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BVB - Taktik-Thread

20.01.2006 - 12:09 Uhr
BVB - Taktik-Thread |#81
21.04.2014 - 11:34 Uhr
Zitat von TheKillingJoke:

klopp und buvac hatten diese Idee sicherlich schon länger, ich denke aufgrund der verletztenseuche hat man eben nicht getraut auf eine zweite Absicherung zu verzichten.... obwohl hier nicht die Probleme des bvb lagen sondern eben im aufbauspiel nachvorne.... war das 4231 von allen gegner durchschaut zudem fehlten dafür die spieler (gündogan ist hier essentiell im 4141 verteilt sich die last auf jojic, kirch und etwas auf mkhitaryan, während sahin absichert aber bei raum natürlich auch selbst in die Hand nehmen kann, siehe 2-0).


Zumal wir ja auch schon in der Saison 2012/13 schon mit einer ähnlichen Formation gespielt haben, unter anderem gegen Manchester City auswärts mit Bender, Gündogan und Kuba im Mittelfeldzentrum und Reus und Götze auf außen.
Die grundsätzliche Idee ist also im Trainerteam schon länger vohanden.

Zugleich würde ich aber nicht soweit gehen, das 4-1-4-1 als Allheilmittel für unsere Probleme zu preisen und das 4-2-3-1 ad acta zu legen. Denn das Problem mit dem 4-1-4-1 ist manchmal, dass man keinen 10-er hat, der die gegnerischen Sechser beschäftigt und davon abhält den Spielaufbau von unseren eigenem Sechser/Achter zu verhindern und dass wir eventuell die besondere Stärke im besetzen des Raums zwischen den beiden gegnerischen Viererketten und der dadurch erzeugten Gefahr verlieren.

Viel hängt auch von den Spielertypen ab. Wir hatten einfach zwei schwerwiegende Probleme im Offensivspiel, die fehlende Anbindung von den Defensivspielern und dem offensiven Mittelfeld bei ballbesitz und die bisweilen auftretende Hektik bei Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte, wo wir bisweilen zu häufig steil gespielt haben. Beides hängt mit den Spielern zusammen.
Nuri ist anders als Ilkay kein Spieler der besonders gut im Aufrücken mit Ball ist, der Ausfall von Bender hat Kehl aufs Tablett gebracht, der mit Sahin zusammen auch deutlich absichernder agiert als das Gegenpressingmonster Bender, der deutlich höher presst. Mit Jojic haben wir einen gefühlten Gündogang-Klon (nicht despektierlich ggü Milos gemeint!) dazu bekommen, der diesem Problem Abhilfe verschafft.
Auch sind wir mit Ball in der gegnerischen Hälfte wieder geduldiger und versuchen nicht immer den Steilpass um unsere enromen Geschwindigkeitsvorteile (Aubameyang, Reus, Miki) ständig auszunutzen, sondern auch mal wieder geduldiger um den Gegner auseinander zu ziehen und kontrollierter hinter die letzte Linie zu kommen. Mal ganz abgesehen davon dass unsere Strafraumbesetzung auch besser geworden ist.

•     •     •

Zitat von El_Jogi:
Der Alchemist Löw hatte 2010 den Plan, aus dem Mittelfeld Torgold herbeizuzaubern, und war damit erfolgreich; aber ohne wirklich zu verstehen, was dabei die Formel war.
BVB - Taktik-Thread |#82
03.08.2014 - 22:21 Uhr
Zitat von Ironisch
Zitat von crnozuti_zutoplavi

Heute mit 4-1-3-2 oder? Wird viel taktisch rotiert vom Herrn Kloppo.Cool



 


vom labbadiaschem System halte ich ehrlich gesagt nicht viel. Klar als taktische variante bei Rückstand, aber sonst eher unbrauchbar mMn.



Unbrauchbar?


Ich finde, dass gerade diese Formation unserem (erwünschten) Umschalt- und Offensivspiel am besten gerecht wird.

Wir haben einen Haufen Geld für gute Offensivleute ausgegeben, und inzwischen auch wieder absolute Stabilität in der Defensive. Klopp musste eine ganze Saison verstreichen lassen, um eines seiner Juwele (Aubameyang) auf vorgesehener Position einzusetzen und zu entwickeln.
Ich sehe mindestens 5 Argumente, die Aubameyang für den Sturm qualifizieren, und ein 2-Stürmer-System befürworten.


  1. Lewandowski muss nicht mehr aufgestellt werden.

  2. Verletztenmisere der Defensivabteilung überstanden, und somit die erforderliche Defensive Stabilität im Gegensatz zur letzten Saison.

  3. Ziel unter Klopp sind besagte Vollgasveranstaltungen, sprich Offensivfussball. Als Team mit dem zweitstärksten Kader hinter Bayern München, stehen wir im Gegensatz zur letzten Saison (Verletztenmisere) in der Pflicht, und müssen liefern.

