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Abstiegskampf 2016/2017

06.03.2017 - 13:33 Uhr
Abstiegskampf 2016/2017 |#101
04.05.2017 - 08:44 Uhr
hehe abwarten, wenn wir gegen Leverkusen nicht gewinnen war das für unsaugen-zuhalten

KeineRaute echt lustig der Name und sehr passend für einen Bremen Fandaumen-hoch

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"Schanzer ein Leben lang"

FC Ingolstadt 04 : 2015 deutscher 2. Ligameister
ESV Ingolstadt: 1979 deutscher Amateurmeister
Abstiegskampf 2016/2017 |#102
14.05.2017 - 12:31 Uhr
Zitat von Schanzer79
hehe abwarten, wenn wir gegen Leverkusen nicht gewinnen war das für unsaugen-zuhalten

KeineRaute echt lustig der Name und sehr passend für einen Bremen Fandaumen-hoch


Tja leider war es das wirklich für euch, weil wir noch gepunktet haben.

Bei allem Respekt und aller Freude für uns als HSVer, tut mir euer Ausscheide auch leid.

Zum Einen - unser Last minute Treffer, dann der aberkannte - ob richtig oder falsch ist wohl nie aufzulösen.

Viel schlimmer finde ich die Entscheidungen aber im Mainzspiel
GLASKLARES Abseits zum 1-2 war der Weckruf für Mainz

Eine Niederlage bis dato, wäre für uns und auch für euch gut gewesen.

Was ich damit sagen will, auch wenn unsere Szenen in den letzten Sekunden passierte, wurde euer Abstieg in Mainz quasi herbeiverpfiffen. Denn das waren zwei GLASKLARE Fehlentscheidungen die zu Toren führten.

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Wunschaufstellung 2025

---------------------------------------DHF
Gocholeisvili-------Omari------Vuskovic-----------Muheim
‐-----------------‐----‐-----‐-‐---‐---Elfadli
---------------------------Lokonga
------------------------------------‐--------Vieira
Sahiti------------------------------------------------------------Dompe
------------------------------Königsdörfer
Abstiegskampf 2016/2017 |#103
14.05.2017 - 12:46 Uhr
Danke Eisman,aber wir haben es die ersten 10 Spiele vergeigt und können halt dann nicht wie der HSV in der Winterpause mit neuen Spielern nachlegen.

Wir sind einfach ein kleiner Verein, werden aber dennoch nächstes jahr den Wiederaufstieg in Angriff nehmendaumen-hoch

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"Schanzer ein Leben lang"

FC Ingolstadt 04 : 2015 deutscher 2. Ligameister
ESV Ingolstadt: 1979 deutscher Amateurmeister
Abstiegskampf 2016/2017 |#104
14.05.2017 - 13:02 Uhr
Zitat von Schanzer79

Danke Eisman,aber wir haben es die ersten 10 Spiele vergeigt und können halt dann nicht wie der HSV in der Winterpause mit neuen Spielern nachlegen.

Wir sind einfach ein kleiner Verein, werden aber dennoch nächstes jahr den Wiederaufstieg in Angriff nehmendaumen-hoch


Ich seh nichtmal die ersten 10 Spiele als Problem. Wir haben einfach viele Spiele brutal oft in der Schlussphase hergegeben wie gegen Bayern, Dortmund, Leverkusen, Bremen, Schalke, oder auch jetzt gegen Freiburg.
Am Ende hats wohl einfach an dem letzten Quäntchen Konzentration und Glück gefehlt.


Hoffe nun auf einen großen Umbruch. Eigentlich will ich nur noch ne handvoll Spieler hier nächste Saison noch sehen.
Hansen, Matip, Cohen, Suttner, Hadergjonaj, Kittel, Christiansen dürfen gerne bleiben. Sehe bei denen auch ne gute Chance die zu halten.

