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Fanszene Teil VII

27.01.2017 - 19:06 Uhr
Fanszene Teil VII |#621
30.04.2017 - 12:46 Uhr
Zitat von zero9782

Viel schlimmer als das mit Orle war die Ruhe im Stadion. Die wird es im letzten Spiel auch geben. Aber ja bei uns ist ja alles schei.sse.


War das erste Mal das ich draussen war und die Vögel hab zwitschern hören Lachend
Fanszene Teil VII |#622
30.04.2017 - 12:52 Uhr
Zitat von save71
Zitat von zero9782

Viel schlimmer als das mit Orle war die Ruhe im Stadion. Die wird es im letzten Spiel auch geben. Aber ja bei uns ist ja alles schei.sse.


War das erste Mal das ich draussen war und die Vögel hab zwitschern hören Lachend


Es ist auch Paarungszeit! Da sind die Vögel extrem laut grins

•     •     •

~~~~~~~~~Liebe kennt keine Liga~~~~~~~~~~~~~

~~~~Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e. V.~~~~

~~~~~~~~~~~~~Gooners~~~~~~~~~~~~~~~~~~

LeBron: "Any kid that's going through anything ... you can look at that performance by Derrick Rose ... That's why our game is so unbelievable ... even when a superhero's knocked down he's still a superhero and Derrick Rose showed why he's still a superhero." D-ROSE
Fanszene Teil VII |#623
30.04.2017 - 13:28 Uhr
Zitat von zero9782
Zitat von save71

Zitat von zero9782

Viel schlimmer als das mit Orle war die Ruhe im Stadion. Die wird es im letzten Spiel auch geben. Aber ja bei uns ist ja alles schei.sse.


War das erste Mal das ich draussen war und die Vögel hab zwitschern hören Lachend


Es ist auch Paarungszeit! Da sind die Vögel extrem laut grins


Achso deshalb Lachend
Fanszene Teil VII |#624
30.04.2017 - 16:40 Uhr
Ich gebe auch mal wieder meinen Senf ab. Ich möchte dazu auch sagen, dass es mir mittlerweile egal ist, ob sich irgendjemand Ultra schimpft oder nicht - das ist doch vollkommen egal. Ob der D1 pfeift oder ausm L-Block Mist kommt ist für mich dasselbe. Dass man herausstellen muss, dass es nach und während des Spiels zu keinen besonderen Vorkommnissen kam, ist peinlich genug.

Fakt ist, dass der organisierte Support die Stimmungsgewalt hat, das ist ja nach Jahren, in denen das einzig so lief, nicht sonderlich überraschend. Da möchte ich gleich von vorne einfach nochmal jedem einen mit auf den Weg geben, der immer argumentiert, dass ohne die Leute "nichts los wäre". Das ist jämmerliches Argumentations-Niveau, weil es vollkommen normal ist, dass sich bei Auflösung manifestierter Zustände erst ein Substitut entwickeln müsste.

Zum Punkt: Ich fand einige der Spruchbänder einfach peinlich. Dass man Pilarsky ob seiner Aussage zu Welle hinterfragt, war noch in Ordnung, aber generell finde ich es doch sehr fragwürdig, dass eine Kurve, die es einmal mehr über eine Saison geschafft hat, regelmäßig für Chaos und Kosten zu sorgen, für die kritikführende Kontrollinstanz ausgibt. Diese Kurve ist nicht repräsentativ für die breite Zahl an KSC-Fans, sie hat nur das lauteste Werkzeug. Sie ist das größte Imageproblem des KSC, nicht die Mannschaft auf dem Rasen.

Wenn man den Supporters als Dachverband ihre eigenen Vorgaben ihrer Webseite im selben Stile vorhalten würde, wie es die organisierten Gruppen selbst gegenüber Mannschaft und Führung tun, wäre aber ordentlich was los, da bin ich mir sicher. Und es wäre noch nicht einmal das erste Mal, dass sich einzelne Bereiche des Stadions gegen die Gegengerade wehrt. Ich erinnere mich da noch an Zeiten von Kollege Dohmen, bei denen die Ultras vom A1 regelgerecht niedergeschrien wurde.

