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Brigande - News - Medienthread

14.02.2011 - 07:34 Uhr
Brigande - News - Medienthread |#121
20.04.2011 - 21:23 Uhr
Zitat
„Quo vadis, KSC?“ Vor dem richtungweisenden Spiel in der Zweiten Fußball-Bundesliga am Samstag beim Tabellen-17. Rot-Weiß Oberhausen stellt sich diese Frage für den abstiegsgefährdeten Karlsruher SC sportlich wie wirtschaftlich. Wohin der Weg des Vereins führt, vermag auch dessen Präsident Ingo Wellenreuther nicht zu sagen. „Wir sind in einer ganz schwierigen Situation“, bemerkte der CDU-Politiker und bezog sich auch auf die Lizenzierung für die nächste Spielzeit, für die sich spätestens am 24. Mai zeigt, ob der KSC diese noch in der Zweiten oder in der Dritten Liga erlebt.


http://www.bnn.de/
Brigande - News - Medienthread |#122
21.04.2011 - 06:44 Uhr
Zitat

Wohin geht der Weg des KSC?
Kampf um den Klassenverbleib blockiert Planungen / Präsidium: „Boot mit einigen Lecks“

Von unserem Redaktionsmitglied René Dankert
Karlsruhe. 150 und drei Tage amtiert Ingo Wellenreuther als gewählter Präsident des Karlsruher SC. „Ruhe“ hatte der CDU-Politiker bei Amtsantritt zur „ersten Bürgerpflicht im Verein“ erklärt. Gepflegte Zurückhaltung in allen Fragen, die die Zukunft des Vereins betreffen, ließ die beschworene Ruhe zwar einkehren, doch regen sich Stimmen, die dahinter eine trügerische vermuten. Auf der sportlichen Seite zeigen sich die Sünden der jüngeren Vergangenheit in einem heillosen Kader-Durcheinander, das als alleinige Erklärung nicht ausreicht, warum der KSC vier Spieltage vor Saisonende um seinen Platz in Liga zwei bangt. Am Samstag (13 Uhr) steht dem Team im Kampf um den ersten Nichtabstiegsplatz (15) das richtungsweisende Gastspiel in Oberhausen bevor (siehe Hintergrund).
Eine seriöse Planung für die nächste Saison ist erschwert, zumal auch der Clubchef und sein „Kompetenzteam“ mit Georg Schattling und Günter Pilarsky „nicht alles auf Null drehen“ konnten, wie Wellenreuther klarstellt: „Wir sind in einer ganz schwierigen Situation. Die geringeren Fernsehgelder und Zuschauereinnahmen sind nur zwei Stichworte. Um denkbaren Nachforderungen der Deutschen Fußball-Liga zu genügen, sind wir weiter auf Banken und auf große Unterstützung der Wirtschaft angewiesen.“ Der Präsident erwartet für Anfang Mai ein erstes Signal der DFL auf die eingereichten Unterlagen zur Lizenzierung, in denen ein Zuschauerschnitt von 14 000 (Zweite Liga) beziehungsweise 12 000 (Dritte Liga) statt bisher 17 000 für eine weitere Zweitliga-Saison angesetzt wurde. Das von der DFL gegenüber 1860 München und Arminia Bielefeld aufgebrachte Verständnis, fordere auch der KSC ein. „Unser Boot hat einige Lecks, die wir übernommen haben“, meint Wellenreuther. Und Verwaltungsratschef Thomas Munz, der den sachlichen Umgang innerhalb und zwischen den Gremien lobt und Wellenreuthers Darstellung der wirtschaftlichen Gegebenheiten bestätigt, sagt: „Sollten wir absteigen, müsste der sofortige Wideraufstieg das Ziel sein. Alles andere ist finanziell nicht darstellbar.