| Geburtsdatum | 29.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | England |
Thomas Tuchel
23.03.2023 - 22:39 Uhr
19.02.2024 - 21:24 Uhr
Ich möchte nicht respektlos gegenüber Tuchel sein, da er weiterhin Bayern-Trainer ist. Aber das ist hier ja auch ein Fan-Forum, kein journalistisches Medium und alles nicht so ernst. Daher drope ich mal paar Namen für eine Interimslösung, die noch nicht gefallen sind:
Scholl
Klinsmann
Labbadia
Walter
"Egal wo der Immobile hingeht, Josh, er spürt deinen Atem, er spürt deinen Atem!"
Scholl
Klinsmann
Labbadia
Walter
"Egal wo der Immobile hingeht, Josh, er spürt deinen Atem, er spürt deinen Atem!"
19.02.2024 - 21:26 Uhr
Quelle: twitter.com
The name of Sebastian Hoeneß has also been discussed at FC Bayern. The nephew of Uli Hoeneß would be a topic in the summer at the earliest
19.02.2024 - 21:27 Uhr
Zitat von suarez04
Wenn ein Zidane an der Seitenlinie steht, ist das schon was anderes als ein Flick,Nagelsmann und eben auch ein Tuchel, die nunmal nicht einen Legendenstatus haben. Und so wie ich das sehe, ist Zidane ist auch kein Typ, der taktikbesessen ist sondern seinen Spielern die Freiheit auf dem Platz gibt.
Alonso wäre natürlich die Ideallösung aber wenn es nicht klappt, sollte man es mit Zidane versuchen.
Wenn ein Zidane an der Seitenlinie steht, ist das schon was anderes als ein Flick,Nagelsmann und eben auch ein Tuchel, die nunmal nicht einen Legendenstatus haben. Und so wie ich das sehe, ist Zidane ist auch kein Typ, der taktikbesessen ist sondern seinen Spielern die Freiheit auf dem Platz gibt.
Alonso wäre natürlich die Ideallösung aber wenn es nicht klappt, sollte man es mit Zidane versuchen.
Zidane steht doch nur für Heldenfussball, nur das es in München keine Heros ala Ronaldo gibt.
Seine zweite Amtszeit ohne Ronaldo war doch komplett bieder.
Dazu spricht er die Sprache nicht.
Zidane, Conte. Wäre der nächste Fail mit Ansage.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tuchelfcb2702 am 19.02.2024 um 21:30 Uhr bearbeitet
19.02.2024 - 21:29 Uhr
Zitat von Darjia
Nur mit dem Unterschied, dass Pep damals Führungsspieler hatte, die die Bezeichnung nicht nur spazieren getragen haben, sondern mit Leben erfüllt haben. Heute haben wir Möchtegernführungsspieler wieder Goretzka und Kimmich, die seit Jahren beweisen, dass sie diese Rolle nicht ausfüllen können.
Zitat von PhilzuNeide
Ein Pep Guardiola hatte gefühlt immer die halbe IV im Lazarett, was dann dazu führte, dass der junge Kimmich auf einmal Stamm-IV war. Von den Verletzungen von Robbery, Thiago oder Schweini mal abgesehen. Ein Weltklassetrainer schafft es so ein stabiles Gerüst aufzubauen, dass selbst mehrere Ausfälle gut kompensiert werden können.
Zitat von Darjia
Wie soll denn ein Trainer eine Mannschaft besser machen, wenn ständig wichtige Spieler verletzt ausfallen oder auf völlig femden Positionen spielen müssen? Die aktuelle Situation auf RV ist doch bezeichnend.
Zitat von Sosa2009
Genau das ist es ja. Erfolge können einen zu einem guten Trainer machen, von mir aus. Erfolge hatten aber auch schon so Eintagsfliegen wie Di Matteo oder Hansi Flick. Aber wirkliche Weltklassetrainer macht doch aus, dass ihre Mannschaften über Jahre einen konstant erfolgreichen Fußball spielen und nicht mal nur ein Jahr mit Dusel einen Titel abgreifen. Bei Weltklassetrainern würde man eine spielerische oder taktische Weiterentwicklung der Mannschaft erwarten. Man würde erwarten, dass Mannschaften besser spielen würde als die Summe ihrer Teile. Lange konnte Tuchel diesen Zustand nie etablieren, bei uns sogar niemals.
Zitat von LetsGoal
Diese Frage stelle ich mir eben auch und das, wie weiter oben beschrieben, nicht erst, seit Tuchel bei Bayern ist.
Wie gesagt, Tuchel muss ja kein völliger Totalausfall sein. Es ist einfach so, dass einige dachten, es handele sich hier wirklich um ein absolutes Mastermind und einen Weltklasse-Trainer, eine etwas kühlere Version von Pep. Dem ist aber nicht so.
