Der Fußball nach Corona
23.03.2020 - 18:04 Uhr
14.04.2020 - 09:10 Uhr
Zitat von Mr Ripley
Ich denke, es ist die verdammte Pflicht, dass die großen Klubs die kleinen "tragen". Über Jahre haben sie sich dumm und dämlich verdient und nun sollten sie denen gegenüber Solidarität zeigen, auf deren Kosten sie sich bereichert haben.
Der größte Fehler, der die Schere immer weiter öffnet, wird nicht behoben. Die TV-Gelderverteilung auf Basis des tabellarischen Erfolgs.
Zitat von webmix
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Ich denke, es ist die verdammte Pflicht, dass die großen Klubs die kleinen "tragen". Über Jahre haben sie sich dumm und dämlich verdient und nun sollten sie denen gegenüber Solidarität zeigen, auf deren Kosten sie sich bereichert haben.
Der größte Fehler, der die Schere immer weiter öffnet, wird nicht behoben. Die TV-Gelderverteilung auf Basis des tabellarischen Erfolgs.
Wieso ist es "verdammte Pflicht" dass die "großen" Clubs die "kleinen" tragen? Wo steht das? Die Vereine stehen in einer Konkurrenz zueinander. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen. Ein Verein weniger bedeutet weniger Konkurrenz um die Plätze in der Tabelle. Wobei im Sport den Platz natürlich ein anderer Verein einnimmt.
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
14.04.2020 - 09:21 Uhr
Zitat von RugbyLeaguer
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Besteht bei Möbelhäusern die Haupteinnahmequelle auch darin, dass sie gegeneinander spielen?
Wie schlecht kann man einen Vergleich denn wählen? Ist dir das selbst nicht peinlich?
Wenn von den jetzigen Bundesligisten nur Bayern und Leipzig überbleiben, dann haben die beiden da auch nichts von. Wer soll denn im Fußball nachrücken und direkt auf Augenhöhe sein?
Fußball lebt vom sportlichen Wettbewerb, fällt der Weg, fehlt auch den überlebenden die Daseinsberechtigung.
14.04.2020 - 10:12 Uhr
Zitat von RugbyLeaguer
Wieso ist es "verdammte Pflicht" dass die "großen" Clubs die "kleinen" tragen? Wo steht das? Die Vereine stehen in einer Konkurrenz zueinander. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen. Ein Verein weniger bedeutet weniger Konkurrenz um die Plätze in der Tabelle. Wobei im Sport den Platz natürlich ein anderer Verein einnimmt.
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Zitat von Mr Ripley
Ich denke, es ist die verdammte Pflicht, dass die großen Klubs die kleinen "tragen". Über Jahre haben sie sich dumm und dämlich verdient und nun sollten sie denen gegenüber Solidarität zeigen, auf deren Kosten sie sich bereichert haben.
Der größte Fehler, der die Schere immer weiter öffnet, wird nicht behoben. Die TV-Gelderverteilung auf Basis des tabellarischen Erfolgs.
Zitat von webmix
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Ich denke, es ist die verdammte Pflicht, dass die großen Klubs die kleinen "tragen". Über Jahre haben sie sich dumm und dämlich verdient und nun sollten sie denen gegenüber Solidarität zeigen, auf deren Kosten sie sich bereichert haben.
Der größte Fehler, der die Schere immer weiter öffnet, wird nicht behoben. Die TV-Gelderverteilung auf Basis des tabellarischen Erfolgs.
Wieso ist es "verdammte Pflicht" dass die "großen" Clubs die "kleinen" tragen? Wo steht das? Die Vereine stehen in einer Konkurrenz zueinander. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen. Ein Verein weniger bedeutet weniger Konkurrenz um die Plätze in der Tabelle. Wobei im Sport den Platz natürlich ein anderer Verein einnimmt.
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Nicht sehr durchdacht dein Kommentar.
Im Grunde sitzen die Vereine im selben Boot und Bayern verhält sich zu Mainz nicht wie Ikea zu einem kleinen Möbelbetrieb, sondern die Klubs sind eher Abteilungen im großen Kaufhaus, die einen gegenseitigen positiven Einfluss haben.
