Boykott von VW & Red Bull sinnvoll?
30.12.2012 - 00:49 Uhr
30.12.2012 - 13:40 Uhr
Ach das ist nonsenv.
Leute die anfagen würden VW oder Red Bull zu boykotieren sind genau wie die heuchlerischen Vegetarier, die keine Tiere essen, weil die ja so schlecht behandelt werden, sich dann aber 5 Kilo Schminke ins Gesicht knallen, in Parfüm baden und Klamotten von H&M tragen. :rolleyes
Ich mag Wolfburg auch nicht. Dennoch fahre ich VW, weil sie einfach Autos von hoher Qualtiät zu einen relativ erschwinglichen Preis bauen. Ich kaufe mir nur wegen Magath sicher nicht wieder nen Ford und bin dann wieder alle vier Wochen in der Werkstatt, weil die Glühbirnen kaputt sind, die Fensterheber nicht funktionieren oder irgendwelche Bleche klappern.
http://www.finanzen.net/nachricht/zertifikate/Vontobel-Volkswagen-Umsatz-auf-Rekordniveau-1796527
Mal ein paar Zahlen zu VW, da kann sich jeder ausrechen, wieviele Leute nötig wären, damit VW überhaupt einen Boykott spüren würde. Wahrscheinlich so ab 82 Mio Menschen aufwärts.
Und man sieht auch wie egal den Leuten Magath und Wolfsburg sind. Negative Auswirkungen hat das Engagement auf die Verkaufszahlen nicht.
Sicher verschwendet VW viel Geld in Wolfburg, aber ersten kennt kaum ein Mensch außerhalb von Deutschland Wolfsburg und zweitens tun sie auch viel gutes.
http://www.volkswagenag.com/content/vwcorp/content/de/sustainability_and_responsibility.html
Wenn einer gegen das Problem vorgehen muss dann die DFL und der DFB, aber die haben nunmal weder Anstand noch Eier.
Außerdem bedrohen diese "Plastikklubs" den Fußball doch nur gering. Da sie ja sportlich gemessen am Mitteleinsatz recht erfolglos agieren.
Ich finde Vereine wie Leverkusen, Wolsfburg oder Hoffenheim eher amüsant. Man hat doch immer was zu lachen, wenn man sieht wie schlecht da gearbeitet wird und wie wenig trotz Millionen Investitionen sportlich rumkommmt
Leute die anfagen würden VW oder Red Bull zu boykotieren sind genau wie die heuchlerischen Vegetarier, die keine Tiere essen, weil die ja so schlecht behandelt werden, sich dann aber 5 Kilo Schminke ins Gesicht knallen, in Parfüm baden und Klamotten von H&M tragen. :rolleyes
Ich mag Wolfburg auch nicht. Dennoch fahre ich VW, weil sie einfach Autos von hoher Qualtiät zu einen relativ erschwinglichen Preis bauen. Ich kaufe mir nur wegen Magath sicher nicht wieder nen Ford und bin dann wieder alle vier Wochen in der Werkstatt, weil die Glühbirnen kaputt sind, die Fensterheber nicht funktionieren oder irgendwelche Bleche klappern.
http://www.finanzen.net/nachricht/zertifikate/Vontobel-Volkswagen-Umsatz-auf-Rekordniveau-1796527
Mal ein paar Zahlen zu VW, da kann sich jeder ausrechen, wieviele Leute nötig wären, damit VW überhaupt einen Boykott spüren würde. Wahrscheinlich so ab 82 Mio Menschen aufwärts.
Und man sieht auch wie egal den Leuten Magath und Wolfsburg sind. Negative Auswirkungen hat das Engagement auf die Verkaufszahlen nicht.
Sicher verschwendet VW viel Geld in Wolfburg, aber ersten kennt kaum ein Mensch außerhalb von Deutschland Wolfsburg und zweitens tun sie auch viel gutes.
http://www.volkswagenag.com/content/vwcorp/content/de/sustainability_and_responsibility.html
Wenn einer gegen das Problem vorgehen muss dann die DFL und der DFB, aber die haben nunmal weder Anstand noch Eier.
Außerdem bedrohen diese "Plastikklubs" den Fußball doch nur gering. Da sie ja sportlich gemessen am Mitteleinsatz recht erfolglos agieren.
