⚽ UEFA CHAMPIONS LEAGUE
07.07.2015 - 07:22 Uhr
07.05.2026 - 14:35 Uhr
Zitat von Arjuro_Schweyn
Kann nicht beides miteinander zusammenhängen oder gehts wirklich nur schwarz-weiß?
Am Ende hing es an einem einzigen Tor, also was für Grenzen aufgezeigt?
Mendes spielt den Ball klar mit der Hand und hätte vom Platz gestellt werden müssen, PSG wäre 65 Minuten in Unterzahl gewesen oder aber vielleicht wäre sogar ein Tor gefallen wenn er nicht seine Hand als Hilfsmittel benutzt einen Gegner zu stoppen? Der Schiedsrichter war es, der in dieser Situation eine fatale Fehlentscheidung getroffen und das Spiel maßgeblich beeinflusst hat, was hat das mit Grenzen aufzeigen zu tun?
Ob das jetzt speziell gegen deutsche Teams gerichtet ist, da halte ich mich raus, aber gestern hat der Schiedsrichter einen großen Teil dazu beigetragen ein Spiel stark zu beeinflussen.
Am Ende war es für mich eine Kombination aus glücklichen Entscheidungen des Schiedsrichters für Paris und deren eiseskälte vor dem Tor, vor allem im Hinspiel. Dass ihnen der Spielverlauf maximal in die Karten gespielt hat, kam dann noch oben drauf.
Zitat von Fussballl
Ob Deutschland europäisch wirklich "nichts mehr erreicht" werden wir heute Abend sehen. Dass Bayern diese Saison europäisch nichts mehr erreicht liegt nicht daran, dass sie die CL Saison schiri - technisch benachteiligt wurden, sondern weil PSG ihnen die Grenzen aufgezeigt hat.
Zitat von Peptastisch
Und genau wegen so einer Einstellung erreicht Deutschland europäisch nichts mehr. Da will man sich am besten noch einreden, man habe es ja nicht anders verdient und es sei ja alles okay gelaufen.
Pustekuchen!
Zitat von Fussballl
so ein quatsch. Jeder Fan wird wahrscheinlich behaupten, dass seine Mannschaft/Nation eher benachteiligt als bevorzugt wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass man als Fan Entscheidungen zugunsten der eigenen Mannschaft eher als gerechtfertigt, und Entscheidungen gegen die eigene Mannschaft eher als ungerechtfertigt bewertet. Zudem fokussiert man sich eher auf die Entscheidungen zuungunsten der eigenen Mannschaft.
Da ist das gestrige Spiel das letzte Beispiel:
Es scheint bezüglich der Handszene im Strafraum ja eine Regelung zu geben, die das als nicht strafbar einstuft. Zudem könnte man durchaus argumentieren, dass längst nicht jeder Schiri bei der anderen Handszene Gelb - Rot gibt, selbst wenn er es pfeift. Für die meisten Bayern Fans ist allerdings klar: man ist hier um einen klaren Elfer, und eine Gelb- Rote beschissen worden! und so wird es auch in der Erinnerung vieler bleiben, so dass man den Mythos der deutschen Benachteiligung weiter spinnt.
Dass man gegen Real 20 Minuten vor Schluss 1 Tor zurück lag, und dann eine sehr diskutable Gelb - Rote zu seinen Gunsten bekommen hat, die das Drehen des Spieles höchstwahrscheinlich erst möglich macht hat, wurde weder im Bayern Forum so intensiv diskutiert, noch wird es von Bayern (oder vielen deutschen Fans) als "Geschenk" in Erinnerung bleiben.
Ich glaube man tut gut daran, sich nicht zu sehr in solche Narrative hineinzusteigern.
Zitat von Peptastisch
Bin es einfach leid, dass deutsche Mannschaft Jahr um Jahr auf europäischer Ebene so offensichtlich verarscht werden.
Es gab die letzten Jahre genug Fälle, in denen Schiedsrichter deutsche Mannschaft benachteiligten
Aber in Deutschland wird niemals irgendwer was sagen, weil sich lieber jeder wegduckt
Bin es einfach leid, dass deutsche Mannschaft Jahr um Jahr auf europäischer Ebene so offensichtlich verarscht werden.
Es gab die letzten Jahre genug Fälle, in denen Schiedsrichter deutsche Mannschaft benachteiligten
Aber in Deutschland wird niemals irgendwer was sagen, weil sich lieber jeder wegduckt
so ein quatsch. Jeder Fan wird wahrscheinlich behaupten, dass seine Mannschaft/Nation eher benachteiligt als bevorzugt wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass man als Fan Entscheidungen zugunsten der eigenen Mannschaft eher als gerechtfertigt, und Entscheidungen gegen die eigene Mannschaft eher als ungerechtfertigt bewertet. Zudem fokussiert man sich eher auf die Entscheidungen zuungunsten der eigenen Mannschaft.
Da ist das gestrige Spiel das letzte Beispiel:
Es scheint bezüglich der Handszene im Strafraum ja eine Regelung zu geben, die das als nicht strafbar einstuft. Zudem könnte man durchaus argumentieren, dass längst nicht jeder Schiri bei der anderen Handszene Gelb - Rot gibt, selbst wenn er es pfeift. Für die meisten Bayern Fans ist allerdings klar: man ist hier um einen klaren Elfer, und eine Gelb- Rote beschissen worden! und so wird es auch in der Erinnerung vieler bleiben, so dass man den Mythos der deutschen Benachteiligung weiter spinnt.
Dass man gegen Real 20 Minuten vor Schluss 1 Tor zurück lag, und dann eine sehr diskutable Gelb - Rote zu seinen Gunsten bekommen hat, die das Drehen des Spieles höchstwahrscheinlich erst möglich macht hat, wurde weder im Bayern Forum so intensiv diskutiert, noch wird es von Bayern (oder vielen deutschen Fans) als "Geschenk" in Erinnerung bleiben.
Ich glaube man tut gut daran, sich nicht zu sehr in solche Narrative hineinzusteigern.
Und genau wegen so einer Einstellung erreicht Deutschland europäisch nichts mehr. Da will man sich am besten noch einreden, man habe es ja nicht anders verdient und es sei ja alles okay gelaufen.
Pustekuchen!
Ob Deutschland europäisch wirklich "nichts mehr erreicht" werden wir heute Abend sehen. Dass Bayern diese Saison europäisch nichts mehr erreicht liegt nicht daran, dass sie die CL Saison schiri - technisch benachteiligt wurden, sondern weil PSG ihnen die Grenzen aufgezeigt hat.
Kann nicht beides miteinander zusammenhängen oder gehts wirklich nur schwarz-weiß?
Am Ende hing es an einem einzigen Tor, also was für Grenzen aufgezeigt?
Mendes spielt den Ball klar mit der Hand und hätte vom Platz gestellt werden müssen, PSG wäre 65 Minuten in Unterzahl gewesen oder aber vielleicht wäre sogar ein Tor gefallen wenn er nicht seine Hand als Hilfsmittel benutzt einen Gegner zu stoppen? Der Schiedsrichter war es, der in dieser Situation eine fatale Fehlentscheidung getroffen und das Spiel maßgeblich beeinflusst hat, was hat das mit Grenzen aufzeigen zu tun?
Ob das jetzt speziell gegen deutsche Teams gerichtet ist, da halte ich mich raus, aber gestern hat der Schiedsrichter einen großen Teil dazu beigetragen ein Spiel stark zu beeinflussen.
Am Ende war es für mich eine Kombination aus glücklichen Entscheidungen des Schiedsrichters für Paris und deren eiseskälte vor dem Tor, vor allem im Hinspiel. Dass ihnen der Spielverlauf maximal in die Karten gespielt hat, kam dann noch oben drauf.
man kann mit Entscheidungen nicht einverstanden sein, wie das hier aber hochgepusht wird, ist absurd. Bis hin zu "Deutsche Vereine werden immer benachteiligt weil der Verband sie nicht mag".
Nochmal: die Elfer Szene war laut Regelwerk keiner, dass die Hand Szene automatisch zu Gelb - Rot führt wenn sie gepfiffen wird, halte ich für sehr gewagt. Andersrum: wenn für solche eine Szene ein Bayern Spieler eine Gelb Rote bekommen hätte, wäre mindestens eine genau so große Diskussion in die andere Richtung losgetreten worden.
Nun also von "wir wurden um einen Elfer und eine Gelb - Rote betrogen" zu sprechen ist nicht nur faktisch falsch, sondern überhöht auch den Einfluss des Schiedsrichters.
Dass man als Bayern Fan eher Pech als Glück mit den Schiri Entscheidungen im Rückspiel hatte, da würde ich mitgehen.
Das aber nun zu einem Skandalspiel hochzustilisieren ist völlig fehl am Platz, und hinterlässt gerade vor dem Hintergrund wie sehr man das "Jammern" von anderen Vereinen über Schiris hier im Forum verspottet hat, einen faden Beigeschmack.
Nun aufgrund des Spiels zu behaupten, dass man grundsätzlich benachteiligt ist (was du nicht gesagt hast, aber ein Grundtenor einer gewissen Bubble hier im Forum ist) ist angesichts der diskutablen Entscheidung gegen Real, die einen überhaupt erst in das Halbfinale geführt hat, ziemlich unreflektiert.
07.05.2026 - 14:36 Uhr
Zitat von Riga2011
Letexier ist noch ein guter Punkt, der ist mir tatsächlich auch noch zumindest nicht negativ aufgefallen.
Oliver wiederum ist m.E. die gleiche Katastrophe wie die anderen, spätestens seit diesem Skandalpfiff beim Halbfinale Madrid vs. Juve damals der Elfmeter in letzter Sekunde.
Ich frage mich aber trotzdem, woher dieser internationale Qualitätsabfall kommt. Natürlich werden SR seit jeher kritisch beäugt, aber so wenig Topleute gab es m.E. noch nie, weder national noch international.
Zitat von beinschuss12
Aktuell fällt mir Letexier ein, den ich in den bisherigen Spielen, die ich von ihm gesehen habe, als jemanden mit einer natürlichen Autorität wahrgenommen habe. Allein dies lässt oftmals ein Spiel für einen SR einfacher werden. Der war als Franzose gestern natürlich nicht in der Verlosung und Oliver, der in Madrid in meinen ebenfalls eine sehr gute Spielleitung hatte, vermutlich aufgrund des möglichen Finalgegners London auch nicht.
Ansonsten ist es tatsächlich so, dass mir kein weiterer SR mehr einfällt, der nicht bereits mehrfach in wichtigen Spielen ins Klo gegriffen hat. Einen großen Anteil daran haben natürlich auch Spieler und Offizielle, die oftmals den Gedanken des Fair-Play deutlich vermissen lassen (Theatralik, Zeitspiel) usw., das ist auch Teil der Wahrheit.
Bei vielen regelmäßig in der CL eingesetzten SR (z.B. Makkelie, Espas, Nyberg) weiß man aber in der Regel bereits vorher, dass das eine Shit-Show wird. Trotzdem bekommen die jedes Jahr weiterhin ihre Spiele und fahren anschließend noch zur WM..
