Stadionknigge, oder: was ist los mit uns?
19.06.2015 - 16:58 Uhr
21.03.2016 - 08:47 Uhr
Zitat von schorlefrontt
Laut Rot-Weiße Hilfe stand das offen, es wurde laut Lieder vom Handy abgespielt, Lieder wie "Die immer lacht" oder Helene Fischer, von daher trifft es "Lausbubenstreich" ganz gut, wobei ich da genaueres nicht mitbekommen hatte.
Laut Rot-Weiße Hilfe stand das offen, es wurde laut Lieder vom Handy abgespielt, Lieder wie "Die immer lacht" oder Helene Fischer, von daher trifft es "Lausbubenstreich" ganz gut, wobei ich da genaueres nicht mitbekommen hatte.
Alleine die abgespielte "Musik" rechtfertigt meiner Meinung nach schon solch einen Polizeieinsatz.
21.03.2016 - 09:09 Uhr
Soviel ich weiß unterliegt jedes polizeiliche Handeln dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.
https://de.wikipedia.org/wiki/Verh%C3%A4ltnism%C3%A4%C3%9Figkeitsprinzip_(Deutschland)
https://de.wikipedia.org/wiki/Verh%C3%A4ltnism%C3%A4%C3%9Figkeitsprinzip_(Deutschland)
21.03.2016 - 10:41 Uhr
Das wäre mal eine große Aktion mit den 40.000
http://www.rheinpfalz.de/sport/fussball/artikel/fuenfstueck-bleibt-fck-coach/
http://www.rheinpfalz.de/sport/fussball/artikel/fuenfstueck-bleibt-fck-coach/
21.03.2016 - 11:24 Uhr
Zitat von HorstEckel
Das wäre mal eine große Aktion mit den 40.000
http://www.rheinpfalz.de/sport/fussball/artikel/fuenfstueck-bleibt-fck-coach/
Das wäre mal eine große Aktion mit den 40.000
http://www.rheinpfalz.de/sport/fussball/artikel/fuenfstueck-bleibt-fck-coach/
Das kann man nur unterstreichen!! In dieser schweren Lage haben wir alle zusammen zu halten!!
Wir müssen die noch fehlenden Punkte noch irgendwie holen und dann zur neuen Saison einen radikalen, auf allen Ebenen, neuen Anfang machen.
Auf geht's FCK, ...wie im Betze Lied...wir wollen zusammen stehen...
Und nicht wie diese Schwachköpfe unser eh ramponiertes Image noch weiter in den Dreck zu ziehen!!
21.03.2016 - 13:24 Uhr
Für alle Fans die den FCK in ihrem Herzen tragen kann es gegen Sandhausen nur einen Weg geben und dieser lautet: Fritz Walter Stadion. Wo sind denn die ganzen Fans jetzt wo es darauf ankommt? Ich dachte immer wir seien die "etwas anderen Fans", aber leider merkt man davon nicht mehr viel.
22.03.2016 - 11:29 Uhr
Zitat von reddevilforever
Für alle Fans die den FCK in ihrem Herzen tragen kann es gegen Sandhausen nur einen Weg geben und dieser lautet: Fritz Walter Stadion. Wo sind denn die ganzen Fans jetzt wo es darauf ankommt? Ich dachte immer wir seien die "etwas anderen Fans", aber leider merkt man davon nicht mehr viel.
Für alle Fans die den FCK in ihrem Herzen tragen kann es gegen Sandhausen nur einen Weg geben und dieser lautet: Fritz Walter Stadion. Wo sind denn die ganzen Fans jetzt wo es darauf ankommt? Ich dachte immer wir seien die "etwas anderen Fans", aber leider merkt man davon nicht mehr viel.
Und wer dem Massenaufruf nicht folgt, ist kein richtiger FCK-Fan?
Ich selbst werde an dem Tag gen Kaiserslautern fahren, jedoch während die 1. Halbzeit läuft auf der A6 vorbei um Verwandschaft im Saarland zu besuchen.
29.03.2016 - 16:39 Uhr
Quelle: www.der-betze-brennt.de
Mit folgendem Aufruf planen die Ultragruppen der Westkurve eine gemeinsame Anreise möglichst vieler FCK-Fans zum Auswärtsspiel des 1. FC Kaiserslautern bei Arminia Bielefeld (Sonntag, 17. April 2016).