Ich finde Vereine wie Leverkusen, Wolsfburg oder Hoffenheim eher amüsant. Man hat doch immer was zu lachen, wenn man sieht wie schlecht da gearbeitet wird und wie wenig trotz Millionen Investitionen sportlich rumkommmt
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hankmccoy am 30.12.2012 um 13:41 Uhr bearbeitet
30.12.2012 - 13:52 Uhr
Wenn sehr viele sog. "Traditionsvereine" nicht immer wieder und wieder extrem schlecht gewirtschaftet und somit ihr Potential bei weitem nicht ausgereizt hätten, gäbe es wohl weniger Diskussionen um die exemplarisch genannten Vereine wie LEV, WOB, HOF oder RBL, weil sie unbedeutender wären. Für diese Vereine ist es natürlich umso einfacher zu prosperieren und in Lücken zu stoßen, je mehr dieser alten Traditionsvereine wg. der Unfähigkeit ihrer Führungen, teils über Jahrzehnte hinweg, verschwinden oder mehr oder weniger bedeutungslos werden.
Man könnte ja mal spaßhalber eine Liste von Vereinen aus den ersten 4 Ligen aufstellen, wo man sich in Unfähigkeit geradezu überboten hat. Ich käme wahrscheinlich locker auf mindestens fünfzehn, zwanzig, oder mehr, die meilenweit unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Ein Musterbeispiel habe ich vor der Haustür. Insofern ist eine Diskussion über die 4 "Plastikklubs", zu denen man ja auch noch Ingolstadt zählen könnte, m.E. recht müßig. Jeder kehre vor seiner Tür.
Das Projekt in Leipzig finde ich übrigens durchaus spannend, weil es haargenau in eine bestehende Lücke stößt und in ein paar Jahren hoffentlich dazu führt, daß dort ständig vor etwa
vierzigtausend Erstligafussball gespielt wird. Ich schreibe das, obwohl ich noch nie Red Bull getrunken habe und das auch künftig nicht vorhabe. Mit der Hertha und RBL würden mir zwei Klubs im Osten Deutschlands in den oberen Klassen vollauf genügen. Vielleicht noch Dynamo in der 2. Liga, mit Abstrichen Hansa, das sollte dann aber reichen.
Wobei bei diesen beiden letztgenannten Klubs das Problem vieler sog. "Fans" besteht, die ich als Feinde des Fußballs ansehe. Das laste ich aber keineswegs den beiden Vereinen alleine an; allerdings sollten sie Stehplätze in ihrem eigenen Interesse generell abschaffen und mit Hilfe der Obrigkeit mit aller Härte gegen diese kriminellen Elemente vorgehen.
Der Rest, meist aus der ehemaligen DDR-Oberliga, ist für Fussballfans aus dem Gebiet der ehemaligen Bundesrepublik überwiegend ausgesprochen uninteressant. Würden also Aue, Cottbus, Chemnitz, Halle, Erfurt, auch Babelsberg, aus den obersten 3 Ligen verschwinden, würde das der Attraktivität dieser Ligen sicher ganz tun. Kämen dafür Vereine wie RWE, Hessen Kassel, Waldhof etc. wieder nach oben und würden die Ligen auf je 16 Vereine reduziert, könnte man auch gut auf Vereine wie Paderborn, Sandhausen, Aalen, Regensburg usw. verzichten, wo kein nennenswertes Faninteresse besteht. Und auswärts lockt man erst recht keinen Hund hinterm Ofen hervor.
Anhänger dieser Vereine werden das verständlicherweise ganz, ganz anders sehen ;) :D Deswegen muß ich aber nicht aus meinem Herzen eine Mördergrube machen. Schließlich hat jeder seine Präferenzen, auch wenn ich die gute Arbeit in diesen Vereinen natürlich anerkenne.
Man könnte ja mal spaßhalber eine Liste von Vereinen aus den ersten 4 Ligen aufstellen, wo man sich in Unfähigkeit geradezu überboten hat. Ich käme wahrscheinlich locker auf mindestens fünfzehn, zwanzig, oder mehr, die meilenweit unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Ein Musterbeispiel habe ich vor der Haustür. Insofern ist eine Diskussion über die 4 "Plastikklubs", zu denen man ja auch noch Ingolstadt zählen könnte, m.E. recht müßig. Jeder kehre vor seiner Tür.
Das Projekt in Leipzig finde ich übrigens durchaus spannend, weil es haargenau in eine bestehende Lücke stößt und in ein paar Jahren hoffentlich dazu führt, daß dort ständig vor etwa
vierzigtausend Erstligafussball gespielt wird. Ich schreibe das, obwohl ich noch nie Red Bull getrunken habe und das auch künftig nicht vorhabe. Mit der Hertha und RBL würden mir zwei Klubs im Osten Deutschlands in den oberen Klassen vollauf genügen. Vielleicht noch Dynamo in der 2. Liga, mit Abstrichen Hansa, das sollte dann aber reichen.
