Was soll mit streikenden Fußballern passieren?
03.09.2021 - 17:03 Uhr
05.09.2023 - 16:21 Uhr
Zitat von Schilkseeschnack
Bei Kolo Muani stand es aber fest, dass er die Arbeitsleistung verweigert. Hätte er später eine Krankmeldung vorgelegt, hätte der Arbeitgeber einen berechtigten Grund gehabt, selbst festzustellen, ob er tatsächlich arbeitsunfähig ist. Im Fall der Arbeitsverweigerung ist der Arbeitgeber nicht zur Leistung verpflichtet und kann die Zahlung des Arbeitsentgeltes verweigern.
Zitat von Runaway
Es gibt keine Handhabe. Notfalls machen es die Spieler wie damals Calhanoglu beim HSV. Der war dann eben von seinem Hausarzt krankgeschrieben und wurde dann erst bei Bayer wundergeheilt. Für 6 Wochen ist man den Spieler dann also auf jeden Fall quit. Selbst wenn er dann wieder ins Training einsteigt, braucht der auch noch 2 Wochen, um wieder einsatzfähig zu sein und in der Zwischenzeit hat man 2 Monate das Gehalt bezahlt und der Spieler hat sich nicht mal verweigert, sondern war einfach nicht "gesund".
Zitat von Schilkseeschnack
Für die Zeit der Verweigerung der Arbeitsleistung hat der Spieler keinen Anspruch auf sein Arbeitsentgelt. Das ist die einzig praktikable rechtliche Handhabe, da eine Kündigung des Arbeitgebers aus eigenem Interesse nicht infrage kommt.
Für die Zeit der Verweigerung der Arbeitsleistung hat der Spieler keinen Anspruch auf sein Arbeitsentgelt. Das ist die einzig praktikable rechtliche Handhabe, da eine Kündigung des Arbeitgebers aus eigenem Interesse nicht infrage kommt.
Es gibt keine Handhabe. Notfalls machen es die Spieler wie damals Calhanoglu beim HSV. Der war dann eben von seinem Hausarzt krankgeschrieben und wurde dann erst bei Bayer wundergeheilt. Für 6 Wochen ist man den Spieler dann also auf jeden Fall quit. Selbst wenn er dann wieder ins Training einsteigt, braucht der auch noch 2 Wochen, um wieder einsatzfähig zu sein und in der Zwischenzeit hat man 2 Monate das Gehalt bezahlt und der Spieler hat sich nicht mal verweigert, sondern war einfach nicht "gesund".
Bei Kolo Muani stand es aber fest, dass er die Arbeitsleistung verweigert. Hätte er später eine Krankmeldung vorgelegt, hätte der Arbeitgeber einen berechtigten Grund gehabt, selbst festzustellen, ob er tatsächlich arbeitsunfähig ist. Im Fall der Arbeitsverweigerung ist der Arbeitgeber nicht zur Leistung verpflichtet und kann die Zahlung des Arbeitsentgeltes verweigern.
Frankfurt hat doch gehandelt und den Spieler verkauft. Was ich meinte ist, dass in dem Moment, in dem die Vereine anfangen, ihre rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen oder den Spielern das Gehalt streichen, die Spieler eben auch einen neuen Weg gehen.
Aktuell wird "gestreikt" weil das ausreicht, um einen Wechsel zu erzwingen. Spielen die Vereine das Spiel nicht mehr mit, wird eben nicht mehr gestreikt, sondern krank gefeiert und spätestens da sind dann die Möglichkeiten durch.
Aber selbst wenn der Verein die Möglichkeit hätte, einen eigenen Arzt prüfen zu lassen, kann man eben ein Burnout nicht falsifizieren.
So ärgerlich streikende Spieler auch sind, muss man aber auch sagen, dass die Vereine da eben auch mitspielen. Die meisten nehmen streikende Spieler auf und die meisten haben auch schon mal Spieler "weggekelt". Also das Spiel in die andere Richtung gespielt.
Aus Fansicht machen wir daraus dann "Vertrag aussitzen" obwohl es nur Vertrag erfüllen ist.