Mir ist die Saison 16/17 (seine zweite bei uns) besonders in Erinnerung geblieben, weil es Jahr 1 nach Hummels, Gündogan, Mkhitaryan war, man sich also in dem Sommer 2016 gefühlt nochmal von Klopp getrennt hat. Und der Fußball in 16/17 war oft so grottig. Ich erinnere mich vor allem an eine Niederlage in Darmstadt, als ein Dzenis Burnic (seinerzeit ein klasse Jugendspieler auf der 6) auf einmal als LIV sein Bundesligadebüt gegeben hat und man gespielt hat, als wäre man am Ende einer harten Saison-Vorbereitung.
Also kurzum, diese Lethargie, und auch das sogenannte "Mentalitätsproblem", dass wir immer wieder unerklärlicherweise gegen schwächere Gegner keine Leistung bringen. Das hat sich insbesondere in Tuchels zweiter Saison etabliert.
Und nochmal: Ich spreche ihm nicht ab, dass er eine Intelligenz in Bezug auf den Sport mitbringt, als Trainer etwas kann und auch hier und da mal in der Lage ist, als Coach ein großes Spiel zu gewinnen. Im CL-Finale gegen Bayern war es jetzt übrigens auch nicht so, dass Bayern 12:0 hätte gewinnen können, wenn ich mich recht erinnere. Aber dennoch, das, was einige in ihm sehen, dass er potentiell ein Top-3- oder 5-Trainer der Welt sein kann, das ist mEn einfach eine Illusion. Das Schlagwort "CL-Sieger" konnte man eine Zeit nutzen, um diese aufrecht zu erhalten. Aber wenn das wirklich ein Argument sein soll, dann kann Bayern ja als nächstes Roberto Di Matteo verpflichten.
Zitat von PauTorres
Was macht er denn herausragend und was macht ihn zu einem "exzellenten Trainer"? Fass es bitte in Worte. Wie macht er einen Verein besser? Wie macht er einzelne Spieler besser?
Wieso wird er immer wieder gefeuert, obwohl er doch so herausragend und exzellent ist?
Zitat von risery7
Wie oft hat Paris davor und danach trotz Neymar/Messi/Mbappé das CL-Finale erreicht?
Mit Chelsea hat er es in kürzester Zeit geschafft, eine nicht funktionierende Mannschaft in die Spur zu bekommen und das CL-Finale gegen Peps City vollkommen zu kontrollieren - hochverdienter Sieg. Auch die HF-Partien gegen Real (!) waren sehr dominant.
In Dortmund hat er sehr gute Arbeit geleistet, da waren andere Gründe für die Trennung ausschlaggebend.
Für mich ist er ein herausragender Trainer. Daran wird auch diese Phase überhaupt nichts ändern. Man muss seine pragmatische Herangehensweise nicht mögen, kann ihn als Menschen unsympathisch finden und sehen, dass er nicht zum Verein passt. Wer aber in frage stellt, dass TT ein exzellenter Trainer ist, ist m. E. völlig ahnungslos.
Zitat von PauTorres
CL Finale (leichtester Weg aller Zeiten) verloren, trotz Neymar, Mbappé, di Maria, usw. usf. Entlassen.
Glücklicher CL nachdem er erst zur Rückrunde übernommen hatte. Danach hat er nur enttäuscht. Entlassen.
Bonus: Bei Dortmund wurde er auch entlassen.
Spoiler: Bei Bayern wird er auch entlassen.
Wenn jemand immer wieder gefeuert wird, ist er dann ein gut in dem, was er macht?
Zitat von Wiesenlooser
Klar gescheitert mit CL Titel bei Chelsea und CL Finale bei PSG. wie kann man nur so einen Schwachsinn schreiben?
Zitat von PauTorres
Und Tuchel ist nach Mainz überall gescheitert. Tuchel ist Kovac bei größeren Vereinen. Auch hier wünschen sich die Fans, dass er geht.
Ich würde noch die Dünnhäutigkeiten als Parallele anfügen.
Zitat von Wiesenlooser
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
Zitat von Nightflash
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Zitat von Sosa2009
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Zitat von Dt-Franzose
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Zitat von LetsGoal
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
Und Tuchel ist nach Mainz überall gescheitert. Tuchel ist Kovac bei größeren Vereinen. Auch hier wünschen sich die Fans, dass er geht.
Ich würde noch die Dünnhäutigkeiten als Parallele anfügen.
Klar gescheitert mit CL Titel bei Chelsea und CL Finale bei PSG. wie kann man nur so einen Schwachsinn schreiben?