  4. Unberechenbarkeit

  5. weitere Anspielstation in der Offensive

  6. vorgeschobenes Pressing und Gegenpressing in Tornähe

Hinter all diesen Punkten sehe ich seit Wochen die NOTWENDIGKEIT uns (mindestens) zum 2-Stürmer-System zu bewegen.

Ramos, Immobile und Auba sind allesamt echte Stürmer. Und haben nebenbei, jeder für sich, extreme Stärken. Es wäre fahrlässig 2 von ihnen auf der Bank versauern zu lassen. Dafür wird man sie nicht geholt haben. Man hätte dieses investierte Geld in einen weiteren, etablierten ZM-Spieler (8-er) gesteckt (was aber nach Abwägung der Verantwortlichen wohl der offensiven Neuausrichtung untergeordnet wurde, und sicher im nächsten Jahr erfolgen wird).


Die Personalien im Spielaufbau (Gündogan, Jojic, Ji, Kirch, Sahin) halten noch positive Überaschungsmomente bereit, und diese Entwicklungen können unser letzjähriges Spiel nur zum besseren wenden, obwohl es trotzdem zuletzt zum ungefährdeten CL-Platz gereicht hat.


Diese Saison geht es um den nächsten Schritt in der Entwicklung beim BVB, der letzte Saison aufgrund von Integrations- und Verletztenproblemen (sowie Go€tze-Abgang) nicht stattfinden konnte (wenn man von der beeindruckenden Bewältigung negativster Umstände und der weltweiten Demonstration seiner eigenen Stärke absieht). Und das alles vor dem Hintergrund begrentzter finanzieller Mittel.



Ich habe selbst gesehen, dass die letzte Saison in spielerischer Hinsicht oft kein Augenschmaus war, eher von Kampf und Willen geprägt. Das ganze hatte aber wie schon oft erwähnt, viele Ursachen, die nun ausgestanden sein sollten.

Ciro wird sicher noch eine längere Eingewöhnungszeit brauchen, egal wie oft oder wenig er zu Beginn treffen sollte. In dieser Zeit wird Ramos seinen Platz im Team einnehmen, neben Auba.
Ciro muss die neue Sprache verstehen, so schnell es geht. Das ist das wichtigste für ihn.
Ramos und Auba haben ihm da halt einiges voraus.
Ich mache mir keine Sorgen um die Torausbeute. Bei keinem.
Meine 100+ Saisontore-These vertrete ich nach wie vor. Zunge raus

An all jene, die dieses 4-1-3-2 (4-4-2) als zu offensiv erachten (was man auch annehmen könnte), möchte ich eines wieder in Erinnerung bringen.
Wir besitzen mit Miki einen sehr speziellen Spieler in unseren Reihen.
In meinen Augen einen ganz besonderen Offensivspieler, der nachgewiesenermassen eine für dieses neue System herausragende Fähigkeit mitbringt.
Seine Defensivstärke!
Er ist schnell, bissig, lauffreudig, antizipiert gut, presst sehr intelligent und kämpft bis zur Bewusstlosigkeit.

Genau diese Eigenschaften erlauben es uns dieses riskante 4-1-3-2 taktisch klug, und während des Spielverlaufs der Situation angepasst, anzuwenden.
Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass Miki wieder in die Zentrale gestellt wird (nachdem seine Integration abgschlossen und sich sein Selbstvertrauen eingestellt hat).

Miki ist DER Balance-Spieler, der uns trotz dieser ziemlich offenen Ausrichtung nach hinten absichert. Das hat er auch schon in der letzten Saison etliche Male demonstrieren können, auch wenn den meisten Zuschauern nur seine offensiven Unzulänglichkeiten ins Auge stachen.
Im Nachhinein wird alles davon abhängen, wie gut die anderen Offensivspieler die sich dadurch vermehrt ergebenden Torchancen nutzen können.
Falls man die Dinger vorne versenken kann (wovon ich bei Auba, Ramos, Reus, und Ciro stark ausgehe),
finde ich gerade diese Formation, mit Miki in der Zentrale und Verzicht auf die Doppel-6 als perfekte Ausrichtung für den BVB. Zumindest in 90% unserer Spiele, wäre sie vertretbar, und auch wünschenswert.
Man wäre mMn immer noch flexibel, ohne einen einzigen Spieler auswechseln zu müssen. Jedenfalls in ca 90% der Spiele.


  1. Man hätte seine Präsenz im gegnerischen 16er erhöht.

  2. Man wäre in Umschaltsituationen noch gefährlicher, da ein weiterer schneller, torgefährlicher  Offensivspieler auf dem Platz steht

  3. Man wäre immer noch durch Mkhitaryan relativ gut abgesichert im DM.

  4. Man würde dem Gegner schon vorzeitig signalisieren wo der Hammer hängt, bevor dieser noch auf den Gedanken kommt, mitspielen zu wollen.