05.09.2023 - 21:01 Uhr
Zitat von beneg60
Auf der anderen Seite:
Kolo Muani ist Franzose, sogar Pariser, PSG ist der größte französische Verein, aktuell einer der erfolgreichsten Vereine im europäischen Fußball, regelmäßige Teilnahme an der Champions League ist garantiert, Meisterschaften sind garantiert, es erhöht sein Standing im Heimatland und der französischen Nationalmannschaft nochmal, etc.
Natürlich zahlen die auch gut, das ist klar.. aber es ist halt auch der nächste Karriereschritt.
Ist es nicht vollkommen klar, dass er dahin möchte? Dass er liebe mit Paris CL als mit der Eintracht Conference League spielen will?
Auf der anderen Seite:
Kolo Muani ist Franzose, sogar Pariser, PSG ist der größte französische Verein, aktuell einer der erfolgreichsten Vereine im europäischen Fußball, regelmäßige Teilnahme an der Champions League ist garantiert, Meisterschaften sind garantiert, es erhöht sein Standing im Heimatland und der französischen Nationalmannschaft nochmal, etc.
Natürlich zahlen die auch gut, das ist klar.. aber es ist halt auch der nächste Karriereschritt.
Ist es nicht vollkommen klar, dass er dahin möchte? Dass er liebe mit Paris CL als mit der Eintracht Conference League spielen will?
Dann hätte Kolo Muani aber auch zu PSG sagen können "ich will unbedingt zu euch, also zahlt gefälligst die Ablöse, die Frankfurt haben will". Es sollte bekannt sein, dass das dann eine Sache zwischen den beiden Vereinen ist und er nur zuschauen kann. Und warum soll Frankfurt den Spieler verramschen nur weil RKM weg will?
06.09.2023 - 16:09 Uhr
Zitat von Runaway
Frankfurt hat doch gehandelt und den Spieler verkauft. Was ich meinte ist, dass in dem Moment, in dem die Vereine anfangen, ihre rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen oder den Spielern das Gehalt streichen, die Spieler eben auch einen neuen Weg gehen.
Aktuell wird "gestreikt" weil das ausreicht, um einen Wechsel zu erzwingen. Spielen die Vereine das Spiel nicht mehr mit, wird eben nicht mehr gestreikt, sondern krank gefeiert und spätestens da sind dann die Möglichkeiten durch.
Aber selbst wenn der Verein die Möglichkeit hätte, einen eigenen Arzt prüfen zu lassen, kann man eben ein Burnout nicht falsifizieren.
Zitat von Schilkseeschnack
Bei Kolo Muani stand es aber fest, dass er die Arbeitsleistung verweigert. Hätte er später eine Krankmeldung vorgelegt, hätte der Arbeitgeber einen berechtigten Grund gehabt, selbst festzustellen, ob er tatsächlich arbeitsunfähig ist. Im Fall der Arbeitsverweigerung ist der Arbeitgeber nicht zur Leistung verpflichtet und kann die Zahlung des Arbeitsentgeltes verweigern.
Zitat von Runaway
Es gibt keine Handhabe. Notfalls machen es die Spieler wie damals Calhanoglu beim HSV. Der war dann eben von seinem Hausarzt krankgeschrieben und wurde dann erst bei Bayer wundergeheilt. Für 6 Wochen ist man den Spieler dann also auf jeden Fall quit. Selbst wenn er dann wieder ins Training einsteigt, braucht der auch noch 2 Wochen, um wieder einsatzfähig zu sein und in der Zwischenzeit hat man 2 Monate das Gehalt bezahlt und der Spieler hat sich nicht mal verweigert, sondern war einfach nicht "gesund".
Zitat von Schilkseeschnack
Für die Zeit der Verweigerung der Arbeitsleistung hat der Spieler keinen Anspruch auf sein Arbeitsentgelt. Das ist die einzig praktikable rechtliche Handhabe, da eine Kündigung des Arbeitgebers aus eigenem Interesse nicht infrage kommt.
