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Thomas Tuchel
Geburtsdatum 29.08.1973
Alter 53
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein England

Thomas Tuchel

23.03.2023 - 22:39 Uhr
Thomas Tuchel |#10601
11.12.2023 - 06:36 Uhr
Zitat von Olli-Osna
Zitat von Okechukwu3

Zitat von Olli-Osna

Zitat von Okechukwu3

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Olli-Osna

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Olli-Osna

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Vielarbeit2

Zitat von Lothar10

Zitat von FCB-MICHO-ZE

Ich möchte übrigens sogar noch weiter ansetzen und eine Stufe höher Kritik anbringen. In meinen Augen sind die letzten Jahre bei uns nämlich symptomatisch für prinzipielle Probleme im deutschen Fußball. Und ich stelle mir langsam die Frage, woher die kommen. Denn einen Fokus auf Athletik und eine gewisse chaotische Strukturlosigkeit sieht man zumindest in der Offensive bei so ziemlich jedem deutschen Toptrainer. Das haben Tuchel, Nagelsmann und Flick alle im Repertoire. Und nicht nur die drei. Dahinter gibt es auch einige dieser Kandidaten.
Da frage ich mich nun, woher genau kommt das eigentlich? Für mich gibt es da im deutschen Fußball ein prinzipielles Missverständnis bestimmter fußballerischer Abläufe. Ich kann nicht mal genau den Finger genau darauf ausrichten, was es ist. Aber mich beschleicht seit längerem das Gefühl, der Verband habe in seiner gesamten Ausrichtung einen falschen Fokus gelegt, worunter jetzt die Mannschaften leiden, deren Einfluss am "deutschesten" geprägt ist. Dortmund ergeht es ja ähnlich. Und auch dort beharren zumindest Teile der Führung und der Trainer auf ihrem Stil, ziehen keine Alternativen in Betracht und wundern sich darüber, dass die gleichen Probleme stetig fortbestehen.
Und ich frage mich nun, woher bei all diesen Verantwortungsträgern der Glaube kommt, trotz der Ergebnisse und der spielerischen Armut richtig zu liegen und auf einem guten Weg zu sein. Passenderweise ist es das seit kurzem spanisch geprägte Leverkusen, das allen davon läuft und genau die Eigenschaften zeigt, die bei den Teams deutscher Prägung so stark vernachlässigt werden. Komischerweise stellt man bei Dortmund genauso die Mannschaft in Frage, verteidigt den Trainer damit, dass er nichts dafür könne, wenn Profis keine Pässe über kurze Distanzen an den Mann bringen können, wie auch bei uns. Ich finde das auffallend und sehe hier einen negativen Trend.
In meinen Augen hat man strategisch auf das falsche Pferd gesetzt und will das nicht wahrhaben. Daher hängt man sich auch an Dingen wie Mentalität auf. Das ist nicht greifbar und deutlich interpretativerer Natur. Also ein leichtes Argument. Dabei fällt aktuell doch brutal auf, dass es beinahe sämtlichen deutschen und in Deutschland fußballerisch sozialisierten Spielern massiv an Fähigkeiten im Passspiel, Positionsspiel und in der Spielkontrolle mangelt. Da gibt es Wirtz und Kimmich als Ausnahmen. Letzterer hadert aber mit sich selbst und lebt gefühlt an der Realität vorbei.
Ich hoffe daher durchaus, dass Leverkusen da vorne Erfolg hat und möglichst lange so weiter macht, wie aktuell. Denn dann wird man zwangsläufig die inhaltliche Auseinandersetzung mit derem Spiel suchen müssen. Und selbst wenn man sich derer partout verweigert, dürfte das dennoch zumindest indirekt irgendwann wieder bei uns ankommen, Spätestens wenn Begehrlichkeiten bei Alonso bestehen.


Übrigens alles deshalb so nervig und unnötig, weil wir das seit Van Gaal, aber spätestens seit Pep wissen müssten.


Es gab mal ein Interview in der 11Freunde mit einem der Mentoren von Nagelsmann.
Der hat Statistiken angegeben, wo wissenschaftlich nachgewiesen wird, dass dieser Chaosansatz die Wahrscheinlichkeit für einen Torerfolg deutlich erhöht, also diametral gegenüber dem Ballbesitzansatz.
Er sagt auch wortwörtlich, dass für Pep "Ballverluste Igitt-Igitt sind" und verweist auf Zahlen,
wo der eigene Ballverlust und die direkte Wiedereroberung in der gegnerischen Hälfte der effektivere Weg zum Ziel sind. Das hat auch nichts mit KloppFussball zutun, sondern stellt anscheinend eine eigene Schule dar. Dieser Denkart folgten mMn Flick und auch Nagelsmann, basierend auf wissenschaftlich ausgewerteten Statistiken, so ist zumindestes ein bisheriger Eindruck.
Dieses Interview war sehr aufschlussreich, wenn man die Intention hinter gewissen Matchplänen und Ausrichtungen verstehen will. Das die Folgen so drastisch sind habe aber auch ich nicht erahnt.
Komme nicht auf den Namen von diesem Hernn und konnte ihn auch nicht direkt ergoogeln, aber ich vermute, dass unser Sonder-CL-Gewinn dieser Fraktion Aufwind gegeben hat.
Das ist eine eigene Philosophie, die relativ weit weg vom Gedanken der Spielkontrolle ist und zwar unabhängig von Pep oder Van Gaal. Und nein, es ist nicht Rangnick.

Wer Lust hat oder sich an den Namens des Coaches erinnert, darf das gerne recherchieren und hier posten bzw. ergänzen.


Der Zusatz "wissenschaftlich" hat erst mal keine Bedeutung. Das beschreibt keine endlose Wahrheit oder auch nur einen Wissensstand zum gegebenen Zeitpunkt, sondern hier - meinem Eindruck nach - schlicht die Methode. Ergebnis: Im Zweifel nette Spielerei bzw. ohne nennenswerte Aussagekraft. Denn die Frage, wie "wahrscheinlich" es ist, Tore zu erzielen, ist hier nicht zielführend. Erst einmal kommt es auf die Streuung der Tore über die verschiedenen Gegner an, weil es nicht sinnvoll ist, einmal 8 und beim nächsten Mal kein Tor zu erzielen und blendet den Umstand aus, dass je nach Vorstellung des betreffenden Trainers in bestimmten Situationen auch einfach der Verwaltungsmodus eingeschaltet wird.
Darüber hinaus blendet der vermeintliche Ansatz auch aus, dass es am Ende ganz nach Art der alten Fussballweisheit darauf ankommt, einen Treffer mehr zu erzielen als der Gegner. Was auch bedeutet, systematisch Gegentore zu vermeiden (Gegentreffer sind in einem Fehlerspiel ja gar nicht zu vermeiden, allerdings ist die Erwartung zu minimieren). Ergo ist es ganz neutral betrachtet schon mal die falsche Frage, wie eine "Wahrscheinlichkeit" erhöht werden kann, Tore zu erzielen.

Und das ist dann allerdings auch schon wieder - meiner Meinung nach - Nagelsmann fast in einer nutshell. Er konnte vermeintlich auch "nachweisen", dass Lewandowski mehr oder weniger der springende Punkt für die Vorstellung gegen Villareal war. Was dann dazu führte, dass man den Gedanken aufnahm, Lewandowski tatsächlich zu verkaufen. Ein teurer Spaß. Aber eine Sichtweise, die sicherlich gut begründet war und die man auch vertreten kann. Also auch erst einmal neutral.

Aber der gute Herr, so weit hier richtig wiedergegeben, stellt einen Sachverhalt falsch dar. Guardiola hasst es in der Tat meist, Bälle zu verlieren. Guardiola ist aber auch der erste, der alles versucht und die ganze Mannschaft darauf hetzt, den Ball direkt wiederzugewinnen. Etwas systematischer allerdings als Nagelsmann und Konsorten. Denn im Gegensatz zu dem, was der Kicker - wohl als Auftragsarbeit - an Guardiola vermeintlich monieren konnte, "Konteranfälligkeit", verknüpft nun ausgerechnet Guardiola die schnelle Ballrückeroberung mit Konterabsicherung. Das, was wir seither nie wieder gesehen haben.

Gerade den letzten Punkt, direkte Rückeroberung - hier aber durch die ganze Mannschaft - hat Guardiola in München geradezu perfekt entwickelt. Das hatte hier noch niemand gesehen.


Pep's Fussball basierte halt auch darauf, die Fehlerquote so gering bzw. so planbar wie möglich zu machen. Hoher Ballbesitz, sicheres Passspiel, sehr klare Positionierung und, wie du schon richtig gesagt hast, schnelle Rückgewinnung. Das war und ist für mich, kurzgefasst, der "perfekte" Fussball (Wenn es den einen gibt; ist vielleicht auch Geschmackssache), da er für mich die pure Dominanz ausstrahlt und dazu die sicherste Variante ist, gegenüber dem Umschaltspiel wie auch das Nagelsmannsche Chaos, Punkte in der Liga zu bekommen wie auch zu erspielen, da er dir durch diese erdrückende Dominanz halt gegen 80 - 90% der Mannschaften am besten zum Erfolg führt.
Wir haben zwar damals weniger Tore erzielt als Team wie die letzten Jahre, haben aber kaum welche kassiert. Dadurch war unsere Tordifferenz nicht schlechter bzw. sogar besser. Somit war es brutal schwer für den Gegner überhaupt gegen uns ein Tor zu erzielen, wie es ja heute bei Man City der Fall ist.

Dieser Fussball, auch wenn dieser nicht bis in die Perfektion eines Pep heranreichen würde, muss wieder bei uns eingefügt und wieder das Markenzeichen werden. Wir haben mit dem Umstieg auf das Umschaltspiel bis hin zum Chaos Fussball analog dazu auch mehr Chaos im Verein erhalten, weil unser Fussball nicht mehr so planbar wurde. Er war vielleicht ereignisreicher und es war mehr Aktion dabei, aber ich habe den Spielstil trotz der Erfolge, besonders unter Flick, nie gemocht und werde diesen auch nie mögen. Wir brauchen nicht den schönsten und aktionreichsten Fussball, sondern der uns auf Dauer die Punkte in der Liga sichert. Dies zeigt jetzt auch Leverkusen perfekt, wie es geht und wir wir in Zukunft wieder spielen müssen.

Deshalb steht für mich Tuchel auch gar nicht zur Debatte, auch nicht nach solch ein Spiel. Diese Spiele hatten wir auch in den letzten Jahren und solche Ergebniss sind halt noch auf diesen Chaosfussball zurück zu führen.
Warum?
Weil der Kader kaum Veränderung zur letzten Saison erhalten hat. Mit Laimer kam sogar noch ein Spieler dazu, der kaum zum Fussballstil von Tuchel passt und dieser musste sogar noch passende Fussballer sogar ziehen lassen (Cancelo). Dazu ist der Kader viel zu klein und es fehlen noch wichtige Bausteine im Kader, um den Umbruch weiter vorzuführen (6er, spielstarke MF-Spieler, spielstarke RV/IV).

Ich hoffe, dass auf Tuchel weiter gesetzt wird und der Kader dahingegen umgebaut wird. Und mit den Verpflichtungen von Zaragoza und Irankunda, wie auch den Gerüchten um Wirtz, Zubimendi, Palhinha und Araujo geht es definitiv in die richtige Richtung.


