Chaoten? Nicht mit Uns! - Teil 2
09.12.2012 - 11:52 Uhr
22.05.2017 - 11:19 Uhr
Zitat von SGD-59
@Dynamofan1992
"Denn der DFB macht keine Gesetze."
Für das Verhalten im Stadion macht nur der DFB die Gesetze und bestimmt die Strafe. Leg mal einen Bullenkopf auf einem Gehweg und wenn du den Dreck selber wegräumst, kommst du mit dem erhobenen Zeigefinger oder mit nem Zehner weg. Im Stadion wird das gleiche vom DFB mit ganz anderen Dimensionen bestraft. Dazu ist die Höhe der Strafe auch von de Laune des Richters und seine Zuneigung oder Abneigung zu bestimmten Vereinen abhängig.
@Dynamofan1992
"Denn der DFB macht keine Gesetze."
Für das Verhalten im Stadion macht nur der DFB die Gesetze und bestimmt die Strafe. Leg mal einen Bullenkopf auf einem Gehweg und wenn du den Dreck selber wegräumst, kommst du mit dem erhobenen Zeigefinger oder mit nem Zehner weg. Im Stadion wird das gleiche vom DFB mit ganz anderen Dimensionen bestraft. Dazu ist die Höhe der Strafe auch von de Laune des Richters und seine Zuneigung oder Abneigung zu bestimmten Vereinen abhängig.
"Für das Verhalten im Stadion macht nur der DFB die Gesetze und bestimmt Strafe"
Ich vermute mal, dass du das im lobbyistischen Sinne meinst und nicht im rechtlich-tatsächlichen Sinne.
Letzteres wäre nämlich schlichtweg Unsinn.
Richtig ist, dass dem DFB einige Handlungsspielräume gelassen werden. Das heißt aber nicht, dass der DFB tun und lassen kann, was er will.
Dazu muss man aber erstmal sagen, dass mein Beitrag, aus dem du zitierst auf einen anderen beitrag Bezug nahm.
Dort wurde von von "Vorschriften und Gesetzen" berichtet, die zu Strafbeständen führen.
Meine Beitrag bezog sich daher auf das Staatsrecht und nicht auf die Regelungen zwischen DFB und Verein, denn das ist ja gerade kein Staatsrecht, sondern Zivilrecht, bzw. Schiedsrecht.
Will man zum Beispiel, dass der DFB ernsthaft über eine Legalisierung von Pyrotechnik nachdenkt, muss man zuerst auf den Bundesgesetzgeber zugehen.
Denn Pyrotechnik steht mitunter unter Strafe, zumindest ist es in den meisten Fällen eine Ordnungswidrigkeit.
Bengalfackeln zählen zwar nicht zwangsweise dazu, in dieser Verwendung (Pyro im Block) wird der Gesetzgeber diese Fackeln aber mit Sicherheit entsprechend strafbewährt aufnehmen.
Der DFB könnte also gar nicht Pyro im Stadion zulassen, der er an die Gesetze des Staates gebunden ist, welche den Einsatz verbieten.
Wenn es darum geht, dass man abgestraft wird für "freie Meinungsäußerung", dann habe ich dazu bereits Stellung bezogen.
Man kann nicht herumweinen, dass der DFB tun und lassen kann, was er will, wenn man als Person nichts dagegen unternimmt.
Damit meine ich nicht, dass man den Verein die Drecksarbeit machen lassen sollte, denn das ist feige. Es ist auch nicht Aufgabe des Vereins, da eine meinungsäußerung eher im Interesse der Fangruppe, als des Vereins liegt.
Konsequent wäre es, ein entsprechendes Banner hochzuhalten gegen den DFB. Alsdann zum Verein zu gehen und zu sagen: "Das war ich. Legt die Strafe auf mich um!"
Danach mit der Geschichte zum Gericht zu gehen und die Strafe anzweifeln.
Was ich hier lese von dir und keinschimmer darüber zeigt mir leider nur, dass genau diese relativ einfachen Verständnisse für den Rechtsstaat nicht vorliegen.
Einige (Ultras) wollen rechtliche Freiheiten erreichen, sind aber nicht bereit die entsprechenden Schritte unter Hinnahme der persönlichen Konsequenzen hinzunehmen.