  5. wieder Unberechenbarkeit

  6. weitere Anspielmöglichkeit für Spielaufbau (speziell lange Bälle auf Auba aus dem DM)

  7. verbessertes Pressing/Gegenpressing möglich;
    höher, massierter und dadurch wohl effizienter und kräfteschonender

Der Kader ist perfekt auf dieses System abgestimmt durch die Transferpolitik der letzten Saison und der jetzigen. Es fehlt nur noch Gündogan (als Backup für Miki oder als alleiniger 8er im DM)



Bitte steinigt mich nicht wieder dafür, dass ich wie so oft, besonders aus Mkhitaryan´s Sicht argumentiere, und vielleicht für manche andere User etwas überdrehe.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Gedankengänge auch bei unseren Verantwortlichen die Runde machen. Immerhin deutet einiges darauf hin.


  1. Klopp´s Philosophie der "Vollgasveranstaltungen"

  2. Die Transferpolitik (3 echte Stürmer, dazu viele polivalente Offensivspieler wie Miki, Reus, Ji, Hofmann, Jojic, Kuba)

  3. Ramos ist ebenfalls ein Spieler, der nicht auf den Sturm beschränkt ist (AOM, ROM sowie LOM)

  4. Testspiele im 4-1-3-2 (oder 4-4-2)

  5. Sahin, Jojic, Kirch und Gündogan, die wohl alle 3 einen alleinigen spieleröffnenden 6er oder 8er geben können

Bender habe ich nicht vergessen, aber er dürfte wohl Spielanteile verlieren, da er im Spielaufbau nicht so geeignet wäre.
Ausser in den wenigen verbleibenden Spielen, in denen man ebenbürtigen Gegnern gegenübersteht, und auf eine Doppel-6 vertraut.


Ich finde es jedenfalls cool, dass man absehen kann, dass wir noch offensiver aufstellen können und werden, als sowieso schon.
Wenn sich das bestätigen sollte, garantiere ich einen unvorstellbaren, noch grösseren BVB-Hype, den man wie keinen anderen Verein auf der Welt, für seinen unvergleichlichen Umschalt- und Offensivfussball beneiden und beglückwünschen wird.
Wir sind das Gegenstück zum vermeintlich unbesiegbaren Ballbesitzfussball. Das macht uns einfach attraktiv und symphatisch.
Und wir sind mehr als nur konkurrenzfähig.
Wir sind furchteinflössend !

Man wird später sagen: "Ich hatte ja keine Ahnung."
Klopp`s Antwort: "Haben die Wenigsten."

•     •     •

Saison 2015/2016 :
(4-1-4-1)

------------------------Aubameyang-----------------------
-------Miki------------------------------------Reus---------
---------------------Kagawa----Gündogan--------------------
-Schmelzer----------------Weigl-----------------Piszczek-
---------------Hummels--------------Sokratis----------------
--------------------------Bürki------------------------

Dieser Beitrag wurde zuletzt von gregorian-style-09 am 03.08.2014 um 22:40 Uhr bearbeitet
BVB - Taktik-Thread |#83
12.08.2014 - 22:00 Uhr

Ich schaue gerade das Spiel von Real gegen Sevilla und finde Real spielt ein System was ich mir auch super gut in Dortmund vorstellen könnte. Wir haben vielleicht nicht den perfekten Kader für die gleiche Ausrichtung, den Wechsel zwischen 4-2-3-1, 4-4-2 und 4-3-3 im laufden Spiel finde ich tatsächlich faszinierend. Wenn die vorderen Spieler ihre Positionen dann auch noch so wechseln und flexibel interpretieren macht das schon Spass.


Beim BVB fantasieren ich mir da folgende Aufstellung zusammen:


Pisczcek - Ginter - Hummels - Schmelzer


                Bender - Gündogan


Auba       -         Reus            -          Miki


                       Immobile


 


Jetzt könnte Reus in die Spitze gehen, mit Miki tauschen, oder die Position von Auba übernehmen, so dass dieser mit Immobile einen Doppelsturm bilden können. 


Pisczcek - Ginter - Hummels - Schmelzer


                Bender - Gündogan


Miki                      -                          Reus


                Auba   -  Immobile


Und eventuell dann fliessend zu:


Pisczcek - Ginter - Hummels - Schmelzer


                      Bender


Auba   -   Reus  -   Gündogan   -   Miki   


                     Immobile


 


 Eine gute Alternative könnte Jojic im linken Mittelfeld sein. Dieser hätte nicht den Hang in die Spitze zu gehen, könnte aber dann mit Gündogan und Bender wunderbar ein 3er Mittelfeld bilden.