Aber worauf möchte ich eigentlich hinaus?

Letztendlich wünsche ich mir, dass die Ultras selbst aus einem dem Club zuträglichen Verhalten heraus agieren. Natürlich können auch die Supporter und ihre einzelnen Mitgliedergruppen nicht von jetzt auf nachher alle Probleme lösen, genauso wie der Verein das mit seinen Problemen nicht kann. Aber ich sehe nicht, wie ich eine Kritik von Menschen ernstnehmen soll, die sich selbst, siehe Supporters-Stellungnahme, zu keinem Zeitpunkt selbst offen gegenüber Kritik und Verantwortung zeigen.

Und ich wünsche mir auch, dass der Verein dann auch entsprechend endlich wieder aktiver und näher an die Fans herantritt. Das würde dem Verein, das würde meinem KSC an so vielen Stellen gut tun.

Pack ma's an.

•     •     •

Nur der KSC!

Bei allem Respekt: Ich verstehe mehr vom Fußball als die meisten hier. Ambitioniert und intellektuell überlegen. Richtig gestandener Typ. Und was bringt uns das jetzt in der Rückrunde?
Fanszene Teil VII |#625
30.04.2017 - 16:59 Uhr
Nichtmal darüber kann ich mich mehr aufregen, Gott ist das traurig.

Ich kann "Euch" nur sagen, hängt es nicht zu hoch was diese Saison auf dem Platz oder von den Rängen noch kommt. Und Orle wird es auch einzuschätzen wissen, dass einzelne nicht für Tausende stehen und es halt irgendwo einfach nurnoch der pure Frust ist.

Wieso es Orle trifft?

Nun sein Patzer in Sandhausen hat das bis dato recht ansehnliche Spiel ruiniert. Das es keine Absicht von Ihm war ist klar, wir kennen seine fussballerischen Qualitäten. Dennoch ist es eben bezeichnend, wenn gerade dem Kapitän und langjährige Spieler solch ein Konzentrationsfehler in so einem Moment passiert. Aber die Diskussion, dass Orle für mich sowieso keiner ist der überhaupt hätte die Binde tragen sollen, hatten wir ja schon vor 2 Jahren.

Auch sollte ein Kapitän mehr Einfluss auf die Mannschaft haben. Scheinbar hat er nur ein gutes Standing nach Außen. Innerhalb des "Teams" hat er, wie die Tabelle zeigt, nichts gerissen. Mit Leistung ist er auch nicht gerade voran gegangen.

Also nicht das Orle für die Saison steht, aber als Kapitän steht er halt auch für die Mannschaft, nicht nur davor. Er ist ein Teil davon. Daher ist der Unmut an Ihm auszulassen nicht umbedingt richtig, aber doch auch irgendwo nachvollziehbar.

Mir wäre es nichtmal mehr die Mühe wert, einzelne Spieler im Stadion anzumachen

•     •     •

Rest in Peace Charlie Kirk
Fanszene Teil VII |#626
30.04.2017 - 19:54 Uhr
Zitat von soulKSC
Ich gebe auch mal wieder meinen Senf ab. Ich möchte dazu auch sagen, dass es mir mittlerweile egal ist, ob sich irgendjemand Ultra schimpft oder nicht - das ist doch vollkommen egal. Ob der D1 pfeift oder ausm L-Block Mist kommt ist für mich dasselbe. Dass man herausstellen muss, dass es nach und während des Spiels zu keinen besonderen Vorkommnissen kam, ist peinlich genug.

Fakt ist, dass der organisierte Support die Stimmungsgewalt hat, das ist ja nach Jahren, in denen das einzig so lief, nicht sonderlich überraschend. Da möchte ich gleich von vorne einfach nochmal jedem einen mit auf den Weg geben, der immer argumentiert, dass ohne die Leute "nichts los wäre". Das ist jämmerliches Argumentations-Niveau, weil es vollkommen normal ist, dass sich bei Auflösung manifestierter Zustände erst ein Substitut entwickeln müsste.

