Sofian Chahed
09.02.2004 - 21:42 Uhr
18.04.2006 - 21:45 Uhr
Auch von mir noch schnell hezlichen glückwunsch, erstaunlich wie er sich wieder in die Hertha Mannschaft zurückgekämpft hat, Respekt !
Eine mehr als ordentliche Alternative, die etwas unerwartet kam ;)
Eine mehr als ordentliche Alternative, die etwas unerwartet kam ;)
12.07.2006 - 10:20 Uhr
Neue Rolle für Sofian Chahed
Zusammen mit Malik Fathi soll der 23jährige Mittelfeldmann die jungen Spieler bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC führen
Von Sebastian Schlichting
Für die erste Übungseinheit im Trainingslager in Bad Waltersdorf hatte Trainer Falko Götz die Spieler gestern in drei Gruppen eingeteilt. Eine davon wartete auf den Sprinttest. Dazu gehörte Malik Fathi. Er stand auf der Laufbahn, neben ihm hatten sich Robert Müller, Patrick Ebert (beide 19) und Ashkan Dejagah (20) versammelt. Fathi ist 22 Jahre alt und damit bei weitem der Älteste der vier.
Der Abwehrspieler würde in einer anderen Mannschaft wohl mit zu den Jüngsten gehören, würde von erfahrenen Spielern geführt werden. Da Hertha BSC jedoch immer stärker auf die Jugend setzt (mit Srdjan Lakic vom kroatischen Erstligisten Kamen Ingrad Velika steht gerade ein 22jähriger Stürmer im Probetraining), sieht der Kader bei den Berlinern anders aus. Fathi hat bislang 70 Bundesliga-Spiele absolviert, der rund sechs Monate ältere Sofian Chahed 23. Allein neun Spieler im aktuellen Jahrgang haben weniger als zehn Spiele bestritten. Fathi und Chahed sind feste Größen im Konzept von Götz, beide spielen jedoch eher unauffällig und sind auch außerhalb des Platzes zurückhaltend. Doch nun wird ihnen eine neue Rolle zuteil: "Führungsspieler für die Jungen" sollen sie sein, sagt Götz. Für Spieler wie etwa Ebert und Robert Müller. Und dabei ihre Erfahrung weitergeben. Zum Beispiel diese: "Durch den einen oder anderen Einsatz ist man noch lange kein Bundesliga-Spieler", sagt Götz.
Dies hat vor allem Chahed erfahren müssen. Unter Trainer Hans Meyer war er in der Rückrunde 2003/04 zum Stammspieler geworden, genau wie Fathi. Doch während es bei Fathi fast kontinuierlich bergauf ging, fiel Chahed in ein tiefes Loch. Götz schickte ihn später sogar zu den Amateuren zurück. Erst nach der Winterpause der vergangenen Saison, als viele Akteure verletzt oder gesperrt waren, bekam der heute 23jährige seine Chance - und nutzte sie.
Beide dienen auch als Vorbild für die vielen Talente. Sie leben vor, was Herthas Verantwortliche von den Nachwuchsspielern fordern: Nicht zu schnell zufrieden sein, sondern kämpfen. Chahed steht mittlerweile stellvertretend für diese Philosophie: Er drohte zum ewigen Talent zu werden, doch er hat seine Einstellung geändert und nach seinem Sprung in die Stammelf Sätze gesagt wie "man kann den eigenen Erfolg auch ein Stück weit erzwingen."
Eine Einstellung, die bei anderen ehemaligen Hoffnungsträgern oft vermißt wurde, Spieler wie Alexander Ludwig oder Alexander Mladenov hatten alle Anlagen mitgebracht, aber trotzdem nicht den Durchbruch geschafft. Auch Alexander Madlung wurde eine große Zukunft vorausgesagt. Vor der Saison haben ihn die Berliner an den VfL Wolfsburg verkauft. Jüngstes Beispiel ist Sejad Salihovic, der zum Regionalligisten TSG Hoffenheim wechselt, die Ablöse soll bei 250 000 Euro liegen.
An einen Wechsel hatte Ende 2005 auch der damals frustrierte Chahed gedacht. Daß der Durchbruch auch ohne diesen Schritt gelingen kann, hat er nun gezeigt. Auch deshalb soll er "Führungsspieler für die jungen sein".