Also entweder habe ich deinen Post nicht verstanden oder du hast dich hier ziemlich vertan. Du wünscht dir doch den Fußball zurück, den wir unter Pep gespielt haben? Dies würde bedeuten, dass wir technisch deutlich besser werden müssen und vor allem, dass unser Passspiel deutlich besser werden muss. Die Pässe müssen schärfer und präziser kommen. Zaragoza, Irankunda und Palhinha haben alle ihre Stärken, zu denen gehört aber ganz sicher nicht das Passspiel. Daher hoffe ich auch, dass wir Zubimendi im Winter schon holen und die Finger von Palhinha lassen. Und ja, ich möchte diesen dominanten und sicheren Fußball auch wieder zurück. Alle haben damals geschmunzelt, als Pep sagte, er wünsche sich 100 Dantes, heute wäre ich schon froh, 2 davon zu haben. Dante wäre aktuell absoluter Stammspieler und Abwehrchef bei uns. Upamecano kann ein guter sein, ist aber immer wieder für Aussetzer gut, gestern auch für eine ganze Serie an Aussetzern.
Kim ist in meinen Augen ein Transferflopp, ich mag seine Spielweise nicht, finde sein Passspiel unterirdisch und werde mit ihm einfach nicht warm. Ich hoffe auf eine schnelle Genesung von de Ligt, der jetzt auch nicht die beste Spieleröffnung hat, aber bei ihm habe ich immer das Gefühl, er führt die anderen und verteidigt nahezu fehlerfrei. Er ist ein Typ!
Die Frage ist ja, ob Tuchel zu genau diesem Fußball überhaupt hin will, denn seine Forderung nach einem echten 6er spricht m.E. nicht dafür bzw es spricht nicht dafür, dass er mit Palhinha einverstanden ist. Gegnerisches Pressing überwindest du mit Palhinha noch weniger als mit Kimmich oder Goretzka. Dies ist auch der Grund, warum ich Zubimendi bevorzuge, der in meinen Augen ein zweikampfstarker Stratege mit guter Technik ist.
Sane, der eine verdammt gute Saison spielt, wäre übrigens für den Pep-Fußball auch weniger prädestiniert, da das Passspiel auch nicht zu seinen Stärken gehört und er auch viele Ballverluste hat.
Mazraoui, der von vielen hier als Schwachstelle ausgemacht ist, wäre für den Pep-Fußball übrigens noch einer der geeigneteren Spieler.
Und eine weitere Frage, die ich mir stelle, ist, warum Tuchel, wenn er diesen Fußball spielen lassen möchte, nicht alles daran gesetzt hat, Cancelo zu halten? Wenn man jetzt mal mit einigen Transfers spielt, müsste dies dann in etwa so aussehen:

---------------------Kane---------------------
Musiala-----------------------------Coman
--------------------Wirtz----------------------
------Kimmich-----Zubimendi-----------
Cancelo-----??------de Ligt---Mazraoui
--------------------Neuer--------------------

Dadurch, dass man wegen mehr Spielkontrolle und Dominanz Sane rauslässt, macht man sich automatisch angreifbar, da Sane ja trotzdem einer der besten Spieler im Kader ist. Das wäre halt schon recht schwierig.


Ich sehe das komplett so wie du. Mir ging es um die Aufzählung der Spieler darum, dass wir insgesamt nach einem besseren Profil suchen. Wir suchen mit Araujo einen spielstarken IV/RV und mit Zubimendi einen spielstarken 6er wie auch mit Zaragoza ein Typ Ribery, der als Spanier sicherlich ein sauberes Passspiel besitzt.

Tuchel wir aber nicht komplett nur auf den Pep Weg agieren. Das erwarte ich auch nicht. Deswegen müssen wir den Kader wieder eine bessere Balance geben, also mehr auf technisch starke Spieler setzen, die ein sauberes Passspiel besitzen.
Palhinha wäre halt für die defensive Stabilität enorm wichtig.

Es ist halt die Frage, reicht eine tiefere Positionierung eines Zubimendi aus, um unsere Absicherung vor der Abwehr zu verbessern oder muss dort ein defensiver Abräumer agieren. Da befürchte ich ehrlicherweise doch, dass wir mit Zubimendi nicht unsere Probleme lösen würden. Falls doch, würde aber der Spanier mit seinem Skillset deutlich besser passen. Rodri bspw. ist ja auch bei weitem kein Abräumer.

Mir geht es darum, dass diese Gnabry's, Davies's etc. weniger werden müssen im Kader und mehr die technisch starken Spieler im Kader Platz nehmen müssen.

Ein Cancelo wurde aus finanziellen Gründen nicht verpflichtet. Das hatte Tuchel so mitgeteilt und gesagt, er hätte ihn gerne behalten.

Mazraoui passt auch gut zum dominanten Fussball, hat aber große Probleme körperlich dagegen zu halten.


Zubimendi sehe ich etwas zweikampfstärker als Kimmich mit besserem Passspiel und besserer Kreativität. Und, was sehr wichtig ist, er scheint äußerst diszipliniert zu sein, hält seine Position und macht nicht ständig Dinge, für die er auf seiner Position nicht verantwortlich ist. Daher sehe ich ihn als absoluten Problemlöser und dank der AK von 60 Mio im Bereich des Möglichen. Ohne diese AK wäre er vermutlich ein potentieller 100 Mio-Transfer nach PL-Maßstäben. Gestern in der Anfangsphase konnte man wieder gut sehen, dass wir ratlos und machtlos sind, wenn der Gegner uns unentwegt presst. Wenn man solche Phasen verhindern kann, dann läuft so ein Spiel auch anders und es macht sich keine Verunsicherung breit.

Hinzu kommt, dass ich nicht finde, dass wir diese Saison viele Gegentore bekommen haben, weil ein reiner DM gefehlt hat, sondern eher, weil wir Fehler im Aufbau gemacht haben. Die meisten Spiele hat unser ZM diszipliniert gespielt.


Nach deiner Beschreibung wäre ich dann ebenfalls für Zubimendi. Er würde auch vom Alter und der dazugehörigen Ablöse auch besser passen als Palhinha.


Palhinha muss im Winter kommen, Zubimendi im Sommer eine Möglichkeit. Eine weitere Halbrunde mit Kimmich und Goretzka ohne Alternativen darf es nicht geben mit den Ansprüchen von Bayern.


Und warum nicht Zubimendi im Winter holen? Ich glaube kaum, dass wir beide für 130 Mio holen werden. Und die AK gilt jederzeit in den Verträgen in Spanien.


Weil er nicht kommen wird und mMn einem Kimmich auch sehr ähnlich ist. Beide wird im DM wird sehr schwer. Man braucht mMn erstmal einen anderen Typ, einen der gestern gegeb einen Marmoush erstmal direkt eine Mauer aufbaut, bevor dieser sich gegen X Spielern behaupten kann. Der hat den Ball oder der Soieler liegt auf dem Boden. Wie oft war gestern es der Fall, daß dieser durchschnittlicher Spieler gegen unsere ZM sich behauptet und den Pass in die Schnittstelle spielt. Jedes Mal wurde es gefährlich. Jedesmal wenn es gefährlich wurde, fiel auch ein Tor.

Bayern hat gestern das Spiel durch das Mittelfeld verloren. Im Aufbau zu viele Fehler und falsche Lösungen, nach hinten offen und behäbig, ohne Griff uns Biss. Und genau das wollte Tuchel haben in Person einer Holding 6. Einen der Physisch dagegenhalten kann. Eben einen wie Palhinha.


Wir haben das Spiel einzig wegen individueller Fehler verloren, hautpsächlich durch Upa, Kim und Mazraoui. Egal, wer da auf der 6 gespielt hätte, es hätte nichts geändert.


Du hast hinter Kim das „mich“ vergessen. Wir haben das Spiel wegen individueller Fehler verloren, hauptsächlich durch Upa, Kimmich und Mazraoui.

•     •     •

If we don’t explain science to the public, others will fill the gap with nonsense.
(Professor Carl Sagan)
Thomas Tuchel |#10602
11.12.2023 - 06:51 Uhr
Nicht Antworten. Der Übliche Troll. Beitrag ist alarmiert.
Thomas Tuchel |#10603
11.12.2023 - 06:56 Uhr
Zitat von Kaapke49
Nicht Antworten. Der Übliche Troll. Beitrag ist alarmiert.


Wenigstens hat er diesmal einen Namen, der auf Klo endet. Da weiß man gleich Bescheid.

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If we don’t explain science to the public, others will fill the gap with nonsense.
(Professor Carl Sagan)
Thomas Tuchel |#10604
11.12.2023 - 06:59 Uhr
Zitat von Koenich
Zitat von Joppiesauce

Zitat von Koenich

Zitat von levgehtweiter

Zitat von Joppiesauce

Zitat von Triplefeld

Zitat von Joppiesauce

Zitat von Triplefeld

Zitat von Alaba__27

Quelle: x.com
Ulreich on Thomas Tuchel: "He's a very, very good coach. The way he communicates in the team, his tactical knowledge, everything is at a very high level. He took us at a step forward since last spring. For him it wasn't an easy situation when he first joined. There were no automatisms that are normally expected at FC Bayern. It was tough, but he solved it well. In a short time, he had the challenge to change everything so we get back on track as quickly as possible"
Ein Schlag ins Gesicht für alle Nagelsmann-Fanboys.



Da wird von den üblichen Usern nix kommen. Die werden die Aussage tot schweigen


Welche Automatismen sind denn gemeint? Ich hab nicht allzu viele Spiele gesehen, aber mir sind da jetzt keine wirkliche Spielzüge aufgefallen.



Frag die Spieler. Die werden es dir beantworten können


Bin halt kein akkreditiert Sportjournalist der die Möglichkeit hätte, daher frag ich ja auch euch. Ihr habt doch sicherlich die meisten Spiele gesehen und solltet daher imstande sein, aufzuschlüsseln welche Automatismen gemeint sind und was sich genau zum Fußball zuvor verändert hat.


Würde mich auch interessieren. Die Automatismen mit denen Stand jetzt drei, und wenn Dortmund nicht so dämlich wäre, vier Titel verspielt worden sind? Solved in a short time? Get back on track as quickly as possible? tongue Erstaunlich, wie viel Nachsicht hier mit Tuchel geübt wird und nach 9 Monaten immer noch JN verantwortlich sein soll. Der ist angreifbar nach den völlig vermurksten Auftritten der NM. Aber nicht dafür wie Bayern unter TT spielt. Dass man Kimmich und Goretzka nicht auf die 6 stellt hat mittlerweile außer Kimmich, Goretzka, Nagelsmann und Tuchel jeder eingesehen.


Warum du Tuchel dazu zählst ist eigenartig, ist er doch der der Kimmich nicht als 6er sieht und darüber hinaus gerne einen 6er verpflichtet hätte.
Der Tuchel der auch gerne einen Walker (RV oder gerne auch RAV) verpflichte hätte.
Der Tuchel der mal wieder auf den Aussen gerne überlaufen lässt.
Der Tuchel der die Aussenspieler durch kurze Doppelpässe freispielen lässt. (siehe Dortmund)
Der Tuchel der Konterfussball spielen lässt.
Der Tuchel kann das schon. Der will das schon.
Es liegt halt oft, in den letzten Jahren, an der Motivation, der intrisichen Motivation. Nicht umsonst die peinlichen Auftritte im Pokal und manchen Ligaspielen.
Soll ich das verurteilen? Nach gefühlt endlosen Meisterschaften in Folge?
Ja, das mach ich. Aber mit welcher Berechtigung als Couchfussballer und Couchtrainer?


Dieses Geschwafel das ein Kimmich nichts auf der 6er Position verloren hat, ist doch nichts außer eine Ausrede die man spielt, wenn das Spiel mal nicht so läuft wie erhofft.

Kimmich gehört zu den stärksten Bayern spielern der letzten 10 Jahre. Als RV und als 8er hat er die selben stärken und die selben schwächen. Seine stärke ist, das er eine unglaubliche verstärkung für das Offensivspiel und selbst als RV hat er für viele Vorlagen und preassisst gesorgt. Seine Schwäche ist nunmal die Defensiv arbeit und das war auf RV genauso wie jetzt als 8er. Hier kommt aber der Trainer ins Spiel und gerade von jemandem wie Tuchel, erwarte ich, das er da Lösungsansätze aufweist.

Ich verfolge seit 20 Jahren Fußball sehr intensiv und es gab etliche Trainer in den unterschiedlichsten Ligen ähnliche Probleme, das man ein Spieler hat er bestimme Qualitäten mitbringt.. dann musst du halt dafür sorgen, das jemand anderes den Raum besetzen, wenn Kimmich sich ins offensivspiel einschaltet.

Den Tuchel den ich noch aus Mainzer und Dortmunder Zeit kannte, war stehts jemand, der viele Ideen hatte und Dinge ausprobiert hat... in München finde ich sein Fußball sehr langweilig... Keine Ahnung ob das schon in England begonnen hat, aber ich sehe kaum unterschiedliche und neue Ideen bei Tuchel...


Wenns ma nur Geschwafel wäre...

Als 6er darf man so eine Pass wie gestern, vor einem zugeben X-ten, Gegentor nicht spielen. Er muss als 6er wissen, das so ein kapitaler Fehlpass, im heutigen Fussball,gegen ein angefixten Gegner nicht geht.
Da muss man Geduld haben. (bertifft nachtürlich auch die IV´s)
Aber meinetwegen kann er ruhig 6er beiben, müssn wir halt einen 4er (Libero) verpflichten.Cool

Der pass darf gar nicht passieren, egal wer den spielt, aber man muss auch sagen, das Frankfurt so gut wie alle Passwege in die Offensive zugestellt hatte.

