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André Schürrle
Geburtsdatum 06.11.1990
Alter 35
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe k. A.
Vertrag bis -
Position Linksaußen
Fuß k. A.
Akt. Verein Karriereende

Leistungsdaten:

André Schürrle [-]

22.07.2016 - 13:14 Uhr
André Schürrle [-] |#211
23.07.2016 - 14:17 Uhr
Zitat von fla09
Zitat von Zhepyn

Zitat von fla09

Dembele wird Schürrle in die Tasche stecken.

Kurz und schmerzlos.


Ich sehe Schürrle eher auf der Reus Position auf links und Dembele rechts gesetzt. Hoffentlich sieht das Tuchel genau so.


Reus ist ganz klar gesetzt wenn er fit ist. Schließlich ist er auch unser Aushängeschild. Denke das Schürrle sich mit Dembele streiten muss oder als spielende 9 ( Aubameyang- Alternative) eingesetzt wird.


Ich glaube, dass man mit Götze und schürrle die riesen Rotationsmaschine von TT in Gang setzt! Das heißt man wird - so könnte ich es mir zumindest sehr gut vorstellen - an den ersten 10 Spieltagen nicht einmal die gleichen 4 vorne gesetzt sehen! Mal wird schürrle für auba spielen, mal für reus; Götze, kagawa, Castro werden sich in der Mitte abwechseln; Götze wird auch mal rechts ran dürfen sowie dembele und ich könnte mir vorstellen auch mal schürrle! Guerreiro könnte ich mir in der Zeit wo Reus verletzt ist auch mal vor schmelle auf LA vorstellen! Allgemein ist der BVB sehr variabel aufgestellt und man hat TT sehr viele Möglichkeiten gegeben auf die er mit Sicherheit zurückgreifen wird smile!

•     •     •

"Das ganze Gerede von Traditionen verstehe ich nicht. Sehr viele Traditionsvereine sind verschwunden, oder wollen wir jetzt Fortuna Düsseldorf in die Bundesliga zurückholen?"
- Dietmar Hopp, Mai 2008
André Schürrle [-] |#212
23.07.2016 - 14:27 Uhr
Zitat von Zhepyn
Zitat von fla09

Dembele wird Schürrle in die Tasche stecken.

Kurz und schmerzlos.


Ich sehe Schürrle eher auf der Reus Position auf links und Dembele rechts gesetzt. Hoffentlich sieht das Tuchel genau so.


nachdem man die letzte saison doch gute beobachten konnte, sieht das tuchel recht frei und versteifft sich eben nicht auf einzelne positionen.

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
André Schürrle [-] |#213
23.07.2016 - 15:11 Uhr
Ich würde einfach einmal abwarten, wie sich Schürrle schlussendlich hier präsentieren wird. Sicher ist, dass Schürrle herausragende Qualitäten im körperlichen Bereich (Schnelligkeit, Ausdauer, Antritt, Präsenz, etc.) hat. Schürrle wird sich ja auch an unser System anpassen und dementsprechend spielen.

Bei Miki wurde z.B. nach der Verpflichtung gesagt, dass er perfekt zu Jürgen Klopp passt, gemacht für schnelles Umschaltspiel und dann hat es überhaupt nicht funktioniert mit ihm. Erst unter Tuchel hat es geklappt und Miki hat sein Spiel auch umgestellt.

Vielleicht zeigt Schürrle ja dann Qualitäten, die man bei Chelsea oder Wolfsburg gar nicht gesehen hat? Julian Weigl ist ja auch nicht über dem Sommer, durch seinen Wechsel zum BVB, automatisch besser geworden, sondern er hat ein System vorgefunden, wo es ihm möglich war, seine Qualitäten besser zeigen zu können. Dadurch gewinnst du an Selbstvertrauen und wirst in den Aktionen immer sicherer, so dass du dich auch weiterentwickeln kannst und den nächsten Schritt versuchst zu machen.

Wo ein Spieler ohne dieses Vertrauen denkt: "Kann ich den Pass da spielen, ob der sicher ankommt"? denkt ein Spieler in einem funktionierenden System, wo die Automatismen stimmen, schon über den Laufweg nach dem Pass nach...

Wichtig ist in erster Linie, dass ein Spieler vor allem körperlich die Voraussetzungen mitbringt und grundlegende Dinge gekonnt werden. Und das ist doch bei Schürrle definitiv vorhanden.