Hallo Betzefans,
wie aus den Jahren 2012 und 2013 zu den Auswärtsspielen nach Dresden bereits bekannt, werden wir diese Saison nach Bielefeld wieder Westkurven-Busse für alle FCK-Fans anbieten.
Nähere Informationen zu den Abfahrtsorten und -zeiten bekommt ihr bei den Heimspielen gegen den SV Sandhausen und den Karlsruher SC am Infostand der Generation Luzifer hinter der Westkurve.
Wichtig: Der komplette Buspreis von 38,- Euro muss bei der Anmeldung, welche nur am Stand der Generation Luzifer möglich ist, direkt bezahlt werden. Um eine Eintrittskarte muss sich jeder Mitfahrer selbst kümmern.
Gemeinsam zum Auswärtssieg!
Westkurve-Busse nach Bielefeld! Hallo Betzefans,
wie aus den Jahren 2012 und 2013 zu den Auswärtsspielen nach Dresden bereits bekannt, werden wir diese Saison nach Bielefeld wieder Westkurven-Busse für alle FCK-Fans anbieten.
Nähere Informationen zu den Abfahrtsorten und -zeiten bekommt ihr bei den Heimspielen gegen den SV Sandhausen und den Karlsruher SC am Infostand der Generation Luzifer hinter der Westkurve.
Wichtig: Der komplette Buspreis von 38,- Euro muss bei der Anmeldung, welche nur am Stand der Generation Luzifer möglich ist, direkt bezahlt werden. Um eine Eintrittskarte muss sich jeder Mitfahrer selbst kümmern.
Gemeinsam zum Auswärtssieg!
30.03.2016 - 16:35 Uhr
Was Union Berlins Fans gegen Leipzig gemacht haben.....WOW! Das ist mal eine GEMEINSAME Aktion:
https://www.youtube.com/watch?v=Oz18KeJZZew
https://www.youtube.com/watch?v=Oz18KeJZZew
12.04.2016 - 12:53 Uhr
Offener Brief an die Fangemeinde des 1. FC Kaiserslauterns
Der Mann mit dem Regenschirm
Liebe Fangemeinde des FCK,
die letzten Wochen waren sehr bewegend auf dem Berg und das Ende der zweitschlechtesten Saison der Vereinsgeschichte steht kurz bevor. Der Verein befindet sich im Umbruch. Ein Teil der neuen Führungsriege wurde implementiert. Der Verein will sich an altbewährtem orientieren, den Stärken des Vereins, welche ihn ausmachten. Aber vor allem will man den Reset-Knopf drücken.
Der Reset-Knopf sollte aber nicht nur ein Thema für der Verein sein, sondern auch für die Fans. Anfang der 90er durfte ich meinen Onkel bei seinen Besuchen auf den heiligen Berg begleiten. Er war DK-Inhaber auf der Nordtribüne. Ich sagte immer zu ihm: „Da drüben möchte ich hin, dort wo die Liebe zum Verein gelebt wird und keine Totengräberstimmung herrscht“. Knapp 25 Jahre liegen zwischen dieser Aussage und Anno 2016. Wenn ich heutzutage in der West stehe spüre ich nicht mehr viel von dieser lautstarken Liebe von damals. Keine Emotionen, keine Feindschaft, nicht den unbändigen Wille den Ball ins Tor zu schreien. Ich möchte mit diesem Satz niemanden angreifen, sondern jeden einzelnen zum Nachdenken anregen. Der FCK möchte die eigene Marke am Markt neu platzieren und sich auf die alten Tugenden/Merkmale setzen, die den Verein so groß und unverkennbar gemacht haben. Sollten wir das nicht auch? Uns mit Hilfe der alten Tugenden neu erfinden?
„Ein Mann sitzt am Spieltag in der ersten Reihe auf der Südtribüne. Er fiebert mit dem Verein mit. Leidet wenn es schlecht läuft und feiert jeden gewonnen Zweikampf. Er sitzt dort mit seinem Regenschirm in der Hand. Vor ihm bekommt der Gegner einen Einwurf zugesprochen. Der Gegenspieler kommt und will diesen ausführen. Der Mann nimmt seinen Regenschirm und piekst dem Spieler des anderen Vereins während dessen Einwurfs durch den Zaun in den Rücken.“ (Anspielung an das Zitat von Franz Roth vom FC Bayern München)
Dieses Szenario spiegelt den eigentlichen FCK-Fan wider. Er lebt für seinen Verein. Er versuchte alles Mögliche bis hin in den Grenzbereich, um Einfluss auf dem Platz zu nehmen. Er wird vom gegnerischen Team gehasst, zeigt ihm gegenüber durch gellendes Dauerpfeifen seine Abneigung und vor allem er zeigt eins - Emotionen!