“ Stadionpläne stehen im Hintergrund: „Ohne Stadion ist der KSC auf Sicht nicht konkurrenzfähig. Das Präsidium ist der Ansicht, dass es ein Bau an der Autobahn sein muss. Nach der Saison suchen wir den Dialog mit der Stadt“, stellt Wellenreuther fest.
Als „Lebensversicherung“ für den KSC, dem im vergangenen Herbst 3,64 Millionen Euro zu einem ausgeglichenen Haushalt fehlten, gilt Unternehmensgründer Pilarsky, den das Manager-Magazin 2010 auf Rang 89 der 500 vermögendsten Deutschen aufführte. Er ermöglichte dem Verein den Bau des Nachwuchszentrums, er finanzierte Spielertransfers und habe auch zugesagt, die Neuanlage eines Rasenplatzes auf dem Trainingsgelände zu tragen, heißt es. Doch der betuchte Vizepräsident könne „nicht für alles in die Bresche springen“, betont Wellenreuther. „Herr Pilarsky ist kein Scheich aus Arabien, sondern ein verantwortungsbewusster Unternehmer“, ergänzt er.
„Der Dukatenesel steht nicht mehr im Wildpark“, kommt es dem Trainer Rainer Scharinger zur Lagebeschreibung locker-flockig über die Lippen. Der Kader für die Spielzeit 2011/2012 werde die Züge eines Neuaufbaus tragen, für den nach erschwinglichem Spielerpersonal vor allem in der Zweiten und Dritten Liga gefahndet wird. Zunächst liege aber „das Augenmerk auf der eigenen Mannschaft“. Jeder Spieler habe „noch die Möglichkeit, sich zu empfehlen“, beteuert der Trainer. Die Vertragsverhältnisse mit den Profis Andreas Schäfer, Christian Demirtas, Matthias Langkamp und Kiliann Witschi enden. Dasselbe gilt für jene mit Michael Mutzel, Massimilian Porcello, Delron Buckley, Serhat Akin und Godfried Aduobe, der in Rente geht. Matthias Zimmermann will hingegen in die Erste Liga. Unter 1,2 Millionen Euro will der KSC den bis 2012 vertraglich gebundenen Youngster angeblich aber nicht ziehen lassen.
Am Personalmosaik für eine hungrige Mannschaft arbeiten, wie es im Vorstand heißt, das Trainerteam, der sportliche Leiter Arnold Trentl, dessen Stellvertreter Burkhard Reich und Scout Lothar Strehlau „Hand in Hand“. Eine hervorgehobene Rolle Trentls gibt es nicht. Sein Vertrag endet am 30. Juni, über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit wird spekuliert. Für welche Liga „eingekauft“ werden muss, könnte sich im ungünstigen Fall erst nach den Relegationsspielen (24. Mai) zeigen.


