Der Fußball nach Corona
23.03.2020 - 18:04 Uhr
30.03.2020 - 13:18 Uhr
Zitat von Mr Ripley
Gibt es noch Spieler, die sich gegen einen Lohnverzicht sperren? Wäre mir neu. Bisher liest man nur von den dt. Vereinen, die eine Abmachung mit ihren Spielern getroffen haben und dass den Spielern insbesondere wichtig ist, dass sie Mittel genutzt werden, damit die 'normale' Belegschaft bezahlt werden kann.
Gibt es noch Spieler, die sich gegen einen Lohnverzicht sperren? Wäre mir neu. Bisher liest man nur von den dt. Vereinen, die eine Abmachung mit ihren Spielern getroffen haben und dass den Spielern insbesondere wichtig ist, dass sie Mittel genutzt werden, damit die 'normale' Belegschaft bezahlt werden kann.
Quelle: liga3-online.de
Mit einem finanzstarken Investor im Hintergrund gilt der KFC Uerdingen als einer der zahlungskräftigeren Klubs der 3. Liga. Doch auch an den Krefeldern geht die Corona-Krise nicht spurlos vorbei. Während die Konkurrenz bereits mehrheitlich Kurzarbeit angemeldet hat, sträuben sich die Uerdingen-Profis offenbar noch gegen Gehaltseinbußen – zur Verwunderung von KFC-Geschäftsführer Frank Strüver.
Quelle: liga3-online.de
Wie bei bislang insgesamt 16 Drittligisten soll auch beim SV Waldhof Mannheim Kurzarbeit eingeführt werden, um Kosten zu sparen. Zwei Spieler wehren sich laut dem "Mannheimer Morgen" allerdings gegen die Maßnahme.
Bei dem Mannheimer Fall sollte man allerdings einschränkend erwähnen, dass die Spieler, bei dem vom Waldhof gewählten Kurzarbeitsmodell, wohl u.a. nicht unfallversichert wären, sich aber trotzdem fithalten müssten.
30.03.2020 - 13:38 Uhr
Zitat von MarCop73
Bei dem Mannheimer Fall sollte man allerdings einschränkend erwähnen, dass die Spieler, bei dem vom Waldhof gewählten Kurzarbeitsmodell, wohl u.a. nicht unfallversichert wären, sich aber trotzdem fithalten müssten.
Zitat von Mr Ripley
Gibt es noch Spieler, die sich gegen einen Lohnverzicht sperren? Wäre mir neu. Bisher liest man nur von den dt. Vereinen, die eine Abmachung mit ihren Spielern getroffen haben und dass den Spielern insbesondere wichtig ist, dass sie Mittel genutzt werden, damit die 'normale' Belegschaft bezahlt werden kann.
Gibt es noch Spieler, die sich gegen einen Lohnverzicht sperren? Wäre mir neu. Bisher liest man nur von den dt. Vereinen, die eine Abmachung mit ihren Spielern getroffen haben und dass den Spielern insbesondere wichtig ist, dass sie Mittel genutzt werden, damit die 'normale' Belegschaft bezahlt werden kann.
Quelle: liga3-online.de
Mit einem finanzstarken Investor im Hintergrund gilt der KFC Uerdingen als einer der zahlungskräftigeren Klubs der 3. Liga. Doch auch an den Krefeldern geht die Corona-Krise nicht spurlos vorbei. Während die Konkurrenz bereits mehrheitlich Kurzarbeit angemeldet hat, sträuben sich die Uerdingen-Profis offenbar noch gegen Gehaltseinbußen – zur Verwunderung von KFC-Geschäftsführer Frank Strüver.
Quelle: liga3-online.de
Wie bei bislang insgesamt 16 Drittligisten soll auch beim SV Waldhof Mannheim Kurzarbeit eingeführt werden, um Kosten zu sparen. Zwei Spieler wehren sich laut dem "Mannheimer Morgen" allerdings gegen die Maßnahme.
Bei dem Mannheimer Fall sollte man allerdings einschränkend erwähnen, dass die Spieler, bei dem vom Waldhof gewählten Kurzarbeitsmodell, wohl u.a. nicht unfallversichert wären, sich aber trotzdem fithalten müssten.
Danke. Mein Mitleid insbesondere mit dem KFC ist allerdings sehr begrenzt.
09.04.2020 - 07:52 Uhr
Zitat von osirisy
Man muß abwarten, welche Vereine überleben...
die, die ihre Entscheidungen nach sportlichen Gesichtspunkten
oder
die, die ihre Entscheidungen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten
treffen.