Wir haben mit 16.758 Plätzen die zweitgrößte Fankurve Deutschlands. Die Westkurve war ein Alleinstellungsmerkmal. Wenn ein Uli Hoeneß sagt, dass die FCK Fans sich wie „wilde Tiere“ benehmen und die Atmosphäre „unerträglich“ sei, dann ist dies doch auf irgendeiner Weise das schönste vorstellbare Kompliment (das negative Verhalten einiger damals möchte ich damit aber nicht gutheißen).
„Ich kann mich nicht erinnern einmal eine solch stimmgewaltige Kulisse erlebt zu haben.“
(Vujadin Boskov, Trainer Real Madrid)
„Das war sicherlich Furcht erregend wegen der Enge des Stadions und auch auf Grund der Tatsache, dass das Publikum des 1. FCK sehr frenetisch ist, seine Mannschaft mit allem unterstützt.“ (Ulli Stielike)
„Die Zuschauer auf dem Betzenberg erwiesen sich wie bei unseren früheren Gastspielen als unsachlich und undiszipliniert.“ (Hans Noack)
„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)
Es liegt nur an uns die zumindest glorreichen Fan-Zeiten ein Stück weit wieder auf den Berg zurückzuholen. Wie der Phönix aus der Asche! Aus dem Selbstbedienungsladen wieder eine Festung, die Bastion Betzenberg, zu errichten. Dem Gegner wieder das Fürchten lehren.
Egal ob Ultra, freier Supporter, einfacher Fan oder Sympathisant. Alle FCK Fans dieses Landes vereinigt euch. Wir brauchen keine einzelnen Gruppen, die verstreut in der Kurve stehen und versuchen ihre eigenen Sachen durchzusetzen oder sich als etwas Besseres sehen. Wir brauchen eine geschlossene, vereinte, lautstarke Rot-Weiße Wand, die alles in ihrer Macht stehende tut, um die Mannschaft nach vorne zu peitschen, auch wenn dafür am Ende des Tages die Stimme auf der Strecke bleibt. Die Gegner der Megaphonanlage kann ich sehr gut verstehen, aber ohne wäre meines Erachtens eine Koordination der Westkurve aufgrund der Größe nicht mehr möglich.
Der Betze unterscheidet sich nicht mehr von anderen Stadien heutzutage. Es ist egal ob Köln, Mainz, Hamburg oder Kaiserslautern. Dieser New-Way des supporten hat zu einem Einheitsbrei in den Stadien geführt. Wir sehen uns doch selbst als „die anderen/die besten an“, die ihren Verein mehr lieben, lauter schreien, mehr Herzblut zeigen, die einfach mehr machen. Dann sollten wir dies auch zeigen beziehungsweise lautstark rüberbringen. Situationsbedingter Support, den Gegner bei jedem Ballbesitz und den Schiedsrichter bei jeder Fehlentscheidung (also jeder Entscheidung gegen uns) verunsichern.
Das Fritz-Walter-Stadion ist viel zu groß für uns und es ist schwerer eine Atmosphäre aufzubauen als früher, was auch der zweiten Liga und der mäßigen Leistung geschuldet ist. Aber wir sind diejenige, die direkten Einfluss auf das Spiel von den Rängen aus haben können. Wir können immer das Beste aus uns herausholen und nicht nur zur besonderen Spielen wie der Relegation. Wir können aus den Spielern das letzte bisschen Motivation herauskitzeln mit der Wahl der Schlachtrufe, Gesänge und ihrer Lautstärke, sowie unserer bedingungslosen Liebe zu dem besten Verein der Welt
Wir brauchen keinen Dauer-Sing-Sang, keine Doppelhalter, keine Lieder, die in allen anderen Stadien gesungen werden. Sollen doch Hoffenheim, Mainz, Leverkusen diese Gesänge nutzen. Wir sind der FCK, wir haben den Begriff „Fussball-2000“ geprägt, wir sind anderes, wir haben unseren Weg. Wir haben das Betze-Lied, was im Vergleich zu früher fast gar keine Beachtung mehr geschenkt wird. Wir sind innovativ, ein Vorreiter und ein Vorbild für alle Fanlager Deutschlands.