Aus der Berliner Morgenpost vom 12. Juli 2006
Zusammen mit Malik Fathi soll der 23jährige Mittelfeldmann die jungen Spieler bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC führen
Von Sebastian Schlichting
Für die erste Übungseinheit im Trainingslager in Bad Waltersdorf hatte Trainer Falko Götz die Spieler gestern in drei Gruppen eingeteilt. Eine davon wartete auf den Sprinttest. Dazu gehörte Malik Fathi. Er stand auf der Laufbahn, neben ihm hatten sich Robert Müller, Patrick Ebert (beide 19) und Ashkan Dejagah (20) versammelt. Fathi ist 22 Jahre alt und damit bei weitem der Älteste der vier.
Der Abwehrspieler würde in einer anderen Mannschaft wohl mit zu den Jüngsten gehören, würde von erfahrenen Spielern geführt werden. Da Hertha BSC jedoch immer stärker auf die Jugend setzt (mit Srdjan Lakic vom kroatischen Erstligisten Kamen Ingrad Velika steht gerade ein 22jähriger Stürmer im Probetraining), sieht der Kader bei den Berlinern anders aus. Fathi hat bislang 70 Bundesliga-Spiele absolviert, der rund sechs Monate ältere Sofian Chahed 23. Allein neun Spieler im aktuellen Jahrgang haben weniger als zehn Spiele bestritten. Fathi und Chahed sind feste Größen im Konzept von Götz, beide spielen jedoch eher unauffällig und sind auch außerhalb des Platzes zurückhaltend. Doch nun wird ihnen eine neue Rolle zuteil: "Führungsspieler für die Jungen" sollen sie sein, sagt Götz. Für Spieler wie etwa Ebert und Robert Müller. Und dabei ihre Erfahrung weitergeben. Zum Beispiel diese: "Durch den einen oder anderen Einsatz ist man noch lange kein Bundesliga-Spieler", sagt Götz.
Dies hat vor allem Chahed erfahren müssen. Unter Trainer Hans Meyer war er in der Rückrunde 2003/04 zum Stammspieler geworden, genau wie Fathi. Doch während es bei Fathi fast kontinuierlich bergauf ging, fiel Chahed in ein tiefes Loch. Götz schickte ihn später sogar zu den Amateuren zurück. Erst nach der Winterpause der vergangenen Saison, als viele Akteure verletzt oder gesperrt waren, bekam der heute 23jährige seine Chance - und nutzte sie.
Beide dienen auch als Vorbild für die vielen Talente. Sie leben vor, was Herthas Verantwortliche von den Nachwuchsspielern fordern: Nicht zu schnell zufrieden sein, sondern kämpfen. Chahed steht mittlerweile stellvertretend für diese Philosophie: Er drohte zum ewigen Talent zu werden, doch er hat seine Einstellung geändert und nach seinem Sprung in die Stammelf Sätze gesagt wie "man kann den eigenen Erfolg auch ein Stück weit erzwingen."
Eine Einstellung, die bei anderen ehemaligen Hoffnungsträgern oft vermißt wurde, Spieler wie Alexander Ludwig oder Alexander Mladenov hatten alle Anlagen mitgebracht, aber trotzdem nicht den Durchbruch geschafft. Auch Alexander Madlung wurde eine große Zukunft vorausgesagt. Vor der Saison haben ihn die Berliner an den VfL Wolfsburg verkauft. Jüngstes Beispiel ist Sejad Salihovic, der zum Regionalligisten TSG Hoffenheim wechselt, die Ablöse soll bei 250 000 Euro liegen.
An einen Wechsel hatte Ende 2005 auch der damals frustrierte Chahed gedacht. Daß der Durchbruch auch ohne diesen Schritt gelingen kann, hat er nun gezeigt. Auch deshalb soll er "Führungsspieler für die jungen sein".
