Was macht eigentlich gute Nachwuchsarbeit aus?
14.12.2010 - 15:45 Uhr
20.12.2010 - 03:04 Uhr
Meiner Ansicht nach sollte eine gute Nachwuchs Arbeit sich dadurch auszeichnen, dass man allen Jugendspielern ob sie gut oder nicht gut sind alle Perspektiven (auch Abseits des Fußball Geschäftes) ermöglicht. Mann sollte die jungen Leute so gut wie es schulisch als auch sportlich geht fördern. Die Spieler sollten sich mit dem Verein Identifizieren können und der Verein sollte die Spieler vor allem Fair und nach den Leistungen bewerten.
Die Spieler die zwischen 18-21 sind und nicht zum Einsatz in der ersten Mannschaft kommen, sollte man nicht abschreiben und ihnen immer das Gefühl vermitteln, sobald sich die Möglichkeit (Sagen wir mal durch viele Verletzungen oder durch Leistungsabbau der Profis etc.) ergibt auf deren Diensten zu greifen wird man es auch tun. Und nicht stattdessen irgendwelche billige Verpflichtungen tätigen, die dem Verein auch kaum weiterbringen.
Jungen Spielern sollte man auch ein bisschen Disziplin beibringen, es sollte auch sehr viel Wert auf die charakterlichen Eigenschaften der Spieler gelegt werden. Wenn ein 18 oder 19 Jähriger Bengel meint, dass er zu viel verdient, damit könnte er über seine Mitmenschen herziehen sollte man ihn schleunigst klar machen dass so ein Verhalten nicht eines Profi würdig ist und bei anhaltenden dermaßen Verhaltens sollte man sogar soweit gehen und sich von dem Spieler trennen, ohne auf die Leistung Ansatzweise zu schauen.
Fußball ist immer noch eine Sportart die von Menschen gemacht wurde, daher sollten menschliche Züge immer im Vordergrund stehen, auch wenn Arroganz zu negativen menschlichen Zügen gehört, sollte es im Fußball nur bedingt seinen Platz bekommen.
Wie gesagt man sollte den Nachwuchs von klein auf schon die richtigen Werte vermitteln.
Das es Spätstarter gibt, die nicht schon immer in der Jugendabteilung großer Vereinen gespielt haben und später über die 2.Mannschaft oder A-Jugend von außerhalb (Amateurligen etc.) den Durchbruch zu einem größeren Verein schaffen muss man versuchen gut zu integrieren.
Die Spieler die zwischen 18-21 sind und nicht zum Einsatz in der ersten Mannschaft kommen, sollte man nicht abschreiben und ihnen immer das Gefühl vermitteln, sobald sich die Möglichkeit (Sagen wir mal durch viele Verletzungen oder durch Leistungsabbau der Profis etc.) ergibt auf deren Diensten zu greifen wird man es auch tun. Und nicht stattdessen irgendwelche billige Verpflichtungen tätigen, die dem Verein auch kaum weiterbringen.
Jungen Spielern sollte man auch ein bisschen Disziplin beibringen, es sollte auch sehr viel Wert auf die charakterlichen Eigenschaften der Spieler gelegt werden. Wenn ein 18 oder 19 Jähriger Bengel meint, dass er zu viel verdient, damit könnte er über seine Mitmenschen herziehen sollte man ihn schleunigst klar machen dass so ein Verhalten nicht eines Profi würdig ist und bei anhaltenden dermaßen Verhaltens sollte man sogar soweit gehen und sich von dem Spieler trennen, ohne auf die Leistung Ansatzweise zu schauen.
Fußball ist immer noch eine Sportart die von Menschen gemacht wurde, daher sollten menschliche Züge immer im Vordergrund stehen, auch wenn Arroganz zu negativen menschlichen Zügen gehört, sollte es im Fußball nur bedingt seinen Platz bekommen.
Wie gesagt man sollte den Nachwuchs von klein auf schon die richtigen Werte vermitteln.
Das es Spätstarter gibt, die nicht schon immer in der Jugendabteilung großer Vereinen gespielt haben und später über die 2.Mannschaft oder A-Jugend von außerhalb (Amateurligen etc.) den Durchbruch zu einem größeren Verein schaffen muss man versuchen gut zu integrieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jayjay-okocha am 20.12.2010 um 03:07 Uhr bearbeitet
20.12.2010 - 07:34 Uhr
Was gute Jugendarbeit ausmacht bzw. wie gute Jugendarbeit gemacht wird, wurde hier diskutiert.
http://transfermarkt.de/de/trotz-bester-jugendarbeit-nachwuchssorgen/topic/ansicht_6_601027_seite12.html
http://transfermarkt.de/de/trotz-bester-jugendarbeit-nachwuchssorgen/topic/ansicht_6_601027_seite12.html
24.12.2010 - 03:35 Uhr
mMn ist nachwuchsarbeit das a&o eines gut funktionierenden fußballclubs..das beste beispiel ist barcelona..ein 5:0 gegen ein zum größten teil zusammengekauftes starensemble und das letzte championsleague-spiel, welches barca zum teil mit ganz frischen unbekannten spielern gegen die starke mannschaft aus kazan, die zuletzt im camp nou ein sieg erringen konnte und 2 weitere spiele gegen barca nicht verlor, bestritt, sagt schon alles aus..
allgemein spielen junge spieler vergleichweise mit mehr herz und sind hungrig auf erfolg..und dies führt dann dazu, dass junge mannschaften wie z.b. auch dortmund einen wunderschönen und gleichzeitig auch erfolgreichen fußball auf den tag legen und zudem auch noch die zukunft gesichert haben (falls man die spieler natürlich halten kann)
allgemein spielen junge spieler vergleichweise mit mehr herz und sind hungrig auf erfolg..und dies führt dann dazu, dass junge mannschaften wie z.b. auch dortmund einen wunderschönen und gleichzeitig auch erfolgreichen fußball auf den tag legen und zudem auch noch die zukunft gesichert haben (falls man die spieler natürlich halten kann)
24.12.2010 - 12:31 Uhr
Bayern, Leverkusen und Dortmund leisten super Nachwuchsarbeit, das stimmt.
