Trainerkarussell 4.0 [2019]
14.03.2019 - 19:04 Uhr
Quelle: schalke04.de
Schalke 04 stellt Chef-Trainer Domenico Tedesco frei
Wie von Sportvorstand Jochen Schneider angekündigt, hat der Vorstand des FC Schalke 04 die aktuelle sportliche Situation analysiert und folgende Entscheidungen getroffen: Domenico Tedesco, Chef-Trainer der Lizenzspielermannschaft, und Co-Trainer Peter Perchtold werden von ihren Aufgaben mit sofortiger Wirkung freigestellt. Seppo Eichkorn, der dem Trainerteam seit Beginn der Rückrunde angehörte, wird ab sofort wieder seine bisherige Funktion als Chef-Scout übernehmen.
Es ist mal wieder so weit. Wie von Sportvorstand Jochen Schneider angekündigt, hat der Vorstand des FC Schalke 04 die aktuelle sportliche Situation analysiert und folgende Entscheidungen getroffen: Domenico Tedesco, Chef-Trainer der Lizenzspielermannschaft, und Co-Trainer Peter Perchtold werden von ihren Aufgaben mit sofortiger Wirkung freigestellt. Seppo Eichkorn, der dem Trainerteam seit Beginn der Rückrunde angehörte, wird ab sofort wieder seine bisherige Funktion als Chef-Scout übernehmen.
Der Thread ist gedacht zur Diskussion, Spekulation und Aufarbeitung von Gerüchten bzgl. eines neuen Cheftrainers auf Schalke, der die Nachfolge von Domenico Tedesco antritt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Socke04 am 28.03.2019 um 11:54 Uhr bearbeitet
14.03.2019 - 19:19 Uhr
Wenn ich mir was wuenschen duerfte, wuerden Stevens & Bueskens das Team jetzt bis Saisonende auffangen und den Totalschaden abwenden, und ab Sommer heisst dann der neue Trainer: Tedesco.
Kein Scherz.Wie viele andere hier sehe ich das Problem eher im Team, in dessen Zusammenstellung und in der ausserordentlich miserablen Dynamik, die sich zuletzt ergeben hat. Tedesco jetzt frei zu stellen ist irgendwie richtig, aber wenn er bis Sommer den Kopf frei bekommt und dann mit Schneider und weitern sportlichen Verantwortlichen noch mal neu anfangen koennte, waeren wir bereits dann weiter, als mit einem neuen Trainer von aussen. Tedesco scheint den Absturz derzeit nicht stoppen zu koennen. Ich persoenlich halte ihn aber weiter fuer den richtigen Mann, hier laengerfristig etwas aufzubauen. Jahrelang hat kein Trainer uns auf vielen Ebenen so gut getan – ausser zuletzt eben an den Spieltagen auf dem Platz.
Ich vermute jedoch eher, dass Tedesco bei Hoffenheim Nagelsmann beerben wird, und dass wir eine Neubesetzung wagen werden, die dann bereits im November wieder ihre Koffer packen darf. Also alles wie immer.
Kein Scherz.Wie viele andere hier sehe ich das Problem eher im Team, in dessen Zusammenstellung und in der ausserordentlich miserablen Dynamik, die sich zuletzt ergeben hat. Tedesco jetzt frei zu stellen ist irgendwie richtig, aber wenn er bis Sommer den Kopf frei bekommt und dann mit Schneider und weitern sportlichen Verantwortlichen noch mal neu anfangen koennte, waeren wir bereits dann weiter, als mit einem neuen Trainer von aussen. Tedesco scheint den Absturz derzeit nicht stoppen zu koennen. Ich persoenlich halte ihn aber weiter fuer den richtigen Mann, hier laengerfristig etwas aufzubauen. Jahrelang hat kein Trainer uns auf vielen Ebenen so gut getan – ausser zuletzt eben an den Spieltagen auf dem Platz.