CL Finale (leichtester Weg aller Zeiten) verloren, trotz Neymar, Mbappé, di Maria, usw. usf. Entlassen.
Glücklicher CL nachdem er erst zur Rückrunde übernommen hatte. Danach hat er nur enttäuscht. Entlassen.
Bonus: Bei Dortmund wurde er auch entlassen.
Spoiler: Bei Bayern wird er auch entlassen.
Wenn jemand immer wieder gefeuert wird, ist er dann ein gut in dem, was er macht?
Wie oft hat Paris davor und danach trotz Neymar/Messi/Mbappé das CL-Finale erreicht?
Mit Chelsea hat er es in kürzester Zeit geschafft, eine nicht funktionierende Mannschaft in die Spur zu bekommen und das CL-Finale gegen Peps City vollkommen zu kontrollieren - hochverdienter Sieg. Auch die HF-Partien gegen Real (!) waren sehr dominant.
In Dortmund hat er sehr gute Arbeit geleistet, da waren andere Gründe für die Trennung ausschlaggebend.
Für mich ist er ein herausragender Trainer. Daran wird auch diese Phase überhaupt nichts ändern. Man muss seine pragmatische Herangehensweise nicht mögen, kann ihn als Menschen unsympathisch finden und sehen, dass er nicht zum Verein passt. Wer aber in frage stellt, dass TT ein exzellenter Trainer ist, ist m. E. völlig ahnungslos.
Was macht er denn herausragend und was macht ihn zu einem "exzellenten Trainer"? Fass es bitte in Worte. Wie macht er einen Verein besser? Wie macht er einzelne Spieler besser?
Wieso wird er immer wieder gefeuert, obwohl er doch so herausragend und exzellent ist?
Diese Frage stelle ich mir eben auch und das, wie weiter oben beschrieben, nicht erst, seit Tuchel bei Bayern ist.
Wie gesagt, Tuchel muss ja kein völliger Totalausfall sein. Es ist einfach so, dass einige dachten, es handele sich hier wirklich um ein absolutes Mastermind und einen Weltklasse-Trainer, eine etwas kühlere Version von Pep. Dem ist aber nicht so.
Mir ist die Saison 16/17 (seine zweite bei uns) besonders in Erinnerung geblieben, weil es Jahr 1 nach Hummels, Gündogan, Mkhitaryan war, man sich also in dem Sommer 2016 gefühlt nochmal von Klopp getrennt hat. Und der Fußball in 16/17 war oft so grottig. Ich erinnere mich vor allem an eine Niederlage in Darmstadt, als ein Dzenis Burnic (seinerzeit ein klasse Jugendspieler auf der 6) auf einmal als LIV sein Bundesligadebüt gegeben hat und man gespielt hat, als wäre man am Ende einer harten Saison-Vorbereitung.
Also kurzum, diese Lethargie, und auch das sogenannte "Mentalitätsproblem", dass wir immer wieder unerklärlicherweise gegen schwächere Gegner keine Leistung bringen. Das hat sich insbesondere in Tuchels zweiter Saison etabliert.
Und nochmal: Ich spreche ihm nicht ab, dass er eine Intelligenz in Bezug auf den Sport mitbringt, als Trainer etwas kann und auch hier und da mal in der Lage ist, als Coach ein großes Spiel zu gewinnen. Im CL-Finale gegen Bayern war es jetzt übrigens auch nicht so, dass Bayern 12:0 hätte gewinnen können, wenn ich mich recht erinnere. Aber dennoch, das, was einige in ihm sehen, dass er potentiell ein Top-3- oder 5-Trainer der Welt sein kann, das ist mEn einfach eine Illusion. Das Schlagwort "CL-Sieger" konnte man eine Zeit nutzen, um diese aufrecht zu erhalten. Aber wenn das wirklich ein Argument sein soll, dann kann Bayern ja als nächstes Roberto Di Matteo verpflichten.

Genau das ist es ja. Erfolge können einen zu einem guten Trainer machen, von mir aus. Erfolge hatten aber auch schon so Eintagsfliegen wie Di Matteo oder Hansi Flick. Aber wirkliche Weltklassetrainer macht doch aus, dass ihre Mannschaften über Jahre einen konstant erfolgreichen Fußball spielen und nicht mal nur ein Jahr mit Dusel einen Titel abgreifen. Bei Weltklassetrainern würde man eine spielerische oder taktische Weiterentwicklung der Mannschaft erwarten. Man würde erwarten, dass Mannschaften besser spielen würde als die Summe ihrer Teile. Lange konnte Tuchel diesen Zustand nie etablieren, bei uns sogar niemals.