Zitat von Riga2011
Absolut. Ich warte ja auch immer noch auf die Auflösung, ob vor Mendes Laimer wirklich mit der Hand strafbar am Ball war, das wäre sonst natürlich ein Platzverweis gewesen und damit auch ein ganz anderer Spielverlauf. Bei dem möglichen Handelfmeter fand ich es auf den ersten Blick auch glasklar, kann aber der Argumentation folgen, dass das ein Befreiungsschlag des Teamkollegen weg vom Tor aus kurzer Distanz gewesen ist, also dass Neves da absichtlich mit dem Arm zum Ball geht, ist schwer zu argumentieren, wenngleich der Arm natürlich sehr weit vom Körper weg war.
Es reiht sich aber halt ein in diese ganzen sehr seltsamen SR-Entscheidungen in der gesamten KO-Runde, sei es gestern, sei es der Elfmeter gegen Davies im Hinspiel, sei es dieser m.E. völlig überzogene Platzverweis gegen Camavinga, der das Spiel in dem Fall letztlich für uns entschieden hat, sei es der nicht geahndete kids' mistake von Atlético gegen Barca usw., usf.
Ich hab gestern von jemandem gelesen, dass man für ein großes Spiel einen großen SR braucht. Ich frage ganz ehrlich: wer ist noch ein großer SR? Mir würde kein Name einfallen, dem ich aktuell ohne Bauchschmerzen ein großes Spiel zutrauen würde. Es gibt nicht mal mehr Leute wie früher Lahoz, wo du zwar wusstest, dass das ein Kartenautomat ist, der damit auch mal ein Spiel zerstört hat, er war aber wenigstens berechenbar darin. Die heutige Zunft ist vollkommen unberechenbar in ihren schlechten Entscheidungen, das ist das Schlimme.
Zitat von Adagio
Systematisch kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Fehlentscheidung bei der gelbroten Karte kann iwie noch passieren. Der Abseitspfiff bei Kane ist aber eine absolute Frechheit. Der Linienrichter zeigt nichts an, der Schiedsrichter guckt bei Abspiel zum Ball und sieht Kane und Mendes definitiv nicht und trotzdem entscheidet er eigenmächtig auf Abseits. Wie ist das bitte zu erklären? Das ist einfach absoluter Wahnsinn und auf so vielen Ebenen ein klarer Regelverstoß des Schiris.
Dass dann ein Portugiese gegenüber portugiesischen Spieler scheinbar ein höheres Maß an Empathie (Aytekin lässt grüßen) an den Tag legt, hinterlässt am Ende doch ein Geschmäckle.
Zitat von Riga2011
Jeder Dortmunder wird zudem noch mit Recht für mehrere Jahre behaupten, dass Dante für sein Foul an Reus im Finale mit Gelb/Rot hätte fliegen können.
Es ist doch völliger Unsinn, dass irgendjemand systematisch gegen uns oder sonst irgendjemanden pfeift. SR machen viele Fehler, ja, m.E. zu viele, wenn ich mir alleine dieses Jahr wieder die CL-KO-Spiele durch die Bank ansehe, aber das trifft jeden, nicht ein Team besonders.
Zitat von Chompa
Zitat von JJonathan146
Dass wir mehrere Handelfmeter hätten bekommen müssen in diesem Spiel lässt du bewusst aus, weil?
Weil ich wirklich keine mehr im Kopf hatte. Und selbst wenn: Ich habe doch klar geschrieben, worum es mir geht. Zu zeigen, dass niemand vor hat uns irgendwelche Titel wegzunehmen oder zu verpfeifen. Wenn man das wollte, hätten wir weder 2013 noch 2020 gewonnen, weil es genug Möglichkeiten gegeben hätte! Aber das war ja die Behauptung, dass Schiedsrichter bewusst oder unbewusst beeinflusst sind und gegen uns pfeifen. Und da ändern auch Entscheidungen gegen uns nichts dran, solange es offensichtlich Situationen gibt, die auch mal für uns gelaufen sind.Zitat von Chompa
Ähm.
2013, Halbfinale Hinspiel
- Bei der Vorbereitung zum 1:0 Dante stützt sich mit beiden Armen auf Dani Alves auf. Hätte man pfeifen können.
- 2:0 Gomez abseits? Auf jeden Fall verdammt knapp, hätte man uns hier Steine in den Weg legen können, wäre das nicht mal aufgefallen
- 3:0: Müller mit dem Football-Block gegen Alba, sodass Robben durchlaufen und das 3:0 erzielen kann. Glasklares Foul.
Zitat von alex-FCB1900
Wir müssen uns damit abfinden, dass wir wirklich bedeutend besser sein müssen als die Gegner um eine Chance auf den CL Titel zu haben. So war es 2013 und so war es 2020.
Wenn es enge Spiele werden nehmen uns die Schiedsrichter Jahr für Jahr die Chance.
Es ist ein Milliarden Geschäft bei dem Staaten involviert sind und der FC Bayern, bzw deutsche Vereine im allgemeinen haben nicht den Einfluss wie andere Vereine oder Staaten.
Wir müssen uns damit abfinden, dass wir wirklich bedeutend besser sein müssen als die Gegner um eine Chance auf den CL Titel zu haben. So war es 2013 und so war es 2020.
Wenn es enge Spiele werden nehmen uns die Schiedsrichter Jahr für Jahr die Chance.
Es ist ein Milliarden Geschäft bei dem Staaten involviert sind und der FC Bayern, bzw deutsche Vereine im allgemeinen haben nicht den Einfluss wie andere Vereine oder Staaten.
Ähm.
2013, Halbfinale Hinspiel
- Bei der Vorbereitung zum 1:0 Dante stützt sich mit beiden Armen auf Dani Alves auf. Hätte man pfeifen können.
- 2:0 Gomez abseits? Auf jeden Fall verdammt knapp, hätte man uns hier Steine in den Weg legen können, wäre das nicht mal aufgefallen
- 3:0: Müller mit dem Football-Block gegen Alba, sodass Robben durchlaufen und das 3:0 erzielen kann. Glasklares Foul.
Dass wir mehrere Handelfmeter hätten bekommen müssen in diesem Spiel lässt du bewusst aus, weil?
Jeder Dortmunder wird zudem noch mit Recht für mehrere Jahre behaupten, dass Dante für sein Foul an Reus im Finale mit Gelb/Rot hätte fliegen können.
Es ist doch völliger Unsinn, dass irgendjemand systematisch gegen uns oder sonst irgendjemanden pfeift. SR machen viele Fehler, ja, m.E. zu viele, wenn ich mir alleine dieses Jahr wieder die CL-KO-Spiele durch die Bank ansehe, aber das trifft jeden, nicht ein Team besonders.
Systematisch kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Fehlentscheidung bei der gelbroten Karte kann iwie noch passieren. Der Abseitspfiff bei Kane ist aber eine absolute Frechheit. Der Linienrichter zeigt nichts an, der Schiedsrichter guckt bei Abspiel zum Ball und sieht Kane und Mendes definitiv nicht und trotzdem entscheidet er eigenmächtig auf Abseits. Wie ist das bitte zu erklären? Das ist einfach absoluter Wahnsinn und auf so vielen Ebenen ein klarer Regelverstoß des Schiris.
Dass dann ein Portugiese gegenüber portugiesischen Spieler scheinbar ein höheres Maß an Empathie (Aytekin lässt grüßen) an den Tag legt, hinterlässt am Ende doch ein Geschmäckle.
Absolut. Ich warte ja auch immer noch auf die Auflösung, ob vor Mendes Laimer wirklich mit der Hand strafbar am Ball war, das wäre sonst natürlich ein Platzverweis gewesen und damit auch ein ganz anderer Spielverlauf. Bei dem möglichen Handelfmeter fand ich es auf den ersten Blick auch glasklar, kann aber der Argumentation folgen, dass das ein Befreiungsschlag des Teamkollegen weg vom Tor aus kurzer Distanz gewesen ist, also dass Neves da absichtlich mit dem Arm zum Ball geht, ist schwer zu argumentieren, wenngleich der Arm natürlich sehr weit vom Körper weg war.
Es reiht sich aber halt ein in diese ganzen sehr seltsamen SR-Entscheidungen in der gesamten KO-Runde, sei es gestern, sei es der Elfmeter gegen Davies im Hinspiel, sei es dieser m.E. völlig überzogene Platzverweis gegen Camavinga, der das Spiel in dem Fall letztlich für uns entschieden hat, sei es der nicht geahndete kids' mistake von Atlético gegen Barca usw., usf.
Ich hab gestern von jemandem gelesen, dass man für ein großes Spiel einen großen SR braucht. Ich frage ganz ehrlich: wer ist noch ein großer SR? Mir würde kein Name einfallen, dem ich aktuell ohne Bauchschmerzen ein großes Spiel zutrauen würde. Es gibt nicht mal mehr Leute wie früher Lahoz, wo du zwar wusstest, dass das ein Kartenautomat ist, der damit auch mal ein Spiel zerstört hat, er war aber wenigstens berechenbar darin. Die heutige Zunft ist vollkommen unberechenbar in ihren schlechten Entscheidungen, das ist das Schlimme.
Aktuell fällt mir Letexier ein, den ich in den bisherigen Spielen, die ich von ihm gesehen habe, als jemanden mit einer natürlichen Autorität wahrgenommen habe. Allein dies lässt oftmals ein Spiel für einen SR einfacher werden. Der war als Franzose gestern natürlich nicht in der Verlosung und Oliver, der in Madrid in meinen ebenfalls eine sehr gute Spielleitung hatte, vermutlich aufgrund des möglichen Finalgegners London auch nicht.
Ansonsten ist es tatsächlich so, dass mir kein weiterer SR mehr einfällt, der nicht bereits mehrfach in wichtigen Spielen ins Klo gegriffen hat. Einen großen Anteil daran haben natürlich auch Spieler und Offizielle, die oftmals den Gedanken des Fair-Play deutlich vermissen lassen (Theatralik, Zeitspiel) usw., das ist auch Teil der Wahrheit.
Bei vielen regelmäßig in der CL eingesetzten SR (z.B. Makkelie, Espas, Nyberg) weiß man aber in der Regel bereits vorher, dass das eine Shit-Show wird. Trotzdem bekommen die jedes Jahr weiterhin ihre Spiele und fahren anschließend noch zur WM..
Letexier ist noch ein guter Punkt, der ist mir tatsächlich auch noch zumindest nicht negativ aufgefallen.
Oliver wiederum ist m.E. die gleiche Katastrophe wie die anderen, spätestens seit diesem Skandalpfiff beim Halbfinale Madrid vs. Juve damals der Elfmeter in letzter Sekunde.
Ich frage mich aber trotzdem, woher dieser internationale Qualitätsabfall kommt. Natürlich werden SR seit jeher kritisch beäugt, aber so wenig Topleute gab es m.E. noch nie, weder national noch international.
Und genau hier liegt der Denkfehler. Die Aktion von Benatia gegen Vazquez ist ein Skandalpfiff. Bei der Aktion von Carreras gegen Olise waren sich alle Bayernfans einig, Skandal das der nicht gepfiffen wurde. Bei Tah gegen Mbappe ist es für euch eine kann Entscheidung. Ich bin mir aber sicher, hätte Rüdiger diesen Zweikampf gegen Kanegegen bestritten, wäre es wieder ein absoluter Skandal für euch gewesen, da nicht rot zu zeigen. Camavinga war nach den Regeln für euch KLAR GELBROT, nach den Regeln. Vielleicht sollte man nicht alles skandalisieren und ein bisschen nüchtern die Aktionen betrachteten, und sich immer fragen, wie hätte ich reagiert, wäre die Aktion genau andersrum.