Ich vermute jedoch eher, dass Tedesco bei Hoffenheim Nagelsmann beerben wird, und dass wir eine Neubesetzung wagen werden, die dann bereits im November wieder ihre Koffer packen darf. Also alles wie immer.
14.03.2019 - 19:41 Uhr
Wenger tut sich den Laden sicher nicht an. Van Gaal auch nicht. Denke eine nicht deutsch sprechende Lösung ist auch raus. Genauso wird nach Tedesco sicherlich kein junger ohne internationale Erfahrung Trainer.
Rose wird sicherlich schon bei Wolfsburg und/oder Hoffenheim im Wort stehen und solange wir nicht mal zu 100% die 1.Liga anbieten könne, entscheidet der sich sicherlich nicht für uns.
Roger Schmidt kann ich nicht ab und halte ich auch für maximal leicht überdurchschnittlich. Würde sich bei mir alles krümmen den in Interviews zu sehen.
Ansonsten massenweise Durchschnitt wie Wagner, Labbadia, Martin Schmidt, Korkut oder Breitenreiter. Von diesem Kaliber hatten wir in den letzten Jahren zu Hauf. Klappt dann ein Jahr gut und danach muss man sich wieder umschauen.
Extra Wort zu Labbadia:
Eine Labbadia-Verpflichtung wäre allzu sinnbildlich für den Verein. Einfach irgendjemand nehmen, der mal eine gute Saison hatte.
Rose wird sicherlich schon bei Wolfsburg und/oder Hoffenheim im Wort stehen und solange wir nicht mal zu 100% die 1.Liga anbieten könne, entscheidet der sich sicherlich nicht für uns.
Roger Schmidt kann ich nicht ab und halte ich auch für maximal leicht überdurchschnittlich. Würde sich bei mir alles krümmen den in Interviews zu sehen.
Ansonsten massenweise Durchschnitt wie Wagner, Labbadia, Martin Schmidt, Korkut oder Breitenreiter. Von diesem Kaliber hatten wir in den letzten Jahren zu Hauf. Klappt dann ein Jahr gut und danach muss man sich wieder umschauen.
Extra Wort zu Labbadia:
Eine Labbadia-Verpflichtung wäre allzu sinnbildlich für den Verein. Einfach irgendjemand nehmen, der mal eine gute Saison hatte.
14.03.2019 - 20:18 Uhr
Zitat von MeisterDerHerzen
Der schöne Bruno hat als Trainer in Fürth,Leverkusen,Hamburg und jetzt in Wolfsburg auch nur zwischen 36 und 51 Spiele überlebt. Er ist der klassische Lückenfüller. In Stuttgart hat er mal länger als 1 Saison arbeiten dürfen.
Von dieser Sorte hatten wir in den letzten Jahren mehr als genug.
Der gute Roger ist seit seiner Zeit in Leverkusen für mich der Unsympath vor dem Herrn.
Wenn ich den sehe und reden höre, bekomme ich immer eine schwere Gastritis.
Bei Schmidt,Rolfes und Kießling bekam ich während der Spiele regelmäßig Würgereize und in den Interviews nach dem Spiel wurde es nicht besser.
Zitat von emile
Mal exemplarisch die Frage an euch: was genau habt ihr gegen die beiden?
Mal exemplarisch die Frage an euch: was genau habt ihr gegen die beiden?
Der schöne Bruno hat als Trainer in Fürth,Leverkusen,Hamburg und jetzt in Wolfsburg auch nur zwischen 36 und 51 Spiele überlebt. Er ist der klassische Lückenfüller. In Stuttgart hat er mal länger als 1 Saison arbeiten dürfen.
Von dieser Sorte hatten wir in den letzten Jahren mehr als genug.
Der gute Roger ist seit seiner Zeit in Leverkusen für mich der Unsympath vor dem Herrn.
Wenn ich den sehe und reden höre, bekomme ich immer eine schwere Gastritis.
