BUNDESTRAINER Jürgen Klopp
06.01.2006 - 16:12 Uhr
10.10.2024 - 08:38 Uhr
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
10.10.2024 - 09:58 Uhr
Zitat von Malbe
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Ich verstehe, was du meinst, aber ich muss dir widersprechen.
Dass Kloppo das Werbegesicht für "besondere Konzerne" ist/war, gefällt den meisten auch nicht, hat aber (fast) nie etwas mit Fußball zu tun.
Der Wechsel jetzt zu den Dosen "schmerzt", weil die/deren Konzepte etwas sind, was ein sehr großer Teil der Fußballfans (auch ich) ablehnen.
Hinzu kommt halt auch sein Werdegang als Trainer und seine Erfolge, die er bei familiären/traditionellen Vereine erreicht hat.
Letztendlich wurde aber leider aus the normal one - the dosen one.
10.10.2024 - 10:54 Uhr
Zitat von LD-10
Ich verstehe, was du meinst, aber ich muss dir widersprechen.
Dass Kloppo das Werbegesicht für "besondere Konzerne" ist/war, gefällt den meisten auch nicht, hat aber (fast) nie etwas mit Fußball zu tun.
Der Wechsel jetzt zu den Dosen "schmerzt", weil die/deren Konzepte etwas sind, was ein sehr großer Teil der Fußballfans (auch ich) ablehnen.
Hinzu kommt halt auch sein Werdegang als Trainer und seine Erfolge, die er bei familiären/traditionellen Vereine erreicht hat.
Letztendlich wurde aber leider aus the normal one - the dosen one.
Zitat von Malbe
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Ich verstehe, was du meinst, aber ich muss dir widersprechen.
Dass Kloppo das Werbegesicht für "besondere Konzerne" ist/war, gefällt den meisten auch nicht, hat aber (fast) nie etwas mit Fußball zu tun.
Der Wechsel jetzt zu den Dosen "schmerzt", weil die/deren Konzepte etwas sind, was ein sehr großer Teil der Fußballfans (auch ich) ablehnen.
Hinzu kommt halt auch sein Werdegang als Trainer und seine Erfolge, die er bei familiären/traditionellen Vereine erreicht hat.
Letztendlich wurde aber leider aus the normal one - the dosen one.

Jeder darf bei der Sache natürlich seine eigene Meinung vertreten
Grundsätzlich muss ich aber schon mal hinterfragen, wie der Hass auf ein Konzernfußball so hoch sein kann, dass man es so verteufelt. Auch wenn Emotionen menschlich und natürlich sind, sollte man doch mal hinterfragen, ob daraus Hass auf ein Konzept entstehen muss. Das nur am Rande.
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Muss sich nicht auch jeder Abonnent von SKY, DAZN und Amazon Prime Football (oder wie das heißt) mal hinterfragen, ob er nicht ein Teil von "Ihr macht unseren Fußball kaputt" ist? Immerhin ist dieses Drängen von RedBull und Co. in den Markt doch nur da, weil sie durch Fernsehen riesige Werbemöglichkeiten haben? Natürlich viel zu kurz gedacht - fingerpointing ist aber immer leicht, wenn man selbst nicht betroffen ist
Und ob RB Leipzig familiär ist oder nicht kann ich nicht so richtig beurteilen. Ich kenne durchaus Leute aus der Region, die den Spielbesuch schon zu einem Familienevent machen. Ist das schon familiär? Ist Mainz aus anderen Gründen familiär?
Klopp zieht als Werbeperson. Zudem kauft RB Leipzig ja auch nicht fertige Stars für viel Geld sondern gibt viel Geld für Jugend und junge Leute aus, die sie dann ranziehen und durch rumschieben in Clubs verteilen. Vielleicht findet das ein Klopp deshalb dann okay, weil es anders als beispielsweise bei PSG nicht nur nach dem Motto "Beutel auf und die Teuersten kaufen" läuft.
Das wird mir alles viel zu wenig differenziert betrachtet.
Dann kann man immer noch zum Punkt kommen, dass RB ein sch*** Konzept ist. Sollte aber nicht zu Wut oder Hass führen.
10.10.2024 - 11:36 Uhr
Zitat von Immer2Seiten
Grundsätzlich muss ich aber schon mal hinterfragen, wie der Hass auf ein Konzernfußball so hoch sein kann, dass man es so verteufelt. Auch wenn Emotionen menschlich und natürlich sind, sollte man doch mal hinterfragen, ob daraus Hass auf ein Konzept entstehen muss. Das nur am Rande.
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Grundsätzlich muss ich aber schon mal hinterfragen, wie der Hass auf ein Konzernfußball so hoch sein kann, dass man es so verteufelt. Auch wenn Emotionen menschlich und natürlich sind, sollte man doch mal hinterfragen, ob daraus Hass auf ein Konzept entstehen muss. Das nur am Rande.
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Will mir diesen Teil mal rauspicken um da tiefer drauf einzugehen:
Es ist eben etwas, dass das für die meisten liebste Hobby eventuell zerstört. Klar sollte man immer in der Lage sein da neue Dinge zu finden, aber das tut dann schon sehr weh. Natürlich gibt es da Wege das zu äußern und Hass und Gewalt sind keine. Aber dass da viele eine starke Meinung haben ist schon verständlich. Ich habe zum Beispiel allen Lust daran verloren Champions oder Premier League zu schauen, und das Nationalteam auch so ein bisschen erst wieder diesen Sommer. Aber da ist schon viel kaputt gegangen und so weit ist es nicht mehr entfernt davon auch die Bundesliga komplett mir zu nehmen.