Man muß abwarten, welche Vereine überleben...
die, die ihre Entscheidungen nach sportlichen Gesichtspunkten
oder
die, die ihre Entscheidungen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten
treffen.
Und dann gilt es daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Es werden ganz einfach die erfolgreichsten Vereine keine Probleme haben. Denn im modernen Fußball wird einfach - ganz nach kapitalistischer Lehre - der mit Geld beworfen, der schon sehr viel hat.
Nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeitet hier in Deutschland und ich würde behaupten weltweit fast jeder Verein - sogar in der Kreisliga gibt es Bilanzen etc.. - nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Aber unterhalb derer, die vom System massiv profitieren, also in Deutschland z.B. Dortmund und Bayern, sowie denen, die den Wettbewerb einfach ganz aushebeln, mit "Werken" oder "Investoren" hinter den Vereinen, so wie Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig, ist jeder Verein - selbst in der höchsten Spielklasse - auf Kante genäht. Denn das System belohnt nur die ganz oben.
So kann es sein, dass Vereine mit Umsätzen von hunderten Millionen Euro und Ligaverbände wie der DFL nach 3 Wochen ohne Spiele schon Angst um ihre Existenz haben.
Wer jetzt nicht erkennt, dass das System komplett krank ist, der hat den Schuss halt nicht gehört.
09.04.2020 - 10:12 Uhr
Zitat von Fluffi30
So kann es sein, dass Vereine mit Umsätzen von hunderten Millionen Euro und Ligaverbände wie der DFL nach 3 Wochen ohne Spiele schon Angst um ihre Existenz haben.
Wer jetzt nicht erkennt, dass das System komplett krank ist, der hat den Schuss halt nicht gehört.
So kann es sein, dass Vereine mit Umsätzen von hunderten Millionen Euro und Ligaverbände wie der DFL nach 3 Wochen ohne Spiele schon Angst um ihre Existenz haben.
Wer jetzt nicht erkennt, dass das System komplett krank ist, der hat den Schuss halt nicht gehört.
Man kann es auch andersherum sehen, aus rein wirtschaftlicher Sicht ist es unvernünftig nicht auf Gewinnmaximierung zu gehen, aber für den Sport ist es besser, wenn die Vereine von der Hand in den Mund leben, weil eben alles investiert wird, was man einnimmt.
09.04.2020 - 14:16 Uhr
Zitat von Runaway
Man kann es auch andersherum sehen, aus rein wirtschaftlicher Sicht ist es unvernünftig nicht auf Gewinnmaximierung zu gehen, aber für den Sport ist es besser, wenn die Vereine von der Hand in den Mund leben, weil eben alles investiert wird, was man einnimmt.
Zitat von Fluffi30
So kann es sein, dass Vereine mit Umsätzen von hunderten Millionen Euro und Ligaverbände wie der DFL nach 3 Wochen ohne Spiele schon Angst um ihre Existenz haben.
Wer jetzt nicht erkennt, dass das System komplett krank ist, der hat den Schuss halt nicht gehört.
So kann es sein, dass Vereine mit Umsätzen von hunderten Millionen Euro und Ligaverbände wie der DFL nach 3 Wochen ohne Spiele schon Angst um ihre Existenz haben.
Wer jetzt nicht erkennt, dass das System komplett krank ist, der hat den Schuss halt nicht gehört.
Man kann es auch andersherum sehen, aus rein wirtschaftlicher Sicht ist es unvernünftig nicht auf Gewinnmaximierung zu gehen, aber für den Sport ist es besser, wenn die Vereine von der Hand in den Mund leben, weil eben alles investiert wird, was man einnimmt.
Ob das "vernünftig" war, wird die Zukunft zeigen. Nur soll man, wenn sich herausstellt, dass man zu gierig war, die Schuld am Ende nicht woanders suchen.
09.04.2020 - 17:23 Uhr
Zitat von nowo
Ob das "vernünftig" war, wird die Zukunft zeigen. Nur soll man, wenn sich herausstellt, dass man zu gierig war, die Schuld am Ende nicht woanders suchen.
Zitat von Runaway
Man kann es auch andersherum sehen, aus rein wirtschaftlicher Sicht ist es unvernünftig nicht auf Gewinnmaximierung zu gehen, aber für den Sport ist es besser, wenn die Vereine von der Hand in den Mund leben, weil eben alles investiert wird, was man einnimmt.
