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Ausrichtung des Vereins

04.05.2024 - 14:24 Uhr
Ausrichtung des Vereins |#251
17.07.2026 - 12:11 Uhr
In dem Zusammenhang würde mich nach wie vor sehr interessieren, wie sich die Kontingente tatsächlich (DK-Steh, DK-Sitz, VIP-Plätze, "ligabhänige Kontingente" (was auch immer das sein mag), Vorkaufsrechte an Spieltagen für Fan Clubs, Szene, Sponsoren, Schützenbrüder usw. usw.) aussehen und wieviele Karten tatsächlich überhaupt am Ende sicher und gegnerunabhänig an die zunächst langjährigen Mitglieder gehen.

Leider macht der SCP daraus ja ein großes Geheimnis, was ich aus Sicht der Mitglieder überhaupt nicht nachvollziehen kann. Transparenz ist da leider etwas völlig anderes.
Ausrichtung des Vereins |#252
17.07.2026 - 12:26 Uhr
DER NEUE (kurzfristige?) WOHLSTAND - WAS MACHEN MIT DEM GELD?

'Wenn etwas nicht besonders viel Geld kostet, dann taugt es nicht.' - Dieser Irrglaube hat schon so einiges in Deutschland ruiniert. In jedem Sommer der letzten 15 Jahre habe ich z. B. immer das Wort "Resterampe" im Zusammenhang mit unseren Transfers lesen müssen.

Unsere Budgetgrenzen sind heute auf jeden Fall besser als bei den übrigen Aufstiegen. Man wird mit Augenmaß Sport, Infrastruktur und Rücklage ausbalancieren. Da habe ich keine Zweifel.

Im Sport wollen wir konkurrenzfähig sein/werden. Infrastruktur dient langfristig (Vermögenswert). Und etwas Liquidität zu behalten, macht stabil, denn ohne Liquidität ist man insolvent.

So können wir kurzfristig in unserem Rahmen erfolgreich sein, mittelfristig durchfinanziert sein und in zehn Jahren sagen: "Guck. Das hat uns der Aufstieg damals gebracht."

Da hat mich nach dem Verlust von Herrn Finke Herr Sagel inzwischen positiv überrascht. Anfangs hatte ich größere Bauchschmerzen. Wir haben stetig Marktwerte, Einnahmen, Infrastruktur, Mitglieder- und Zuschauerzahlen verbessert. Die damals etablierten Dreijahrespläne haben sich erfüllt. Wer hätte das erwartet?

Ein weiterer guter Schritt zur Gewinnung neuer Anhänger ist übrigens die Anzahl der Einzel-Eintrittskarten. So können Leute kommen, die sonst nicht kommen können, und sehen, dass es doch gar nicht so schlecht ist, wie man ständig hört.

Wenn andererseits Spieler nicht verlängern, weil sie in einem Jahr als "gestandene" Erstligaspieler in einer guten Position sind (Angebote, Handgeld), können wir das nicht mit Geld erzwingen. Und wer ablösefrei woanders mehr verdienen kann, ist auch schwer zu halten.

Dafür benötigen wir eine wie immer gute Transferstrategie.

Budget und Gehaltsgefüge dürfen nicht gefährdet werden. Dort ein schuldhaftes Handeln zu suchen ("nicht geschafft zu verlängern"), wird der Sache daher nicht gerecht ("Schwachsinn", "OBM wird der nächste Copado", "schlechter als Elversberg" oder "Verbuddeln die das Geld ?".).

Wichtig finde ich, dass man in Sachen Gehalt nicht ein Rad weiter dreht, das man kaum wieder zurückdrehen kann, falls es notwendig sein sollte. Das würde Jahre dauern, wenn man Kosten sparen müsste.

Und wer soll dieser euphorieauslösende Superspieler überhaupt sein, der bezahlbar ist und garantiert abliefert?! Irgendwas zwischen Campbell und Kruse?!?

Wenn man jedes Jahr zwei, drei gute Spieler (am besten gegen gutes Geld) verliert, auf den Positionen dann aber neue Spieler entwickelt, während der Rest der Mannschaft automatisch wieder ein Jahr weiter in der Entwicklung ist, dann verbessert man sich auch so stetig zum Vorjahr. Zumindest hat das bisher immer gut geklappt. Eine Blutauffrischung ist ohnehin notwendig.

Irgendwann muss man sonst anfangen, Spieler ausschließlich mit Geld statt Perspektive zu locken. Dann will ich mal die Kritik hören.

