♦ Faschismus und UEFA/FIFA
26.05.2013 - 20:00 Uhr
20.06.2013 - 13:29 Uhr
@drenicaku81: Da du 0 Ahnung hast was Faschismus eigentlich ist, erklär ich dir das mal...
Faschismus ist ein Begriff der erst in der Praxis(italienischer Faschismus unter Mussolini) und dann in der Theorie Anwendung fand(eben als Sammelbegriff für ähnliche Systeme).
Faschistische Systeme sind in der Regel antidemokratisch, sozialdarwinistisch, national, militaristisch bzw. männlich, antikommunistisch(schließlich ist der Kommunismus ja grundsätzlich eine internationale Strömmung), antikapitalistisch, haben einen Führerkult, arbeiten mit Sündenböcken, sind populistisch(Diktatur mit den Massen!) und stehen für Terror gegen die Opposition.
Der Nationalsozialismus wäre ein verschärfter Faschismus.
Beim "Austro-Faschismus" ist jedoch der Begriff schon stark wertend.
Wo die UEFA und die FIFA jetzt faschistisch sind musst du mir erst mal erklären(Führerkult um Sepp Blatter oder wie :rolleyes ), ich halte es schon für bedenklich das du mit solchen Begriffen um dich wirfst ohne eine Ahnung zu haben was die eigentlich bedeuten!
Ansonsten hat ja JoAlex schon gut erklärt warum es an einer Aufnahme in die UEFA scheitert.
Faschismus ist ein Begriff der erst in der Praxis(italienischer Faschismus unter Mussolini) und dann in der Theorie Anwendung fand(eben als Sammelbegriff für ähnliche Systeme).
Faschistische Systeme sind in der Regel antidemokratisch, sozialdarwinistisch, national, militaristisch bzw. männlich, antikommunistisch(schließlich ist der Kommunismus ja grundsätzlich eine internationale Strömmung), antikapitalistisch, haben einen Führerkult, arbeiten mit Sündenböcken, sind populistisch(Diktatur mit den Massen!) und stehen für Terror gegen die Opposition.
Der Nationalsozialismus wäre ein verschärfter Faschismus.
Beim "Austro-Faschismus" ist jedoch der Begriff schon stark wertend.
Wo die UEFA und die FIFA jetzt faschistisch sind musst du mir erst mal erklären(Führerkult um Sepp Blatter oder wie :rolleyes ), ich halte es schon für bedenklich das du mit solchen Begriffen um dich wirfst ohne eine Ahnung zu haben was die eigentlich bedeuten!
Ansonsten hat ja JoAlex schon gut erklärt warum es an einer Aufnahme in die UEFA scheitert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Luigi-Dirkules am 20.06.2013 um 13:34 Uhr bearbeitet
26.07.2013 - 02:21 Uhr
@drenicaku81: Da du 0 Ahnung hast was Faschismus eigentlich ist, erklär ich dir das mal...
Faschismus ist ein Begriff der erst in der Praxis(italienischer Faschismus unter Mussolini) und dann in der Theorie Anwendung fand(eben als Sammelbegriff für ähnliche Systeme).
Faschistische Systeme sind in der Regel antidemokratisch, sozialdarwinistisch, national, militaristisch bzw. männlich, antikommunistisch(schließlich ist der Kommunismus ja grundsätzlich eine internationale Strömmung), antikapitalistisch, haben einen Führerkult, arbeiten mit Sündenböcken, sind populistisch(Diktatur mit den Massen!) und stehen für Terror gegen die Opposition.
Der Nationalsozialismus wäre ein verschärfter Faschismus.
Beim "Austro-Faschismus" ist jedoch der Begriff schon stark wertend.
Wo die UEFA und die FIFA jetzt faschistisch sind musst du mir erst mal erklären(Führerkult um Sepp Blatter oder wie :rolleyes ), ich halte es schon für bedenklich das du mit solchen Begriffen um dich wirfst ohne eine Ahnung zu haben was die eigentlich bedeuten!
Ansonsten hat ja JoAlex schon gut erklärt warum es an einer Aufnahme in die UEFA scheitert.
du tuts fast auschließlich so,als ob alle deine hier aufgelisteten kriterien greifen müssten,damit man von faschismus sprechen kann.der versuch ,,drenicaku81'' hier lächerlich dastehen zu lassen ist nur ein ein teilerfolg
27.07.2013 - 11:23 Uhr
Zitat von justme89:
du tuts fast auschließlich so,als ob alle deine hier aufgelisteten kriterien greifen müssten,damit man von faschismus sprechen kann.
Wie oben schon beschrieben sind das Kriterien die in der Regel auf faschistische Systeme zutreffen.
Natürlich treffen nicht immer alle zu, wie schon oben dargelegt wird Faschismus eben als Sammelbegriff für ähnliche Systeme wie das damalige Italienische unter Mussolini gebraucht und ist auch häufig subjektiv aufgeladen bzw. wertend.
Auf den italienischen Faschismus treffen z.B. alle der Begriffe zu, auf die UEFA aber kein einziger, ich glaub den Rest kann man sich denken... :rolleyes
du tuts fast auschließlich so,als ob alle deine hier aufgelisteten kriterien greifen müssten,damit man von faschismus sprechen kann.
Wie oben schon beschrieben sind das Kriterien die in der Regel auf faschistische Systeme zutreffen.
Natürlich treffen nicht immer alle zu, wie schon oben dargelegt wird Faschismus eben als Sammelbegriff für ähnliche Systeme wie das damalige Italienische unter Mussolini gebraucht und ist auch häufig subjektiv aufgeladen bzw. wertend.