Denn du sagst zwar es existieren Verein wie Mainz und Freiburg, aber wir hatten eben noch das Glück uns gerade noch reingeschlichen zu haben bevor die Tür zu geht. Seit uns haben es nur noch Vereine mit Investoren geschafft sich in der Bundesliga zu etablieren. Augsburg kurz nach uns da noch am wenigsten Einfluss, aber ab dann eben nur Leipzig, Hoffenheim und Union - die ein riesiges Risiko auf sich genommen haben was sie auch gut und gerne in die 5. Liga hätte schicken können. Und ob die nachhaltig sich halten können steht auch in den Sternen.
Und vor allem bekommt man ja gerade die Quittung. Ich weiß nicht mehr wann ich mich das letze mal für eine Samstagskonferenz interessiert habe, obwohl ich die früher nie verpassen wollte. Aber jetzt ist da eben Hoffenheim, Wolfsburg, Leipzig schonmal festgesetzt und dann fallen eben die paar kleinen die mal oben sind sehr ins Gewicht mit Kiel, Heidenheim, und eben ja auch Augsburg und wir für den neutralen Fan. Wenn es diese Konstrukte in der ersten Liga nicht gäbe, wären ja jedes Jahr zwei weitere Vereine aus der 2. Liga oben, das wäre echt viel interessanter. So viel man den HSV auslachen kann - gerecht wäre, dass Sie schon seit Jahren aufgestiegen wären, wenn eben nicht so viele Plätze in der ersten Liga einfach blockiert würden von Vereinen mit unfairen Vorraussetzungen.
Und da kommt es dann auch zu uns. Noch 1-2 solcher Konstrukte und unsere knappen Saisons sind ein Abstieg und dann sind wir selber in der Suppe. Klar, Welt dreht sich in Liga 2 weiter und man kann es als Fans weiter verfolgen. Aber der faire Wettbewerb den wir ja eigentlich am Sport lieben ist ins Lächerliche gezogen worden.
Fußball schauen war mein liebster Zeitvertreib. Der ist es jetzt nicht mehr und die Schuld hat nicht mein Verein, nicht ich selbst und nicht die Fans. Wenn etwas geliebtes zerstört wird ensteht dann schon etwas nahe an Hass, besonders wenn man die Emotionen vielleicht etwas laufen lässt. Das ist für mich menschliche Natur und es ist schade dass viele Leute einfach nicht erkennen was der Fußball bzw. der Sport im Leben vieler für einen Stand hat.
10.10.2024 - 11:46 Uhr
Zitat von Immer2Seiten
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Zitat von LD-10
Ich verstehe, was du meinst, aber ich muss dir widersprechen.
Dass Kloppo das Werbegesicht für "besondere Konzerne" ist/war, gefällt den meisten auch nicht, hat aber (fast) nie etwas mit Fußball zu tun.
Der Wechsel jetzt zu den Dosen "schmerzt", weil die/deren Konzepte etwas sind, was ein sehr großer Teil der Fußballfans (auch ich) ablehnen.
Hinzu kommt halt auch sein Werdegang als Trainer und seine Erfolge, die er bei familiären/traditionellen Vereine erreicht hat.
Letztendlich wurde aber leider aus the normal one - the dosen one.
Zitat von Malbe
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Ich verstehe, was du meinst, aber ich muss dir widersprechen.
Dass Kloppo das Werbegesicht für "besondere Konzerne" ist/war, gefällt den meisten auch nicht, hat aber (fast) nie etwas mit Fußball zu tun.
Der Wechsel jetzt zu den Dosen "schmerzt", weil die/deren Konzepte etwas sind, was ein sehr großer Teil der Fußballfans (auch ich) ablehnen.
Hinzu kommt halt auch sein Werdegang als Trainer und seine Erfolge, die er bei familiären/traditionellen Vereine erreicht hat.
Letztendlich wurde aber leider aus the normal one - the dosen one.

Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
In Deutschland ist es vielleicht weniger kaputt als in anderen Ländern, weil 50+1 den Einstieg von finanzkräftigen Investoren erschwert.
Kaputt ist das System trotzdem. Fairer sportlicher Wettbewerb wars in den letzten 10+ Jahren mit Dauermeister Bayern abgesehen von der letzten Saison nicht wirklich.
Als Verein aus dem unteren Tabellenfeld startest Du allein aufgrund der TV-Gelderverteilung mit einer so immensen finanziellen Hypothek, dass Du selbst wenn Du mal ein gutes Team beisammen hast deine Topspieler kaum längerfristig halten kannst selbst der nationalen Konkurrenz gegenüber (von den Premier League Vereinen reden wir da noch gar nicht).
Bayern München kassiert in der laufenden Saison 100 Mio. € TV-Geld.
St. Pauli 33 Mio.
Kiel 31 Mio.
In welcher Welt ist das ein fairer Wettbewerb? Alles unter dem Deckmantel von "die Topklubs müssen in Europa konkurrieren können".
