| Geburtsdatum | 29.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | England |
Thomas Tuchel
23.03.2023 - 22:39 Uhr
05.11.2023 - 13:23 Uhr
Seit dem Antritt von Tuchel verfolge ich immer mal so nebenbei die Bayern. Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu und versuche es einigermaßen kurz zu halten.
Bei Bayern passieren sehr viele Dinge. Das es intern zwischen Trainer und einigen Akteuren zu Spannungen kommt, war ja schnell offensichtlich. Je mehr Informationen man mitbekommt, desto mehr fügt sich hier ein Bild zusammen. Mein Bild des Teams setzt sich wie folgt zusammen – hierbei ist zu beachten, dass meine Meinung von einigen Gedanken anderer User inspiriert wurde:
Es gibt verschiedene Strömungen im Team. Kimmichs und Goretzkas Strömung, Tuchel, die Führungsetage und kleine einzelne Fragmente von anspruchsvoll zu managenden Dingen (Eklat Mazraoui, Sane Motivation, Integration von Kim, de Ligts Bankplatz, Müller, Forderungen nach Tel in der Startelf, Stanisic Leihe, ..).
Der Start war holprig und spielerisch lief es nicht. Die PK nach City mit dem „schockverliebt“ Kommentar fand ich damals ziemlich lächerlich. Ist einfach nicht authentisch und daher kauft einem das niemand ab. Wie viele Menschen (siehe Youtube) verfolge ich nun regelmäßig die Pressekonferenzen von Bayern. Es ist immer sehr interessant zu beobachten, wie euer Trainer die Entwicklung beschreibt. Bezeichnen würde ich die Art und Weise, wie er das tut, als kühl, berechnend und klug. Es gibt wenige Momente, wo er emotional wird. Das ist angesichts des Drucks von der Presse zu respektieren. Letztendlich verfolge ich die Pressekonferenzen zwar mit Skepsis, aber denke, man muss das große Ganze im Blick behalten. Zwar sind die Pressekonferenzen eine Zusammensetzung aus sehr gut präsentiert und lebendig übermittelnden Floskeln, doch sieht man die Ergebnisse aktuell (Saarbrücken ausgeklammert), dann ist das Ergebnis sehr gut.
In der Mannschaft muss es über Jahre hin mit Kimmich und Goretzka diesen Mannschaftskern gegeben haben, um den sich die meisten Spieler voller Vertrauen gesammelt haben – der Motor der Mannschaft. Seit der Nagelsmann Trennung ziehen jedoch diese beiden Akteure nicht mehr am Strang des Trainers und machen vermutlich subtil negative Stimmung. Aufgrund des Könnens dieser Spieler und deren Bedeutung im Team übertrug sich das auf die anderen Spieler und die Führungsetage. Tuchel hat das früher oder später erkannt und versucht das professionell aber entschieden aufzubrechen. Die Bedingungen, unter denen er dies tun muss, sind eben schwierig (Mini-Kader, Nebenkriegsschauplätze, Presse). Die Führungsetage (Hoeness zum Beispiel) scheint anfällig für schlechte Stimmung und manchmal nicht ganz dazu bereit, die Gesamtsituation ins Auge zu fassen.
Über Tuchels Amtszeit hinweg war/bin ich immer wieder im Zwiespalt: Ist das der richtige Trainer? Kann Bayern mit Tuchel erfolgreich sein? Setzt es dann solch eine Pleite, wie gegen Saarbrücken, ist zu erkennen, wie unklar die Zukunft von Bayern ist.
„Tuchel ist distanziert von der Mannschaft“. Für mich klingt das nach bewusst negativer Stimmung, um auch öffentlichswirksam noch mehr Druck auf die Mannschaft auszuüben. An diesem Zitat ist, denke ich, absolut nichts dran. Genau das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Tuchel ist nicht strategisch ein Ass, sondern auf Menschenfänger-Ebene.
Kane wurde super integriert. Sane kann seine Leistung besser abrufen. Tel ist stark von der Bank. Müller interpretiert seine Rolle im Team neu und ist immer noch wertvoll! Upamecano scheint stabilier, Kim wurde schnell integriert und läuft defensiv bereits. Goretzka konzentriert sich wohl mehr auf seine momentane Leistung, statt auf langfristige Karrierepläne. Unter der Berücksichtigung des dünnen Kaders und all der Aufgaben, die Tuchel noch so zu erledigen hat, finde ich das beachtenswert. Nach gestern ist für mich klar, dass die Mannschaft ohne Kimmich besser funktioniert. Sie wächst langsam wieder zusammen und entwickelt eine neue Identität um Kane. Das ist eine der besten Dinge, die euch passieren konnte.
Mal ein etwas skeptischerer Ansatz: In irgendeiner Form ist schwer abzuschätzen, ob sich Bayern festigen wird. Sane taucht manchmal ab, aus dem Spiel heraus klappen viele Dinge nicht so, wie man es sich gerne vorstellt, der Kader ist dünn. Tuchel hätte versuchen können, Parvard zu integrieren und ihn weiterzuentwickeln. Stanisic so gut wie nie eingesetzt. Gegen Gala stand man schlecht, gegen Saarbrücken hat die Überzeugung irgendwie gefehlt und man hatte das Vertrauen in sich verloren. Intern hatte Tuchel eventuell etwas zu sehr Chelsea/PSG Maßstäbe bei der Erweiterung des Kaders angesetzt. Bei Bayern funktioniert das allerdings nicht so. Er fährt eine klare Linie und ist anpassungsfähiger als ich dachte. Ob das reicht, wird man sehen.
Mein Fazit ist, dass Tuchel unter den vorliegenden Voraussetzungen gut performt hat. Sympathisch wird er mir nie sein, seine Art und Weise auf manche Fragen zu antworten und die permanente Kommunikation mit den Schiedrichtern finde ich auch drüber. Ist aber egal: Er ist ein Fachmann und er nutzt die Zeit um die Mannschaft neu auszurichten und wieder auf Kurs zu bekommen. Das läuft immer besser, weil einzelne Akteure sich mehr und mehr hinter Tuchel positionieren (Kim, Musiala, Kane, Upa, Müller, Sane). Die sind von seiner Linie überzeugt und lassen sich immer weniger verunsichern. Nach oben hin ist mit guten Verstärkungen in der Winterpause alles möglich. Kovacic hat in der Premier League 553 Spielminuten und Tuchel kennt ihn sehr gut. Fragt doch mal an, was da so geht. Trotz dieser neuen Ausrichtung besteht noch kein robustes Fundament in der Mannschaft – plötzliche Rückschläge oder schlechte Tagesformen können, genau wie in Saarbrücken, Bayern zur Wundertüte machen. Leverkusen wird bald Punkte lassen. Dann ist die Frage: Ist man da. Ich denke, Bayern wird da sein und Meister.
Manche feiern Tuchel als Weltklassetrainer. Manche als schwer zu greifenden Sturkopf. Man erkennt beides.
Bei Bayern passieren sehr viele Dinge. Das es intern zwischen Trainer und einigen Akteuren zu Spannungen kommt, war ja schnell offensichtlich. Je mehr Informationen man mitbekommt, desto mehr fügt sich hier ein Bild zusammen. Mein Bild des Teams setzt sich wie folgt zusammen – hierbei ist zu beachten, dass meine Meinung von einigen Gedanken anderer User inspiriert wurde:
Es gibt verschiedene Strömungen im Team. Kimmichs und Goretzkas Strömung, Tuchel, die Führungsetage und kleine einzelne Fragmente von anspruchsvoll zu managenden Dingen (Eklat Mazraoui, Sane Motivation, Integration von Kim, de Ligts Bankplatz, Müller, Forderungen nach Tel in der Startelf, Stanisic Leihe, ..).