Man muss eben sehen, wo die entsprechenden Einnahmen her kommen. Und als Verein (oder Unternehmen) muss man auch nächstes Jahr noch die Kosten stemmen können, selbst wenn das aktuelle Jahr maximal schlecht läuft.

Ich habe keine Veranlassung, den handelnden Personen zu mißtrauen.

•     •     •

Unser Weg - Unsere Stärke
Ausrichtung des Vereins |#253
17.07.2026 - 12:56 Uhr
Zitat von Emmi07
DER NEUE (kurzfristige?) WOHLSTAND - WAS MACHEN MIT DEM GELD?

'Wenn etwas nicht besonders viel Geld kostet, dann taugt es nicht.' - Dieser Irrglaube hat schon so einiges in Deutschland ruiniert. In jedem Sommer der letzten 15 Jahre habe ich z. B. immer das Wort "Resterampe" im Zusammenhang mit unseren Transfers lesen müssen.

Unsere Budgetgrenzen sind heute auf jeden Fall besser als bei den übrigen Aufstiegen. Man wird mit Augenmaß Sport, Infrastruktur und Rücklage ausbalancieren. Da habe ich keine Zweifel.

Im Sport wollen wir konkurrenzfähig sein/werden. Infrastruktur dient langfristig (Vermögenswert). Und etwas Liquidität zu behalten, macht stabil, denn ohne Liquidität ist man insolvent.

So können wir kurzfristig in unserem Rahmen erfolgreich sein, mittelfristig durchfinanziert sein und in zehn Jahren sagen: "Guck. Das hat uns der Aufstieg damals gebracht."

Da hat mich nach dem Verlust von Herrn Finke Herr Sagel inzwischen positiv überrascht. Anfangs hatte ich größere Bauchschmerzen. Wir haben stetig Marktwerte, Einnahmen, Infrastruktur, Mitglieder- und Zuschauerzahlen verbessert. Die damals etablierten Dreijahrespläne haben sich erfüllt. Wer hätte das erwartet?

Ein weiterer guter Schritt zur Gewinnung neuer Anhänger ist übrigens die Anzahl der Einzel-Eintrittskarten. So können Leute kommen, die sonst nicht kommen können, und sehen, dass es doch gar nicht so schlecht ist, wie man ständig hört.

Wenn andererseits Spieler nicht verlängern, weil sie in einem Jahr als "gestandene" Erstligaspieler in einer guten Position sind (Angebote, Handgeld), können wir das nicht mit Geld erzwingen. Und wer ablösefrei woanders mehr verdienen kann, ist auch schwer zu halten.

Dafür benötigen wir eine wie immer gute Transferstrategie.

Budget und Gehaltsgefüge dürfen nicht gefährdet werden. Dort ein schuldhaftes Handeln zu suchen ("nicht geschafft zu verlängern"), wird der Sache daher nicht gerecht ("Schwachsinn", "OBM wird der nächste Copado", "schlechter als Elversberg" oder "Verbuddeln die das Geld ?".).

Wichtig finde ich, dass man in Sachen Gehalt nicht ein Rad weiter dreht, das man kaum wieder zurückdrehen kann, falls es notwendig sein sollte. Das würde Jahre dauern, wenn man Kosten sparen müsste.

Und wer soll dieser euphorieauslösende Superspieler überhaupt sein, der bezahlbar ist und garantiert abliefert?! Irgendwas zwischen Campbell und Kruse?!?

Wenn man jedes Jahr zwei, drei gute Spieler (am besten gegen gutes Geld) verliert, auf den Positionen dann aber neue Spieler entwickelt, während der Rest der Mannschaft automatisch wieder ein Jahr weiter in der Entwicklung ist, dann verbessert man sich auch so stetig zum Vorjahr. Zumindest hat das bisher immer gut geklappt. Eine Blutauffrischung ist ohnehin notwendig.

Irgendwann muss man sonst anfangen, Spieler ausschließlich mit Geld statt Perspektive zu locken. Dann will ich mal die Kritik hören.

Man muss eben sehen, wo die entsprechenden Einnahmen her kommen. Und als Verein (oder Unternehmen) muss man auch nächstes Jahr noch die Kosten stemmen können, selbst wenn das aktuelle Jahr maximal schlecht läuft.

Ich habe keine Veranlassung, den handelnden Personen zu mißtrauen.



Zur Wahrheit gehört aber auch, dass einige Aussagen getätigt wurden, die eine gewisse Erwartungshaltung erzeugen.