Auf den italienischen Faschismus treffen z.B. alle der Begriffe zu, auf die UEFA aber kein einziger, ich glaub den Rest kann man sich denken... :rolleyes
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Luigi-Dirkules am 27.07.2013 um 11:24 Uhr bearbeitet
30.08.2013 - 15:59 Uhr
Was für eine geile Diskussion :D
Aus der Haltespalterei der Wortwahl Rassismus/Faschismus usw. halte ich mich besser raus.
Allerdings muss ich dem Threadersteller Recht geben, dass eine Nichtaufnahme des Kosovo für mich persönlich (und ich hab nichts mit dem Kosovo zu tun) nicht nachvollziehbar ist.
Bei der Argumentation über die UN-Regelung der FIFA werden einige Dinge hier vergessen:
1. Auch souveräne UN-Mitgliedsstaaten wie Tuvalu und Kiribati werden seit Jahren trotz Anträgen nicht aufgenommen.
2. Jede "Nation" bzw. jedes Territorium kann auch ohne UN-Mitgliedschaft beitreten, wenn der Staat indem es sich völkerrechtlich befindet zustimmt. Würde also Albanien zustimmen, dürfte der Kosovo beitreten.
3. Die UEFA hat nichts mit der FIFA zu tun in disem Bereich. Man beachte das jüngst die nördlichen Mariannen in die AFC aufgenommen wurden und Bonaire, Sint Maarten, Saba und einige andere in die CONCACAF.
Ich arbeite selbst im nicht-FIFA-Fußball und beobachte die tollen Kriterien der Regionalverbände und der FIFA seit längerem aus der Nähe. Ja, alle Entscheidungen lassen sich mit den Regularien erklären (die FIFA ist ja auch nicht dumm), aber im Endeffekt ist es völlige Willkür ob der Kosovo, eine Karibikinsel, Transnistrien, Gibraltar oder Tuvalu aufgenommen wird oder nicht.
Am Beispiel Gibraltar sieht man ja hervorragend wie man 13 Jahre einen nicht-Beitritt begründen kann um dann nach 13 einen Beitritt begründen zu können.
Einen ähnlich interessanten Fall liefert Grönland. Dort argumentierte man 10 Jahre lang, dass es dort nur Kunstrasenplätze gebe und Grönland nur deshalb nicht in UEFA/FIFA darf. Mittlerweile ist das Stadion in Grönland FIFA-zertifiziert für Länderspiele. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht etwa, dass Grönland nun der UEFA/FIFA beitreten darf.
Das kann man nicht verstehen und ich befürchte man soll es auch nicht verstehen. Es geht wie immer um Geld, Prestige und Politik. Eine Aufnahme des Kosovo würde politische Reibereien nach sich ziehen (vor allem Fußballpolitisch!), sportlich wenig Prestige einbringen und zu guter Letzt einen Haufen Geld für Grassroots-Programme kosten.
Aus der Haltespalterei der Wortwahl Rassismus/Faschismus usw. halte ich mich besser raus.
Allerdings muss ich dem Threadersteller Recht geben, dass eine Nichtaufnahme des Kosovo für mich persönlich (und ich hab nichts mit dem Kosovo zu tun) nicht nachvollziehbar ist.
Bei der Argumentation über die UN-Regelung der FIFA werden einige Dinge hier vergessen:
1. Auch souveräne UN-Mitgliedsstaaten wie Tuvalu und Kiribati werden seit Jahren trotz Anträgen nicht aufgenommen.
2. Jede "Nation" bzw. jedes Territorium kann auch ohne UN-Mitgliedschaft beitreten, wenn der Staat indem es sich völkerrechtlich befindet zustimmt. Würde also Albanien zustimmen, dürfte der Kosovo beitreten.
3. Die UEFA hat nichts mit der FIFA zu tun in disem Bereich. Man beachte das jüngst die nördlichen Mariannen in die AFC aufgenommen wurden und Bonaire, Sint Maarten, Saba und einige andere in die CONCACAF.
Ich arbeite selbst im nicht-FIFA-Fußball und beobachte die tollen Kriterien der Regionalverbände und der FIFA seit längerem aus der Nähe. Ja, alle Entscheidungen lassen sich mit den Regularien erklären (die FIFA ist ja auch nicht dumm), aber im Endeffekt ist es völlige Willkür ob der Kosovo, eine Karibikinsel, Transnistrien, Gibraltar oder Tuvalu aufgenommen wird oder nicht.
Am Beispiel Gibraltar sieht man ja hervorragend wie man 13 Jahre einen nicht-Beitritt begründen kann um dann nach 13 einen Beitritt begründen zu können.
Einen ähnlich interessanten Fall liefert Grönland. Dort argumentierte man 10 Jahre lang, dass es dort nur Kunstrasenplätze gebe und Grönland nur deshalb nicht in UEFA/FIFA darf. Mittlerweile ist das Stadion in Grönland FIFA-zertifiziert für Länderspiele. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht etwa, dass Grönland nun der UEFA/FIFA beitreten darf.
Das kann man nicht verstehen und ich befürchte man soll es auch nicht verstehen. Es geht wie immer um Geld, Prestige und Politik. Eine Aufnahme des Kosovo würde politische Reibereien nach sich ziehen (vor allem Fußballpolitisch!), sportlich wenig Prestige einbringen und zu guter Letzt einen Haufen Geld für Grassroots-Programme kosten.
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