Stattdessen wird sich vermummt und der Verein vors Loch geschoben und muss sich für die Interessen einer Gruppierung opfern.
Außerdem wird über nebulöse "Obrigkeiten" gemeckert und über "elitäre Ordnungen", sowie von Strafgesetzen von irgendwem, die es in der Art und Weise gar nicht gibt.
Klingt für mich alles wie Pegida. Da wird auch immer über das "System" gemunkelt, welches ohnehin urböse ist.
22.05.2017 - 11:20 Uhr
Zitat von keinschimmer
Ich hab diesen Beitrag gelöscht weil er nicht fair war und ich mich nicht auf das Niveau von Keks begeben möchte. Eine Diskussion? Was soll das bringen, die jeweiligen Positionen sind momentan unverrückbar.
Ich hab diesen Beitrag gelöscht weil er nicht fair war und ich mich nicht auf das Niveau von Keks begeben möchte. Eine Diskussion? Was soll das bringen, die jeweiligen Positionen sind momentan unverrückbar.
OK akzeptiert. Wir lassen die erste Frage weg.
Diskussionen sind NIE nutzlos. Ich helfe als Vermittler regelmäßig Firmen, vertragliche Probleme außergerichtlich zu klären (nicht als Richter sondern als Moderator). Fast immer füren diese Vermittlungen zu neuen Einsichten / Verständniss auf beiden Seiten. Im Vorhinein behaupten meist beide Seiten die Aussichtslosigkeit der Gespräche. Und doch kommt man oft weiter als je gedacht - Warum?
Weil nicht die Possitionen das Problem sind sondern die Art der Kommunikation.
In diesem Fall steht eine "Kriegserklärung". Was kommt nun? Abwarten bis DFB eine möglicherweise "überzogene" Strafe erlässt. Besteht die Hoffnung von UD auf der simplen Logik:
Provokation --> Kollektivstrave --> in Ablehnung der Kollektivstrafe verbrüdert sich die breite Fanmasse mit den Ultras?
Also nochmal: Krieg dem DFB - Was kommt jetzt - oder ist schon wieder Frieden?
22.05.2017 - 11:27 Uhr
Zitat von Lichtmaschine
In diesem Fall steht eine "Kriegserklärung". Was kommt nun? Abwarten bis DFB eine möglicherweise "überzogene" Strafe erlässt. Besteht die Hoffnung von UD auf der simplen Logik:
Provokation --> Kollektivstrave --> in Ablehnung der Kollektivstrafe verbrüdert sich die breite Fanmasse mit den Ultras?
Also nochmal: Krieg dem DFB - Was kommt jetzt - oder ist schon wieder Frieden?
Zitat von keinschimmer
Ich hab diesen Beitrag gelöscht weil er nicht fair war und ich mich nicht auf das Niveau von Keks begeben möchte. Eine Diskussion? Was soll das bringen, die jeweiligen Positionen sind momentan unverrückbar.
Ich hab diesen Beitrag gelöscht weil er nicht fair war und ich mich nicht auf das Niveau von Keks begeben möchte. Eine Diskussion? Was soll das bringen, die jeweiligen Positionen sind momentan unverrückbar.
In diesem Fall steht eine "Kriegserklärung". Was kommt nun? Abwarten bis DFB eine möglicherweise "überzogene" Strafe erlässt. Besteht die Hoffnung von UD auf der simplen Logik:
Provokation --> Kollektivstrave --> in Ablehnung der Kollektivstrafe verbrüdert sich die breite Fanmasse mit den Ultras?
Also nochmal: Krieg dem DFB - Was kommt jetzt - oder ist schon wieder Frieden?
Das Ergebnis ist ganz simpel.
Stellt sich heute der Verein auf die Seite der Ultras, wird die entsprechende Strafe vom DFB kommen, nämlich der Punkteabzug, zumindest auf Bewährung, oder wahlweise eine exorbitante Geldstrafe.
Der Verein kann und muss sich dann auf den Standpunkt stellen, dass die Strafe unverhältnissmäßig ist.
Im Anschluss wird das Ganze dann tatsächlich vor ein Zivilgericht getrieben.
Und dann wird es dem Rechtsstaat überlassen, wie er sich positioniert.