Ahja und zu den anderen Vereinen...
Wenn jetzt Schalke, Düsseldorf und Bremen pleite gehen, wer soll denn die Lücken schließen? Die Zweitligisten, die im Überfluss leben oder gar ein Drittligist, die ja bekannterweise im Geld schwimmen? Es wird, wenn man die Ligen runtergeht, nicht besser, sondern eher schlechter.
"Im besten Falle" bekommen wir noch ein paar Retortenklubs hinzu. Dann wird die bunte Fußballlandschaft um Wolfsburg, Leipzig, Leverkusen und Hoffenheim vielleicht noch um ein paar Großkonzerne ergänzt.
14.04.2020 - 13:37 Uhr
Zitat von RugbyLeaguer
Wieso ist es "verdammte Pflicht" dass die "großen" Clubs die "kleinen" tragen? Wo steht das? Die Vereine stehen in einer Konkurrenz zueinander. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen. Ein Verein weniger bedeutet weniger Konkurrenz um die Plätze in der Tabelle. Wobei im Sport den Platz natürlich ein anderer Verein einnimmt.
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Zitat von Mr Ripley
Ich denke, es ist die verdammte Pflicht, dass die großen Klubs die kleinen "tragen". Über Jahre haben sie sich dumm und dämlich verdient und nun sollten sie denen gegenüber Solidarität zeigen, auf deren Kosten sie sich bereichert haben.
Der größte Fehler, der die Schere immer weiter öffnet, wird nicht behoben. Die TV-Gelderverteilung auf Basis des tabellarischen Erfolgs.
Zitat von webmix
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Ich denke, es ist die verdammte Pflicht, dass die großen Klubs die kleinen "tragen". Über Jahre haben sie sich dumm und dämlich verdient und nun sollten sie denen gegenüber Solidarität zeigen, auf deren Kosten sie sich bereichert haben.
Der größte Fehler, der die Schere immer weiter öffnet, wird nicht behoben. Die TV-Gelderverteilung auf Basis des tabellarischen Erfolgs.
Wieso ist es "verdammte Pflicht" dass die "großen" Clubs die "kleinen" tragen? Wo steht das? Die Vereine stehen in einer Konkurrenz zueinander. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen. Ein Verein weniger bedeutet weniger Konkurrenz um die Plätze in der Tabelle. Wobei im Sport den Platz natürlich ein anderer Verein einnimmt.
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Spätestens jetzt sollte jedem klar sein das Fussballvereine eben keine Wirtschaftsunternehmen sind. Es gibt nix zu produzieren was man verkaufen kann. Einige dürften jetzt aus ihrer Parallelwelt erwachen.
Das einzige was jetzt ein bisschen die Kuh vom Eis holen kann ist das die TV Gelder der dfl innerhalb der 36 Vereine gleich aufgeteilt werden. Die Saison ligaübergreifend abgebrochen wird.
Wie eigensinnig der DFB denkt ist zum Beispiel hier nachzulesen: https://www.mdr.de/sport/fussball_3l/grosser-streit-in-der-dritten-liga-sollen-vereine-in-die-insolvenz-gertrieben-werden-100.html
Die Vereine müssen jetzt zusammenhalten, die kleinen Klubs besonders geschützt werden. Auch vor den Verbänden. Ansonsten bricht das gesamte Kartenhaus zusammen!
14.04.2020 - 14:54 Uhr
Vorweg: mir liegen alle Clubs besonders am Herzen, die viel Publikum haben u ich hoffe, dass diese alle durchkommen.
Aber ich finde, manche machen es sich in der schwierigen Situation zu einfach. Die Grossen beuten die Kleinen aus? Sorry, das ist populisitscher Blödsinn. JEDER Bundesligist hat so verdammt viel TV-Geld in den vergangenen Jahren bekommen, JEDER Bundesligist wäre in der Lage gewesen, Rücklagen für lange Zeit zu bilden. Allerdings wird meistens alles dem kurzfristigen sportlichen Erfolg unterworfen. Die Finanzchefs hatten zu wenig zu sagen, die sportliche Führung viel zu viel. Klingt nicht nach Fussballromantik, ist aber leider wahr, auch wenn es im letzten Jahrzehnt besser geworden ist.