Die Frankfurter haben quasi eine Mauer zwischen eurer Abwehr und der Offensive errichtet.. Gefühl ging jeder Ball aus der Abwehr an Kimmich und der musste dann erstmal einen Spieler finden der frei stand. Gerade wenn der Gegner einen so aus dem Spiel nehmen möchte, muss man sich mehr anbieten und vorallem auch bewegen.
Thomas Tuchel |#10605
11.12.2023 - 06:59 Uhr
Zitat von Quincy2008
Zitat von Kaapke49

Nicht Antworten. Der Übliche Troll. Beitrag ist alarmiert.


Wenigstens hat er diesmal einen Namen, der auf Klo endet. Da weiß man gleich Bescheid.
starkstarkstark
Thomas Tuchel |#10606
11.12.2023 - 07:08 Uhr
Zitat von Joppiesauce
Zitat von Koenich

Zitat von Joppiesauce

Zitat von Koenich

Zitat von levgehtweiter

Zitat von Joppiesauce

Zitat von Triplefeld

Zitat von Joppiesauce

Zitat von Triplefeld

Zitat von Alaba__27

Quelle: x.com
Ulreich on Thomas Tuchel: "He's a very, very good coach. The way he communicates in the team, his tactical knowledge, everything is at a very high level. He took us at a step forward since last spring. For him it wasn't an easy situation when he first joined. There were no automatisms that are normally expected at FC Bayern. It was tough, but he solved it well. In a short time, he had the challenge to change everything so we get back on track as quickly as possible"
Ein Schlag ins Gesicht für alle Nagelsmann-Fanboys.



Da wird von den üblichen Usern nix kommen. Die werden die Aussage tot schweigen


Welche Automatismen sind denn gemeint? Ich hab nicht allzu viele Spiele gesehen, aber mir sind da jetzt keine wirkliche Spielzüge aufgefallen.



Frag die Spieler. Die werden es dir beantworten können


Bin halt kein akkreditiert Sportjournalist der die Möglichkeit hätte, daher frag ich ja auch euch. Ihr habt doch sicherlich die meisten Spiele gesehen und solltet daher imstande sein, aufzuschlüsseln welche Automatismen gemeint sind und was sich genau zum Fußball zuvor verändert hat.


Würde mich auch interessieren. Die Automatismen mit denen Stand jetzt drei, und wenn Dortmund nicht so dämlich wäre, vier Titel verspielt worden sind? Solved in a short time? Get back on track as quickly as possible? tongue Erstaunlich, wie viel Nachsicht hier mit Tuchel geübt wird und nach 9 Monaten immer noch JN verantwortlich sein soll. Der ist angreifbar nach den völlig vermurksten Auftritten der NM. Aber nicht dafür wie Bayern unter TT spielt. Dass man Kimmich und Goretzka nicht auf die 6 stellt hat mittlerweile außer Kimmich, Goretzka, Nagelsmann und Tuchel jeder eingesehen.


Warum du Tuchel dazu zählst ist eigenartig, ist er doch der der Kimmich nicht als 6er sieht und darüber hinaus gerne einen 6er verpflichtet hätte.
Der Tuchel der auch gerne einen Walker (RV oder gerne auch RAV) verpflichte hätte.
Der Tuchel der mal wieder auf den Aussen gerne überlaufen lässt.
Der Tuchel der die Aussenspieler durch kurze Doppelpässe freispielen lässt. (siehe Dortmund)
Der Tuchel der Konterfussball spielen lässt.
Der Tuchel kann das schon. Der will das schon.
Es liegt halt oft, in den letzten Jahren, an der Motivation, der intrisichen Motivation. Nicht umsonst die peinlichen Auftritte im Pokal und manchen Ligaspielen.
Soll ich das verurteilen? Nach gefühlt endlosen Meisterschaften in Folge?
Ja, das mach ich. Aber mit welcher Berechtigung als Couchfussballer und Couchtrainer?


Dieses Geschwafel das ein Kimmich nichts auf der 6er Position verloren hat, ist doch nichts außer eine Ausrede die man spielt, wenn das Spiel mal nicht so läuft wie erhofft.

Kimmich gehört zu den stärksten Bayern spielern der letzten 10 Jahre. Als RV und als 8er hat er die selben stärken und die selben schwächen. Seine stärke ist, das er eine unglaubliche verstärkung für das Offensivspiel und selbst als RV hat er für viele Vorlagen und preassisst gesorgt. Seine Schwäche ist nunmal die Defensiv arbeit und das war auf RV genauso wie jetzt als 8er. Hier kommt aber der Trainer ins Spiel und gerade von jemandem wie Tuchel, erwarte ich, das er da Lösungsansätze aufweist.

Ich verfolge seit 20 Jahren Fußball sehr intensiv und es gab etliche Trainer in den unterschiedlichsten Ligen ähnliche Probleme, das man ein Spieler hat er bestimme Qualitäten mitbringt.. dann musst du halt dafür sorgen, das jemand anderes den Raum besetzen, wenn Kimmich sich ins offensivspiel einschaltet.

Den Tuchel den ich noch aus Mainzer und Dortmunder Zeit kannte, war stehts jemand, der viele Ideen hatte und Dinge ausprobiert hat... in München finde ich sein Fußball sehr langweilig... Keine Ahnung ob das schon in England begonnen hat, aber ich sehe kaum unterschiedliche und neue Ideen bei Tuchel...


Wenns ma nur Geschwafel wäre...

Als 6er darf man so eine Pass wie gestern, vor einem zugeben X-ten, Gegentor nicht spielen. Er muss als 6er wissen, das so ein kapitaler Fehlpass, im heutigen Fussball,gegen ein angefixten Gegner nicht geht.
Da muss man Geduld haben. (bertifft nachtürlich auch die IV´s)
Aber meinetwegen kann er ruhig 6er beiben, müssn wir halt einen 4er (Libero) verpflichten.Cool

Der pass darf gar nicht passieren, egal wer den spielt, aber man muss auch sagen, das Frankfurt so gut wie alle Passwege in die Offensive zugestellt hatte.

Die Frankfurter haben quasi eine Mauer zwischen eurer Abwehr und der Offensive errichtet.. Gefühl ging jeder Ball aus der Abwehr an Kimmich und der musste dann erstmal einen Spieler finden der frei stand. Gerade wenn der Gegner einen so aus dem Spiel nehmen möchte, muss man sich mehr anbieten und vorallem auch bewegen.


Ist aus meiner Sicht nicht verkehrt. Wir sind schön langsam wieder an dem Punkt, an dem sich alle nach vorne orientieren und nicht dafür interessieren, wie es dem Ballführenden grad so geht. Kimmich fordert zumindest den Ball, Goretzka senkt das Haupt und trabt nach vorne, Choupo nimmt eigentlich so gar nicht richtig am Spiel teil, sondern erschrickt eher, als er sieht, dass der Ball in seine Richtung kommt. Ballrochaden kann unser Sechser nur mit den Innenverteidigern spielen und das mittlerweile seit eh und je. Dass es einen Charakter wie Kimmich dann irgendwann im Fuß juckt und er den Ball blind nach vorne spielt, ist nicht schön und natürlich ihm anzulasten, aber halt auch ein Ergebnis dessen, was um ihn rum passiert.

Eine Verbesserung erhoffe ich mir durch die Rückkehr von Musiala und der Aufstockung des Mittelfelds auf drei statt zwei Spieler. Aber das einfache Austauschen des Sechsers wird nicht auf Knopfdruck den erwünschten Effekt erzielen.
Thomas Tuchel |#10607
11.12.2023 - 07:13 Uhr
Zitat von Quincy2008
Zitat von Olli-Osna

Zitat von Okechukwu3

Zitat von Olli-Osna

Zitat von Okechukwu3

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Olli-Osna

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Olli-Osna

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Vielarbeit2

Zitat von Lothar10

Zitat von FCB-MICHO-ZE

Ich möchte übrigens sogar noch weiter ansetzen und eine Stufe höher Kritik anbringen. In meinen Augen sind die letzten Jahre bei uns nämlich symptomatisch für prinzipielle Probleme im deutschen Fußball. Und ich stelle mir langsam die Frage, woher die kommen. Denn einen Fokus auf Athletik und eine gewisse chaotische Strukturlosigkeit sieht man zumindest in der Offensive bei so ziemlich jedem deutschen Toptrainer. Das haben Tuchel, Nagelsmann und Flick alle im Repertoire. Und nicht nur die drei. Dahinter gibt es auch einige dieser Kandidaten.
Da frage ich mich nun, woher genau kommt das eigentlich? Für mich gibt es da im deutschen Fußball ein prinzipielles Missverständnis bestimmter fußballerischer Abläufe. Ich kann nicht mal genau den Finger genau darauf ausrichten, was es ist. Aber mich beschleicht seit längerem das Gefühl, der Verband habe in seiner gesamten Ausrichtung einen falschen Fokus gelegt, worunter jetzt die Mannschaften leiden, deren Einfluss am "deutschesten" geprägt ist. Dortmund ergeht es ja ähnlich. Und auch dort beharren zumindest Teile der Führung und der Trainer auf ihrem Stil, ziehen keine Alternativen in Betracht und wundern sich darüber, dass die gleichen Probleme stetig fortbestehen.
Und ich frage mich nun, woher bei all diesen Verantwortungsträgern der Glaube kommt, trotz der Ergebnisse und der spielerischen Armut richtig zu liegen und auf einem guten Weg zu sein. Passenderweise ist es das seit kurzem spanisch geprägte Leverkusen, das allen davon läuft und genau die Eigenschaften zeigt, die bei den Teams deutscher Prägung so stark vernachlässigt werden. Komischerweise stellt man bei Dortmund genauso die Mannschaft in Frage, verteidigt den Trainer damit, dass er nichts dafür könne, wenn Profis keine Pässe über kurze Distanzen an den Mann bringen können, wie auch bei uns. Ich finde das auffallend und sehe hier einen negativen Trend.
In meinen Augen hat man strategisch auf das falsche Pferd gesetzt und will das nicht wahrhaben. Daher hängt man sich auch an Dingen wie Mentalität auf. Das ist nicht greifbar und deutlich interpretativerer Natur. Also ein leichtes Argument. Dabei fällt aktuell doch brutal auf, dass es beinahe sämtlichen deutschen und in Deutschland fußballerisch sozialisierten Spielern massiv an Fähigkeiten im Passspiel, Positionsspiel und in der Spielkontrolle mangelt. Da gibt es Wirtz und Kimmich als Ausnahmen. Letzterer hadert aber mit sich selbst und lebt gefühlt an der Realität vorbei.
Ich hoffe daher durchaus, dass Leverkusen da vorne Erfolg hat und möglichst lange so weiter macht, wie aktuell. Denn dann wird man zwangsläufig die inhaltliche Auseinandersetzung mit derem Spiel suchen müssen. Und selbst wenn man sich derer partout verweigert, dürfte das dennoch zumindest indirekt irgendwann wieder bei uns ankommen, Spätestens wenn Begehrlichkeiten bei Alonso bestehen.


Übrigens alles deshalb so nervig und unnötig, weil wir das seit Van Gaal, aber spätestens seit Pep wissen müssten.


Es gab mal ein Interview in der 11Freunde mit einem der Mentoren von Nagelsmann.
Der hat Statistiken angegeben, wo wissenschaftlich nachgewiesen wird, dass dieser Chaosansatz die Wahrscheinlichkeit für einen Torerfolg deutlich erhöht, also diametral gegenüber dem Ballbesitzansatz.
Er sagt auch wortwörtlich, dass für Pep "Ballverluste Igitt-Igitt sind" und verweist auf Zahlen,
wo der eigene Ballverlust und die direkte Wiedereroberung in der gegnerischen Hälfte der effektivere Weg zum Ziel sind. Das hat auch nichts mit KloppFussball zutun, sondern stellt anscheinend eine eigene Schule dar. Dieser Denkart folgten mMn Flick und auch Nagelsmann, basierend auf wissenschaftlich ausgewerteten Statistiken, so ist zumindestes ein bisheriger Eindruck.
Dieses Interview war sehr aufschlussreich, wenn man die Intention hinter gewissen Matchplänen und Ausrichtungen verstehen will. Das die Folgen so drastisch sind habe aber auch ich nicht erahnt.
Komme nicht auf den Namen von diesem Hernn und konnte ihn auch nicht direkt ergoogeln, aber ich vermute, dass unser Sonder-CL-Gewinn dieser Fraktion Aufwind gegeben hat.
Das ist eine eigene Philosophie, die relativ weit weg vom Gedanken der Spielkontrolle ist und zwar unabhängig von Pep oder Van Gaal. Und nein, es ist nicht Rangnick.