 Pisczcek - Ginter - Hummels - Schmelzer


         Jojic   -   Bender   -   Gündogan


           Miki   -  Immobile   -  Reus


 


So wie ich das bei Real sehe, würde diese Flexibilität sehr von Gündogan provitieren. Sahin weicht bei starken Gegenpressing zu weit nach hinten aus, so dass wir dann zu große Lücken im Mittelfeld haben. Benders Schwäche im Aufbauspiel würden Ginter und Hummels in diesem Fallbeispiel kompensieren können, so dass es eine Staffelung gäbe von Hummels/Ginter zu Gündogan und dann in die letzte Offensivreihe. Dies natürlich nur sehr simpel dargestellt.


Wäre Auba etwas aufmerksamer in der Defensive und Gündogan fit, würde ich das echt gern mal sehen. Auch wenn mich jetzt zB noch gar nicht auf so Duelle wie Schmelzer/Durm festlegen könnte und es auch noch nicht abzusehen ist, in wie fern sich Immobile für solche Spielchen eignet.


Dieser Beitrag wurde zuletzt von JeanLeeSmith am 12.08.2014 um 22:01 Uhr bearbeitet
BVB - Taktik-Thread |#84
23.08.2014 - 22:54 Uhr
Zitat von jAzMAd
Zitat von iec

Wie sich das Spiel Dortmund-Leverkusen im Positional Tracking anzeigt wird hier eindrucksvoll gezeigt:
http://statsbomb.com/2014/08/player-positional-tracker-dortmund-v-bayer-leverkusen-230814/
Da ich kein Analytiker bin, weiß ich nicht für welche Formation das spricht...

Man muss sich einfach nur mal Kehls Positionierungen angucken, um zu begreifen, was im Mittelfeld gewaltig schief gelaufen ist. Er und Jojic besetzten erschreckend häufig die völlig falschen Räume. Mkhitaryan war diesbezüglich etwas besser.

Kehl hat die Rolle des alleinigen Sechsers völlig falsch gespielt. Die Feinabstimmung der Dreierkette war überhaupt nicht gegeben.

Das Mittelfeld (DM/ZM) ist im Moment unser am schwächsten besetzter Mannschaftsteil. Das liegt zum guten an den vielen Verletzten dort (Sahin, Kirch, Bender, Gündogan). Aber auch muss man feststellen, dass man zuletzt dazu neigte, das DM etwas schwach aufzustellen, meistens ohne Abräumer. Oftmals spielen dann wie schon letzte Saison dann Jojic Sahin Mkhitaryan im Mittelfeld, heute Jojic Kehl Mkhitaryan was defensiv sicher Nachteile hat. Auch wenn Jojic und Mkhi auch Bälle gewinnen können und für Offensivspieler relativ zweikampfstark sind, sind sie dennoch weit davon weg, wirkliche Abräumer und Ballgewinner zu sein. Beide sind nicht besonders groß und physisch nicht kräftig genug. Da war Leverkusen schon deutlich dominanter im Mittelfeld und hat viele Zweikämpfe gewonnen. Auch bei den Kopfballduellen konnten sie sehr viele für sich entscheiden. In der Offensive und in der Abwehr ist man eigentlich gut besetzt, Patzer können passieren wie von Piszek/Ginter/Durm heute bei den zwei Treffern. Aber im Moment fällt etwas der zerfahrene Spielstil auf, den ich aus der fehlenden Mittelfelddominanz herkommend ausmache. Oftmals versuchte man heute mit langen hohen Bällen das Mittelfeld zu überspielen, weil man wusste, dass man dem Leverkusener Mittelfeld in den Zweikämpfen nicht beikommen konnte. Deswegen hing die Offensive heute über weite Strecken in der Luft und musste, wenn der Ball mal durchkam überhastet agieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gooble am 23.08.2014 um 22:56 Uhr bearbeitet
BVB - Taktik-Thread |#85
03.09.2014 - 14:19 Uhr
Ich gehe von einer 4-3-1-2 Grundformation aus, die sich gegen den Ball in ein 4-1-2-3-0 und im Spielaufbau in ein 3-4-3 verwandelt.



