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Dieter Hoeneß - unser Manager

08.03.2009 - 16:23 Uhr
Dieter Hoeneß - unser Manager |#371
04.11.2009 - 12:05 Uhr
Klar ist der Sanierer unbeliebt, bedeutet es doch gerade in unserem Fall, sämtliche sportliche Ambitionen für ungewisse Zeit auf Eis zu legen. Was ist das denn für ein Plan?
Abgesehen davon verstehe ich nicht, wie jedes Mal jeder glaubt einen fussballverein 1:1 mit einem Unternehmen der Wirtschaft vergleichen zu müssen. Jeder Hobbyhandelsblattleser meint die Maximen, die für Unternehmen gelten, sogleich auf Fussballvereine anwenden zu können...

Dann zieht doch bitte die Linie richtig und schaut Euch erst einmal an, welche Normen für Vereine gelten, die auch für Unternehmen der REALEN Wirtschaft gelten. Wo fungiert eine Kleinstadt als Geldgeber für ein Unternehmen, dass vllt. 200 Arbeitsplätze bietet? Ab in die Insolvenz ist da die Devise, so wie es angesichts des freien Wettbewerbs nunmal gedacht ist.
Im Fussball mobilisiert sich aber eine Fangemeinde und baut ein Stadion mit auf, eine Stadt gibt KRedite, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden oder beteiligt sich am Stadionausbau. Das hat NICHTS mit rationaler Wirtschaft zu tun.

Ein Fussballverein SOLLTE wirtschaftlich arbeiten, leider ist das in den seltensten Fällen so und natürlich sollten wir uns an den Positivbeispielen orientieren und den Gürtel auch enger schnallen. Genau das machen wir ja bereits. Aber wer glaubt hier denn allen ernstes, dass Herthas sportliche und wirtschaftliche Perspektive isoliert zu behandeln seien?!
Ist es nicht viel mehr so, dass ein Fussballverein vor allem vom Merchandising lebt, den Stadion- und TV-Einnahmen und natürlich den Hauptsponsoren? Wo werden die bleiben, wenn man sich endgültig ins sportliche Abseits schießt? Wo sollen die Gelder herkommen, die alleine den Etat finanzieren, wenn nicht aus den genannten Bereichen? Das Rad dreht sich nicht einfac hso immer weiter. Die Spielerverkäufe bieten zwar gelegentlich die Chance, Riesenschritte zu unternehmen, das sind aber Ausnahmen. Damit lässt sich kein Verein auf Dauer finanzieren.

Wenn man sich nicht finanziell aufs Abstellgleis und tatsächlich in die Insolvenz begeben will, muss man es über den sportlichen Wege schaffen und das in einem gesunden Rahmen.

Wir sollten auf keinen Fall Hoeneß Weg einschlagen, aber im Moment ist Reinvestition die einzige Chance, uns nicht auf unbestimmte Zeit in die Bedeutungslosigkeit zu manövrieren und auch nicht eine in der Zweitklassigkeit am ehesten drohende Insolvenz zu forcieren.
Dieter Hoeneß - unser Manager |#372
04.11.2009 - 12:17 Uhr
Zitat von Exsample:

ist das so? oder hat er aus dem vorhandenen nichtgeld das mit effektivste gemacht? er wurde zum desinvestieren gezwungen und dennoch erwaten alle, das was hinten raus kommt, besser sein soll als vorher.bravo, genau so funktioniert das. man zieht geld aus dem kerngeschäft ab, damit danach mehr bei rumkommt.

ich frage mich immernoch wie favre es geschafft hat diese finanzkrise bei hertha zu verursacvhen. oops ich vergass, hat er ja gar nicht.


Das Effektivste wohl kaum, sonst wären wir in einer anderen Lage, denn mit dem 10. höchsten Etat (irgendwie so) der BuLi und einem 18. Platz kann man nicht effektiv gearbeitet haben.

Man zieht natürlich Geld aus dem Kerngeschäft, allerdings versucht man gleichzeitig es zu optimieren, damit man am Ende für weniger Geld etwa ähnliche Leistung erwarten kann. Auch das ist leider nur bedingt geschehen.