Allerdings steht als eventuelles Bauernopfer eben der Verein da.
Verlieren wir das Ding, gab es mal einen Verein mit Namen SG Dynamo Dresden in der Profiliga.
Gewinnen wir das Ding, ist das eine Momentaufnahme. Denn dann kommt der Gesetzgeber ins Spiel und bewertet die Lage neu, ändert eventuell diesbezüglich die Gesetze. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass der Gesetzgeber die Ultras gewähren lässt.
22.05.2017 - 11:38 Uhr
Zitat von keinschimmer
Ich hab diesen Beitrag gelöscht weil er nicht fair war und ich mich nicht auf das Niveau von Keks begeben möchte. Eine Diskussion? Was soll das bringen, die jeweiligen Positionen sind momentan unverrückbar.
Zitat von Lichtmaschine
Ok...die Diskussion mach ich mit.
Zeige mir bitte wo der "normale" Fan - de Klatschpappe - "UNS" (ich nehme an Dynamo und nicht UD) schon einmal ins Verderben gestürzt haben.
Bei der Gelegenheit noch eine Bitte um Aufklärung: Krieg dem DFB ... war das schon alles? Großfressig angekündigte Kriegserklärung mit Knall Bäng Puff und dann nichts? Was kommt denn jetzt oder ist schon wieder Frieden?
Zitat von keinschimmer
ach lass ihn, das zeigt nur seine bzw.eure Gesinnung. Schreibtischtäter halt die uns schon einmal ins Verderben gestürzt haben.
ach lass ihn, das zeigt nur seine bzw.eure Gesinnung. Schreibtischtäter halt die uns schon einmal ins Verderben gestürzt haben.
Ok...die Diskussion mach ich mit.
Zeige mir bitte wo der "normale" Fan - de Klatschpappe - "UNS" (ich nehme an Dynamo und nicht UD) schon einmal ins Verderben gestürzt haben.
Bei der Gelegenheit noch eine Bitte um Aufklärung: Krieg dem DFB ... war das schon alles? Großfressig angekündigte Kriegserklärung mit Knall Bäng Puff und dann nichts? Was kommt denn jetzt oder ist schon wieder Frieden?
Ich hab diesen Beitrag gelöscht weil er nicht fair war und ich mich nicht auf das Niveau von Keks begeben möchte. Eine Diskussion? Was soll das bringen, die jeweiligen Positionen sind momentan unverrückbar.
Macht deine Aussagen auch nicht besser:
Und nicht die Strafen sind das Problem sondern die Vorschriften und Gesetze die zu den Strafbeständen führen sind der Grund allen Übels!
Das bedeutet also, wenn deine Kinder mit Leuchtgeschossen und Raketen getroffen werden die aus dem Bereich der Ultras geschossen werden, muss man diese dafür nicht zur Rechenschaft ziehen, da die Gesetze und Vorschriften dazu "der Grund allen Übels" sind.
Einer wirft einen Böller übern Zaun in einen Familien Block und deine Oma wird schwer verletzt. Nicht die Ultras haben das gemacht und müssen bestraft werden, sondern die blöden Gesetze und Vorschriften.
Wie gesagt: Mit genau der selben Argumentation kommen auch andere Subjekte unserer Gesellschaft, die meinen unsere Gesetze und Vorschriften wären Schwachsinn.
Das natürlich eine Legalisierung von Pyrotechnik ebenfalls nur mit Gesetzen und Vorschriften möglich gewesen wäre spielt dabei natürlich in der Betrachtung keine Rolle.
22.05.2017 - 11:39 Uhr
Zitat von Dynamofan1992
Und dann wird es dem Rechtsstaat überlassen, wie er sich positioniert.
Allerdings steht als eventuelles Bauernopfer eben der Verein da.
Und dann wird es dem Rechtsstaat überlassen, wie er sich positioniert.
Allerdings steht als eventuelles Bauernopfer eben der Verein da.
Ich kann dir sagen, wie sich der Rechtsstaat positioniert: gemäß Gesetz, also gegen die Ultras (genauer: Angriff auf die Staatsgewalt, Verstoß gegen die Brandschutzordnung, Verstoß gegen das Vermummungsverbot, Verstoß gegen das Sprengmittelgesetz,...).