Wobei bei diesen beiden letztgenannten Klubs das Problem vieler sog. "Fans" besteht, die ich als Feinde des Fußballs ansehe. Das laste ich aber keineswegs den beiden Vereinen alleine an; allerdings sollten sie Stehplätze in ihrem eigenen Interesse generell abschaffen und mit Hilfe der Obrigkeit mit aller Härte gegen diese kriminellen Elemente vorgehen.
Der Rest, meist aus der ehemaligen DDR-Oberliga, ist für Fussballfans aus dem Gebiet der ehemaligen Bundesrepublik überwiegend ausgesprochen uninteressant. Würden also Aue, Cottbus, Chemnitz, Halle, Erfurt, auch Babelsberg, aus den obersten 3 Ligen verschwinden, würde das der Attraktivität dieser Ligen sicher ganz tun. Kämen dafür Vereine wie RWE, Hessen Kassel, Waldhof etc. wieder nach oben und würden die Ligen auf je 16 Vereine reduziert, könnte man auch gut auf Vereine wie Paderborn, Sandhausen, Aalen, Regensburg usw. verzichten, wo kein nennenswertes Faninteresse besteht. Und auswärts lockt man erst recht keinen Hund hinterm Ofen hervor.
Anhänger dieser Vereine werden das verständlicherweise ganz, ganz anders sehen ;) :D Deswegen muß ich aber nicht aus meinem Herzen eine Mördergrube machen. Schließlich hat jeder seine Präferenzen, auch wenn ich die gute Arbeit in diesen Vereinen natürlich anerkenne.
30.12.2012 - 14:05 Uhr
Zitat von friend-of-football:
Wenn sehr viele sog. "Traditionsvereine" nicht immer wieder und wieder extrem schlecht gewirtschaftet und somit ihr Potential bei weitem nicht ausgereizt hätten, gäbe es wohl weniger Diskussionen um die exemplarisch genannten Vereine wie LEV, WOB, HOF oder RBL, weil sie unbedeutender wären. Für diese Vereine ist es natürlich umso einfacher zu prosperieren und in Lücken zu stoßen, je mehr dieser alten Traditionsvereine wg. der Unfähigkeit ihrer Führungen, teils über Jahrzehnte hinweg, verschwinden oder mehr oder weniger bedeutungslos werden.
Man könnte ja mal spaßhalber eine Liste von Vereinen aus den ersten 4 Ligen aufstellen, wo man sich in Unfähigkeit geradezu überboten hat. Ich käme wahrscheinlich locker auf mindestens fünfzehn, zwanzig, oder mehr, die meilenweit unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Ein Musterbeispiel habe ich vor der Haustür. Insofern ist eine Diskussion über die 4 "Plastikklubs", zu denen man ja auch noch Ingolstadt zählen könnte, m.E. recht müßig. Jeder kehre vor seiner Tür.
Das Projekt in Leipzig finde ich übrigens durchaus spannend, weil es haargenau in eine bestehende Lücke stößt und in ein paar Jahren hoffentlich dazu führt, daß dort ständig vor etwa
vierzigtausend Erstligafussball gespielt wird. Ich schreibe das, obwohl ich noch nie Red Bull getrunken habe und das auch künftig nicht vorhabe. Mit der Hertha und RBL würden mir zwei Klubs im Osten Deutschlands in den oberen Klassen vollauf genügen. Vielleicht noch Dynamo in der 2. Liga, mit Abstrichen Hansa, das sollte dann aber reichen.
Wobei bei diesen beiden letztgenannten Klubs das Problem vieler sog. "Fans" besteht, die ich als Feinde des Fußballs ansehe. Das laste ich aber keineswegs den beiden Vereinen alleine an; allerdings sollten sie Stehplätze in ihrem eigenen Interesse generell abschaffen und mit Hilfe der Obrigkeit mit aller Härte gegen diese kriminellen Elemente vorgehen.
Der Rest, meist aus der ehemaligen DDR-Oberliga, ist für Fussballfans aus dem Gebiet der ehemaligen Bundesrepublik überwiegend ausgesprochen uninteressant. Würden also Aue, Cottbus, Chemnitz, Halle, Erfurt, auch Babelsberg, aus den obersten 3 Ligen verschwinden, würde das der Attraktivität dieser Ligen sicher ganz tun. Kämen dafür Vereine wie RWE, Hessen Kassel, Waldhof etc. wieder nach oben und würden die Ligen auf je 16 Vereine reduziert, könnte man auch gut auf Vereine wie Paderborn, Sandhausen, Aalen, Regensburg usw. verzichten, wo kein nennenswertes Faninteresse besteht. Und auswärts lockt man erst recht keinen Hund hinterm Ofen hervor.
