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Daniel Baier
Geburtsdatum 18.05.1984
Alter 42
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,76m
Vertrag bis 30.06.2026
Position Defensives Mittelfeld
Fuß rechts
Akt. Verein SpVgg Niedernberg

Leistungsdaten:

Daniel Baier [10]

11.05.2012 - 18:13 Uhr
Zeige Ergebnisse 111-120 von 123.
Daniel Baier [10] |#111
30.07.2020 - 20:08 Uhr
Nunja, entweder stecken tatsächlich Quellen/ Infos dahinter. In diesem Fall kann es sich mMn nur um zusätzliche (für den FCA ggf. nachteilige) Klauseln wie z.B. eine RKO o.Ä. in Verbindung mit einer Reduktion der Ablösesumme handeln. Diese wurden dann in dem Artikel verschwiegen - ob absichtlich oder mangels detaillierter Kenntnisse. Oder aber es handelt sich um eine Retourkutsche für irgendetwas, wie z.B. mangelnder Gesprächsbereitschaft des FCA ggü. Der Journalie/ dem Kicker.

In beiden Fällen bleibt dieser Artikel in meinen Augen zumindest stark tendenziös zu Lasten von SR bzw. den FCA-Verantwortlichen. Weit weg von seriösem Sportjournalismus und nah dran am BLÖD-Niveau.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JaWoisch am 30.07.2020 um 20:09 Uhr bearbeitet
Daniel Baier [10] |#112
31.07.2020 - 09:16 Uhr
Die Argumentation des Vereins war ja: "Wir wollen auf Geld aus der öffentlichen Hand verzichten (Kurzarbeit, Hilfskredit, Bürgschaft), dafür müssen aber die Profis auf einen Teil ihres Gehalts verzichten."

Die Verträge mit Caligiuri, Gikiewicz und Strobl scheinen ja aber allesamt offenbar im März, April oder Mai verhandelt worden zu sein. Insofern darf man als Spieler schon mal nachfragen, warum der Verein auf der einen Seite einen Gehaltsverzicht einfordert, auf der anderen Seite aber drei Spieler für üppig Gehalt und Handgeld nach Augsburg holt. Dann kann die Not ja offenbar nicht so groß sein.

Klar sind 10% nicht viel Geld und wenn das Geld zu 100% in soziale Projekte fließt ist das ja auch gut und schön, da hätte glaube ich auch kein Profi was dagegen. Aber es geht natürlich auch um gute Kommunikation, und das haben Reuter, Ströll und Hoffmann ganz offenbar nicht hinbekommen, den Profis zu vermitteln, das der Gehaltsverzicht und die Neuverpflichtungen unabhängig voneinander laufen. Insofern deutet das für mich eher auf ein kommunikatives Problem hin.

Denn für mich wäre es auch unverständlich, wenn ich als Mitarbeiter auf einen Teil meines Gehalts verzichten soll, weil das Überleben der Firma auf dem Spiel steht, auf der anderen Seite aber gleichzeitig Mitarbeiter von der Konkurrenz für teures Geld abgeworben werden.
Daniel Baier [10] |#113
31.07.2020 - 10:59 Uhr
Zitat von Thommy_S

Zitat von jojomannherr

Die Argumentation des Vereins war ja: "Wir wollen auf Geld aus der öffentlichen Hand verzichten (Kurzarbeit, Hilfskredit, Bürgschaft), dafür müssen aber die Profis auf einen Teil ihres Gehalts verzichten."

Die Verträge mit Caligiuri, Gikiewicz und Strobl scheinen ja aber allesamt offenbar im März, April oder Mai verhandelt worden zu sein. Insofern darf man als Spieler schon mal nachfragen, warum der Verein auf der einen Seite einen Gehaltsverzicht einfordert, auf der anderen Seite aber drei Spieler für üppig Gehalt und Handgeld nach Augsburg holt. Dann kann die Not ja offenbar nicht so groß sein.