Und allein die Tatsache, dass diese Kreaturen überhaupt den Gedanken in Kauf nehmen, den Verein zu ruinieren, zeigt mMn überdeutlich, dass es sich hierbei nicht um "Fans" handeln kann.
22.05.2017 - 12:29 Uhr
die sind nur fans von sich selbst und ihrer "jugendkultur".
22.05.2017 - 12:41 Uhr
PK ab 13:30 Uhr, sogar im MDR Livestream! Kann leider nicht schauen, ich hoffe es tickert jemand?
Danke im Voraus!
Danke im Voraus!
22.05.2017 - 12:50 Uhr
Zitat von Dynamofan1992
"Für das Verhalten im Stadion macht nur der DFB die Gesetze und bestimmt Strafe"
Ich vermute mal, dass du das im lobbyistischen Sinne meinst und nicht im rechtlich-tatsächlichen Sinne.
Letzteres wäre nämlich schlichtweg Unsinn.
Richtig ist, dass dem DFB einige Handlungsspielräume gelassen werden. Das heißt aber nicht, dass der DFB tun und lassen kann, was er will.
Dazu muss man aber erstmal sagen, dass mein Beitrag, aus dem du zitierst auf einen anderen beitrag Bezug nahm.
Dort wurde von von "Vorschriften und Gesetzen" berichtet, die zu Strafbeständen führen.
Meine Beitrag bezog sich daher auf das Staatsrecht und nicht auf die Regelungen zwischen DFB und Verein, denn das ist ja gerade kein Staatsrecht, sondern Zivilrecht, bzw. Schiedsrecht.
Will man zum Beispiel, dass der DFB ernsthaft über eine Legalisierung von Pyrotechnik nachdenkt, muss man zuerst auf den Bundesgesetzgeber zugehen.
Denn Pyrotechnik steht mitunter unter Strafe, zumindest ist es in den meisten Fällen eine Ordnungswidrigkeit.
Bengalfackeln zählen zwar nicht zwangsweise dazu, in dieser Verwendung (Pyro im Block) wird der Gesetzgeber diese Fackeln aber mit Sicherheit entsprechend strafbewährt aufnehmen.
Der DFB könnte also gar nicht Pyro im Stadion zulassen, der er an die Gesetze des Staates gebunden ist, welche den Einsatz verbieten.
Wenn es darum geht, dass man abgestraft wird für "freie Meinungsäußerung", dann habe ich dazu bereits Stellung bezogen.
Man kann nicht herumweinen, dass der DFB tun und lassen kann, was er will, wenn man als Person nichts dagegen unternimmt.
Damit meine ich nicht, dass man den Verein die Drecksarbeit machen lassen sollte, denn das ist feige. Es ist auch nicht Aufgabe des Vereins, da eine meinungsäußerung eher im Interesse der Fangruppe, als des Vereins liegt.
Konsequent wäre es, ein entsprechendes Banner hochzuhalten gegen den DFB. Alsdann zum Verein zu gehen und zu sagen: "Das war ich. Legt die Strafe auf mich um!"
Danach mit der Geschichte zum Gericht zu gehen und die Strafe anzweifeln.
Was ich hier lese von dir und keinschimmer darüber zeigt mir leider nur, dass genau diese relativ einfachen Verständnisse für den Rechtsstaat nicht vorliegen.
Einige (Ultras) wollen rechtliche Freiheiten erreichen, sind aber nicht bereit die entsprechenden Schritte unter Hinnahme der persönlichen Konsequenzen hinzunehmen.
Stattdessen wird sich vermummt und der Verein vors Loch geschoben und muss sich für die Interessen einer Gruppierung opfern.
Außerdem wird über nebulöse "Obrigkeiten" gemeckert und über "elitäre Ordnungen", sowie von Strafgesetzen von irgendwem, die es in der Art und Weise gar nicht gibt.
Klingt für mich alles wie Pegida. Da wird auch immer über das "System" gemunkelt, welches ohnehin urböse ist.
Zitat von SGD-59
@Dynamofan1992
"Denn der DFB macht keine Gesetze."