Für die finanzielle Notlage würde ich niemals Favre verantwortlich machen, er ist der Mann fürs sportliche. Verantwortlich sind Hoeness mitsamt seinen Ja-Sagern. Allerdings haben Gegenbauer und seine Anhängerschaft es versäumt, richtig zu reagieren, anstatt "bloß" gegensätzlich zu Hoeneß zu handeln....

Schuldzuweisungen bringen uns im Endeffekt aber nichts, die Schuldigen werden nie zur Rechenschaft gezogen werden und Lösungen entstehen so auch nicht
Dieter Hoeneß - unser Manager |#373
04.11.2009 - 12:26 Uhr
Zitat von correctly:

An der Finanzkrise bei Hertha ist er nur indirekt beteiligt.
Hätte er Pante nicht weggemobbt, wären uns teure Neukäufe evt. erspart geblieben. Allerdings ist das akademisch.


hätte sich pante wie von HÖNESS geplant ein jahr zuvor verkaufen lassen anstatt seinen vertrag auszusitzen, hätte man geld für die verpflichtung eines adequaten ersatzes gehabt

Zitat von Serbcon:

Dann zieht doch bitte die Linie richtig und schaut Euch erst einmal an, welche Normen für Vereine gelten, die auch für Unternehmen der REALEN Wirtschaft gelten. Wo fungiert eine Kleinstadt als Geldgeber für ein Unternehmen, dass vllt. 200 Arbeitsplätze bietet? Ab in die Insolvenz ist da die Devise, so wie es angesichts des freien Wettbewerbs nunmal gedacht ist.
Im Fussball mobilisiert sich aber eine Fangemeinde und baut ein Stadion mit auf, eine Stadt gibt KRedite, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden oder beteiligt sich am Stadionausbau. Das hat NICHTS mit rationaler Wirtschaft zu tun.


du hast es erfasst. im realen wirtschaftsleben wäre hertha schon längst insolvent und abgewickelt. trotz sonderbehandlung im fussball ist es trotzdem ähnlich weit. schau dir nur mal das eigenkapital an. es wird nur nicht negativ in höhe von 38 milluionen euro ausgewiesen, weil zukünftige einnahmen in gleicher höhe schon in der bilanz aktiviert sind. applaus dafür

übrigens wären die fernseheinnahmen in liga 2 zumindest im ersten jahr noch sehr üppig, das ja mit die letzten 3 saisons zur berechnung angesetzt werden. potentiel liegt man dort dann noch auf rang 12 bis 14 aller erst und zweitligisten. das verbunden mit einer generell massiven klürzung im kaderbereich plus verkäufe könnten eine einigermaßen solide basis für einen neuanfang bieten.

btw ich bin kein hobbyhandelsblattleser ;)
Dieter Hoeneß - unser Manager |#374
04.11.2009 - 12:33 Uhr
Zitat von correctly:

An der Finanzkrise bei Hertha ist er nur indirekt beteiligt.
Hätte er Pante nicht weggemobbt, wären uns teure Neukäufe evt. erspart geblieben. Allerdings ist das akademisch.
Übrigens, hätte Favre nicht so ängstlich die beiden letzten Spieltage der alten Saison spielen lassen, würden wir heute auch anders da stehen.
Aber richtig, das ist Legende.


Och nö soviele Klischees und subjektive Wahrheiten in einem Post gab's ne Weile nicht mehr... wundert mich ein Wenig das du das erneut auftischst.

Im Teil 2 deines Post argumentierst du wie die Spieler in der Mannschaft die mMn ohne den geringsten Schimmer über die Folgen ihres Handenls die Krise mitherbeigeführt haben und jetzt nicht wissen wie sie da wieder rauskommen sollen.

Vorallem lassen alle die so argumentieren ausser Acht das trotzdem 11 Mann gespielt haben und diese nun nicht aus dem Regionalliga-Team kamen. Was auf diese Weise suggeriert wird ist schlicht wirklichkeitsverzerrend - kurz irreal.