Anhänger dieser Vereine werden das verständlicherweise ganz, ganz anders sehen ;) :D Deswegen muß ich aber nicht aus meinem Herzen eine Mördergrube machen. Schließlich hat jeder seine Präferenzen, auch wenn ich die gute Arbeit in diesen Vereinen natürlich anerkenne.
bitte erwähne dann auch die unfähigkeit der "plastikvereine". was haben denn leverkusen, wolfsburg und hoffenheim denn großartig erreicht?? keiner wird leugnen, dass traditionsvereine fehler machen, aber darum geht es gar nicht. wenn vereine wie nürnberg, frankfurt, köln etc fehler machen, dann müssen sie das über jahre hinweg ausbaden. vw wolfsburg dagegen schmeißt jede transferphase nicht selbstverdientes geld aus dem fenster, ohne auch nur annährend dieses geld reinzubringen. wir reden hier von wettbewerbsverzerrung.
von boykott halt ich nichts. fans können bei weltunternehmen a la vw sowieso nix ausrichten. die einzigen, die hier was ausrichten können, sind dfl und dfb, aber von denen kann man nichts erwarten.
Wenn sehr viele sog. "Traditionsvereine" nicht immer wieder und wieder extrem schlecht gewirtschaftet und somit ihr Potential bei weitem nicht ausgereizt hätten, gäbe es wohl weniger Diskussionen um die exemplarisch genannten Vereine wie LEV, WOB, HOF oder RBL, weil sie unbedeutender wären. Für diese Vereine ist es natürlich umso einfacher zu prosperieren und in Lücken zu stoßen, je mehr dieser alten Traditionsvereine wg. der Unfähigkeit ihrer Führungen, teils über Jahrzehnte hinweg, verschwinden oder mehr oder weniger bedeutungslos werden.
Man könnte ja mal spaßhalber eine Liste von Vereinen aus den ersten 4 Ligen aufstellen, wo man sich in Unfähigkeit geradezu überboten hat. Ich käme wahrscheinlich locker auf mindestens fünfzehn, zwanzig, oder mehr, die meilenweit unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Ein Musterbeispiel habe ich vor der Haustür. Insofern ist eine Diskussion über die 4 "Plastikklubs", zu denen man ja auch noch Ingolstadt zählen könnte, m.E. recht müßig. Jeder kehre vor seiner Tür.
Das Projekt in Leipzig finde ich übrigens durchaus spannend, weil es haargenau in eine bestehende Lücke stößt und in ein paar Jahren hoffentlich dazu führt, daß dort ständig vor etwa
vierzigtausend Erstligafussball gespielt wird. Ich schreibe das, obwohl ich noch nie Red Bull getrunken habe und das auch künftig nicht vorhabe. Mit der Hertha und RBL würden mir zwei Klubs im Osten Deutschlands in den oberen Klassen vollauf genügen. Vielleicht noch Dynamo in der 2. Liga, mit Abstrichen Hansa, das sollte dann aber reichen.
Wobei bei diesen beiden letztgenannten Klubs das Problem vieler sog. "Fans" besteht, die ich als Feinde des Fußballs ansehe. Das laste ich aber keineswegs den beiden Vereinen alleine an; allerdings sollten sie Stehplätze in ihrem eigenen Interesse generell abschaffen und mit Hilfe der Obrigkeit mit aller Härte gegen diese kriminellen Elemente vorgehen.
Der Rest, meist aus der ehemaligen DDR-Oberliga, ist für Fussballfans aus dem Gebiet der ehemaligen Bundesrepublik überwiegend ausgesprochen uninteressant. Würden also Aue, Cottbus, Chemnitz, Halle, Erfurt, auch Babelsberg, aus den obersten 3 Ligen verschwinden, würde das der Attraktivität dieser Ligen sicher ganz tun. Kämen dafür Vereine wie RWE, Hessen Kassel, Waldhof etc. wieder nach oben und würden die Ligen auf je 16 Vereine reduziert, könnte man auch gut auf Vereine wie Paderborn, Sandhausen, Aalen, Regensburg usw. verzichten, wo kein nennenswertes Faninteresse besteht. Und auswärts lockt man erst recht keinen Hund hinterm Ofen hervor.