Quelle: http://www.bnn.de/

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Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#123
22.04.2011 - 07:58 Uhr
Der KURIER

Zitat
Klassenkampf“ im Revier


Karlsruhe (publika/her). Das redliche Bemühen kann man dem vom Abstieg bedrohten KSC nicht absprechen. Der FC Augsburg aber war am Montagabend, zum Abschluss des 30. Spieltages in der Zweiten Liga, einfach zu stark für die Wildparkprofis – vor allem in der Abwehr, die nun seit 521 Minuten keinen Gegentreffer mehr hinnehmen musste.
Deshalb reichte dem jetzt seit zehn Spielen ungeschlagenen Aufstiegskandidaten vor 17 000 Zuschauern ein Tor von Tobias Werner in der 28. Minute, um der 1. Bundesliga einen ganz großen Schritt näherzukommen. Der KSC hingegen steckt nach der sechsten Heimniederlage weiterhin ganz tief im Abstiegskampf.
„Wenn man in der Tabelle unten drin steht, rennt einem das Glück nicht hinterher“, meinte KSC-Trainer Rainer Scharinger nach dem Schlusspfiff von Fifa-Schiedsrichter Babak Rafati. Denn seine Mannschaft hatte statistisch in allen Bereichen die besseren Werte als der FCA. Schüsse gesamt: 13:3. Ecken: 5:1. Ballbesitz in Prozent: 56:44. Gewonnene Zweikämpfe in Prozent: 56:44. Nur bei den erzielten Toren nicht: 0:1.
„Wir waren mindestens gleichwertig“, mutmaßte Matthias Langkamp auf dem Weg in die Kabine, „und in der ersten Halbzeit sogar die bessere Mannschaft. Aber wir haben einmal nicht aufgepasst. Und das war der Unterschied. Jetzt haben wir noch vier Endspiele.“
Das erste davon am Samstag, 23. April (13 Uhr) beim SC Rot-Weiß Oberhausen (17./24 Punkte). Der Tabellenvorletzte hat vier Zähler weniger auf dem Konto als der KSC (15./29 Punkte) und muss, um seine fast letzte Chance auf den Klassenerhalt zu wahren beziehungsweise um noch in die Relegation zu kommen, zu Hause gewinnen. „Das wird natürlich kein fußballerischer Leckerbissen“, prophezeit Rainer Scharinger und hofft, dass seine Schützlinge „viel von dem, was sie gegen Augsburg gezeigt haben“, auch im Stadion Niederrhein auf den Platz bringen. Denn: „Die Mannschaft lebt, sie kommuniziert, sie kämpft, sie spielt“, lobte der KSC-Coach trotz der ersten Heimniederlage unter seiner Regie.
Verbale Unterstützung im Kampf um den Klassenerhalt leistete auch Augsburgs Trainer Jos Luhukay: „Wenn sie an sich glaubt, braucht diese Mannschaft keine Angst zu haben. Für mich gehört der KSC in die Zweite Liga.“
Den Beweis dafür müssen der gegen Augsburg Gelb-gesperrte, am Samstag aber wieder spielberechtigte Kapitän Alexander Iashvili und seine Mitspieler zunächst in Oberhausen antreten. Da Rainer Scharinger am Montagabend seinen besten Spieler, Marco Terrazzino („Der Muskel macht zu. Gleich knallt’s“), noch rechtzeitig vom Feld holte, verzeichnet der verletzungsgeplagte KSC (Serhat Akin, Godfried Aduobe, Andrej Cristea, Marco Engelhardt, Martin Hudec, Thomas Konrad, Stefan Rieß, Niklas Tarvajärvi, Christian Timm) keine weiteren Ausfälle. Und Sebastian Langkamp gab nach zehnwöchiger Verletzungspause ein solides Comeback. Insofern wird der Karlsruher Chefcoach seine Startelf vermutlich nur auf einer Position verändern: Lukas Rupp wird voraussichtlich für Alexander Iashvili Platz machen müssen.
In Oberhausen erwartet den KSC ein Gegner, der sich längst nicht aufgegeben hat. Dessen Motto für die letzten Spieltage lautet „Klassenkampf“ und entspricht ganz dem „Malocher-Image“, das sich der Revierclub gerne gibt. Und einer spuckte nach dem 3:3 in Bielefeld besonders große Töne in Richtung KSC: „Das Unentschieden in Bielefeld war natürlich unglücklich, aber das macht uns nichts. Jetzt hauen wir eben den KSC weg und bleiben drin“, tönte Mike Terranova, der RWO mit seinem Treffer in Bielefeld in Führung gebracht hatte. Die KSC-Abwehr wird sich seiner nach dieser Aussage vermutlich besonders gern annehmen und hoffentlich die richtige Antwort finden.
Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Robles – Zimmermann, S. Langkamp, M. Langkamp, Stadler – Terrazzino, Staffeldt, Mutzel, Buckley – Iashvili – Chrisantus.