Bin dann auch gespannt wie sehr man den Spielern aus der 2. vertraut und gedenkt diese einzusetzen.
Watanabe, Rinderknecht, Gerlspeck, Leo, Buntic oder auch Hasenhüttl haben mMn alle das Zeug für die 2. Liga
Zudem hoffe ich auf eine begnadigung für Tobi Levels Fußballgott grins
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gullidegl am 14.05.2017 um 13:02 Uhr bearbeitet
Abstiegskampf 2016/2017 |#105
14.05.2017 - 15:32 Uhr
Hallo Schanzer.
Mir als Schalke Fan tut es echt leid das wir euch nicht helfen konnten drin zu bleiben. Hier in dem Video ist aber deutlich zu sehen das der Ball beim 2:1 für Schalke nicht im aus war. https://mobile.twitter.com/hassanscorner/status/863730197467627521
Das wäre für euch so wichtig gewesen und hätte ein spannendes Finale gebracht nächste Woche gegen uns. Aber gegen den DFB ist jeder Verein bis auf den FCB machtlos grrr

Wünsche euch viel Glück für die nächste Saison sad

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--—---—- ——Dzeko———-—-26/27
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-——-Aouchiche——Karaman——-
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Gosens -— El-Faouzi— Tanaka—Ebimbe
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——-Kurucay—--Katic——Becker—-—
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-------———---Karius--------—----
Abstiegskampf 2016/2017 |#106
14.05.2017 - 17:17 Uhr
Zitat von LeFunkDeluxe
Hallo Schanzer.
Mir als Schalke Fan tut es echt leid das wir euch nicht helfen konnten drin zu bleiben. Hier in dem Video ist aber deutlich zu sehen das der Ball beim 2:1 für Schalke nicht im aus war. https://mobile.twitter.com/hassanscorner/status/863730197467627521
Das wäre für euch so wichtig gewesen und hätte ein spannendes Finale gebracht nächste Woche gegen uns. Aber gegen den DFB ist jeder Verein bis auf den FCB machtlos grrr

Wünsche euch viel Glück für die nächste Saison sad


Ich glaube nicht, dass die Schanzer diese Entscheidung jetzt noch interessiert. Schalke hatte das ganze Spiel Zeit den HSV gegen die Wand zu spielen, aber sie wollten oder konnten nicht. Und jetzt den DFB für die eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich zu machen ist schon etwas sehr an den Haaren herbei gezogen. Ob der Ball nach der Ecke im Aus war kann man im Video nicht klar erkennen. Was man aber klar erkennen kann ist, dass der Linienschiri die Fahne deutlich vor dem Tor hob. Das nur dazu.
Sorry, liebe Schanzer, ich will hier keinen Nebenkriegsschauplatz aufmachen, aber diese wirre Legendenbildung nervt.
Wir HSVer wissen, wie heftig und nervenaufreibend der Abstiegskampf ist und mir tut es für euch, wie für jeden anderen der absteigt oder unten drinsteht, einfach nur unendlich leid. Wenn ihr so weiterspielt wie in den letzten Spielen der Rückrunde werdet ihr schnell in die 1. Liga zurückkehren. Da lege ich mich fest.
Abstiegskampf 2016/2017 |#107
14.05.2017 - 19:47 Uhr
Bringt ja nix sich aufzuregen, Fakt ist wir haben bei anderen Spielen die Punkte verschenkt siehe Dortmund und Wolfsburg daheim.

Vielleicht kommen wir wieder zurück.
Die Hoffnung bestehtzwinker

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"Schanzer ein Leben lang"

FC Ingolstadt 04 : 2015 deutscher 2. Ligameister
ESV Ingolstadt: 1979 deutscher Amateurmeister
Abstiegskampf 2016/2017 |#108
14.05.2017 - 20:02 Uhr
Zitat von Schanzer79
Bringt ja nix sich aufzuregen, Fakt ist wir haben bei anderen Spielen die Punkte verschenkt siehe Dortmund und Wolfsburg daheim.

Vielleicht kommen wir wieder zurück.
Die Hoffnung bestehtzwinker


Ich wünsche es euch von Herzen! daumen-hoch
Abstiegskampf 2016/2017 |#109
25.05.2017 - 15:04 Uhr
Im verflixten zweiten Bundesligajahr hat es nun also auch die Schanzer erwischt! Natürlich darf man sich über das nicht gegebene Tor der Schalker gegen Hamburg zum 2:1 aufregen. Dieser Siegtreffer hätte das Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt am letzten Spieltag für den FCI noch am Leben gehalten. So abzusteigen ist brutal und eine riesige Enttäuschung. Nur sollte man sich nicht selbst in die Tasche lügen, der Abstieg des FC Ingolstadt 04 in die 2. Bundesliga war aber am Ende keine große Überraschung, sondern eher eine logische Folge einer negativen sportlichen Entwicklung. Man hat einfach auch zu viele Führungen im Saisonendspurt in der Schlussphase verspielt und dadurch wichtige Punkte verloren. Dazu kommt kleine Vereine mit geringem Budget dürfen sich kaum Fehler auf dem Transfermarkt leisten, um im Haifischbecken Bundesliga zu überleben. Im Endeffekt war es eine Ansammlung von vielen Fehlern der sportlichen Leitung, die diesen völlig unnötigen Gang zurück ins Unterhaus besiegelt hat. Es lohnt sich die Gründe und Ursachen genauer zu beleuchten:

Trainer:
Das man einen Erfolgstrainer wie Ralf Hasenhüttl nicht länger in Ingolstadt halten konnte, zeichnete sich schon kurz vor dem Ende der letzten Spielzeit ab. Dazu war das Angebot und die sportliche Perspektive von Red Bull Leipzig einfach zu lukrativ. Ingolstadt verfiel in dieser Zeit als sich der Abgang abzeichnete, in eine Art von Schockstarre und der ganze Klub wirkte wie gelähmt. Präsident Peter Jackwerth, Sportdirektor Thomas Linke und Geschäftsführer Harald Gärtner zeigten unverhohlen ihre Enttäuschung nach außen und wirkten mehr als nur ratlos in Sachen Trainersuche. Einen vernünftigen Plan B hatte keiner dieses Trios in der Tasche, man verließ sich blind darauf das Hasenhüttl noch ein Jahr Vertrag hatte. Das der beliebte Erfolgstrainer auch nur auf die Idee kommt ein Jahr vor Ablauf seines Kontrakts um die Auflösung des Vertragsverhältnisses zu bitten, war für diese Herrschaften völlig unvorstellbar. Warum man aber einen „Helden“ wie Hasenhüttl der so etwas wie der Baumeister des Wunders von Ingolstadt war, mit einem in der Bundesliga völlig unerfahrenen Coach wie Markus Kauczinski vom Zweitligisten Karlsruher SC ersetzt hat, bleibt für viele Anhänger bis heute ein Rätsel. Anscheinend hat er die Entscheidungsträger der Schanzer mit seinen Vorstellungen (weg vom überfallartigen und kräftezehrenden Hasenhüttl Fußball) und hin zu einer völlig neuen Spielidee überzeugt. Sein Ansatz ein völlig neues Spielsystem einzuführen, um das Team variabler zu machen, wurde von der Mannschaft mehr oder weniger in keiner Phase angenommen, schlimmer noch es wurde schon in der Saisonvorbereitung rigoros abgelehnt. Hier gab es bis auf einen einzigen Sieg in einem Freundschaftsspiel gegen einen unterklassigen Verein nur Niederlagen. Diese katastrophale Bilanz in der Ära Kauczinski setzte sich auch in der Bundesliga fort und nach 10 Spieltagen ohne Sieg (mit nur 2 Punkten und einem Torverhältnis von 7:21) erfolgte die mehr als überfällige Trennung. Zu diesem Zeitpunkt mitten in der Saison war es aber noch viel schwieriger einen renommierten Nachfolger zu finden. Die sportliche Leitung bekam bei der erneuten Trainersuche einen Korb nach dem anderen, was aber auch kein Wunder ist, denn dieses Himmelfahrtskommando wollte zu diesem Zeitpunkt kein namhafter Coach freiwillig übernehmen. Es wurde abermals umgedacht und man entschied sich erneut für einen Trainer ohne Bundesligaerfahrung. Dass Maik Walpurgis kurz vor der Vertragsunterschrift bei einem abstiegsgefährdeten Zweitligisten stand, störte niemanden. Immerhin kehrte er zum alten Spielsystem zurück und schaffte es so trotz des Fehlstarts wieder konkurrenzfähig zu sein. Die Aufholjagd begann und mit der Rückkehr zu alten Tugenden konnte man zumindest wieder um den Klassenerhalt mitkämpfen. Dass es nicht reichte, lag sicher nicht an Walpurgis, denn sein Punkteschnitt war im Rahmen der Möglichkeiten in Ordnung. Jetzt muss der Verein das Beste aus der Situation machen, und mit Walpurgis einen Kader zusammenstellen, der im Unterhaus bestehen kann. Dies ist nach einem Abstieg schwierig genug, wie das warnende Beispiel Paderborn beweist!