Für die Zeit der Verweigerung der Arbeitsleistung hat der Spieler keinen Anspruch auf sein Arbeitsentgelt. Das ist die einzig praktikable rechtliche Handhabe, da eine Kündigung des Arbeitgebers aus eigenem Interesse nicht infrage kommt.
Es gibt keine Handhabe. Notfalls machen es die Spieler wie damals Calhanoglu beim HSV. Der war dann eben von seinem Hausarzt krankgeschrieben und wurde dann erst bei Bayer wundergeheilt. Für 6 Wochen ist man den Spieler dann also auf jeden Fall quit. Selbst wenn er dann wieder ins Training einsteigt, braucht der auch noch 2 Wochen, um wieder einsatzfähig zu sein und in der Zwischenzeit hat man 2 Monate das Gehalt bezahlt und der Spieler hat sich nicht mal verweigert, sondern war einfach nicht "gesund".
Bei Kolo Muani stand es aber fest, dass er die Arbeitsleistung verweigert. Hätte er später eine Krankmeldung vorgelegt, hätte der Arbeitgeber einen berechtigten Grund gehabt, selbst festzustellen, ob er tatsächlich arbeitsunfähig ist. Im Fall der Arbeitsverweigerung ist der Arbeitgeber nicht zur Leistung verpflichtet und kann die Zahlung des Arbeitsentgeltes verweigern.
Frankfurt hat doch gehandelt und den Spieler verkauft. Was ich meinte ist, dass in dem Moment, in dem die Vereine anfangen, ihre rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen oder den Spielern das Gehalt streichen, die Spieler eben auch einen neuen Weg gehen.
Aktuell wird "gestreikt" weil das ausreicht, um einen Wechsel zu erzwingen. Spielen die Vereine das Spiel nicht mehr mit, wird eben nicht mehr gestreikt, sondern krank gefeiert und spätestens da sind dann die Möglichkeiten durch.
Aber selbst wenn der Verein die Möglichkeit hätte, einen eigenen Arzt prüfen zu lassen, kann man eben ein Burnout nicht falsifizieren.
Aber vortäuschen kann man ein Burnout in der Regel auch nicht.
Das führt jetzt zu weit, wenn man sich Szenarien ausdenkt, in denen ein Spieler trotzdem weiterbezahlt werden muss. Schließlich schadet sich ein Spieler auch selbst, wenn er im Extremfall eine ganze Saison auch nicht trainiert.
07.09.2023 - 07:13 Uhr
Zitat von Schilkseeschnack
Aber vortäuschen kann man ein Burnout in der Regel auch nicht.
Das führt jetzt zu weit, wenn man sich Szenarien ausdenkt, in denen ein Spieler trotzdem weiterbezahlt werden muss. Schließlich schadet sich ein Spieler auch selbst, wenn er im Extremfall eine ganze Saison auch nicht trainiert.
Zitat von Runaway
Frankfurt hat doch gehandelt und den Spieler verkauft. Was ich meinte ist, dass in dem Moment, in dem die Vereine anfangen, ihre rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen oder den Spielern das Gehalt streichen, die Spieler eben auch einen neuen Weg gehen.
Aktuell wird "gestreikt" weil das ausreicht, um einen Wechsel zu erzwingen. Spielen die Vereine das Spiel nicht mehr mit, wird eben nicht mehr gestreikt, sondern krank gefeiert und spätestens da sind dann die Möglichkeiten durch.
Aber selbst wenn der Verein die Möglichkeit hätte, einen eigenen Arzt prüfen zu lassen, kann man eben ein Burnout nicht falsifizieren.
Zitat von Schilkseeschnack
Bei Kolo Muani stand es aber fest, dass er die Arbeitsleistung verweigert. Hätte er später eine Krankmeldung vorgelegt, hätte der Arbeitgeber einen berechtigten Grund gehabt, selbst festzustellen, ob er tatsächlich arbeitsunfähig ist. Im Fall der Arbeitsverweigerung ist der Arbeitgeber nicht zur Leistung verpflichtet und kann die Zahlung des Arbeitsentgeltes verweigern.