Klar, funktioniert die BULI nicht wenn nur noch Leipzig, Bayern, Wolfsburg etc. übrigbleiben. Vor allem aber wollen wir das nicht. Daraus eine Pflicht abzuleiten, dass diese Clubs jetzt andere subventionieren müssen, ist einfach absurd.
Zukünftig müssen sich die Vorgaben an die Clubs dramatisch ändern. Es muss verpflichtend sein, entsprechende Rücklagen für ein Jahr zu bilden oder aber DFL/DFB behalten einen bestimmten Prozentsatz ein, der nach strengen Kriterien an bestimmte Clubs ausgeschüttet werden kann. So könnte ich mir Solidaität in Zukunft vorstellen.
Aber ich finde, manche machen es sich in der schwierigen Situation zu einfach. Die Grossen beuten die Kleinen aus? Sorry, das ist populisitscher Blödsinn. JEDER Bundesligist hat so verdammt viel TV-Geld in den vergangenen Jahren bekommen, JEDER Bundesligist wäre in der Lage gewesen, Rücklagen für lange Zeit zu bilden. Allerdings wird meistens alles dem kurzfristigen sportlichen Erfolg unterworfen. Die Finanzchefs hatten zu wenig zu sagen, die sportliche Führung viel zu viel. Klingt nicht nach Fussballromantik, ist aber leider wahr, auch wenn es im letzten Jahrzehnt besser geworden ist.
Klar, funktioniert die BULI nicht wenn nur noch Leipzig, Bayern, Wolfsburg etc. übrigbleiben. Vor allem aber wollen wir das nicht. Daraus eine Pflicht abzuleiten, dass diese Clubs jetzt andere subventionieren müssen, ist einfach absurd.
Zukünftig müssen sich die Vorgaben an die Clubs dramatisch ändern. Es muss verpflichtend sein, entsprechende Rücklagen für ein Jahr zu bilden oder aber DFL/DFB behalten einen bestimmten Prozentsatz ein, der nach strengen Kriterien an bestimmte Clubs ausgeschüttet werden kann. So könnte ich mir Solidaität in Zukunft vorstellen.
14.04.2020 - 15:32 Uhr
Zitat von GelsenHandy
Besteht bei Möbelhäusern die Haupteinnahmequelle auch darin, dass sie gegeneinander spielen?
Wie schlecht kann man einen Vergleich denn wählen? Ist dir das selbst nicht peinlich?
Wenn von den jetzigen Bundesligisten nur Bayern und Leipzig überbleiben, dann haben die beiden da auch nichts von. Wer soll denn im Fußball nachrücken und direkt auf Augenhöhe sein?
Fußball lebt vom sportlichen Wettbewerb, fällt der Weg, fehlt auch den überlebenden die Daseinsberechtigung.
Zitat von RugbyLeaguer
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Besteht bei Möbelhäusern die Haupteinnahmequelle auch darin, dass sie gegeneinander spielen?
Wie schlecht kann man einen Vergleich denn wählen? Ist dir das selbst nicht peinlich?
Wenn von den jetzigen Bundesligisten nur Bayern und Leipzig überbleiben, dann haben die beiden da auch nichts von. Wer soll denn im Fußball nachrücken und direkt auf Augenhöhe sein?
Fußball lebt vom sportlichen Wettbewerb, fällt der Weg, fehlt auch den überlebenden die Daseinsberechtigung.
Auch andere Unternehmen (Möbelhäuser) stehen im Wettbewerb gegeneinander.
Glaubst Du das nur 2 oder 3 Vereine die "Krise" überleben? Sollte das wirklich so sein, dann haben die restlichen Fußballunternehmen in Deutschland jahrzehntelang etwas falsch gemacht!
Es werden mehr Vereine überleben. Vielleicht hat dann die erste Liga nur 14 oder 16 Clubs. Ähnlich wird es in der zweiten Liga sein. Für die Spieler und die Vereine wird es womöglich nicht mehr so viel Geld geben. Die müssen dann ihren Lebensstandart drastisch anpassen. Aber es wird weiterhin Profifußball geben.