Auf reines Angriffspressing wird bewusst verzichtet, um kompakt zu stehen und bei Ballgewinn genügend Raum bis zum Tor zu haben, damit vor allem Reus und Aubameyang ihr Tempo nutzen können, um in die Lücken der gegnerischen Verteidigung zu stoßen. Reus und Aubameyang fächern auf und positionieren sich breit, während Kagawa auf die Höhe der beiden aufrückt. Wenn bspw. der rechte Innenverteidiger den Ball hat, läuft Reus ihn von Außen im Bogen an und behält dabei den linken Verteidiger im Deckungsschatten. Aubameyang lässt sich fallen und rückt erst wieder auf, wenn der Ball im Pressing gewonnen wurde oder der Ball auf seine Seite verlagert wird. Kagawa verschiebt horizontal, achtet auf die gegnerischen Sechser in seinem Deckungsschatten und läuft den Ballbesitzer an. Die beiden Achter (Mkhitaryan und Gündogan) lauern auf Zuspiele in den gegnerischen Sechserraum und greifen dynamisch zu. Bender geht mit dem Zehner ein Stück weit mit und übergibt schließlich an Kagawa, wenn er sich zu tief fallen lässt, um die defensive Kompaktheit nicht zu gefährden.
Beim Spielaufbau lässt sich Gündogan nach rechts hinter Piszczek fallen, damit dieser aufrücken kann. Mit Hummels und Gündogan haben wir zwei Spieler, die in der Spieleröffnung sehr stark sind. Sokratis schafft ausschließlich die Verbindung zwischen den beiden. Kagawa lässt sich immer wieder fallen und schafft die Verbindungen in die Offensive. Falls Sahin statt Bender spielt, ist dieser zuständig für die Spieleröffnung und Gündogan kann vermehrt seine Fähigkeiten als Nadelspieler in den Halbräumen nutzen und das Ballbesitzspiel auch in höheren Zonen am Laufen halten.
Meiner Meinung nach würde diese Aufgabenverteilung sehr gut zu den Spielertypen passen. Mit Immobile und Ramos hätten wir zwei weitere Alternativen in der Offensive, die ausweichende Bewegungen bevorzugen und auf diese Weise Lücken für Kagawa, Reus und den nachrückenden Mkhitaryan reißen. Kuba kann ich mir sehr gut auf der Halbposition in der Raute vorstellen, da er defensiv sehr stark und dynamisch ist und sich als guter Kombintionsspieler auch auf engem Raum am Spielaufbau beteiligen kann.
Ähnliche Stärken besitzt meiner Meinung nach auch Mkhitaryan, allerdings hat er wesentlich mehr Zug zum Tor. Das ist der Grund, warum ich ihn leicht offensiver positioniert habe. Er wird unsere Umschaltmaschine im zentralen Mittelfeld. Wenn er sich in die Offensive einschaltet, bildet sich eine situative Doppelsechs mit Bender und Gündogan.
Falls ihr weitere Ideen oder Kritik habt, schreibt einfach.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ThomasRosickyBVB am 03.09.2014 um 14:47 Uhr bearbeitet
BVB - Taktik-Thread |#86
20.12.2014 - 15:57 Uhr
Thread kann vorrübergehend geschlossen werden, es gibt aktuell keine Taktik somit ist auch der Thread überflüssig...
Ironie aus

•     •     •

Forza BVB!

Aubameyang - Sokratis - Reus - Bürki
Dolberg - Icardi - Yarmolenko - Griezmann
BVB - Taktik-Thread |#87
22.12.2014 - 20:30 Uhr
Unabhängig davon, dass wir mit Kampl einen weiteren starken spieler bekommen, ist es für mich das aller wichtigste, dass die Vorbereitung möglichst verletzungsfrei durchgezogen wird. Ich würde nach Möglichkeit versuchen folgende 11 gegen Leverkusen auf den Rasen zu bringen

Weidenfeller - Schmelzer, Sokratis, Hummels, Piszek - Sahin,Bender - Reus, Gündogan, Kuba - Ciro

Bank: Ramos, Ginter, Kehl, Mkhitarian, Jojic, Kampl, Langerak

Ist schon krank dass so eine Mannschaft nach 17 spieltagen vollkommen zurecht auf dem vorletzen Tabellenplatz steht.

Prinzipiell finde ich es wichtig, dass die 10er position vorerst von Gündogan bekleidet wird. Möglich wäre natürlich ein 4-1-4-1, mit Kampl von beginn an. Ich bin wieder gespannt wie bolle auf die rückrunde. Hoffentlich wird das wieder was mit fussball zutun haben :)
BVB - Taktik-Thread |#88
23.12.2014 - 20:20 Uhr
Hoffe das ein Kampl ähnlich unbeschwert und leichtfüßig wie ein Reus Fußball spielt, einfach ein Instinktfußballer ist, mit guten, frechen und außergewöhnlichen Ideen. Dann kann er dem BVB sicher weiterhelfen.