Anhänger dieser Vereine werden das verständlicherweise ganz, ganz anders sehen ;) :D Deswegen muß ich aber nicht aus meinem Herzen eine Mördergrube machen. Schließlich hat jeder seine Präferenzen, auch wenn ich die gute Arbeit in diesen Vereinen natürlich anerkenne.
bitte erwähne dann auch die unfähigkeit der "plastikvereine". was haben denn leverkusen, wolfsburg und hoffenheim denn großartig erreicht?? keiner wird leugnen, dass traditionsvereine fehler machen, aber darum geht es gar nicht. wenn vereine wie nürnberg, frankfurt, köln etc fehler machen, dann müssen sie das über jahre hinweg ausbaden. vw wolfsburg dagegen schmeißt jede transferphase nicht selbstverdientes geld aus dem fenster, ohne auch nur annährend dieses geld reinzubringen. wir reden hier von wettbewerbsverzerrung.
von boykott halt ich nichts. fans können bei weltunternehmen a la vw sowieso nix ausrichten. die einzigen, die hier was ausrichten können, sind dfl und dfb, aber von denen kann man nichts erwarten.
30.12.2012 - 14:10 Uhr
Also wenn ich ehrlich bin, haben hier viele Recht. Wo ist der Unterschied wenn die Telekom oder VW dem Verein etwa 20 Millionen Euro bezahlt. Wo ist das fair, wenn Kaiserslautern von Steuergeldern gerettet wird und wieso beschwert sich niemand wenn sich der HSV mit Kühnes Hilfe Rafael van der Vaart sich kauft?
Exemplarisch werden immer der VfL Wolfsburg, die TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen oder RB Leipzig genannt. Aber ohne Sponsoring funktioniert Fußball heute nicht mehr, denn durch Stadioneinnahmen und Verkauf von Fanartikeln kann sich kein Verein heute mehr finanzieren. Bei einige Vereinen ist das eben deutlicher, bei anderen eben nicht. Aber wenn man diese Verein anfängt zu kritisieren, sollte man erstmal bei seinem eigenen Verein gucken, ob da alles mit fairen Mittel zugegangen ist, wobei faire Mittel durchaus eine Definitionssache sind!
Exemplarisch werden immer der VfL Wolfsburg, die TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen oder RB Leipzig genannt. Aber ohne Sponsoring funktioniert Fußball heute nicht mehr, denn durch Stadioneinnahmen und Verkauf von Fanartikeln kann sich kein Verein heute mehr finanzieren. Bei einige Vereinen ist das eben deutlicher, bei anderen eben nicht. Aber wenn man diese Verein anfängt zu kritisieren, sollte man erstmal bei seinem eigenen Verein gucken, ob da alles mit fairen Mittel zugegangen ist, wobei faire Mittel durchaus eine Definitionssache sind!
30.12.2012 - 14:13 Uhr
Im europäischen Fußball gibt es zur Zeit ganz andere Sorgen.
Der Feind von sportlicher und finanzieller Fairness hockt in Paris, nicht in Wolfsburg. Die sind ein Witz dagegen.
Der Feind von sportlicher und finanzieller Fairness hockt in Paris, nicht in Wolfsburg. Die sind ein Witz dagegen.
30.12.2012 - 14:15 Uhr
Zitat von TheMarco025:
Also wenn ich ehrlich bin, haben hier viele Recht. Wo ist der Unterschied wenn die Telekom oder VW dem Verein etwa 20 Millionen Euro bezahlt. Wo ist das fair, wenn Kaiserslautern von Steuergeldern gerettet wird und wieso beschwert sich niemand wenn sich der HSV mit Kühnes Hilfe Rafael van der Vaart sich kauft?
Exemplarisch werden immer der VfL Wolfsburg, die TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen oder RB Leipzig genannt. Aber ohne Sponsoring funktioniert Fußball heute nicht mehr, denn durch Stadioneinnahmen und Verkauf von Fanartikeln kann sich kein Verein heute mehr finanzieren. Bei einige Vereinen ist das eben deutlicher, bei anderen eben nicht. Aber wenn man diese Verein anfängt zu kritisieren, sollte man erstmal bei seinem eigenen Verein gucken, ob da alles mit fairen Mittel zugegangen ist, wobei faire Mittel durchaus eine Definitionssache sind!
bitte beschäftige dich mit den themen "sponsoring" bei vereinen wie bayern, dortmund etc und "sponsoring" bei wolfsburg. der unterschied ist, dass dortmund nach 2 schlechteren saisons nicht einfach von evonik in der winterpause 30 mio für neue transfers zur verfügung gestellt bekommt, wie es bei vw passiert.
btw: der hsv wurde sehr oft wegen den mio's von kühne kritisiert.