Der Start war holprig und spielerisch lief es nicht. Die PK nach City mit dem „schockverliebt“ Kommentar fand ich damals ziemlich lächerlich. Ist einfach nicht authentisch und daher kauft einem das niemand ab. Wie viele Menschen (siehe Youtube) verfolge ich nun regelmäßig die Pressekonferenzen von Bayern. Es ist immer sehr interessant zu beobachten, wie euer Trainer die Entwicklung beschreibt. Bezeichnen würde ich die Art und Weise, wie er das tut, als kühl, berechnend und klug. Es gibt wenige Momente, wo er emotional wird. Das ist angesichts des Drucks von der Presse zu respektieren. Letztendlich verfolge ich die Pressekonferenzen zwar mit Skepsis, aber denke, man muss das große Ganze im Blick behalten. Zwar sind die Pressekonferenzen eine Zusammensetzung aus sehr gut präsentiert und lebendig übermittelnden Floskeln, doch sieht man die Ergebnisse aktuell (Saarbrücken ausgeklammert), dann ist das Ergebnis sehr gut.
In der Mannschaft muss es über Jahre hin mit Kimmich und Goretzka diesen Mannschaftskern gegeben haben, um den sich die meisten Spieler voller Vertrauen gesammelt haben – der Motor der Mannschaft. Seit der Nagelsmann Trennung ziehen jedoch diese beiden Akteure nicht mehr am Strang des Trainers und machen vermutlich subtil negative Stimmung. Aufgrund des Könnens dieser Spieler und deren Bedeutung im Team übertrug sich das auf die anderen Spieler und die Führungsetage. Tuchel hat das früher oder später erkannt und versucht das professionell aber entschieden aufzubrechen. Die Bedingungen, unter denen er dies tun muss, sind eben schwierig (Mini-Kader, Nebenkriegsschauplätze, Presse). Die Führungsetage (Hoeness zum Beispiel) scheint anfällig für schlechte Stimmung und manchmal nicht ganz dazu bereit, die Gesamtsituation ins Auge zu fassen.
Über Tuchels Amtszeit hinweg war/bin ich immer wieder im Zwiespalt: Ist das der richtige Trainer? Kann Bayern mit Tuchel erfolgreich sein? Setzt es dann solch eine Pleite, wie gegen Saarbrücken, ist zu erkennen, wie unklar die Zukunft von Bayern ist.
„Tuchel ist distanziert von der Mannschaft“. Für mich klingt das nach bewusst negativer Stimmung, um auch öffentlichswirksam noch mehr Druck auf die Mannschaft auszuüben. An diesem Zitat ist, denke ich, absolut nichts dran. Genau das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Tuchel ist nicht strategisch ein Ass, sondern auf Menschenfänger-Ebene.
Kane wurde super integriert. Sane kann seine Leistung besser abrufen. Tel ist stark von der Bank. Müller interpretiert seine Rolle im Team neu und ist immer noch wertvoll! Upamecano scheint stabilier, Kim wurde schnell integriert und läuft defensiv bereits. Goretzka konzentriert sich wohl mehr auf seine momentane Leistung, statt auf langfristige Karrierepläne. Unter der Berücksichtigung des dünnen Kaders und all der Aufgaben, die Tuchel noch so zu erledigen hat, finde ich das beachtenswert. Nach gestern ist für mich klar, dass die Mannschaft ohne Kimmich besser funktioniert. Sie wächst langsam wieder zusammen und entwickelt eine neue Identität um Kane. Das ist eine der besten Dinge, die euch passieren konnte.
Mal ein etwas skeptischerer Ansatz: In irgendeiner Form ist schwer abzuschätzen, ob sich Bayern festigen wird. Sane taucht manchmal ab, aus dem Spiel heraus klappen viele Dinge nicht so, wie man es sich gerne vorstellt, der Kader ist dünn. Tuchel hätte versuchen können, Parvard zu integrieren und ihn weiterzuentwickeln. Stanisic so gut wie nie eingesetzt. Gegen Gala stand man schlecht, gegen Saarbrücken hat die Überzeugung irgendwie gefehlt und man hatte das Vertrauen in sich verloren. Intern hatte Tuchel eventuell etwas zu sehr Chelsea/PSG Maßstäbe bei der Erweiterung des Kaders angesetzt. Bei Bayern funktioniert das allerdings nicht so. Er fährt eine klare Linie und ist anpassungsfähiger als ich dachte. Ob das reicht, wird man sehen.
Mein Fazit ist, dass Tuchel unter den vorliegenden Voraussetzungen gut performt hat. Sympathisch wird er mir nie sein, seine Art und Weise auf manche Fragen zu antworten und die permanente Kommunikation mit den Schiedrichtern finde ich auch drüber. Ist aber egal: Er ist ein Fachmann und er nutzt die Zeit um die Mannschaft neu auszurichten und wieder auf Kurs zu bekommen. Das läuft immer besser, weil einzelne Akteure sich mehr und mehr hinter Tuchel positionieren (Kim, Musiala, Kane, Upa, Müller, Sane). Die sind von seiner Linie überzeugt und lassen sich immer weniger verunsichern. Nach oben hin ist mit guten Verstärkungen in der Winterpause alles möglich. Kovacic hat in der Premier League 553 Spielminuten und Tuchel kennt ihn sehr gut. Fragt doch mal an, was da so geht. Trotz dieser neuen Ausrichtung besteht noch kein robustes Fundament in der Mannschaft – plötzliche Rückschläge oder schlechte Tagesformen können, genau wie in Saarbrücken, Bayern zur Wundertüte machen. Leverkusen wird bald Punkte lassen. Dann ist die Frage: Ist man da. Ich denke, Bayern wird da sein und Meister.
Manche feiern Tuchel als Weltklassetrainer. Manche als schwer zu greifenden Sturkopf. Man erkennt beides.
05.11.2023 - 13:35 Uhr
Zitat von Bibs1703
This.
Zitat von Futebol82
Für die Fans anderer Vereine und unsere typischen Forumskritiker hier im Thread sei noch angemerkt, dass er dieses Interview so nicht gegeben hat, um tolle Schlagzeilen zu bekommen oder gegnerischen Fans zu gefallen.
Dieses Interview wurde gegeben, um nach innen in den Verein und auf die Fans des FC Bayern zu wirken.
Zusammenrücken, Wagenburg, Feind identifizieren und wieder mehr gemeinsame Identität entwickeln.
Nach allem was ich mitbekommen habe in meinem Umfeld, ist ihm das grandios gelungen. Sky ist wahnsinnig vielen Bayernfans unglaublich auf den Nerv gegangen und es war geradezu ein Aufatmen spürbar, dass sich endlich mal jemand hinstellt und der ganzen Blase so richtig übers Maul fährt.
Für die Fans anderer Vereine und unsere typischen Forumskritiker hier im Thread sei noch angemerkt, dass er dieses Interview so nicht gegeben hat, um tolle Schlagzeilen zu bekommen oder gegnerischen Fans zu gefallen.
Dieses Interview wurde gegeben, um nach innen in den Verein und auf die Fans des FC Bayern zu wirken.
Zusammenrücken, Wagenburg, Feind identifizieren und wieder mehr gemeinsame Identität entwickeln.