Für das Verhalten im Stadion macht nur der DFB die Gesetze und bestimmt die Strafe. Leg mal einen Bullenkopf auf einem Gehweg und wenn du den Dreck selber wegräumst, kommst du mit dem erhobenen Zeigefinger oder mit nem Zehner weg. Im Stadion wird das gleiche vom DFB mit ganz anderen Dimensionen bestraft. Dazu ist die Höhe der Strafe auch von de Laune des Richters und seine Zuneigung oder Abneigung zu bestimmten Vereinen abhängig.
@Dynamofan1992
"Denn der DFB macht keine Gesetze."
Für das Verhalten im Stadion macht nur der DFB die Gesetze und bestimmt die Strafe. Leg mal einen Bullenkopf auf einem Gehweg und wenn du den Dreck selber wegräumst, kommst du mit dem erhobenen Zeigefinger oder mit nem Zehner weg. Im Stadion wird das gleiche vom DFB mit ganz anderen Dimensionen bestraft. Dazu ist die Höhe der Strafe auch von de Laune des Richters und seine Zuneigung oder Abneigung zu bestimmten Vereinen abhängig.
"Für das Verhalten im Stadion macht nur der DFB die Gesetze und bestimmt Strafe"
Ich vermute mal, dass du das im lobbyistischen Sinne meinst und nicht im rechtlich-tatsächlichen Sinne.
Letzteres wäre nämlich schlichtweg Unsinn.
Richtig ist, dass dem DFB einige Handlungsspielräume gelassen werden. Das heißt aber nicht, dass der DFB tun und lassen kann, was er will.
Dazu muss man aber erstmal sagen, dass mein Beitrag, aus dem du zitierst auf einen anderen beitrag Bezug nahm.
Dort wurde von von "Vorschriften und Gesetzen" berichtet, die zu Strafbeständen führen.
Meine Beitrag bezog sich daher auf das Staatsrecht und nicht auf die Regelungen zwischen DFB und Verein, denn das ist ja gerade kein Staatsrecht, sondern Zivilrecht, bzw. Schiedsrecht.
Will man zum Beispiel, dass der DFB ernsthaft über eine Legalisierung von Pyrotechnik nachdenkt, muss man zuerst auf den Bundesgesetzgeber zugehen.
Denn Pyrotechnik steht mitunter unter Strafe, zumindest ist es in den meisten Fällen eine Ordnungswidrigkeit.
Bengalfackeln zählen zwar nicht zwangsweise dazu, in dieser Verwendung (Pyro im Block) wird der Gesetzgeber diese Fackeln aber mit Sicherheit entsprechend strafbewährt aufnehmen.
Der DFB könnte also gar nicht Pyro im Stadion zulassen, der er an die Gesetze des Staates gebunden ist, welche den Einsatz verbieten.
Wenn es darum geht, dass man abgestraft wird für "freie Meinungsäußerung", dann habe ich dazu bereits Stellung bezogen.
Man kann nicht herumweinen, dass der DFB tun und lassen kann, was er will, wenn man als Person nichts dagegen unternimmt.
Damit meine ich nicht, dass man den Verein die Drecksarbeit machen lassen sollte, denn das ist feige. Es ist auch nicht Aufgabe des Vereins, da eine meinungsäußerung eher im Interesse der Fangruppe, als des Vereins liegt.
Konsequent wäre es, ein entsprechendes Banner hochzuhalten gegen den DFB. Alsdann zum Verein zu gehen und zu sagen: "Das war ich. Legt die Strafe auf mich um!"
Danach mit der Geschichte zum Gericht zu gehen und die Strafe anzweifeln.
Was ich hier lese von dir und keinschimmer darüber zeigt mir leider nur, dass genau diese relativ einfachen Verständnisse für den Rechtsstaat nicht vorliegen.
Einige (Ultras) wollen rechtliche Freiheiten erreichen, sind aber nicht bereit die entsprechenden Schritte unter Hinnahme der persönlichen Konsequenzen hinzunehmen.
Stattdessen wird sich vermummt und der Verein vors Loch geschoben und muss sich für die Interessen einer Gruppierung opfern.
Außerdem wird über nebulöse "Obrigkeiten" gemeckert und über "elitäre Ordnungen", sowie von Strafgesetzen von irgendwem, die es in der Art und Weise gar nicht gibt.
Klingt für mich alles wie Pegida. Da wird auch immer über das "System" gemunkelt, welches ohnehin urböse ist.