Lässt auswärts bitte die Pyrotechnik sein. Ja, wir haben das Feuerwerk aus Italien in die deutschen Stadien gebracht. Aber diese Zeiten sind vorbei. Durch eine solche Show (ja ich gebe zu mir gefallen Pyroeinlagen), schaden wir mehr unserem Verein, als dass es in irgendeiner Weise einen Vorteil bringt. Wir sind finanziell so extrem angeschlagen und taumeln durch den Ring wie ein benommener Boxer, dann müssen wir nicht noch uns selbst durch verhängte Geldstrafen Treffer in die eigene Magengrube setzen. - Jeder Euro zählt -
An die jungen Fans, geht zu euren Eltern, fragt deren Freunde und lasst euch erzählen wie es früher war, schaut euch die „Betze Legends“ Videos auf YouTube an. Nehmt diese Stimmung es auf wie ein Schwamm oder fragt die älteren wie es damals auf den heiligen Rängen abging. An die Älteren, erinnert euch zurück an früher und versucht, der über die Grenzen Deutschlands bekannte, Betze Stimmung gerecht zu werden, um wenigstens auf den Rängen den glorreichen Zeiten wieder ein Stück näher zu kommen.
Lasst uns wieder zu einer Einheit zusammenwachsen und den Berg wieder in eine Hölle verwandeln. Ich möchte auch den Jungs und Mädels für die Choreographie gegen den KSC größten Respekt zollen. Vor der Arbeit, dem Zeitaufwand und dem finanziellen Aspekt, welch solch ein Projekt mit sich zieht, kann ich nur meinen Hut ziehen.
Zum Schluss noch ein Zitat aus dem Spiegel-Online:
„Kaum ein deutscher Verein ist derart identitätsstiftend für eine Region wie der 1. FC Kaiserslautern. Dessen Stadion haben die Einwohner auf dem Betzenberg erbaut, es erinnert an eine Burg, die die Stadt beschützt und in die die Bürger flüchten können. Ein bisschen ähnelt ein normaler Bundesligaspieltag tatsächlich einer Flucht. Dann steigen die Menschen aus der pfälzischen Provinz hinauf auf diese Burg, rücken zu einer regionalen Einheit zusammen, sie brüllen und toben – für diese 90 Minuten haben die Gäste aus den Metropolen Deutschlands wenig Grund zur Freude.“
Mit teuflischen Grüßen
Tim Leidinger
Der Mann mit dem Regenschirm
Liebe Fangemeinde des FCK,
die letzten Wochen waren sehr bewegend auf dem Berg und das Ende der zweitschlechtesten Saison der Vereinsgeschichte steht kurz bevor. Der Verein befindet sich im Umbruch. Ein Teil der neuen Führungsriege wurde implementiert. Der Verein will sich an altbewährtem orientieren, den Stärken des Vereins, welche ihn ausmachten. Aber vor allem will man den Reset-Knopf drücken.
Der Reset-Knopf sollte aber nicht nur ein Thema für der Verein sein, sondern auch für die Fans. Anfang der 90er durfte ich meinen Onkel bei seinen Besuchen auf den heiligen Berg begleiten. Er war DK-Inhaber auf der Nordtribüne. Ich sagte immer zu ihm: „Da drüben möchte ich hin, dort wo die Liebe zum Verein gelebt wird und keine Totengräberstimmung herrscht“. Knapp 25 Jahre liegen zwischen dieser Aussage und Anno 2016. Wenn ich heutzutage in der West stehe spüre ich nicht mehr viel von dieser lautstarken Liebe von damals. Keine Emotionen, keine Feindschaft, nicht den unbändigen Wille den Ball ins Tor zu schreien. Ich möchte mit diesem Satz niemanden angreifen, sondern jeden einzelnen zum Nachdenken anregen. Der FCK möchte die eigene Marke am Markt neu platzieren und sich auf die alten Tugenden/Merkmale setzen, die den Verein so groß und unverkennbar gemacht haben. Sollten wir das nicht auch? Uns mit Hilfe der alten Tugenden neu erfinden?