Klar sind 10% nicht viel Geld und wenn das Geld zu 100% in soziale Projekte fließt ist das ja auch gut und schön, da hätte glaube ich auch kein Profi was dagegen. Aber es geht natürlich auch um gute Kommunikation, und das haben Reuter, Ströll und Hoffmann ganz offenbar nicht hinbekommen, den Profis zu vermitteln, das der Gehaltsverzicht und die Neuverpflichtungen unabhängig voneinander laufen. Insofern deutet das für mich eher auf ein kommunikatives Problem hin.

Denn für mich wäre es auch unverständlich, wenn ich als Mitarbeiter auf einen Teil meines Gehalts verzichten soll, weil das Überleben der Firma auf dem Spiel steht, auf der anderen Seite aber gleichzeitig Mitarbeiter von der Konkurrenz für teures Geld abgeworben werden.


Das ist absolut falsch was hier behauptet wird. Der FCA hat nie einen engeren Zusammenhang zwischen dem Gehaltsverzicht auf der einen und der wirtschaftlichen Situation auf der anderen Seite hergestellt.
Der Gehaltsverzicht war doch eher symbolischer Art nachdem andere Vereine durchaus in Not diesen bereits vermeldet hatten und unter anderen auch hier im Forum stimmen laut wurden warum die Profis nicht solidarisch sind. Das die eingesparten Gelder für die Aktionen "Augsburg hält zusammen" verwendet werden hat meiner Ansicht Herr Ströll verkündet.

Und wenn es stimmt das Teile der Mannschaft sich wegen vermeintlicher neuverpflichteter Verstärkungen aufregt dann finde ich es sogar gut das man sich dann von einigen der Wortführer trennt.
Die hochgelobte Mannschaft soll mal bitte nicht vergessen das man jetzt das 2.Mal mit ach und krach die Klasse gehalten hat obwohl vom Potential mehr möglich war. Das die Verantwortlichen darauf reagieren ist doch mehr als legitim, Mitläufer haben wir genug weshalb es richtig war weiter oben ins Regal zu greifen.

PS, über Handgeld muss sich niemand aufregen, die sind nicht nur bei Neuverpflichtungen sondern oft auch bei Vertragsverlängerungen das normalste im Profifußball.


Natürlich wurde vom Verein kommuniziert, dass es um das wirtschaftlich Überleben geht: In folgender PM liest sich das für mich schon so. (https://fcaugsburg.de/wns/augsburghaeltzusammen2020-gehaltsverzicht-beim-fca/). Zitat Ströll: "Dennoch war für uns unmittelbar klar, dass wir keine staatlichen Hilfen wie Kurzarbeit in Anspruch nehmen wollen, auch wenn die Einbußen für uns enorm sind. Es ist unser klares Ziel, diese Krise und die damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen aus eigener Kraft zu überstehen. Es war von Anfang an klar, dass zum Überstehen dieser Situation viele Ihren Beitrag leisten und wir den Gürtel in vielen Bereichen enger schnallen müssen." Reuter: "Es ist ein wichtiges Zeichen, dass unsere Profis ebenfalls auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten, um unseren FCA und besonders die zahlreichen Aktionen zu unterstützen, die wir unter dem Motto #augsburghältzusammen2020 für unsere Gesellschaft durchführen." Es geht um den FCA als Verein und die Projekte von Augsburghältzusammen.

Die Verpflichtung eines neuen Topverdieners und der Vertragsabschluss mit zwei weiteren ablösefreien Spielern, denen wie auch Caligiuri ein Handgeld in welcher Höhe auch immer zugesprochen wurde, dass sieht für mich nicht nach Gürtel enger schnallen aus. Und die Verträge, so klingt es ja, wurden ausverhandelt und abgeschlossen während man mit den Vertragsspielern über den Gehaltsverzicht verhandelt hat. Da würde ich mir auch ein wenig verarscht vorkommen ehrlich gesagt und mich fragen: "Ich soll jetzt einen Verein unterstützen, der in der Krise einen Neuzugang zum Topverdiener macht und drei ablösefreie Bundesligaspieler holt?"

Insofern glaube ich auch nicht, dass sich ein Baier oder Luthe über den Gehaltsverzicht zu gunsten sozialer Projekte echauffieren (gerade bei Luthe, der was sein soziales Engagement angeht in der Bundesliga ungefähr auf einer Stufe mit dem Dalai Lama steht), sondern eher, dass der Verein Wasser predigt und selbst aber Wein säuft, indem man das Geld munter mit beiden Händen ausgibt. Noch dazu, obwohl man einen aufgeblähten Kader besitzt, und auf den Positionen zu diesem Zeitpunkt keine Not hatte.