Zitat von Runaway
Es gibt keine Handhabe. Notfalls machen es die Spieler wie damals Calhanoglu beim HSV. Der war dann eben von seinem Hausarzt krankgeschrieben und wurde dann erst bei Bayer wundergeheilt. Für 6 Wochen ist man den Spieler dann also auf jeden Fall quit. Selbst wenn er dann wieder ins Training einsteigt, braucht der auch noch 2 Wochen, um wieder einsatzfähig zu sein und in der Zwischenzeit hat man 2 Monate das Gehalt bezahlt und der Spieler hat sich nicht mal verweigert, sondern war einfach nicht "gesund".
Zitat von Schilkseeschnack
Für die Zeit der Verweigerung der Arbeitsleistung hat der Spieler keinen Anspruch auf sein Arbeitsentgelt. Das ist die einzig praktikable rechtliche Handhabe, da eine Kündigung des Arbeitgebers aus eigenem Interesse nicht infrage kommt.
Für die Zeit der Verweigerung der Arbeitsleistung hat der Spieler keinen Anspruch auf sein Arbeitsentgelt. Das ist die einzig praktikable rechtliche Handhabe, da eine Kündigung des Arbeitgebers aus eigenem Interesse nicht infrage kommt.
Es gibt keine Handhabe. Notfalls machen es die Spieler wie damals Calhanoglu beim HSV. Der war dann eben von seinem Hausarzt krankgeschrieben und wurde dann erst bei Bayer wundergeheilt. Für 6 Wochen ist man den Spieler dann also auf jeden Fall quit. Selbst wenn er dann wieder ins Training einsteigt, braucht der auch noch 2 Wochen, um wieder einsatzfähig zu sein und in der Zwischenzeit hat man 2 Monate das Gehalt bezahlt und der Spieler hat sich nicht mal verweigert, sondern war einfach nicht "gesund".
Bei Kolo Muani stand es aber fest, dass er die Arbeitsleistung verweigert. Hätte er später eine Krankmeldung vorgelegt, hätte der Arbeitgeber einen berechtigten Grund gehabt, selbst festzustellen, ob er tatsächlich arbeitsunfähig ist. Im Fall der Arbeitsverweigerung ist der Arbeitgeber nicht zur Leistung verpflichtet und kann die Zahlung des Arbeitsentgeltes verweigern.
Frankfurt hat doch gehandelt und den Spieler verkauft. Was ich meinte ist, dass in dem Moment, in dem die Vereine anfangen, ihre rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen oder den Spielern das Gehalt streichen, die Spieler eben auch einen neuen Weg gehen.
Aktuell wird "gestreikt" weil das ausreicht, um einen Wechsel zu erzwingen. Spielen die Vereine das Spiel nicht mehr mit, wird eben nicht mehr gestreikt, sondern krank gefeiert und spätestens da sind dann die Möglichkeiten durch.
Aber selbst wenn der Verein die Möglichkeit hätte, einen eigenen Arzt prüfen zu lassen, kann man eben ein Burnout nicht falsifizieren.
Aber vortäuschen kann man ein Burnout in der Regel auch nicht.
Das führt jetzt zu weit, wenn man sich Szenarien ausdenkt, in denen ein Spieler trotzdem weiterbezahlt werden muss. Schließlich schadet sich ein Spieler auch selbst, wenn er im Extremfall eine ganze Saison auch nicht trainiert.
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
07.09.2023 - 07:32 Uhr
Zitat von SyAbleman
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
08.09.2023 - 18:26 Uhr
Zitat von Runaway
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
Zitat von SyAbleman
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
Die Diagnose wurde aber weder vom Mannschaftsarzt noch von einem unabhängigen Arzt gestellt. Welche Diagnose war das damals überhaupt? Depressionen?
Der Arbeitgeber hat das Recht zu einer Untersuchung durch einen eigenen Arzt, wenn er berechtigte Zweifel am Krankheitsgrund hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schilkseeschnack am 08.09.2023 um 18:33 Uhr bearbeitet
08.09.2023 - 22:43 Uhr
Zitat von Schilkseeschnack
Die Diagnose wurde aber weder vom Mannschaftsarzt noch von einem unabhängigen Arzt gestellt. Welche Diagnose war das damals überhaupt? Depressionen?