Wer Lust hat oder sich an den Namens des Coaches erinnert, darf das gerne recherchieren und hier posten bzw. ergänzen.


Der Zusatz "wissenschaftlich" hat erst mal keine Bedeutung. Das beschreibt keine endlose Wahrheit oder auch nur einen Wissensstand zum gegebenen Zeitpunkt, sondern hier - meinem Eindruck nach - schlicht die Methode. Ergebnis: Im Zweifel nette Spielerei bzw. ohne nennenswerte Aussagekraft. Denn die Frage, wie "wahrscheinlich" es ist, Tore zu erzielen, ist hier nicht zielführend. Erst einmal kommt es auf die Streuung der Tore über die verschiedenen Gegner an, weil es nicht sinnvoll ist, einmal 8 und beim nächsten Mal kein Tor zu erzielen und blendet den Umstand aus, dass je nach Vorstellung des betreffenden Trainers in bestimmten Situationen auch einfach der Verwaltungsmodus eingeschaltet wird.
Darüber hinaus blendet der vermeintliche Ansatz auch aus, dass es am Ende ganz nach Art der alten Fussballweisheit darauf ankommt, einen Treffer mehr zu erzielen als der Gegner. Was auch bedeutet, systematisch Gegentore zu vermeiden (Gegentreffer sind in einem Fehlerspiel ja gar nicht zu vermeiden, allerdings ist die Erwartung zu minimieren). Ergo ist es ganz neutral betrachtet schon mal die falsche Frage, wie eine "Wahrscheinlichkeit" erhöht werden kann, Tore zu erzielen.

Und das ist dann allerdings auch schon wieder - meiner Meinung nach - Nagelsmann fast in einer nutshell. Er konnte vermeintlich auch "nachweisen", dass Lewandowski mehr oder weniger der springende Punkt für die Vorstellung gegen Villareal war. Was dann dazu führte, dass man den Gedanken aufnahm, Lewandowski tatsächlich zu verkaufen. Ein teurer Spaß. Aber eine Sichtweise, die sicherlich gut begründet war und die man auch vertreten kann. Also auch erst einmal neutral.

Aber der gute Herr, so weit hier richtig wiedergegeben, stellt einen Sachverhalt falsch dar. Guardiola hasst es in der Tat meist, Bälle zu verlieren. Guardiola ist aber auch der erste, der alles versucht und die ganze Mannschaft darauf hetzt, den Ball direkt wiederzugewinnen. Etwas systematischer allerdings als Nagelsmann und Konsorten. Denn im Gegensatz zu dem, was der Kicker - wohl als Auftragsarbeit - an Guardiola vermeintlich monieren konnte, "Konteranfälligkeit", verknüpft nun ausgerechnet Guardiola die schnelle Ballrückeroberung mit Konterabsicherung. Das, was wir seither nie wieder gesehen haben.

Gerade den letzten Punkt, direkte Rückeroberung - hier aber durch die ganze Mannschaft - hat Guardiola in München geradezu perfekt entwickelt. Das hatte hier noch niemand gesehen.


Pep's Fussball basierte halt auch darauf, die Fehlerquote so gering bzw. so planbar wie möglich zu machen. Hoher Ballbesitz, sicheres Passspiel, sehr klare Positionierung und, wie du schon richtig gesagt hast, schnelle Rückgewinnung. Das war und ist für mich, kurzgefasst, der "perfekte" Fussball (Wenn es den einen gibt; ist vielleicht auch Geschmackssache), da er für mich die pure Dominanz ausstrahlt und dazu die sicherste Variante ist, gegenüber dem Umschaltspiel wie auch das Nagelsmannsche Chaos, Punkte in der Liga zu bekommen wie auch zu erspielen, da er dir durch diese erdrückende Dominanz halt gegen 80 - 90% der Mannschaften am besten zum Erfolg führt.
Wir haben zwar damals weniger Tore erzielt als Team wie die letzten Jahre, haben aber kaum welche kassiert. Dadurch war unsere Tordifferenz nicht schlechter bzw. sogar besser. Somit war es brutal schwer für den Gegner überhaupt gegen uns ein Tor zu erzielen, wie es ja heute bei Man City der Fall ist.

Dieser Fussball, auch wenn dieser nicht bis in die Perfektion eines Pep heranreichen würde, muss wieder bei uns eingefügt und wieder das Markenzeichen werden. Wir haben mit dem Umstieg auf das Umschaltspiel bis hin zum Chaos Fussball analog dazu auch mehr Chaos im Verein erhalten, weil unser Fussball nicht mehr so planbar wurde. Er war vielleicht ereignisreicher und es war mehr Aktion dabei, aber ich habe den Spielstil trotz der Erfolge, besonders unter Flick, nie gemocht und werde diesen auch nie mögen. Wir brauchen nicht den schönsten und aktionreichsten Fussball, sondern der uns auf Dauer die Punkte in der Liga sichert. Dies zeigt jetzt auch Leverkusen perfekt, wie es geht und wir wir in Zukunft wieder spielen müssen.

Deshalb steht für mich Tuchel auch gar nicht zur Debatte, auch nicht nach solch ein Spiel. Diese Spiele hatten wir auch in den letzten Jahren und solche Ergebniss sind halt noch auf diesen Chaosfussball zurück zu führen.
Warum?
Weil der Kader kaum Veränderung zur letzten Saison erhalten hat. Mit Laimer kam sogar noch ein Spieler dazu, der kaum zum Fussballstil von Tuchel passt und dieser musste sogar noch passende Fussballer sogar ziehen lassen (Cancelo). Dazu ist der Kader viel zu klein und es fehlen noch wichtige Bausteine im Kader, um den Umbruch weiter vorzuführen (6er, spielstarke MF-Spieler, spielstarke RV/IV).

Ich hoffe, dass auf Tuchel weiter gesetzt wird und der Kader dahingegen umgebaut wird. Und mit den Verpflichtungen von Zaragoza und Irankunda, wie auch den Gerüchten um Wirtz, Zubimendi, Palhinha und Araujo geht es definitiv in die richtige Richtung.


Also entweder habe ich deinen Post nicht verstanden oder du hast dich hier ziemlich vertan. Du wünscht dir doch den Fußball zurück, den wir unter Pep gespielt haben? Dies würde bedeuten, dass wir technisch deutlich besser werden müssen und vor allem, dass unser Passspiel deutlich besser werden muss. Die Pässe müssen schärfer und präziser kommen. Zaragoza, Irankunda und Palhinha haben alle ihre Stärken, zu denen gehört aber ganz sicher nicht das Passspiel. Daher hoffe ich auch, dass wir Zubimendi im Winter schon holen und die Finger von Palhinha lassen. Und ja, ich möchte diesen dominanten und sicheren Fußball auch wieder zurück. Alle haben damals geschmunzelt, als Pep sagte, er wünsche sich 100 Dantes, heute wäre ich schon froh, 2 davon zu haben. Dante wäre aktuell absoluter Stammspieler und Abwehrchef bei uns. Upamecano kann ein guter sein, ist aber immer wieder für Aussetzer gut, gestern auch für eine ganze Serie an Aussetzern.
Kim ist in meinen Augen ein Transferflopp, ich mag seine Spielweise nicht, finde sein Passspiel unterirdisch und werde mit ihm einfach nicht warm. Ich hoffe auf eine schnelle Genesung von de Ligt, der jetzt auch nicht die beste Spieleröffnung hat, aber bei ihm habe ich immer das Gefühl, er führt die anderen und verteidigt nahezu fehlerfrei. Er ist ein Typ!
Die Frage ist ja, ob Tuchel zu genau diesem Fußball überhaupt hin will, denn seine Forderung nach einem echten 6er spricht m.E. nicht dafür bzw es spricht nicht dafür, dass er mit Palhinha einverstanden ist. Gegnerisches Pressing überwindest du mit Palhinha noch weniger als mit Kimmich oder Goretzka. Dies ist auch der Grund, warum ich Zubimendi bevorzuge, der in meinen Augen ein zweikampfstarker Stratege mit guter Technik ist.
Sane, der eine verdammt gute Saison spielt, wäre übrigens für den Pep-Fußball auch weniger prädestiniert, da das Passspiel auch nicht zu seinen Stärken gehört und er auch viele Ballverluste hat.
Mazraoui, der von vielen hier als Schwachstelle ausgemacht ist, wäre für den Pep-Fußball übrigens noch einer der geeigneteren Spieler.
Und eine weitere Frage, die ich mir stelle, ist, warum Tuchel, wenn er diesen Fußball spielen lassen möchte, nicht alles daran gesetzt hat, Cancelo zu halten? Wenn man jetzt mal mit einigen Transfers spielt, müsste dies dann in etwa so aussehen:

---------------------Kane---------------------
Musiala-----------------------------Coman
--------------------Wirtz----------------------
------Kimmich-----Zubimendi-----------
Cancelo-----??------de Ligt---Mazraoui
--------------------Neuer--------------------

Dadurch, dass man wegen mehr Spielkontrolle und Dominanz Sane rauslässt, macht man sich automatisch angreifbar, da Sane ja trotzdem einer der besten Spieler im Kader ist. Das wäre halt schon recht schwierig.


Ich sehe das komplett so wie du. Mir ging es um die Aufzählung der Spieler darum, dass wir insgesamt nach einem besseren Profil suchen. Wir suchen mit Araujo einen spielstarken IV/RV und mit Zubimendi einen spielstarken 6er wie auch mit Zaragoza ein Typ Ribery, der als Spanier sicherlich ein sauberes Passspiel besitzt.

Tuchel wir aber nicht komplett nur auf den Pep Weg agieren. Das erwarte ich auch nicht. Deswegen müssen wir den Kader wieder eine bessere Balance geben, also mehr auf technisch starke Spieler setzen, die ein sauberes Passspiel besitzen.
Palhinha wäre halt für die defensive Stabilität enorm wichtig.

Es ist halt die Frage, reicht eine tiefere Positionierung eines Zubimendi aus, um unsere Absicherung vor der Abwehr zu verbessern oder muss dort ein defensiver Abräumer agieren. Da befürchte ich ehrlicherweise doch, dass wir mit Zubimendi nicht unsere Probleme lösen würden. Falls doch, würde aber der Spanier mit seinem Skillset deutlich besser passen. Rodri bspw. ist ja auch bei weitem kein Abräumer.

Mir geht es darum, dass diese Gnabry's, Davies's etc. weniger werden müssen im Kader und mehr die technisch starken Spieler im Kader Platz nehmen müssen.

Ein Cancelo wurde aus finanziellen Gründen nicht verpflichtet. Das hatte Tuchel so mitgeteilt und gesagt, er hätte ihn gerne behalten.

Mazraoui passt auch gut zum dominanten Fussball, hat aber große Probleme körperlich dagegen zu halten.


Zubimendi sehe ich etwas zweikampfstärker als Kimmich mit besserem Passspiel und besserer Kreativität. Und, was sehr wichtig ist, er scheint äußerst diszipliniert zu sein, hält seine Position und macht nicht ständig Dinge, für die er auf seiner Position nicht verantwortlich ist. Daher sehe ich ihn als absoluten Problemlöser und dank der AK von 60 Mio im Bereich des Möglichen. Ohne diese AK wäre er vermutlich ein potentieller 100 Mio-Transfer nach PL-Maßstäben. Gestern in der Anfangsphase konnte man wieder gut sehen, dass wir ratlos und machtlos sind, wenn der Gegner uns unentwegt presst. Wenn man solche Phasen verhindern kann, dann läuft so ein Spiel auch anders und es macht sich keine Verunsicherung breit.

Hinzu kommt, dass ich nicht finde, dass wir diese Saison viele Gegentore bekommen haben, weil ein reiner DM gefehlt hat, sondern eher, weil wir Fehler im Aufbau gemacht haben. Die meisten Spiele hat unser ZM diszipliniert gespielt.


Nach deiner Beschreibung wäre ich dann ebenfalls für Zubimendi. Er würde auch vom Alter und der dazugehörigen Ablöse auch besser passen als Palhinha.


Palhinha muss im Winter kommen, Zubimendi im Sommer eine Möglichkeit. Eine weitere Halbrunde mit Kimmich und Goretzka ohne Alternativen darf es nicht geben mit den Ansprüchen von Bayern.


Und warum nicht Zubimendi im Winter holen? Ich glaube kaum, dass wir beide für 130 Mio holen werden. Und die AK gilt jederzeit in den Verträgen in Spanien.