Also wenn ich ehrlich bin, haben hier viele Recht. Wo ist der Unterschied wenn die Telekom oder VW dem Verein etwa 20 Millionen Euro bezahlt. Wo ist das fair, wenn Kaiserslautern von Steuergeldern gerettet wird und wieso beschwert sich niemand wenn sich der HSV mit Kühnes Hilfe Rafael van der Vaart sich kauft?
Exemplarisch werden immer der VfL Wolfsburg, die TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen oder RB Leipzig genannt. Aber ohne Sponsoring funktioniert Fußball heute nicht mehr, denn durch Stadioneinnahmen und Verkauf von Fanartikeln kann sich kein Verein heute mehr finanzieren. Bei einige Vereinen ist das eben deutlicher, bei anderen eben nicht. Aber wenn man diese Verein anfängt zu kritisieren, sollte man erstmal bei seinem eigenen Verein gucken, ob da alles mit fairen Mittel zugegangen ist, wobei faire Mittel durchaus eine Definitionssache sind!
bitte beschäftige dich mit den themen "sponsoring" bei vereinen wie bayern, dortmund etc und "sponsoring" bei wolfsburg. der unterschied ist, dass dortmund nach 2 schlechteren saisons nicht einfach von evonik in der winterpause 30 mio für neue transfers zur verfügung gestellt bekommt, wie es bei vw passiert.
btw: der hsv wurde sehr oft wegen den mio's von kühne kritisiert.
30.12.2012 - 14:32 Uhr
Zitat von Gigondas1899:
Wo stände eigentlich Lok Leipzig ohne das Engagement der BAHN? Er wäre wahrscheinlich genau so unbedeutend wie der Vorgänger-Club von RBL!
Was fürn Unfug. In der DDR waren das alles "Staatsunternehmen". Genau darum gehts ja in der Planwirtschaft und in der Sportförderung solcher Regime.
Ob ein Boykott der deutschen Fußballfans dazu führen würde, dass sich Red Bull zurückzieht? Eher nein. Erstmals soll RB Leipzig nicht nur ein Werbeträger für Deutschland, sondern Europa und die Welt werden. Da kann auf ein paar deutsche Fußballfans, die das höchst ungesunde Gesöff trinken, verzichtet werden.
Zumal dort dann in Leipzig ein Koloss entsteht, der Ostdeutschland wieder auf die Fußballkarte bringt. Falls Union Berlin oder Dynamo Dresden auch nur ansatzweise dahin kommen, wo Leipzig in 5-10 Jahre ist, würde dies richtig lange dauern. RB Leipzig wird zu einer Marke im Osten aufsteigen, bei der es vor allem neuen Fußballfans nach und egal sein wird, wie es aufgebaut wurde. Diese werden natürlich RB trinken.
VW hilft dem Fußball, wenn der VfL Wolfsburg mal endlich professionell geführt werden würde. Zudem hat Volkswagen ein eigenes Interesse daran, die Stadt Wolfsburg attraktiv zu machen. Mal ehrlich? Wer zieht schon nach Wolfsburg um zu arbeiten, wenn er nach Hamburg, Köln oder München kann? Wolfsburg als Bundesligastandort ist da schon ein gutes Stück attraktiver.
Leverkusen hat das Problem durch die Lage natürlich weniger. Bayer ist aber ein gutes Beispiel dafür, dass so ein Engagement auch gut für den deutschen Fußball sein kann, wenn der Klub professionell geführt wird.
Dietmar Hopp kann man nicht boykottieren. Aber da muss man auch nichts boykottieren, denn eines Tages in ferner Zukunft wird der Klub - in Gamersprache - nicht mehr hochgecheatet werden können. Dann fließt kein Geld mehr von Onkel Dietmar und die Standortnachteile werden ihn stückweise in die Bedeutungslosigkeit führen.
Fazit: Der Konsumboykott bringt tatsächlich was. Red Bull ist tut dem Körper nämlich nicht sonderlich gut. Er wird jedoch nicht dafür sorgen, dass in Leipzig in 10 Jahre keine Europapokalspiele ausgetragen werden.
Wo stände eigentlich Lok Leipzig ohne das Engagement der BAHN? Er wäre wahrscheinlich genau so unbedeutend wie der Vorgänger-Club von RBL!
Was fürn Unfug. In der DDR waren das alles "Staatsunternehmen". Genau darum gehts ja in der Planwirtschaft und in der Sportförderung solcher Regime.