Bei Schmidt,Rolfes und Kießling bekam ich während der Spiele regelmäßig Würgereize und in den Interviews nach dem Spiel wurde es nicht besser.
Mit anderen Worten also rein persönlich subjektive Gründe, nichts Sportliches, nichts Fachliches.
Da hab ich eine andere Meinung. Von mir aus kann ein Hybrid aus Klopp-Quasimodo auf der Bank Platz nehmen. Hauptsache ist für mich der sportliche Erfolg, dem alles unterzuordnen ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1904Schalkemania am 14.03.2019 um 20:21 Uhr bearbeitet
14.03.2019 - 20:20 Uhr
Stöger ist sicherlich kein schlechter Trainer und hat Erfahrung in der Bundesliga. Hat bei uns zwar ziemlich defensiv spielen lassen, aber bei der Austria in der Meistersaison war das offensiv schon sehr stark. Er könnte bei einem Engagement auf Schalke in Köln wohnen, was seine zweite Heimat geworden ist. Man sieht ihn hier immer noch sehr oft. Damit dürftet ihr extrem interessant für ihn sein. Das Minus wäre halt seine BVB Vergangenheit.
Falls Stevens in seiner Heimat nach verfügbaren Trainern gucken sollte, wären das die ersten die mir einfallen würden. Beide haben im Sommer keinen Vertrag mehr. Cocu hat bei der PSV gut gearbeitet und ist sogar sofort verfügbar. Van Bronckhorst war mit Feyenoord erfolgreich. Beide lassen sehr offensiv spielen.
Oliver Glasner leistet sehr starke Arbeit in Linz. Wolfsburg ist scheinbar auch an ihm dran. Auch ein offensiver Trainer.
Hein Vanhaezebrouck würde ich noch reinwerfen als echten Typen. Würde irgendwie zu Schalke passen. Auch ein Trainer, welcher offensiv spielen lässt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Beskid-Skoczow am 14.03.2019 um 20:22 Uhr bearbeitet
14.03.2019 - 21:01 Uhr
Es werden ja einige Ex-Leverkusener Trainer hier genannt. Insbesondere Roger Schmidt und Bruno Labbadia.
Auch Heiko Herrlich wurde hier ja schon genannt. Deshalb möchte ich mal kurz die Erfahrungen aus Leverkusen hier anbringen.
Bruno Labbadia wird ja Wolfsburg aufgrund von Querelen mit Schmadtke verlassen. Auch in Leverkusen gab es schon nach wenigen Wochen Zwist mit Michael Reschke. Letztendlich hat man sich damals selbst zerlegt.
Nach 13 Spielen stand man noch auf dem 1. Platz in der Bundesliga, anschließend hat man dann wie ein Absteiger gepunktet. Einen Tag vor dem wichtigen DFB Pokalfinale hat er dann zum Rundumschlag ausgeholt auf Manager und Mannschaft und folgerichtig hat man dann mit schwacher Leistung das DFB Pokalfinale verloren.
Menschlich ist Labbadia schwierig, fachlich halte ich ihn für einen durchschnittlichen Trainer. Er versucht durchaus ansehnlichen Fußball anzubieten mit direkten Kombinationen vorne. Er hat aber nachhaltig bislang bei keiner Station Erfolg gehabt.
Heiko Herrlich wird hoffentlich nicht ernsthaft diskutiert. Bei uns viel er zuletzt mit einer extrem niedrigen Erwartungshaltung auf, ohne sportliche Ambition und dafür mit extremer Phrasendrescherei in den PK. Nach dem 0:0 gegen Freiburg ohne Torchance war er z.B. sehr stolz auf die Mannschaft(da hatten wir 7 Pkt. nach 7 Sp. und richtig schlecht gespielt). Mit realistischen Einschätzungen hatte das zuletzt nicht mehr viel zu tun.