Mag sein, dass x-Mal mehr Zuschauer die Bayern anschauen als St. Pauli oder Kiel.
Aber und das kommt mir viel zu kurz - die Spiele finden ohne St. Pauli und Kiel nicht statt.
Der Wettbewerb in der Liga würde immens davon profitieren, wenn die TV-Gelder Verteilung fairer wäre.
Das würde allerdings bedeuten, dass Bayern und Dortmund ggf. nicht mehr in der Lage wären die besten Spieler der anderen Bundesligisten regelmäßig abzuwerben und wird folglich von denjenigen, die am oberen Ende der Nahrungskette stehen boykottiert.
10.10.2024 - 11:48 Uhr
Zitat von Immer2Seiten
Jeder darf bei der Sache natürlich seine eigene Meinung vertreten
Grundsätzlich muss ich aber schon mal hinterfragen, wie der Hass auf ein Konzernfußball so hoch sein kann, dass man es so verteufelt. Auch wenn Emotionen menschlich und natürlich sind, sollte man doch mal hinterfragen, ob daraus Hass auf ein Konzept entstehen muss. Das nur am Rande.
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Muss sich nicht auch jeder Abonnent von SKY, DAZN und Amazon Prime Football (oder wie das heißt) mal hinterfragen, ob er nicht ein Teil von "Ihr macht unseren Fußball kaputt" ist? Immerhin ist dieses Drängen von RedBull und Co. in den Markt doch nur da, weil sie durch Fernsehen riesige Werbemöglichkeiten haben? Natürlich viel zu kurz gedacht - fingerpointing ist aber immer leicht, wenn man selbst nicht betroffen ist
Und ob RB Leipzig familiär ist oder nicht kann ich nicht so richtig beurteilen. Ich kenne durchaus Leute aus der Region, die den Spielbesuch schon zu einem Familienevent machen. Ist das schon familiär? Ist Mainz aus anderen Gründen familiär?
Klopp zieht als Werbeperson. Zudem kauft RB Leipzig ja auch nicht fertige Stars für viel Geld sondern gibt viel Geld für Jugend und junge Leute aus, die sie dann ranziehen und durch rumschieben in Clubs verteilen. Vielleicht findet das ein Klopp deshalb dann okay, weil es anders als beispielsweise bei PSG nicht nur nach dem Motto "Beutel auf und die Teuersten kaufen" läuft.
Das wird mir alles viel zu wenig differenziert betrachtet.
Dann kann man immer noch zum Punkt kommen, dass RB ein sch*** Konzept ist. Sollte aber nicht zu Wut oder Hass führen.
Zitat von LD-10
Ich verstehe, was du meinst, aber ich muss dir widersprechen.
Dass Kloppo das Werbegesicht für "besondere Konzerne" ist/war, gefällt den meisten auch nicht, hat aber (fast) nie etwas mit Fußball zu tun.
Der Wechsel jetzt zu den Dosen "schmerzt", weil die/deren Konzepte etwas sind, was ein sehr großer Teil der Fußballfans (auch ich) ablehnen.
Hinzu kommt halt auch sein Werdegang als Trainer und seine Erfolge, die er bei familiären/traditionellen Vereine erreicht hat.
Letztendlich wurde aber leider aus the normal one - the dosen one.
Zitat von Malbe
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Ich verstehe, was du meinst, aber ich muss dir widersprechen.
Dass Kloppo das Werbegesicht für "besondere Konzerne" ist/war, gefällt den meisten auch nicht, hat aber (fast) nie etwas mit Fußball zu tun.
Der Wechsel jetzt zu den Dosen "schmerzt", weil die/deren Konzepte etwas sind, was ein sehr großer Teil der Fußballfans (auch ich) ablehnen.
Hinzu kommt halt auch sein Werdegang als Trainer und seine Erfolge, die er bei familiären/traditionellen Vereine erreicht hat.
Letztendlich wurde aber leider aus the normal one - the dosen one.

Jeder darf bei der Sache natürlich seine eigene Meinung vertreten
Grundsätzlich muss ich aber schon mal hinterfragen, wie der Hass auf ein Konzernfußball so hoch sein kann, dass man es so verteufelt. Auch wenn Emotionen menschlich und natürlich sind, sollte man doch mal hinterfragen, ob daraus Hass auf ein Konzept entstehen muss. Das nur am Rande.
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Muss sich nicht auch jeder Abonnent von SKY, DAZN und Amazon Prime Football (oder wie das heißt) mal hinterfragen, ob er nicht ein Teil von "Ihr macht unseren Fußball kaputt" ist? Immerhin ist dieses Drängen von RedBull und Co. in den Markt doch nur da, weil sie durch Fernsehen riesige Werbemöglichkeiten haben? Natürlich viel zu kurz gedacht - fingerpointing ist aber immer leicht, wenn man selbst nicht betroffen ist
Und ob RB Leipzig familiär ist oder nicht kann ich nicht so richtig beurteilen. Ich kenne durchaus Leute aus der Region, die den Spielbesuch schon zu einem Familienevent machen. Ist das schon familiär? Ist Mainz aus anderen Gründen familiär?
Klopp zieht als Werbeperson. Zudem kauft RB Leipzig ja auch nicht fertige Stars für viel Geld sondern gibt viel Geld für Jugend und junge Leute aus, die sie dann ranziehen und durch rumschieben in Clubs verteilen. Vielleicht findet das ein Klopp deshalb dann okay, weil es anders als beispielsweise bei PSG nicht nur nach dem Motto "Beutel auf und die Teuersten kaufen" läuft.