Das Handgeld mag üblich sein, ist aber bei drei gestandenen BuLi Profis, die ich von ihren Vereinen loseisen will, die ebenfalls mit den Spielern verlängern wollen, vermutlich eher im überdurchschnittlichen Bereich anzusiedeln.

Dass die Verpflichtung eines Uduokhai für sieben Millionen Euro da natürlich noch die Kirsche auf der Torte ist, ist klar.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jojomannherr am 31.07.2020 um 11:03 Uhr bearbeitet
Daniel Baier [10] |#114
31.07.2020 - 15:51 Uhr
Zitat von jojomannherr
Zitat von Thommy_S

Zitat von jojomannherr

Die Argumentation des Vereins war ja: "Wir wollen auf Geld aus der öffentlichen Hand verzichten (Kurzarbeit, Hilfskredit, Bürgschaft), dafür müssen aber die Profis auf einen Teil ihres Gehalts verzichten."

Die Verträge mit Caligiuri, Gikiewicz und Strobl scheinen ja aber allesamt offenbar im März, April oder Mai verhandelt worden zu sein. Insofern darf man als Spieler schon mal nachfragen, warum der Verein auf der einen Seite einen Gehaltsverzicht einfordert, auf der anderen Seite aber drei Spieler für üppig Gehalt und Handgeld nach Augsburg holt. Dann kann die Not ja offenbar nicht so groß sein.

Klar sind 10% nicht viel Geld und wenn das Geld zu 100% in soziale Projekte fließt ist das ja auch gut und schön, da hätte glaube ich auch kein Profi was dagegen. Aber es geht natürlich auch um gute Kommunikation, und das haben Reuter, Ströll und Hoffmann ganz offenbar nicht hinbekommen, den Profis zu vermitteln, das der Gehaltsverzicht und die Neuverpflichtungen unabhängig voneinander laufen. Insofern deutet das für mich eher auf ein kommunikatives Problem hin.

Denn für mich wäre es auch unverständlich, wenn ich als Mitarbeiter auf einen Teil meines Gehalts verzichten soll, weil das Überleben der Firma auf dem Spiel steht, auf der anderen Seite aber gleichzeitig Mitarbeiter von der Konkurrenz für teures Geld abgeworben werden.


Das ist absolut falsch was hier behauptet wird. Der FCA hat nie einen engeren Zusammenhang zwischen dem Gehaltsverzicht auf der einen und der wirtschaftlichen Situation auf der anderen Seite hergestellt.
Der Gehaltsverzicht war doch eher symbolischer Art nachdem andere Vereine durchaus in Not diesen bereits vermeldet hatten und unter anderen auch hier im Forum stimmen laut wurden warum die Profis nicht solidarisch sind. Das die eingesparten Gelder für die Aktionen "Augsburg hält zusammen" verwendet werden hat meiner Ansicht Herr Ströll verkündet.

Und wenn es stimmt das Teile der Mannschaft sich wegen vermeintlicher neuverpflichteter Verstärkungen aufregt dann finde ich es sogar gut das man sich dann von einigen der Wortführer trennt.
Die hochgelobte Mannschaft soll mal bitte nicht vergessen das man jetzt das 2.Mal mit ach und krach die Klasse gehalten hat obwohl vom Potential mehr möglich war. Das die Verantwortlichen darauf reagieren ist doch mehr als legitim, Mitläufer haben wir genug weshalb es richtig war weiter oben ins Regal zu greifen.

PS, über Handgeld muss sich niemand aufregen, die sind nicht nur bei Neuverpflichtungen sondern oft auch bei Vertragsverlängerungen das normalste im Profifußball.