Nach allem was ich mitbekommen habe in meinem Umfeld, ist ihm das grandios gelungen. Sky ist wahnsinnig vielen Bayernfans unglaublich auf den Nerv gegangen und es war geradezu ein Aufatmen spürbar, dass sich endlich mal jemand hinstellt und der ganzen Blase so richtig übers Maul fährt.
This.
Die Reaktionen von TT war allzu menschlich. Und nach der ersten Emotion sind die gäule mit ihm ein wenig durchgegangen.
Wasserziehr provoziert TT vor Anpfiff, TT bekommt Lothars Aussagen vor Spielbeginn mit und Hellmann kippt mit seiner Art der Fragestellung direkt das nächste Öl ins Feuer. Unabhängig davon, ob TT Medienberichte liest oder nicht bekommt er natürlich die Kritiken von Hamann und Matthäus frei Haus von der Presseabteilung mundgerecht serviert. Dazu kommt, dass ein Abendspiel und CL Charakter für TT einen besonderen Bezug in Dortmund haben.
Bei der PK war offenbar die Emotion noch nicht ganz wieder weg. Die fand vermutlich unmittelbar nach den Sky Interviews statt. Die PK Fragen danach wurden von TT sachlich seriöser beantwortet. Auch im ASS hat er Kaben gegenüber sachloch professionell geantwortet.
Als Fan möchten wie Emotionen, feiern Trainer wie Streich wegen dessen Aussagen und mitunter emotionalen Kommentaren zu Fussball und öffentlichen Debatten und nenne den Kulttrainer. TT hingegen werden seine Emotionen zur Last gelegt. Das passt irgendwie nicht.
05.11.2023 - 13:49 Uhr
Zitat von OlaJohn
Seit dem Antritt von Tuchel verfolge ich immer mal so nebenbei die Bayern. Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu und versuche es einigermaßen kurz zu halten.
Bei Bayern passieren sehr viele Dinge. Das es intern zwischen Trainer und einigen Akteuren zu Spannungen kommt, war ja schnell offensichtlich. Je mehr Informationen man mitbekommt, desto mehr fügt sich hier ein Bild zusammen. Mein Bild des Teams setzt sich wie folgt zusammen – hierbei ist zu beachten, dass meine Meinung von einigen Gedanken anderer User inspiriert wurde:
Es gibt verschiedene Strömungen im Team. Kimmichs und Goretzkas Strömung, Tuchel, die Führungsetage und kleine einzelne Fragmente von anspruchsvoll zu managenden Dingen (Eklat Mazraoui, Sane Motivation, Integration von Kim, de Ligts Bankplatz, Müller, Forderungen nach Tel in der Startelf, Stanisic Leihe, ..).
Der Start war holprig und spielerisch lief es nicht. Die PK nach City mit dem „schockverliebt“ Kommentar fand ich damals ziemlich lächerlich. Ist einfach nicht authentisch und daher kauft einem das niemand ab. Wie viele Menschen (siehe Youtube) verfolge ich nun regelmäßig die Pressekonferenzen von Bayern. Es ist immer sehr interessant zu beobachten, wie euer Trainer die Entwicklung beschreibt. Bezeichnen würde ich die Art und Weise, wie er das tut, als kühl, berechnend und klug. Es gibt wenige Momente, wo er emotional wird. Das ist angesichts des Drucks von der Presse zu respektieren. Letztendlich verfolge ich die Pressekonferenzen zwar mit Skepsis, aber denke, man muss das große Ganze im Blick behalten. Zwar sind die Pressekonferenzen eine Zusammensetzung aus sehr gut präsentiert und lebendig übermittelnden Floskeln, doch sieht man die Ergebnisse aktuell (Saarbrücken ausgeklammert), dann ist das Ergebnis sehr gut.
In der Mannschaft muss es über Jahre hin mit Kimmich und Goretzka diesen Mannschaftskern gegeben haben, um den sich die meisten Spieler voller Vertrauen gesammelt haben – der Motor der Mannschaft. Seit der Nagelsmann Trennung ziehen jedoch diese beiden Akteure nicht mehr am Strang des Trainers und machen vermutlich subtil negative Stimmung. Aufgrund des Könnens dieser Spieler und deren Bedeutung im Team übertrug sich das auf die anderen Spieler und die Führungsetage. Tuchel hat das früher oder später erkannt und versucht das professionell aber entschieden aufzubrechen. Die Bedingungen, unter denen er dies tun muss, sind eben schwierig (Mini-Kader, Nebenkriegsschauplätze, Presse). Die Führungsetage (Hoeness zum Beispiel) scheint anfällig für schlechte Stimmung und manchmal nicht ganz dazu bereit, die Gesamtsituation ins Auge zu fassen.
Über Tuchels Amtszeit hinweg war/bin ich immer wieder im Zwiespalt: Ist das der richtige Trainer? Kann Bayern mit Tuchel erfolgreich sein? Setzt es dann solch eine Pleite, wie gegen Saarbrücken, ist zu erkennen, wie unklar die Zukunft von Bayern ist.
„Tuchel ist distanziert von der Mannschaft“. Für mich klingt das nach bewusst negativer Stimmung, um auch öffentlichswirksam noch mehr Druck auf die Mannschaft auszuüben. An diesem Zitat ist, denke ich, absolut nichts dran. Genau das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Tuchel ist nicht strategisch ein Ass, sondern auf Menschenfänger-Ebene.
Kane wurde super integriert. Sane kann seine Leistung besser abrufen. Tel ist stark von der Bank. Müller interpretiert seine Rolle im Team neu und ist immer noch wertvoll! Upamecano scheint stabilier, Kim wurde schnell integriert und läuft defensiv bereits. Goretzka konzentriert sich wohl mehr auf seine momentane Leistung, statt auf langfristige Karrierepläne. Unter der Berücksichtigung des dünnen Kaders und all der Aufgaben, die Tuchel noch so zu erledigen hat, finde ich das beachtenswert. Nach gestern ist für mich klar, dass die Mannschaft ohne Kimmich besser funktioniert. Sie wächst langsam wieder zusammen und entwickelt eine neue Identität um Kane. Das ist eine der besten Dinge, die euch passieren konnte.
Mal ein etwas skeptischerer Ansatz: In irgendeiner Form ist schwer abzuschätzen, ob sich Bayern festigen wird. Sane taucht manchmal ab, aus dem Spiel heraus klappen viele Dinge nicht so, wie man es sich gerne vorstellt, der Kader ist dünn. Tuchel hätte versuchen können, Parvard zu integrieren und ihn weiterzuentwickeln. Stanisic so gut wie nie eingesetzt. Gegen Gala stand man schlecht, gegen Saarbrücken hat die Überzeugung irgendwie gefehlt und man hatte das Vertrauen in sich verloren. Intern hatte Tuchel eventuell etwas zu sehr Chelsea/PSG Maßstäbe bei der Erweiterung des Kaders angesetzt. Bei Bayern funktioniert das allerdings nicht so. Er fährt eine klare Linie und ist anpassungsfähiger als ich dachte. Ob das reicht, wird man sehen.