„Ein Mann sitzt am Spieltag in der ersten Reihe auf der Südtribüne. Er fiebert mit dem Verein mit. Leidet wenn es schlecht läuft und feiert jeden gewonnen Zweikampf. Er sitzt dort mit seinem Regenschirm in der Hand. Vor ihm bekommt der Gegner einen Einwurf zugesprochen. Der Gegenspieler kommt und will diesen ausführen. Der Mann nimmt seinen Regenschirm und piekst dem Spieler des anderen Vereins während dessen Einwurfs durch den Zaun in den Rücken.“ (Anspielung an das Zitat von Franz Roth vom FC Bayern München)
Dieses Szenario spiegelt den eigentlichen FCK-Fan wider. Er lebt für seinen Verein. Er versuchte alles Mögliche bis hin in den Grenzbereich, um Einfluss auf dem Platz zu nehmen. Er wird vom gegnerischen Team gehasst, zeigt ihm gegenüber durch gellendes Dauerpfeifen seine Abneigung und vor allem er zeigt eins - Emotionen!
Wir haben mit 16.758 Plätzen die zweitgrößte Fankurve Deutschlands. Die Westkurve war ein Alleinstellungsmerkmal. Wenn ein Uli Hoeneß sagt, dass die FCK Fans sich wie „wilde Tiere“ benehmen und die Atmosphäre „unerträglich“ sei, dann ist dies doch auf irgendeiner Weise das schönste vorstellbare Kompliment (das negative Verhalten einiger damals möchte ich damit aber nicht gutheißen).
„Ich kann mich nicht erinnern einmal eine solch stimmgewaltige Kulisse erlebt zu haben.“
(Vujadin Boskov, Trainer Real Madrid)
„Das war sicherlich Furcht erregend wegen der Enge des Stadions und auch auf Grund der Tatsache, dass das Publikum des 1. FCK sehr frenetisch ist, seine Mannschaft mit allem unterstützt.“ (Ulli Stielike)
„Die Zuschauer auf dem Betzenberg erwiesen sich wie bei unseren früheren Gastspielen als unsachlich und undiszipliniert.“ (Hans Noack)
„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)
Es liegt nur an uns die zumindest glorreichen Fan-Zeiten ein Stück weit wieder auf den Berg zurückzuholen. Wie der Phönix aus der Asche! Aus dem Selbstbedienungsladen wieder eine Festung, die Bastion Betzenberg, zu errichten. Dem Gegner wieder das Fürchten lehren.
Egal ob Ultra, freier Supporter, einfacher Fan oder Sympathisant. Alle FCK Fans dieses Landes vereinigt euch. Wir brauchen keine einzelnen Gruppen, die verstreut in der Kurve stehen und versuchen ihre eigenen Sachen durchzusetzen oder sich als etwas Besseres sehen. Wir brauchen eine geschlossene, vereinte, lautstarke Rot-Weiße Wand, die alles in ihrer Macht stehende tut, um die Mannschaft nach vorne zu peitschen, auch wenn dafür am Ende des Tages die Stimme auf der Strecke bleibt. Die Gegner der Megaphonanlage kann ich sehr gut verstehen, aber ohne wäre meines Erachtens eine Koordination der Westkurve aufgrund der Größe nicht mehr möglich.
Der Betze unterscheidet sich nicht mehr von anderen Stadien heutzutage. Es ist egal ob Köln, Mainz, Hamburg oder Kaiserslautern. Dieser New-Way des supporten hat zu einem Einheitsbrei in den Stadien geführt. Wir sehen uns doch selbst als „die anderen/die besten an“, die ihren Verein mehr lieben, lauter schreien, mehr Herzblut zeigen, die einfach mehr machen. Dann sollten wir dies auch zeigen beziehungsweise lautstark rüberbringen. Situationsbedingter Support, den Gegner bei jedem Ballbesitz und den Schiedsrichter bei jeder Fehlentscheidung (also jeder Entscheidung gegen uns) verunsichern.