Und keiner konnte aufzeigen, ob der Ball wirklich Mendes Hand getroffen hat oder die Achsel (was natürlich nicht unter Handspiel geht).
07.05.2026 - 14:40 Uhr
Zitat von Fussballl
so ein quatsch. Jeder Fan wird wahrscheinlich behaupten, dass seine Mannschaft/Nation eher benachteiligt als bevorzugt wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass man als Fan Entscheidungen zugunsten der eigenen Mannschaft eher als gerechtfertigt, und Entscheidungen gegen die eigene Mannschaft eher als ungerechtfertigt bewertet. Zudem fokussiert man sich eher auf die Entscheidungen zuungunsten der eigenen Mannschaft.
Da ist das gestrige Spiel das letzte Beispiel:
Es scheint bezüglich der Handszene im Strafraum ja eine Regelung zu geben, die das als nicht strafbar einstuft. Zudem könnte man durchaus argumentieren, dass längst nicht jeder Schiri bei der anderen Handszene Gelb - Rot gibt, selbst wenn er es pfeift. Für die meisten Bayern Fans ist allerdings klar: man ist hier um einen klaren Elfer, und eine Gelb- Rote beschissen worden! und so wird es auch in der Erinnerung vieler bleiben, so dass man den Mythos der deutschen Benachteiligung weiter spinnt.
Dass man gegen Real 20 Minuten vor Schluss 1 Tor zurück lag, und dann eine sehr diskutable Gelb - Rote zu seinen Gunsten bekommen hat, die das Drehen des Spieles höchstwahrscheinlich erst möglich macht hat, wurde weder im Bayern Forum so intensiv diskutiert, noch wird es von Bayern (oder vielen deutschen Fans) als "Geschenk" in Erinnerung bleiben.
Ich glaube man tut gut daran, sich nicht zu sehr in solche Narrative hineinzusteigern.
Zitat von Peptastisch
Bin es einfach leid, dass deutsche Mannschaft Jahr um Jahr auf europäischer Ebene so offensichtlich verarscht werden.
Es gab die letzten Jahre genug Fälle, in denen Schiedsrichter deutsche Mannschaft benachteiligten
Aber in Deutschland wird niemals irgendwer was sagen, weil sich lieber jeder wegduckt
Bin es einfach leid, dass deutsche Mannschaft Jahr um Jahr auf europäischer Ebene so offensichtlich verarscht werden.
Es gab die letzten Jahre genug Fälle, in denen Schiedsrichter deutsche Mannschaft benachteiligten
Aber in Deutschland wird niemals irgendwer was sagen, weil sich lieber jeder wegduckt
so ein quatsch. Jeder Fan wird wahrscheinlich behaupten, dass seine Mannschaft/Nation eher benachteiligt als bevorzugt wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass man als Fan Entscheidungen zugunsten der eigenen Mannschaft eher als gerechtfertigt, und Entscheidungen gegen die eigene Mannschaft eher als ungerechtfertigt bewertet. Zudem fokussiert man sich eher auf die Entscheidungen zuungunsten der eigenen Mannschaft.
Da ist das gestrige Spiel das letzte Beispiel:
Es scheint bezüglich der Handszene im Strafraum ja eine Regelung zu geben, die das als nicht strafbar einstuft. Zudem könnte man durchaus argumentieren, dass längst nicht jeder Schiri bei der anderen Handszene Gelb - Rot gibt, selbst wenn er es pfeift. Für die meisten Bayern Fans ist allerdings klar: man ist hier um einen klaren Elfer, und eine Gelb- Rote beschissen worden! und so wird es auch in der Erinnerung vieler bleiben, so dass man den Mythos der deutschen Benachteiligung weiter spinnt.
Dass man gegen Real 20 Minuten vor Schluss 1 Tor zurück lag, und dann eine sehr diskutable Gelb - Rote zu seinen Gunsten bekommen hat, die das Drehen des Spieles höchstwahrscheinlich erst möglich macht hat, wurde weder im Bayern Forum so intensiv diskutiert, noch wird es von Bayern (oder vielen deutschen Fans) als "Geschenk" in Erinnerung bleiben.
Ich glaube man tut gut daran, sich nicht zu sehr in solche Narrative hineinzusteigern.
Foul und ball weg werfen und den anderen Spieler am Freistoß hindern ist nun mal gelb, das geht auf Camavinga das war keine Fehlentscheidung, hart aber fair. Die Fehlentscheidungen zugunsten von Real muss man hier klar erwähnen, da Sie eben nicht klar benachteiligt wurden sondern das Gegenteil der Fall ist, wenn man sich vor dem Freistoßtor von Güler mal das angebliche Foulspiel ansieht und den Bodycheck von Rüdiger an Stani vor dem 3:2 kann man nicht auf die Idee kommen das Real benachteiligt wurde im Gegenteil, die konnten zufrieden sein nicht 3:1 verloren zu haben im Bernabeu bei dem Bodycheck gegen Olise im Strafraum kurz vor Ende.
07.05.2026 - 14:43 Uhr
Zitat von RojoBlanco87
Was mich gerade massiv nervt: Dieses Gehabe von Arsenal Fans. Das hatten wir hier jetzt schon nach dem Finaleinzug und auch bei Reddit etc.
Das fühlt sich so nach Bayer und Dortmund 2.0 an.
Gibt Teams, die kommen "aus der Versenkung" und haben einen guten Lauf und die Fans haben eine so nervende Art. Anstatt den Erfolg zu genießen, können sie da nicht mit umgehen.
Anstelle einfach mal zu genießen, dass es beim eigenen Team läuft und man oben steht, muss man dann auch noch überall hausieren gehen und Finger in Wunden legen. Bleibt doch in eurem Forum und genießt es
Aber dann in andere Foren zu gehen und dann unterschwellig eigentlich nur Lob erhaschen wollen für die Mannschaft und dann beleidigt sein, wenn sich da keiner verneigt.
Muss da immer an den Satz aus dem American Football denken.
"When you get into the end zone, act like you've been there before."
Was mich gerade massiv nervt: Dieses Gehabe von Arsenal Fans. Das hatten wir hier jetzt schon nach dem Finaleinzug und auch bei Reddit etc.
Das fühlt sich so nach Bayer und Dortmund 2.0 an.
Gibt Teams, die kommen "aus der Versenkung" und haben einen guten Lauf und die Fans haben eine so nervende Art. Anstatt den Erfolg zu genießen, können sie da nicht mit umgehen.
Anstelle einfach mal zu genießen, dass es beim eigenen Team läuft und man oben steht, muss man dann auch noch überall hausieren gehen und Finger in Wunden legen. Bleibt doch in eurem Forum und genießt es
Aber dann in andere Foren zu gehen und dann unterschwellig eigentlich nur Lob erhaschen wollen für die Mannschaft und dann beleidigt sein, wenn sich da keiner verneigt. Muss da immer an den Satz aus dem American Football denken.
"When you get into the end zone, act like you've been there before."
actio = reactio
Und imo geben sich da beide Seiten nichts. Dann noch bedenken, dass wir uns im Internet bewegen und der Kindergarten ist perfekt.
Als Arsenal-Fan liest man ja mittlerweile von anderen nur noch, wie scheiße der Arteta "Terror-Fußball" ist (früher nannte man das Ergebnisfußball und ja, es gibt schöneres, aber dieser "Hass" in in diesem Ausmaß ist das einfach nur noch lächerlich, was da abgeht). Da wird einem Scheich-Club wie City, das aktuell noch in 130 Punkten wegen Verstößen angeklagt ist, die Meisterschaft mehr gegönnt, als einem Verein, der durch jahrelange konstant gute Arbeit und gut investiertes Geld sich womöglich erstmals seit 20 Jahren an die Spitze setzen könnte.
Was man da auf reddit auch vor den Halbfinals zu Hauf von Bayernfans lesen konnte, ist auch keinen Deut besser. Von daher immer auch mal in den eigenen Reihen gucken und an die Nase fassen.
Ich finde beides einfach nur affig, fiebere mit Arsenal mit, hoffe, dass sie sich endlich mal belohnen können und versuche das ganze Kasperletheater im Netz zu ignorieren. Ich hätte auch lieber ein Finale gegen die Bayern gespielt. Wäre zwar umso heftiger gewesen, dann "mal wieder" gegen die Bayern in einem entscheidenden Spiel zu verkacken, aber genau solche Spiele will man doch als Fußballfan sehen.
PSG wurde zwar zuletzt etwas nachhaltiger geführt und nicht nur Stars eingekauft, trotzdem wurde da auf dem Weg dahin wo sie jetzt sind so viel Scheich-Geld verbrannt, dass es für mich definitiv das unattraktivere Finale ist.
07.05.2026 - 14:56 Uhr
Zitat von Castilla
Und genau hier liegt der Denkfehler. Die Aktion von Benatia gegen Vazquez ist ein Skandalpfiff. Bei der Aktion von Carreras gegen Olise waren sich alle Bayernfans einig, Skandal das der nicht gepfiffen wurde. Bei Tah gegen Mbappe ist es für euch eine kann Entscheidung. Ich bin mir aber sicher, hätte Rüdiger diesen Zweikampf gegen Kanegegen bestritten, wäre es wieder ein absoluter Skandal für euch gewesen, da nicht rot zu zeigen. Camavinga war nach den Regeln für euch KLAR GELBROT, nach den Regeln. Vielleicht sollte man nicht alles skandalisieren und ein bisschen nüchtern die Aktionen betrachteten, und sich immer fragen, wie hätte ich reagiert, wäre die Aktion genau andersrum.
Und keiner konnte aufzeigen, ob der Ball wirklich Mendes Hand getroffen hat oder die Achsel (was natürlich nicht unter Handspiel geht).
Zitat von Riga2011
Letexier ist noch ein guter Punkt, der ist mir tatsächlich auch noch zumindest nicht negativ aufgefallen.
Oliver wiederum ist m.E. die gleiche Katastrophe wie die anderen, spätestens seit diesem Skandalpfiff beim Halbfinale Madrid vs. Juve damals der Elfmeter in letzter Sekunde.
Ich frage mich aber trotzdem, woher dieser internationale Qualitätsabfall kommt. Natürlich werden SR seit jeher kritisch beäugt, aber so wenig Topleute gab es m.E. noch nie, weder national noch international.
Zitat von beinschuss12
Aktuell fällt mir Letexier ein, den ich in den bisherigen Spielen, die ich von ihm gesehen habe, als jemanden mit einer natürlichen Autorität wahrgenommen habe. Allein dies lässt oftmals ein Spiel für einen SR einfacher werden. Der war als Franzose gestern natürlich nicht in der Verlosung und Oliver, der in Madrid in meinen ebenfalls eine sehr gute Spielleitung hatte, vermutlich aufgrund des möglichen Finalgegners London auch nicht.
Ansonsten ist es tatsächlich so, dass mir kein weiterer SR mehr einfällt, der nicht bereits mehrfach in wichtigen Spielen ins Klo gegriffen hat. Einen großen Anteil daran haben natürlich auch Spieler und Offizielle, die oftmals den Gedanken des Fair-Play deutlich vermissen lassen (Theatralik, Zeitspiel) usw., das ist auch Teil der Wahrheit.
