Budissa Bautzen [Absteiger 2018/19]
Der Hammer, noch ein Sieg. Hätte ich vor der Saison nicht erwartet das Budissa in der ersten Regionalliga-Saison so starten würde 
Glückwunsch an Bautzen zum Sieg,
17.8.2014 - Budissa Bautzen vs. Union Berlin II (0:2)
Jakubov
Krahl, Schikora, Vrabec, Patka
Kolan, Hoßmang
Schwitzky (Böttger, 45.), Walther (Reher, 72.), Salewski
Novotny (Kotyza, 41.)
Bank: Kralicek, Hausdorf, Johne, Böttger, Kotyza, Klotke, Reher
Zuschauer: 1250
Im dritten Spiel der ersten Bautzner Regionalligasaison, welches gleichzeitig (jetzt aber verdammt endlich auch mal) meine ganz persönliche Viertliga-Premiere auf der Müllerwiese war, hat die FSV Budissa ihre erste Niederlage kassiert. In der ersten Viertelstunde waren es zwar die Gastgeber, die Druck auf die (ein weiteres Mal) Berliner ausüben konnten, doch sowohl Patka als auch PMW scheiterten. Doch die Budissen verloren den roten Faden, ließen den Gegner kommen und reagierten nur noch auf die Angriffsbemühungen der Unioner. So kam es, wie es kommen musste: Im bis dahin besten Angriff schob Oschmann den Ball zu Uzan, der selbigen recht locker ins Tor schieben konnte.
Auch in der zweiten Halbzeit konnte sich Budissa trotz der Einwechslungen von Neuzugang Kotyza und Marc Böttger nicht entscheidend in Szene setzen - im Gegenteil, die Union-Reserve war sogar in der Lage, durch Razeek das bedauerlicherweise durchaus verdiente 0:2 zu erzielen. Dieser Umstand hielt gewisse Fans zwar keineswegs davon ab, vom Europapokal ("Gestern noch Neugersdorf, heute schon Berlin!") zu singen, unsere Herren Budissen glänzten jedoch weiterhin durch Ideenlosigkeit, gegen die keineswegs fehlerlose gegnerische Defensive fehlte es darüber hinaus schlichtweg an Abgezocktheit vor dem Tor. Somit verlor die Budissa verdient gegen die bis dahin punkt-, aber leider keinesfalls talentlosen Berliner und ist nach den beiden Auftaktsiegen angesichts des Zustandekommens der Niederlage (vielleicht zum Glück) wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt.
Trotz dieser Niederlage bin aber ich der Meinung, dass die Marktwerte unserer Spieler doch nochmal einer aufstiegsbedingten Anpassung unterzogen werden sollten. Ob das wohl dieses Jahr noch was wird? Nicht, dass es irgendeine Bedeutung hatte, aber der BFC hat seine immerhin schon vor mehreren Wochen korrigiert gekriegt... 
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PartyAnimal am 17.08.2014 um 18:14 Uhr bearbeitet Ich oute mich auch mal als Budissa Fan 
Bisher war das ja schon ganz gut....ich würde sagen Platz 8 - 12 ist drin!
Ich oute mich auch mal als Budissa Fan 
Bisher war das ja schon ganz gut....ich würde sagen Platz 8 - 12 ist drin!
Ausgezeichnet, jetzt musste fürs Protokoll nur noch das Wappen reinmachen^^
Was mir bisschen Sorgen macht, ist das die anderen Mannschaften in der Regio oftmals Spielertypen haben, mit denen unsere Offensivabteilung in Sachen Schnelligkeit noch nicht so ganz mithalten kann - hat man am Sonntag gegen Union sehr gut gesehen. Solche Defizite musst du als Aufsteiger dann eben durch Kampfgeist wettmachen. Zweimal hat das ja zum Glück schon funktioniert.
Darüber hinaus lasse ich mir aber auch nicht allzu viele graue Haare wachsen. Wenn man sich die letzten Aufsteiger aus unserer Oberliga anguckt, dann haben die sich ja eigentlich durchweg ganz gut angestellt. Nordhausen ist auch erst letztes Jahr aufgestiegen und jetzt kämpfen sie um den Aufstieg mit, von daher... EUROPABOGAAAL!! 
Leider keene Bratwurst für uns Gäste und keene Fanartikel , aber die Kamenzer jeht ooch. Nü!