würde mir wünschen man würde folgende taktische Ausrichtungen einstudieren:
bei Ball Gegner:
------------------------------------------------Langerak--------------------------------------------------
---------------------------------Subotic---------------------Hummels--------------------------------
-----------Piszczek-------------------------------------------------------------------Schmelzer------
---------------------------------Bender---------------------Gündogan-------------------------------
-------Aubameyang----------------------------------------------------------------Kampl-----------
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
---------------------------------Reus--------------------------Immobile-------------------------------

bei eigenem Ballbesitz:
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------Langerak-------------------------------------------------
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
---------------------Subotic------------------------------------------------Hummels-----------------
---------------------------------------------------Bender--------------------------------------------------
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Piszczek------------------------------------Gündogan---------------------------------Schmelzer
---------------------Reus----------------------------------------------------Kampl----------------------
----------------------------Aubameyang-----------------Immobile---------------------------------

Reus und Kampel im ROM/LOM, zusammen mit Gündogan die Ideengeber
Aubameyang rückt von RA in die Doppelspitze, Immobile weicht leicht nach links
die Außen offensiv, machen das Spiel Breit
Bender als Absicherung, rückt bei Ballverlust schnell in die Dreierkette

Mkhitaryan könnte in dem System, den Part von Aubameyang einnehmen, oder auch den von Kampl/Reus
Kagawa für Reus
Durm als offensivere Alternative für Schmelzer
Sahin/Kirch als defensivere Alternative zu Gündogan
Kehl für Bender
Blaszczykowski für Reus/Kampl
Ramos für Immobile

für mich eigentlich ziemlich passend für das Spielermaterial :)
oder wie seht ihr das ?

•     •     •

Wunschelf 's 2017/2018

LFC: http://lineupbuilder.com/?sk=fy80t
BVB: http://lineupbuilder.com/?sk=f958

Dieser Beitrag wurde zuletzt von quintonkemen am 23.12.2014 um 20:22 Uhr bearbeitet
BVB - Taktik-Thread |#89
11.01.2015 - 08:24 Uhr
Hab grad im Klopp-Thread eine kleine Taktik Diskussion (9.1.) gesehen. Ging um Pressing/Gegenpressing und unser Problem, speziell in der Hinrunde, beim Bespielen von tiefstehenden Gegnern. Immer mehr User sind der Meinung, unser BVB Fußball aus den Meisterjahren wäre entschlüsselt. Der permanente Verweis auf die Wichtigkeit des Trainings etc. von Klopp wird dann als Ausrede gesehen.

Ich bin zwar kein Taktik-Experte aber wenn man sich folgende Spielsituation (tiefstehender, kompakter Gegner) mal etwas genauer anschaut, dann kann man vielleicht den Grund unserer Krise besser herleiten. Hier der Link dazu (http://fs2.directupload.net/images/150111/qmka9bs4.jpg) Hab das auf einem virtuellen Spielfeld dargestellt. zwinker

Der Gegner steht mit 2 Viererketten am eigenen Strafraum. Davor 2 Stürmer, die aktiv versuchen unseren Spielaufbau zu stören. Auf gleichmäßige Abstände der Spieler wird geachtet. Gleichzeitig entsteht durch den geringen Abstand von der 1. Viererkette zu den Stürmern (15-20m) eine enorme Kompaktheit. Vergleichen kann man das Ganze wohl mit einem Netz, wo sich unsere Spieler drin verfangen sollen.

Die aktuelle Hinrunde und das Problem mit solchen Gegnern:
1.) Mit Ciro und Ramos kamen 2 Neuzugänge, die das Bespielen solcher Teams nicht wirklich kennen, nehme ich mal an. Für Micki und Auba, die zwar schon 1 Jahr länger hier sind, war das ebenso eine Umstellung. Als Beispiel: Immobile kann kaum noch am Rande des Abseits auf Steilpässe lauern, wenn die Teams gg uns am eigenen 16er stehen.

2.) Das Hauptproblem aber bei solchen Gegnern sind die engen Räume im letzten Drittel. Die Pässe aus der Abwehr in die Zwischenräume müssen exakt in den Fuß kommen. Die Spieler in den Zwischenräumen werden dann direkt von mehreren Gegenspielern (von allen Seiten) gestellt und haben somit kaum Zeit entsprechende Anspielstationen zu finden.

3.) Steilpässe hinter die Abwehr fallen weitesgehend weg, weil der Gegner schon am eigenen 16er steht. angry Schüsse aus der 2. Reihe sind auch kaum möglich, weil keine freie Schußbahn gegeben ist.

4.) Aus genau diesem Grund sehen wir auch nicht mehr so häufig unser extremes Pressing bis an den gegenerischen 16er. Dadurch soll der Gegner rausgelockt werden, was aber auch nicht wirklich funktioniert hat, weil wir in schöner Regelmäßigkeit früh in Rückstand geraten sind oder die Mannschaften von Anfang an mit nem Punkt gg uns zufrieden waren.