Bei vielen regelmäßig in der CL eingesetzten SR (z.B. Makkelie, Espas, Nyberg) weiß man aber in der Regel bereits vorher, dass das eine Shit-Show wird. Trotzdem bekommen die jedes Jahr weiterhin ihre Spiele und fahren anschließend noch zur WM..
Zitat von Riga2011
Absolut. Ich warte ja auch immer noch auf die Auflösung, ob vor Mendes Laimer wirklich mit der Hand strafbar am Ball war, das wäre sonst natürlich ein Platzverweis gewesen und damit auch ein ganz anderer Spielverlauf. Bei dem möglichen Handelfmeter fand ich es auf den ersten Blick auch glasklar, kann aber der Argumentation folgen, dass das ein Befreiungsschlag des Teamkollegen weg vom Tor aus kurzer Distanz gewesen ist, also dass Neves da absichtlich mit dem Arm zum Ball geht, ist schwer zu argumentieren, wenngleich der Arm natürlich sehr weit vom Körper weg war.
Es reiht sich aber halt ein in diese ganzen sehr seltsamen SR-Entscheidungen in der gesamten KO-Runde, sei es gestern, sei es der Elfmeter gegen Davies im Hinspiel, sei es dieser m.E. völlig überzogene Platzverweis gegen Camavinga, der das Spiel in dem Fall letztlich für uns entschieden hat, sei es der nicht geahndete kids' mistake von Atlético gegen Barca usw., usf.
Ich hab gestern von jemandem gelesen, dass man für ein großes Spiel einen großen SR braucht. Ich frage ganz ehrlich: wer ist noch ein großer SR? Mir würde kein Name einfallen, dem ich aktuell ohne Bauchschmerzen ein großes Spiel zutrauen würde. Es gibt nicht mal mehr Leute wie früher Lahoz, wo du zwar wusstest, dass das ein Kartenautomat ist, der damit auch mal ein Spiel zerstört hat, er war aber wenigstens berechenbar darin. Die heutige Zunft ist vollkommen unberechenbar in ihren schlechten Entscheidungen, das ist das Schlimme.
Zitat von Adagio
Systematisch kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Fehlentscheidung bei der gelbroten Karte kann iwie noch passieren. Der Abseitspfiff bei Kane ist aber eine absolute Frechheit. Der Linienrichter zeigt nichts an, der Schiedsrichter guckt bei Abspiel zum Ball und sieht Kane und Mendes definitiv nicht und trotzdem entscheidet er eigenmächtig auf Abseits. Wie ist das bitte zu erklären? Das ist einfach absoluter Wahnsinn und auf so vielen Ebenen ein klarer Regelverstoß des Schiris.
Dass dann ein Portugiese gegenüber portugiesischen Spieler scheinbar ein höheres Maß an Empathie (Aytekin lässt grüßen) an den Tag legt, hinterlässt am Ende doch ein Geschmäckle.
Zitat von Riga2011
Jeder Dortmunder wird zudem noch mit Recht für mehrere Jahre behaupten, dass Dante für sein Foul an Reus im Finale mit Gelb/Rot hätte fliegen können.
Es ist doch völliger Unsinn, dass irgendjemand systematisch gegen uns oder sonst irgendjemanden pfeift. SR machen viele Fehler, ja, m.E. zu viele, wenn ich mir alleine dieses Jahr wieder die CL-KO-Spiele durch die Bank ansehe, aber das trifft jeden, nicht ein Team besonders.
Zitat von Chompa
Zitat von JJonathan146
Dass wir mehrere Handelfmeter hätten bekommen müssen in diesem Spiel lässt du bewusst aus, weil?
Weil ich wirklich keine mehr im Kopf hatte. Und selbst wenn: Ich habe doch klar geschrieben, worum es mir geht. Zu zeigen, dass niemand vor hat uns irgendwelche Titel wegzunehmen oder zu verpfeifen. Wenn man das wollte, hätten wir weder 2013 noch 2020 gewonnen, weil es genug Möglichkeiten gegeben hätte! Aber das war ja die Behauptung, dass Schiedsrichter bewusst oder unbewusst beeinflusst sind und gegen uns pfeifen. Und da ändern auch Entscheidungen gegen uns nichts dran, solange es offensichtlich Situationen gibt, die auch mal für uns gelaufen sind.Zitat von Chompa
Ähm.
2013, Halbfinale Hinspiel
- Bei der Vorbereitung zum 1:0 Dante stützt sich mit beiden Armen auf Dani Alves auf. Hätte man pfeifen können.
- 2:0 Gomez abseits? Auf jeden Fall verdammt knapp, hätte man uns hier Steine in den Weg legen können, wäre das nicht mal aufgefallen
- 3:0: Müller mit dem Football-Block gegen Alba, sodass Robben durchlaufen und das 3:0 erzielen kann. Glasklares Foul.
Zitat von alex-FCB1900
Wir müssen uns damit abfinden, dass wir wirklich bedeutend besser sein müssen als die Gegner um eine Chance auf den CL Titel zu haben. So war es 2013 und so war es 2020.
Wenn es enge Spiele werden nehmen uns die Schiedsrichter Jahr für Jahr die Chance.
Es ist ein Milliarden Geschäft bei dem Staaten involviert sind und der FC Bayern, bzw deutsche Vereine im allgemeinen haben nicht den Einfluss wie andere Vereine oder Staaten.
Wir müssen uns damit abfinden, dass wir wirklich bedeutend besser sein müssen als die Gegner um eine Chance auf den CL Titel zu haben. So war es 2013 und so war es 2020.
Wenn es enge Spiele werden nehmen uns die Schiedsrichter Jahr für Jahr die Chance.
Es ist ein Milliarden Geschäft bei dem Staaten involviert sind und der FC Bayern, bzw deutsche Vereine im allgemeinen haben nicht den Einfluss wie andere Vereine oder Staaten.
Ähm.
2013, Halbfinale Hinspiel
- Bei der Vorbereitung zum 1:0 Dante stützt sich mit beiden Armen auf Dani Alves auf. Hätte man pfeifen können.
- 2:0 Gomez abseits? Auf jeden Fall verdammt knapp, hätte man uns hier Steine in den Weg legen können, wäre das nicht mal aufgefallen
- 3:0: Müller mit dem Football-Block gegen Alba, sodass Robben durchlaufen und das 3:0 erzielen kann. Glasklares Foul.
Dass wir mehrere Handelfmeter hätten bekommen müssen in diesem Spiel lässt du bewusst aus, weil?
Jeder Dortmunder wird zudem noch mit Recht für mehrere Jahre behaupten, dass Dante für sein Foul an Reus im Finale mit Gelb/Rot hätte fliegen können.
Es ist doch völliger Unsinn, dass irgendjemand systematisch gegen uns oder sonst irgendjemanden pfeift. SR machen viele Fehler, ja, m.E. zu viele, wenn ich mir alleine dieses Jahr wieder die CL-KO-Spiele durch die Bank ansehe, aber das trifft jeden, nicht ein Team besonders.
Systematisch kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Fehlentscheidung bei der gelbroten Karte kann iwie noch passieren. Der Abseitspfiff bei Kane ist aber eine absolute Frechheit. Der Linienrichter zeigt nichts an, der Schiedsrichter guckt bei Abspiel zum Ball und sieht Kane und Mendes definitiv nicht und trotzdem entscheidet er eigenmächtig auf Abseits. Wie ist das bitte zu erklären? Das ist einfach absoluter Wahnsinn und auf so vielen Ebenen ein klarer Regelverstoß des Schiris.
Dass dann ein Portugiese gegenüber portugiesischen Spieler scheinbar ein höheres Maß an Empathie (Aytekin lässt grüßen) an den Tag legt, hinterlässt am Ende doch ein Geschmäckle.
Absolut. Ich warte ja auch immer noch auf die Auflösung, ob vor Mendes Laimer wirklich mit der Hand strafbar am Ball war, das wäre sonst natürlich ein Platzverweis gewesen und damit auch ein ganz anderer Spielverlauf. Bei dem möglichen Handelfmeter fand ich es auf den ersten Blick auch glasklar, kann aber der Argumentation folgen, dass das ein Befreiungsschlag des Teamkollegen weg vom Tor aus kurzer Distanz gewesen ist, also dass Neves da absichtlich mit dem Arm zum Ball geht, ist schwer zu argumentieren, wenngleich der Arm natürlich sehr weit vom Körper weg war.
Es reiht sich aber halt ein in diese ganzen sehr seltsamen SR-Entscheidungen in der gesamten KO-Runde, sei es gestern, sei es der Elfmeter gegen Davies im Hinspiel, sei es dieser m.E. völlig überzogene Platzverweis gegen Camavinga, der das Spiel in dem Fall letztlich für uns entschieden hat, sei es der nicht geahndete kids' mistake von Atlético gegen Barca usw., usf.
Ich hab gestern von jemandem gelesen, dass man für ein großes Spiel einen großen SR braucht. Ich frage ganz ehrlich: wer ist noch ein großer SR? Mir würde kein Name einfallen, dem ich aktuell ohne Bauchschmerzen ein großes Spiel zutrauen würde. Es gibt nicht mal mehr Leute wie früher Lahoz, wo du zwar wusstest, dass das ein Kartenautomat ist, der damit auch mal ein Spiel zerstört hat, er war aber wenigstens berechenbar darin. Die heutige Zunft ist vollkommen unberechenbar in ihren schlechten Entscheidungen, das ist das Schlimme.
Aktuell fällt mir Letexier ein, den ich in den bisherigen Spielen, die ich von ihm gesehen habe, als jemanden mit einer natürlichen Autorität wahrgenommen habe. Allein dies lässt oftmals ein Spiel für einen SR einfacher werden. Der war als Franzose gestern natürlich nicht in der Verlosung und Oliver, der in Madrid in meinen ebenfalls eine sehr gute Spielleitung hatte, vermutlich aufgrund des möglichen Finalgegners London auch nicht.
Ansonsten ist es tatsächlich so, dass mir kein weiterer SR mehr einfällt, der nicht bereits mehrfach in wichtigen Spielen ins Klo gegriffen hat. Einen großen Anteil daran haben natürlich auch Spieler und Offizielle, die oftmals den Gedanken des Fair-Play deutlich vermissen lassen (Theatralik, Zeitspiel) usw., das ist auch Teil der Wahrheit.
Bei vielen regelmäßig in der CL eingesetzten SR (z.B. Makkelie, Espas, Nyberg) weiß man aber in der Regel bereits vorher, dass das eine Shit-Show wird. Trotzdem bekommen die jedes Jahr weiterhin ihre Spiele und fahren anschließend noch zur WM..
Letexier ist noch ein guter Punkt, der ist mir tatsächlich auch noch zumindest nicht negativ aufgefallen.
Oliver wiederum ist m.E. die gleiche Katastrophe wie die anderen, spätestens seit diesem Skandalpfiff beim Halbfinale Madrid vs. Juve damals der Elfmeter in letzter Sekunde.
Ich frage mich aber trotzdem, woher dieser internationale Qualitätsabfall kommt. Natürlich werden SR seit jeher kritisch beäugt, aber so wenig Topleute gab es m.E. noch nie, weder national noch international.