Er hat bei seiner Arbeit vor allem Wert auf das Mannschaftsklima und auf Motivation gelegt. Aber er hatte wie Volland auch beklagte keinen wirklichen Plan wie er spielen wollte. Offensiv sollen z.B. im Training keinerlei Abläufe eingeübt worden sein, weil er der talentierten Mannschaft freie Hand geben wollte.
Für mich ist Herrlich ein netter Typ, ihm fehlt aber einfach Biss und der Erfolgshunger. Das sind für mich Grundvoraussetzungen für einen guten Trainer. Von einem Engagement kann ich nur abraten.
Schließlich noch Roger Schmidt: Er ist einer der wenigen Trainer, die bei ihrer ersten BL-Station durchaus Erfolg gehabt haben und trotzdem bei den meisten Fans und Vereinen maximal negativ gesehen wird. Das hing in erster Linie mit seiner gewöhnungsbedürftigen Art zusammen. Er ist ein sehr emotionaler Couch, der schlecht verlieren kann und sich dann häufiger mal schlecht benommen hat an der Seitenlinie.
Er ist aber auch bekennender Schalke Fan und war alles in allem der beste Trainer nach Jupp Heynckes, den wir in den letzten 15 Jahren hatten.
Wir haben zweimal die CL erreicht, haben im AF der CL höchst unglücklich gegen Atletico im Elfmeterschießen verloren, sind vor dem englischen Vizemeister Tottenham ins AF eingezogen und haben auch gegen Barcelona auf Augenhöhe gespielt. Um es deutlich zu sagen: Wir waren in der CL auf dem Punkt da und haben eigentlich immer überzeugt und in jedem Spiel mitgehalten. Und das obwohl wir vorher nur hohe Klatschen kannten. #
In der BL haben wir in den ersten beiden Saisons 61 und 60 Punkte geholt, obwohl wir enorme Verletzungsprobleme hatten. Auch das war aus meiner Sicht eine richtig gute Leistung.
Leider hat es dann in der dritten Saison nicht mehr richtig funktioniert. Er wurde nach dem 23. Spieltag auf Rang 10 liegend zu Recht entlassen. Ich könnte hier auch die Gründe ausführen, aber muss jetzt erst mal Frankfurt schauen xD
Roger Schmidt braucht das richtige Spielmaterial, dann ist er aus meiner Sicht ein richtig guter Trainer.
Auch Heiko Herrlich wurde hier ja schon genannt. Deshalb möchte ich mal kurz die Erfahrungen aus Leverkusen hier anbringen.
Bruno Labbadia wird ja Wolfsburg aufgrund von Querelen mit Schmadtke verlassen. Auch in Leverkusen gab es schon nach wenigen Wochen Zwist mit Michael Reschke. Letztendlich hat man sich damals selbst zerlegt.
Nach 13 Spielen stand man noch auf dem 1. Platz in der Bundesliga, anschließend hat man dann wie ein Absteiger gepunktet. Einen Tag vor dem wichtigen DFB Pokalfinale hat er dann zum Rundumschlag ausgeholt auf Manager und Mannschaft und folgerichtig hat man dann mit schwacher Leistung das DFB Pokalfinale verloren.
Menschlich ist Labbadia schwierig, fachlich halte ich ihn für einen durchschnittlichen Trainer. Er versucht durchaus ansehnlichen Fußball anzubieten mit direkten Kombinationen vorne. Er hat aber nachhaltig bislang bei keiner Station Erfolg gehabt.
Heiko Herrlich wird hoffentlich nicht ernsthaft diskutiert. Bei uns viel er zuletzt mit einer extrem niedrigen Erwartungshaltung auf, ohne sportliche Ambition und dafür mit extremer Phrasendrescherei in den PK. Nach dem 0:0 gegen Freiburg ohne Torchance war er z.B. sehr stolz auf die Mannschaft(da hatten wir 7 Pkt. nach 7 Sp. und richtig schlecht gespielt). Mit realistischen Einschätzungen hatte das zuletzt nicht mehr viel zu tun.