Weil er nicht kommen wird und mMn einem Kimmich auch sehr ähnlich ist. Beide wird im DM wird sehr schwer. Man braucht mMn erstmal einen anderen Typ, einen der gestern gegeb einen Marmoush erstmal direkt eine Mauer aufbaut, bevor dieser sich gegen X Spielern behaupten kann. Der hat den Ball oder der Soieler liegt auf dem Boden. Wie oft war gestern es der Fall, daß dieser durchschnittlicher Spieler gegen unsere ZM sich behauptet und den Pass in die Schnittstelle spielt. Jedes Mal wurde es gefährlich. Jedesmal wenn es gefährlich wurde, fiel auch ein Tor.

Bayern hat gestern das Spiel durch das Mittelfeld verloren. Im Aufbau zu viele Fehler und falsche Lösungen, nach hinten offen und behäbig, ohne Griff uns Biss. Und genau das wollte Tuchel haben in Person einer Holding 6. Einen der Physisch dagegenhalten kann. Eben einen wie Palhinha.


Wir haben das Spiel einzig wegen individueller Fehler verloren, hautpsächlich durch Upa, Kim und Mazraoui. Egal, wer da auf der 6 gespielt hätte, es hätte nichts geändert.


Du hast hinter Kim das „mich“ vergessen. Wir haben das Spiel wegen individueller Fehler verloren, hauptsächlich durch Upa, Kimmich und Mazraoui.

Kimmich hat 1 Gegentor zu verantworten durch einen grauenhaften Fehlpass, ja, aber Kim führte teilweise grauenhafte Zweikämpfe und sein Stellungsspiel war ebenfalls schlecht. Genau wie Upamecano. Hinten hat nichts zusammengepasst Samstag, keine Abstimmung, keine Zuordnung und dazu Fehler über Fehler.

•     •     •

FC Bayern 2025/2026
--------------------------Kane-------------------------
Musiala---------------Nkunku---------------Olise
-------------Pavlovic-----------Kimmich-----------
Davies--------Ito-------Upamecano----Stanisic
-------------------------Peretz-------------------------

Ersatz: Urbig, Ulreich, Huijsen, Dier, Aznou, Laimer, Ederson, Fernandez, Coman, Sane, David, Wanner, Bischof
Thomas Tuchel |#10608
11.12.2023 - 07:25 Uhr
Zitat von Olli-Osna
Zitat von Quincy2008

Zitat von Olli-Osna

Zitat von Okechukwu3

Zitat von Olli-Osna

Zitat von Okechukwu3

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Olli-Osna

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Olli-Osna

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Vielarbeit2

Zitat von Lothar10

Zitat von FCB-MICHO-ZE

Ich möchte übrigens sogar noch weiter ansetzen und eine Stufe höher Kritik anbringen. In meinen Augen sind die letzten Jahre bei uns nämlich symptomatisch für prinzipielle Probleme im deutschen Fußball. Und ich stelle mir langsam die Frage, woher die kommen. Denn einen Fokus auf Athletik und eine gewisse chaotische Strukturlosigkeit sieht man zumindest in der Offensive bei so ziemlich jedem deutschen Toptrainer. Das haben Tuchel, Nagelsmann und Flick alle im Repertoire. Und nicht nur die drei. Dahinter gibt es auch einige dieser Kandidaten.
Da frage ich mich nun, woher genau kommt das eigentlich? Für mich gibt es da im deutschen Fußball ein prinzipielles Missverständnis bestimmter fußballerischer Abläufe. Ich kann nicht mal genau den Finger genau darauf ausrichten, was es ist. Aber mich beschleicht seit längerem das Gefühl, der Verband habe in seiner gesamten Ausrichtung einen falschen Fokus gelegt, worunter jetzt die Mannschaften leiden, deren Einfluss am "deutschesten" geprägt ist. Dortmund ergeht es ja ähnlich. Und auch dort beharren zumindest Teile der Führung und der Trainer auf ihrem Stil, ziehen keine Alternativen in Betracht und wundern sich darüber, dass die gleichen Probleme stetig fortbestehen.
Und ich frage mich nun, woher bei all diesen Verantwortungsträgern der Glaube kommt, trotz der Ergebnisse und der spielerischen Armut richtig zu liegen und auf einem guten Weg zu sein. Passenderweise ist es das seit kurzem spanisch geprägte Leverkusen, das allen davon läuft und genau die Eigenschaften zeigt, die bei den Teams deutscher Prägung so stark vernachlässigt werden. Komischerweise stellt man bei Dortmund genauso die Mannschaft in Frage, verteidigt den Trainer damit, dass er nichts dafür könne, wenn Profis keine Pässe über kurze Distanzen an den Mann bringen können, wie auch bei uns. Ich finde das auffallend und sehe hier einen negativen Trend.
In meinen Augen hat man strategisch auf das falsche Pferd gesetzt und will das nicht wahrhaben. Daher hängt man sich auch an Dingen wie Mentalität auf. Das ist nicht greifbar und deutlich interpretativerer Natur. Also ein leichtes Argument. Dabei fällt aktuell doch brutal auf, dass es beinahe sämtlichen deutschen und in Deutschland fußballerisch sozialisierten Spielern massiv an Fähigkeiten im Passspiel, Positionsspiel und in der Spielkontrolle mangelt. Da gibt es Wirtz und Kimmich als Ausnahmen. Letzterer hadert aber mit sich selbst und lebt gefühlt an der Realität vorbei.
Ich hoffe daher durchaus, dass Leverkusen da vorne Erfolg hat und möglichst lange so weiter macht, wie aktuell. Denn dann wird man zwangsläufig die inhaltliche Auseinandersetzung mit derem Spiel suchen müssen. Und selbst wenn man sich derer partout verweigert, dürfte das dennoch zumindest indirekt irgendwann wieder bei uns ankommen, Spätestens wenn Begehrlichkeiten bei Alonso bestehen.


Übrigens alles deshalb so nervig und unnötig, weil wir das seit Van Gaal, aber spätestens seit Pep wissen müssten.


Es gab mal ein Interview in der 11Freunde mit einem der Mentoren von Nagelsmann.
Der hat Statistiken angegeben, wo wissenschaftlich nachgewiesen wird, dass dieser Chaosansatz die Wahrscheinlichkeit für einen Torerfolg deutlich erhöht, also diametral gegenüber dem Ballbesitzansatz.
Er sagt auch wortwörtlich, dass für Pep "Ballverluste Igitt-Igitt sind" und verweist auf Zahlen,
wo der eigene Ballverlust und die direkte Wiedereroberung in der gegnerischen Hälfte der effektivere Weg zum Ziel sind. Das hat auch nichts mit KloppFussball zutun, sondern stellt anscheinend eine eigene Schule dar. Dieser Denkart folgten mMn Flick und auch Nagelsmann, basierend auf wissenschaftlich ausgewerteten Statistiken, so ist zumindestes ein bisheriger Eindruck.
Dieses Interview war sehr aufschlussreich, wenn man die Intention hinter gewissen Matchplänen und Ausrichtungen verstehen will. Das die Folgen so drastisch sind habe aber auch ich nicht erahnt.
Komme nicht auf den Namen von diesem Hernn und konnte ihn auch nicht direkt ergoogeln, aber ich vermute, dass unser Sonder-CL-Gewinn dieser Fraktion Aufwind gegeben hat.
Das ist eine eigene Philosophie, die relativ weit weg vom Gedanken der Spielkontrolle ist und zwar unabhängig von Pep oder Van Gaal. Und nein, es ist nicht Rangnick.

Wer Lust hat oder sich an den Namens des Coaches erinnert, darf das gerne recherchieren und hier posten bzw. ergänzen.


Der Zusatz "wissenschaftlich" hat erst mal keine Bedeutung. Das beschreibt keine endlose Wahrheit oder auch nur einen Wissensstand zum gegebenen Zeitpunkt, sondern hier - meinem Eindruck nach - schlicht die Methode. Ergebnis: Im Zweifel nette Spielerei bzw. ohne nennenswerte Aussagekraft. Denn die Frage, wie "wahrscheinlich" es ist, Tore zu erzielen, ist hier nicht zielführend. Erst einmal kommt es auf die Streuung der Tore über die verschiedenen Gegner an, weil es nicht sinnvoll ist, einmal 8 und beim nächsten Mal kein Tor zu erzielen und blendet den Umstand aus, dass je nach Vorstellung des betreffenden Trainers in bestimmten Situationen auch einfach der Verwaltungsmodus eingeschaltet wird.
Darüber hinaus blendet der vermeintliche Ansatz auch aus, dass es am Ende ganz nach Art der alten Fussballweisheit darauf ankommt, einen Treffer mehr zu erzielen als der Gegner. Was auch bedeutet, systematisch Gegentore zu vermeiden (Gegentreffer sind in einem Fehlerspiel ja gar nicht zu vermeiden, allerdings ist die Erwartung zu minimieren). Ergo ist es ganz neutral betrachtet schon mal die falsche Frage, wie eine "Wahrscheinlichkeit" erhöht werden kann, Tore zu erzielen.

Und das ist dann allerdings auch schon wieder - meiner Meinung nach - Nagelsmann fast in einer nutshell. Er konnte vermeintlich auch "nachweisen", dass Lewandowski mehr oder weniger der springende Punkt für die Vorstellung gegen Villareal war. Was dann dazu führte, dass man den Gedanken aufnahm, Lewandowski tatsächlich zu verkaufen. Ein teurer Spaß. Aber eine Sichtweise, die sicherlich gut begründet war und die man auch vertreten kann. Also auch erst einmal neutral.

Aber der gute Herr, so weit hier richtig wiedergegeben, stellt einen Sachverhalt falsch dar. Guardiola hasst es in der Tat meist, Bälle zu verlieren. Guardiola ist aber auch der erste, der alles versucht und die ganze Mannschaft darauf hetzt, den Ball direkt wiederzugewinnen. Etwas systematischer allerdings als Nagelsmann und Konsorten. Denn im Gegensatz zu dem, was der Kicker - wohl als Auftragsarbeit - an Guardiola vermeintlich monieren konnte, "Konteranfälligkeit", verknüpft nun ausgerechnet Guardiola die schnelle Ballrückeroberung mit Konterabsicherung. Das, was wir seither nie wieder gesehen haben.

Gerade den letzten Punkt, direkte Rückeroberung - hier aber durch die ganze Mannschaft - hat Guardiola in München geradezu perfekt entwickelt. Das hatte hier noch niemand gesehen.


Pep's Fussball basierte halt auch darauf, die Fehlerquote so gering bzw. so planbar wie möglich zu machen. Hoher Ballbesitz, sicheres Passspiel, sehr klare Positionierung und, wie du schon richtig gesagt hast, schnelle Rückgewinnung. Das war und ist für mich, kurzgefasst, der "perfekte" Fussball (Wenn es den einen gibt; ist vielleicht auch Geschmackssache), da er für mich die pure Dominanz ausstrahlt und dazu die sicherste Variante ist, gegenüber dem Umschaltspiel wie auch das Nagelsmannsche Chaos, Punkte in der Liga zu bekommen wie auch zu erspielen, da er dir durch diese erdrückende Dominanz halt gegen 80 - 90% der Mannschaften am besten zum Erfolg führt.
Wir haben zwar damals weniger Tore erzielt als Team wie die letzten Jahre, haben aber kaum welche kassiert. Dadurch war unsere Tordifferenz nicht schlechter bzw. sogar besser. Somit war es brutal schwer für den Gegner überhaupt gegen uns ein Tor zu erzielen, wie es ja heute bei Man City der Fall ist.

Dieser Fussball, auch wenn dieser nicht bis in die Perfektion eines Pep heranreichen würde, muss wieder bei uns eingefügt und wieder das Markenzeichen werden. Wir haben mit dem Umstieg auf das Umschaltspiel bis hin zum Chaos Fussball analog dazu auch mehr Chaos im Verein erhalten, weil unser Fussball nicht mehr so planbar wurde. Er war vielleicht ereignisreicher und es war mehr Aktion dabei, aber ich habe den Spielstil trotz der Erfolge, besonders unter Flick, nie gemocht und werde diesen auch nie mögen. Wir brauchen nicht den schönsten und aktionreichsten Fussball, sondern der uns auf Dauer die Punkte in der Liga sichert. Dies zeigt jetzt auch Leverkusen perfekt, wie es geht und wir wir in Zukunft wieder spielen müssen.