Das Fritz-Walter-Stadion ist viel zu groß für uns und es ist schwerer eine Atmosphäre aufzubauen als früher, was auch der zweiten Liga und der mäßigen Leistung geschuldet ist. Aber wir sind diejenige, die direkten Einfluss auf das Spiel von den Rängen aus haben können. Wir können immer das Beste aus uns herausholen und nicht nur zur besonderen Spielen wie der Relegation. Wir können aus den Spielern das letzte bisschen Motivation herauskitzeln mit der Wahl der Schlachtrufe, Gesänge und ihrer Lautstärke, sowie unserer bedingungslosen Liebe zu dem besten Verein der Welt
Wir brauchen keinen Dauer-Sing-Sang, keine Doppelhalter, keine Lieder, die in allen anderen Stadien gesungen werden. Sollen doch Hoffenheim, Mainz, Leverkusen diese Gesänge nutzen. Wir sind der FCK, wir haben den Begriff „Fussball-2000“ geprägt, wir sind anderes, wir haben unseren Weg. Wir haben das Betze-Lied, was im Vergleich zu früher fast gar keine Beachtung mehr geschenkt wird. Wir sind innovativ, ein Vorreiter und ein Vorbild für alle Fanlager Deutschlands.
Lässt auswärts bitte die Pyrotechnik sein. Ja, wir haben das Feuerwerk aus Italien in die deutschen Stadien gebracht. Aber diese Zeiten sind vorbei. Durch eine solche Show (ja ich gebe zu mir gefallen Pyroeinlagen), schaden wir mehr unserem Verein, als dass es in irgendeiner Weise einen Vorteil bringt. Wir sind finanziell so extrem angeschlagen und taumeln durch den Ring wie ein benommener Boxer, dann müssen wir nicht noch uns selbst durch verhängte Geldstrafen Treffer in die eigene Magengrube setzen. - Jeder Euro zählt -
An die jungen Fans, geht zu euren Eltern, fragt deren Freunde und lasst euch erzählen wie es früher war, schaut euch die „Betze Legends“ Videos auf YouTube an. Nehmt diese Stimmung es auf wie ein Schwamm oder fragt die älteren wie es damals auf den heiligen Rängen abging. An die Älteren, erinnert euch zurück an früher und versucht, der über die Grenzen Deutschlands bekannte, Betze Stimmung gerecht zu werden, um wenigstens auf den Rängen den glorreichen Zeiten wieder ein Stück näher zu kommen.
Lasst uns wieder zu einer Einheit zusammenwachsen und den Berg wieder in eine Hölle verwandeln. Ich möchte auch den Jungs und Mädels für die Choreographie gegen den KSC größten Respekt zollen. Vor der Arbeit, dem Zeitaufwand und dem finanziellen Aspekt, welch solch ein Projekt mit sich zieht, kann ich nur meinen Hut ziehen.
Zum Schluss noch ein Zitat aus dem Spiegel-Online:
„Kaum ein deutscher Verein ist derart identitätsstiftend für eine Region wie der 1. FC Kaiserslautern. Dessen Stadion haben die Einwohner auf dem Betzenberg erbaut, es erinnert an eine Burg, die die Stadt beschützt und in die die Bürger flüchten können. Ein bisschen ähnelt ein normaler Bundesligaspieltag tatsächlich einer Flucht. Dann steigen die Menschen aus der pfälzischen Provinz hinauf auf diese Burg, rücken zu einer regionalen Einheit zusammen, sie brüllen und toben – für diese 90 Minuten haben die Gäste aus den Metropolen Deutschlands wenig Grund zur Freude.“
Mit teuflischen Grüßen
Tim Leidinger
26.04.2016 - 14:51 Uhr
Quelle: www.mdr.de
Nach Anfeindungen der FCK-Fans: DFB-Kontrollausschuss ermittelt
Ein Plakat, das Fans des 1. FC Kaiserslautern am Montagabend gegen RB Leipzig hochgehalten haben, hat ein Nachspiel. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bund (DFB) wird Ermittlungen aufnehmen, weil ein Doppelhalter das Konterfei des gebürtigen Kaiserslauterer Willi Orban im Fadenkreuz zeigte.
Jo ich rege mich jetzt nicht noch weiter auf, aber wenn der Verein jetzt auch noch ne fette Strafe bekommt, werde ich den deutschen Fussball boykottieren. Ich habe echt die Schnauze voll von diesen Weicheiern. Ein Plakat, das Fans des 1. FC Kaiserslautern am Montagabend gegen RB Leipzig hochgehalten haben, hat ein Nachspiel. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bund (DFB) wird Ermittlungen aufnehmen, weil ein Doppelhalter das Konterfei des gebürtigen Kaiserslauterer Willi Orban im Fadenkreuz zeigte.
Tut mir leid Pate, wirst mich jetzt sperren müssen.
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