Und sollte es wirklich so sein, dass in Deutschland nur 2, 3 Clubs gibt, wird es in den anderen Ländern ähnlich aussehen. Dann kommt halt die "European Soccer League". Davon träume ja einige Vereine schon länger.
14.04.2020 - 15:41 Uhr
Zitat von RugbyLeaguer
Auch andere Unternehmen (Möbelhäuser) stehen im Wettbewerb gegeneinander.
Glaubst Du das nur 2 oder 3 Vereine die "Krise" überleben? Sollte das wirklich so sein, dann haben die restlichen Fußballunternehmen in Deutschland jahrzehntelang etwas falsch gemacht!
Es werden mehr Vereine überleben. Vielleicht hat dann die erste Liga nur 14 oder 16 Clubs. Ähnlich wird es in der zweiten Liga sein. Für die Spieler und die Vereine wird es womöglich nicht mehr so viel Geld geben. Die müssen dann ihren Lebensstandart drastisch anpassen. Aber es wird weiterhin Profifußball geben.
Und sollte es wirklich so sein, dass in Deutschland nur 2, 3 Clubs gibt, wird es in den anderen Ländern ähnlich aussehen. Dann kommt halt die "European Soccer League". Davon träume ja einige Vereine schon länger.
Zitat von GelsenHandy
Besteht bei Möbelhäusern die Haupteinnahmequelle auch darin, dass sie gegeneinander spielen?
Wie schlecht kann man einen Vergleich denn wählen? Ist dir das selbst nicht peinlich?
Wenn von den jetzigen Bundesligisten nur Bayern und Leipzig überbleiben, dann haben die beiden da auch nichts von. Wer soll denn im Fußball nachrücken und direkt auf Augenhöhe sein?
Fußball lebt vom sportlichen Wettbewerb, fällt der Weg, fehlt auch den überlebenden die Daseinsberechtigung.
Zitat von RugbyLeaguer
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Besteht bei Möbelhäusern die Haupteinnahmequelle auch darin, dass sie gegeneinander spielen?
Wie schlecht kann man einen Vergleich denn wählen? Ist dir das selbst nicht peinlich?
Wenn von den jetzigen Bundesligisten nur Bayern und Leipzig überbleiben, dann haben die beiden da auch nichts von. Wer soll denn im Fußball nachrücken und direkt auf Augenhöhe sein?
Fußball lebt vom sportlichen Wettbewerb, fällt der Weg, fehlt auch den überlebenden die Daseinsberechtigung.
Auch andere Unternehmen (Möbelhäuser) stehen im Wettbewerb gegeneinander.
Glaubst Du das nur 2 oder 3 Vereine die "Krise" überleben? Sollte das wirklich so sein, dann haben die restlichen Fußballunternehmen in Deutschland jahrzehntelang etwas falsch gemacht!
Es werden mehr Vereine überleben. Vielleicht hat dann die erste Liga nur 14 oder 16 Clubs. Ähnlich wird es in der zweiten Liga sein. Für die Spieler und die Vereine wird es womöglich nicht mehr so viel Geld geben. Die müssen dann ihren Lebensstandart drastisch anpassen. Aber es wird weiterhin Profifußball geben.
Und sollte es wirklich so sein, dass in Deutschland nur 2, 3 Clubs gibt, wird es in den anderen Ländern ähnlich aussehen. Dann kommt halt die "European Soccer League". Davon träume ja einige Vereine schon länger.
Das ist Quark. Ich gehe da gerne eine Wette ein, dass die bekannten Gesichter des Profifußballs allesamt die Krise überleben. Der deutsche Profifußball braucht Vereine wie den HSV, Werder Bremen oder den 1. FC Köln.
Es ist für mich auch Blödsinn so zu tun als hätten die im Moment kriselnden Vereine schlecht gewirtschaftet und Bayern oder Dortmund hätten das so besonders gut getan.