Aus der Berliner Morgenpost vom 12. Juli 2006
12.07.2006 - 13:14 Uhr
Ich freue mich dass er zu einem leistungsträger werden soll...er ist nämlich nicht verletzungsanfällig, konstant gut gewesen und einigermaßen flexibel. ich glaube an eine große zukunft bei hertha :) also jetzt nicht Nati oder sowas aber er wird eine hausmarke in der buli sein ;)
09.10.2006 - 01:56 Uhr
Der Marktwert wurde völlig zurecht nach oben korrigiert: 1,2 Mio
09.10.2006 - 20:22 Uhr
Gute verdiente Aufwertung, 1,2 Mio € sehe ich im Bereich des möglichen
Wer hätte überhaupt gedacht, dass Chahed nochmal den Sprung schafft nachdem er fast 2 Jahre nur bei den Amas kickte
Das er sich hochgebissen hat zeigte für sich u seine Moral, nun stellt er wirklich ein solide meist zuverlässige Alternative als ROV u im DM dar
Und IV hatte er ja auch schonma gespielt... finde zudem das Sofian ne recht ordentliche Technik dar, allerdings interpretiert er seine Rolle als Staubsauger zu offensiv aus u strahlt m.E auch keine wirkliche Ruhe aus
Wer hätte überhaupt gedacht, dass Chahed nochmal den Sprung schafft nachdem er fast 2 Jahre nur bei den Amas kickte
Das er sich hochgebissen hat zeigte für sich u seine Moral, nun stellt er wirklich ein solide meist zuverlässige Alternative als ROV u im DM dar
Und IV hatte er ja auch schonma gespielt... finde zudem das Sofian ne recht ordentliche Technik dar, allerdings interpretiert er seine Rolle als Staubsauger zu offensiv aus u strahlt m.E auch keine wirkliche Ruhe aus
09.10.2006 - 23:10 Uhr
>Gute verdiente Aufwertung, 1,2 Mio € sehe ich im Bereich des
>möglichen
>
>Wer hätte überhaupt gedacht, dass Chahed nochmal den Sprung
>schafft nachdem er fast 2 Jahre nur bei den Amas kickte
Hätte ich auch nicht gedacht. Ich hatte ihn schon abgeschrieben.
>Das er sich hochgebissen hat zeigte für sich u seine Moral,
>nun stellt er wirklich ein solide meist zuverlässige
>Alternative als ROV u im DM dar
Wobei ich immer noch am grübeln bin, für welche Position er momentan besser gegeignet ist.
Er selber bevorzugt ja die DM-Position, aber es hat ja nicht unbedingt was zu sagen, wo Spieler sich sehen.
Er hat zwar schon gute Spiele auf der DM gemacht, aber im Vergelich zu Dardai fehlt ihm da noch was, vor allem an Erfahrung, um die Spielsituationen richtig einschätzen zu können. Und gerade das ist ja elementar auf dieser Position. Für RV würde sprechen, dass wir dann einen auf der Position hätten, der auch offensiv Impulse setzen kann. Einige manierliche Flanken gab es ja von ihm auch schon, was ja für jene Position sprechen würde.
>Und IV hatte er ja auch schonma gespielt... finde zudem das
>Sofian ne recht ordentliche Technik dar, allerdings
>interpretiert er seine Rolle als Staubsauger zu offensiv aus u
>strahlt m.E auch keine wirkliche Ruhe aus
Für IV halte ich ihn für nicht so geeignet. Da haben wir im Kader auch bessere Talente auf der Position.
>möglichen
>
>Wer hätte überhaupt gedacht, dass Chahed nochmal den Sprung
>schafft nachdem er fast 2 Jahre nur bei den Amas kickte
Hätte ich auch nicht gedacht. Ich hatte ihn schon abgeschrieben.
>Das er sich hochgebissen hat zeigte für sich u seine Moral,
>nun stellt er wirklich ein solide meist zuverlässige
>Alternative als ROV u im DM dar
Wobei ich immer noch am grübeln bin, für welche Position er momentan besser gegeignet ist.
Er selber bevorzugt ja die DM-Position, aber es hat ja nicht unbedingt was zu sagen, wo Spieler sich sehen.
Er hat zwar schon gute Spiele auf der DM gemacht, aber im Vergelich zu Dardai fehlt ihm da noch was, vor allem an Erfahrung, um die Spielsituationen richtig einschätzen zu können. Und gerade das ist ja elementar auf dieser Position. Für RV würde sprechen, dass wir dann einen auf der Position hätten, der auch offensiv Impulse setzen kann. Einige manierliche Flanken gab es ja von ihm auch schon, was ja für jene Position sprechen würde.
>Und IV hatte er ja auch schonma gespielt... finde zudem das
>Sofian ne recht ordentliche Technik dar, allerdings
>interpretiert er seine Rolle als Staubsauger zu offensiv aus u
>strahlt m.E auch keine wirkliche Ruhe aus
Für IV halte ich ihn für nicht so geeignet. Da haben wir im Kader auch bessere Talente auf der Position.
09.12.2006 - 02:36 Uhr
Wieder einmal ein Scheißspiel und dazu der 2. Verweis in dieser Saison
Stets ein Unsicherheitsfaktor, dazu kaum gewonnene Zweikämpfe einfach nur schlecht
Hoffentlich muss er jetzt mal kräftig zahlen, man sollte Chahed vll nur noch im RM einsetzen....dann kann er wenigstens nicht soviel Scheiße bauen
Stets ein Unsicherheitsfaktor, dazu kaum gewonnene Zweikämpfe einfach nur schlecht
Hoffentlich muss er jetzt mal kräftig zahlen, man sollte Chahed vll nur noch im RM einsetzen....dann kann er wenigstens nicht soviel Scheiße bauen
29.03.2007 - 12:23 Uhr
Sofian Chahed freut sich auf sein Comeback
Chahed freut sich auf sein Comeback.
