlentscheidungen.
Profitiert haben wir übrigens noch gar nicht von falschen Fehlentscheidungen - hier liegen Ulm und Unterhaching auf Platz 1 mit jeweils vier Entscheidungen für sich. Da Lübeck hier immerhin auch zwei Mal profitiert hat, liegen wir mit einer Bilanz von insgesamt minus 6 abgeschlagen auf dem letzten Platz aller 20 Drittligisten.
Bewertet wurde dies von Babak Rafati.
Unser Empfinden der Benachteiligung scheint also nicht durchweg subjektiv zu sein. Und wenn sich am Ende der Saison wirklich alles ausgleichen sollte, dann haben wir jetzt goldene Zeiten zu erwarten.

Quelle: https://www.liga3-online.de/auswertung-der-strittigen-szenen/

Zur viel diskutierten Szene am Freitag schreibt Rafati:
"Nachdem Keeper Vollath früher als der heraneilende Klos am Ball ist und das Spielgerät sicher fängt, nimmt er vollkommen unnötig das Bein heraus und trifft Klos mit dem Fuß in den Unterleib.
Wer so spielt, nimmt in Kauf, den Gegenspieler auch treffen zu wollen. Das ist ein klares Foulspiel, was dem Schiedsrichter entgeht.
Der Schiedsrichter pfeift nicht, und anschließend geraten die beiden Spieler aneinander und sehen jeweils die gelbe Karte. Es liegt eine Fehlentscheidung vor, keinen Elfmeter zu pfeifen und dem Keeper für die Aktion zusätzlich keine rote Karte zu zeigen. Das Bein hat dort nichts zu suchen, der Tritt in den Unterleib ist eine Tätlichkeit, nichts anderes. Damit wird auch eine Verletzung des Gegenspielers in Kauf genommen, die auch eintritt.
Wenn der Schiedsrichter beim Flug des Balles auf den Keeper vorausschauend agiert und die Gefahr erkannt hätte, hätte er sich durch ein schnellen Sprint in die richtige Position gebracht, um sich einen optimalen Blickwinkel zu verschaffen. Dann wäre ihm diese Szene nicht entgangen. Dem Assistenten auf der Seite des Vorfalls kann man keinen Vorwurf machen, auch wenn er einen seitlichen Blick hat und ein mögliches Vergehen hätte sehen könnte. Die Distanz zu den beiden Spielern ist einfach zu weit, um beurteilen zu können, ob der Treffer tatsächlich auch zustande kommt oder nicht."
https://www.liga3-online.de/strittige-szenen-am-7-spieltag-die-analyse-von-babak-rafati-9/

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Arminia till I die!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 25.09.2023 um 13:25 Uhr bearbeitet
Schiedsrichter und VAR |#9
25.09.2023 - 14:54 Uhr
Muss sagen vom Gefühl her war es letzte Saison deutlich schlimmer mit den Schiris. Hab dann gerade mal bei WahreTabelle rein geschaut und da wurden wir angeblich sogar von Fehlentscheidungen bevorteilt.

Wahrscheinlich liegt die verzerrte Wahrnehmung da aber wirklich einfach am VAR. Und da wird ja mittlerweile auch jeder "Konatkt" im 16er als Foul ausgelegt von daher vielleicht auch nicht mehr so die mega Aussagekraft.

Hab am Wochenende 2. Liga geschaut und da waren wieder völlig merkwürdige Entscheidungen dabei, bin wirklich froh, dass der VAR uns erstmal erspart bleibt.

Am Wochenende unterwegs zu sein, bei Kicker das Putaro Tor zu sehen und einfach die Gewissheit zu haben, dass es immernoch da stehen wird wenn man in 5 Minuten nochmal schaut. EInfach schön.
Schiedsrichter und VAR |#10
07.10.2024 - 15:02 Uhr
Nachteil Vorteile Gesamt (- = Vorteil)
Arminia 9 4 5
Hansa 4 0 4
Unterhaching 4 1 3
Waldhof 4 1 3
Aachen 4 1 3
Cottbus 4 2 2
1860 3 2 1
Hannover 1 0 1
Ingolstadt 4 4 0
Wiesbaden 2 2 0
Dynamo 1 1 0
Verl 2 3 -1
Essen 1 2 -1
Osnabrück 0 1 -1
Aue 3 5 -2
Stuttgart 1 3 -2
Sandhausen 1 4 -3
Saarbrücken 1 4 -3
BvB 1 5 -4
Köln 0 5 -5


Habs mal für alle Vereine Gegen Gerechnet, da ist es dann bei uns nicht mehr ganz so eklatant, wie wenn man nur auf die Fehlentscheidungen schaut, am Ende bleibt trotzdem Platz 1.
Tatsächlich hat uns das diese Saison aber auch noch nicht so viele Punkte gekostet, wie man meinen könnte wenn man im Detail drauf schaut.
Gegen Stuttgart wären ohne die Fehlentscheidungen womöglich 1-3 Punkte drin gewesen, und gegen Sandhausen wäre auch ein Sieg möglich gewesen. Wobei ich gegen Stuttgart bezweifeln würde, dass wir, bei der Leistung, was geholt hätten und ob wir bei 0:0 gegen Sandhausen noch auf ein Tor gespielt hätten wage ich auch zu bezweifeln.
Von daher rechne ich mal nur mit den 2 zusätzlichen Punkten von Gestern.
Alle anderen Spiele bei denen wir benachteiligt wurden haben wir gewonnen. (Cottbus, Verl, Aue)
Gegen Dortmund hätten wir eigentlich noch einen Elfmeter gegen uns bekommen müssen, der vermutlich auch Punkte gekostet hätte weshalb wir wohl bei +/- o rauskommen, wenn man sich die Wirkungen der Fehlentscheidungen ansieht.

Von daher können wir uns echt noch glücklich schätzen, dass die ganzen Fehlentscheidungen für uns so glimpflich ausgegangen sind.

Auf der anderen Seite ist natürlich auch nicht zu verkennen, was das mit einer Mannschaft machen könnte, wenn man gegen Verl nicht ganz knapp in 90+ gewinnt, sondern das Ding vorher durch Elfmeter ganz locker mit 3:1 nach Hause schaukelt und vielleicht sogar noch nen Konter fahren kann wie gegen Aue. Oder man Cottbus am ersten Spieltag mit nur 10 Mann ebenfalls locker und entspannt und nicht Last-Minute schlägt. Dann wird das offensive Selbstverständnis im Laufe der Saison vielleicht auch ein anderes, ist aber sehr viel konjunktiv.

Weshalb ich Hoffe, dass Mutzel da beim DFB mal vorstellig wird, aber dennoch beruhigt bin, dass wir bislang weitestgehend unbeschadet durch diese Katastrophen-Schiris durchgekommen sind
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TG-DSC-Arminia am 07.10.2024 um 15:03 Uhr bearbeitet
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