Natürlich wurde vom Verein kommuniziert, dass es um das wirtschaftlich Überleben geht: In folgender PM liest sich das für mich schon so. (https://fcaugsburg.de/wns/augsburghaeltzusammen2020-gehaltsverzicht-beim-fca/). Zitat Ströll: "Dennoch war für uns unmittelbar klar, dass wir keine staatlichen Hilfen wie Kurzarbeit in Anspruch nehmen wollen, auch wenn die Einbußen für uns enorm sind. Es ist unser klares Ziel, diese Krise und die damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen aus eigener Kraft zu überstehen. Es war von Anfang an klar, dass zum Überstehen dieser Situation viele Ihren Beitrag leisten und wir den Gürtel in vielen Bereichen enger schnallen müssen." Reuter: "Es ist ein wichtiges Zeichen, dass unsere Profis ebenfalls auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten, um unseren FCA und besonders die zahlreichen Aktionen zu unterstützen, die wir unter dem Motto #augsburghältzusammen2020 für unsere Gesellschaft durchführen." Es geht um den FCA als Verein und die Projekte von Augsburghältzusammen.

Die Verpflichtung eines neuen Topverdieners und der Vertragsabschluss mit zwei weiteren ablösefreien Spielern, denen wie auch Caligiuri ein Handgeld in welcher Höhe auch immer zugesprochen wurde, dass sieht für mich nicht nach Gürtel enger schnallen aus. Und die Verträge, so klingt es ja, wurden ausverhandelt und abgeschlossen während man mit den Vertragsspielern über den Gehaltsverzicht verhandelt hat. Da würde ich mir auch ein wenig verarscht vorkommen ehrlich gesagt und mich fragen: "Ich soll jetzt einen Verein unterstützen, der in der Krise einen Neuzugang zum Topverdiener macht und drei ablösefreie Bundesligaspieler holt?"

Insofern glaube ich auch nicht, dass sich ein Baier oder Luthe über den Gehaltsverzicht zu gunsten sozialer Projekte echauffieren (gerade bei Luthe, der was sein soziales Engagement angeht in der Bundesliga ungefähr auf einer Stufe mit dem Dalai Lama steht), sondern eher, dass der Verein Wasser predigt und selbst aber Wein säuft, indem man das Geld munter mit beiden Händen ausgibt. Noch dazu, obwohl man einen aufgeblähten Kader besitzt, und auf den Positionen zu diesem Zeitpunkt keine Not hatte.

Das Handgeld mag üblich sein, ist aber bei drei gestandenen BuLi Profis, die ich von ihren Vereinen loseisen will, die ebenfalls mit den Spielern verlängern wollen, vermutlich eher im überdurchschnittlichen Bereich anzusiedeln.

Dass die Verpflichtung eines Uduokhai für sieben Millionen Euro da natürlich noch die Kirsche auf der Torte ist, ist klar.


Ich finde, es ist schon ziemlich hoch gegriffen, davon zu sprechen, dass man Wasser predigt und selbst aber Wein säuft und dass das Geld munter mit beiden Händen ausgegeben wird. Es sollten die Relationen schon auch beachtet werden. Soweit ich weiß, haben die Spieler für drei Monate auf 10 % ihres Gehalts verzichtet. Das heißt in etwa, in der Gehaltsabrechnung von drei Monaten stehen statt 100.000 € oder 80.000 € oder 60.000 € nur 90.000 € oder 72.000 € oder 54.000 € drauf und diese Gehälter sind auch bezahlt worden. Jedenfalls sind auch die verbleibenden Gehälter sehr wohl geeignet, sich einen gewissen Lebensstandard leisten zu können. Jetzt wegen des Gehaltsverzichts zu jammern ist Jammern auf einem ausgesprochen hohen Niveau. Dafür fehlt mir wirklich jedes Verständnis.

Die Pandemie hat sehr viele Menschen sehr hart getroffen. Ich kenne Fälle, vor allem Solo-Selbständige ohne feste Fixkosten, die durch das Förderungsraster fallen und Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen mussten und noch davon leben müssen. Da reden wir über ganz andere Beträge. Ich kenne Fälle von Frauen, die wegen der Betreuung ihrer Kinder nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen konnten und können, weil die Schulen oder Kitas nicht mehr behördlich geschlossen waren und deswegen der Arbeitgeber kein Kurzarbeitergeld mehr bekommen hat. In den Ferien gibt es das ohnehin nicht.