Wie soll denn ein Trainer eine Mannschaft besser machen, wenn ständig wichtige Spieler verletzt ausfallen oder auf völlig femden Positionen spielen müssen? Die aktuelle Situation auf RV ist doch bezeichnend.
Ein Pep Guardiola hatte gefühlt immer die halbe IV im Lazarett, was dann dazu führte, dass der junge Kimmich auf einmal Stamm-IV war. Von den Verletzungen von Robbery, Thiago oder Schweini mal abgesehen. Ein Weltklassetrainer schafft es so ein stabiles Gerüst aufzubauen, dass selbst mehrere Ausfälle gut kompensiert werden können.
Nur mit dem Unterschied, dass Pep damals Führungsspieler hatte, die die Bezeichnung nicht nur spazieren getragen haben, sondern mit Leben erfüllt haben. Heute haben wir Möchtegernführungsspieler wieder Goretzka und Kimmich, die seit Jahren beweisen, dass sie diese Rolle nicht ausfüllen können.
Kommt überdies auch auf die Reihenfolge an...kann man mit weitestgehend voller und fitter Kapelle Automatismen entwickeln und muss dann improvisieren, Verletzungen kompensieren etc. oder muss man schon in der Findungsphase basteln? Hinzu hat Pep ein Team übernehmen können, das voller Selbstbewusstsein strotzte und die genannten Führungsspieler und Leistungsträger en masse hatte...kaum vergleichbare Szenarien...
19.02.2024 - 21:31 Uhr
Servus aus dem Frankenland
Ich halte Tuchel weiterhin für einen guten Trainer, aber vielleicht passt die Kombination mit eurem FCB einfach nicht. Meine Frage wäre, hättet ihr einen Potentiellen Interims Trainer aus den eigenen Reihen (u23, u19, etc.) bis zum Sommer, falls Tuchel entlassen wird? Eventuell sogar jemand mit Potenzial? Grüße
Ich halte Tuchel weiterhin für einen guten Trainer, aber vielleicht passt die Kombination mit eurem FCB einfach nicht. Meine Frage wäre, hättet ihr einen Potentiellen Interims Trainer aus den eigenen Reihen (u23, u19, etc.) bis zum Sommer, falls Tuchel entlassen wird? Eventuell sogar jemand mit Potenzial? Grüße
19.02.2024 - 21:32 Uhr
Zitat von Disperadun
Fakt ist, dass auch ein anderer Trainer nicht garantiert, dass diese runtergewirtschaftete Truppe zwei Tore gegen Lazio schiesst ohne sich eins einzufangen. Fakt ist auch, dass selbst bei Weiterkommen gegen Lazio ein Einzug ins HF unwahrscheinlich, einer in Finale eher ausgeschlossen und ein CL Sieg noch unrealistischer ist als die Meisterschaft in der aktuellen Saison.
Die Obrigen werden rational bewerten, dass die Saison gelaufen ist und titellos bleiben wird; rein sportlich geht es um die Plätze 2-4, um mehr geht´s nicht.
Fakt ist auch, dass die FCB Führung sich nach dem Chaosjahr 2023 sehr gut überlegen muss, wie sie den Verein nach außen hin darstellt und ein erneuter Trainerrauswurf den ehemals best geführten Club im Weltfussball endgültig auf einen Haufen mit Chaos Clubs wie Chelsea, PSG und Manchester United werfen würde - und damit die Verpflichtung von Top Spielern und Top Trainern künftig nicht nur erschweren, sondern in Kombination mit vglws. beschränkten Mitteln fast unmöglich machen würde.
Sportlich ist doch die Messe für diese Saison seit gestern gelesen - jetzt geht´s um die Außenwirkung, die Seriösität, Professionalität und die Reputation des gesamten Vereins.
Zitat von Ill-be-back
Fakt ist, das man in den nächsten Tagen einen neuen Trainer präsentieren muss. Kann mir nicht vorstellen, das man mit Tuchel aus der CL im AF rausfliegen möchte und man nach der Saison einige Spieler mental reanimieren will. Dazu kann man Vertragsverlängerungen auch erstmal vergessen.
Fakt ist, das man in den nächsten Tagen einen neuen Trainer präsentieren muss. Kann mir nicht vorstellen, das man mit Tuchel aus der CL im AF rausfliegen möchte und man nach der Saison einige Spieler mental reanimieren will. Dazu kann man Vertragsverlängerungen auch erstmal vergessen.
Fakt ist, dass auch ein anderer Trainer nicht garantiert, dass diese runtergewirtschaftete Truppe zwei Tore gegen Lazio schiesst ohne sich eins einzufangen. Fakt ist auch, dass selbst bei Weiterkommen gegen Lazio ein Einzug ins HF unwahrscheinlich, einer in Finale eher ausgeschlossen und ein CL Sieg noch unrealistischer ist als die Meisterschaft in der aktuellen Saison.