Mein Fazit ist, dass Tuchel unter den vorliegenden Voraussetzungen gut performt hat. Sympathisch wird er mir nie sein, seine Art und Weise auf manche Fragen zu antworten und die permanente Kommunikation mit den Schiedrichtern finde ich auch drüber. Ist aber egal: Er ist ein Fachmann und er nutzt die Zeit um die Mannschaft neu auszurichten und wieder auf Kurs zu bekommen. Das läuft immer besser, weil einzelne Akteure sich mehr und mehr hinter Tuchel positionieren (Kim, Musiala, Kane, Upa, Müller, Sane). Die sind von seiner Linie überzeugt und lassen sich immer weniger verunsichern. Nach oben hin ist mit guten Verstärkungen in der Winterpause alles möglich. Kovacic hat in der Premier League 553 Spielminuten und Tuchel kennt ihn sehr gut. Fragt doch mal an, was da so geht. Trotz dieser neuen Ausrichtung besteht noch kein robustes Fundament in der Mannschaft – plötzliche Rückschläge oder schlechte Tagesformen können, genau wie in Saarbrücken, Bayern zur Wundertüte machen. Leverkusen wird bald Punkte lassen. Dann ist die Frage: Ist man da. Ich denke, Bayern wird da sein und Meister.
Manche feiern Tuchel als Weltklassetrainer. Manche als schwer zu greifenden Sturkopf. Man erkennt beides.
Seit dem Antritt von Tuchel verfolge ich immer mal so nebenbei die Bayern. Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu und versuche es einigermaßen kurz zu halten.
Bei Bayern passieren sehr viele Dinge. Das es intern zwischen Trainer und einigen Akteuren zu Spannungen kommt, war ja schnell offensichtlich. Je mehr Informationen man mitbekommt, desto mehr fügt sich hier ein Bild zusammen. Mein Bild des Teams setzt sich wie folgt zusammen – hierbei ist zu beachten, dass meine Meinung von einigen Gedanken anderer User inspiriert wurde:
Es gibt verschiedene Strömungen im Team. Kimmichs und Goretzkas Strömung, Tuchel, die Führungsetage und kleine einzelne Fragmente von anspruchsvoll zu managenden Dingen (Eklat Mazraoui, Sane Motivation, Integration von Kim, de Ligts Bankplatz, Müller, Forderungen nach Tel in der Startelf, Stanisic Leihe, ..).
Der Start war holprig und spielerisch lief es nicht. Die PK nach City mit dem „schockverliebt“ Kommentar fand ich damals ziemlich lächerlich. Ist einfach nicht authentisch und daher kauft einem das niemand ab. Wie viele Menschen (siehe Youtube) verfolge ich nun regelmäßig die Pressekonferenzen von Bayern. Es ist immer sehr interessant zu beobachten, wie euer Trainer die Entwicklung beschreibt. Bezeichnen würde ich die Art und Weise, wie er das tut, als kühl, berechnend und klug. Es gibt wenige Momente, wo er emotional wird. Das ist angesichts des Drucks von der Presse zu respektieren. Letztendlich verfolge ich die Pressekonferenzen zwar mit Skepsis, aber denke, man muss das große Ganze im Blick behalten. Zwar sind die Pressekonferenzen eine Zusammensetzung aus sehr gut präsentiert und lebendig übermittelnden Floskeln, doch sieht man die Ergebnisse aktuell (Saarbrücken ausgeklammert), dann ist das Ergebnis sehr gut.
In der Mannschaft muss es über Jahre hin mit Kimmich und Goretzka diesen Mannschaftskern gegeben haben, um den sich die meisten Spieler voller Vertrauen gesammelt haben – der Motor der Mannschaft. Seit der Nagelsmann Trennung ziehen jedoch diese beiden Akteure nicht mehr am Strang des Trainers und machen vermutlich subtil negative Stimmung. Aufgrund des Könnens dieser Spieler und deren Bedeutung im Team übertrug sich das auf die anderen Spieler und die Führungsetage. Tuchel hat das früher oder später erkannt und versucht das professionell aber entschieden aufzubrechen. Die Bedingungen, unter denen er dies tun muss, sind eben schwierig (Mini-Kader, Nebenkriegsschauplätze, Presse). Die Führungsetage (Hoeness zum Beispiel) scheint anfällig für schlechte Stimmung und manchmal nicht ganz dazu bereit, die Gesamtsituation ins Auge zu fassen.
Über Tuchels Amtszeit hinweg war/bin ich immer wieder im Zwiespalt: Ist das der richtige Trainer? Kann Bayern mit Tuchel erfolgreich sein? Setzt es dann solch eine Pleite, wie gegen Saarbrücken, ist zu erkennen, wie unklar die Zukunft von Bayern ist.
„Tuchel ist distanziert von der Mannschaft“. Für mich klingt das nach bewusst negativer Stimmung, um auch öffentlichswirksam noch mehr Druck auf die Mannschaft auszuüben. An diesem Zitat ist, denke ich, absolut nichts dran. Genau das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Tuchel ist nicht strategisch ein Ass, sondern auf Menschenfänger-Ebene.
Kane wurde super integriert. Sane kann seine Leistung besser abrufen. Tel ist stark von der Bank. Müller interpretiert seine Rolle im Team neu und ist immer noch wertvoll! Upamecano scheint stabilier, Kim wurde schnell integriert und läuft defensiv bereits. Goretzka konzentriert sich wohl mehr auf seine momentane Leistung, statt auf langfristige Karrierepläne. Unter der Berücksichtigung des dünnen Kaders und all der Aufgaben, die Tuchel noch so zu erledigen hat, finde ich das beachtenswert. Nach gestern ist für mich klar, dass die Mannschaft ohne Kimmich besser funktioniert. Sie wächst langsam wieder zusammen und entwickelt eine neue Identität um Kane. Das ist eine der besten Dinge, die euch passieren konnte.
Mal ein etwas skeptischerer Ansatz: In irgendeiner Form ist schwer abzuschätzen, ob sich Bayern festigen wird. Sane taucht manchmal ab, aus dem Spiel heraus klappen viele Dinge nicht so, wie man es sich gerne vorstellt, der Kader ist dünn. Tuchel hätte versuchen können, Parvard zu integrieren und ihn weiterzuentwickeln. Stanisic so gut wie nie eingesetzt. Gegen Gala stand man schlecht, gegen Saarbrücken hat die Überzeugung irgendwie gefehlt und man hatte das Vertrauen in sich verloren. Intern hatte Tuchel eventuell etwas zu sehr Chelsea/PSG Maßstäbe bei der Erweiterung des Kaders angesetzt. Bei Bayern funktioniert das allerdings nicht so. Er fährt eine klare Linie und ist anpassungsfähiger als ich dachte. Ob das reicht, wird man sehen.
Mein Fazit ist, dass Tuchel unter den vorliegenden Voraussetzungen gut performt hat. Sympathisch wird er mir nie sein, seine Art und Weise auf manche Fragen zu antworten und die permanente Kommunikation mit den Schiedrichtern finde ich auch drüber. Ist aber egal: Er ist ein Fachmann und er nutzt die Zeit um die Mannschaft neu auszurichten und wieder auf Kurs zu bekommen. Das läuft immer besser, weil einzelne Akteure sich mehr und mehr hinter Tuchel positionieren (Kim, Musiala, Kane, Upa, Müller, Sane). Die sind von seiner Linie überzeugt und lassen sich immer weniger verunsichern. Nach oben hin ist mit guten Verstärkungen in der Winterpause alles möglich. Kovacic hat in der Premier League 553 Spielminuten und Tuchel kennt ihn sehr gut. Fragt doch mal an, was da so geht. Trotz dieser neuen Ausrichtung besteht noch kein robustes Fundament in der Mannschaft – plötzliche Rückschläge oder schlechte Tagesformen können, genau wie in Saarbrücken, Bayern zur Wundertüte machen. Leverkusen wird bald Punkte lassen. Dann ist die Frage: Ist man da. Ich denke, Bayern wird da sein und Meister.