Kommentar

Zitat


Kohl‘sche Weisheit


„Am Ende ist entscheidend,
was hinten rauskommt!“ (Helmut Kohl)

Wenn der Klassenverbleib von Statistiken und Komplimenten abhängig wäre, müsste der KSC nach dem vergangenen Montag längst auf der sicheren Seite stehen. Selbst der Trainer des Gegners bescheinigte den Blau-Weißen ihre Zweitligatauglichkeit, die sie auch im Spiel gegen den Aufstiegskandidaten Augsburg eindrucksvoll unterstrichen hätten. „Der KSC gehört in die zweite Liga. Die Mannschaft spielt einen sehr guten Fußball und wenn sie in den letzten Begegnungen so spielt wie gegen uns, gibt es daran auch keinen Zweifel“, meinte Augsburgs Trainer Jos Luhukay in der Pressekonferenz nach dem Spiel und wünschte dem KSC dazu alles Gute. Ein schönes Kompliment, das vermutlich durchaus von Herzen kam, aber dem Augsburger Coach auch leicht von den Lippen ging, hatte seine Mannschaft doch gerade die Hürde Wildpark mit 1:0 genommen und damit selbst einen Riesenschritt Richtung Erstliga-Aufstieg gemacht. Dabei hatte auch die Spielstatistik eindeutig für den KSC gesprochen. Sowohl in Sachen Ballbesitz, gewonnenen Zweikämpfen, gelungenen Pässen, Eckbällen oder abgegebenen Torschüssen war der KSC seinem Gast eindeutig überlegen. Nur in einem Punkt hatte Augsburg die Nase vor, aber das war der Entscheidende: Der in der Spielstatistik angeführte einzige Torschuss des FC Augsburg war halt drin und bedeutete den 1:0-Sieg für die Schwaben und vergrößerte die Abstiegssorgen beim KSC, der nun am Samstag in Oberhausen unbedingt punkten muss, um sich die Chance auf die weitere Zweitligazugehörigkeit zu erhalten. Und da ist es völlig wurscht, wieviel Ballbesitz oder gelungene Pässe die Statistik dieses Spiels aufweist, wenn der einzig relevante statistische Wert, nämlich die erzielten Tore, am Ende für den KSC spricht. Denn wie Altkanzler Helmut Kohl einst schon so treffend formuliert hatte, kommt es letztendlich wirklich nur auf das an, was hinten herauskommt!
Harald Linder


Quelle: http://www.derkurier-swd.de/leitung-redaktion.html

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Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#124
22.04.2011 - 22:28 Uhr
Zitat
Mit Angreifer Andrei Cristea als Joker, aber ohne Verteidiger Thorben Stadler ist der Fußball-Zweitligist Karlsruher SC zum Rot-Weiß Oberhausen gereist. Im Stadion Niederrhein erwartet die Mannschaft von Trainer Rainer Scharinger am Samstag (13 Uhr) ein richtungsweisendes Kräftemessen, in dem die Badener als Tabellen-15. beim 17. der Liga antreten. Rechtsverteidiger Stadler, der zuletzt der Startelf des KSC angehörte, hat seinem Trainer vor der Abreise bestätigt, dass der nervliche Druck des Abstiegskampfes an ihm zehre. Scharinger verordnete ihm eine Pause.


http://www.bnn.de/
Brigande - News - Medienthread |#125
23.04.2011 - 13:16 Uhr
Sorry Leute, etwas im Feiertagsstreß

BNN

Zitat

Druck zeigt Wirkung
Scharinger lässt Stadler daheim / Schäfer in der Startelf / Cristea in der Jokerrolle