Der Arbeitgeber hat das Recht zu einer Untersuchung durch einen eigenen Arzt, wenn er berechtigte Zweifel am Krankheitsgrund hat.
Zitat von Runaway
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
Zitat von SyAbleman
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
Die Diagnose wurde aber weder vom Mannschaftsarzt noch von einem unabhängigen Arzt gestellt. Welche Diagnose war das damals überhaupt? Depressionen?
Der Arbeitgeber hat das Recht zu einer Untersuchung durch einen eigenen Arzt, wenn er berechtigte Zweifel am Krankheitsgrund hat.
Der Arbeitgeber hat natürlich nicht das Recht, eine eigene Untersuchung anzustellen. Wenn er allerdings begründete Zweifel darlegen kann, ist der Arbeitnehmer in der Beweispflicht.
Calhanoglu wurde damals von einer Fachärztin für Neurologie und Psycholgie krankgeschrieben, weil er nach Anfeindungen in den sozialen Medien unter Angstzuständen zu leiden hatte, so seine eigene Aussage.
Angstzustände, Schlafmangel, Konzentrationsprobleme...
Das kann man auch einem unanhängigen Amtsarzt verkaufen und muss dabei wahrscheinlich nicht mal lügen, weil der Stressfaktor so hoch ist.
Aber wie gesagt, so ärgerlich das im Einzelfall auch ist, haben die Vereine diese Kultur selbst geschaffen. Dembele hat sich zum BVB gestreikt und vom BVB auch wieder weg und der BVB ist rückblickend sogar der Gewinner der Posse. Dembele war einer der 5 teuersten Spieler aller Zeiten, aber nicht mal einer der 5 besten BVB-Spieler der letzten 10 Jahre.
09.09.2023 - 11:43 Uhr
Zitat von Runaway
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
Zitat von SyAbleman
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
Dann würde ich als Verein öffentlich bekanntgeben, dass der Spieler leider verletzt/krank ist und es daher absolut unverantwortlich wäre, mit einem anderen Verein in Verhandlungen zu treten. Der Spieler soll sich jetzt voll auf seine Genesung konzentrieren und bekommt dabei selbstverständlich jedwede Unterstützung des Vereins. Gute Besserung und blah und blah und blah.
Wäre auf jeden Fall witzig!
09.09.2023 - 11:57 Uhr
Zitat von SyAbleman
Dann würde ich als Verein öffentlich bekanntgeben, dass der Spieler leider verletzt/krank ist und es daher absolut unverantwortlich wäre, mit einem anderen Verein in Verhandlungen zu treten. Der Spieler soll sich jetzt voll auf seine Genesung konzentrieren und bekommt dabei selbstverständlich jedwede Unterstützung des Vereins. Gute Besserung und blah und blah und blah.
Wäre auf jeden Fall witzig!
Zitat von Runaway
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
Zitat von SyAbleman
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
Dann würde ich als Verein öffentlich bekanntgeben, dass der Spieler leider verletzt/krank ist und es daher absolut unverantwortlich wäre, mit einem anderen Verein in Verhandlungen zu treten. Der Spieler soll sich jetzt voll auf seine Genesung konzentrieren und bekommt dabei selbstverständlich jedwede Unterstützung des Vereins. Gute Besserung und blah und blah und blah.
Wäre auf jeden Fall witzig!
Ein Klub müsste es einmal in dem Szenario einer Arbeitsunfähigkeit genau so durchziehen. Ab der siebten Woche würde die Berufsgenossenschaft die Gehaltszahlung übernehmen, wobei es wie beim Krankengeld keine 100 Prozent sind, wenn ich richtig informiert bin. Mal sehen, wie schnell der Spieler wieder arbeitsfähig wäre, wenn ihm zusätzlich Monate ohne Training und Spielpraxis drohen würden. Natürlich müsste sich der Klub den Wertverlust auch leisten können. Interessant wäre der Ausgang dieses Szenarios auf jeden Fall.