Und genau hier liegt der Denkfehler. Die Aktion von Benatia gegen Vazquez ist ein Skandalpfiff. Bei der Aktion von Carreras gegen Olise waren sich alle Bayernfans einig, Skandal das der nicht gepfiffen wurde. Bei Tah gegen Mbappe ist es für euch eine kann Entscheidung. Ich bin mir aber sicher, hätte Rüdiger diesen Zweikampf gegen Kanegegen bestritten, wäre es wieder ein absoluter Skandal für euch gewesen, da nicht rot zu zeigen. Camavinga war nach den Regeln für euch KLAR GELBROT, nach den Regeln. Vielleicht sollte man nicht alles skandalisieren und ein bisschen nüchtern die Aktionen betrachteten, und sich immer fragen, wie hätte ich reagiert, wäre die Aktion genau andersrum.
Und keiner konnte aufzeigen, ob der Ball wirklich Mendes Hand getroffen hat oder die Achsel (was natürlich nicht unter Handspiel geht).
Selbst wenn man Tah eine Rote Karte gegeben hätte und Camavinga auf dem Platz gelassen hätte im Rückspiel, hat Real zwei irreguläre Tore erzielt in München und Olise keinen Elfmeter bekommen im Bernabeu. Wenn man das auf ein Endergebnis bringen möchte stand es dann 3:2 am Ende für Real was die Gutmütigkeit des Schiris mit Ihnen betrifft.
Man kann das auch gerne auf andere Duelle gegen Real vergleichen.
2017 zum Beispiel drei klare Abseitstore, zwei davon für Real, eins für Bayern, Vidal hätte früher vom Platz fliegen müssen aber Casemiro ebenso blieb aber verschont. Ein großzügiger Elfmeter für Bayern im Hinspiel und eine fragwürdige Rote Karte für Martinez bleiben ebenso im Gedächtnis wie ein frei vors Tor zulaufender Lewandowski der wegen angeblichen abseits zurückgepfiffen wird. Alles in allem haben dort beide Teams vom Schiri profitiert, Real aber wie so oft etwas mehr.
2018 ging es zweimal richtig glimpflich aus für Real zwei klare Elfmeter nicht geandet, Ramos vs Lewy und Marcelos klares Handspiel.
2024 gab es eine Kontroverse situation kurz vor Schluss, der Schiri pfeift früher ab, hätte Verlängerung geben können, meiner Meinung nach nicht so spielentscheidend da Bayern absolut nicht mehr konnte und es ein wunder gewesen wäre es noch irgendwie ins Elfmeterschießen zu retten, nach nochmals 30 Minuten aber natürlich auch ein klarer Fehler der Schiris.
07.05.2026 - 14:57 Uhr
Zitat von MrCrossbow
actio = reactio
Und imo geben sich da beide Seiten nichts. Dann noch bedenken, dass wir uns im Internet bewegen und der Kindergarten ist perfekt.
Als Arsenal-Fan liest man ja mittlerweile von anderen nur noch, wie scheiße der Arteta "Terror-Fußball" ist (früher nannte man das Ergebnisfußball und ja, es gibt schöneres, aber dieser "Hass" in in diesem Ausmaß ist das einfach nur noch lächerlich, was da abgeht). Da wird einem Scheich-Club wie City, das aktuell noch in 130 Punkten wegen Verstößen angeklagt ist, die Meisterschaft mehr gegönnt, als einem Verein, der durch jahrelange konstant gute Arbeit und gut investiertes Geld sich womöglich erstmals seit 20 Jahren an die Spitze setzen könnte.
Was man da auf reddit auch vor den Halbfinals zu Hauf von Bayernfans lesen konnte, ist auch keinen Deut besser. Von daher immer auch mal in den eigenen Reihen gucken und an die Nase fassen.
Ich finde beides einfach nur affig, fiebere mit Arsenal mit, hoffe, dass sie sich endlich mal belohnen können und versuche das ganze Kasperletheater im Netz zu ignorieren. Ich hätte auch lieber ein Finale gegen die Bayern gespielt. Wäre zwar umso heftiger gewesen, dann "mal wieder" gegen die Bayern in einem entscheidenden Spiel zu verkacken, aber genau solche Spiele will man doch als Fußballfan sehen.
PSG wurde zwar zuletzt etwas nachhaltiger geführt und nicht nur Stars eingekauft, trotzdem wurde da auf dem Weg dahin wo sie jetzt sind so viel Scheich-Geld verbrannt, dass es für mich definitiv das unattraktivere Finale ist.
Zitat von RojoBlanco87
Was mich gerade massiv nervt: Dieses Gehabe von Arsenal Fans. Das hatten wir hier jetzt schon nach dem Finaleinzug und auch bei Reddit etc.
Das fühlt sich so nach Bayer und Dortmund 2.0 an.
Gibt Teams, die kommen "aus der Versenkung" und haben einen guten Lauf und die Fans haben eine so nervende Art. Anstatt den Erfolg zu genießen, können sie da nicht mit umgehen.
Anstelle einfach mal zu genießen, dass es beim eigenen Team läuft und man oben steht, muss man dann auch noch überall hausieren gehen und Finger in Wunden legen. Bleibt doch in eurem Forum und genießt es
Aber dann in andere Foren zu gehen und dann unterschwellig eigentlich nur Lob erhaschen wollen für die Mannschaft und dann beleidigt sein, wenn sich da keiner verneigt.
Muss da immer an den Satz aus dem American Football denken.
"When you get into the end zone, act like you've been there before."
Was mich gerade massiv nervt: Dieses Gehabe von Arsenal Fans. Das hatten wir hier jetzt schon nach dem Finaleinzug und auch bei Reddit etc.
Das fühlt sich so nach Bayer und Dortmund 2.0 an.
Gibt Teams, die kommen "aus der Versenkung" und haben einen guten Lauf und die Fans haben eine so nervende Art. Anstatt den Erfolg zu genießen, können sie da nicht mit umgehen.
Anstelle einfach mal zu genießen, dass es beim eigenen Team läuft und man oben steht, muss man dann auch noch überall hausieren gehen und Finger in Wunden legen. Bleibt doch in eurem Forum und genießt es
Aber dann in andere Foren zu gehen und dann unterschwellig eigentlich nur Lob erhaschen wollen für die Mannschaft und dann beleidigt sein, wenn sich da keiner verneigt. Muss da immer an den Satz aus dem American Football denken.
"When you get into the end zone, act like you've been there before."
actio = reactio
Und imo geben sich da beide Seiten nichts. Dann noch bedenken, dass wir uns im Internet bewegen und der Kindergarten ist perfekt.
Als Arsenal-Fan liest man ja mittlerweile von anderen nur noch, wie scheiße der Arteta "Terror-Fußball" ist (früher nannte man das Ergebnisfußball und ja, es gibt schöneres, aber dieser "Hass" in in diesem Ausmaß ist das einfach nur noch lächerlich, was da abgeht). Da wird einem Scheich-Club wie City, das aktuell noch in 130 Punkten wegen Verstößen angeklagt ist, die Meisterschaft mehr gegönnt, als einem Verein, der durch jahrelange konstant gute Arbeit und gut investiertes Geld sich womöglich erstmals seit 20 Jahren an die Spitze setzen könnte.
Was man da auf reddit auch vor den Halbfinals zu Hauf von Bayernfans lesen konnte, ist auch keinen Deut besser. Von daher immer auch mal in den eigenen Reihen gucken und an die Nase fassen.
Ich finde beides einfach nur affig, fiebere mit Arsenal mit, hoffe, dass sie sich endlich mal belohnen können und versuche das ganze Kasperletheater im Netz zu ignorieren. Ich hätte auch lieber ein Finale gegen die Bayern gespielt. Wäre zwar umso heftiger gewesen, dann "mal wieder" gegen die Bayern in einem entscheidenden Spiel zu verkacken, aber genau solche Spiele will man doch als Fußballfan sehen.
PSG wurde zwar zuletzt etwas nachhaltiger geführt und nicht nur Stars eingekauft, trotzdem wurde da auf dem Weg dahin wo sie jetzt sind so viel Scheich-Geld verbrannt, dass es für mich definitiv das unattraktivere Finale ist.
Nicht falsch verstehen, nehme da schon die eigene Anhängerschaft ebenso "in die Pflicht". Charakter zeigt sich halt in Siegen und Niederlagen. Gesundes Selbstvertrauen finde ich gut, aber manches Gehabe, ist schon schwierig.
Meine ganz persönliche Meinung zu Arsenal aus dem letzten Spiel:
Der Affenzirkus an der Seitenlinie (Arteta sucht nach dem Ball und will eigentlich nur das Spiel verlangsamen) + die Ersatzspieler behindern beim Einwurf und tun dann unschuldig, muss halt einfach nicht sein. War die klar bessere Mannschaft, da lässt man den Zirkus weg.
Ist aber dann auch die Aufgabe vom Schiri da einfach durchzugreifen.
07.05.2026 - 14:59 Uhr
Zitat von Castilla
Und genau hier liegt der Denkfehler. Die Aktion von Benatia gegen Vazquez ist ein Skandalpfiff. Bei der Aktion von Carreras gegen Olise waren sich alle Bayernfans einig, Skandal das der nicht gepfiffen wurde. Bei Tah gegen Mbappe ist es für euch eine kann Entscheidung. Ich bin mir aber sicher, hätte Rüdiger diesen Zweikampf gegen Kanegegen bestritten, wäre es wieder ein absoluter Skandal für euch gewesen, da nicht rot zu zeigen. Camavinga war nach den Regeln für euch KLAR GELBROT, nach den Regeln. Vielleicht sollte man nicht alles skandalisieren und ein bisschen nüchtern die Aktionen betrachteten, und sich immer fragen, wie hätte ich reagiert, wäre die Aktion genau andersrum.
Und keiner konnte aufzeigen, ob der Ball wirklich Mendes Hand getroffen hat oder die Achsel (was natürlich nicht unter Handspiel geht).
Zitat von Riga2011
Letexier ist noch ein guter Punkt, der ist mir tatsächlich auch noch zumindest nicht negativ aufgefallen.
Oliver wiederum ist m.E. die gleiche Katastrophe wie die anderen, spätestens seit diesem Skandalpfiff beim Halbfinale Madrid vs. Juve damals der Elfmeter in letzter Sekunde.
Ich frage mich aber trotzdem, woher dieser internationale Qualitätsabfall kommt. Natürlich werden SR seit jeher kritisch beäugt, aber so wenig Topleute gab es m.E. noch nie, weder national noch international.
Zitat von beinschuss12
Aktuell fällt mir Letexier ein, den ich in den bisherigen Spielen, die ich von ihm gesehen habe, als jemanden mit einer natürlichen Autorität wahrgenommen habe. Allein dies lässt oftmals ein Spiel für einen SR einfacher werden. Der war als Franzose gestern natürlich nicht in der Verlosung und Oliver, der in Madrid in meinen ebenfalls eine sehr gute Spielleitung hatte, vermutlich aufgrund des möglichen Finalgegners London auch nicht.
Ansonsten ist es tatsächlich so, dass mir kein weiterer SR mehr einfällt, der nicht bereits mehrfach in wichtigen Spielen ins Klo gegriffen hat. Einen großen Anteil daran haben natürlich auch Spieler und Offizielle, die oftmals den Gedanken des Fair-Play deutlich vermissen lassen (Theatralik, Zeitspiel) usw., das ist auch Teil der Wahrheit.
Bei vielen regelmäßig in der CL eingesetzten SR (z.B. Makkelie, Espas, Nyberg) weiß man aber in der Regel bereits vorher, dass das eine Shit-Show wird. Trotzdem bekommen die jedes Jahr weiterhin ihre Spiele und fahren anschließend noch zur WM..