Aber in der 1. Bundesliga ist in dieser Größenordnung unbedingt noch der VfB Stuttgart zu nennen, der im letzten Jahrzehnt eigentlich immer nur dann erfolgreich war, wenn er auf die eigene Jugend gebaut hat.
Eine gute Ausbildung gibt's auch in den kleineren Vereinen wie beim SC Freiburg.
In der 2. Liga muss in Punkto Nachwuchsarbeit der TSV 1860 München gelobt werden, der in manchen Jahren fast die halbe U-Nationalmannschaft stellt (Bender-Zwillinge, Gebhart, Mlapa, Kaiser, Schäffler, Leitner, Eberlein, Jungwirth, Johnson, Schäfer, Adler, Baier...).
Und in der 3. Liga hat sich Hansa Rostock inzwischen einen ausgezeichneten Ruf hinsichtlich Nachwuchsarbeit erarbeitet.
Aber in der 1. Bundesliga ist in dieser Größenordnung unbedingt noch der VfB Stuttgart zu nennen, der im letzten Jahrzehnt eigentlich immer nur dann erfolgreich war, wenn er auf die eigene Jugend gebaut hat.
Eine gute Ausbildung gibt's auch in den kleineren Vereinen wie beim SC Freiburg.
In der 2. Liga muss in Punkto Nachwuchsarbeit der TSV 1860 München gelobt werden, der in manchen Jahren fast die halbe U-Nationalmannschaft stellt (Bender-Zwillinge, Gebhart, Mlapa, Kaiser, Schäffler, Leitner, Eberlein, Jungwirth, Johnson, Schäfer, Adler, Baier...).
Und in der 3. Liga hat sich Hansa Rostock inzwischen einen ausgezeichneten Ruf hinsichtlich Nachwuchsarbeit erarbeitet.
24.12.2010 - 13:18 Uhr
Eine gute Jugendarbeit beruht meiner Meinung nach immer auf guter Koordination.
Dazu gehört, dass die Trainer und Angestellten insgesamt erfahren und gut ausgebildet sein müssen. Ein Internat/Leistungszentrum gehört eigentlich heutzutage bei den großen Vereinen zur Grundausstattung.
Außerdem ist und bleibt Scouting mit Abstand das Wichtigste! Wer das Talent und auch die Einstellung der Spieler frühzeitig erkennt, hat den Vorteil diese Spieler weit zu bringen.
Aber auch die Einstellung der Spieler an sich ist wichtig. Wer sich bereits in jungen Jahren als der kommende Star bezeichnet, es aber nicht versteht zu kämpfen und dafür auch harte Arbeit zu leisten, hat im Grunde keine Chance. Dazu kommt dann noch, dass ein Konzept hinter den Jugendmannschaften steht. D.h. ein einheitliches Spielsystem (wenn möglich), das auch oft oder sogar immer in der Profimannschaft gespielt wird etc. etc.
Und dann nochmal zum Thema Nordwesten: Ich komme selber aus dieser Gegend und muss sagen, dass es teilweise wirklich so ist, dass es hier außer den 4 bis 5 großen Vereinen
(Hamburg,Bremen,Hannover,Wolfsburg und St.Pauli) kaum Möglichkeiten gibt groß rauszukommen. Das wird sich meiner Meinung nach aber in den nächsten Jahren ändern, da durch
die Einführung der Jugendförderverbände neue Alternativen entstehen.
Dazu gehört, dass die Trainer und Angestellten insgesamt erfahren und gut ausgebildet sein müssen. Ein Internat/Leistungszentrum gehört eigentlich heutzutage bei den großen Vereinen zur Grundausstattung.
Außerdem ist und bleibt Scouting mit Abstand das Wichtigste! Wer das Talent und auch die Einstellung der Spieler frühzeitig erkennt, hat den Vorteil diese Spieler weit zu bringen.
Aber auch die Einstellung der Spieler an sich ist wichtig. Wer sich bereits in jungen Jahren als der kommende Star bezeichnet, es aber nicht versteht zu kämpfen und dafür auch harte Arbeit zu leisten, hat im Grunde keine Chance. Dazu kommt dann noch, dass ein Konzept hinter den Jugendmannschaften steht. D.h. ein einheitliches Spielsystem (wenn möglich), das auch oft oder sogar immer in der Profimannschaft gespielt wird etc. etc.
Und dann nochmal zum Thema Nordwesten: Ich komme selber aus dieser Gegend und muss sagen, dass es teilweise wirklich so ist, dass es hier außer den 4 bis 5 großen Vereinen
(Hamburg,Bremen,Hannover,Wolfsburg und St.Pauli) kaum Möglichkeiten gibt groß rauszukommen. Das wird sich meiner Meinung nach aber in den nächsten Jahren ändern, da durch
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