Deshalb steht für mich Tuchel auch gar nicht zur Debatte, auch nicht nach solch ein Spiel. Diese Spiele hatten wir auch in den letzten Jahren und solche Ergebniss sind halt noch auf diesen Chaosfussball zurück zu führen.
Warum?
Weil der Kader kaum Veränderung zur letzten Saison erhalten hat. Mit Laimer kam sogar noch ein Spieler dazu, der kaum zum Fussballstil von Tuchel passt und dieser musste sogar noch passende Fussballer sogar ziehen lassen (Cancelo). Dazu ist der Kader viel zu klein und es fehlen noch wichtige Bausteine im Kader, um den Umbruch weiter vorzuführen (6er, spielstarke MF-Spieler, spielstarke RV/IV).

Ich hoffe, dass auf Tuchel weiter gesetzt wird und der Kader dahingegen umgebaut wird. Und mit den Verpflichtungen von Zaragoza und Irankunda, wie auch den Gerüchten um Wirtz, Zubimendi, Palhinha und Araujo geht es definitiv in die richtige Richtung.


Also entweder habe ich deinen Post nicht verstanden oder du hast dich hier ziemlich vertan. Du wünscht dir doch den Fußball zurück, den wir unter Pep gespielt haben? Dies würde bedeuten, dass wir technisch deutlich besser werden müssen und vor allem, dass unser Passspiel deutlich besser werden muss. Die Pässe müssen schärfer und präziser kommen. Zaragoza, Irankunda und Palhinha haben alle ihre Stärken, zu denen gehört aber ganz sicher nicht das Passspiel. Daher hoffe ich auch, dass wir Zubimendi im Winter schon holen und die Finger von Palhinha lassen. Und ja, ich möchte diesen dominanten und sicheren Fußball auch wieder zurück. Alle haben damals geschmunzelt, als Pep sagte, er wünsche sich 100 Dantes, heute wäre ich schon froh, 2 davon zu haben. Dante wäre aktuell absoluter Stammspieler und Abwehrchef bei uns. Upamecano kann ein guter sein, ist aber immer wieder für Aussetzer gut, gestern auch für eine ganze Serie an Aussetzern.
Kim ist in meinen Augen ein Transferflopp, ich mag seine Spielweise nicht, finde sein Passspiel unterirdisch und werde mit ihm einfach nicht warm. Ich hoffe auf eine schnelle Genesung von de Ligt, der jetzt auch nicht die beste Spieleröffnung hat, aber bei ihm habe ich immer das Gefühl, er führt die anderen und verteidigt nahezu fehlerfrei. Er ist ein Typ!
Die Frage ist ja, ob Tuchel zu genau diesem Fußball überhaupt hin will, denn seine Forderung nach einem echten 6er spricht m.E. nicht dafür bzw es spricht nicht dafür, dass er mit Palhinha einverstanden ist. Gegnerisches Pressing überwindest du mit Palhinha noch weniger als mit Kimmich oder Goretzka. Dies ist auch der Grund, warum ich Zubimendi bevorzuge, der in meinen Augen ein zweikampfstarker Stratege mit guter Technik ist.
Sane, der eine verdammt gute Saison spielt, wäre übrigens für den Pep-Fußball auch weniger prädestiniert, da das Passspiel auch nicht zu seinen Stärken gehört und er auch viele Ballverluste hat.
Mazraoui, der von vielen hier als Schwachstelle ausgemacht ist, wäre für den Pep-Fußball übrigens noch einer der geeigneteren Spieler.
Und eine weitere Frage, die ich mir stelle, ist, warum Tuchel, wenn er diesen Fußball spielen lassen möchte, nicht alles daran gesetzt hat, Cancelo zu halten? Wenn man jetzt mal mit einigen Transfers spielt, müsste dies dann in etwa so aussehen:

---------------------Kane---------------------
Musiala-----------------------------Coman
--------------------Wirtz----------------------
------Kimmich-----Zubimendi-----------
Cancelo-----??------de Ligt---Mazraoui
--------------------Neuer--------------------

Dadurch, dass man wegen mehr Spielkontrolle und Dominanz Sane rauslässt, macht man sich automatisch angreifbar, da Sane ja trotzdem einer der besten Spieler im Kader ist. Das wäre halt schon recht schwierig.


Ich sehe das komplett so wie du. Mir ging es um die Aufzählung der Spieler darum, dass wir insgesamt nach einem besseren Profil suchen. Wir suchen mit Araujo einen spielstarken IV/RV und mit Zubimendi einen spielstarken 6er wie auch mit Zaragoza ein Typ Ribery, der als Spanier sicherlich ein sauberes Passspiel besitzt.

Tuchel wir aber nicht komplett nur auf den Pep Weg agieren. Das erwarte ich auch nicht. Deswegen müssen wir den Kader wieder eine bessere Balance geben, also mehr auf technisch starke Spieler setzen, die ein sauberes Passspiel besitzen.
Palhinha wäre halt für die defensive Stabilität enorm wichtig.

Es ist halt die Frage, reicht eine tiefere Positionierung eines Zubimendi aus, um unsere Absicherung vor der Abwehr zu verbessern oder muss dort ein defensiver Abräumer agieren. Da befürchte ich ehrlicherweise doch, dass wir mit Zubimendi nicht unsere Probleme lösen würden. Falls doch, würde aber der Spanier mit seinem Skillset deutlich besser passen. Rodri bspw. ist ja auch bei weitem kein Abräumer.

Mir geht es darum, dass diese Gnabry's, Davies's etc. weniger werden müssen im Kader und mehr die technisch starken Spieler im Kader Platz nehmen müssen.

Ein Cancelo wurde aus finanziellen Gründen nicht verpflichtet. Das hatte Tuchel so mitgeteilt und gesagt, er hätte ihn gerne behalten.

Mazraoui passt auch gut zum dominanten Fussball, hat aber große Probleme körperlich dagegen zu halten.


Zubimendi sehe ich etwas zweikampfstärker als Kimmich mit besserem Passspiel und besserer Kreativität. Und, was sehr wichtig ist, er scheint äußerst diszipliniert zu sein, hält seine Position und macht nicht ständig Dinge, für die er auf seiner Position nicht verantwortlich ist. Daher sehe ich ihn als absoluten Problemlöser und dank der AK von 60 Mio im Bereich des Möglichen. Ohne diese AK wäre er vermutlich ein potentieller 100 Mio-Transfer nach PL-Maßstäben. Gestern in der Anfangsphase konnte man wieder gut sehen, dass wir ratlos und machtlos sind, wenn der Gegner uns unentwegt presst. Wenn man solche Phasen verhindern kann, dann läuft so ein Spiel auch anders und es macht sich keine Verunsicherung breit.

Hinzu kommt, dass ich nicht finde, dass wir diese Saison viele Gegentore bekommen haben, weil ein reiner DM gefehlt hat, sondern eher, weil wir Fehler im Aufbau gemacht haben. Die meisten Spiele hat unser ZM diszipliniert gespielt.


Nach deiner Beschreibung wäre ich dann ebenfalls für Zubimendi. Er würde auch vom Alter und der dazugehörigen Ablöse auch besser passen als Palhinha.


Palhinha muss im Winter kommen, Zubimendi im Sommer eine Möglichkeit. Eine weitere Halbrunde mit Kimmich und Goretzka ohne Alternativen darf es nicht geben mit den Ansprüchen von Bayern.


Und warum nicht Zubimendi im Winter holen? Ich glaube kaum, dass wir beide für 130 Mio holen werden. Und die AK gilt jederzeit in den Verträgen in Spanien.


Weil er nicht kommen wird und mMn einem Kimmich auch sehr ähnlich ist. Beide wird im DM wird sehr schwer. Man braucht mMn erstmal einen anderen Typ, einen der gestern gegeb einen Marmoush erstmal direkt eine Mauer aufbaut, bevor dieser sich gegen X Spielern behaupten kann. Der hat den Ball oder der Soieler liegt auf dem Boden. Wie oft war gestern es der Fall, daß dieser durchschnittlicher Spieler gegen unsere ZM sich behauptet und den Pass in die Schnittstelle spielt. Jedes Mal wurde es gefährlich. Jedesmal wenn es gefährlich wurde, fiel auch ein Tor.

Bayern hat gestern das Spiel durch das Mittelfeld verloren. Im Aufbau zu viele Fehler und falsche Lösungen, nach hinten offen und behäbig, ohne Griff uns Biss. Und genau das wollte Tuchel haben in Person einer Holding 6. Einen der Physisch dagegenhalten kann. Eben einen wie Palhinha.


Wir haben das Spiel einzig wegen individueller Fehler verloren, hautpsächlich durch Upa, Kim und Mazraoui. Egal, wer da auf der 6 gespielt hätte, es hätte nichts geändert.


Du hast hinter Kim das „mich“ vergessen. Wir haben das Spiel wegen individueller Fehler verloren, hauptsächlich durch Upa, Kimmich und Mazraoui.

Kimmich hat 1 Gegentor zu verantworten durch einen grauenhaften Fehlpass, ja, aber Kim führte teilweise grauenhafte Zweikämpfe und sein Stellungsspiel war ebenfalls schlecht. Genau wie Upamecano. Hinten hat nichts zusammengepasst Samstag, keine Abstimmung, keine Zuordnung und dazu Fehler über Fehler.


Kimmich hatte noch mehr Fehlpässe, aber nur einer führte zu einem Gegentor. Dazu dieses grauenhafte Hinterhertraben.
Aber Normalform hatte eh keiner, stimmt. Was die AV da aufgeführt haben war teils Slapstick, beide zurecht ausgewechselt.

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If we don’t explain science to the public, others will fill the gap with nonsense.
(Professor Carl Sagan)
Thomas Tuchel |#10609
11.12.2023 - 07:25 Uhr
Zitat von Olli-Osna
Zitat von Quincy2008

Zitat von Olli-Osna

Zitat von Okechukwu3

Zitat von Olli-Osna

Zitat von Okechukwu3

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Olli-Osna

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Olli-Osna

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Vielarbeit2

Zitat von Lothar10

Zitat von FCB-MICHO-ZE

Ich möchte übrigens sogar noch weiter ansetzen und eine Stufe höher Kritik anbringen. In meinen Augen sind die letzten Jahre bei uns nämlich symptomatisch für prinzipielle Probleme im deutschen Fußball. Und ich stelle mir langsam die Frage, woher die kommen. Denn einen Fokus auf Athletik und eine gewisse chaotische Strukturlosigkeit sieht man zumindest in der Offensive bei so ziemlich jedem deutschen Toptrainer. Das haben Tuchel, Nagelsmann und Flick alle im Repertoire. Und nicht nur die drei. Dahinter gibt es auch einige dieser Kandidaten.
Da frage ich mich nun, woher genau kommt das eigentlich? Für mich gibt es da im deutschen Fußball ein prinzipielles Missverständnis bestimmter fußballerischer Abläufe. Ich kann nicht mal genau den Finger genau darauf ausrichten, was es ist. Aber mich beschleicht seit längerem das Gefühl, der Verband habe in seiner gesamten Ausrichtung einen falschen Fokus gelegt, worunter jetzt die Mannschaften leiden, deren Einfluss am "deutschesten" geprägt ist. Dortmund ergeht es ja ähnlich. Und auch dort beharren zumindest Teile der Führung und der Trainer auf ihrem Stil, ziehen keine Alternativen in Betracht und wundern sich darüber, dass die gleichen Probleme stetig fortbestehen.
Und ich frage mich nun, woher bei all diesen Verantwortungsträgern der Glaube kommt, trotz der Ergebnisse und der spielerischen Armut richtig zu liegen und auf einem guten Weg zu sein. Passenderweise ist es das seit kurzem spanisch geprägte Leverkusen, das allen davon läuft und genau die Eigenschaften zeigt, die bei den Teams deutscher Prägung so stark vernachlässigt werden. Komischerweise stellt man bei Dortmund genauso die Mannschaft in Frage, verteidigt den Trainer damit, dass er nichts dafür könne, wenn Profis keine Pässe über kurze Distanzen an den Mann bringen können, wie auch bei uns. Ich finde das auffallend und sehe hier einen negativen Trend.
In meinen Augen hat man strategisch auf das falsche Pferd gesetzt und will das nicht wahrhaben. Daher hängt man sich auch an Dingen wie Mentalität auf. Das ist nicht greifbar und deutlich interpretativerer Natur. Also ein leichtes Argument. Dabei fällt aktuell doch brutal auf, dass es beinahe sämtlichen deutschen und in Deutschland fußballerisch sozialisierten Spielern massiv an Fähigkeiten im Passspiel, Positionsspiel und in der Spielkontrolle mangelt. Da gibt es Wirtz und Kimmich als Ausnahmen. Letzterer hadert aber mit sich selbst und lebt gefühlt an der Realität vorbei.
Ich hoffe daher durchaus, dass Leverkusen da vorne Erfolg hat und möglichst lange so weiter macht, wie aktuell. Denn dann wird man zwangsläufig die inhaltliche Auseinandersetzung mit derem Spiel suchen müssen. Und selbst wenn man sich derer partout verweigert, dürfte das dennoch zumindest indirekt irgendwann wieder bei uns ankommen, Spätestens wenn Begehrlichkeiten bei Alonso bestehen.