Zitat von Riga2011
Absolut. Ich warte ja auch immer noch auf die Auflösung, ob vor Mendes Laimer wirklich mit der Hand strafbar am Ball war, das wäre sonst natürlich ein Platzverweis gewesen und damit auch ein ganz anderer Spielverlauf. Bei dem möglichen Handelfmeter fand ich es auf den ersten Blick auch glasklar, kann aber der Argumentation folgen, dass das ein Befreiungsschlag des Teamkollegen weg vom Tor aus kurzer Distanz gewesen ist, also dass Neves da absichtlich mit dem Arm zum Ball geht, ist schwer zu argumentieren, wenngleich der Arm natürlich sehr weit vom Körper weg war.
Es reiht sich aber halt ein in diese ganzen sehr seltsamen SR-Entscheidungen in der gesamten KO-Runde, sei es gestern, sei es der Elfmeter gegen Davies im Hinspiel, sei es dieser m.E. völlig überzogene Platzverweis gegen Camavinga, der das Spiel in dem Fall letztlich für uns entschieden hat, sei es der nicht geahndete kids' mistake von Atlético gegen Barca usw., usf.
Ich hab gestern von jemandem gelesen, dass man für ein großes Spiel einen großen SR braucht. Ich frage ganz ehrlich: wer ist noch ein großer SR? Mir würde kein Name einfallen, dem ich aktuell ohne Bauchschmerzen ein großes Spiel zutrauen würde. Es gibt nicht mal mehr Leute wie früher Lahoz, wo du zwar wusstest, dass das ein Kartenautomat ist, der damit auch mal ein Spiel zerstört hat, er war aber wenigstens berechenbar darin. Die heutige Zunft ist vollkommen unberechenbar in ihren schlechten Entscheidungen, das ist das Schlimme.
Zitat von Adagio
Systematisch kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Fehlentscheidung bei der gelbroten Karte kann iwie noch passieren. Der Abseitspfiff bei Kane ist aber eine absolute Frechheit. Der Linienrichter zeigt nichts an, der Schiedsrichter guckt bei Abspiel zum Ball und sieht Kane und Mendes definitiv nicht und trotzdem entscheidet er eigenmächtig auf Abseits. Wie ist das bitte zu erklären? Das ist einfach absoluter Wahnsinn und auf so vielen Ebenen ein klarer Regelverstoß des Schiris.
Dass dann ein Portugiese gegenüber portugiesischen Spieler scheinbar ein höheres Maß an Empathie (Aytekin lässt grüßen) an den Tag legt, hinterlässt am Ende doch ein Geschmäckle.
Zitat von Riga2011
Jeder Dortmunder wird zudem noch mit Recht für mehrere Jahre behaupten, dass Dante für sein Foul an Reus im Finale mit Gelb/Rot hätte fliegen können.
Es ist doch völliger Unsinn, dass irgendjemand systematisch gegen uns oder sonst irgendjemanden pfeift. SR machen viele Fehler, ja, m.E. zu viele, wenn ich mir alleine dieses Jahr wieder die CL-KO-Spiele durch die Bank ansehe, aber das trifft jeden, nicht ein Team besonders.
Zitat von Chompa
Zitat von JJonathan146
Dass wir mehrere Handelfmeter hätten bekommen müssen in diesem Spiel lässt du bewusst aus, weil?
Weil ich wirklich keine mehr im Kopf hatte. Und selbst wenn: Ich habe doch klar geschrieben, worum es mir geht. Zu zeigen, dass niemand vor hat uns irgendwelche Titel wegzunehmen oder zu verpfeifen. Wenn man das wollte, hätten wir weder 2013 noch 2020 gewonnen, weil es genug Möglichkeiten gegeben hätte! Aber das war ja die Behauptung, dass Schiedsrichter bewusst oder unbewusst beeinflusst sind und gegen uns pfeifen. Und da ändern auch Entscheidungen gegen uns nichts dran, solange es offensichtlich Situationen gibt, die auch mal für uns gelaufen sind.Zitat von Chompa
Ähm.
2013, Halbfinale Hinspiel
- Bei der Vorbereitung zum 1:0 Dante stützt sich mit beiden Armen auf Dani Alves auf. Hätte man pfeifen können.
- 2:0 Gomez abseits? Auf jeden Fall verdammt knapp, hätte man uns hier Steine in den Weg legen können, wäre das nicht mal aufgefallen
- 3:0: Müller mit dem Football-Block gegen Alba, sodass Robben durchlaufen und das 3:0 erzielen kann. Glasklares Foul.
Zitat von alex-FCB1900
Wir müssen uns damit abfinden, dass wir wirklich bedeutend besser sein müssen als die Gegner um eine Chance auf den CL Titel zu haben. So war es 2013 und so war es 2020.
Wenn es enge Spiele werden nehmen uns die Schiedsrichter Jahr für Jahr die Chance.
Es ist ein Milliarden Geschäft bei dem Staaten involviert sind und der FC Bayern, bzw deutsche Vereine im allgemeinen haben nicht den Einfluss wie andere Vereine oder Staaten.
Wir müssen uns damit abfinden, dass wir wirklich bedeutend besser sein müssen als die Gegner um eine Chance auf den CL Titel zu haben. So war es 2013 und so war es 2020.
Wenn es enge Spiele werden nehmen uns die Schiedsrichter Jahr für Jahr die Chance.
Es ist ein Milliarden Geschäft bei dem Staaten involviert sind und der FC Bayern, bzw deutsche Vereine im allgemeinen haben nicht den Einfluss wie andere Vereine oder Staaten.
Ähm.
2013, Halbfinale Hinspiel
- Bei der Vorbereitung zum 1:0 Dante stützt sich mit beiden Armen auf Dani Alves auf. Hätte man pfeifen können.
- 2:0 Gomez abseits? Auf jeden Fall verdammt knapp, hätte man uns hier Steine in den Weg legen können, wäre das nicht mal aufgefallen
- 3:0: Müller mit dem Football-Block gegen Alba, sodass Robben durchlaufen und das 3:0 erzielen kann. Glasklares Foul.
Dass wir mehrere Handelfmeter hätten bekommen müssen in diesem Spiel lässt du bewusst aus, weil?
Jeder Dortmunder wird zudem noch mit Recht für mehrere Jahre behaupten, dass Dante für sein Foul an Reus im Finale mit Gelb/Rot hätte fliegen können.
Es ist doch völliger Unsinn, dass irgendjemand systematisch gegen uns oder sonst irgendjemanden pfeift. SR machen viele Fehler, ja, m.E. zu viele, wenn ich mir alleine dieses Jahr wieder die CL-KO-Spiele durch die Bank ansehe, aber das trifft jeden, nicht ein Team besonders.
Systematisch kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Fehlentscheidung bei der gelbroten Karte kann iwie noch passieren. Der Abseitspfiff bei Kane ist aber eine absolute Frechheit. Der Linienrichter zeigt nichts an, der Schiedsrichter guckt bei Abspiel zum Ball und sieht Kane und Mendes definitiv nicht und trotzdem entscheidet er eigenmächtig auf Abseits. Wie ist das bitte zu erklären? Das ist einfach absoluter Wahnsinn und auf so vielen Ebenen ein klarer Regelverstoß des Schiris.
Dass dann ein Portugiese gegenüber portugiesischen Spieler scheinbar ein höheres Maß an Empathie (Aytekin lässt grüßen) an den Tag legt, hinterlässt am Ende doch ein Geschmäckle.
Absolut. Ich warte ja auch immer noch auf die Auflösung, ob vor Mendes Laimer wirklich mit der Hand strafbar am Ball war, das wäre sonst natürlich ein Platzverweis gewesen und damit auch ein ganz anderer Spielverlauf. Bei dem möglichen Handelfmeter fand ich es auf den ersten Blick auch glasklar, kann aber der Argumentation folgen, dass das ein Befreiungsschlag des Teamkollegen weg vom Tor aus kurzer Distanz gewesen ist, also dass Neves da absichtlich mit dem Arm zum Ball geht, ist schwer zu argumentieren, wenngleich der Arm natürlich sehr weit vom Körper weg war.
Es reiht sich aber halt ein in diese ganzen sehr seltsamen SR-Entscheidungen in der gesamten KO-Runde, sei es gestern, sei es der Elfmeter gegen Davies im Hinspiel, sei es dieser m.E. völlig überzogene Platzverweis gegen Camavinga, der das Spiel in dem Fall letztlich für uns entschieden hat, sei es der nicht geahndete kids' mistake von Atlético gegen Barca usw., usf.
Ich hab gestern von jemandem gelesen, dass man für ein großes Spiel einen großen SR braucht. Ich frage ganz ehrlich: wer ist noch ein großer SR? Mir würde kein Name einfallen, dem ich aktuell ohne Bauchschmerzen ein großes Spiel zutrauen würde. Es gibt nicht mal mehr Leute wie früher Lahoz, wo du zwar wusstest, dass das ein Kartenautomat ist, der damit auch mal ein Spiel zerstört hat, er war aber wenigstens berechenbar darin. Die heutige Zunft ist vollkommen unberechenbar in ihren schlechten Entscheidungen, das ist das Schlimme.
Aktuell fällt mir Letexier ein, den ich in den bisherigen Spielen, die ich von ihm gesehen habe, als jemanden mit einer natürlichen Autorität wahrgenommen habe. Allein dies lässt oftmals ein Spiel für einen SR einfacher werden. Der war als Franzose gestern natürlich nicht in der Verlosung und Oliver, der in Madrid in meinen ebenfalls eine sehr gute Spielleitung hatte, vermutlich aufgrund des möglichen Finalgegners London auch nicht.
Ansonsten ist es tatsächlich so, dass mir kein weiterer SR mehr einfällt, der nicht bereits mehrfach in wichtigen Spielen ins Klo gegriffen hat. Einen großen Anteil daran haben natürlich auch Spieler und Offizielle, die oftmals den Gedanken des Fair-Play deutlich vermissen lassen (Theatralik, Zeitspiel) usw., das ist auch Teil der Wahrheit.
Bei vielen regelmäßig in der CL eingesetzten SR (z.B. Makkelie, Espas, Nyberg) weiß man aber in der Regel bereits vorher, dass das eine Shit-Show wird. Trotzdem bekommen die jedes Jahr weiterhin ihre Spiele und fahren anschließend noch zur WM..
Letexier ist noch ein guter Punkt, der ist mir tatsächlich auch noch zumindest nicht negativ aufgefallen.
Oliver wiederum ist m.E. die gleiche Katastrophe wie die anderen, spätestens seit diesem Skandalpfiff beim Halbfinale Madrid vs. Juve damals der Elfmeter in letzter Sekunde.
Ich frage mich aber trotzdem, woher dieser internationale Qualitätsabfall kommt. Natürlich werden SR seit jeher kritisch beäugt, aber so wenig Topleute gab es m.E. noch nie, weder national noch international.