Ob ein Boykott der deutschen Fußballfans dazu führen würde, dass sich Red Bull zurückzieht? Eher nein. Erstmals soll RB Leipzig nicht nur ein Werbeträger für Deutschland, sondern Europa und die Welt werden. Da kann auf ein paar deutsche Fußballfans, die das höchst ungesunde Gesöff trinken, verzichtet werden.
Zumal dort dann in Leipzig ein Koloss entsteht, der Ostdeutschland wieder auf die Fußballkarte bringt. Falls Union Berlin oder Dynamo Dresden auch nur ansatzweise dahin kommen, wo Leipzig in 5-10 Jahre ist, würde dies richtig lange dauern. RB Leipzig wird zu einer Marke im Osten aufsteigen, bei der es vor allem neuen Fußballfans nach und egal sein wird, wie es aufgebaut wurde. Diese werden natürlich RB trinken.
VW hilft dem Fußball, wenn der VfL Wolfsburg mal endlich professionell geführt werden würde. Zudem hat Volkswagen ein eigenes Interesse daran, die Stadt Wolfsburg attraktiv zu machen. Mal ehrlich? Wer zieht schon nach Wolfsburg um zu arbeiten, wenn er nach Hamburg, Köln oder München kann? Wolfsburg als Bundesligastandort ist da schon ein gutes Stück attraktiver.
Leverkusen hat das Problem durch die Lage natürlich weniger. Bayer ist aber ein gutes Beispiel dafür, dass so ein Engagement auch gut für den deutschen Fußball sein kann, wenn der Klub professionell geführt wird.
Dietmar Hopp kann man nicht boykottieren. Aber da muss man auch nichts boykottieren, denn eines Tages in ferner Zukunft wird der Klub - in Gamersprache - nicht mehr hochgecheatet werden können. Dann fließt kein Geld mehr von Onkel Dietmar und die Standortnachteile werden ihn stückweise in die Bedeutungslosigkeit führen.
Fazit: Der Konsumboykott bringt tatsächlich was. Red Bull ist tut dem Körper nämlich nicht sonderlich gut. Er wird jedoch nicht dafür sorgen, dass in Leipzig in 10 Jahre keine Europapokalspiele ausgetragen werden.
30.12.2012 - 14:39 Uhr
Vereine wie Hoppenheim und RB Leipzig finde ich mitsamt ihrer Anhängerschaft eher peinlich. Boykottieren ist der falsche weg. Hinfahren, lautstark zum besten geben was man von diesen Konstrukten hält, und wieder heim fahren. Ändern kann man eh nichts. Zumindest Hopp scheinen die ständigen Beleidigungen durchaus an die Nieren zu gehen, wie man damals nach dem Dortmund Spiel in Mannheim erlebt hat. :)
30.12.2012 - 14:44 Uhr
Zitat von MMAFan:
Vereine wie Hoppenheim und RB Leipzig finde ich mitsamt ihrer Anhängerschaft eher peinlich. Boykottieren ist der falsche weg. Hinfahren, lautstark zum besten geben was man von diesen Konstrukten hält, und wieder heim fahren. Ändern kann man eh nichts. Zumindest Hopp scheinen die ständigen Beleidigungen durchaus an die Nieren zu gehen, wie man damals nach dem Dortmund Spiel in Mannheim erlebt hat. :)
Sollte man nicht zu seinem Verein oder eben auswärts mit reisen, um diesen zu unterstützen? Also wenn in spätestens in 5 Jahren RBL in der Bundesliga kicked, fahr ich gern den kürzesten Weg, den ich je zu einem Bundesligastadion hatte (80km). Aber nicht um den RasenBallsport und seine Sponsoren zu verschähen, sondern um Borussia zu unterstützen.
Im Gegenteil, ich würde mich um eine DK dort bemühen, denn meine Freunde, Familie und Arbeitskollegen sind auch Fussballfans (Schalke, Bayern, Gladbach...) und würden dort gern hin.
Vereine wie Hoppenheim und RB Leipzig finde ich mitsamt ihrer Anhängerschaft eher peinlich. Boykottieren ist der falsche weg. Hinfahren, lautstark zum besten geben was man von diesen Konstrukten hält, und wieder heim fahren. Ändern kann man eh nichts. Zumindest Hopp scheinen die ständigen Beleidigungen durchaus an die Nieren zu gehen, wie man damals nach dem Dortmund Spiel in Mannheim erlebt hat. :)
Sollte man nicht zu seinem Verein oder eben auswärts mit reisen, um diesen zu unterstützen? Also wenn in spätestens in 5 Jahren RBL in der Bundesliga kicked, fahr ich gern den kürzesten Weg, den ich je zu einem Bundesligastadion hatte (80km). Aber nicht um den RasenBallsport und seine Sponsoren zu verschähen, sondern um Borussia zu unterstützen.