Es wurde bereits öfter sinngemäß gesagt: ‚Wir sind gekommen um zu bleiben‘. Götze hat sich darüber hinaus kürzlich dahingehend im WV geäussert, dass er nicht nur gegen den Abstieg spielen will ("„Ich will nicht nur gegen den Abstieg spielen. Geil wäre es, ein paar Plätze weiter oben zu landen und so frühzeitig den Ligaerhalt zu feiern.“)



Zitat von Emmi07
Die damals etablierten Dreijahrespläne haben sich erfüllt. Wer hätte das erwartet?


Naja, wenn ich konkrete Dreijahrespläne aufstelle, dann sollte eigentlich immer eine gewisse Erwartungshaltung dahingehend bestehen, dass diese auch erfüllt werden. 😉



Zitat von Emmi07
Ein weiterer guter Schritt zur Gewinnung neuer Anhänger ist übrigens die Anzahl der Einzel-Eintrittskarten.


Hast du zwar recht, wenn man aber gleichzeitig einen Ausbau und Neubau in den nächsten 1-2 Jahrzehnten mehr oder weniger kategorisch ausschließt, wird gerade dieser Weg früher oder später vermutlich für viel Frust sorgen.
Ausrichtung des Vereins |#254
17.07.2026 - 13:35 Uhr
@PB-City

Im Sport wollen wir konkurrenzfähig sein/werden. Die Erwartungshaltung habe ich formuliert. Ich glaube, dass wir das auch schaffen.


"Naja, wenn ich konkrete Dreijahrespläne aufstelle, dann sollte eigentlich immer eine gewisse Erwartungshaltung dahingehend bestehen, dass diese auch erfüllt werden."

Pläne berziehen sich auf die Zukunft. Da weiß man nie, ob das so eintritt. Im Gegenteil: es passieren immer unplanmäßige Dinge. Es geht also darum, einen Plan zu entwickeln, wo man hin will und wie man dafür die Wahrscheinlichkeit erhöht. Mit Blick auf andere Vereine und andere Zeiten sieht man, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.


Und wieso "kategorisch ausschließen"? Es wurden nur die Fakten genannt: dort absehbar nicht möglich und woanders (wo immer das funktionieren soll) extrem teuer. Das schlichte Beschreiben der Realität führt leider sehr oft zu Kritik, statt sie anzuerkennen.

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Unser Weg - Unsere Stärke
Ausrichtung des Vereins |#255
19.07.2026 - 16:49 Uhr
Ich bin der Meinung, dass gerade einiges durchaus in die richtige Richtung läuft und sich der SCP immer professioneller aufstellt und dabei auch darauf achtet, eine ausgewogene Balance zwischen sportlichem Erfolg und finanziell guter Lage zu bewahren.

Eine Sache empfinde ich aber ganz klar als riesen Schwachstelle: Es kann nicht sein, dass das Thema Stadion-Erweiterung plump mit der Aussage "in den nächsten Jahren nicht realisierbar" mehr oder weniger abgetan wird. Denn auf lange Sicht wird sich genau das rächen: Nicht, dass man die Kapazität nicht sofort aufstockt, sondern, dass man es einfach gar nicht in Erwägung zieht, da es nicht zu realisieren oder zu teuer sei. Dabei beschneidet man sich doch selbst an einer so wichtigen Stelle der eigenen Entwicklung. Wenn eine Kapazitätserhöhung auf 17.500 Zuschauer (oder eventuell bis zu 20.000) beispielsweise baulich möglich wäre, dann muss das unangenehme Thema der rechtlichen Situation endlich mit der allerhöchsten Priorität angegangen werden. Es geht dabei gar nicht um die schnelle Umsetzung, sondern einfach darum, sich diese Möglichkeit nicht im Vorhinein nehmen zu lassen. Sollten wir es schaffen, uns unter den Top20 des deutschen Fußballs zu etablieren, so müssen wir dies auch an der zwar unangenehmsten, aber wichtigsten Stelle tun - eben dem Stadion. Es kann doch nicht sein, dass wir uns in Sachen Fanbetreuung, Nachwuchsförderung, 2. Mannschaft, E-Sports etc. kontinuierlich weiterentwickeln, aber dabei das Wesentliche unangetastet lassen. Hier sollte ein Umdenken stattfinden und nach Lösungen gesucht werden.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von PBGalaxy1 am 19.07.2026 um 16:51 Uhr bearbeitet
Ausrichtung des Vereins |#256
19.07.2026 - 23:47 Uhr
Zitat von PBGalaxy1
Ich bin der Meinung, dass gerade einiges durchaus in die richtige Richtung läuft und sich der SCP immer professioneller aufstellt und dabei auch darauf achtet, eine ausgewogene Balance zwischen sportlichem Erfolg und finanziell guter Lage zu bewahren.