„Es ist ein wichtiges Zeichen, dass unsere Profis ebenfalls auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten, um unseren FCA und besonders die zahlreichen Aktionen zu unterstützen, die wir unter dem Motto #augsburghältzusammen2020 für unsere Gesellschaft durchführen“, sagt Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport des FCA.

Es ging also beim Gehaltsverzicht vorrangig eben doch um Solidarität. Mit unserem FCA sind nicht nur die Profis gemeint, sondern auch alle anderen Mitarbeiter des FCA. Und es ging auch darum, Solidarität mit der Bevölkerung zu zeigen. Aus der PM wird das im Reuter-Zitat ganz deutlich, wenn von zahlreichen Aktionen gesprochen wird, die der FCA für die Gesellschaft durchführt.

Und wenn du Daniel Baier und Andreas Luthe ansprichst, gerade bei diesen beiden glaube ich nicht daran, dass der Gehaltsverzicht das ausschlaggebende Momentum war, sondern dass man beiden mit Tobias Strobl und Rafal Gikiewicz zwei gestandene Spieler als Konkurrenten vorgesetzt hat.

Der FCA ist in zwei aufeinanderfolgenden Jahren als 15.gerade noch der Relegation oder dem Abstieg von der Schippe gesprungen. Wann, wenn nicht in dieser Situation, sieht man einen Bedarf sich zu verstärken? Jetzt hat es der FCA sozusagen schriftlich bekommen: Versetzung stark gefährdet!

Ich bin nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass Gehaltsverzicht und Kaderplanung niemals in ein Gegenseitigkeitsverhältnis gebracht werden dürfen. Zum Einen war der Gehaltsverzicht nun nicht so erheblich, zum anderen liegt der Bedarf, sich qualitativ zu verstärken, nach zwei 15. Plätzen in Folge ja auch klar auf der Hand.

Zum Zeitpunkt, als der Gehaltsverzicht vereinbart wurde, war ja meines Wissens auch überhaupt nicht klar, ob überhaupt und zu welchen Bedingungen die Saison fortgesetzt werden kann und ob die letzte Rate des "Fernsehgeldes" ausbezahlt wird.

Außerdem werden wieder einmal Summen kolportiert und vom Nächsten, der sie abschreibt, als bare Münze verkauft, von denen nicht eine offiziell von einem Beteiligten bestätigt ist. Auf solche Vermutungen oder, besser gesagt Unterstellungen, gebe ich ohnehin nichts.
Daniel Baier [10] |#115
11.09.2020 - 15:30 Uhr
Am Mittwoch verkündete Daniel Baier sein Karriereende. Im ersten Interview spricht er bei SPORT1 über seine aktive Laufbahn, den FC Augsburg und seinen härtesten Trainer
SPORT1: War das Ende beim FCA so einvernehmlich, wie es in der Pressemitteilung zu lesen war?

Baier: Ja. Wirklich. Natürlich kam es für mich überraschend, nach der Saison die Entscheidung überbracht zu bekommen, dass man nicht mehr mit mir plant. Aber die Verantwortlichen haben offen mit mir gesprochen und ihren Standpunkt vertreten. In ihrer Verantwortung für den Verein müssen Entscheidungen getroffen werden. Aber es war schon so, wie es kommuniziert wurde. Beide Seiten haben schließlich den Auflösungsvertrag unterschrieben. Von daher passt das alles so.

SPORT1: Können Sie sich für die Karriere nach der Karriere wieder ein Amt beim FCA vorstellen und wenn ja, welches?

Baier: Es war immer mein Plan und auch mein Wunsch, dass ich nach der aktiven Laufbahn etwas im Verein machen werde. Was das genau sein wird, muss ich noch herausfinden. Ich habe jetzt genug Zeit, mir Gedanken zu machen, in welche Richtung ich da gehen möchte. Ich schließe nichts aus, es kann durchaus sein, dass sich die Wege wieder kreuzen werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wilfried1907 am 11.09.2020 um 15:37 Uhr bearbeitet
Daniel Baier [10] |#116
13.08.2021 - 10:57 Uhr
https://www.transfermarkt.de/ex-kapitan-baier-kehrt-als-scout-zum-fc-augsburg-zuruck-ndash-schromm-leitet-nlz/view/news/390949

Da steht ein entscheidender Satz, der mir bisher entgangen ist:
Baier macht nebenbei seine Trainerscheine.
Damit gewinnt das Ganze viel mehr Gesicht.