Von unserem Redaktionsmitglied René Dankert
Karlsruhe. Rot-Weiß Oberhausens Umfeld hat schon aufgegeben. Zumindest deutet das Umfrageergebnis unter Besuchern der Vereins-Homepage des Fußball-Zweitligisten darauf hin. Mehr als 500 von 900 Teilnehmern glauben, dass die Heimelf im Stadion Niederrhein heute (13 Uhr) ihre „Malocherschicht“ gegen den Karlsruher SC verliert. Theo Schneider, der im Februar aus dem Trainerstab von Borussia Dortmund geholt wurde, wartet nach sieben Spielen immer noch auf den ersten Sieg als Übungsleiter der Profis. Drei Zähler aus drei Remis wanderten seit seiner Ankunft am Rechenacker auf das Konto des Clubs. Damit ist Oberhausen Tabellenvorletzter – vier Punkte hinter dem KSC. „Wir haben ein Heimspiel gegen Karlsruhe und danach noch drei Möglichkeiten, die Punkte zu holen. Es wäre verfrüht, jetzt den Kopf in den Sand zu stecken“, erklärt Schneider.
Die Erwartung, dass der scheinbar am Boden liegende Gegner demoralisiert in das von der Hannoveranerin Bibiana Steinhaus geleitete Kellerduell geht, hat KSC-Trainer Rainer Scharinger sowieso nicht: „Auch dieses Spiel beginnt wieder bei Null“, lautete seine Phrase vor der Abreise in den Westen, wo er auf sein Team „ein zweikampfbetontes Spiel“ zukommen sieht. Es sei nun „die verdammte Pflicht eines jeden, alles zu geben“, um zu versuchen, „das Boot wieder hoch zu holen“, meinte er.
An der Anfangsformation, die am Montagabend dem FC Augsburg (0:1) lange Paroli geboten hatte, werde er „keine großen Veränderungen“ vornehmehttp://www.transfermarkt.de/de/brigande--news--medienthread/beitrag/antworten_37_189785_340255.htmln. Innenverteidiger Sebastian Langkamp, der am Donnerstag noch über eine Reizung im Sprunggelenk klagte und mit dem Training aussetzte, kann spielen.
Thorben Stadler, dessen Vertrag sich nach dem fünften Profieinsatz in dieser Woche automatisch um ein Jahr verlängerte, könnte es auch; doch signalisierte er seinem Trainer vor der Abfahrt gestern, sich durch die gegenwärtige Drucksituation leistungsmäßig beeinträchtigt zu fühlen. So blieb der 21-Jährige daheim, weshalb Andreas Schäfer an seiner Stelle die linke Seite in der Vierer-Abwehrkette des KSC einnehmen wird. Zudem wird Kapitän Alexander Iashvili nach verbüßter Gelb-Sperre in die Elf zurückkehren. Für ihn muss wohl Lukas Rupp weichen, worauf sich Scharinger aber nicht festlegte. Stürmer Andrei Cristea, dessen Wert für den Verein durch ein Knieschaden beeinträchtigt ist, wird dem Kader als Joker angehören.
Bei System-Fragen zeigt sich Scharinger neuerdings einsilbig. Die Gegner lesen schließlich mit. Und so weiß er, was bei seinem Kollegen Schneider in Oberhausen gebacken ist. Abwehrspieler Dimitrios Pappas ist nach einer Rot-Sperre wieder dabei und wird sich rechts in der Viererkette der Rot-Weißen einordnen. Thomas Schlieter und Mario Klinger bilden, wie beim 3:3 in Bielefeld, das Abwehrzentrum vor Torwart Sören Pirson. Trotz böser Patzer im Gastspiel beim Absteiger habe die Mannschaft dem Schlussmann „das Vertrauen ausgesprochen“, wie Schneider berichtete.
„Herz“ des Oberhausener Spiels ist Markus Kaya. Besondere Aufmerksamkeit empfiehlt Scharinger seinen Außenverteidigern Schäfer und Matthias Zimmermann im Umgang mit ihren Gegenspielern: Auf Zimmermann warten Duelle mit dem kasachischen Auswahlspieler Heinrich Schmidtgal und Schäfers Wege kreuzen sich wohl meist mit Oliver Petersch.