Zum Punkt: Ich fand einige der Spruchbänder einfach peinlich. Dass man Pilarsky ob seiner Aussage zu Welle hinterfragt, war noch in Ordnung, aber generell finde ich es doch sehr fragwürdig, dass eine Kurve, die es einmal mehr über eine Saison geschafft hat, regelmäßig für Chaos und Kosten zu sorgen, für die kritikführende Kontrollinstanz ausgibt. Diese Kurve ist nicht repräsentativ für die breite Zahl an KSC-Fans, sie hat nur das lauteste Werkzeug. Sie ist das größte Imageproblem des KSC, nicht die Mannschaft auf dem Rasen.

Wenn man den Supporters als Dachverband ihre eigenen Vorgaben ihrer Webseite im selben Stile vorhalten würde, wie es die organisierten Gruppen selbst gegenüber Mannschaft und Führung tun, wäre aber ordentlich was los, da bin ich mir sicher. Und es wäre noch nicht einmal das erste Mal, dass sich einzelne Bereiche des Stadions gegen die Gegengerade wehrt. Ich erinnere mich da noch an Zeiten von Kollege Dohmen, bei denen die Ultras vom A1 regelgerecht niedergeschrien wurde.

Aber worauf möchte ich eigentlich hinaus?

Letztendlich wünsche ich mir, dass die Ultras selbst aus einem dem Club zuträglichen Verhalten heraus agieren. Natürlich können auch die Supporter und ihre einzelnen Mitgliedergruppen nicht von jetzt auf nachher alle Probleme lösen, genauso wie der Verein das mit seinen Problemen nicht kann. Aber ich sehe nicht, wie ich eine Kritik von Menschen ernstnehmen soll, die sich selbst, siehe Supporters-Stellungnahme, zu keinem Zeitpunkt selbst offen gegenüber Kritik und Verantwortung zeigen.

Und ich wünsche mir auch, dass der Verein dann auch entsprechend endlich wieder aktiver und näher an die Fans herantritt. Das würde dem Verein, das würde meinem KSC an so vielen Stellen gut tun.

Pack ma's an.



Ich verzichte darauf, zu erörtern, wessen Argumentationsniveau noch bisweilen jämmerlich ist, und wer sich sonst noch so gerne zur kritikführenden Kontrollinstanz berufen fühlt.

Stattdessen finde ich es bezeichnend, wenn man die Meldung darüber, dass eine Partie -wieder mal- friedlich lief, nicht einfach stehen lassen kann. Insbesondere dann, wenn auch hier im Forum gefühlt jeder zweite Post im STT die Hoffnung auf ein Ausbleiben von Randalen beinhaltete, und die Meldung somit im direkten Bezug zu einem im Forum präsenten Thema steht.

Selten sieht man auch so deutlich, wie wenig Interesse bei manchen besteht, zu differenzieren, wer diese Fanszene eigentlich ist, aus welchen Gruppen sie besteht, wie heterogen diese Gruppen wiederum sind und wie widersprüchlich letzten Endes jeder einzelne Mensch ist und wie vielschichtig die Motive für sein Handeln sein können. "Alle in einen Sack und drauf hauen - es wird den richtigen erwischen." Echt schade, wie häufig, diese einfältige Haltung auch bei an sich intelligenten Leuten anzutreffen ist. Ebenso übrigens wie die unsägliche Forderung nach Nacktkontrollen, die schlicht unverhältnismäßig sind und selbst von der Polizeigewerkschaft abgelehnt werden.

Friedliche Derbys, die "Moser hilft"-Aktionen, das Fernhalten von jeglicher Form von Rassismus in der Kurve und nicht zuletzt ein Support, der eben nicht von den Normalfans geleistet werden würde (alleine schon bei den Auswärtsspielen, Choreos etc..) - all diese Punkte fallen bei manchen schlicht gar nicht ins Gewicht. Ultras, Supporters, D1-Besucher, das sind alles Menschen, oft sind es junge Menschen. Hier nur einseitig zu bewerten und den Holzhammer rauszuholen ist mehr als kurzsichtig. Fanarbeit ist stets auch Sozialarbeit. Der deutsche Fussball sieht sich hier selbst als integrativer und gesellschaftlich wirkender Faktor in der Pflicht.