•     •     •

Haller schon in der Jugend, Riedle, Veh und Schuster groß werden sehen und auch noch mit dem FCA an der "Anfield road" gewesen zu sein, mehr geht in einem Augsburger Leben eigentlich gar nicht.Aber besser als "Augschburger" geht ohnehin nicht. Danke FCA!
Ich bin ein FC Augsburger!

Fußball ohne Gegner nennt man Training, darum achte ich jeden Gegner, denn mit ihnen macht es erst richtig Spaß!
Daniel Baier [10] |#117
16.05.2022 - 21:10 Uhr
So, nun berichtet die AZ, dass Baier nach Wolfsburg geht.
Er ziehe damit die Konsequenzen, weil die Zusammenarbeit nicht so verlief, wie er es sich erhofft hatte.
Wie kaputt kann man einen Verein in 72 Stunden nur machen?
Wo ist der Aufsichtsrat? Alle im Urlaub?

https://m.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/fc-augsburg-ex-kapitaen-daniel-baier-verlaesst-den-fc-augsburg-id62707386.html

•     •     •

So was Großes gibt´s nur bei unserem FCA!
"Irgendwann seh´n wir uns wieder - irgendwann im Oberhaus - in Oberhausen blüht der Flieder - und wir steigen wieder auf!" --- Check 15. Mai 2011 :)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lechschwoob am 16.05.2022 um 21:20 Uhr bearbeitet
Daniel Baier [10] |#118
17.05.2022 - 23:05 Uhr
Daniel Baier ist nur ein Beispiel wie man beim FCA mit verdienten Spielern, nach der Karriere umgeht. Nicht einmal ein vernünftiger Abschied ist den meisten beschert. Daniel Baier war ein Jahrzehnt ein herausragender Spieler, langjähriger Kapitän mit Kultstatus bei den Fans. Soweit ich das beurteilen kann, hatte er in der Mannschaft auch stets ein hohes Ansehen. Für so einen Sympathieträger muss man einfach eine passende Funktion im Club finden.
So wie ich die Funktion des Teammanagers verstehe ist diese Person ein Bindeglied zwischen Team und dem Management. Für mich wäre Dani geradezu ideal für diesen Posten geeignet, auch zur Entlastung des Sportvorstandes. Aber Reuter möchte gerne Patriarch sein und alles sportliche möglichst alleine entscheiden. Jegliche Unterstützung scheint er mehr als Beschneidung seiner Kompetenz verstehen, denn als Unterstützung. Selbst der Präsident hat sich da anscheinend rauszuhaltenden. Ich war lange Zeit ein Unterstützer von Reuter, das hat sich leider jetzt gewandelt. Nun ist viel Porzellan zerschlagen und mir fehlt die Phantasie wie dieser Club aus diesem Schlamassel wieder herauskommt. Aktuell geht es wohl nicht ohne den Patriarchen, aber er steht jetzt im Schaufenster. Bin gespannt, ob er diesen Druck aushält und es schafft die positive Wende zu schaffen. Wenn nicht, wird bald ein Stuhl als Sportvorstand frei.
Daniel Baier [10] |#119
25.10.2022 - 10:08 Uhr
Ex-Präse Klaus Hofmann wollte den FCA umstrukturieren und Daniel Baier (als Team-Manager) und Armin Veh als Geschäftsführer der FCA KGaA installieren - die Geschäftsführer Ströll und Reuter waren scheinbar dagegen, was vermutlich <mit> zur Amtsniederlegung von Hofmann und dem spektakulären Rücktritt von Weinzierl (der von Präse Hofmann protegiert wurde), geführt hat.

Nachzulesen hier:
https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/fc-augsburg-warum-daniel-baier-dem-fca-den-ruecken-zukehrt-id62717756.html

Stellt sich nur die Frage, <was genau> DB zu o.g. Funktion befähigt hätte, "so daß man auf ihn hätte hören sollen" - meines Wissens nach hat er, außer 3 jahrzehntelang rumzukicken, keinerlei Vorqualifikationen - nicht mal einen Jugendtrainerschein....