Also ich freue mich auf ihn. Mir wird dieses "passt nicht ins System" oft zu streng ausgelegt bzw. zu einfach gesagt. Ein Spitzenspieler kann sich immer in ein System integrieren und seine Spielweise adaptieren. Schürrle hat meiner Meinung nach die Qualität, welche man dazu benötigt. Er wird uns sicherlich weiterhelfen können und er muss ja nicht jedes Spiel über 90 Minuten machen. Aber wenn z.B. ein Reus verletzt ist und man Schürrle hat, ist das doch einfach nur grandios.
André Schürrle [-] |#214
23.07.2016 - 20:15 Uhr
Andre Schürrle also,

ich muss gestehen, ich war anfangs keine Anhänger des aufkeimenden Gerüchtes, vor allem die Ablösesumme schien mir als zu hoch gemessen an den spielerischen Fähigkeiten des Spielers. Ich habe mich aufgrund dessen etwas genauer mit dem deutschen Transfersystem befasst und hoffe dies nun anschaulich und vllt. etwas schlichtend darzustellen.
Zunächst ist es wichtig, die genauen Einflussfaktoren zu berücksichtigen.

Branchenspezifische Einflussfaktoren: Hierbei steht vor allem die Entwicklung der Fernsehgelder im Vordergrund. 2000/2001 lag der Betrag, welcher für die Übertragungsrechte gezahlt wurde, bei 350 Millionen Euro, 2017/2018 wurden die Rechte für bis zu 1,5 Milliarden Euro verkauft (Quelle Sport1.de). Somit entspricht der nun vorhanden Betrag dem 4,5 fachen, des noch vor 15 Jahren gezahlten Werte (450 Prozent!). In der englischen Premier League ist dies sogar noch extremer. Hinzu kommen aufstrebende Märkte (China), welche ebenfalls ihr Kapital auf den Transfermarkt bringen, sowie Scheichs oder Mäzen (ManCity, PSG, usw.) Erhöht sich das vorhandene Kapital, erhöhen sich folglich auch die Preise, welche die Vereine bereit sind auszugeben. Für den Spieler X wird somit 2017 ein höherer Betrag gezahlt, als noch 2000. Andere Faktoren, wie z.B. die Ausländer - oder "home grown Player" beeinflussen zwar ebenfalls die Preisentwicklung, sind hier aber irrelevant.

Vereinsspezifische Einflussfaktoren: Neben den Fernsehgeldern erzielen die Profivereine ihre Einnahmen überwiegend aus Sponsoring, Stadionbesuchen, Merchandising und ggf. Prämien bei der Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb. Sponsoren zahlen im Vergleich zu früher ein vielfaches an Geld (genaue Zahlen habe ich aktuell leider nicht, aber hier wird mir niemand widersprechen). Stadien sind inzwischen zu Luxusarenen geworden, bieten Platz für viele Sponsoren, VIP's, Ticketpreise steigen immer weiter an, Kapazitäten werden erweitert, sodass auch das Stadion an sich mehr Geld an den entsprechenden Verein bringt. Fernseh - , Antritts - und Punktprämien im europäischen Wettbewerb erreichen immer höhere Standards. Auch das Merchandising wird immer ausgeprägter und generiert immer mehr Einnahmen. Bekanntes Beispiel Ronaldo Transfer Real Madrid 2002: Kosten 45 Mio. , Erzeugnisse aus Trikotverkäufen innerhalb einen Jahres 64,8 Mio. Hier wird deutlich, wie extrem sich gutes Merchandising rentieren kann und das dieser Faktor generell nicht vernachlässigt werden darf. All diese Faktoren wirken sich positiv auf das vorhandene Kapital aus. Auch hier gilt, höheres Kapital erzeugt höhere Zahlungsbereitschaft.

Spielerspezifische Einflussfaktoren: Hier steht einerseits das Alter, wobei eine enge Verbindung zu den bereits absolvierten Liagspielen besteht. In Jungen Jahren sind Spieler meist günstiger, mit einem schnellen Wachstum der Preiskurve in den darauf folgenden Jahren, bis die Kurve einen Sättigungswert erreicht und mit zunehmendem Alter wieder absinkt. Nicht zu Verachten ist die Ligazugehörigkeit. Spielt der Spieler in einer unterklassigen oder ausländischen Liga, ist die Unsicherheit über die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Spielers, sowie die Transaktionskosten aufgrund einer genaueren Beobachtung größer, als wenn dieser bereits in der Bundesliga spielt. Nationalspieler erzeugen als beste ihres Landes auf dem Markt automatisch höhere Preise aufgrund ihrer tatsächlichen Stärke und der Reputation. Immer wieder festzustellen, aber noch nicht vollends empirisch nachgewiesen ist eine erhöhte Zahlungsbereitschaft bei Stürmern oder Mittelfeldspielern gegenüber Torhütern und Abwehrspielern, aufgrund der höheren Flexibilität. Spieler, aus bekannten Fussballnationen wechseln für höhrere Ablösesummen, als Spieler aus Australien oder Japan z.B. . Außerdem steht natürlich die Leistung und die Verdienste eines Spielers im Vordergrund.