Quelle: http://www.bnn.de/

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unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#126
24.04.2011 - 10:32 Uhr
Der SONNTAG

Zitat
KSC-Klatsche im
„Klassenkampf“


Mit 1:2 (1:0) verlor Fußball-Zweitligist
Karlsruher SC den „Klassenkampf“ in Oberhausen
und muss jetzt mehr denn je um den
Ligaverbleib bangen. Bis auf zwei Punkte ist
Oberhausen dadurch an die Blau-Weißen
herangerückt, die ihrerseits nach dem Osnabrücker
Unentschieden gegen den FSV Frankfurt
(1:1) vom Donnerstag jetzt gerade noch
ein Punkt vom Relegationsplatz trennt, den
die Ostwestfalen einnehmen.
Es war Rot-Weiß Oberhausens erster Sieg unter
dem neuen Trainer Theo Schneider in einem
Spiel, das im RWO-Stadionmagazin „Kleeblatt“
ganz in klassenkämpferischer Manier unter der
Überschrift „Auf ins Gefecht“ stand. Dass dieses
Gefecht zugunsten des Revierclubs
ausging, hat sich der KSC allerdings
in hohem Maße selbst zuzuschreiben.
Die Gäste waren über weite
Strecken die bessere Mannschaft,
versäumten es aber, ihre teils
hochkarätigen Möglichkeiten zu
nutzen und die Partie, die für den
KSC ganz nach Wunsch begann,
früh für sich zu entscheiden. Das Spiel
war gerade sieben Minuten alt, als Delron
Buckleys Maßflanke Macauley Chrisantus
fand, dessen Kopfball die 1:0-Führung für die
Mannschaft von Rainer Scharinger bedeutete.
Verzichtet hatte der KSC-Übungsleiter auf
Thorben Stadler. Der junge Verteidiger blieb
laut Scharinger auf eigenen Wunsch zu Hause,
weil er sich dem Abstiegskampf nervlich nicht
gewachsen fühlte. Er wurde durch Andreas
Schäfer ersetzt. Für Alexander Iashvili, der
nach abgesessener Gelbsperre wieder dabei war,
musste Lukas Rupp auf die Bank. Auf der saß
zum ersten Mal nach längerer Verletzungspause
auch wieder Andrei Cristea.
Der KSC ging sehr selbstbewusst in diese
wichtige Begegnung, nahm mit dem Anpfiff
das Heft in die Hand und hatte nach dem
Führungstreffer von Chrisantus weitere
Chancen auf 2:0 zu erhöhen, aber Timo Staffeldt
verstolperte in aussichtsreicher Position.
Danach schlichen sich beim KSC zunehmend
Nachlässigkeiten ein. Nach einem riskanten
Rückpass vom Matthias Langkamp traf KSCKeeper
Luis Robles nur den heranstürmenden
Ronny König – aber der Ball ging vorbei. In
der 29. Minute dann aber doch der Ausgleich
für RWO. Erneut passte die KSC-Abwehr
nicht auf und Mike Terranova traf mit einen
Schrägschuss zum 1:1.
Die zweite Halbzeit lief zehn Minuten, als der
KSC erneut hätte in Führung gehen können, ja
müssen. Aber Chrisantus konnte auf dem holprigen
Geläuf die scharfe Hereingabe von
Zimmermann nicht kontrollieren und
beförderte das Leder aus fünf Metern
über das RWO-Gehäuse. Noch
haderte die Mannschaft von Rainer
Scharinger mit der vergebenen
Chance, als die KSC-Abwehr in einer
unübersichtlichen Situation im
eigenen Strafraum nicht im Bilde
war, sich die beiden Langkamp-Brüder
und Matthias Zimmermann gegenseitig
behinderten und Terranova den Ball mit dem
Schienbein zum 2:1 für Oberhausen ins KSCTor
beförderte (65. Minute).
Es war die Entscheidung in einem Spiel, in
dem der KSC durchaus noch die Gelegenheit
hatte, zumindest den Ausgleich zu erzielen.
Aber der gerade eingewechselte Simon Zoller
brachte das Kunststück fertig, das Tor von
Sören Pirson aus zwei Metern (!) zu verfehlen
(79.). „Was willst Du da als Trainer machen,
wenn man solche Chancen vergibt, wie wir sie
hatten“, meinte der sichtlich geknickte KSCTrainer
Rainer Scharinger nach den vergebenen
„Big Points“ im Revier. „Wir sind natürlich
jetzt alle erst mal am Boden, ob Mannschaft,
Vereinsführung oder Trainerstab.
„Wir haben den Gegner viel zu wenig laufen las-
Aber wir werden da nicht liegen bleiben,
sondern weiterkämpfen“. Ein bisschen klang
es wie das Pfeifen im Walde. Harald Linder
RW Oberhausen: Person – Pappas, Kruse,
Klinger, Embers – Gordon - Petersche (Landers
64.), Kaya (Schlieter 85.), Schmidtgal –
Terranova (Schönfeld 69), König
Karlsruher SC: Robles, Zimmermann, M.
Langkamp, S. Langkamp, Schäfer (Zoller 76.) –
Mutzel (Porcello 81.) – Terrazzino, Staffeldt,
Iashvili, Buckley (Cristea 66.) – Chrisantus
Schiedsrichterin: Bibiana Steinhaus (Hannover);
Zuschauer: 8 397; Tore: 0:1 (Chrisantus (7.),
1:1 Terranova (29.), 2:1 (Terranova (65.)