Vor diesem Hintergrund, den Vergleich mit anderen Fanszenen nicht zuzulassen, wie es hier im Forum auch hin und wieder geschieht, ist vor diesem Hintergrund ebenfalls kurzsichtig. Ein Blick auf das letzte Spiel Babelsberg gegen Cottbus reicht aus, um mehr als ein gutes Wort über die Karlsruher Fanszene bzw. die hiesige Fanarbeit finden zu können.

Das Publikum in deutschen Stadien ist zum Glück noch ein gewisser Querschnitt durch die Bevölkerung und spiegelt somit auch deren Probleme teilweise wieder. Gesellschaftliche und soziale Probleme löst man nicht alleine durch Repression, Ignorieren oder Ausgrenzen. Wer nur noch gut zahlende, sich wohlverhaltende und gläserne Kunden im Stadion haben möchte, senkt die gesellschaftliche Relevanz von Fussball erheblich und degradiert ihn mehr und mehr zu einem reinen Unterhaltungs- und Marketinggeschäft für zahlungskräftige Kunden. Wenn das die Alternative zu den Ultras ist, dann bevorzuge ich klar den Weg, sich konstruktiv mit der seit den 90er Jahren in deutschen Stadien vorherrschenden Fankultur auseinanderzusetzen. Auch mit Ihren Schattenseiten. Denn wo Schatten ist, ist auch Licht.
Fanszene Teil VII |#627
30.04.2017 - 20:31 Uhr
Nach der Blockschrift beginne ich auch mich immer weiter von den Ultras abzuwenden. Aber kurz zusammengefasst was mir nicht gefällt. Schließlich geben ja auch die Ultras alles von sich was ihnen nicht gefällt.

Mangelnde Selbstreflexion. Sandhausen war die Polizei böse böse, aber man selbst äußert sich nicht zu Stuttgart?
Einmischen in Firmeninternes. Wellenreuther, Pilarsky raus? Lieber eine Insolvenz. Sorry, geht's noch?
Mal eine richtige Begründung zu Pyroaktionen. Schön anzusehen. Gehört zur Ultrasszene dazu, das sind doch keine Begründungen. Kontrolliert abbrennen ist meiner Meinung nach zwar ok, aber es ist verboten und schadet letzten Endes dem Verein. Macht ihr das auch noch, wenn ihr selbst zahlen müsst?
Von den ***** en abgrenzen. Naja könnte man zumindest machen, wenn man nicht zu denen dazu gehören würde.

Dazu frage ich mich eigentlich was dieser Dachverband noch soll. An sich hat dieser sich in den letzten Wochen mehrfach ins Knie geschossen.

Ich hab schon oft die Ultras verteidigt. Gerade in Sachen Stimmung finde ich es nicht so schlimm wie es immer dargestellt wird. Das was sie außerhalb vom Verein machen wird auch äußerst selten honoriert. Dennoch sind auch die negativen Seiten anzusprechen und darauf mal Antworten zu bekommen.
Fanszene Teil VII |#628
30.04.2017 - 20:47 Uhr
Zitat von Karlsruhe_ftw
Nach der Blockschrift beginne ich auch mich immer weiter von den Ultras abzuwenden. Aber kurz zusammengefasst was mir nicht gefällt. Schließlich geben ja auch die Ultras alles von sich was ihnen nicht gefällt.

Mangelnde Selbstreflexion. Sandhausen war die Polizei böse böse, aber man selbst äußert sich nicht zu Stuttgart?
Einmischen in Firmeninternes. Wellenreuther, Pilarsky raus? Lieber eine Insolvenz. Sorry, geht's noch?
Mal eine richtige Begründung zu Pyroaktionen. Schön anzusehen. Gehört zur Ultrasszene dazu, das sind doch keine Begründungen. Kontrolliert abbrennen ist meiner Meinung nach zwar ok, aber es ist verboten und schadet letzten Endes dem Verein. Macht ihr das auch noch, wenn ihr selbst zahlen müsst?