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+ + + Wir haben doch kein Geld + + +
Dieter Hoeneß - unser Manager |#375
04.11.2009 - 12:38 Uhr
Zitat von Exsample:
Zitat von correctly:

An der Finanzkrise bei Hertha ist er nur indirekt beteiligt.
Hätte er Pante nicht weggemobbt, wären uns teure Neukäufe evt. erspart geblieben. Allerdings ist das akademisch.


hätte sich pante wie von HÖNESS geplant ein jahr zuvor verkaufen lassen anstatt seinen vertrag auszusitzen, hätte man geld für die verpflichtung eines adequaten ersatzes gehabt


Nun er hätte auch einfach zum richtigen Zeitpunkt unterscheiben können. Da diese, für Pantelic, äusserst lukrative Möglichkeit bestand ist es ganz klar sein Fehler gewesen. :)

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+ + + Wir haben doch kein Geld + + +
Dieter Hoeneß - unser Manager |#376
04.11.2009 - 12:43 Uhr
Die Fernseheinnahmen wären zwar gesichert, aber was ist mit den restlichen Einnahmen?
Der Zuschauerschnitt in Liga 2 dürfte bei uns dann so um die 10.000 sein? Die Sponsoren werden erheblich weniger zahlen, sofern sie überhaupt eine Zweitligaklausel haben und der Merchandisingabsatz dürfte locker um 40-70 % einbrechen. Inwiefern damit eine gesunde wirtschaftliche Basis geschaffen werden kann, weiß ich nicht, da die Verbindlichkeiten auch in Liga 2 bedient werden müssen, mit dem Unterschied, dass da viel weniger Geld zur Schuldentilgung rausspringen wird.

Deshalb ist der Spruch, dass man sich in der zweiten Liga immerhin neu erfinden könnte ein zweischneidiges Schwert. Ganz zu schweigen davon, dass man sich fast ein komplett neues Team zusammen kaufen müsste für läppische 7-10 Mio, mit dem zumindest die Klasse gehalten werden müsste...

Wir haben es weit kommen lassen, aber um sich finanziell zu gesunden einen Abstieg einem Verbleib in Liga 1 vorzuziehen, ist hochgradig riskant...

Klar könnte es sein, dass die in der WP investierten Mios ohne Erfolg bleiben und quasi verbrannt werden, aber ich habe mehr Angst vor einem Abstieg und dessen Konsequenzen, als davor den Gewinn aus dem Kacartransfer bereits jetzt größtenteils aufzubrauchen.
Dieter Hoeneß - unser Manager |#377
04.11.2009 - 14:30 Uhr
ich dachte, es geht hier um das WOB-Gerücht ... aber weit gefehlt, wie in jedem 2. Thread geht es um den Mann mit der gegelten Langhaarfrisur und dem feinen Aussenrist :ugly

Ich denke schon, dass Wolfsburg für Hoeneß eine interessante Herausforderung wäre. Der Kader hat schon sehr viel Qualität, das Investitionsvolumen ist relativ frei verhandelbar, und Shopping in Brasilien auf die Winterkorn-Rechnung wird auch im Rahmen des Möglichen liegen :D Nur durch die Stadt fahren um Spieler zu überzeugen, wird er sich dort verkneifen, aber da hilft ja ebenfalls das Scheckbuch.

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Der Zweck von Taktik ist es, attraktiven Fußball zu unterbinden.
Phrasenstatus für "unfassbar" und "erschreckend schwach" ;)

Dieter Hoeneß - unser Manager |#378
04.11.2009 - 14:41 Uhr
wolfsburg hat sdas ganze doch schon längste dementiert
Dieter Hoeneß - unser Manager |#379
04.11.2009 - 14:42 Uhr
Gehört Porsche eigentlich noch zum VW-Konzern, nee oder? Das wäre sicher ein prima Argument, denn welcher junge Starkicker träumt schon von einem VW, Seat oder Skoda :p

Ronaldo III: this place is ugly and the weather sucks. I want to go to Real Madrid.

DH: Yes it is ugly, but you can be in Berlin in less than 1 hour by train, young man.