Das wird mir alles viel zu wenig differenziert betrachtet.
Dann kann man immer noch zum Punkt kommen, dass RB ein sch*** Konzept ist. Sollte aber nicht zu Wut oder Hass führen.
Hass und Wut werden ja je nach Quelle und "Richter" sehr unterschiedlich definiert, oft wird ja schon Widerspruch als solche definiert. Deswegen finde ich diese Begriffe hier schon überzogen, wenn man eigentlich nur von Ablehnung spricht, was durchaus mehr als legitim ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Alsodoch am 10.10.2024 um 11:49 Uhr bearbeitet
10.10.2024 - 12:21 Uhr
Zitat von Crousher
Will mir diesen Teil mal rauspicken um da tiefer drauf einzugehen:
Es ist eben etwas, dass das für die meisten liebste Hobby eventuell zerstört. Klar sollte man immer in der Lage sein da neue Dinge zu finden, aber das tut dann schon sehr weh. Natürlich gibt es da Wege das zu äußern und Hass und Gewalt sind keine. Aber dass da viele eine starke Meinung haben ist schon verständlich. Ich habe zum Beispiel allen Lust daran verloren Champions oder Premier League zu schauen, und das Nationalteam auch so ein bisschen erst wieder diesen Sommer. Aber da ist schon viel kaputt gegangen und so weit ist es nicht mehr entfernt davon auch die Bundesliga komplett mir zu nehmen.
Denn du sagst zwar es existieren Verein wie Mainz und Freiburg, aber wir hatten eben noch das Glück uns gerade noch reingeschlichen zu haben bevor die Tür zu geht. Seit uns haben es nur noch Vereine mit Investoren geschafft sich in der Bundesliga zu etablieren. Augsburg kurz nach uns da noch am wenigsten Einfluss, aber ab dann eben nur Leipzig, Hoffenheim und Union - die ein riesiges Risiko auf sich genommen haben was sie auch gut und gerne in die 5. Liga hätte schicken können. Und ob die nachhaltig sich halten können steht auch in den Sternen.
Und vor allem bekommt man ja gerade die Quittung. Ich weiß nicht mehr wann ich mich das letze mal für eine Samstagskonferenz interessiert habe, obwohl ich die früher nie verpassen wollte. Aber jetzt ist da eben Hoffenheim, Wolfsburg, Leipzig schonmal festgesetzt und dann fallen eben die paar kleinen die mal oben sind sehr ins Gewicht mit Kiel, Heidenheim, und eben ja auch Augsburg und wir für den neutralen Fan. Wenn es diese Konstrukte in der ersten Liga nicht gäbe, wären ja jedes Jahr zwei weitere Vereine aus der 2. Liga oben, das wäre echt viel interessanter. So viel man den HSV auslachen kann - gerecht wäre, dass Sie schon seit Jahren aufgestiegen wären, wenn eben nicht so viele Plätze in der ersten Liga einfach blockiert würden von Vereinen mit unfairen Vorraussetzungen.
Und da kommt es dann auch zu uns. Noch 1-2 solcher Konstrukte und unsere knappen Saisons sind ein Abstieg und dann sind wir selber in der Suppe. Klar, Welt dreht sich in Liga 2 weiter und man kann es als Fans weiter verfolgen. Aber der faire Wettbewerb den wir ja eigentlich am Sport lieben ist ins Lächerliche gezogen worden.
Fußball schauen war mein liebster Zeitvertreib. Der ist es jetzt nicht mehr und die Schuld hat nicht mein Verein, nicht ich selbst und nicht die Fans. Wenn etwas geliebtes zerstört wird ensteht dann schon etwas nahe an Hass, besonders wenn man die Emotionen vielleicht etwas laufen lässt. Das ist für mich menschliche Natur und es ist schade dass viele Leute einfach nicht erkennen was der Fußball bzw. der Sport im Leben vieler für einen Stand hat.
Zitat von Immer2Seiten
Grundsätzlich muss ich aber schon mal hinterfragen, wie der Hass auf ein Konzernfußball so hoch sein kann, dass man es so verteufelt. Auch wenn Emotionen menschlich und natürlich sind, sollte man doch mal hinterfragen, ob daraus Hass auf ein Konzept entstehen muss. Das nur am Rande.
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Grundsätzlich muss ich aber schon mal hinterfragen, wie der Hass auf ein Konzernfußball so hoch sein kann, dass man es so verteufelt. Auch wenn Emotionen menschlich und natürlich sind, sollte man doch mal hinterfragen, ob daraus Hass auf ein Konzept entstehen muss. Das nur am Rande.
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Will mir diesen Teil mal rauspicken um da tiefer drauf einzugehen:
Es ist eben etwas, dass das für die meisten liebste Hobby eventuell zerstört. Klar sollte man immer in der Lage sein da neue Dinge zu finden, aber das tut dann schon sehr weh. Natürlich gibt es da Wege das zu äußern und Hass und Gewalt sind keine. Aber dass da viele eine starke Meinung haben ist schon verständlich. Ich habe zum Beispiel allen Lust daran verloren Champions oder Premier League zu schauen, und das Nationalteam auch so ein bisschen erst wieder diesen Sommer. Aber da ist schon viel kaputt gegangen und so weit ist es nicht mehr entfernt davon auch die Bundesliga komplett mir zu nehmen.