Die Obrigen werden rational bewerten, dass die Saison gelaufen ist und titellos bleiben wird; rein sportlich geht es um die Plätze 2-4, um mehr geht´s nicht.
Fakt ist auch, dass die FCB Führung sich nach dem Chaosjahr 2023 sehr gut überlegen muss, wie sie den Verein nach außen hin darstellt und ein erneuter Trainerrauswurf den ehemals best geführten Club im Weltfussball endgültig auf einen Haufen mit Chaos Clubs wie Chelsea, PSG und Manchester United werfen würde - und damit die Verpflichtung von Top Spielern und Top Trainern künftig nicht nur erschweren, sondern in Kombination mit vglws. beschränkten Mitteln fast unmöglich machen würde.
Sportlich ist doch die Messe für diese Saison seit gestern gelesen - jetzt geht´s um die Außenwirkung, die Seriösität, Professionalität und die Reputation des gesamten Vereins.
Wieso sollte eine Entlassung Tuchels dazu führen, dass eine Verpflichtung von Top-Spielern oder Top-Trainern zukünftig erschwert wird? Jeder in diesem Geschäft weiß, dass der Trainer seinen Job verliert, wenn das Team deutlich unter seinen Fähigkeiten performt.
Wir hatten auch in der Vergangenheit einige Trainerwechsel, trotzdem sind international umworbene Spieler wie Kane oder de Ligt bei uns gelandet. Deine Behauptung kann man also getrost ins Reich der Fabeln verweisen.
Eine Saison Mitte Februar einfach abzuschenken, ist sicher kein Zeichen für einen professionell geführten Verein, eher das Gegenteil. Offenbar klappt es mit Tuchel überhaupt nicht. Also muss man ihn jetzt schnellstmöglich entlassen und wenn kein langfristiger Ersatz verfügbar ist, dann irgendeinen Interimstrainer anstellen, damit man zumindest bis Saisonende etwas Visibilität darüber erhält, welchen Spielern grundsätzlich die Qualität für einen Platz bei uns fehlt und welche sich nur von dem schlechten Lauf unter Tuchel anstecken lassen. Ansonsten wird das ein teurer Sommer, wenn man dann noch die falschen Spieler austauscht.
19.02.2024 - 21:33 Uhr
Würde dann auch keine preiswerte Sache. Wenn Tuchel gehen muss , geht doch auch ein Teil der Co Trainer.
Brazzo, Nagelsmann, Kahn, Tuchel und co . – locker ein halber Wirtz ?
Brazzo, Nagelsmann, Kahn, Tuchel und co . – locker ein halber Wirtz ?
19.02.2024 - 21:37 Uhr
Zitat von Baecka13
Servus aus dem Frankenland
Ich halte Tuchel weiterhin für einen guten Trainer, aber vielleicht passt die Kombination mit eurem FCB einfach nicht. Meine Frage wäre, hättet ihr einen Potentiellen Interims Trainer aus den eigenen Reihen (u23, u19, etc.) bis zum Sommer, falls Tuchel entlassen wird? Eventuell sogar jemand mit Potenzial? Grüße
Weißt du doch selbst, dass wir den haben. Die Frage ist, ob der Verein es so sieht. Rene Maric. Er wäre dann wohl auch der Erste, der durch kritische aber richtige Kommentare hier bei transfermarkt.de den Aufstieg zum Chef beim größten deutschen Verein geschafft hat. Servus aus dem Frankenland
Ich halte Tuchel weiterhin für einen guten Trainer, aber vielleicht passt die Kombination mit eurem FCB einfach nicht. Meine Frage wäre, hättet ihr einen Potentiellen Interims Trainer aus den eigenen Reihen (u23, u19, etc.) bis zum Sommer, falls Tuchel entlassen wird? Eventuell sogar jemand mit Potenzial? Grüße

Dieser Beitrag wurde zuletzt von rey 619 am 19.02.2024 um 21:39 Uhr bearbeitet
19.02.2024 - 21:38 Uhr
Zitat von Macca
Kommt überdies auch auf die Reihenfolge an...kann man mit weitestgehend voller und fitter Kapelle Automatismen entwickeln und muss dann improvisieren, Verletzungen kompensieren etc. oder muss man schon in der Findungsphase basteln? Hinzu hat Pep ein Team übernehmen können, das voller Selbstbewusstsein strotzte und die genannten Führungsspieler und Leistungsträger en masse hatte...kaum vergleichbare Szenarien...