Zitat von Fluffi30
So kann es sein, dass Vereine mit Umsätzen von hunderten Millionen Euro und Ligaverbände wie der DFL nach 3 Wochen ohne Spiele schon Angst um ihre Existenz haben.
Wer jetzt nicht erkennt, dass das System komplett krank ist, der hat den Schuss halt nicht gehört.
So kann es sein, dass Vereine mit Umsätzen von hunderten Millionen Euro und Ligaverbände wie der DFL nach 3 Wochen ohne Spiele schon Angst um ihre Existenz haben.
Wer jetzt nicht erkennt, dass das System komplett krank ist, der hat den Schuss halt nicht gehört.
Man kann es auch andersherum sehen, aus rein wirtschaftlicher Sicht ist es unvernünftig nicht auf Gewinnmaximierung zu gehen, aber für den Sport ist es besser, wenn die Vereine von der Hand in den Mund leben, weil eben alles investiert wird, was man einnimmt.
Ob das "vernünftig" war, wird die Zukunft zeigen. Nur soll man, wenn sich herausstellt, dass man zu gierig war, die Schuld am Ende nicht woanders suchen.
Ich glaube, dass du mich missverstanden hast. Ich sage, dass Vereine nicht auf Gewinnmaximierung aus sind.
09.04.2020 - 20:25 Uhr
Zitat von Runaway
Ich glaube, dass du mich missverstanden hast. Ich sage, dass Vereine nicht auf Gewinnmaximierung aus sind.
Zitat von nowo
Ob das "vernünftig" war, wird die Zukunft zeigen. Nur soll man, wenn sich herausstellt, dass man zu gierig war, die Schuld am Ende nicht woanders suchen.
Zitat von Runaway
Man kann es auch andersherum sehen, aus rein wirtschaftlicher Sicht ist es unvernünftig nicht auf Gewinnmaximierung zu gehen, aber für den Sport ist es besser, wenn die Vereine von der Hand in den Mund leben, weil eben alles investiert wird, was man einnimmt.
Zitat von Fluffi30
So kann es sein, dass Vereine mit Umsätzen von hunderten Millionen Euro und Ligaverbände wie der DFL nach 3 Wochen ohne Spiele schon Angst um ihre Existenz haben.
Wer jetzt nicht erkennt, dass das System komplett krank ist, der hat den Schuss halt nicht gehört.
So kann es sein, dass Vereine mit Umsätzen von hunderten Millionen Euro und Ligaverbände wie der DFL nach 3 Wochen ohne Spiele schon Angst um ihre Existenz haben.
Wer jetzt nicht erkennt, dass das System komplett krank ist, der hat den Schuss halt nicht gehört.
Man kann es auch andersherum sehen, aus rein wirtschaftlicher Sicht ist es unvernünftig nicht auf Gewinnmaximierung zu gehen, aber für den Sport ist es besser, wenn die Vereine von der Hand in den Mund leben, weil eben alles investiert wird, was man einnimmt.
Ob das "vernünftig" war, wird die Zukunft zeigen. Nur soll man, wenn sich herausstellt, dass man zu gierig war, die Schuld am Ende nicht woanders suchen.
Ich glaube, dass du mich missverstanden hast. Ich sage, dass Vereine nicht auf Gewinnmaximierung aus sind.
Man kann auch sportlich "zu gierig" sein.
13.04.2020 - 23:46 Uhr
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
14.04.2020 - 00:23 Uhr
Zitat von webmix
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Nur weil einige Vereine sich ein halbes Jahr ohne Einnahmen nicht leisten können, heißt das nicht, dass die unseriöse gewirtschaftet haben.
Aber deinem ersten Satz stimme ich zu. Ich glaube nicht, dass Corona nachhaltige Folgen haben wird. Es mag sein, dass durch die wirtschaftliche Schieflage vieler Vereine der Transfermarkt ein kurzfristigen Einbruch erlebt, aber in 2 Jahren ist alles beim alten.
14.04.2020 - 08:28 Uhr
Zitat von webmix
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Ich denke, es ist die verdammte Pflicht, dass die großen Klubs die kleinen "tragen". Über Jahre haben sie sich dumm und dämlich verdient und nun sollten sie denen gegenüber Solidarität zeigen, auf deren Kosten sie sich bereichert haben.
Der größte Fehler, der die Schere immer weiter öffnet, wird nicht behoben. Die TV-Gelderverteilung auf Basis des tabellarischen Erfolgs.
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