Im Gegenteil, ich würde mich um eine DK dort bemühen, denn meine Freunde, Familie und Arbeitskollegen sind auch Fussballfans (Schalke, Bayern, Gladbach...) und würden dort gern hin.
30.12.2012 - 14:52 Uhr
Zitat von el doctor:
Und mal so ganz nebenbei...
auch wenn es bitter klingt, aber es ist keineswegs so, dass Wolfsburg oder Hoffenheim in den letzten Jahren unschlagbar waren. All die "Traditionsvereine" die zuletzt absteigen durften, sei es Köln, Hertha, Lautern, Frankfurt oder Bochum sind wegen eigener schlechter Fehler abgestiegen.
Mit der Argumentation habe ich ein kleines Problem.
Wer absteigt, hat immer Fehler begangen. Das ist selbsterfüllend. Nur gut möglich, dass einige Teams nicht abgestiegen wären, wär da nicht das Investment von VW und Hopp. Wäre die Konkurrenz Duisburg, Aachen oder ein Wolfsburg ohne bestdotiertestem Sponsorenvertrag der Bundesliga gewesen.
2008 stieg Mainz als 4ter nicht auf. Nach dieser Logik in Selbstverschulden begründet und nicht dadurch, dass Hoffenheim sich in 2. Liga für fast 20 Millionen aufrüstete. Ebenso haben 2009 die 10 Millionen natürlich auch nicht dazu geführt, dass Cottbus trotz klasse Arbeit "durch eigene Fehler" abstieg und auch nicht Karlsruhe in die Relegation kam. Die Konkurrenz ist dadurch deutlich härter geworden, dass sich einzelne Teams quasi Geld zucheaten können.
Aber ich finde trotzdem besonders Feindlichkeiten gegen Wolfsburg falsch. Wolfsburg wäre ohne VW eine absolut uninteressante und unattraktive Stadt. VW möchte Fachkräfte anwerben. VW muss dafür sorgen, dass Wolfsburg attraktiver wird, denn nicht jeder folgt nur dem Ruf des Geldes. Ich würde auch für weniger Geld lieber in Münster als Wolfsburg wohnen. Bundesligafußball ist da natürlich ein kleiner Pluspunkt. Das ist ganz natürliches Denken und nichts, was einen VW-Boykott bedarf.
Und mal so ganz nebenbei...
auch wenn es bitter klingt, aber es ist keineswegs so, dass Wolfsburg oder Hoffenheim in den letzten Jahren unschlagbar waren. All die "Traditionsvereine" die zuletzt absteigen durften, sei es Köln, Hertha, Lautern, Frankfurt oder Bochum sind wegen eigener schlechter Fehler abgestiegen.
Mit der Argumentation habe ich ein kleines Problem.
Wer absteigt, hat immer Fehler begangen. Das ist selbsterfüllend. Nur gut möglich, dass einige Teams nicht abgestiegen wären, wär da nicht das Investment von VW und Hopp. Wäre die Konkurrenz Duisburg, Aachen oder ein Wolfsburg ohne bestdotiertestem Sponsorenvertrag der Bundesliga gewesen.
2008 stieg Mainz als 4ter nicht auf. Nach dieser Logik in Selbstverschulden begründet und nicht dadurch, dass Hoffenheim sich in 2. Liga für fast 20 Millionen aufrüstete. Ebenso haben 2009 die 10 Millionen natürlich auch nicht dazu geführt, dass Cottbus trotz klasse Arbeit "durch eigene Fehler" abstieg und auch nicht Karlsruhe in die Relegation kam. Die Konkurrenz ist dadurch deutlich härter geworden, dass sich einzelne Teams quasi Geld zucheaten können.
Aber ich finde trotzdem besonders Feindlichkeiten gegen Wolfsburg falsch. Wolfsburg wäre ohne VW eine absolut uninteressante und unattraktive Stadt. VW möchte Fachkräfte anwerben. VW muss dafür sorgen, dass Wolfsburg attraktiver wird, denn nicht jeder folgt nur dem Ruf des Geldes. Ich würde auch für weniger Geld lieber in Münster als Wolfsburg wohnen. Bundesligafußball ist da natürlich ein kleiner Pluspunkt. Das ist ganz natürliches Denken und nichts, was einen VW-Boykott bedarf.
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