Eine Sache empfinde ich aber ganz klar als riesen Schwachstelle: Es kann nicht sein, dass das Thema Stadion-Erweiterung plump mit der Aussage "in den nächsten Jahren nicht realisierbar" mehr oder weniger abgetan wird. Denn auf lange Sicht wird sich genau das rächen: Nicht, dass man die Kapazität nicht sofort aufstockt, sondern, dass man es einfach gar nicht in Erwägung zieht, da es nicht zu realisieren oder zu teuer sei. Dabei beschneidet man sich doch selbst an einer so wichtigen Stelle der eigenen Entwicklung. Wenn eine Kapazitätserhöhung auf 17.500 Zuschauer (oder eventuell bis zu 20.000) beispielsweise baulich möglich wäre, dann muss das unangenehme Thema der rechtlichen Situation endlich mit der allerhöchsten Priorität angegangen werden. Es geht dabei gar nicht um die schnelle Umsetzung, sondern einfach darum, sich diese Möglichkeit nicht im Vorhinein nehmen zu lassen. Sollten wir es schaffen, uns unter den Top20 des deutschen Fußballs zu etablieren, so müssen wir dies auch an der zwar unangenehmsten, aber wichtigsten Stelle tun - eben dem Stadion. Es kann doch nicht sein, dass wir uns in Sachen Fanbetreuung, Nachwuchsförderung, 2. Mannschaft, E-Sports etc. kontinuierlich weiterentwickeln, aber dabei das Wesentliche unangetastet lassen. Hier sollte ein Umdenken stattfinden und nach Lösungen gesucht werden.


Ich hoffe ein bisschen auch auf neue und frische Impulse, auch zu diesem Thema, wenn es planmäßig 2028 den nächsten Wechsel in der Geschäftsführung geben wird.
Ausrichtung des Vereins |#257
20.07.2026 - 01:05 Uhr
Grundsätzlich macht der Verein seit geraumer Zeit mehr richtig als falsch. Konnte man nach Finke nicht unbedingt erwarten.
Mit dem derzeitigen Präsidenten und Manager können wir uns glücklich schätzen.
Einzig die gefühlte VIP-Ausrichtung auf Kosten anderer und das Durchfüttern einer Person bis zum Ruhestand stört.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Patriot1202 am 20.07.2026 um 01:07 Uhr bearbeitet
Ausrichtung des Vereins |#258
24.07.2026 - 09:37 Uhr
Was ich aktuell interessant finde, ist, dass, wenn ich mich nicht irre, einer der offiziellen vom SCP kürzlich gesagt hat, dass wir eher auf der Suche nach einem Straßenfußballer sind. Dazu berichtet das WV heute, dass wir mit Nyamekye Awortwie-Grant, Albert Millgramm und Clemens Lippmann „allein in diesem Sommer“ drei Spieler verpflichtet haben, die „zuvor kein Nachwuchsleistungszentrum von innen gesehen“ haben. (Vgl. WESTFALEN-BLATT Nr. 169).

Selber setzen wir aber voll auf unser eigenes Nachwuchsleistungszentrum und investieren dort jährlich Millionenbeträge.
Ausrichtung des Vereins |#259
24.07.2026 - 10:03 Uhr
Zitat von PB-City
Was ich aktuell interessant finde, ist, dass, wenn ich mich nicht irre, einer der offiziellen vom SCP kürzlich gesagt hat, dass wir eher auf der Suche nach einem Straßenfußballer sind. Dazu berichtet das WV heute, dass wir mit Nyamekye Awortwie-Grant, Albert Millgramm und Clemens Lippmann „allein in diesem Sommer“ drei Spieler verpflichtet haben, die „zuvor kein Nachwuchsleistungszentrum von innen gesehen“ haben. (Vgl. WESTFALEN-BLATT Nr. 169).

Selber setzen wir aber voll auf unser eigenes Nachwuchsleistungszentrum und investieren dort jährlich Millionenbeträge.

Die offizielle Seite in Form von Lange sagt auch, dass sie kreativer als andere sein müssen, um an talentierte Spieler zu gelangen.
Die NLZ dieser Republik stehen bei jedem Scout auf der Liste ganz oben, die Jungs vom Bolzplatz sind interessant, also mal einen anderen Blickwinkel nutzen 😉🙏🏼

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Herzenssache SCP
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