Übrigens alles deshalb so nervig und unnötig, weil wir das seit Van Gaal, aber spätestens seit Pep wissen müssten.


Es gab mal ein Interview in der 11Freunde mit einem der Mentoren von Nagelsmann.
Der hat Statistiken angegeben, wo wissenschaftlich nachgewiesen wird, dass dieser Chaosansatz die Wahrscheinlichkeit für einen Torerfolg deutlich erhöht, also diametral gegenüber dem Ballbesitzansatz.
Er sagt auch wortwörtlich, dass für Pep "Ballverluste Igitt-Igitt sind" und verweist auf Zahlen,
wo der eigene Ballverlust und die direkte Wiedereroberung in der gegnerischen Hälfte der effektivere Weg zum Ziel sind. Das hat auch nichts mit KloppFussball zutun, sondern stellt anscheinend eine eigene Schule dar. Dieser Denkart folgten mMn Flick und auch Nagelsmann, basierend auf wissenschaftlich ausgewerteten Statistiken, so ist zumindestes ein bisheriger Eindruck.
Dieses Interview war sehr aufschlussreich, wenn man die Intention hinter gewissen Matchplänen und Ausrichtungen verstehen will. Das die Folgen so drastisch sind habe aber auch ich nicht erahnt.
Komme nicht auf den Namen von diesem Hernn und konnte ihn auch nicht direkt ergoogeln, aber ich vermute, dass unser Sonder-CL-Gewinn dieser Fraktion Aufwind gegeben hat.
Das ist eine eigene Philosophie, die relativ weit weg vom Gedanken der Spielkontrolle ist und zwar unabhängig von Pep oder Van Gaal. Und nein, es ist nicht Rangnick.

Wer Lust hat oder sich an den Namens des Coaches erinnert, darf das gerne recherchieren und hier posten bzw. ergänzen.


Der Zusatz "wissenschaftlich" hat erst mal keine Bedeutung. Das beschreibt keine endlose Wahrheit oder auch nur einen Wissensstand zum gegebenen Zeitpunkt, sondern hier - meinem Eindruck nach - schlicht die Methode. Ergebnis: Im Zweifel nette Spielerei bzw. ohne nennenswerte Aussagekraft. Denn die Frage, wie "wahrscheinlich" es ist, Tore zu erzielen, ist hier nicht zielführend. Erst einmal kommt es auf die Streuung der Tore über die verschiedenen Gegner an, weil es nicht sinnvoll ist, einmal 8 und beim nächsten Mal kein Tor zu erzielen und blendet den Umstand aus, dass je nach Vorstellung des betreffenden Trainers in bestimmten Situationen auch einfach der Verwaltungsmodus eingeschaltet wird.
Darüber hinaus blendet der vermeintliche Ansatz auch aus, dass es am Ende ganz nach Art der alten Fussballweisheit darauf ankommt, einen Treffer mehr zu erzielen als der Gegner. Was auch bedeutet, systematisch Gegentore zu vermeiden (Gegentreffer sind in einem Fehlerspiel ja gar nicht zu vermeiden, allerdings ist die Erwartung zu minimieren). Ergo ist es ganz neutral betrachtet schon mal die falsche Frage, wie eine "Wahrscheinlichkeit" erhöht werden kann, Tore zu erzielen.

Und das ist dann allerdings auch schon wieder - meiner Meinung nach - Nagelsmann fast in einer nutshell. Er konnte vermeintlich auch "nachweisen", dass Lewandowski mehr oder weniger der springende Punkt für die Vorstellung gegen Villareal war. Was dann dazu führte, dass man den Gedanken aufnahm, Lewandowski tatsächlich zu verkaufen. Ein teurer Spaß. Aber eine Sichtweise, die sicherlich gut begründet war und die man auch vertreten kann. Also auch erst einmal neutral.

Aber der gute Herr, so weit hier richtig wiedergegeben, stellt einen Sachverhalt falsch dar. Guardiola hasst es in der Tat meist, Bälle zu verlieren. Guardiola ist aber auch der erste, der alles versucht und die ganze Mannschaft darauf hetzt, den Ball direkt wiederzugewinnen. Etwas systematischer allerdings als Nagelsmann und Konsorten. Denn im Gegensatz zu dem, was der Kicker - wohl als Auftragsarbeit - an Guardiola vermeintlich monieren konnte, "Konteranfälligkeit", verknüpft nun ausgerechnet Guardiola die schnelle Ballrückeroberung mit Konterabsicherung. Das, was wir seither nie wieder gesehen haben.

Gerade den letzten Punkt, direkte Rückeroberung - hier aber durch die ganze Mannschaft - hat Guardiola in München geradezu perfekt entwickelt. Das hatte hier noch niemand gesehen.


Pep's Fussball basierte halt auch darauf, die Fehlerquote so gering bzw. so planbar wie möglich zu machen. Hoher Ballbesitz, sicheres Passspiel, sehr klare Positionierung und, wie du schon richtig gesagt hast, schnelle Rückgewinnung. Das war und ist für mich, kurzgefasst, der "perfekte" Fussball (Wenn es den einen gibt; ist vielleicht auch Geschmackssache), da er für mich die pure Dominanz ausstrahlt und dazu die sicherste Variante ist, gegenüber dem Umschaltspiel wie auch das Nagelsmannsche Chaos, Punkte in der Liga zu bekommen wie auch zu erspielen, da er dir durch diese erdrückende Dominanz halt gegen 80 - 90% der Mannschaften am besten zum Erfolg führt.
Wir haben zwar damals weniger Tore erzielt als Team wie die letzten Jahre, haben aber kaum welche kassiert. Dadurch war unsere Tordifferenz nicht schlechter bzw. sogar besser. Somit war es brutal schwer für den Gegner überhaupt gegen uns ein Tor zu erzielen, wie es ja heute bei Man City der Fall ist.

Dieser Fussball, auch wenn dieser nicht bis in die Perfektion eines Pep heranreichen würde, muss wieder bei uns eingefügt und wieder das Markenzeichen werden. Wir haben mit dem Umstieg auf das Umschaltspiel bis hin zum Chaos Fussball analog dazu auch mehr Chaos im Verein erhalten, weil unser Fussball nicht mehr so planbar wurde. Er war vielleicht ereignisreicher und es war mehr Aktion dabei, aber ich habe den Spielstil trotz der Erfolge, besonders unter Flick, nie gemocht und werde diesen auch nie mögen. Wir brauchen nicht den schönsten und aktionreichsten Fussball, sondern der uns auf Dauer die Punkte in der Liga sichert. Dies zeigt jetzt auch Leverkusen perfekt, wie es geht und wir wir in Zukunft wieder spielen müssen.

Deshalb steht für mich Tuchel auch gar nicht zur Debatte, auch nicht nach solch ein Spiel. Diese Spiele hatten wir auch in den letzten Jahren und solche Ergebniss sind halt noch auf diesen Chaosfussball zurück zu führen.
Warum?
Weil der Kader kaum Veränderung zur letzten Saison erhalten hat. Mit Laimer kam sogar noch ein Spieler dazu, der kaum zum Fussballstil von Tuchel passt und dieser musste sogar noch passende Fussballer sogar ziehen lassen (Cancelo). Dazu ist der Kader viel zu klein und es fehlen noch wichtige Bausteine im Kader, um den Umbruch weiter vorzuführen (6er, spielstarke MF-Spieler, spielstarke RV/IV).

Ich hoffe, dass auf Tuchel weiter gesetzt wird und der Kader dahingegen umgebaut wird. Und mit den Verpflichtungen von Zaragoza und Irankunda, wie auch den Gerüchten um Wirtz, Zubimendi, Palhinha und Araujo geht es definitiv in die richtige Richtung.


Also entweder habe ich deinen Post nicht verstanden oder du hast dich hier ziemlich vertan. Du wünscht dir doch den Fußball zurück, den wir unter Pep gespielt haben? Dies würde bedeuten, dass wir technisch deutlich besser werden müssen und vor allem, dass unser Passspiel deutlich besser werden muss. Die Pässe müssen schärfer und präziser kommen. Zaragoza, Irankunda und Palhinha haben alle ihre Stärken, zu denen gehört aber ganz sicher nicht das Passspiel. Daher hoffe ich auch, dass wir Zubimendi im Winter schon holen und die Finger von Palhinha lassen. Und ja, ich möchte diesen dominanten und sicheren Fußball auch wieder zurück. Alle haben damals geschmunzelt, als Pep sagte, er wünsche sich 100 Dantes, heute wäre ich schon froh, 2 davon zu haben. Dante wäre aktuell absoluter Stammspieler und Abwehrchef bei uns. Upamecano kann ein guter sein, ist aber immer wieder für Aussetzer gut, gestern auch für eine ganze Serie an Aussetzern.
Kim ist in meinen Augen ein Transferflopp, ich mag seine Spielweise nicht, finde sein Passspiel unterirdisch und werde mit ihm einfach nicht warm. Ich hoffe auf eine schnelle Genesung von de Ligt, der jetzt auch nicht die beste Spieleröffnung hat, aber bei ihm habe ich immer das Gefühl, er führt die anderen und verteidigt nahezu fehlerfrei. Er ist ein Typ!
Die Frage ist ja, ob Tuchel zu genau diesem Fußball überhaupt hin will, denn seine Forderung nach einem echten 6er spricht m.E. nicht dafür bzw es spricht nicht dafür, dass er mit Palhinha einverstanden ist. Gegnerisches Pressing überwindest du mit Palhinha noch weniger als mit Kimmich oder Goretzka. Dies ist auch der Grund, warum ich Zubimendi bevorzuge, der in meinen Augen ein zweikampfstarker Stratege mit guter Technik ist.
Sane, der eine verdammt gute Saison spielt, wäre übrigens für den Pep-Fußball auch weniger prädestiniert, da das Passspiel auch nicht zu seinen Stärken gehört und er auch viele Ballverluste hat.
Mazraoui, der von vielen hier als Schwachstelle ausgemacht ist, wäre für den Pep-Fußball übrigens noch einer der geeigneteren Spieler.
Und eine weitere Frage, die ich mir stelle, ist, warum Tuchel, wenn er diesen Fußball spielen lassen möchte, nicht alles daran gesetzt hat, Cancelo zu halten? Wenn man jetzt mal mit einigen Transfers spielt, müsste dies dann in etwa so aussehen:

---------------------Kane---------------------
Musiala-----------------------------Coman
--------------------Wirtz----------------------
------Kimmich-----Zubimendi-----------
Cancelo-----??------de Ligt---Mazraoui
--------------------Neuer--------------------

Dadurch, dass man wegen mehr Spielkontrolle und Dominanz Sane rauslässt, macht man sich automatisch angreifbar, da Sane ja trotzdem einer der besten Spieler im Kader ist. Das wäre halt schon recht schwierig.


Ich sehe das komplett so wie du. Mir ging es um die Aufzählung der Spieler darum, dass wir insgesamt nach einem besseren Profil suchen. Wir suchen mit Araujo einen spielstarken IV/RV und mit Zubimendi einen spielstarken 6er wie auch mit Zaragoza ein Typ Ribery, der als Spanier sicherlich ein sauberes Passspiel besitzt.

Tuchel wir aber nicht komplett nur auf den Pep Weg agieren. Das erwarte ich auch nicht. Deswegen müssen wir den Kader wieder eine bessere Balance geben, also mehr auf technisch starke Spieler setzen, die ein sauberes Passspiel besitzen.
Palhinha wäre halt für die defensive Stabilität enorm wichtig.

Es ist halt die Frage, reicht eine tiefere Positionierung eines Zubimendi aus, um unsere Absicherung vor der Abwehr zu verbessern oder muss dort ein defensiver Abräumer agieren. Da befürchte ich ehrlicherweise doch, dass wir mit Zubimendi nicht unsere Probleme lösen würden. Falls doch, würde aber der Spanier mit seinem Skillset deutlich besser passen. Rodri bspw. ist ja auch bei weitem kein Abräumer.