Wenn man die beiden genannten und die Werksvereine abzieht, kämpft jeder Verein der ersten und zweiten Liga Jahr fürs Jahr ums -ein wenig überspitzt formuliert- Überleben. Das kann der Klassenerhalt sein oder die EL, die man benötigt, um die Substanz zu halten. Da ist wenig Spielraum, um Rücklagen zu bilden. Die Mittel steckt man lieber in frische Beine, die Infrastruktur oder einen starken Mitarbeiterstab.
Wenn in dieser Branche mit solchen Marktbedingungen die Geschäftsgrundlage wegbricht, ist es das Normalste auf der Welt, dass sie recht schnell ins Wanken gerät. Die Vereine sind ja keine Banken, die mal Beträge auf der hohen Kante haben, um den Betrieb mal ein paar Monate still zu legen und die Kosten weiterhin zu tragen.
14.04.2020 - 15:46 Uhr
Zitat von Sky-Doppelpack
Spätestens jetzt sollte jedem klar sein das Fussballvereine eben keine Wirtschaftsunternehmen sind. Es gibt nix zu produzieren was man verkaufen kann. Einige dürften jetzt aus ihrer Parallelwelt erwachen.
Das einzige was jetzt ein bisschen die Kuh vom Eis holen kann ist das die TV Gelder der dfl innerhalb der 36 Vereine gleich aufgeteilt werden. Die Saison ligaübergreifend abgebrochen wird.
Wie eigensinnig der DFB denkt ist zum Beispiel hier nachzulesen: https://www.mdr.de/sport/fussball_3l/grosser-streit-in-der-dritten-liga-sollen-vereine-in-die-insolvenz-gertrieben-werden-100.html
Die Vereine müssen jetzt zusammenhalten, die kleinen Klubs besonders geschützt werden. Auch vor den Verbänden. Ansonsten bricht das gesamte Kartenhaus zusammen!
Zitat von RugbyLeaguer
Wieso ist es "verdammte Pflicht" dass die "großen" Clubs die "kleinen" tragen? Wo steht das? Die Vereine stehen in einer Konkurrenz zueinander. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen. Ein Verein weniger bedeutet weniger Konkurrenz um die Plätze in der Tabelle. Wobei im Sport den Platz natürlich ein anderer Verein einnimmt.
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Zitat von Mr Ripley
Ich denke, es ist die verdammte Pflicht, dass die großen Klubs die kleinen "tragen". Über Jahre haben sie sich dumm und dämlich verdient und nun sollten sie denen gegenüber Solidarität zeigen, auf deren Kosten sie sich bereichert haben.
Der größte Fehler, der die Schere immer weiter öffnet, wird nicht behoben. Die TV-Gelderverteilung auf Basis des tabellarischen Erfolgs.
Zitat von webmix
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Es wird nicht so lange dauern wie wir heute denken und der Fussball wird fast sein wie vorher. Vielleicht wird es ein paar Vereine erwischen, die keine Rücklagen gebildet haben - das kommt davon wenn man immer am Rande der Zahlungsunfähigkeit operiert. Gespannt bin ich auch auf die Antwort auf die Solidaritätsfrage. Es wöre sicher fehl am Platz, wenn "die grossen Clubs" die Defizite der kleineren tragen. Hier sehe ich eher DFL/DFB in der Pflicht. Aber es ist ein schmaler Grad. Denn wollen wir die Clubs belohnen, die schon vor Corona schlecht gewirtschaftet haben? Kein Erst- und Zweitligist hatte ein Einnahmeproblem. Nur umgehen konnten mit dem vielen Geld manche eben nicht. Natürlich auch um auf Teufel komm raus in der Liga zu bleiben. Aber war es richtig, über den eigenen Verhältnissen zu leben, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben? Schwierige Fragen finde ich. Solidarität erhoffe ich mir vor allem ggü der 3. Liga, sollte die Saison fortgesetzt werden. Denn die Drittligisten profitieren im Gegensatz zu Erst- und Zweitligisten aufgrund des geringen TV-Geldes nicht von der Fortsetzung, sondern sitzen dann vor allem auf hohen Durchführungskosten.
Ich denke, es ist die verdammte Pflicht, dass die großen Klubs die kleinen "tragen". Über Jahre haben sie sich dumm und dämlich verdient und nun sollten sie denen gegenüber Solidarität zeigen, auf deren Kosten sie sich bereichert haben.