Fazit:
Wenn das Training in der Vorbereitung optimal genutzt wird und sich nicht so viele Schlüsselspieler verletzten, dann werden wir in der Rückrunde auch wieder gg diese Teams erfolgreich sein. Ich erinnere da nur mal an die Anfänge der Bayern hin zum Ballbesitzfußball. Die hatten auch teilweise große Probleme gg solch tiefstehende Gegner. tonguezwinker
BVB - Taktik-Thread |#90
13.01.2015 - 20:34 Uhr
Ich wollte eigentlich gestern schon schreiben, jetzt mal mein Beitrag zu den Problemen des BVB-Spiels nach 2012/13.

Was mir gestern klar geworden ist, als ich mir die Zahlen angeschaut habe, hat eindeutig erklärbar gemacht, warum wir so eine schlechte Hinrunde gespielt haben und gleichzeitig spielerische Probleme haben.

Man kann das ziemlich direkt auf das Passspiel der Spieler zurückführen. Die Passquoten, die in der Regel recht gut die Ballsicherheit und Fähigkeiten am Ball der Spieler illustrieren, habe ich hier einmal zusammengetragen. Zwar bekommt jemand eine sehr gute Passquote, der immer den Ball zur Seite spielt, allerdings hat man in unserem Fall ja gleichzeitig die Spiele gesehen und weiß, wie die Spieler spielen. Deswegen hat die Passquote durchaus sehr große Aussagekraft.

Was deutlich auffällt beim Wechsel von 2012/13 zu 2013/14 (und 2014/15) ist, dass der Qualitätsverlust und auch die Probleme des Spiels der Borussia in Zahlen deutlich sichtbar wird.

Aufstellung und Werte 2012/2013 (in der Bundesliga) Quelle: WhoScored
-----------------------Lewandowski (71,9%)------------------------
Reus (76,7%)---------Götze (83,4%)----------Kuba (82,7 %)
---------Gündogan (86,6 %)---Bender (82,6 %)---------------
Schmelzer (75,9%)----------------------------Piszczek (80,2%)
---------------Hummels (83,1%)--Subotic (83,9 %)------------
----------------------------Weidenfeller (69,3%)---------------------

Schon 2012/2013 hat man gemerkt, dass Reus zwar ein super Scorer ist, aber nicht ganz die Passqualitäten eines Kagawa hatte. Kagawa hatte die Saison zuvor sehr gute 83,2%. Deswegen gab es schon 2012/13 einen leichten Abfall der spielerischen Qualität bei Ballbesitz in der Bundesliga.

Was auffällt ist, dass fast alle Spieler sehr gute Passquoten haben, auch die Offensivspieler. Götze mit 83,4%, Kuba mit 82,7%, Kagawa 11/12 83,2%. Das sind für Offensivspieler exzellente Werte, die Robben, Ribery und co. nicht nachstehen.

Abfallen tun wie gesagt Reus und Schmelzer. Das ist ein Anhaltspunkt dafür, warum Schmelzer damals so lange in der Kritik stand hier im Forum. Deswegen war 2012/13 rechts auch die spielerisch stärkere Seite. Daran erinnere ich mich noch gut.

Man war im Grunde eine technisch exzellente Mannschaft, die dazu noch in die Zweikämpfe ging und schnell umschalten ließ.

Zu 2013/2014 gab es dann einige Umbrüche. Götze wurde weggekauft, Ärger um Lewandowski, Piszczek lange lange weg. Dazu die Sommertransfers Mkhitaryan, Aubameyang und Sokratis. Ziel war es, sich noch stärker auf das Pressing und Umschalten zu konzentrieren. Man hat einen schnellen Halbstürmer als Umschaltspieler für die Götze Nachfolge geholt (Mkhitaryan) und einen sprintenden (Mittel-)Stürmer, wie man ihn bisher nicht in der Mannschaft hatte und ihn auf die Außen gesetzt. Idee war es, Jungs zu holen, die vor allem Tore schießen können. Beide hatten sehr gute Scorerquoten in ihren jeweiligen Ligen. Dazu fiel dann Gündogan ein ganzes Jahr lang aus. Auch Schmelzer war häufig verletzt, weswegen Erik Durm aus der zweiten Mannschaft hochgezogen wurde.