Ströll & Reuter hatten da aber zu der Zeit schon einen Christoph Janker aufgebaut, der nach seiner Profikarriere im FCA-NLZ gearbeitet und nebenberuflich einen "Betriebswirtschaft & Management"-Abschluß an der Fern-Uni Cham absolviert hat bzw. derzeit an seinem Master werkelt.
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/alumni/portrait/christoph-janker/

Schade um den tollen Typen Daniel Baier - aber auf der anderen Seite ist seine Beziehung zum FCA ganz sicher nicht hoffnungslos zerrüttet und wenn etwas Gras über die Sache gewachsen ist, gibts auch wieder kollegiale Beziehungen nach Bayrisch-Schwaben - wenns auch vermutlich kein Abschiedsspiel mehr für ihn geben wird.

Alles Gute für seine Familie, seine Zukunft und seine Karriere
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Silly am 25.10.2022 um 10:27 Uhr bearbeitet
Daniel Baier [10] |#120
06.09.2023 - 20:03 Uhr
Zitat von wolf13
Zitat von Lechschwoob

Angeblich sollen erst zwischen 5000 und 6000 Tickets verkauft worden sein für das Abschiedsspiel von Dani Baier. (Kontingent 15000)
Irgendwie schon ein bisschen frustrierend, vor Allem, weil ja immer so laut für solche Abschiedsspiele geschrien wurde, oder eher lauter Frust kundgetan wurde, dass es diese Spiele nicht gibt/gab.

Am selben Tag ist auch das Abschiedsspiel von Schnatterer in Heidenheim, da sieht die Auslastung deutlich größer aus.


Der (Schnatterer) wurde auch nicht vom Hof gejagt und beginnt jetzt dort im Trainerstab. Da hinkt eigentlich jeder Vergleich.
Daniel Baier jetzt zu feiern ist grundehrlich von den Fans, vielleicht auch von e.V.-Seite aber doch nicht von den Spitzen der KGaA.
Vielleicht erspart sich deshalb der eine oder andere Fan das makabere Schauspiel, wenn Her Reuter ihm für sein Wirken bei FCA dankt.
Auch wenn er jetzt einen weniger Augsburg orientierten Berufsweg eingeschlagen hat, so ist ihm für die Jahre hier beim FCA, seinen Einsatz und seine 100%ige Identifikation ehrlich zu danken.


Hier geht es meiner Meinung nach aber nicht um Reuter, sondern um Baier und es wäre aus 2 Gründen schade, wenn so wenig Zuschauer kommen.

1. Die geringe Zuschauerresonanz wird in der Öffentlichkeit auf Baier zurück fallen und nicht auf die Führungsriege. Und das hätte Baier nicht verdient.

2. Man (die Fans) hat jetzt bekommen, was man seit Jahren kritisiert --> ein Abschiedsspiel für einen verdienten Spieler. Bei einer so geringen Resonanz könnte es sein, dass sich diejenigen, die bisher keine Abschiedsspiele veranstalten wollten, in ihrer Meinung bestärkt fühlen und das dann möglicherweise nicht mehr so oft vorkommt.

Es gibt 2 Gründe, ins Stadion zu kommen:

1. Daniel Baier hat - als Rekordspieler in der Bundesliga beim FCA - es verdient, dass man ihm den Respekt entgegen bringt, dass er über viele Jahre verdienstvolle Arbeit geleistet hat.

2. Diejenigen, die bisher diese Abschiedsspiele nicht ausrichten wollten, erkennen, dass es ein Fehler war, dies nicht zu tun, da man in einer Familie - die man ja beim FCA sein will - such von einem langjährigen Familienmitglied ordentlich verabschiedet

Bei allem drumherum, was es möglicherweise zu kritisieren gibt - und das tue ich ja auch immer - es geht um Daniel Baier!

•     •     •

So was Großes gibt´s nur bei unserem FCA!
"Irgendwann seh´n wir uns wieder - irgendwann im Oberhaus - in Oberhausen blüht der Flieder - und wir steigen wieder auf!" --- Check 15. Mai 2011 :)
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