Sonstige Einflussfaktoren: mediale Wirksamkeit eines Spielers, soft skills innerhalb der Mannschaft, Konkurrenz der Mannschaften uvm.

Wer sich bis hierher durchgequält hat wird feststellen, dass der Spieler Andre Schürrle und der Verein Borussia Dortmund fast sämtliche Einflussfaktoren abdecken. Der BVB hat ein enormes Wirtschaftspotenzial, viel Kapital, ein großes Stadion, spielt international, hat üppige Sponsorenverträge. Dieses Kapital in Verbindung mit erhöhten Fernsehgelder, einer großen Nationalen sowie Internationalen Konkurrenz erzeugt eine erhöhte Ausgabenbereitschaft seitens des BVB, sofern der Spieler dies rechtfertigt.

Schauen wir auf den Spieler Schürrle. Er ist 25 und somit im perfekten Alter zwischen unerfahren und über dem Zenit, spielt in der deutschen Bundesliga, ist Nationalspieler des Weltmeisters, ist Mittelfeldspieler, hat letzte Saison auf einem ordentlichen Niveau gespielt, ist befreundet mit Götze und Reus, die Mannschaften stehen in direkter Konkurrenz und der Transfer an sich sorgte auch für ein großes Echo.

Ist die Ablöse zu hoch? Ja, ein wenig, aber gemessen an der Marktforschung ist sie durchaus vertretbar. Zu den spielerischen Fähigkeiten komme ich ein anderes Mal, heute wollte ich nur erläutern, warum und wie diese Ablösesumme zustande gekommen ist.
Mfg Grüßen Bulrog
André Schürrle [-] |#215
23.07.2016 - 20:57 Uhr
Mein Traumtransfer war er jetzt auch nicht gerade.

Nun isser aber hier, und damit wünsche ich ihm alles beste und 22 Saisontore.

...und sympathisch war er eh immer. smile

Zumindest aber seit dieser Nummer:
https://www.youtube.com/watch?v=NSx0_18lC5w

grins
André Schürrle [-] |#216
23.07.2016 - 21:03 Uhr
Ich bin von dem Transfer nicht begeistert, aber ich kriege nicht zusammen, wie manche Fans Götze großmütig eine 2. Chance einräumen und abfeiern, aber Schürrle fast schon mobben.

Tuchel hat auf der PK das Anforderungsprofil beschrieben, nach dem ein Spieler für die Außenbahn gesucht wurde. Mir wären spontan wahrscheinlich weder Bellarabi noch Schürrle als passgenau eingefallen, aber ich kann einigermaßen mitgehen. Jedenfalls kann ich die Idee hinter der Verpflichtung ein Stück weit nachvollziehen. Jetzt müssen Tuchel und Schürrle die Idee "nur noch" in die Praxis umsetzen. Dabei wünsche ich beiden viel Glück und Erfolg.

•     •     •

"Das, was vor Ort, nach dem Training oder nach dem Spiel passiert, nehme ich als extrem oberflächlich, ergebnis- und stimmungsabhängig wahr. In den seltensten Fällen geht es um Inhalte und Sport, in den meisten Fällen dafür um Geschichten: Wer hat nicht gespielt? Wer hat bei der Auswechslung nicht abgeklatscht? Wer hat ein neues Auto? Die komplette Palette."
Thomas Tuchel über die Fußballberichterstattung
André Schürrle [-] |#217
23.07.2016 - 22:14 Uhr
In Wolfsburg hat er nicht so funktioniert, wie Allofs und Hecking es gehofft haben, lag aber wahrscheinlich auch daran, dass niemand mehr da war, der Schuerrle ins Spiel bringen konnte.

Ich weigere mich ja zu glauben, dass Allofs, Hecking, Jogi Loew, Tuchel, Zorc alle keine Ahnung von Fussball haben und einfach nur so 30 Mio Euro verjubeln... gerade der BVB ist doch offensiv sehr gut besetzt, so gesehen brauchen sie Schuerrle nicht, Tuchel wollte ihn aber trotzdem und hat es auch gut erklaert.
André Schürrle [-] |#218
23.07.2016 - 22:21 Uhr
Zitat von Lucky_Seven

In Wolfsburg hat er nicht so funktioniert, wie Allofs und Hecking es gehofft haben, lag aber wahrscheinlich auch daran, dass niemand mehr da war, der Schuerrle ins Spiel bringen konnte.