Anfängliche Aufstellung 2013/14: (ebenfalls wieder die Saisonwerte aus der Bundesliga)

----------------------------------Lewandowski (72,3%)-----------------------------
Reus (74,7 %)--------Mkhitaryan (76,7%)--------Aubameyang (68,2%)
----------------Kehl (79,9%)--------------------Bender (84%)---------------------
Durm (74,2%)----------------------------------------------Großkreutz (80,2%)
---------------------Hummels (81,3%)------Sokratis (81,8%)------------------
------------------------------------Weidenfeller (68,2%)----------------------------

Sonstige Spieler:
Kirch 82,2%
Hofmann 81,6%
Schmelzer 77 %
Jojic 76,1 %
Kuba 76 %
Piszczek 73% (nach seiner Rückkehr)
Schieber 60,7 %

Man sieht: Es ist kein Wunder, dass es da phasenweise nicht lief. Auch in der Rückrunde wurden viele Spiele durch die sehr guten Standarts von Reus entschieden. Denn insgesamt muss man feststellen, dass die Mannschaft sehr vieles von der Ballsicherheit eingebüßt hat, die sie in der Saison zuvor noch hatte. Das war es ja, was sie so stark gemacht hat. Ballsicherheit, technisch sehr gute Spieler und dann mit diesen auf schnelles Umschalten spielen. 2013/14 konnte man nur noch Umschalten. Man konnte sagen, das das Konzept 2013/2014 nicht aufgegangen ist. Dennoch hat man in einer eigentlich beeindruckenden Willensleistung sogar noch Platz 2 in der Liga geholt - aber auch mit großem Abstand. Aber oftmals stand der Kraftaufwand nicht unbedingt im Verhältnis. Es ist kein Wunder, dass man vielleicht auch deshalb so viele Verletzte hatte.

2014/15 sieht es dann noch etwas drastischer aus. Lewandowski wird (vorallem) durch Immobile ersetzt, Reus fällt lange aus, Gündogan kommt immerhin zurück, die WM Spieler laufen ihrer Form hinterher. Kagawa kommt zurück und wird sehr gefeiert. Auch das sieht man sehr klar in den Zahlen.


Großkreutz (78,1%)---------Immobile (66,9%)------------Aubameyang (68,4%)
----------------Mkhitaryan (72,8%)-----------------------Gündogan (84,3%)-------------
-------------------------------------------Bender (83%)---------------------------------------------
Durm (68,7%)------------------------------------------------------------------Piszczek (73%)
-----------------------Hummels (79,3%)----------Subotic (80,6%)-------------------------
----------------------------------------Langerak (67,8%)------------------------------------------

Sonstige Spieler:
Kagawa 83,6%
Schmelzer 75,7%
Kirch 89%
Kehl 81,1%
Ramos 64,2%
Ginter 83,6%
Reus 79,1%


Jedem sollte klar werden, warum der BVB so anfällig bei eigenem Ballbesitz geworden ist. Wenn man sogar in der Defensive, im Mittelfeld oder im offensiven Mittelfeld Spieler hat, die etwa jeden dritten Ball verlieren, ist das kein Wunder. Das sind einige Spieler zu viel, die schwächen im Passspiel haben. Ciro 66,9%, Mkhitaryan im zentralen Mittelfeld 72,8%(!), Aubameyang als offensiver Mittelfeldspieler 68,4%, Piszczek 73%, Durm 68,7%. Da soll nochmal jemand sagen, dass man Piszczek durch Durm ersetzen sollte ^^

Dazu ist die Bundesliga besser geworden und spielt gegen uns sehr defensiv. Zum Teil setzen sie uns gezieltem Pressing aus und kontern uns aus. Wir haben dabei den zweit meisten Ballbesitz der Liga. Kein Wunder, dass wir so oft ausgekontert wurden!

Für mich ergeben sie daraus mehrere Dinge:

a.) Man hat in der Transferpolitik klare Fehler gemacht und 2013 die Stärken der eigenen Mannschaft (technisch gute Spieler den Pressingstil spielen zu lassen) nicht richtig erkannt und dachte, seine Stärke läge vor allem im Umschaltspiel selbst. Das war nicht der Fall. Die Zahlen legen nahe, dass man sich eher auf technisch versierte Spieler hätte konzentrieren sollen. Die Erinnerungen an einige Debatten hier kommen da hoch, wenn man die Entwicklung der Zahlen sieht und um die spielerischen Probleme der Borussia weiß (Mkhitaryan vs. De Bruyne, Aubameyang vs. Eriksen).

b.) Man hat taktische Fehler gemacht, indem man Mkhitaryan ins zentrale Mittelfeld gezogen hat, anstatt dass man z.B. Kagawa dort hätte spielen lassen. Denn dort ist sichere Passspiel sehr wichtig.

c.) Es wäre gut, das Augenmerk bei Verpflichtungen vor allem auf die technischen Fähigkeiten und ein gutes Passspiel zu legen. Lieber Dybala (Passquote in Italien als MS 82,3%!) holen für RA oder MS. Daneben haben wir Bedarf auch für LV und RV (Backup).

d.) Wir haben deutlich zu viele Spieler mit Stürmer-Passquoten auf dem Platz: Ciro, Auba, Mkhi, Durm.

e.) Der Transfer von Kampl geht prinzipiell wieder in die richtige Richtung
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gooble am 13.01.2015 um 20:56 Uhr bearbeitet
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