Manche feiern Tuchel als Weltklassetrainer. Manche als schwer zu greifenden Sturkopf. Man erkennt beides.
Klasse Beitrag, Danke für´s Teilen Deiner Gedanken!
05.11.2023 - 13:49 Uhr
Grandioses Spiel und grandioser Auftritt von Tuchel nach dem Spiel. Ich freue mich sehr für unseren Trainer.
Ich habe selten eine solche Kampagne gegen einen Bayern-Trainer gesehen, wie die, die allen voran die Bild-Zeitung, aber auch Sky und andere Medien gegen Thomas Tuchel gefahren haben, seit er unser Trainer ist. Die bekannten Dummschwätzer von Sky waren ganz vorn dabei mit ihrem Unsinn.
Ich finde es gut, dass Tuchel dies einmal sehr klar gemacht hat und eben nicht alles weg gelächelt hat. Eine solche ungerechtfertigte, und bei weitem überzogene Kampagne darf nicht unkommentiert bleiben. Tuchel ist seit Wochen mit jedem Dreck, den man finden konnte überschüttet worden. Ich fand es überfällig, dass dies mal jemand gemacht hat.
Der Verein FC Bayern schafft es nicht, seinen Trainer zu schützen und wirkt hier handlungsunfähig. Es war überfällig, dass man Tuchel vor den ganzen Dummschwätzern schützt und wenn es der Verein nicht macht, nicht kann, dann macht Tuchel dies eben auch noch selbst.
Ich bin schon jetzt gespannt auf die nächsten Agendapunkte der Dummschwätzer und wie man Tuchel jetzt durch den Dreck ziehen wird. Niveau haben die deutschen Sportjournalisten und -Kommentatoren ja leider nicht mehr. Wenn die Bundesliga an anderer Stelle live gezeigt würde, würde ich Sky kündigen. Ich möchte diesen Boulevardsender mit seiner Dreckkampagne möglichst nicht mehr unterstützen als Kunde.
Ich habe selten eine solche Kampagne gegen einen Bayern-Trainer gesehen, wie die, die allen voran die Bild-Zeitung, aber auch Sky und andere Medien gegen Thomas Tuchel gefahren haben, seit er unser Trainer ist. Die bekannten Dummschwätzer von Sky waren ganz vorn dabei mit ihrem Unsinn.
Ich finde es gut, dass Tuchel dies einmal sehr klar gemacht hat und eben nicht alles weg gelächelt hat. Eine solche ungerechtfertigte, und bei weitem überzogene Kampagne darf nicht unkommentiert bleiben. Tuchel ist seit Wochen mit jedem Dreck, den man finden konnte überschüttet worden. Ich fand es überfällig, dass dies mal jemand gemacht hat.
Der Verein FC Bayern schafft es nicht, seinen Trainer zu schützen und wirkt hier handlungsunfähig. Es war überfällig, dass man Tuchel vor den ganzen Dummschwätzern schützt und wenn es der Verein nicht macht, nicht kann, dann macht Tuchel dies eben auch noch selbst.
Ich bin schon jetzt gespannt auf die nächsten Agendapunkte der Dummschwätzer und wie man Tuchel jetzt durch den Dreck ziehen wird. Niveau haben die deutschen Sportjournalisten und -Kommentatoren ja leider nicht mehr. Wenn die Bundesliga an anderer Stelle live gezeigt würde, würde ich Sky kündigen. Ich möchte diesen Boulevardsender mit seiner Dreckkampagne möglichst nicht mehr unterstützen als Kunde.
05.11.2023 - 13:55 Uhr
Zitat von Demian
Wenn die Bundesliga an anderer Stelle live gezeigt würde, würde ich Sky kündigen. Ich möchte diesen Boulevardsender mit seiner Dreckkampagne möglichst nicht mehr unterstützen als Kunde.
Wenn die Bundesliga an anderer Stelle live gezeigt würde, würde ich Sky kündigen. Ich möchte diesen Boulevardsender mit seiner Dreckkampagne möglichst nicht mehr unterstützen als Kunde.
Werde jetzt dann auch kündigen. Weniger wegen Tuchel, sondern weil Preis-Leistung bei Sky einfach in keinerlei Verhältnis mehr steht. Preiserhöhung trotz weniger Leistung geht einfach nicht. Samstag kann man auch in der Kneipe schauen. Gibt auch genügend (legale) Möglichkeiten, wie man doch noch zuhause schauen kann.
05.11.2023 - 14:12 Uhr
Zitat von FCBlade
Und der meint das wirklich ernst nachdem ich weiter geschaut habe...
Zitat von LordSinclair
Magath gehört doch in eine Riege zu Lodda und Didi, Magath ist mittlerweile auch zu einem Dampfplauderer verkommen. Magath schenkt dem FC Bayern auch gerne einen einen.
Zitat von FCBlade
Weiß nicht ob ich das gerade richtig verstanden habe aber Magath meinte die Borussia hat eigentlich besser gespielt aber Bayern hat die Tore gemacht.
Es ist einfach unglaublich...
Weiß nicht ob ich das gerade richtig verstanden habe aber Magath meinte die Borussia hat eigentlich besser gespielt aber Bayern hat die Tore gemacht.
Es ist einfach unglaublich...
Magath gehört doch in eine Riege zu Lodda und Didi, Magath ist mittlerweile auch zu einem Dampfplauderer verkommen. Magath schenkt dem FC Bayern auch gerne einen einen.
Und der meint das wirklich ernst nachdem ich weiter geschaut habe...
Magath ist nie darüber hinweg gekommen, dass er bei Bayern gehen musste...
05.11.2023 - 14:33 Uhr
Wenn man einen äusseren gemeinsamen Gegner und Feind hat und dies betont , schweisst das eine Mannschaft , Trainer, Verein und Umfeld als Wagenburg und Einheit wieder bombenfest zusammen und der innere Feind ist vergessen .
Psychologisch clever die Vorlagen seiner Gegner und Kritiker anzunehmen von Tuchel , um so alle wieder Bayern like auf Linie komplett einzuschwören so kein Blatt Papier mehr zwischen ihnen passt.
Psychologisch clever die Vorlagen seiner Gegner und Kritiker anzunehmen von Tuchel , um so alle wieder Bayern like auf Linie komplett einzuschwören so kein Blatt Papier mehr zwischen ihnen passt.
05.11.2023 - 14:34 Uhr
Zitat von Demian
Grandioses Spiel und grandioser Auftritt von Tuchel nach dem Spiel. Ich freue mich sehr für unseren Trainer.
Ich habe selten eine solche Kampagne gegen einen Bayern-Trainer gesehen, wie die, die allen voran die Bild-Zeitung, aber auch Sky und andere Medien gegen Thomas Tuchel gefahren haben, seit er unser Trainer ist. Die bekannten Dummschwätzer von Sky waren ganz vorn dabei mit ihrem Unsinn.
Ich finde es gut, dass Tuchel dies einmal sehr klar gemacht hat und eben nicht alles weg gelächelt hat. Eine solche ungerechtfertigte, und bei weitem überzogene Kampagne darf nicht unkommentiert bleiben. Tuchel ist seit Wochen mit jedem Dreck, den man finden konnte überschüttet worden. Ich fand es überfällig, dass dies mal jemand gemacht hat.
Der Verein FC Bayern schafft es nicht, seinen Trainer zu schützen und wirkt hier handlungsunfähig. Es war überfällig, dass man Tuchel vor den ganzen Dummschwätzern schützt und wenn es der Verein nicht macht, nicht kann, dann macht Tuchel dies eben auch noch selbst.