15.09.2023 - 23:31 Uhr
Zitat von Schilkseeschnack
Ein Klub müsste es einmal in dem Szenario einer Arbeitsunfähigkeit genau so durchziehen. Ab der siebten Woche würde die Berufsgenossenschaft die Gehaltszahlung übernehmen, wobei es wie beim Krankengeld keine 100 Prozent sind, wenn ich richtig informiert bin. Mal sehen, wie schnell der Spieler wieder arbeitsfähig wäre, wenn ihm zusätzlich Monate ohne Training und Spielpraxis drohen würden. Natürlich müsste sich der Klub den Wertverlust auch leisten können. Interessant wäre der Ausgang dieses Szenarios auf jeden Fall.
Zitat von SyAbleman
Dann würde ich als Verein öffentlich bekanntgeben, dass der Spieler leider verletzt/krank ist und es daher absolut unverantwortlich wäre, mit einem anderen Verein in Verhandlungen zu treten. Der Spieler soll sich jetzt voll auf seine Genesung konzentrieren und bekommt dabei selbstverständlich jedwede Unterstützung des Vereins. Gute Besserung und blah und blah und blah.
Wäre auf jeden Fall witzig!
Zitat von Runaway
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
Zitat von SyAbleman
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Streik hat ja auch ne Message. Krank feiern nicht so richtig. Beim Streik ist klar: Der Spieler macht das, weil seinem Wunsch eventuell nicht nachgekommen wird. Eine angebliche Krankheit hat das nicht.
Wenn der Spieler vorher klar signalisiert hat, dass er wechseln will und nach einer Transferabsage dann plötzlich krank ist, ist das schon eine deutliche Message. Genauso war es doch bei Calhanoglu. Der HSV wollte den nicht gehen lassen, der war plötzlich auf unbestimmte Zeit krank und Leverkusen hat ihn gekauft, samt Wunderheilung.
Dann würde ich als Verein öffentlich bekanntgeben, dass der Spieler leider verletzt/krank ist und es daher absolut unverantwortlich wäre, mit einem anderen Verein in Verhandlungen zu treten. Der Spieler soll sich jetzt voll auf seine Genesung konzentrieren und bekommt dabei selbstverständlich jedwede Unterstützung des Vereins. Gute Besserung und blah und blah und blah.
Wäre auf jeden Fall witzig!
Ein Klub müsste es einmal in dem Szenario einer Arbeitsunfähigkeit genau so durchziehen. Ab der siebten Woche würde die Berufsgenossenschaft die Gehaltszahlung übernehmen, wobei es wie beim Krankengeld keine 100 Prozent sind, wenn ich richtig informiert bin. Mal sehen, wie schnell der Spieler wieder arbeitsfähig wäre, wenn ihm zusätzlich Monate ohne Training und Spielpraxis drohen würden. Natürlich müsste sich der Klub den Wertverlust auch leisten können. Interessant wäre der Ausgang dieses Szenarios auf jeden Fall.
Genau das passiert aber doch jetzt auch nicht. Auch jetzt könnten die Vereine die Spieler auf die Bank setzen und mehr als 6 Wochen wären die Spieler ja auch nicht krank, weil es dann ans Geld geht. Aber das reicht doch schon. Genau das war doch mein Argument. 2 Monate bezahlt man den Spieler, ohne dass er spielen kann und das Szenario will keiner also wird der Spieler verkauft, genauso wie die streikenden Spieler.
Die Vereine haben zwei Möglichkeiten, entweder sie sitzen es aus und riskieren interne Probleme oder sie verkaufen den Spieler und daran wird sich nichts ändern. Die Entscheidung wird am Ende immer der Verkauf sein.
Wenn der Spieler darauf besteht, darf der Verein nicht mal bekanntgeben, dass der Spieler krank ist, sonst hat man gleich einen Datenschutzvorfall und der Spieler kann noch auf Schadensersatz klagen.
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