Denn du sagst zwar es existieren Verein wie Mainz und Freiburg, aber wir hatten eben noch das Glück uns gerade noch reingeschlichen zu haben bevor die Tür zu geht. Seit uns haben es nur noch Vereine mit Investoren geschafft sich in der Bundesliga zu etablieren. Augsburg kurz nach uns da noch am wenigsten Einfluss, aber ab dann eben nur Leipzig, Hoffenheim und Union - die ein riesiges Risiko auf sich genommen haben was sie auch gut und gerne in die 5. Liga hätte schicken können. Und ob die nachhaltig sich halten können steht auch in den Sternen.
Und vor allem bekommt man ja gerade die Quittung. Ich weiß nicht mehr wann ich mich das letze mal für eine Samstagskonferenz interessiert habe, obwohl ich die früher nie verpassen wollte. Aber jetzt ist da eben Hoffenheim, Wolfsburg, Leipzig schonmal festgesetzt und dann fallen eben die paar kleinen die mal oben sind sehr ins Gewicht mit Kiel, Heidenheim, und eben ja auch Augsburg und wir für den neutralen Fan. Wenn es diese Konstrukte in der ersten Liga nicht gäbe, wären ja jedes Jahr zwei weitere Vereine aus der 2. Liga oben, das wäre echt viel interessanter. So viel man den HSV auslachen kann - gerecht wäre, dass Sie schon seit Jahren aufgestiegen wären, wenn eben nicht so viele Plätze in der ersten Liga einfach blockiert würden von Vereinen mit unfairen Vorraussetzungen.
Und da kommt es dann auch zu uns. Noch 1-2 solcher Konstrukte und unsere knappen Saisons sind ein Abstieg und dann sind wir selber in der Suppe. Klar, Welt dreht sich in Liga 2 weiter und man kann es als Fans weiter verfolgen. Aber der faire Wettbewerb den wir ja eigentlich am Sport lieben ist ins Lächerliche gezogen worden.
Fußball schauen war mein liebster Zeitvertreib. Der ist es jetzt nicht mehr und die Schuld hat nicht mein Verein, nicht ich selbst und nicht die Fans. Wenn etwas geliebtes zerstört wird ensteht dann schon etwas nahe an Hass, besonders wenn man die Emotionen vielleicht etwas laufen lässt. Das ist für mich menschliche Natur und es ist schade dass viele Leute einfach nicht erkennen was der Fußball bzw. der Sport im Leben vieler für einen Stand hat.
Ich kann das schon gut nachvollziehen, was du schreibst. Fußball hat sich zum big business entwickelt und weitgehend seine Bodenständigkeit verloren.
Aber das ist in einer kapitalistischen Weltordnung nun mal leider der Lauf der Welt. Alles, womit sich (viel) Geld verdienen lässt, wird eben kommerzialisiert. Schau doch mal das Musikbusiness an. Auch dort gibt es überhaupt keine Bodenhaftung mehr.
Zwei Gedanken dazu: Es bleibt eben leider nur die Wahl dieses zu akzeptieren und weiter seine Freude am Spiel, am Wettbewerb selbst zu haben und die Umstände auszublenden. Oder man verabschiedet sich komplett aus dem Profifußball und schaut sich Fußball da an, wo Geld nur kaum eine Rolle spielt (alte Herren o. ä.). Ändern werden die Fans dieses System mit den Unmutsäußerungen definitiv nicht.
Und für mich macht es wenig Sinn innerhalb dieses Systems zu differenzieren, wer jetzt mehr oder weniger dafür steht. Es ist leicht, immer wieder einzelne “Sündenböcke" an den Pranger zu stellen und allen Unmut dorthin zu kanalisieren. Aber letztendlich ist das Selbstbetrug. Jeder Verein trägt das System mit und profitiert davon. Und jeder Verein trachtet danach, "nach oben" zu gelangen. Letztlich ist es in diesem System auch zunehmend unmöglich, einen Verein noch "traditionell" zu führen. Es sind halt auch Unternehmen, die mit dreistelligen Millionenbeträgen operieren (müssen).
Ich halte es mit der Lebensweisheit "change it, love it or leave it". Das System ändern geht nicht, Flucht in die tiefsten Niederungen des Amateursports macht keinen Spaß, also nehm ich es, wie es ist. Schuldzuweisungen brauche ich dann aber nicht mehr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NurFussball am 10.10.2024 um 12:23 Uhr bearbeitet
10.10.2024 - 12:46 Uhr
Zitat von NurFussball
Flucht in die tiefsten Niederungen des Amateursports macht keinen Spaß,
Zitat von Crousher
Will mir diesen Teil mal rauspicken um da tiefer drauf einzugehen:
Es ist eben etwas, dass das für die meisten liebste Hobby eventuell zerstört. Klar sollte man immer in der Lage sein da neue Dinge zu finden, aber das tut dann schon sehr weh. Natürlich gibt es da Wege das zu äußern und Hass und Gewalt sind keine. Aber dass da viele eine starke Meinung haben ist schon verständlich. Ich habe zum Beispiel allen Lust daran verloren Champions oder Premier League zu schauen, und das Nationalteam auch so ein bisschen erst wieder diesen Sommer. Aber da ist schon viel kaputt gegangen und so weit ist es nicht mehr entfernt davon auch die Bundesliga komplett mir zu nehmen.