Ronaldo III: Mr. Manager, I am a young man from a poor familiy and I will be rich. No train for me. Girls are not to be impressed by trains.

DH: We also have a highway where you can get your motor running. You can get a Golf GTI, Touareg oder Audi for free.

Ronaldo III: A wut. You want me to earn millions just to drive a Volkswagen. You crazy old fool. I want Porsche.

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Phrasenstatus für "unfassbar" und "erschreckend schwach" ;)

Dieter Hoeneß - unser Manager |#380
04.11.2009 - 19:37 Uhr
Zitat von racer:


Es geht doch hier gar nicht um die Frage des desinvestieren oder der Finanzkrise. Favre hat den Kader umgebaut, dabei wurden ca. 24 Mio eingenommen und WIEDER AUSGEGEBEN. Fuer Spieler die ein Favre geholt hat. Da wurde viel sinnloses Geld verbrannt fuer Spieler die nicht bundesligatauglich sind bzw. immer waren. daneben hat man den besten Torschuetzen nicht mehr haben wollen.

Ich versuche Dir noch mal zu erklaeren das man fuer dieses Geld das Favre hatte heute einen ganz anderen Kader haben koennten (muessten) - und dafuer ist er sehr wohl verantwortlich weil alle auf ihn vertraut haben. Im Endeffekt haben wir den 4. Platz letzte Saison aber mit einigen Spielern rausgeholt die vor Favre schon da waren (und jetzt eben nicht mehr). Von den 31 (!!!) unter Favre geholten Spielern hat doch kaum einer Bundesligaformat. Ist das wirklich so schwer zu verstehen???

31 neue Spieler in 2,5 Jahren und wir konnten keine 11 guten bekommen???

Das ist wirklich eine leidige Diskussion weil es eigentlich so einfach zu verstehen ist das dies mit der Finanzkrise REIN GAR NICHTS zu tun hat!

Wir haben eben viel Geld fuer viel Scheisse ausgegeben.

Und mein persoenlicher Vorwurf an DH ist das er Favre geholt hat, allein dafuer gebuehrt ihm die Entlassung. Nur: ich entlasse nur dann jemanden, wenn ich eine bessere Besetzung habe und die haben wir eben leider nicht, weder ueber ihm (Gegenbauer) noch nach ihm (Preetz).

Und die drei Mio die jetzt im Raum stehen kann man sich eigentlich auch gleich sparen.



ich weiß ehrlich nicht ob ich bei deinem post lachen oder weinen soll.schöne milchmädchenrechnung.

schauen wir uns die fakten an

in den 5 transferperioden in denen favre hier tätig war, wurden 30, 2 mio an transfererlösen erzielt, dem stehen 26,6 millionen an ausgaben gegenüber. 5,3 millionen pro transferperiode ausgeben und 6 generieren durch verkäufe!

die ausgaben verteilt auf deine 31 spieler (laut tm.de waren es übrigens 46, aber der werden leihe mehrmals verrechnet und juggis mit ein) hat ein spieler also im schnit 0,85 mios gekostet. wahnsinnssumme für granaten.

gute spieler wurden geholt, nur hat man die hauptsächlich von den erlösen der jugendarbeit finanziert. dann war jkein geld mehr da und so wurden die offensichtlichen lücken im akder immer größer. trottzdem beköme man leicht eine als durchschnittlich zu bezeichnende mannschaft auf den platz mit 3/4 verpflichtungen unter favre.

bei dem wort finazkrise bringst du übrigens etwas durcheinander. wenn ich davon spreche, meine ich nicht die globale, sondern die intern, durch faladche führungsentscheidungen selbst geschaffene. die hat mit der globalen nix zu tun. die gklobale könnte uns nutzen und schaden zue twa gleichen teilen. schaden durch schwereres generieren von sponsoren einnahmen, nützen, sollte man sich umschuilden und von niedrigeren zinsen profitieren.

okay, dein vorletzter absatz ist nur zum lachen ;) vielleicht hätte man damals neururrer verpflichten sollen :rolleyes
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Exsample am 04.11.2009 um 19:42 Uhr bearbeitet
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