Und genau hier liegt der Denkfehler. Die Aktion von Benatia gegen Vazquez ist ein Skandalpfiff. Bei der Aktion von Carreras gegen Olise waren sich alle Bayernfans einig, Skandal das der nicht gepfiffen wurde. Bei Tah gegen Mbappe ist es für euch eine kann Entscheidung. Ich bin mir aber sicher, hätte Rüdiger diesen Zweikampf gegen Kanegegen bestritten, wäre es wieder ein absoluter Skandal für euch gewesen, da nicht rot zu zeigen. Camavinga war nach den Regeln für euch KLAR GELBROT, nach den Regeln. Vielleicht sollte man nicht alles skandalisieren und ein bisschen nüchtern die Aktionen betrachteten, und sich immer fragen, wie hätte ich reagiert, wäre die Aktion genau andersrum.
Und keiner konnte aufzeigen, ob der Ball wirklich Mendes Hand getroffen hat oder die Achsel (was natürlich nicht unter Handspiel geht).
Immer langsam. Ich habe oben wortwörtlich den Platzverweis gegen Camavinga als Beispiel für die miese SR-Leistungen der diesjährigen CL-KO-Runde genommen:
Zitat von usernick
Es reiht sich aber halt ein in diese ganzen sehr seltsamen SR-Entscheidungen in der gesamten KO-Runde, (...), sei es dieser m.E. völlig überzogene Platzverweis gegen Camavinga, der das Spiel in dem Fall letztlich für uns entschieden hat, (...)
Es reiht sich aber halt ein in diese ganzen sehr seltsamen SR-Entscheidungen in der gesamten KO-Runde, (...), sei es dieser m.E. völlig überzogene Platzverweis gegen Camavinga, der das Spiel in dem Fall letztlich für uns entschieden hat, (...)
Es gibt hier also schon mal kein "ihr". Es ist ja logisch, dass jeder Fan Entscheidungen eher für den eigenen Verein auslegt, aber es gibt da schon auch Pfiffe, die vereinsübergreifend für vollkommen falsch gehalten werden. Und Benatia vs. Lucas ist so ein Beispiel, da hab ich jetzt wirklich noch keinen nicht-Madridista gefunden, der diesen Elfmeter für berechtigt gehalten hat. Und selbst viele von "euch" stimmen zu, dass das maximal glücklich war.
07.05.2026 - 14:59 Uhr
Zitat von FCBChris98
Foul und ball weg werfen und den anderen Spieler am Freistoß hindern ist nun mal gelb, das geht auf Camavinga das war keine Fehlentscheidung, hart aber fair. Die Fehlentscheidungen zugunsten von Real muss man hier klar erwähnen, da Sie eben nicht klar benachteiligt wurden sondern das Gegenteil der Fall ist, wenn man sich vor dem Freistoßtor von Güler mal das angebliche Foulspiel ansieht und den Bodycheck von Rüdiger an Stani vor dem 3:2 kann man nicht auf die Idee kommen das Real benachteiligt wurde im Gegenteil, die konnten zufrieden sein nicht 3:1 verloren zu haben im Bernabeu bei dem Bodycheck gegen Olise im Strafraum kurz vor Ende.
Zitat von Fussballl
so ein quatsch. Jeder Fan wird wahrscheinlich behaupten, dass seine Mannschaft/Nation eher benachteiligt als bevorzugt wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass man als Fan Entscheidungen zugunsten der eigenen Mannschaft eher als gerechtfertigt, und Entscheidungen gegen die eigene Mannschaft eher als ungerechtfertigt bewertet. Zudem fokussiert man sich eher auf die Entscheidungen zuungunsten der eigenen Mannschaft.
Da ist das gestrige Spiel das letzte Beispiel:
Es scheint bezüglich der Handszene im Strafraum ja eine Regelung zu geben, die das als nicht strafbar einstuft. Zudem könnte man durchaus argumentieren, dass längst nicht jeder Schiri bei der anderen Handszene Gelb - Rot gibt, selbst wenn er es pfeift. Für die meisten Bayern Fans ist allerdings klar: man ist hier um einen klaren Elfer, und eine Gelb- Rote beschissen worden! und so wird es auch in der Erinnerung vieler bleiben, so dass man den Mythos der deutschen Benachteiligung weiter spinnt.
Dass man gegen Real 20 Minuten vor Schluss 1 Tor zurück lag, und dann eine sehr diskutable Gelb - Rote zu seinen Gunsten bekommen hat, die das Drehen des Spieles höchstwahrscheinlich erst möglich macht hat, wurde weder im Bayern Forum so intensiv diskutiert, noch wird es von Bayern (oder vielen deutschen Fans) als "Geschenk" in Erinnerung bleiben.
Ich glaube man tut gut daran, sich nicht zu sehr in solche Narrative hineinzusteigern.
Zitat von Peptastisch
Bin es einfach leid, dass deutsche Mannschaft Jahr um Jahr auf europäischer Ebene so offensichtlich verarscht werden.
Es gab die letzten Jahre genug Fälle, in denen Schiedsrichter deutsche Mannschaft benachteiligten
Aber in Deutschland wird niemals irgendwer was sagen, weil sich lieber jeder wegduckt
Bin es einfach leid, dass deutsche Mannschaft Jahr um Jahr auf europäischer Ebene so offensichtlich verarscht werden.
Es gab die letzten Jahre genug Fälle, in denen Schiedsrichter deutsche Mannschaft benachteiligten
Aber in Deutschland wird niemals irgendwer was sagen, weil sich lieber jeder wegduckt
so ein quatsch. Jeder Fan wird wahrscheinlich behaupten, dass seine Mannschaft/Nation eher benachteiligt als bevorzugt wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass man als Fan Entscheidungen zugunsten der eigenen Mannschaft eher als gerechtfertigt, und Entscheidungen gegen die eigene Mannschaft eher als ungerechtfertigt bewertet. Zudem fokussiert man sich eher auf die Entscheidungen zuungunsten der eigenen Mannschaft.
Da ist das gestrige Spiel das letzte Beispiel:
Es scheint bezüglich der Handszene im Strafraum ja eine Regelung zu geben, die das als nicht strafbar einstuft. Zudem könnte man durchaus argumentieren, dass längst nicht jeder Schiri bei der anderen Handszene Gelb - Rot gibt, selbst wenn er es pfeift. Für die meisten Bayern Fans ist allerdings klar: man ist hier um einen klaren Elfer, und eine Gelb- Rote beschissen worden! und so wird es auch in der Erinnerung vieler bleiben, so dass man den Mythos der deutschen Benachteiligung weiter spinnt.
Dass man gegen Real 20 Minuten vor Schluss 1 Tor zurück lag, und dann eine sehr diskutable Gelb - Rote zu seinen Gunsten bekommen hat, die das Drehen des Spieles höchstwahrscheinlich erst möglich macht hat, wurde weder im Bayern Forum so intensiv diskutiert, noch wird es von Bayern (oder vielen deutschen Fans) als "Geschenk" in Erinnerung bleiben.
Ich glaube man tut gut daran, sich nicht zu sehr in solche Narrative hineinzusteigern.
Foul und ball weg werfen und den anderen Spieler am Freistoß hindern ist nun mal gelb, das geht auf Camavinga das war keine Fehlentscheidung, hart aber fair. Die Fehlentscheidungen zugunsten von Real muss man hier klar erwähnen, da Sie eben nicht klar benachteiligt wurden sondern das Gegenteil der Fall ist, wenn man sich vor dem Freistoßtor von Güler mal das angebliche Foulspiel ansieht und den Bodycheck von Rüdiger an Stani vor dem 3:2 kann man nicht auf die Idee kommen das Real benachteiligt wurde im Gegenteil, die konnten zufrieden sein nicht 3:1 verloren zu haben im Bernabeu bei dem Bodycheck gegen Olise im Strafraum kurz vor Ende.
Genauso wie der nicht gegebene Elfmeter regeltechnisch korrekt, und auch eine nicht- Geben der Gelb - Roten gegen Mendez wohl "soft aber ok" gewesen wäre.
Ich kann dir sagen: im Real Forum wurde das Bayern-Spiel ähnlich diskutiert wie hier das PSG Spiel. Und das ist ja genau das was ich sage: Ein Spiel und eine Schiedsrichterleistung in der Emotion aus seinem eigenen Blickwinkel zu betrachten ist in Ordnung. Man muss aber schon das Maß finden wenn man Ernst genommen werden will.
Und nein: das war weder ein Skandalspiel, noch ist der Schiri der Hauptgrund dass Bayern verloren hat.
07.05.2026 - 15:01 Uhr
Zitat von MrCrossbow
actio = reactio
Und imo geben sich da beide Seiten nichts. Dann noch bedenken, dass wir uns im Internet bewegen und der Kindergarten ist perfekt.
Als Arsenal-Fan liest man ja mittlerweile von anderen nur noch, wie scheiße der Arteta "Terror-Fußball" ist (früher nannte man das Ergebnisfußball und ja, es gibt schöneres, aber dieser "Hass" in in diesem Ausmaß ist das einfach nur noch lächerlich, was da abgeht). Da wird einem Scheich-Club wie City, das aktuell noch in 130 Punkten wegen Verstößen angeklagt ist, die Meisterschaft mehr gegönnt, als einem Verein, der durch jahrelange konstant gute Arbeit und gut investiertes Geld sich womöglich erstmals seit 20 Jahren an die Spitze setzen könnte.
Was man da auf reddit auch vor den Halbfinals zu Hauf von Bayernfans lesen konnte, ist auch keinen Deut besser. Von daher immer auch mal in den eigenen Reihen gucken und an die Nase fassen.
Ich finde beides einfach nur affig, fiebere mit Arsenal mit, hoffe, dass sie sich endlich mal belohnen können und versuche das ganze Kasperletheater im Netz zu ignorieren. Ich hätte auch lieber ein Finale gegen die Bayern gespielt. Wäre zwar umso heftiger gewesen, dann "mal wieder" gegen die Bayern in einem entscheidenden Spiel zu verkacken, aber genau solche Spiele will man doch als Fußballfan sehen.
PSG wurde zwar zuletzt etwas nachhaltiger geführt und nicht nur Stars eingekauft, trotzdem wurde da auf dem Weg dahin wo sie jetzt sind so viel Scheich-Geld verbrannt, dass es für mich definitiv das unattraktivere Finale ist.
Zitat von RojoBlanco87
Was mich gerade massiv nervt: Dieses Gehabe von Arsenal Fans. Das hatten wir hier jetzt schon nach dem Finaleinzug und auch bei Reddit etc.
Das fühlt sich so nach Bayer und Dortmund 2.0 an.
Gibt Teams, die kommen "aus der Versenkung" und haben einen guten Lauf und die Fans haben eine so nervende Art. Anstatt den Erfolg zu genießen, können sie da nicht mit umgehen.
Anstelle einfach mal zu genießen, dass es beim eigenen Team läuft und man oben steht, muss man dann auch noch überall hausieren gehen und Finger in Wunden legen. Bleibt doch in eurem Forum und genießt es
Aber dann in andere Foren zu gehen und dann unterschwellig eigentlich nur Lob erhaschen wollen für die Mannschaft und dann beleidigt sein, wenn sich da keiner verneigt.
Muss da immer an den Satz aus dem American Football denken.
"When you get into the end zone, act like you've been there before."
Was mich gerade massiv nervt: Dieses Gehabe von Arsenal Fans. Das hatten wir hier jetzt schon nach dem Finaleinzug und auch bei Reddit etc.
Das fühlt sich so nach Bayer und Dortmund 2.0 an.
Gibt Teams, die kommen "aus der Versenkung" und haben einen guten Lauf und die Fans haben eine so nervende Art. Anstatt den Erfolg zu genießen, können sie da nicht mit umgehen.