Denn du sagst zwar es existieren Verein wie Mainz und Freiburg, aber wir hatten eben noch das Glück uns gerade noch reingeschlichen zu haben bevor die Tür zu geht. Seit uns haben es nur noch Vereine mit Investoren geschafft sich in der Bundesliga zu etablieren. Augsburg kurz nach uns da noch am wenigsten Einfluss, aber ab dann eben nur Leipzig, Hoffenheim und Union - die ein riesiges Risiko auf sich genommen haben was sie auch gut und gerne in die 5. Liga hätte schicken können. Und ob die nachhaltig sich halten können steht auch in den Sternen.
Und vor allem bekommt man ja gerade die Quittung. Ich weiß nicht mehr wann ich mich das letze mal für eine Samstagskonferenz interessiert habe, obwohl ich die früher nie verpassen wollte. Aber jetzt ist da eben Hoffenheim, Wolfsburg, Leipzig schonmal festgesetzt und dann fallen eben die paar kleinen die mal oben sind sehr ins Gewicht mit Kiel, Heidenheim, und eben ja auch Augsburg und wir für den neutralen Fan. Wenn es diese Konstrukte in der ersten Liga nicht gäbe, wären ja jedes Jahr zwei weitere Vereine aus der 2. Liga oben, das wäre echt viel interessanter. So viel man den HSV auslachen kann - gerecht wäre, dass Sie schon seit Jahren aufgestiegen wären, wenn eben nicht so viele Plätze in der ersten Liga einfach blockiert würden von Vereinen mit unfairen Vorraussetzungen.
Und da kommt es dann auch zu uns. Noch 1-2 solcher Konstrukte und unsere knappen Saisons sind ein Abstieg und dann sind wir selber in der Suppe. Klar, Welt dreht sich in Liga 2 weiter und man kann es als Fans weiter verfolgen. Aber der faire Wettbewerb den wir ja eigentlich am Sport lieben ist ins Lächerliche gezogen worden.
Fußball schauen war mein liebster Zeitvertreib. Der ist es jetzt nicht mehr und die Schuld hat nicht mein Verein, nicht ich selbst und nicht die Fans. Wenn etwas geliebtes zerstört wird ensteht dann schon etwas nahe an Hass, besonders wenn man die Emotionen vielleicht etwas laufen lässt. Das ist für mich menschliche Natur und es ist schade dass viele Leute einfach nicht erkennen was der Fußball bzw. der Sport im Leben vieler für einen Stand hat.
Zitat von Immer2Seiten
Grundsätzlich muss ich aber schon mal hinterfragen, wie der Hass auf ein Konzernfußball so hoch sein kann, dass man es so verteufelt. Auch wenn Emotionen menschlich und natürlich sind, sollte man doch mal hinterfragen, ob daraus Hass auf ein Konzept entstehen muss. Das nur am Rande.
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Grundsätzlich muss ich aber schon mal hinterfragen, wie der Hass auf ein Konzernfußball so hoch sein kann, dass man es so verteufelt. Auch wenn Emotionen menschlich und natürlich sind, sollte man doch mal hinterfragen, ob daraus Hass auf ein Konzept entstehen muss. Das nur am Rande.
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Will mir diesen Teil mal rauspicken um da tiefer drauf einzugehen:
Es ist eben etwas, dass das für die meisten liebste Hobby eventuell zerstört. Klar sollte man immer in der Lage sein da neue Dinge zu finden, aber das tut dann schon sehr weh. Natürlich gibt es da Wege das zu äußern und Hass und Gewalt sind keine. Aber dass da viele eine starke Meinung haben ist schon verständlich. Ich habe zum Beispiel allen Lust daran verloren Champions oder Premier League zu schauen, und das Nationalteam auch so ein bisschen erst wieder diesen Sommer. Aber da ist schon viel kaputt gegangen und so weit ist es nicht mehr entfernt davon auch die Bundesliga komplett mir zu nehmen.
Denn du sagst zwar es existieren Verein wie Mainz und Freiburg, aber wir hatten eben noch das Glück uns gerade noch reingeschlichen zu haben bevor die Tür zu geht. Seit uns haben es nur noch Vereine mit Investoren geschafft sich in der Bundesliga zu etablieren. Augsburg kurz nach uns da noch am wenigsten Einfluss, aber ab dann eben nur Leipzig, Hoffenheim und Union - die ein riesiges Risiko auf sich genommen haben was sie auch gut und gerne in die 5. Liga hätte schicken können. Und ob die nachhaltig sich halten können steht auch in den Sternen.
Und vor allem bekommt man ja gerade die Quittung. Ich weiß nicht mehr wann ich mich das letze mal für eine Samstagskonferenz interessiert habe, obwohl ich die früher nie verpassen wollte. Aber jetzt ist da eben Hoffenheim, Wolfsburg, Leipzig schonmal festgesetzt und dann fallen eben die paar kleinen die mal oben sind sehr ins Gewicht mit Kiel, Heidenheim, und eben ja auch Augsburg und wir für den neutralen Fan. Wenn es diese Konstrukte in der ersten Liga nicht gäbe, wären ja jedes Jahr zwei weitere Vereine aus der 2. Liga oben, das wäre echt viel interessanter. So viel man den HSV auslachen kann - gerecht wäre, dass Sie schon seit Jahren aufgestiegen wären, wenn eben nicht so viele Plätze in der ersten Liga einfach blockiert würden von Vereinen mit unfairen Vorraussetzungen.