Er hat bei seiner Arbeit vor allem Wert auf das Mannschaftsklima und auf Motivation gelegt. Aber er hatte wie Volland auch beklagte keinen wirklichen Plan wie er spielen wollte. Offensiv sollen z.B. im Training keinerlei Abläufe eingeübt worden sein, weil er der talentierten Mannschaft freie Hand geben wollte.
Für mich ist Herrlich ein netter Typ, ihm fehlt aber einfach Biss und der Erfolgshunger. Das sind für mich Grundvoraussetzungen für einen guten Trainer. Von einem Engagement kann ich nur abraten.
Schließlich noch Roger Schmidt: Er ist einer der wenigen Trainer, die bei ihrer ersten BL-Station durchaus Erfolg gehabt haben und trotzdem bei den meisten Fans und Vereinen maximal negativ gesehen wird. Das hing in erster Linie mit seiner gewöhnungsbedürftigen Art zusammen. Er ist ein sehr emotionaler Couch, der schlecht verlieren kann und sich dann häufiger mal schlecht benommen hat an der Seitenlinie.
Er ist aber auch bekennender Schalke Fan und war alles in allem der beste Trainer nach Jupp Heynckes, den wir in den letzten 15 Jahren hatten.
Wir haben zweimal die CL erreicht, haben im AF der CL höchst unglücklich gegen Atletico im Elfmeterschießen verloren, sind vor dem englischen Vizemeister Tottenham ins AF eingezogen und haben auch gegen Barcelona auf Augenhöhe gespielt. Um es deutlich zu sagen: Wir waren in der CL auf dem Punkt da und haben eigentlich immer überzeugt und in jedem Spiel mitgehalten. Und das obwohl wir vorher nur hohe Klatschen kannten. #
In der BL haben wir in den ersten beiden Saisons 61 und 60 Punkte geholt, obwohl wir enorme Verletzungsprobleme hatten. Auch das war aus meiner Sicht eine richtig gute Leistung.
Leider hat es dann in der dritten Saison nicht mehr richtig funktioniert. Er wurde nach dem 23. Spieltag auf Rang 10 liegend zu Recht entlassen. Ich könnte hier auch die Gründe ausführen, aber muss jetzt erst mal Frankfurt schauen xD
Roger Schmidt braucht das richtige Spielmaterial, dann ist er aus meiner Sicht ein richtig guter Trainer.
14.03.2019 - 22:01 Uhr
Ich glaube Marc Wilmots wird hier total überschätzt. Er hat mit Belgien KEINEN ansehnlichen Offensivfußball zelebriert, sondern ein Gewürge, dass auf individuelle Klasse beruht.
Desweiteren hat er noch nie ein Verein trainiert und das sicherlich mit Grund.
Außer die Eurofighter Nostalgie (was niemals ein Argument sein sollte) spricht nichts für Wilmots.
Von den üblichen 0815 Kandidaten wäre Roger Schmidt für mich das geringste Übel, aber auch keine Wunschlösung. Bilic ist wieder frei, spricht deutsch und halte eigentlich viel von ihm, aber er hat sich bei den letzten Stationen auch nicht mit Ruhm bekleckert.
Desweiteren hat er noch nie ein Verein trainiert und das sicherlich mit Grund.
Außer die Eurofighter Nostalgie (was niemals ein Argument sein sollte) spricht nichts für Wilmots.
Von den üblichen 0815 Kandidaten wäre Roger Schmidt für mich das geringste Übel, aber auch keine Wunschlösung. Bilic ist wieder frei, spricht deutsch und halte eigentlich viel von ihm, aber er hat sich bei den letzten Stationen auch nicht mit Ruhm bekleckert.
15.03.2019 - 07:32 Uhr
Meines Erachtens interessante Namen:
1) Marco Rose: Sein Name ist eh schon viel diskutiert. Vielleicht hat Schneider da noch entscheidende Kontakte. Ist aber erstens die Frage ob Schalke für ihn interessant ist und zweitens die Frage, ob er seinen Fußball auch in einer besseren Liga Woche für Woche durchdrücken kann. Mit Fragezeichen behaftet, aber eine sehr interessante Personalie.