Ich bin schon jetzt gespannt auf die nächsten Agendapunkte der Dummschwätzer und wie man Tuchel jetzt durch den Dreck ziehen wird. Niveau haben die deutschen Sportjournalisten und -Kommentatoren ja leider nicht mehr. Wenn die Bundesliga an anderer Stelle live gezeigt würde, würde ich Sky kündigen. Ich möchte diesen Boulevardsender mit seiner Dreckkampagne möglichst nicht mehr unterstützen als Kunde.
Grandioses Spiel und grandioser Auftritt von Tuchel nach dem Spiel. Ich freue mich sehr für unseren Trainer.
Ich habe selten eine solche Kampagne gegen einen Bayern-Trainer gesehen, wie die, die allen voran die Bild-Zeitung, aber auch Sky und andere Medien gegen Thomas Tuchel gefahren haben, seit er unser Trainer ist. Die bekannten Dummschwätzer von Sky waren ganz vorn dabei mit ihrem Unsinn.
Ich finde es gut, dass Tuchel dies einmal sehr klar gemacht hat und eben nicht alles weg gelächelt hat. Eine solche ungerechtfertigte, und bei weitem überzogene Kampagne darf nicht unkommentiert bleiben. Tuchel ist seit Wochen mit jedem Dreck, den man finden konnte überschüttet worden. Ich fand es überfällig, dass dies mal jemand gemacht hat.
Der Verein FC Bayern schafft es nicht, seinen Trainer zu schützen und wirkt hier handlungsunfähig. Es war überfällig, dass man Tuchel vor den ganzen Dummschwätzern schützt und wenn es der Verein nicht macht, nicht kann, dann macht Tuchel dies eben auch noch selbst.
Ich bin schon jetzt gespannt auf die nächsten Agendapunkte der Dummschwätzer und wie man Tuchel jetzt durch den Dreck ziehen wird. Niveau haben die deutschen Sportjournalisten und -Kommentatoren ja leider nicht mehr. Wenn die Bundesliga an anderer Stelle live gezeigt würde, würde ich Sky kündigen. Ich möchte diesen Boulevardsender mit seiner Dreckkampagne möglichst nicht mehr unterstützen als Kunde.
Das ist echt einfach nur beschämend für unseren Vorstand! Ich erwarte, dass hier mal wer los poltert und schützend die Hand über TT hält, die mich einfach peinlich diese eierlosen, Rückgratlosen gestalten...
05.11.2023 - 14:55 Uhr
Zitat von roterakete83
Das ist echt einfach nur beschämend für unseren Vorstand! Ich erwarte, dass hier mal wer los poltert und schützend die Hand über TT hält, die mich einfach peinlich diese eierlosen, Rückgratlosen gestalten...
Zitat von Demian
Grandioses Spiel und grandioser Auftritt von Tuchel nach dem Spiel. Ich freue mich sehr für unseren Trainer.
Ich habe selten eine solche Kampagne gegen einen Bayern-Trainer gesehen, wie die, die allen voran die Bild-Zeitung, aber auch Sky und andere Medien gegen Thomas Tuchel gefahren haben, seit er unser Trainer ist. Die bekannten Dummschwätzer von Sky waren ganz vorn dabei mit ihrem Unsinn.
Ich finde es gut, dass Tuchel dies einmal sehr klar gemacht hat und eben nicht alles weg gelächelt hat. Eine solche ungerechtfertigte, und bei weitem überzogene Kampagne darf nicht unkommentiert bleiben. Tuchel ist seit Wochen mit jedem Dreck, den man finden konnte überschüttet worden. Ich fand es überfällig, dass dies mal jemand gemacht hat.
Der Verein FC Bayern schafft es nicht, seinen Trainer zu schützen und wirkt hier handlungsunfähig. Es war überfällig, dass man Tuchel vor den ganzen Dummschwätzern schützt und wenn es der Verein nicht macht, nicht kann, dann macht Tuchel dies eben auch noch selbst.
Ich bin schon jetzt gespannt auf die nächsten Agendapunkte der Dummschwätzer und wie man Tuchel jetzt durch den Dreck ziehen wird. Niveau haben die deutschen Sportjournalisten und -Kommentatoren ja leider nicht mehr. Wenn die Bundesliga an anderer Stelle live gezeigt würde, würde ich Sky kündigen. Ich möchte diesen Boulevardsender mit seiner Dreckkampagne möglichst nicht mehr unterstützen als Kunde.
Grandioses Spiel und grandioser Auftritt von Tuchel nach dem Spiel. Ich freue mich sehr für unseren Trainer.
Ich habe selten eine solche Kampagne gegen einen Bayern-Trainer gesehen, wie die, die allen voran die Bild-Zeitung, aber auch Sky und andere Medien gegen Thomas Tuchel gefahren haben, seit er unser Trainer ist. Die bekannten Dummschwätzer von Sky waren ganz vorn dabei mit ihrem Unsinn.
Ich finde es gut, dass Tuchel dies einmal sehr klar gemacht hat und eben nicht alles weg gelächelt hat. Eine solche ungerechtfertigte, und bei weitem überzogene Kampagne darf nicht unkommentiert bleiben. Tuchel ist seit Wochen mit jedem Dreck, den man finden konnte überschüttet worden. Ich fand es überfällig, dass dies mal jemand gemacht hat.
Der Verein FC Bayern schafft es nicht, seinen Trainer zu schützen und wirkt hier handlungsunfähig. Es war überfällig, dass man Tuchel vor den ganzen Dummschwätzern schützt und wenn es der Verein nicht macht, nicht kann, dann macht Tuchel dies eben auch noch selbst.
Ich bin schon jetzt gespannt auf die nächsten Agendapunkte der Dummschwätzer und wie man Tuchel jetzt durch den Dreck ziehen wird. Niveau haben die deutschen Sportjournalisten und -Kommentatoren ja leider nicht mehr. Wenn die Bundesliga an anderer Stelle live gezeigt würde, würde ich Sky kündigen. Ich möchte diesen Boulevardsender mit seiner Dreckkampagne möglichst nicht mehr unterstützen als Kunde.
Das ist echt einfach nur beschämend für unseren Vorstand! Ich erwarte, dass hier mal wer los poltert und schützend die Hand über TT hält, die mich einfach peinlich diese eierlosen, Rückgratlosen gestalten...
Tuchel mag nicht fehlerfrei sein, aber noch nie hat ein Trainer so einen schwierigen „Start“ gehabt, wo die Umstände so makaber waren, dass er eigentlich nur verlieren kann.
Armutszeugnis unseres Vorstandes in Sachen Außendarstellung. Wobei die letzten Jahre schon kaum was vernünftiges von den Herren kam .
Egal, feuern wir Tuchel und werden untrainierbar, statt gemeinsam zu wachsen und tuchel zumindest den Kader geben, damit er seinen Fußball spielen kann. Wie gesagt, tuchel ist nicht fehlerfrei, aber ich behaupte, jeder andere Trainer wäre schon lange wieder weg und zwar freiwillig
05.11.2023 - 14:58 Uhr
Zitat von Disperadun
Klasse Beitrag, Danke für´s Teilen Deiner Gedanken!
Zitat von OlaJohn
Seit dem Antritt von Tuchel verfolge ich immer mal so nebenbei die Bayern. Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu und versuche es einigermaßen kurz zu halten.