Der größte Fehler, der die Schere immer weiter öffnet, wird nicht behoben. Die TV-Gelderverteilung auf Basis des tabellarischen Erfolgs.
Wieso ist es "verdammte Pflicht" dass die "großen" Clubs die "kleinen" tragen? Wo steht das? Die Vereine stehen in einer Konkurrenz zueinander. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen. Ein Verein weniger bedeutet weniger Konkurrenz um die Plätze in der Tabelle. Wobei im Sport den Platz natürlich ein anderer Verein einnimmt.
Ein Möbelkonzern hilft ja auch nicht dem kleinen, familiengeführten Möbelhaus. Nur dass hier eher selten ein anderes Unternehmen die Lücke füllt.
Spätestens jetzt sollte jedem klar sein das Fussballvereine eben keine Wirtschaftsunternehmen sind. Es gibt nix zu produzieren was man verkaufen kann. Einige dürften jetzt aus ihrer Parallelwelt erwachen.
Das einzige was jetzt ein bisschen die Kuh vom Eis holen kann ist das die TV Gelder der dfl innerhalb der 36 Vereine gleich aufgeteilt werden. Die Saison ligaübergreifend abgebrochen wird.
Wie eigensinnig der DFB denkt ist zum Beispiel hier nachzulesen: https://www.mdr.de/sport/fussball_3l/grosser-streit-in-der-dritten-liga-sollen-vereine-in-die-insolvenz-gertrieben-werden-100.html
Die Vereine müssen jetzt zusammenhalten, die kleinen Klubs besonders geschützt werden. Auch vor den Verbänden. Ansonsten bricht das gesamte Kartenhaus zusammen!
Doch die Fußballunternehmen produzieren etwas.. Show... Damit verdienen sie ihr Geld. Die TV Sender, die Zuschauer geben Geld aus um etwas geboten zu bekommen.
Und wenn man zig Jahre vom Hand in den Mund gelebt hat, dem sportlichen Erfolg alles untergeordnet hat, nicht weit gedacht hat, dann tut es mir leid um diese Vereine, aber dann haben sie nicht wirtschaftlich gelebt.
Die haben alle Millionen eingenommen. Wo sind die ganzen Gelder hin? In Spieler? Oder hat man da nicht allzu oft Gehälter von Trainerin bezahlt die "freigestellt" waren.
Klar kommt jetzt das Argument "mit so etwas konnte niemand rechnen. Das hat`s noch nie gegeben". Aber muss ich, wenn ich 100 Euro einnehme unbedingt auch 100 Euro (oder vielleicht 120 Euro) gleich wieder ausgeben? Reichen vielleicht nicht auch mal 95 Euro zum ausgeben? Dann bekomme ich halt den Spieler X vielleicht nicht, weil der 200 Euro verdienen möchte. Nur weiß ich nicht, ob der auch in meinem Verein so funktioniert? Das kann man bei Menschen nie sagen.
Man hat sich meiner Meinung nach viel zu sehr auf den sportlichen Erfolg konzentriert. Das finanzielle total aus den Augen verloren. Nicht einen Euro an Rücklagen gebildet.
Jetzt steht man bald vor einem Scherbenhaufen und weiß nicht weiter. Jetzt wird nach Hilfe gerufen. Die anderen sollen es richten, was ich als Verein verbockt habe. Man argumentiert dass mit Solidarität. Wieso soll ich als Bayern München dem FC Schalke helfen? Die haben doch auch Millionen eingenommen. Wo sind die hin? In Stadion?
14.04.2020 - 15:47 Uhr
Zitat von webmix
Vorweg: mir liegen alle Clubs besonders am Herzen, die viel Publikum haben u ich hoffe, dass diese alle durchkommen.
Aber ich finde, manche machen es sich in der schwierigen Situation zu einfach. Die Grossen beuten die Kleinen aus? Sorry, das ist populisitscher Blödsinn. JEDER Bundesligist hat so verdammt viel TV-Geld in den vergangenen Jahren bekommen, JEDER Bundesligist wäre in der Lage gewesen, Rücklagen für lange Zeit zu bilden. Allerdings wird meistens alles dem kurzfristigen sportlichen Erfolg unterworfen. Die Finanzchefs hatten zu wenig zu sagen, die sportliche Führung viel zu viel. Klingt nicht nach Fussballromantik, ist aber leider wahr, auch wenn es im letzten Jahrzehnt besser geworden ist.