2) Roger Schmidt: Auch hier mit RB-Vergangenheit. Bin kein großer Fan von ihm, aber er hat eine klare Handschrift und Spielidee, die zu der von Schneider passen dürfte. Ist auch sicherlich kein schlechter Trainer und hat bereits nachhaltig gearbeitet.
3) Gerardo Seoane: In meinen Augen die Königslösung. In der Schweiz wahnsinnig erfolgreich und entwickelt bei YB Talente und implementiert einen offensiven Spielstil. Wie Rose natürlich mit Fragezeichen behaftet, aber ich halte ihn für höchst interessant und talentiert.
4) Frank Schmidt: Die "kleine" Lösung. Leistet bei Heidenheim über ein Jahrzehnt hinweg gute Arbeit. Natürlich fraglich inwieweit sich dies auf Schalke übertragen lässt und wie er in "wilderem Fahrwasser" und in Liga 1 funktionieren würde.
5) Steffen Baumgart: Die noch kleinere Lösung. Beim Berliner AK und bei Paderborn mit attraktivem und erfolgreichem Offensivfußball. Auch für ihn ein großer Sprung, aber seine Qualität könnte passen.
6) Florian Kohfeldt: Ich weiß nicht ob man da realistisch eine Chance hat, ihn zu bekommen. Finde seinen Spielansatz aber sehr interessant und zumindest in Bremen scheint es zu funktionieren.
7) Mark van Bommel: Finde ihn bei PSV als Trainer bislang überraschend überzeugend. Ist natürlich nur die niederländische Liga, aber er könnte eine mutige und vielversprechende Idee sein. Mit seiner sportlichen Vita dürfte er auch eine gute Basis zum Einstieg haben.
Meines Erachtens Namen, die man schnell von der Liste streichen sollte:
1) Bruno Labbadia: Nirgends nachhaltig gearbeitet.
2) David Wagner: Hier sollte man sich nicht von zwei erfolgreichen Spielzeiten bei Huddersfield blenden lassen, als er mit seinem Pressingstil überraschen konnte. Dies wird in Deutschland nicht funktionieren und offensive Strukturen sind ihm genauso fremd wie Tedesco.
3) Gibt noch so viele Namen... ich belasse es aber erstmal bei den beiden Oberen, da medial und auch hier diskutiert.
1) Marco Rose: Sein Name ist eh schon viel diskutiert. Vielleicht hat Schneider da noch entscheidende Kontakte. Ist aber erstens die Frage ob Schalke für ihn interessant ist und zweitens die Frage, ob er seinen Fußball auch in einer besseren Liga Woche für Woche durchdrücken kann. Mit Fragezeichen behaftet, aber eine sehr interessante Personalie.
2) Roger Schmidt: Auch hier mit RB-Vergangenheit. Bin kein großer Fan von ihm, aber er hat eine klare Handschrift und Spielidee, die zu der von Schneider passen dürfte. Ist auch sicherlich kein schlechter Trainer und hat bereits nachhaltig gearbeitet.
3) Gerardo Seoane: In meinen Augen die Königslösung. In der Schweiz wahnsinnig erfolgreich und entwickelt bei YB Talente und implementiert einen offensiven Spielstil. Wie Rose natürlich mit Fragezeichen behaftet, aber ich halte ihn für höchst interessant und talentiert.
4) Frank Schmidt: Die "kleine" Lösung. Leistet bei Heidenheim über ein Jahrzehnt hinweg gute Arbeit. Natürlich fraglich inwieweit sich dies auf Schalke übertragen lässt und wie er in "wilderem Fahrwasser" und in Liga 1 funktionieren würde.