Bei Bayern passieren sehr viele Dinge. Das es intern zwischen Trainer und einigen Akteuren zu Spannungen kommt, war ja schnell offensichtlich. Je mehr Informationen man mitbekommt, desto mehr fügt sich hier ein Bild zusammen. Mein Bild des Teams setzt sich wie folgt zusammen – hierbei ist zu beachten, dass meine Meinung von einigen Gedanken anderer User inspiriert wurde:
Es gibt verschiedene Strömungen im Team. Kimmichs und Goretzkas Strömung, Tuchel, die Führungsetage und kleine einzelne Fragmente von anspruchsvoll zu managenden Dingen (Eklat Mazraoui, Sane Motivation, Integration von Kim, de Ligts Bankplatz, Müller, Forderungen nach Tel in der Startelf, Stanisic Leihe, ..).
Der Start war holprig und spielerisch lief es nicht. Die PK nach City mit dem „schockverliebt“ Kommentar fand ich damals ziemlich lächerlich. Ist einfach nicht authentisch und daher kauft einem das niemand ab. Wie viele Menschen (siehe Youtube) verfolge ich nun regelmäßig die Pressekonferenzen von Bayern. Es ist immer sehr interessant zu beobachten, wie euer Trainer die Entwicklung beschreibt. Bezeichnen würde ich die Art und Weise, wie er das tut, als kühl, berechnend und klug. Es gibt wenige Momente, wo er emotional wird. Das ist angesichts des Drucks von der Presse zu respektieren. Letztendlich verfolge ich die Pressekonferenzen zwar mit Skepsis, aber denke, man muss das große Ganze im Blick behalten. Zwar sind die Pressekonferenzen eine Zusammensetzung aus sehr gut präsentiert und lebendig übermittelnden Floskeln, doch sieht man die Ergebnisse aktuell (Saarbrücken ausgeklammert), dann ist das Ergebnis sehr gut.
In der Mannschaft muss es über Jahre hin mit Kimmich und Goretzka diesen Mannschaftskern gegeben haben, um den sich die meisten Spieler voller Vertrauen gesammelt haben – der Motor der Mannschaft. Seit der Nagelsmann Trennung ziehen jedoch diese beiden Akteure nicht mehr am Strang des Trainers und machen vermutlich subtil negative Stimmung. Aufgrund des Könnens dieser Spieler und deren Bedeutung im Team übertrug sich das auf die anderen Spieler und die Führungsetage. Tuchel hat das früher oder später erkannt und versucht das professionell aber entschieden aufzubrechen. Die Bedingungen, unter denen er dies tun muss, sind eben schwierig (Mini-Kader, Nebenkriegsschauplätze, Presse). Die Führungsetage (Hoeness zum Beispiel) scheint anfällig für schlechte Stimmung und manchmal nicht ganz dazu bereit, die Gesamtsituation ins Auge zu fassen.
Über Tuchels Amtszeit hinweg war/bin ich immer wieder im Zwiespalt: Ist das der richtige Trainer? Kann Bayern mit Tuchel erfolgreich sein? Setzt es dann solch eine Pleite, wie gegen Saarbrücken, ist zu erkennen, wie unklar die Zukunft von Bayern ist.
„Tuchel ist distanziert von der Mannschaft“. Für mich klingt das nach bewusst negativer Stimmung, um auch öffentlichswirksam noch mehr Druck auf die Mannschaft auszuüben. An diesem Zitat ist, denke ich, absolut nichts dran. Genau das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Tuchel ist nicht strategisch ein Ass, sondern auf Menschenfänger-Ebene.
Kane wurde super integriert. Sane kann seine Leistung besser abrufen. Tel ist stark von der Bank. Müller interpretiert seine Rolle im Team neu und ist immer noch wertvoll! Upamecano scheint stabilier, Kim wurde schnell integriert und läuft defensiv bereits. Goretzka konzentriert sich wohl mehr auf seine momentane Leistung, statt auf langfristige Karrierepläne. Unter der Berücksichtigung des dünnen Kaders und all der Aufgaben, die Tuchel noch so zu erledigen hat, finde ich das beachtenswert. Nach gestern ist für mich klar, dass die Mannschaft ohne Kimmich besser funktioniert. Sie wächst langsam wieder zusammen und entwickelt eine neue Identität um Kane. Das ist eine der besten Dinge, die euch passieren konnte.
Mal ein etwas skeptischerer Ansatz: In irgendeiner Form ist schwer abzuschätzen, ob sich Bayern festigen wird. Sane taucht manchmal ab, aus dem Spiel heraus klappen viele Dinge nicht so, wie man es sich gerne vorstellt, der Kader ist dünn. Tuchel hätte versuchen können, Parvard zu integrieren und ihn weiterzuentwickeln. Stanisic so gut wie nie eingesetzt. Gegen Gala stand man schlecht, gegen Saarbrücken hat die Überzeugung irgendwie gefehlt und man hatte das Vertrauen in sich verloren. Intern hatte Tuchel eventuell etwas zu sehr Chelsea/PSG Maßstäbe bei der Erweiterung des Kaders angesetzt. Bei Bayern funktioniert das allerdings nicht so. Er fährt eine klare Linie und ist anpassungsfähiger als ich dachte. Ob das reicht, wird man sehen.
Mein Fazit ist, dass Tuchel unter den vorliegenden Voraussetzungen gut performt hat. Sympathisch wird er mir nie sein, seine Art und Weise auf manche Fragen zu antworten und die permanente Kommunikation mit den Schiedrichtern finde ich auch drüber. Ist aber egal: Er ist ein Fachmann und er nutzt die Zeit um die Mannschaft neu auszurichten und wieder auf Kurs zu bekommen. Das läuft immer besser, weil einzelne Akteure sich mehr und mehr hinter Tuchel positionieren (Kim, Musiala, Kane, Upa, Müller, Sane). Die sind von seiner Linie überzeugt und lassen sich immer weniger verunsichern. Nach oben hin ist mit guten Verstärkungen in der Winterpause alles möglich. Kovacic hat in der Premier League 553 Spielminuten und Tuchel kennt ihn sehr gut. Fragt doch mal an, was da so geht. Trotz dieser neuen Ausrichtung besteht noch kein robustes Fundament in der Mannschaft – plötzliche Rückschläge oder schlechte Tagesformen können, genau wie in Saarbrücken, Bayern zur Wundertüte machen. Leverkusen wird bald Punkte lassen. Dann ist die Frage: Ist man da. Ich denke, Bayern wird da sein und Meister.
Manche feiern Tuchel als Weltklassetrainer. Manche als schwer zu greifenden Sturkopf. Man erkennt beides.
Seit dem Antritt von Tuchel verfolge ich immer mal so nebenbei die Bayern. Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu und versuche es einigermaßen kurz zu halten.
Bei Bayern passieren sehr viele Dinge. Das es intern zwischen Trainer und einigen Akteuren zu Spannungen kommt, war ja schnell offensichtlich. Je mehr Informationen man mitbekommt, desto mehr fügt sich hier ein Bild zusammen. Mein Bild des Teams setzt sich wie folgt zusammen – hierbei ist zu beachten, dass meine Meinung von einigen Gedanken anderer User inspiriert wurde:
Es gibt verschiedene Strömungen im Team. Kimmichs und Goretzkas Strömung, Tuchel, die Führungsetage und kleine einzelne Fragmente von anspruchsvoll zu managenden Dingen (Eklat Mazraoui, Sane Motivation, Integration von Kim, de Ligts Bankplatz, Müller, Forderungen nach Tel in der Startelf, Stanisic Leihe, ..).