Berlin - 20. Januar 2007, Sofian Chahed hat mit Hertha gerade zehn anstrengende Tage im Trainingslager in Marbella hinter sich. Ausgerechnet im letzten Vorbereitunsgspiel gegen Galatasray Istanbul verletzt er sich.
Diagnose: Syndesmosebandanriss. Acht Wochen später meldet sich Herthas Defensivakteur beim Benefizspiel für den siebenjährigen Efe gegen den LFC Berlin zurück, traf eine Minute nach seiner Einwechslung. Nun hofft der 23-Jährige wieder auf einen Pflichtspieleinsatz.
herthabsc.de: Sofian, wie fühlst du dich nach deiner Verletzung? Bist du wieder voll einsatzfähig?
Sofian Chahed: Es mangelt noch ein wenig an der Fitness, aber ich denke, dass es in der Bundesliga für einen Teileinsatz reichen wird.
herthabsc.de: Was war das für ein Gefühl in den letzten sieglosen Spielen Deiner Mannschaft nicht eingreifen zu können?
Chahed: Das war natürlich eine schwierige Situation. Man würde gerne eingreifen und Akzente setzen, doch kann einfach nicht. Dafür hoffe ich
umso mehr, dass ich der Mannschaft jetzt wieder helfen kann.
herthabsc.de: Wie hat sich die Dursttrecke auf die Stimmung in der Mannschaft ausgewirkt?
Chahed: Im Großen und Ganzen stimmt das Mannschaftsgefüge. Wir haben eine sehr gute Hinrunde gespielt, doch uns war schon vor der Saison klar,
dass man mit einer solch jungen Mannschaft keine konstant guten Leistungen bringen kann. Wir müssen stets weiter an uns arbeiten, dann geht es auch wieder bergauf...
herthabsc.de: Du bist jetzt 23 Jahre jung. Viele in deinem Alter träumen von einem Leben als Fußballprofi. Wie hat sich dein Leben in den letzten
Jahren verändert?
Chahed: Es ist schön Profi zu sein, doch viel hat sich nicht verändert. Man sollte auf dem Teppich bleiben. Es besteht immer die Gefahr, dass sich
Zufriedenheit einstellt. Man sollte immer an sich arbeiten, sich verbessern. Ansonsten kann es passieren, dass man keinen neuen Vertrag bekommt
und auf der Straße sitzt...
herthabsc.de: Was machst du privat?
Chahed: Ganz normale Dinge, ich treffe mich gern mit Freunden, gehe ins Café. Außerdem nehme ich Klavierunterricht.
herthabsc.de: Dein Vertrag bei Hertha läuft noch bis 2009. Könntest du dir danach einen Wechsel vorstellen?
Chahed: Einen Wechsel könnte ich mir durchaus vorstellen, da es für die persönliche Entwicklung sehr wichtig ist, neue Erfahrungen zu sammeln.
Meinen Vertrag möchte ich jedoch auf jeden Fall erfüllen. Hertha ist mir sehr ans Herz gewachsen.
herthabsc.de: Welche Position ist dir am meisten ans Herz gewachsen?
Chahed: Am liebsten spiele ich im Defensiven Mittelfeld.
herthabsc.de: Auch in der deutschen Nationalelf?
Chahed: Es ist auf jeden Fall ein langfristiges Ziel in die Nationalelf zu kommen, aber man sollte nichts überstürzen. Zurzeit sollte ich noch keinen Gedanken daran verschwenden. Jetzt muss ich mich zunächst auf Hertha konzentrieren.
herthabsc.de: Das wäre doch ein schönes Geburtstagsgeschenk, denn schließlich wirst du ja am 18. April 24 Jahre alt. Hand aufs Herz: Welche drei Dinge wünschst du dir ganz persönlich?
Chahed: Zunächst natürlich Gesundheit. Außerdem möchte ich bis dahin wieder komplette 90 Minuten gespielt haben und zu allerletzt eine Freundin.
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Chahed freut sich auf sein Comeback.