5) Steffen Baumgart: Die noch kleinere Lösung. Beim Berliner AK und bei Paderborn mit attraktivem und erfolgreichem Offensivfußball. Auch für ihn ein großer Sprung, aber seine Qualität könnte passen.
6) Florian Kohfeldt: Ich weiß nicht ob man da realistisch eine Chance hat, ihn zu bekommen. Finde seinen Spielansatz aber sehr interessant und zumindest in Bremen scheint es zu funktionieren.
7) Mark van Bommel: Finde ihn bei PSV als Trainer bislang überraschend überzeugend. Ist natürlich nur die niederländische Liga, aber er könnte eine mutige und vielversprechende Idee sein. Mit seiner sportlichen Vita dürfte er auch eine gute Basis zum Einstieg haben.
Meines Erachtens Namen, die man schnell von der Liste streichen sollte:
1) Bruno Labbadia: Nirgends nachhaltig gearbeitet.
2) David Wagner: Hier sollte man sich nicht von zwei erfolgreichen Spielzeiten bei Huddersfield blenden lassen, als er mit seinem Pressingstil überraschen konnte. Dies wird in Deutschland nicht funktionieren und offensive Strukturen sind ihm genauso fremd wie Tedesco.
3) Gibt noch so viele Namen... ich belasse es aber erstmal bei den beiden Oberen, da medial und auch hier diskutiert.
15.03.2019 - 17:16 Uhr
Zitat von nicocino
Fände die Vorstellung mit Roger Schmidt ziemlich geil, wenn nach 3 Spielen alle wieder nach defensiver Kompaktheit schreien würden.
Fände die Vorstellung mit Roger Schmidt ziemlich geil, wenn nach 3 Spielen alle wieder nach defensiver Kompaktheit schreien würden.

War am Ende ein ziemliches Problem, ja, und seine Eindimensionalität sagt mir auch nicht 1904% zu.
Jedoch ist wohl einigen hier nicht bekannt, dass Schmidt bei Leverkusen in zwei hintereinander folgenden Saisons den Minutenrekord ohne Gegentor auf 528 Minuten bzw. auf 588 Minuten verbessert hat.
Manche Spiele waren wild und am Ende gab es auch mal mehrere Gegentore; grundsätzlich hat er aber in Leverkusen gute Arbeit geleistet und vor allem gezeigt, dass er ein Spielsystem etablieren kann.
Hinzu kommt, dass mich seine "Persönlichkeit" nicht abschreckt. Im Gegenteil. Klopp, Simeone, Mourinho, Guardiola, Tuchel, Conte; alle gelten mithin als verrückt und nicht leicht, das haben Trainergenies eben nunmal an sich. Ich stelle Schmidt nicht mit diesen in eine Reihe, sondern möchte nur ein wenig relativieren sowie davor warnen, ihn anhand subjektiver Eindrücke nun als defensivschwach oder schwierig abzustempeln.
Schmidt halte ich für einen sehr guten Trainer, der sich hoffentlich auch weiterentwickelt hat (in puncto taktischer Eindimensionalität). Neben Villas Boas und Rose erscheint er mir als sehr geeigneter Kandidat; und je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Vorstellung, mit Schneider, (Asamoah) und Schmidt ein paar königsblaue Fans in den verantwortlichen Positionen zu haben. Netter Nebeneffekt zumindest, bei aller Professionalität. Dürfte dann wohl auch vorerst die McCafes und Libudas dieser Welt zufriedenstellen.