Quelle: http://www.bnn.de/

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Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#127
25.04.2011 - 23:17 Uhr
Zitat
Die Ratlosigkeit über die 1:2-Niederlage bei Rot-Weiß Oberhausen war bei Trainer Rainer Scharinger auch am Ostermontag - nach Videoanalysen und Einzelgesprächen - nicht geringer geworden. Trotz der frühen Führung durch Macauley Chrisantus und mehrerer weiterer guter Torchancen hatte der Trainer des Karlsruher SC am Ostersamstag ein weiteres Mal zu registrieren gehabt, dass seine Mannschaft dem Abstiegskampf nicht gewachsen scheint. „Was soll man da noch sagen?“, war er bedient und weiß, dass die ausstehenden Spiele gegen Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld und Union Berlin bei nur noch einem Punkt Vorsprung zur Abstiegszone zu einem Nervenkrimi werden.


http://www.bnn.de/
Brigande - News - Medienthread |#128
26.04.2011 - 08:07 Uhr
BNN - Zusammenfassung

Beim KSC blinken alle Alarmlampen

Scharinger findet keine Erklärungen für Niederlage in Oberhausen / Wellenreuther: Mit Ballett geht’s halt nicht

Scharinger gibt zu das es ihm schwer falle, Erklärungen zu finden. Auch nach den Videoanalysen und nach Einzelgesprächen blieb dass so. " Wir haben gegen Aue gut gespielt, gegen Augsburg phasenweise sehr gut uns in Oberhausen mehrere 100-prozentige Chancen herausgearbeitet - stets stimmt der Ertrag nicht. Was soll man da noch sagen?"
Bei der PK im Oberhauser Stadion blieb er nach dem Spiel entsprechend kurz. Später, in vertrauteren Gesprächen mit Medienvertretern wurde er deutlicher. "Seine Mannschaft habe sich selbst um den eigenen Lohn gebracht".
Jetzt sind Oberhausen und Osnabrück bis auf einen Zähler an den Ksc herangerückt - "hätten uns entziehen können", bedauerte Scharinger und sah sich veranlasst, "Alarmstufe Rot" auszurufen. Staffeldt hätte nach der frühen Führung das 2:0 machen müssen, "dann wäre der Käse gegessen gewesen". Stattdesen kam Oberhausen durch Terranova nicht nur zum Ausgleich, sondern auch zum Siegtreffer-jeweils nach langen, hohen Bällen aus der eigenen Hälfte. Und das verschlug dem KSC-Coach fast die Sprache, denn: „Wir wussten, was auf
uns zukommt, das haben wir im Training simuliert.“ Aber auch nach dem 1:1 hätte Chrisantus den Ksc wieder auf die Erfolgspur bringen können. Und in der Schlussphase hätte Zoller dem Ksc noch einen Punkt retten müssen. Trentl, der sportliche Leiter, verstand auch nach der Videoanalyse noch nicht, „wie Simon den Ball aus zwei Metern vorbeigekickt hat“.
Zitat