@1992
Das Karrusel dreht sich hier eigentlich nur um unterschiedliche Weltansichten, auch wenn die meisten hier es nicht wahrhaben wollen:
1. Schlägerein, Plündereien, verbotene Piro haben in keinem Stadion etwas zu suchen, weder in RHS, noch in anderen. Etwas davon zu legalisieren (piro) mag vielleicht der Wunsch von UD und einem größeren Kreis von Fans sein, ist aber nicht mein Thema und so lange es verboten ist, muss es bestraft werden. PUNKT.
2. Diese Straftaten werden von der Gesellschaft praktisch nicht verfolgt und bestraft, und unter anderem Kontest als Heldentat gefeiert und als legitimes Mittel zu Durchsetzung von Interessen von Minderheiten gegen den Staat von Medien vehement unterstützt (S21; Castor-Chaos u.s.w.). Natürlich sind unsere Hochbegabten eigentlich nicht besonders begabt, aber wenn Randalierer in Stuttgart unter dem Beifall der Medien ihre Minderheitsinteressen durchsetzen, da kann man es eigentlich niemand begreiflich machen, warum es im RHS mit Randale gegen dem DFB nicht funktionieren sollte.
3. Bezogen auch auf 2., es wird praktisch niemand bestraft, wiel man die "guten Randalierer" als Helden versteht und damit werden weder diese, noch die "bösen Randalierer" von UD länger einsgesperrt. Wer sitzt kann aber am nächsten Spieltag nicht randalieren! Somit wird die SGD und der DFB mit dem Problem vom Staat allein gelassen und durch die Randaleidealisierung von Castoren-Chaos z.B. noch die Neigung zu Randale verschärft.
4. Der DFB misst mit zweierlei Maß ohne Zweifel, ist aber im Grunde hilflos, weil niemand eingesperrt wird.
5. Ein Großteil der User hier, angeführt vom Adler, gehören weltanschaulich zu Teddybär-Schwenk-Fraktion. Ihr Schaum vorm Mund kommt daher, dass ihre Lieblingsstadt durch die Montagsdemos und ihr Lieblingsverein durch dem UD in der Öffentlichkeit regelmäßig in die Nähe der Fraktion der Flüchtling-Verweigerer rückt. Das empfinden sie als "das Ende" oder zumindest als unverzeiliche Riesenschande. Der DFB in seinem Strafmaß läßt sich von dem politischen Licht auch beeinflussen.
Von der Fraktion der Teddybär-Schwenker und in den Medien wird keine andere politische Meinung geduldet, daher werden die Montagsdemos, die Spruchbänder gegen den DFB und der Militärlook nicht als legitime Kritik an Politik und DFB anerkannt, sondern als "Nazigesinnung" gebrandmarkt. Wäre aber in einem freien Staat angebracht.
Und der Fred ist zur Bühne der eigenen Weltbildäußerung geworden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-59 am 22.05.2017 um 12:59 Uhr bearbeitet
22.05.2017 - 13:06 Uhr
Teddybären-Schwenken hilft gegen durchgedrehte Ultras? Sollte man vielleicht mal versuchen
Edit: Sowohl die S21-Proteste als auch die Castorblockaden der letzten Jahre zeichneten sich in überwältigender Mehrzahl durch Friedfertigkeit und Passivität aus. Wie man diese Gruppen tatsächlich als Rechtfertigung für Probleme mit Fußballfans nehmen kann, ist doch schlichtweg Quatsch, oder?
Edit: Sowohl die S21-Proteste als auch die Castorblockaden der letzten Jahre zeichneten sich in überwältigender Mehrzahl durch Friedfertigkeit und Passivität aus. Wie man diese Gruppen tatsächlich als Rechtfertigung für Probleme mit Fußballfans nehmen kann, ist doch schlichtweg Quatsch, oder?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Forever_Hansa am 22.05.2017 um 13:10 Uhr bearbeitet
22.05.2017 - 13:18 Uhr
plündereien, schlägereien und ausrasten von ultras mit protesten gegen den castor zu vergleichen, ist mehr als weit hergeholt, und für mich zeichen einer sehr einfachen weltsicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tiro_libre am 22.05.2017 um 13:19 Uhr bearbeitet
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