17.03.2019 - 12:13 Uhr
Wenn Schalke sich komplett neu ausrichten will und einen Trainer sucht, der offensiven Fussball spielen lässt und Eigenschaften besitzt wie Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt, dann ist der Trainer von YB Bern, Gerardo Seoane, der Richtige. Der hat Bern noch einen Tacken besser gemacht, ist Tabellenführer und hat den Dauer Meister FC Basel völlig in die Schranken verwiesen. Bern hat einen Schnitt unter Seoane von 2,28, ist schon gewaltig. Das wäre nach meiner Ansicht nach für Schalke die beste Entscheidung und dürfte bezahlbar sein. Büskens, Schmidt, Magath oder all diese Ausgelutschten, wie die sich auch nennen, werden Schalke nicht nach vorne bringen. Zudem, was Schalke am dringlichsten braucht ist ein fähiger Sportdirektor, aber bestimmt nicht ein Herr Heldt oder einer im Format Heidel. Beides, Trainer und Sportdirektor, das muss passen, sonst wird das wieder nix.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Splitti am 17.03.2019 um 12:32 Uhr bearbeitet
19.03.2019 - 17:17 Uhr
Natürlich gibt es auch gute Argumente für WOB. Wobei ich die potentielle EL-Teilnahme da nicht mitzählen würde. Das ist für einen neuen Trainer eher ein Nachteil. Das ist höchstens ein Argument für Spieler. Aber jetzt auch nicht unbedingt in Bezug auf WOB. Dafür spielt der VfL viel zu selten international. Von der Häufigkeit ist das eher vergleichbar mit Mainz, nur dass Mainz seltener im Abstiegskampf ist.
Was für WOB spricht ist, dass man zumindest auf dem Papier in Ruhe ein Team aufbauen kann und das hat sich für Hoffenheim und Leipzig bewährt. WOB hat die Ruhe aber schon ewig und nie wurde etwas aufgebaut. Es gab die Ausreißer Saison mit Magath und die Saison von de Bruynes Gnaden, aber nie etwas von Bestand. Wenn man freie Hand à la Rangnick und Magath hat und die strategischen Fähigkeiten Rangnicks kann man etwas aufbauen und es hat sicher etwas faszinierendes, wenn man den Erfolg am Reißbrett entwerfen kann.
Aber die Freiheit wird WOB keinem Trainer geben und damit verpufft im Grunde schon das große Argument der Ruhe. Für eine reine Trainertätigkeit ist WOB nicht interessanter als Mainz, Augsburg oder Hertha.
Rose könnte bei Schalke den nächsten Schritt gehen, weil der Verein einfach eine Nummer größer als Salzburg. Das würde ich von WOB nicht behaupten. Die haben gegenüber Salzburg de Pluspunkt, dass sie in der Bundesliga spielen, aber das war es dann auch. Vielleicht ist es aber gerade dieser ungefährliche Schritt, der ihn reizt. Nagelsmann verändert sich von Hoffenheim zu Leipzig auch nur in einem recht kleinen Schritt. Er hatte sicherlich auch größere Möglichkeiten.
Was für WOB spricht ist, dass man zumindest auf dem Papier in Ruhe ein Team aufbauen kann und das hat sich für Hoffenheim und Leipzig bewährt. WOB hat die Ruhe aber schon ewig und nie wurde etwas aufgebaut. Es gab die Ausreißer Saison mit Magath und die Saison von de Bruynes Gnaden, aber nie etwas von Bestand. Wenn man freie Hand à la Rangnick und Magath hat und die strategischen Fähigkeiten Rangnicks kann man etwas aufbauen und es hat sicher etwas faszinierendes, wenn man den Erfolg am Reißbrett entwerfen kann.
Aber die Freiheit wird WOB keinem Trainer geben und damit verpufft im Grunde schon das große Argument der Ruhe. Für eine reine Trainertätigkeit ist WOB nicht interessanter als Mainz, Augsburg oder Hertha.
Rose könnte bei Schalke den nächsten Schritt gehen, weil der Verein einfach eine Nummer größer als Salzburg. Das würde ich von WOB nicht behaupten. Die haben gegenüber Salzburg de Pluspunkt, dass sie in der Bundesliga spielen, aber das war es dann auch. Vielleicht ist es aber gerade dieser ungefährliche Schritt, der ihn reizt. Nagelsmann verändert sich von Hoffenheim zu Leipzig auch nur in einem recht kleinen Schritt. Er hatte sicherlich auch größere Möglichkeiten.
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