Kader vor der Saison:
Hier muss sich die sportliche Leitung mehr als nur kritische Fragen gefallen lassen. Anscheinend war man noch freudetrunken vom sensationellen Klassenerhalt, anders lassen sich die Fehler in der Kaderplanung nicht erklären. Sportdirektor Thomas Linke und Geschäftsführer Harald Gärtner versäumten es die Sommertransferperiode sinnvoll zu nutzen, um den Kader zu optimieren. Vielleicht hat man auch das für einen Aufsteiger so schwierige zweite Bundesligajahr unterschätzt? Statt sich punktuell gezielt zu verstärken, wich man vom Erfolgsrezept des Vorjahres ab und ließ wichtige Spieler ziehen. Man verlor mit Torwart und Publikumsliebling Ramazan Özcan, sowie Innenverteidiger Benjamin Hübner zwei absolute Leistungsträger aus dem starken Abwehrbollwerk. Diese funktionierende und perfekt eingespielte Defensive war der Garant für den Klassenerhalt, daher taten diese beiden Abgänge besonders weh. Die Ablösesummen die man dafür generierte waren ein schlechter Witz! Obwohl beide noch unter Vertrag standen, ließ man Özcan für 500.000 Euro zu Bayer Leverkusen und Hübner für 800.000 Euro zur TSG Hoffenheim wechseln. Die Frage die sich jeder Anhänger stellt, wieso schaffte man es nicht den Vertrag von Hübner rechtzeitig zu verlängern oder zumindest eine marktgerechte Ausstiegsklausel einzubauen? Bei Özcan war der Abgang im Sommer für diese geringe Entschädigung noch merkwürdiger, da es kurz zuvor erst gelungen war, seinen Vertrag bis 2019 zu verlängern. Viele andere Abgänge waren sportlich vertretbar, oder man hatte wie bei Danny da Costa das Heft des Handelns nicht selbst in der Hand. Bei diesem Leihgeschäft hatte Bayer Leverkusen die Möglichkeit den Spieler für 500.000 Euro zurückzuholen. Und für Robert Bauer, der kein Stammspieler war, kam das Angebot von Werder Bremen für 2,5 Millionen nicht ungelegen. Insgesamt wurden 4,5 Millionen eingenommen, aber es gelang nicht den Substanzverlust im Team aufzufangen. Die Suche nach einem Innenverteidiger dauerte viel zu lange und man kaufte Marcel Tisserand vom AS Monaco für 3 Millionen ziemlich überteuert kurz vor dem Saisonbeginn ein. Dass dieser Spieler am Afrikacup teilnehmen wird, und deshalb in der Rückrunde wohl einige Spiele fehlen wird, war ebenfalls bekannt. So ein Risiko einzugehen, bei nur drei gelernten Innenverteidigern im Kader war mehr als nur riskant. Auch auf der Torwartposition verzockte man sich komplett. Orhan Nyland, dem man wohl den Nr. 1 Status versprochen hatte, schaffte es auch in seinem zweiten Jahr nicht zu überzeugen. Seine unheimliche Serie wenn er zwischen den Pfosten steht, gewinnt der FCI kein Bundesligaspiel hielt sogar weiter an. Und der neue Torhüter Martin Hansen, der von ADO Den Haag für 950.000 Euro kam und ursprünglich als zweiter Mann eingeplant war, konnte bei seinen Einsätzen ebenfalls nur sporadisch überzeugen. Weitere Transfers wie Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj der für 2 Millionen vom BSC Youngs Boys Bern kam, Rechtsaußen Robert Leipertz der für 1,5 Millionen von Schalke 04 losgeeist wurde, sowie der ablösefreie offensive Mittelfeldspieler Sonny Kittel von Eintracht Frankfurt und der von Red Bull Leipzig geliehene Linksverteidiger Anthony Jung entpuppten sich größtenteils nur als Ergänzungsspieler oder Flops. Obwohl man 7,45 Millionen Euro ausgegeben hatte, war der Kader mit dem man in die zweite Saison ging viel schwächer geworden! (Sämtliche Zahlenangaben wurden von transfermarkt.de übernommen)

Wintertransferzeit:
Hier waren Thomas Linke und Harald Gärtner zwar wochenlang auf Spielersuche, aber schafften es als einziger Bundesligist nicht eine vernünftige Verstärkung zu finden! Man ging nach dem 16. Spieltag als Tabellenvorletzter mit 12 Punkten in die Winterpause. Der Rückstand auf den Relegationsplatz betrug zu diesem Zeitpunkt trotz des kapitalen Fehlstarts nur einen Punkt. Obwohl Innenverteidiger Marcel Tisserand beim Afrikacup verweilte und die Offensive lahmte (Torjäger Moritz Hartmann fiel seit dem 26.01.17 auf ungewisse Zeit aus) schaffte man es nicht dringend benötigte Verstärkungen zu verpflichten oder wenigstens das ein oder andere Leihgeschäft zu tätigen. Da die Wintertransferperiode noch bis zum 31.01.17 ging, wäre noch genug Zeit gewesen zu reagieren. In dieser sportlich brisanten und personell sehr angespannten Lage nichts zu machen, war mehr als nur fahrlässig von der sportlichen Leitung des FC04. Es war schlichtweg ein weiterer Sargnagel, der unaufhaltsam den Weg Richtung zweite Liga beschleunigte!