Zitat von Darjia
Nur mit dem Unterschied, dass Pep damals Führungsspieler hatte, die die Bezeichnung nicht nur spazieren getragen haben, sondern mit Leben erfüllt haben. Heute haben wir Möchtegernführungsspieler wieder Goretzka und Kimmich, die seit Jahren beweisen, dass sie diese Rolle nicht ausfüllen können.
Zitat von PhilzuNeide
Ein Pep Guardiola hatte gefühlt immer die halbe IV im Lazarett, was dann dazu führte, dass der junge Kimmich auf einmal Stamm-IV war. Von den Verletzungen von Robbery, Thiago oder Schweini mal abgesehen. Ein Weltklassetrainer schafft es so ein stabiles Gerüst aufzubauen, dass selbst mehrere Ausfälle gut kompensiert werden können.
Zitat von Darjia
Wie soll denn ein Trainer eine Mannschaft besser machen, wenn ständig wichtige Spieler verletzt ausfallen oder auf völlig femden Positionen spielen müssen? Die aktuelle Situation auf RV ist doch bezeichnend.
Zitat von Sosa2009
Genau das ist es ja. Erfolge können einen zu einem guten Trainer machen, von mir aus. Erfolge hatten aber auch schon so Eintagsfliegen wie Di Matteo oder Hansi Flick. Aber wirkliche Weltklassetrainer macht doch aus, dass ihre Mannschaften über Jahre einen konstant erfolgreichen Fußball spielen und nicht mal nur ein Jahr mit Dusel einen Titel abgreifen. Bei Weltklassetrainern würde man eine spielerische oder taktische Weiterentwicklung der Mannschaft erwarten. Man würde erwarten, dass Mannschaften besser spielen würde als die Summe ihrer Teile. Lange konnte Tuchel diesen Zustand nie etablieren, bei uns sogar niemals.
Zitat von LetsGoal
Diese Frage stelle ich mir eben auch und das, wie weiter oben beschrieben, nicht erst, seit Tuchel bei Bayern ist.
Wie gesagt, Tuchel muss ja kein völliger Totalausfall sein. Es ist einfach so, dass einige dachten, es handele sich hier wirklich um ein absolutes Mastermind und einen Weltklasse-Trainer, eine etwas kühlere Version von Pep. Dem ist aber nicht so.
Mir ist die Saison 16/17 (seine zweite bei uns) besonders in Erinnerung geblieben, weil es Jahr 1 nach Hummels, Gündogan, Mkhitaryan war, man sich also in dem Sommer 2016 gefühlt nochmal von Klopp getrennt hat. Und der Fußball in 16/17 war oft so grottig. Ich erinnere mich vor allem an eine Niederlage in Darmstadt, als ein Dzenis Burnic (seinerzeit ein klasse Jugendspieler auf der 6) auf einmal als LIV sein Bundesligadebüt gegeben hat und man gespielt hat, als wäre man am Ende einer harten Saison-Vorbereitung.
Also kurzum, diese Lethargie, und auch das sogenannte "Mentalitätsproblem", dass wir immer wieder unerklärlicherweise gegen schwächere Gegner keine Leistung bringen. Das hat sich insbesondere in Tuchels zweiter Saison etabliert.
Und nochmal: Ich spreche ihm nicht ab, dass er eine Intelligenz in Bezug auf den Sport mitbringt, als Trainer etwas kann und auch hier und da mal in der Lage ist, als Coach ein großes Spiel zu gewinnen. Im CL-Finale gegen Bayern war es jetzt übrigens auch nicht so, dass Bayern 12:0 hätte gewinnen können, wenn ich mich recht erinnere. Aber dennoch, das, was einige in ihm sehen, dass er potentiell ein Top-3- oder 5-Trainer der Welt sein kann, das ist mEn einfach eine Illusion. Das Schlagwort "CL-Sieger" konnte man eine Zeit nutzen, um diese aufrecht zu erhalten. Aber wenn das wirklich ein Argument sein soll, dann kann Bayern ja als nächstes Roberto Di Matteo verpflichten.
Zitat von PauTorres
Was macht er denn herausragend und was macht ihn zu einem "exzellenten Trainer"? Fass es bitte in Worte. Wie macht er einen Verein besser? Wie macht er einzelne Spieler besser?
Wieso wird er immer wieder gefeuert, obwohl er doch so herausragend und exzellent ist?
Zitat von risery7
Wie oft hat Paris davor und danach trotz Neymar/Messi/Mbappé das CL-Finale erreicht?
Mit Chelsea hat er es in kürzester Zeit geschafft, eine nicht funktionierende Mannschaft in die Spur zu bekommen und das CL-Finale gegen Peps City vollkommen zu kontrollieren - hochverdienter Sieg. Auch die HF-Partien gegen Real (!) waren sehr dominant.