Ich weigere mich ja zu glauben, dass Allofs, Hecking, Jogi Loew, Tuchel, Zorc alle keine Ahnung von Fussball haben und einfach nur so 30 Mio Euro verjubeln... gerade der BVB ist doch offensiv sehr gut besetzt, so gesehen brauchen sie Schuerrle nicht, Tuchel wollte ihn aber trotzdem und hat es auch gut erklaert.


Mein Tipp: Er wird rechter Schienenspieler im 3-2-4-1 (bzw. 3-4-3). Dafür bringt er die richtigen Eigenschaften mit: Laufstark und relativ schnell, relativ robust, gute Kondition, kann sich gut defensiv einbringen (siehe Zeit bei Chelsea auf dem Flügel), aber auch Akzente nach vorne setzen.

Das haben letztes Jahr Mkhi und Durm gespielt. Mkhi ist weg und Durm ist verletzt. Deswegen brauchte man ihn und war auch bereit das Geld auszugeben.

Dass er nicht der Überscorer war in den letzten zwei Jahren spielt da auch nicht so eine große Rolle, da er auch noch andere Aufgaben erfüllt. Mehr Torgefahr als Durm bringt er trotzdem definitiv mit. Ich traue ihm auch zu in anderen Aspekten durch das Training bei Dortmund besser zu werden, im Passspiel z.B.

Da haben ja alle Spieler deutlich von profitiert, seit Tuchel da ist und das so viel trainieren lässt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gooble am 23.07.2016 um 22:22 Uhr bearbeitet
André Schürrle [-] |#219
23.07.2016 - 22:34 Uhr
Sorry, aber was wollt Ihr mit dem? Stellt man einen Sack Kartoffel in den Weg, hat Schürrle schon ein Problem daran vorbei zu kommen. Der Typ ist völlig überbewertet und nur mäßiger Durchschnitt. Keine Ahnung was Tuchel von Ihm hält. Die Zeiten aus Mainz sind längst vorbei.
Wünsche Euch viel Glück mit diesem Transfer.
Mein Gott, so viel Geld für so einen Spieler auszugeben.
Hättet Euch lieber Effzeh Anleihen kaufen sollen smile
André Schürrle [-] |#220
23.07.2016 - 22:36 Uhr
Zitat von Gooble
Zitat von Lucky_Seven

In Wolfsburg hat er nicht so funktioniert, wie Allofs und Hecking es gehofft haben, lag aber wahrscheinlich auch daran, dass niemand mehr da war, der Schuerrle ins Spiel bringen konnte.

Ich weigere mich ja zu glauben, dass Allofs, Hecking, Jogi Loew, Tuchel, Zorc alle keine Ahnung von Fussball haben und einfach nur so 30 Mio Euro verjubeln... gerade der BVB ist doch offensiv sehr gut besetzt, so gesehen brauchen sie Schuerrle nicht, Tuchel wollte ihn aber trotzdem und hat es auch gut erklaert.


Mein Tipp: Er wird rechter Schienenspieler im 3-2-4-1 (bzw. 3-4-3). Dafür bringt er die richtigen Eigenschaften mit: Laufstark und relativ schnell, relativ robust, gute Kondition, kann sich gut defensiv einbringen (siehe Zeit bei Chelsea auf dem Flügel), aber auch Akzente nach vorne setzen.

Das haben letztes Jahr Mkhi und Durm gespielt. Mkhi ist weg und Durm ist verletzt. Deswegen brauchte man ihn und war auch bereit das Geld auszugeben.

Dass er nicht der Überscorer war in den letzten zwei Jahren spielt da auch nicht so eine große Rolle, da er auch noch andere Aufgaben erfüllt. Mehr Torgefahr als Durm bringt er trotzdem definitiv mit. Ich traue ihm auch zu in anderen Aspekten durch das Training bei Dortmund besser zu werden, im Passspiel z.B.

Da haben ja alle Spieler deutlich von profitiert, seit Tuchel da ist und das so viel trainieren lässt.


Du sprichst also von einem Durm-Upgrade für 30mio.

Ich bin skeptisch, lasse mich aber sehr gerne von ihm eines Besseren belehren.. smile

•     •     •

Nur der BVB.
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