Mir geht es darum, dass diese Gnabry's, Davies's etc. weniger werden müssen im Kader und mehr die technisch starken Spieler im Kader Platz nehmen müssen.

Ein Cancelo wurde aus finanziellen Gründen nicht verpflichtet. Das hatte Tuchel so mitgeteilt und gesagt, er hätte ihn gerne behalten.

Mazraoui passt auch gut zum dominanten Fussball, hat aber große Probleme körperlich dagegen zu halten.


Zubimendi sehe ich etwas zweikampfstärker als Kimmich mit besserem Passspiel und besserer Kreativität. Und, was sehr wichtig ist, er scheint äußerst diszipliniert zu sein, hält seine Position und macht nicht ständig Dinge, für die er auf seiner Position nicht verantwortlich ist. Daher sehe ich ihn als absoluten Problemlöser und dank der AK von 60 Mio im Bereich des Möglichen. Ohne diese AK wäre er vermutlich ein potentieller 100 Mio-Transfer nach PL-Maßstäben. Gestern in der Anfangsphase konnte man wieder gut sehen, dass wir ratlos und machtlos sind, wenn der Gegner uns unentwegt presst. Wenn man solche Phasen verhindern kann, dann läuft so ein Spiel auch anders und es macht sich keine Verunsicherung breit.

Hinzu kommt, dass ich nicht finde, dass wir diese Saison viele Gegentore bekommen haben, weil ein reiner DM gefehlt hat, sondern eher, weil wir Fehler im Aufbau gemacht haben. Die meisten Spiele hat unser ZM diszipliniert gespielt.


Nach deiner Beschreibung wäre ich dann ebenfalls für Zubimendi. Er würde auch vom Alter und der dazugehörigen Ablöse auch besser passen als Palhinha.


Palhinha muss im Winter kommen, Zubimendi im Sommer eine Möglichkeit. Eine weitere Halbrunde mit Kimmich und Goretzka ohne Alternativen darf es nicht geben mit den Ansprüchen von Bayern.


Und warum nicht Zubimendi im Winter holen? Ich glaube kaum, dass wir beide für 130 Mio holen werden. Und die AK gilt jederzeit in den Verträgen in Spanien.


Weil er nicht kommen wird und mMn einem Kimmich auch sehr ähnlich ist. Beide wird im DM wird sehr schwer. Man braucht mMn erstmal einen anderen Typ, einen der gestern gegeb einen Marmoush erstmal direkt eine Mauer aufbaut, bevor dieser sich gegen X Spielern behaupten kann. Der hat den Ball oder der Soieler liegt auf dem Boden. Wie oft war gestern es der Fall, daß dieser durchschnittlicher Spieler gegen unsere ZM sich behauptet und den Pass in die Schnittstelle spielt. Jedes Mal wurde es gefährlich. Jedesmal wenn es gefährlich wurde, fiel auch ein Tor.

Bayern hat gestern das Spiel durch das Mittelfeld verloren. Im Aufbau zu viele Fehler und falsche Lösungen, nach hinten offen und behäbig, ohne Griff uns Biss. Und genau das wollte Tuchel haben in Person einer Holding 6. Einen der Physisch dagegenhalten kann. Eben einen wie Palhinha.


Wir haben das Spiel einzig wegen individueller Fehler verloren, hautpsächlich durch Upa, Kim und Mazraoui. Egal, wer da auf der 6 gespielt hätte, es hätte nichts geändert.


Du hast hinter Kim das „mich“ vergessen. Wir haben das Spiel wegen individueller Fehler verloren, hauptsächlich durch Upa, Kimmich und Mazraoui.

Kimmich hat 1 Gegentor zu verantworten durch einen grauenhaften Fehlpass, ja, aber Kim führte teilweise grauenhafte Zweikämpfe und sein Stellungsspiel war ebenfalls schlecht. Genau wie Upamecano. Hinten hat nichts zusammengepasst Samstag, keine Abstimmung, keine Zuordnung und dazu Fehler über Fehler.


Dieses Spiel wird intern zwangsläufig zur Frage führen, woran diese Leistungsschwankungen und mangelnde defensive Stabilität denn liegen.

Sind die Spieler überspielt? Kann eigentlich nach 10 Tagen Pause nicht sein.

Freund und TT werden sich genau überlegen müssen, wie gross ein möglicher Umbruch ausfallen muss. Es kann nicht nur alleine am kleinen Kader liegen. Upamecano scheint für grosse Spiele nicht gemacht bzw sich zu leicht mental aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen, wenn es nicht löuft. Ohne de Ligt fehlt ein klarer Abwehrchef. Upamecano oder Kim sind das nicht. Nicht ohne Grund wird ein IV gesucht. Ich würde nicht ausschließen, dass man zur Entschuldigung kommt, dass man Upamecano abgeben kann, weil der auf Topniveau mental nicht stabil genug ist.

Vielleicht sind auch nur keine Anpassungen notwendig um den Sand aus dem Getriebe zu bekommen. Sieht man Stiller und Xhaka beim Topspiel gestern zu, fehlt so eine Spielerfigur im ZM der Bayern. Jd, der sich im ZM permanent Richtung Ball orientiert und auch unter grossem Druck zum Anspiel bereit ist, weil der sich per one touch aus diesen Situationen befreien kann. Das 1:1 war durch Xhaka genauso initiiert worden.
Thomas Tuchel |#10610
11.12.2023 - 07:27 Uhr
Zitat von Mirwurscht
Zitat von Joppiesauce

Zitat von Koenich

Zitat von Joppiesauce

Zitat von Koenich

Zitat von levgehtweiter

Zitat von Joppiesauce

Zitat von Triplefeld

Zitat von Joppiesauce

Zitat von Triplefeld

Zitat von Alaba__27

Quelle: x.com
Ulreich on Thomas Tuchel: "He's a very, very good coach. The way he communicates in the team, his tactical knowledge, everything is at a very high level. He took us at a step forward since last spring. For him it wasn't an easy situation when he first joined. There were no automatisms that are normally expected at FC Bayern. It was tough, but he solved it well. In a short time, he had the challenge to change everything so we get back on track as quickly as possible"
Ein Schlag ins Gesicht für alle Nagelsmann-Fanboys.



Da wird von den üblichen Usern nix kommen. Die werden die Aussage tot schweigen


Welche Automatismen sind denn gemeint? Ich hab nicht allzu viele Spiele gesehen, aber mir sind da jetzt keine wirkliche Spielzüge aufgefallen.



Frag die Spieler. Die werden es dir beantworten können


Bin halt kein akkreditiert Sportjournalist der die Möglichkeit hätte, daher frag ich ja auch euch. Ihr habt doch sicherlich die meisten Spiele gesehen und solltet daher imstande sein, aufzuschlüsseln welche Automatismen gemeint sind und was sich genau zum Fußball zuvor verändert hat.


Würde mich auch interessieren. Die Automatismen mit denen Stand jetzt drei, und wenn Dortmund nicht so dämlich wäre, vier Titel verspielt worden sind? Solved in a short time? Get back on track as quickly as possible? tongue Erstaunlich, wie viel Nachsicht hier mit Tuchel geübt wird und nach 9 Monaten immer noch JN verantwortlich sein soll. Der ist angreifbar nach den völlig vermurksten Auftritten der NM. Aber nicht dafür wie Bayern unter TT spielt. Dass man Kimmich und Goretzka nicht auf die 6 stellt hat mittlerweile außer Kimmich, Goretzka, Nagelsmann und Tuchel jeder eingesehen.


Warum du Tuchel dazu zählst ist eigenartig, ist er doch der der Kimmich nicht als 6er sieht und darüber hinaus gerne einen 6er verpflichtet hätte.
Der Tuchel der auch gerne einen Walker (RV oder gerne auch RAV) verpflichte hätte.
Der Tuchel der mal wieder auf den Aussen gerne überlaufen lässt.
Der Tuchel der die Aussenspieler durch kurze Doppelpässe freispielen lässt. (siehe Dortmund)
Der Tuchel der Konterfussball spielen lässt.
Der Tuchel kann das schon. Der will das schon.
Es liegt halt oft, in den letzten Jahren, an der Motivation, der intrisichen Motivation. Nicht umsonst die peinlichen Auftritte im Pokal und manchen Ligaspielen.
Soll ich das verurteilen? Nach gefühlt endlosen Meisterschaften in Folge?
Ja, das mach ich. Aber mit welcher Berechtigung als Couchfussballer und Couchtrainer?


Dieses Geschwafel das ein Kimmich nichts auf der 6er Position verloren hat, ist doch nichts außer eine Ausrede die man spielt, wenn das Spiel mal nicht so läuft wie erhofft.

Kimmich gehört zu den stärksten Bayern spielern der letzten 10 Jahre. Als RV und als 8er hat er die selben stärken und die selben schwächen. Seine stärke ist, das er eine unglaubliche verstärkung für das Offensivspiel und selbst als RV hat er für viele Vorlagen und preassisst gesorgt. Seine Schwäche ist nunmal die Defensiv arbeit und das war auf RV genauso wie jetzt als 8er. Hier kommt aber der Trainer ins Spiel und gerade von jemandem wie Tuchel, erwarte ich, das er da Lösungsansätze aufweist.

Ich verfolge seit 20 Jahren Fußball sehr intensiv und es gab etliche Trainer in den unterschiedlichsten Ligen ähnliche Probleme, das man ein Spieler hat er bestimme Qualitäten mitbringt.. dann musst du halt dafür sorgen, das jemand anderes den Raum besetzen, wenn Kimmich sich ins offensivspiel einschaltet.

Den Tuchel den ich noch aus Mainzer und Dortmunder Zeit kannte, war stehts jemand, der viele Ideen hatte und Dinge ausprobiert hat... in München finde ich sein Fußball sehr langweilig... Keine Ahnung ob das schon in England begonnen hat, aber ich sehe kaum unterschiedliche und neue Ideen bei Tuchel...


Wenns ma nur Geschwafel wäre...

Als 6er darf man so eine Pass wie gestern, vor einem zugeben X-ten, Gegentor nicht spielen. Er muss als 6er wissen, das so ein kapitaler Fehlpass, im heutigen Fussball,gegen ein angefixten Gegner nicht geht.
Da muss man Geduld haben. (bertifft nachtürlich auch die IV´s)
Aber meinetwegen kann er ruhig 6er beiben, müssn wir halt einen 4er (Libero) verpflichten.Cool

Der pass darf gar nicht passieren, egal wer den spielt, aber man muss auch sagen, das Frankfurt so gut wie alle Passwege in die Offensive zugestellt hatte.

Die Frankfurter haben quasi eine Mauer zwischen eurer Abwehr und der Offensive errichtet.. Gefühl ging jeder Ball aus der Abwehr an Kimmich und der musste dann erstmal einen Spieler finden der frei stand. Gerade wenn der Gegner einen so aus dem Spiel nehmen möchte, muss man sich mehr anbieten und vorallem auch bewegen.


Ist aus meiner Sicht nicht verkehrt. Wir sind schön langsam wieder an dem Punkt, an dem sich alle nach vorne orientieren und nicht dafür interessieren, wie es dem Ballführenden grad so geht. Kimmich fordert zumindest den Ball, Goretzka senkt das Haupt und trabt nach vorne, Choupo nimmt eigentlich so gar nicht richtig am Spiel teil, sondern erschrickt eher, als er sieht, dass der Ball in seine Richtung kommt. Ballrochaden kann unser Sechser nur mit den Innenverteidigern spielen und das mittlerweile seit eh und je. Dass es einen Charakter wie Kimmich dann irgendwann im Fuß juckt und er den Ball blind nach vorne spielt, ist nicht schön und natürlich ihm anzulasten, aber halt auch ein Ergebnis dessen, was um ihn rum passiert.

Eine Verbesserung erhoffe ich mir durch die Rückkehr von Musiala und der Aufstockung des Mittelfelds auf drei statt zwei Spieler. Aber das einfache Austauschen des Sechsers wird nicht auf Knopfdruck den erwünschten Effekt erzielen.


Kane könnte man noch rausnehmen, der holt sich die Bälle ja auch mal tieferen ab, den haben die Frankfurter aber auch gut in Deckung genommen. Das Choupo im Spiel war hat mit Sicherheit nicht geholfen... Das Mittelfeld war dann einfach zu schwach besetzt...

Auch wenn Musiala noch nicht alles gelingt, eine Sache kann er gefühlt immer und das ist mindestens einen Spieler stehe lassen. In solchen Spielen wäre er Goldwert gewesen.
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