Zukunftsaussichten:
Auch die blauäugigen Vorstellungen und Träumereien einiger FCI Verantwortlicher das man die Mannschaft nach einem Abstieg zusammenhalten kann, werden sich nicht erfüllen. Die Mechanismen des Profigeschäfts werden auch die Audistadt erreichen, und wechselwillige Spieler wird man nicht aufhalten können. Der Ausverkauf hat mit den Abgängen von Pascal Groß und Mathew Leckie (beide hatten eine feste Ausstiegsklausel im Vertag verankert) bereits begonnen. Ein erster Lichtblick war die Vertragsverlängerung von Cohen bis 2021! Die Befürchtung, dass sich weitere Stammspieler mit Abwanderungsgedanken beschäftigen bzw. ihre Berater bei lukrativen Angeboten Druck machen, liegt auf der Hand. Für Spieler wie Nyland, Hansen, Suttner, Hadergjonaj, Tisserand, Kittel und Lezcano gibt es sicher zahlungskräftige Interessenten. Viel wird natürlich auch davon abhängen, ob es den Schanzern gelingt, die Lücken im Kader mit guten Neuzugängen zu kompensieren. Sollte es nicht gelingen, eine sportliche Perspektive und ein schlüssiges Konzept zu präsentieren, wird das Projekt zeitnaher Wiederaufstieg sehr schwierig. Man wird dann komplett umdenken müssen und den Fokus darauf richten, einen Kader zusammenzustellen, der in der zweiten Liga sorgenfrei durch die Saison kommt. Die Leistungsdichte im Unterhaus sollte man nicht unterschätzen und Ingolstadt wäre nicht der erste Verein, der nach einem Abstieg plötzlich erneut um den Klassenerhalt kämpfen muss. Es wird ein schwieriges Unterfangen für Geschäftsführer Harald Gärtner & Co. den Großteil der Leistungsträger des FCI zusammenzuhalten!

Fazit:
Der FC Ingolstadt 04 ist nicht zufällig abgestiegen, sondern es war am Ende die Summe vieler Versäumnisse der sportlichen Leitung. Warum große Firmen wie Audi und Trikotsponsor Media Markt so tatenlos dabei zusahen, wie diese einmalige Chance auf Bundesligafußball am Standort Ingolstadt den Bach runter ging, bleibt ein weiteres Rätsel? Finanziell steht der Verein trotz des Abstiegs gesund da, was in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit ist. Trotzdem steht der Mannschaft ein Umbruch bevor, aber man ist in der Lage die erzielten Transfererlöse zu reinvestieren. Das Wichtigste ist, aus diesem sportlichen Rückschlag die richtigen Lehren zu ziehen und mit einer runderneuerten schlagkräftigen Mannschaft wieder neu anzugreifen. Wie sich dieser Abstieg auf das Ingolstädter Publikum auswirkt, ist eine ebenfalls interessante Frage und man darf gespannt sein, wie sich der Dauerkartenverkauf und die Zuschauerzahlen in der 2. Bundesliga entwickeln? Eines lässt sich aber jetzt schon sagen, ein Selbstläufer wird das Projekt Wiederaufstieg für den FC Ingolstadt sicher nicht!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VanWilder1972 am 25.05.2017 um 15:14 Uhr bearbeitet
Abstiegskampf 2016/2017 |#110
25.05.2017 - 18:36 Uhr
Super Zusammenfassung finde ich.

Aber zu negativ braucht man jetzt auch nicht auf die neue 2 Liga Saison blicken. Klar werden uns noch ein paar Spieler verlassen, aber welcher Zweitligist hat 10 bis 15 Mio. zur Verfügung für neue Spieler?

Mit Mail Walpurgis haben wir einen guten Trainer, für mich ein Glücksgriff.

Jetzt noch gezielt den Kader verstärken und wir haben eine starke Mannschaft zusammen.

Ob es dann langt für den sofortigen Wiederaufstieg wird man sehen.

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