Und da kommt es dann auch zu uns. Noch 1-2 solcher Konstrukte und unsere knappen Saisons sind ein Abstieg und dann sind wir selber in der Suppe. Klar, Welt dreht sich in Liga 2 weiter und man kann es als Fans weiter verfolgen. Aber der faire Wettbewerb den wir ja eigentlich am Sport lieben ist ins Lächerliche gezogen worden.
Fußball schauen war mein liebster Zeitvertreib. Der ist es jetzt nicht mehr und die Schuld hat nicht mein Verein, nicht ich selbst und nicht die Fans. Wenn etwas geliebtes zerstört wird ensteht dann schon etwas nahe an Hass, besonders wenn man die Emotionen vielleicht etwas laufen lässt. Das ist für mich menschliche Natur und es ist schade dass viele Leute einfach nicht erkennen was der Fußball bzw. der Sport im Leben vieler für einen Stand hat.
Flucht in die tiefsten Niederungen des Amateursports macht keinen Spaß,
Also mir schon, ich gehe regelmäßig zu Spieler der Oberliga. Da kann man viel besser pöbeln.
Zum Thema:
Es kommt nicht darauf an, wer die Pistole erfunden hat, sondern wer sie abdrückt.
Jürgen (und auch Rose und Schwarz) kamen als Teil einer Mainzer Underdogmannschaft groß raus, die mit lächerlichen finanziellen Mitteln im Konzert der Großen mitmischten, ihnen die Stirn boten und auch immer noch bieten.
Bei Sandro und Marco ist es mir mehr oder weniger Egal, aber dass jetzt ausgerechnet Jürgen, DAS Gesicht des Mainzer Emporkommens, sein (seit neuestem ) strahlend weißes Lächeln an diesen ekligen, seelenlosen Konzern verkauft, ist ein Schlag in die Fresse.
Für mich ist Jürgen, Herr Klopp, seit dem gestrigen Tag keine 05-Legende mehr.
Auspfeifen werde/würde ich ihn nicht, er ist mir schlichtweg egal geworden.
10.10.2024 - 13:38 Uhr
Zitat von SoBvensson
In Deutschland ist es vielleicht weniger kaputt als in anderen Ländern, weil 50+1 den Einstieg von finanzkräftigen Investoren erschwert.
Kaputt ist das System trotzdem. Fairer sportlicher Wettbewerb wars in den letzten 10+ Jahren mit Dauermeister Bayern abgesehen von der letzten Saison nicht wirklich.
Als Verein aus dem unteren Tabellenfeld startest Du allein aufgrund der TV-Gelderverteilung mit einer so immensen finanziellen Hypothek, dass Du selbst wenn Du mal ein gutes Team beisammen hast deine Topspieler kaum längerfristig halten kannst selbst der nationalen Konkurrenz gegenüber (von den Premier League Vereinen reden wir da noch gar nicht).
Bayern München kassiert in der laufenden Saison 100 Mio. € TV-Geld.
St. Pauli 33 Mio.
Kiel 31 Mio.
In welcher Welt ist das ein fairer Wettbewerb? Alles unter dem Deckmantel von "die Topklubs müssen in Europa konkurrieren können".
Mag sein, dass x-Mal mehr Zuschauer die Bayern anschauen als St. Pauli oder Kiel.
Aber und das kommt mir viel zu kurz - die Spiele finden ohne St. Pauli und Kiel nicht statt.
Der Wettbewerb in der Liga würde immens davon profitieren, wenn die TV-Gelder Verteilung fairer wäre.
Das würde allerdings bedeuten, dass Bayern und Dortmund ggf. nicht mehr in der Lage wären die besten Spieler der anderen Bundesligisten regelmäßig abzuwerben und wird folglich von denjenigen, die am oberen Ende der Nahrungskette stehen boykottiert.
Zitat von Immer2Seiten
Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
Zitat von LD-10
Ich verstehe, was du meinst, aber ich muss dir widersprechen.
Dass Kloppo das Werbegesicht für "besondere Konzerne" ist/war, gefällt den meisten auch nicht, hat aber (fast) nie etwas mit Fußball zu tun.
Der Wechsel jetzt zu den Dosen "schmerzt", weil die/deren Konzepte etwas sind, was ein sehr großer Teil der Fußballfans (auch ich) ablehnen.
Hinzu kommt halt auch sein Werdegang als Trainer und seine Erfolge, die er bei familiären/traditionellen Vereine erreicht hat.
Letztendlich wurde aber leider aus the normal one - the dosen one.
Zitat von Malbe
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Jürgen Klopp hat doch gefühlt schon länger nichts mehr mit dem guten alten Kloppo aus Mainzer (und noch Dortmunder) Zeiten zu tun.
Werbung für jede dahergelaufene teils zwielichtige Firma.
Haare, Zähne, Brille. Das ist gefühlt schon seit längerem nur noch Fassade und Marketing.