Der Start war holprig und spielerisch lief es nicht. Die PK nach City mit dem „schockverliebt“ Kommentar fand ich damals ziemlich lächerlich. Ist einfach nicht authentisch und daher kauft einem das niemand ab. Wie viele Menschen (siehe Youtube) verfolge ich nun regelmäßig die Pressekonferenzen von Bayern. Es ist immer sehr interessant zu beobachten, wie euer Trainer die Entwicklung beschreibt. Bezeichnen würde ich die Art und Weise, wie er das tut, als kühl, berechnend und klug. Es gibt wenige Momente, wo er emotional wird. Das ist angesichts des Drucks von der Presse zu respektieren. Letztendlich verfolge ich die Pressekonferenzen zwar mit Skepsis, aber denke, man muss das große Ganze im Blick behalten. Zwar sind die Pressekonferenzen eine Zusammensetzung aus sehr gut präsentiert und lebendig übermittelnden Floskeln, doch sieht man die Ergebnisse aktuell (Saarbrücken ausgeklammert), dann ist das Ergebnis sehr gut.
In der Mannschaft muss es über Jahre hin mit Kimmich und Goretzka diesen Mannschaftskern gegeben haben, um den sich die meisten Spieler voller Vertrauen gesammelt haben – der Motor der Mannschaft. Seit der Nagelsmann Trennung ziehen jedoch diese beiden Akteure nicht mehr am Strang des Trainers und machen vermutlich subtil negative Stimmung. Aufgrund des Könnens dieser Spieler und deren Bedeutung im Team übertrug sich das auf die anderen Spieler und die Führungsetage. Tuchel hat das früher oder später erkannt und versucht das professionell aber entschieden aufzubrechen. Die Bedingungen, unter denen er dies tun muss, sind eben schwierig (Mini-Kader, Nebenkriegsschauplätze, Presse). Die Führungsetage (Hoeness zum Beispiel) scheint anfällig für schlechte Stimmung und manchmal nicht ganz dazu bereit, die Gesamtsituation ins Auge zu fassen.
Über Tuchels Amtszeit hinweg war/bin ich immer wieder im Zwiespalt: Ist das der richtige Trainer? Kann Bayern mit Tuchel erfolgreich sein? Setzt es dann solch eine Pleite, wie gegen Saarbrücken, ist zu erkennen, wie unklar die Zukunft von Bayern ist.
„Tuchel ist distanziert von der Mannschaft“. Für mich klingt das nach bewusst negativer Stimmung, um auch öffentlichswirksam noch mehr Druck auf die Mannschaft auszuüben. An diesem Zitat ist, denke ich, absolut nichts dran. Genau das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Tuchel ist nicht strategisch ein Ass, sondern auf Menschenfänger-Ebene.
Kane wurde super integriert. Sane kann seine Leistung besser abrufen. Tel ist stark von der Bank. Müller interpretiert seine Rolle im Team neu und ist immer noch wertvoll! Upamecano scheint stabilier, Kim wurde schnell integriert und läuft defensiv bereits. Goretzka konzentriert sich wohl mehr auf seine momentane Leistung, statt auf langfristige Karrierepläne. Unter der Berücksichtigung des dünnen Kaders und all der Aufgaben, die Tuchel noch so zu erledigen hat, finde ich das beachtenswert. Nach gestern ist für mich klar, dass die Mannschaft ohne Kimmich besser funktioniert. Sie wächst langsam wieder zusammen und entwickelt eine neue Identität um Kane. Das ist eine der besten Dinge, die euch passieren konnte.
Mal ein etwas skeptischerer Ansatz: In irgendeiner Form ist schwer abzuschätzen, ob sich Bayern festigen wird. Sane taucht manchmal ab, aus dem Spiel heraus klappen viele Dinge nicht so, wie man es sich gerne vorstellt, der Kader ist dünn. Tuchel hätte versuchen können, Parvard zu integrieren und ihn weiterzuentwickeln. Stanisic so gut wie nie eingesetzt. Gegen Gala stand man schlecht, gegen Saarbrücken hat die Überzeugung irgendwie gefehlt und man hatte das Vertrauen in sich verloren. Intern hatte Tuchel eventuell etwas zu sehr Chelsea/PSG Maßstäbe bei der Erweiterung des Kaders angesetzt. Bei Bayern funktioniert das allerdings nicht so. Er fährt eine klare Linie und ist anpassungsfähiger als ich dachte. Ob das reicht, wird man sehen.
Mein Fazit ist, dass Tuchel unter den vorliegenden Voraussetzungen gut performt hat. Sympathisch wird er mir nie sein, seine Art und Weise auf manche Fragen zu antworten und die permanente Kommunikation mit den Schiedrichtern finde ich auch drüber. Ist aber egal: Er ist ein Fachmann und er nutzt die Zeit um die Mannschaft neu auszurichten und wieder auf Kurs zu bekommen. Das läuft immer besser, weil einzelne Akteure sich mehr und mehr hinter Tuchel positionieren (Kim, Musiala, Kane, Upa, Müller, Sane). Die sind von seiner Linie überzeugt und lassen sich immer weniger verunsichern. Nach oben hin ist mit guten Verstärkungen in der Winterpause alles möglich. Kovacic hat in der Premier League 553 Spielminuten und Tuchel kennt ihn sehr gut. Fragt doch mal an, was da so geht. Trotz dieser neuen Ausrichtung besteht noch kein robustes Fundament in der Mannschaft – plötzliche Rückschläge oder schlechte Tagesformen können, genau wie in Saarbrücken, Bayern zur Wundertüte machen. Leverkusen wird bald Punkte lassen. Dann ist die Frage: Ist man da. Ich denke, Bayern wird da sein und Meister.
Manche feiern Tuchel als Weltklassetrainer. Manche als schwer zu greifenden Sturkopf. Man erkennt beides.
Klasse Beitrag, Danke für´s Teilen Deiner Gedanken!
Kann mich nur anschließen.
Zur aktuellen Debatte hinsichtlich des Interviews noch ergänzend - ich erinnere mich an Zeiten, da hat unsere Abteilung Attacke aka Uli, solche „Experten“ wie Didi und Lothar sehr medienwirksam bspw. im Dopa & co zerrissen.
Es ist schade, dass unser Trainer aktuell da so „im Regen stehen gelassen wird“ und daher absolut nachvollziehbar, dass ihm gestern anhand der Ausmaße der medialen „Kritik“ (man könnte es auch Hetze nennen) ein bisschen die Sicherung durchgebrannt ist.
Meiner Meinung nach fehlt genau das dem aktuellen FCB - jemanden der medial mal wirklich auf den Putz haut und „relativiert“.
Ja nach Saarbrücken war die Kritik berechtigt, keine Frage, das war peinlich. ABER die Kritik und das ständige Gemauschel über Risse in der Mannschaft und wie lange wird Tuchel wohl Trainer bleiben waren schon vorher permanent da.
Wir gewinnen 3-0 in Freiburg und am Ende wird über mangelnde Dominanz gefaselt - nach unserem zu damaligen Zeitpunkt besten Saisonspiel.
So ein Schwachsinn….
Und genau für so etwas brauch es die Reinkarnation der Abteilung Attacke - leider scheint Uli selbst nicht mehr der richtige Mann dafür zu sein und sonst sehe ich aktuell keinen im Verein dem ich dies zutraue.
Vielleicht Eberl wenn er kommt mit seinem ohnehin schon stattgefundenen „Imagewechsel“ von everybody’s darling zum „bad boy“.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 