Jakubov
Patka, Schikora, Vrabec, Krahl
Kolan, Hoßmang
Salewski, Kotyza, Klotke (66. Reher)
Blankenburg (69. Walther)
Bank: Kralicek, Walther, Schwitzky, Hausdorf, Johne, Böttger, Reher
Zuschauer: 516
Vierter Spieltag der Regionalliga, es ging nach Halberstadt zur Germania. Die Gastgeber sind gemessen an ihren eigenen Ansprüchen mit einem Sieg und zwei Niederlagen durchwachsen in die Saison gekommen, starteten aber mit runderneuerten Kader dennoch leicht favorisiert in die Partie. Gleich in der 6. Minute der erste Höhepunkt: Nagel im Tor der Germania warf sich deutlich zu heldenhaft im Strafraum Blankenburg entgegen, Martin Hoßmang knallte den fälligen Elfer jedoch an die Latte und verpasste sein zweites Saisontor. Auf der anderen Seite zog Ristovski nach starkem Sololauf aus größerer Distanz ab und verfehlte den Kasten der Budissa nur knapp. Abgesehen von diesen beiden Vorkommnissen spielte sich das Geschehen bis hierhin ausschließlich im Mittelfeld ab, die beiden Schlussmänner hätten sich gut und gerne auch eine Hängematte zwischen die Pfosten hängen und das Treiben ihrer Mitspieler aus einer gemütlicheren Position verfolgen können. Diese Taktik hätte bezüglich des Budissa-Gehäuses auch in der 25. Minute für Keeper Jakubov keine Schattenseiten gehabt, da der Schuss von Labisch dieses rechts verfehlte. Dennoch litt das Spiel auch weiterhin an fehlender Geschwindigkeit und wenigen Torraumszenen, die Mannschaften neutralisierten sich vielmehr auf einer von gegenseitigem Respekt geprägten Ebene in stilechtem Rasenschach, das Ergebnis spiegelte Spielverlauf und Kräfteverhältnisse perfekt wieder. Das Spiel ging ohne weitere erwähnenswerte Vorkommnisse in die Halbzeit.
Der zweite Durchgang begann spannender. Zuerst kam Kullmann nach gutem Zuspiel von Beil fast zur Führung für Halberstadt, dann hätte Hoßmang per direktem Freistoß seinen Fehler zu Beginn fast wieder gut gemacht. Beide Teams erhöhten das Engagement und machten das Spiel zumindest optisch etwas ansehnlicher, doch weiterhin fehlten die Ideen. Thomas Hentschel reagierte, indem er in der 69. Minute Walther für den enttäuschenden Blankenburg brachte, jedoch ohne unmittelbare Auswirkungen. Im Gegenteil, in den letzten Minuten startete Germania gar eine Schlussoffensive, um doch noch drei Punkte zu holen, doch auch diese blieb erfolglos.
Nächste Woche geht es für Budissa zuhause gegen den SV Babelsberg, Halberstadt muss auswärts gegen die ambitionierten, aber fehlgestarteten Jenaer ran.
Jakubov
Krahl, Vrabec, Schikora, Patka
Kolan (84. Hausdorf), Hoßmang
Salewski, Kotyza, Böttger (67. Schwitzky)
Reher (75. Blankenburg)
Bank: Kralicek, Johne, Hausdorf, Kaiser, Walther, Blankenburg, Schwitzky
Zuschauer: 750
Mit dem SV Babelsberg kam zum 5. Spieltag ein langjähriger Drittligist nach Bautzen. Für die Brandenburger war es das Abschlussspiel einer englischen Woche, die aufgrund eines Nachholspiels gegen den 1. FC Magdeburg zustande gekommen war. Nach sechs Punkten aus vier Spielen wollten sie demnach auch etwas mehr aus der Oberlausitz mitnehmen als Senf, gingen jedoch dank der bisher sehr guten Punktausbeute der Budissen mit Respekt in die Partie. Trainer Hentschel veränderte seine Startelf im Vergleich zum Auswärtsspiel gegen Halberstadt auf zwei Positionen, im rechten Mittelfeld durfte statt Klotke Böttger ran, im Angriff bekam mit Chris Reher ein weiterer Neuzugang die Chance, sich von Anfang an in der Wasserschlacht im Stadion Müllerwiese zu beweisen.
Den allgemein schwierigen Verhältnissen entsprechend taten sich beide Mannschaften zunächst ausgesprochen schwer. Es verstrichen deshalb 18 ereignislose Minuten, bevor Böttger mit einem guten Distanzschuss aus ebenso vielen Metern wenigstens einen Hauch von Torraumszene erzeugen konnte. Babelsberg versuchte es zehn Minuten später in Person von Maximilian Zimmer aus ähnlicher Entfernung, doch auch dessen Schuss stellte keine größere Gefahr für Jakubov dar, der den Ball mit Leichtigkeit sichern konnte. Abgesehen von einer gelben Karte für Babelsbergs Hellwig hielt die bemerkenswert triste erste Halbzeit keine weiteren erwähnenswerten Ereignisse bereit.
Man konnte den tapferen 750 Zuschauern nur eine Verbesserung des Spielniveaus wünschen, doch nach dem Wiederanpfiff war das kaum für möglich gehaltene Gegenteil der Fall. Fehlpässe auf beiden Seiten sorgten dafür, dass so etwas wie koordinierte Spielzüge konsequent verhütet wurde. Doch dann kam Blankenburg: Der gerade für Reher eingewechselte Stürmer fälscht in der 80. Minute einen Krahl-Schuss unhaltbar ab, die Budissen gehen mit 1:0 in Führung. Jetzt war der Bann oder – je nach Perspektive – die Moral der Babelsberger endgültig gebrochen, Schwitzky machte zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit allein vor dem Keeper mit einem Heber den Sack zu.
Nächste Woche geht es auswärts gegen den ebenfalls als Abstiegskandidaten gehandelten und ebenfalls gut gestarteten VFC Plauen.
Glückwunsch! 