Vorweg: mir liegen alle Clubs besonders am Herzen, die viel Publikum haben u ich hoffe, dass diese alle durchkommen.
Aber ich finde, manche machen es sich in der schwierigen Situation zu einfach. Die Grossen beuten die Kleinen aus? Sorry, das ist populisitscher Blödsinn. JEDER Bundesligist hat so verdammt viel TV-Geld in den vergangenen Jahren bekommen, JEDER Bundesligist wäre in der Lage gewesen, Rücklagen für lange Zeit zu bilden. Allerdings wird meistens alles dem kurzfristigen sportlichen Erfolg unterworfen. Die Finanzchefs hatten zu wenig zu sagen, die sportliche Führung viel zu viel. Klingt nicht nach Fussballromantik, ist aber leider wahr, auch wenn es im letzten Jahrzehnt besser geworden ist.
Woher kommt diese plumpe Rhetorik, ein Fußballverein hätte sich Rücklagen aufbauen können?
Das stimmt einfach nicht. Jeder Bundesligist arbeitet auf Kante, anders funktioniert es überhaupt nicht. Meinetwegen waren noch die Bayern mit ihrem Festgeldkonto ne Ausnahme und natürlich halten Vereine wenn sie n Spieler für ordentlich Cash verkauft haben auch mal was für die Zukunft zurück.
Aber Rücklagen, von denen ein Verein jetzt monatelang zehren könnte während die Einnahmeseite völlig leer bleibt? Utopie, mehr nicht.
Wenn Vereine wie Bremen, Schalke, Augsburg, Mainz oder sonst wer nicht am Anschlag arbeiten würden mit ihren finanziellen Mitteln, werden sie durchgereicht. Dann spielt Schalke halt gegen den Abstieg statt ums internationale Geschäft und die anderen genannten Vereine in der zweiten Liga.
Der Verdrängunskampf in der Bundesliga ist brutal und es gibt zahlreiche Beispiele, wie schwer es ist wieder hochzukommen, wenn man erstmal unten ist. Für (fast) jeden Bundesligisten wäre es fatal, im sportlichen Bereich nicht alle Mittel auszuschöpfen und lieber was zurück zu legen. Runter geht es sonst schnell, da reicht ein schlechtes Jahr. Hoch ist schwieriger.
Für welche Zeiten hätten denn die Bundesligisten überhaupt Rücklagen bilden sollen? Eine Situation wie Corona, die die gesamte Bevölkerung + Wirtschaft trifft, gab es doch noch nie. Ansonsten war der Fußball immer recht krisensicher, ich wüsste nicht wann eine Wirtschaftskrise sich auf den Fußball ausgewirkt hätte.
Fußballvereine sind auch nur bedingt Unternehmen, auch wenn sich das viele gerne einreden. Es wird nichts produziert, sondern das Unterhaltungsprodukt ist eigentlich immer noch ein sportlicher Wettkampf. Damit dieser Gewinnbringend ist, muss er v.a. eins: Stattfinden. Auf den Ausfall des sportlichen Wettbewerbs hätte sich kein Verein der Welt seriös vorbereiten können - mögen da noch so viele Millionen im Umlauf sein.
Die einzigen, die ein Puffer haben sollten (und meines Wissens nach auch haben, auch wenn sie es nicht zugeben und nicht ranwollen) sind die Verbände. Allen voran UEFA & FIFA, wo sich Privatleute seit Jahrzehnten die Taschen vollmachen und gerade in Deutschland auch der "reichste Verband der Welt" DFB. Die haben in den erfolgreichen Jahren immer schön die Hand aufgemacht und jetzt in Krisenzeiten ist sich mal wieder jeder selbst der nächste.
14.04.2020 - 15:55 Uhr
Wahrscheinlich wird es mit Geisterspielen beginnen.
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