Berlin - 20. Januar 2007, Sofian Chahed hat mit Hertha gerade zehn anstrengende Tage im Trainingslager in Marbella hinter sich. Ausgerechnet im letzten Vorbereitunsgspiel gegen Galatasray Istanbul verletzt er sich.
Diagnose: Syndesmosebandanriss. Acht Wochen später meldet sich Herthas Defensivakteur beim Benefizspiel für den siebenjährigen Efe gegen den LFC Berlin zurück, traf eine Minute nach seiner Einwechslung. Nun hofft der 23-Jährige wieder auf einen Pflichtspieleinsatz.
herthabsc.de: Sofian, wie fühlst du dich nach deiner Verletzung? Bist du wieder voll einsatzfähig?
Sofian Chahed: Es mangelt noch ein wenig an der Fitness, aber ich denke, dass es in der Bundesliga für einen Teileinsatz reichen wird.
herthabsc.de: Was war das für ein Gefühl in den letzten sieglosen Spielen Deiner Mannschaft nicht eingreifen zu können?
Chahed: Das war natürlich eine schwierige Situation. Man würde gerne eingreifen und Akzente setzen, doch kann einfach nicht. Dafür hoffe ich
umso mehr, dass ich der Mannschaft jetzt wieder helfen kann.
herthabsc.de: Wie hat sich die Dursttrecke auf die Stimmung in der Mannschaft ausgewirkt?
Chahed: Im Großen und Ganzen stimmt das Mannschaftsgefüge. Wir haben eine sehr gute Hinrunde gespielt, doch uns war schon vor der Saison klar,
dass man mit einer solch jungen Mannschaft keine konstant guten Leistungen bringen kann. Wir müssen stets weiter an uns arbeiten, dann geht es auch wieder bergauf...
herthabsc.de: Du bist jetzt 23 Jahre jung. Viele in deinem Alter träumen von einem Leben als Fußballprofi. Wie hat sich dein Leben in den letzten
Jahren verändert?
Chahed: Es ist schön Profi zu sein, doch viel hat sich nicht verändert. Man sollte auf dem Teppich bleiben. Es besteht immer die Gefahr, dass sich
Zufriedenheit einstellt. Man sollte immer an sich arbeiten, sich verbessern. Ansonsten kann es passieren, dass man keinen neuen Vertrag bekommt
und auf der Straße sitzt...
herthabsc.de: Was machst du privat?
Chahed: Ganz normale Dinge, ich treffe mich gern mit Freunden, gehe ins Café. Außerdem nehme ich Klavierunterricht.
herthabsc.de: Dein Vertrag bei Hertha läuft noch bis 2009. Könntest du dir danach einen Wechsel vorstellen?
Chahed: Einen Wechsel könnte ich mir durchaus vorstellen, da es für die persönliche Entwicklung sehr wichtig ist, neue Erfahrungen zu sammeln.
Meinen Vertrag möchte ich jedoch auf jeden Fall erfüllen. Hertha ist mir sehr ans Herz gewachsen.
herthabsc.de: Welche Position ist dir am meisten ans Herz gewachsen?
Chahed: Am liebsten spiele ich im Defensiven Mittelfeld.
herthabsc.de: Auch in der deutschen Nationalelf?
Chahed: Es ist auf jeden Fall ein langfristiges Ziel in die Nationalelf zu kommen, aber man sollte nichts überstürzen. Zurzeit sollte ich noch keinen Gedanken daran verschwenden. Jetzt muss ich mich zunächst auf Hertha konzentrieren.
herthabsc.de: Das wäre doch ein schönes Geburtstagsgeschenk, denn schließlich wirst du ja am 18. April 24 Jahre alt. Hand aufs Herz: Welche drei Dinge wünschst du dir ganz persönlich?
Chahed: Zunächst natürlich Gesundheit. Außerdem möchte ich bis dahin wieder komplette 90 Minuten gespielt haben und zu allerletzt eine Freundin.
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29.03.2007 - 20:15 Uhr
Sympathisches Intwerview. Hab ihn schon immer als netten Kerl gesehen, so ein bisschen wie Fahti ich denke er wird wieder frischen Wind reinbringen. Sehe ihn auch als potentiellen Nati Kandidat, Fritz haut mich rechts hinten wirklich nicht vom Hocker.
29.03.2007 - 20:18 Uhr
Seine Chancen auf die Nationalmannschaft sehe ich sehr gering, vielleicht bringt er es auf ähnlich viele Einsätze wie Fathi, aber weitaus mehr mit Sicherheit nicht, dazu fehlt ihm die Klasse und einen Fritz und auch Arne Friedrich sehe ich eindeutig stärker.
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