In Dortmund hat er sehr gute Arbeit geleistet, da waren andere Gründe für die Trennung ausschlaggebend.
Für mich ist er ein herausragender Trainer. Daran wird auch diese Phase überhaupt nichts ändern. Man muss seine pragmatische Herangehensweise nicht mögen, kann ihn als Menschen unsympathisch finden und sehen, dass er nicht zum Verein passt. Wer aber in frage stellt, dass TT ein exzellenter Trainer ist, ist m. E. völlig ahnungslos.
Zitat von PauTorres
CL Finale (leichtester Weg aller Zeiten) verloren, trotz Neymar, Mbappé, di Maria, usw. usf. Entlassen.
Glücklicher CL nachdem er erst zur Rückrunde übernommen hatte. Danach hat er nur enttäuscht. Entlassen.
Bonus: Bei Dortmund wurde er auch entlassen.
Spoiler: Bei Bayern wird er auch entlassen.
Wenn jemand immer wieder gefeuert wird, ist er dann ein gut in dem, was er macht?
Zitat von Wiesenlooser
Klar gescheitert mit CL Titel bei Chelsea und CL Finale bei PSG. wie kann man nur so einen Schwachsinn schreiben?
Zitat von PauTorres
Und Tuchel ist nach Mainz überall gescheitert. Tuchel ist Kovac bei größeren Vereinen. Auch hier wünschen sich die Fans, dass er geht.
Ich würde noch die Dünnhäutigkeiten als Parallele anfügen.
Zitat von Wiesenlooser
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
Zitat von Nightflash
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Zitat von Sosa2009
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Zitat von Dt-Franzose
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Zitat von LetsGoal
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
Und Tuchel ist nach Mainz überall gescheitert. Tuchel ist Kovac bei größeren Vereinen. Auch hier wünschen sich die Fans, dass er geht.
Ich würde noch die Dünnhäutigkeiten als Parallele anfügen.
Klar gescheitert mit CL Titel bei Chelsea und CL Finale bei PSG. wie kann man nur so einen Schwachsinn schreiben?
CL Finale (leichtester Weg aller Zeiten) verloren, trotz Neymar, Mbappé, di Maria, usw. usf. Entlassen.
Glücklicher CL nachdem er erst zur Rückrunde übernommen hatte. Danach hat er nur enttäuscht. Entlassen.
Bonus: Bei Dortmund wurde er auch entlassen.
Spoiler: Bei Bayern wird er auch entlassen.
Wenn jemand immer wieder gefeuert wird, ist er dann ein gut in dem, was er macht?
Wie oft hat Paris davor und danach trotz Neymar/Messi/Mbappé das CL-Finale erreicht?
Mit Chelsea hat er es in kürzester Zeit geschafft, eine nicht funktionierende Mannschaft in die Spur zu bekommen und das CL-Finale gegen Peps City vollkommen zu kontrollieren - hochverdienter Sieg. Auch die HF-Partien gegen Real (!) waren sehr dominant.
In Dortmund hat er sehr gute Arbeit geleistet, da waren andere Gründe für die Trennung ausschlaggebend.
Für mich ist er ein herausragender Trainer. Daran wird auch diese Phase überhaupt nichts ändern. Man muss seine pragmatische Herangehensweise nicht mögen, kann ihn als Menschen unsympathisch finden und sehen, dass er nicht zum Verein passt. Wer aber in frage stellt, dass TT ein exzellenter Trainer ist, ist m. E. völlig ahnungslos.
Was macht er denn herausragend und was macht ihn zu einem "exzellenten Trainer"? Fass es bitte in Worte. Wie macht er einen Verein besser? Wie macht er einzelne Spieler besser?
Wieso wird er immer wieder gefeuert, obwohl er doch so herausragend und exzellent ist?
Diese Frage stelle ich mir eben auch und das, wie weiter oben beschrieben, nicht erst, seit Tuchel bei Bayern ist.
Wie gesagt, Tuchel muss ja kein völliger Totalausfall sein. Es ist einfach so, dass einige dachten, es handele sich hier wirklich um ein absolutes Mastermind und einen Weltklasse-Trainer, eine etwas kühlere Version von Pep. Dem ist aber nicht so.
Mir ist die Saison 16/17 (seine zweite bei uns) besonders in Erinnerung geblieben, weil es Jahr 1 nach Hummels, Gündogan, Mkhitaryan war, man sich also in dem Sommer 2016 gefühlt nochmal von Klopp getrennt hat. Und der Fußball in 16/17 war oft so grottig. Ich erinnere mich vor allem an eine Niederlage in Darmstadt, als ein Dzenis Burnic (seinerzeit ein klasse Jugendspieler auf der 6) auf einmal als LIV sein Bundesligadebüt gegeben hat und man gespielt hat, als wäre man am Ende einer harten Saison-Vorbereitung.