Anstelle einfach mal zu genießen, dass es beim eigenen Team läuft und man oben steht, muss man dann auch noch überall hausieren gehen und Finger in Wunden legen. Bleibt doch in eurem Forum und genießt es
Aber dann in andere Foren zu gehen und dann unterschwellig eigentlich nur Lob erhaschen wollen für die Mannschaft und dann beleidigt sein, wenn sich da keiner verneigt. Muss da immer an den Satz aus dem American Football denken.
"When you get into the end zone, act like you've been there before."
actio = reactio
Und imo geben sich da beide Seiten nichts. Dann noch bedenken, dass wir uns im Internet bewegen und der Kindergarten ist perfekt.
Als Arsenal-Fan liest man ja mittlerweile von anderen nur noch, wie scheiße der Arteta "Terror-Fußball" ist (früher nannte man das Ergebnisfußball und ja, es gibt schöneres, aber dieser "Hass" in in diesem Ausmaß ist das einfach nur noch lächerlich, was da abgeht). Da wird einem Scheich-Club wie City, das aktuell noch in 130 Punkten wegen Verstößen angeklagt ist, die Meisterschaft mehr gegönnt, als einem Verein, der durch jahrelange konstant gute Arbeit und gut investiertes Geld sich womöglich erstmals seit 20 Jahren an die Spitze setzen könnte.
Was man da auf reddit auch vor den Halbfinals zu Hauf von Bayernfans lesen konnte, ist auch keinen Deut besser. Von daher immer auch mal in den eigenen Reihen gucken und an die Nase fassen.
Ich finde beides einfach nur affig, fiebere mit Arsenal mit, hoffe, dass sie sich endlich mal belohnen können und versuche das ganze Kasperletheater im Netz zu ignorieren. Ich hätte auch lieber ein Finale gegen die Bayern gespielt. Wäre zwar umso heftiger gewesen, dann "mal wieder" gegen die Bayern in einem entscheidenden Spiel zu verkacken, aber genau solche Spiele will man doch als Fußballfan sehen.
PSG wurde zwar zuletzt etwas nachhaltiger geführt und nicht nur Stars eingekauft, trotzdem wurde da auf dem Weg dahin wo sie jetzt sind so viel Scheich-Geld verbrannt, dass es für mich definitiv das unattraktivere Finale ist.
Das Finale ist mir eigentlich herzlich egal, gönne es beiden Teams nicht, ähnliches Dilemma wie damals im City vs Chelsea Finale. Der Fußball von Arsenal finde Ich wahnsinnig langweilig aber Sie stehen für Tradition und die Fans auch wenn sie zu den nervigsten im Fußball gehören, verdienen durch ihren Leidensweg die letzten Jahre ähnlich wie Tottenham schon mal ein Erfolgserlebnis. Blöderweise haben sie angefangen beim Trainer und Gabriel und Calafiori den ein oder anderen Unsympath im team.
07.05.2026 - 15:09 Uhr
Zitat von Fussballl
Genauso wie der nicht gegebene Elfmeter regeltechnisch korrekt, und auch eine nicht- Geben der Gelb - Roten gegen Mendez wohl "soft aber ok" gewesen wäre.
Ich kann dir sagen: im Real Forum wurde das Bayern-Spiel ähnlich diskutiert wie hier das PSG Spiel. Und das ist ja genau das was ich sage: Ein Spiel und eine Schiedsrichterleistung in der Emotion aus seinem eigenen Blickwinkel zu betrachten ist in Ordnung. Man muss aber schon das Maß finden wenn man Ernst genommen werden will.
Und nein: das war weder ein Skandalspiel, noch ist der Schiri der Hauptgrund dass Bayern verloren hat.
Zitat von FCBChris98
Foul und ball weg werfen und den anderen Spieler am Freistoß hindern ist nun mal gelb, das geht auf Camavinga das war keine Fehlentscheidung, hart aber fair. Die Fehlentscheidungen zugunsten von Real muss man hier klar erwähnen, da Sie eben nicht klar benachteiligt wurden sondern das Gegenteil der Fall ist, wenn man sich vor dem Freistoßtor von Güler mal das angebliche Foulspiel ansieht und den Bodycheck von Rüdiger an Stani vor dem 3:2 kann man nicht auf die Idee kommen das Real benachteiligt wurde im Gegenteil, die konnten zufrieden sein nicht 3:1 verloren zu haben im Bernabeu bei dem Bodycheck gegen Olise im Strafraum kurz vor Ende.
Zitat von Fussballl
so ein quatsch. Jeder Fan wird wahrscheinlich behaupten, dass seine Mannschaft/Nation eher benachteiligt als bevorzugt wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass man als Fan Entscheidungen zugunsten der eigenen Mannschaft eher als gerechtfertigt, und Entscheidungen gegen die eigene Mannschaft eher als ungerechtfertigt bewertet. Zudem fokussiert man sich eher auf die Entscheidungen zuungunsten der eigenen Mannschaft.
Da ist das gestrige Spiel das letzte Beispiel:
Es scheint bezüglich der Handszene im Strafraum ja eine Regelung zu geben, die das als nicht strafbar einstuft. Zudem könnte man durchaus argumentieren, dass längst nicht jeder Schiri bei der anderen Handszene Gelb - Rot gibt, selbst wenn er es pfeift. Für die meisten Bayern Fans ist allerdings klar: man ist hier um einen klaren Elfer, und eine Gelb- Rote beschissen worden! und so wird es auch in der Erinnerung vieler bleiben, so dass man den Mythos der deutschen Benachteiligung weiter spinnt.
Dass man gegen Real 20 Minuten vor Schluss 1 Tor zurück lag, und dann eine sehr diskutable Gelb - Rote zu seinen Gunsten bekommen hat, die das Drehen des Spieles höchstwahrscheinlich erst möglich macht hat, wurde weder im Bayern Forum so intensiv diskutiert, noch wird es von Bayern (oder vielen deutschen Fans) als "Geschenk" in Erinnerung bleiben.
Ich glaube man tut gut daran, sich nicht zu sehr in solche Narrative hineinzusteigern.
Zitat von Peptastisch
Bin es einfach leid, dass deutsche Mannschaft Jahr um Jahr auf europäischer Ebene so offensichtlich verarscht werden.
Es gab die letzten Jahre genug Fälle, in denen Schiedsrichter deutsche Mannschaft benachteiligten
Aber in Deutschland wird niemals irgendwer was sagen, weil sich lieber jeder wegduckt
Bin es einfach leid, dass deutsche Mannschaft Jahr um Jahr auf europäischer Ebene so offensichtlich verarscht werden.
Es gab die letzten Jahre genug Fälle, in denen Schiedsrichter deutsche Mannschaft benachteiligten
Aber in Deutschland wird niemals irgendwer was sagen, weil sich lieber jeder wegduckt
so ein quatsch. Jeder Fan wird wahrscheinlich behaupten, dass seine Mannschaft/Nation eher benachteiligt als bevorzugt wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass man als Fan Entscheidungen zugunsten der eigenen Mannschaft eher als gerechtfertigt, und Entscheidungen gegen die eigene Mannschaft eher als ungerechtfertigt bewertet. Zudem fokussiert man sich eher auf die Entscheidungen zuungunsten der eigenen Mannschaft.
Da ist das gestrige Spiel das letzte Beispiel:
Es scheint bezüglich der Handszene im Strafraum ja eine Regelung zu geben, die das als nicht strafbar einstuft. Zudem könnte man durchaus argumentieren, dass längst nicht jeder Schiri bei der anderen Handszene Gelb - Rot gibt, selbst wenn er es pfeift. Für die meisten Bayern Fans ist allerdings klar: man ist hier um einen klaren Elfer, und eine Gelb- Rote beschissen worden! und so wird es auch in der Erinnerung vieler bleiben, so dass man den Mythos der deutschen Benachteiligung weiter spinnt.
Dass man gegen Real 20 Minuten vor Schluss 1 Tor zurück lag, und dann eine sehr diskutable Gelb - Rote zu seinen Gunsten bekommen hat, die das Drehen des Spieles höchstwahrscheinlich erst möglich macht hat, wurde weder im Bayern Forum so intensiv diskutiert, noch wird es von Bayern (oder vielen deutschen Fans) als "Geschenk" in Erinnerung bleiben.
Ich glaube man tut gut daran, sich nicht zu sehr in solche Narrative hineinzusteigern.
Foul und ball weg werfen und den anderen Spieler am Freistoß hindern ist nun mal gelb, das geht auf Camavinga das war keine Fehlentscheidung, hart aber fair. Die Fehlentscheidungen zugunsten von Real muss man hier klar erwähnen, da Sie eben nicht klar benachteiligt wurden sondern das Gegenteil der Fall ist, wenn man sich vor dem Freistoßtor von Güler mal das angebliche Foulspiel ansieht und den Bodycheck von Rüdiger an Stani vor dem 3:2 kann man nicht auf die Idee kommen das Real benachteiligt wurde im Gegenteil, die konnten zufrieden sein nicht 3:1 verloren zu haben im Bernabeu bei dem Bodycheck gegen Olise im Strafraum kurz vor Ende.
Genauso wie der nicht gegebene Elfmeter regeltechnisch korrekt, und auch eine nicht- Geben der Gelb - Roten gegen Mendez wohl "soft aber ok" gewesen wäre.
Ich kann dir sagen: im Real Forum wurde das Bayern-Spiel ähnlich diskutiert wie hier das PSG Spiel. Und das ist ja genau das was ich sage: Ein Spiel und eine Schiedsrichterleistung in der Emotion aus seinem eigenen Blickwinkel zu betrachten ist in Ordnung. Man muss aber schon das Maß finden wenn man Ernst genommen werden will.
Und nein: das war weder ein Skandalspiel, noch ist der Schiri der Hauptgrund dass Bayern verloren hat.
Über den Elfmeter kann man ja diskutieren, in den Regeln steht das es kein Elfmeter ist so lange es eine natürliche Position des Arms ist, für mich war es nicht mehr natürlich aber okay.
Das Problem ist doch eher das es ein kann Elfmeter war ähnlich wie bei Davies im Hinspiel aber dieses Mal es eben nicht geandet wurde. Aber das ist ja nicht die Szene die mich aufregt es ist dir Szene 2 Minuten zuvor.
Der Schiedsrichter oder sein Assistent wer auch immer erfindet so Knallhart muss man es sagen erfindet ein angebliches Handspiel von Laimer damit ein Pariser Spieler nicht mit gelb Rot vom Platz fliegt.
Diese Situation war klar spielentscheidend, Olise war sehr stark im Hinspiel gegen Mendes, im Rückspiel war es Mendes der sehr stark gegen Olise war, mit 1 Mann mehr hätte Bayern beste Chancen gehabt weiterzukommen, da Olises Seite komplett blank gewesen wäre und das kann nicht mal der größte Paris Fan anders sehen ohne die Fanbrille aufzuhaben.
Die nicht gegebene Gelb Rote Karte war klar spielentscheidend und auf diesem Niveau wo es um kleinste Dinge geht, darf das nicht passieren, nicht in Zeiten vom Videobeweis. Falls es dann doch passiert kann man nicht mehr über Zufall reden. Vor allem nicht wenn ähnliche Situationen den Tag davor das Spiel bestimmt haben gegen Atletico.
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