Ich glaube der Wechsel nach Fuschl trifft viele so hart weil sie Klopps Wandel jetzt nicht mehr weg ignorieren können und sie seinen Wandel des letzten Jahrzehnts endlich wahrnehmen.
Ich verstehe, was du meinst, aber ich muss dir widersprechen.
Dass Kloppo das Werbegesicht für "besondere Konzerne" ist/war, gefällt den meisten auch nicht, hat aber (fast) nie etwas mit Fußball zu tun.
Der Wechsel jetzt zu den Dosen "schmerzt", weil die/deren Konzepte etwas sind, was ein sehr großer Teil der Fußballfans (auch ich) ablehnen.
Hinzu kommt halt auch sein Werdegang als Trainer und seine Erfolge, die er bei familiären/traditionellen Vereine erreicht hat.
Letztendlich wurde aber leider aus the normal one - the dosen one.

Ich war auch gegen solch Konstellationen wie RB - aber die Welt dreht sich weiter. Trotz Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig existieren Vereine wie Mainz, Freiburg und Co. - kaputt ist da noch nichts.
In Deutschland ist es vielleicht weniger kaputt als in anderen Ländern, weil 50+1 den Einstieg von finanzkräftigen Investoren erschwert.
Kaputt ist das System trotzdem. Fairer sportlicher Wettbewerb wars in den letzten 10+ Jahren mit Dauermeister Bayern abgesehen von der letzten Saison nicht wirklich.
Als Verein aus dem unteren Tabellenfeld startest Du allein aufgrund der TV-Gelderverteilung mit einer so immensen finanziellen Hypothek, dass Du selbst wenn Du mal ein gutes Team beisammen hast deine Topspieler kaum längerfristig halten kannst selbst der nationalen Konkurrenz gegenüber (von den Premier League Vereinen reden wir da noch gar nicht).
Bayern München kassiert in der laufenden Saison 100 Mio. € TV-Geld.
St. Pauli 33 Mio.
Kiel 31 Mio.
In welcher Welt ist das ein fairer Wettbewerb? Alles unter dem Deckmantel von "die Topklubs müssen in Europa konkurrieren können".
Mag sein, dass x-Mal mehr Zuschauer die Bayern anschauen als St. Pauli oder Kiel.
Aber und das kommt mir viel zu kurz - die Spiele finden ohne St. Pauli und Kiel nicht statt.
Der Wettbewerb in der Liga würde immens davon profitieren, wenn die TV-Gelder Verteilung fairer wäre.
Das würde allerdings bedeuten, dass Bayern und Dortmund ggf. nicht mehr in der Lage wären die besten Spieler der anderen Bundesligisten regelmäßig abzuwerben und wird folglich von denjenigen, die am oberen Ende der Nahrungskette stehen boykottiert.
Aber das ist doch genau ein guter Punkt, wieso ich für mich entschieden habe, RB Leipzig nicht als Teufel zu definieren.
Bayern und Dortmund kassieren doch fleißig ab, haben Sponsoren die riesige Beträge zahlen. Ja, sie haben es sich teilweise erarbeitet, aber ganz ehrlich:
Klopp war bei Dortmund. Der Verein war doch vielen nur sympathisch, solange Klopp dort war. Seither finden viele ihn wieder doof (also Dortmund).
Ich glaube auch, dass es bei einer Anstellung beim FC Bayern weniger Gegenwind gegeben hätte. Aber sie sind auch Teil des Problems, weil sie nichts vom Geld abgeben wollten, damit sie den deutschen Fußball international noch repräsentieren können.
Aber ich lasse jedem seine Meinung, nur finde ich es überzogen, eine Legende nicht mehr als solche zu sehen, weil sie sich einem Verein anschließt.
Ist aber meine Meinung und solange es friedlich ist, finde ich es in Ordnung, wenn Leute es nicht mehr so sehen.
PS: Für mich gerade eine angenehme Diskussion, es wird wieder besser
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Immer2Seiten am 10.10.2024 um 13:39 Uhr bearbeitet
10.10.2024 - 19:43 Uhr
Ich bin ehrlich, mich interessiert red bull nicht und was die machen aber wenn ich jetzt lese oder höre wie viele Menschen durch den move von klopp enttäuscht wurden dann tut es mir echt leid. Er war für viele Vorbild und war einfach ein Gesicht oder das Gesicht des deutschem fussballs und hat irgendwie auch mainz 05 auf die Karte gebracht.
Trotzdem sollte man dann von allen Spielern und trainern usw von Red Bull enttäuscht sein. Ausserdem sollten die jenigen die meckern auch kein Red Bull mehr trinken
Trotzdem sollte man den Ball flach halten, er ist auch nur ein Mensch und will viel Geld verdienen. In fussball ist alles möglich, mich würde es nicht mal wundern wenn wir aufgekauft werden wie Paris fc oder leeds.
Trotzdem sollte man dann von allen Spielern und trainern usw von Red Bull enttäuscht sein. Ausserdem sollten die jenigen die meckern auch kein Red Bull mehr trinken
Trotzdem sollte man den Ball flach halten, er ist auch nur ein Mensch und will viel Geld verdienen. In fussball ist alles möglich, mich würde es nicht mal wundern wenn wir aufgekauft werden wie Paris fc oder leeds.
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