Also kurzum, diese Lethargie, und auch das sogenannte "Mentalitätsproblem", dass wir immer wieder unerklärlicherweise gegen schwächere Gegner keine Leistung bringen. Das hat sich insbesondere in Tuchels zweiter Saison etabliert.
Und nochmal: Ich spreche ihm nicht ab, dass er eine Intelligenz in Bezug auf den Sport mitbringt, als Trainer etwas kann und auch hier und da mal in der Lage ist, als Coach ein großes Spiel zu gewinnen. Im CL-Finale gegen Bayern war es jetzt übrigens auch nicht so, dass Bayern 12:0 hätte gewinnen können, wenn ich mich recht erinnere. Aber dennoch, das, was einige in ihm sehen, dass er potentiell ein Top-3- oder 5-Trainer der Welt sein kann, das ist mEn einfach eine Illusion. Das Schlagwort "CL-Sieger" konnte man eine Zeit nutzen, um diese aufrecht zu erhalten. Aber wenn das wirklich ein Argument sein soll, dann kann Bayern ja als nächstes Roberto Di Matteo verpflichten.

Genau das ist es ja. Erfolge können einen zu einem guten Trainer machen, von mir aus. Erfolge hatten aber auch schon so Eintagsfliegen wie Di Matteo oder Hansi Flick. Aber wirkliche Weltklassetrainer macht doch aus, dass ihre Mannschaften über Jahre einen konstant erfolgreichen Fußball spielen und nicht mal nur ein Jahr mit Dusel einen Titel abgreifen. Bei Weltklassetrainern würde man eine spielerische oder taktische Weiterentwicklung der Mannschaft erwarten. Man würde erwarten, dass Mannschaften besser spielen würde als die Summe ihrer Teile. Lange konnte Tuchel diesen Zustand nie etablieren, bei uns sogar niemals.
Wie soll denn ein Trainer eine Mannschaft besser machen, wenn ständig wichtige Spieler verletzt ausfallen oder auf völlig femden Positionen spielen müssen? Die aktuelle Situation auf RV ist doch bezeichnend.
Ein Pep Guardiola hatte gefühlt immer die halbe IV im Lazarett, was dann dazu führte, dass der junge Kimmich auf einmal Stamm-IV war. Von den Verletzungen von Robbery, Thiago oder Schweini mal abgesehen. Ein Weltklassetrainer schafft es so ein stabiles Gerüst aufzubauen, dass selbst mehrere Ausfälle gut kompensiert werden können.
Nur mit dem Unterschied, dass Pep damals Führungsspieler hatte, die die Bezeichnung nicht nur spazieren getragen haben, sondern mit Leben erfüllt haben. Heute haben wir Möchtegernführungsspieler wieder Goretzka und Kimmich, die seit Jahren beweisen, dass sie diese Rolle nicht ausfüllen können.
Kommt überdies auch auf die Reihenfolge an...kann man mit weitestgehend voller und fitter Kapelle Automatismen entwickeln und muss dann improvisieren, Verletzungen kompensieren etc. oder muss man schon in der Findungsphase basteln? Hinzu hat Pep ein Team übernehmen können, das voller Selbstbewusstsein strotzte und die genannten Führungsspieler und Leistungsträger en masse hatte...kaum vergleichbare Szenarien...
Tuchel wird sich bis an sein Lebensende ins Fäustchen lachen, dass Weltklassertrainer (kein Sarkasmus) Pep um sein extrem stabiles Gerüst herum an einer Position ein wenig experimentiert hat im CL Finale.
TT ist top, es scheint bei euch nicht zu passen - das kommt vor, aber dass er evtl. nicht die Klasse und das Standing eines Pep Guardiola hat, kann man ihm schlecht vorwerfen. Wobei, bei Goretzka in der IV hat das ja sogar recht ordentlich funktioniert, wurde nur halt eher zur Kenntnis genommen.
19.02.2024 - 21:40 Uhr
Zitat von Baecka13
Ich halte Tuchel weiterhin für einen guten Trainer, aber vielleicht passt die Kombination mit eurem FCB einfach nicht.
Ich halte Tuchel weiterhin für einen guten Trainer, aber vielleicht passt die Kombination mit eurem FCB einfach nicht.
Kann man durchaus so sehen. Nur: Ancelotti, Flick und Nagelsmann passten auch nicht. Guardiola zwar sportlich schon, nur ging der von selbst und wollte nicht verlängern. Und jetzt passt Tuchel nicht. Letzteres mag vielleicht sogar stimmen, aber wem hier die grundlegende Problematik nicht auffällt - puh, weiß ich auch nicht.
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