Scharinger wiederum machte „in gewissen Situationen einen Qualitätsverlust“ aus – „hinten und vorne“. Der nervliche Druck, die mangelnde Erfahrung und der holprige Platz taten ein Übriges. „Vorne leichtfertig, hinten fahrlässig“, fasste Ingo Wellenreuther seine Sicht der Dinge zusammen. „Wir haben wieder einmal ein Spiel vergeigt, in dem wir die bessere Mannschaft waren“, fuhr der KSC-Präsident fort. „Die Entschlossenheit hat gefehlt. Mit Ballett
geht’s halt nicht. Abwarten und nicht richtig hingehen, das kann man sich im Abstiegskampf nicht erlauben.“ Für ihn ist klar: „In den letzten drei Spielen müssen Spieler auf dem Platz stehen, die auch daran denken, was nächstes Jahr mit dem KSC ist.“ Am Freitag (18 Uhr) zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf, dann in Bielefeld und im Saisonfinale gegen Union Berlin müsse der KSC „entschlossen und kompromisslos auftreten. Abwehrspieler Thorben Stadler könnte dann wieder im Kader stehen. Er hatte dem Trainer vor der Abreise erklärt, müde zu sein und durfte deshalb pausieren. „Er kann sich ab sofort wieder im Training anbieten.“



Angemerkt

Zitat
Lamentieren hilft nicht: Der Karlsruher SC ist an der Schwelle zur Dritten Fußball- Liga angelangt. Art und Weise der 1:2-Niederlage in Oberhausen erschweren das positive Denken aller Beteiligten – doch, wenn jetzt noch etwas hilft, dann der Versuch, nicht zurückzuschauen,
sondern sachlich nach vorne. Drei Spieltage vor dem Saisonende hat es der KSC noch immer selbst in der Hand, den Rückfall auf den Relegationsplatz, der Entscheidungsspiele nach sich zieht, oder gar auf Rang 17 zu vermeiden. Gemessen an der Anzahl der Gegentore (66) ist das eine Chance und keine Verdammnis. Neun Zähler sind aus den verbleibenden „Endspielen“ gegen Düsseldorf, Bielefeld und Union Berlin zu ergattern. Darauf haben die Profis des KSC nun ihre Gedanken zu richten. Es ist in dieser Saison unendlich viel passiert – noch aber nichts Irreparables.
René Dankert-


Quelle: http://www.bnn.de/

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Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#129
26.04.2011 - 14:12 Uhr
interesssante Kolumne gerade auch in Bezug auf Stadler...

http://www.heldenmagazin.com/2011/04/26/die-drucksituationen-sind-uberall/
Brigande - News - Medienthread |#130
26.04.2011 - 21:37 Uhr
Zitat
Viele Wechsel wird Rainer Scharinger am Freitag (18 Uhr) im Zweitliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf nicht vornehmen. „Das ergibt jetzt keinen großen Sinn mehr“, meinte der Trainer des Abstiegskandidaten Karlsruher SC, der wohl auch auf seinen Mittelfeldspieler Delron Buckley bauen kann. Der Südafrikaner war am Samstag in Oberhausen (1:2) nach 70 Minuten wegen muskulärer Probleme ausgewechselt worden. Er bestand am Dienstagnachmittag aber den Belastungstest im Mannschaftstraining.


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