Von den ***** en abgrenzen. Naja könnte man zumindest machen, wenn man nicht zu denen dazu gehören würde.

Dazu frage ich mich eigentlich was dieser Dachverband noch soll. An sich hat dieser sich in den letzten Wochen mehrfach ins Knie geschossen.

Ich hab schon oft die Ultras verteidigt. Gerade in Sachen Stimmung finde ich es nicht so schlimm wie es immer dargestellt wird. Das was sie außerhalb vom Verein machen wird auch äußerst selten honoriert. Dennoch sind auch die negativen Seiten anzusprechen und darauf mal Antworten zu bekommen.


vieleicht wird das ja Gruppen Intern gemacht. vieleicht sagt man ihn der Gruppe den Leuten die meinung und schmeißt sie sogar raus wenn und man sagt das nur nicht weil es nicht gut für den Schlechten Ruf ist.
und man sagt dem Verein oder der Polizei über dritte oder anonnyme Tipps eben doch mal Namen?

klar alles schwer vorstellbar aber irgentwie müssen die Ultras die Vereine doch dazu bringen nie ganz mit ihnen zu brechen

•     •     •

Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.

Liebe kennt keine Liga! Egal wie tief es noch geht ich liebe den KSC!

KSC Fan von Geburt an.

Sympathien für Hertha BSC und Man Utd und im American Football für die Seahawks! GoHawks!

R.I.P. Durlacher ich werde dich vermissen!
Fanszene Teil VII |#629
30.04.2017 - 20:48 Uhr
Zitat von Botibot

Zitat von soulKSC

Ich gebe auch mal wieder meinen Senf ab. Ich möchte dazu auch sagen, dass es mir mittlerweile egal ist, ob sich irgendjemand Ultra schimpft oder nicht - das ist doch vollkommen egal. Ob der D1 pfeift oder ausm L-Block Mist kommt ist für mich dasselbe. Dass man herausstellen muss, dass es nach und während des Spiels zu keinen besonderen Vorkommnissen kam, ist peinlich genug.

Fakt ist, dass der organisierte Support die Stimmungsgewalt hat, das ist ja nach Jahren, in denen das einzig so lief, nicht sonderlich überraschend. Da möchte ich gleich von vorne einfach nochmal jedem einen mit auf den Weg geben, der immer argumentiert, dass ohne die Leute "nichts los wäre". Das ist jämmerliches Argumentations-Niveau, weil es vollkommen normal ist, dass sich bei Auflösung manifestierter Zustände erst ein Substitut entwickeln müsste.

Zum Punkt: Ich fand einige der Spruchbänder einfach peinlich. Dass man Pilarsky ob seiner Aussage zu Welle hinterfragt, war noch in Ordnung, aber generell finde ich es doch sehr fragwürdig, dass eine Kurve, die es einmal mehr über eine Saison geschafft hat, regelmäßig für Chaos und Kosten zu sorgen, für die kritikführende Kontrollinstanz ausgibt. Diese Kurve ist nicht repräsentativ für die breite Zahl an KSC-Fans, sie hat nur das lauteste Werkzeug. Sie ist das größte Imageproblem des KSC, nicht die Mannschaft auf dem Rasen.

Wenn man den Supporters als Dachverband ihre eigenen Vorgaben ihrer Webseite im selben Stile vorhalten würde, wie es die organisierten Gruppen selbst gegenüber Mannschaft und Führung tun, wäre aber ordentlich was los, da bin ich mir sicher. Und es wäre noch nicht einmal das erste Mal, dass sich einzelne Bereiche des Stadions gegen die Gegengerade wehrt. Ich erinnere mich da noch an Zeiten von Kollege Dohmen, bei denen die Ultras vom A1 regelgerecht niedergeschrien wurde.

Aber worauf möchte ich eigentlich hinaus?

Letztendlich wünsche ich mir, dass die Ultras selbst aus einem dem Club zuträglichen Verhalten heraus agieren. Natürlich können auch die Supporter und ihre einzelnen Mitgliedergruppen nicht von jetzt auf nachher alle Probleme lösen, genauso wie der Verein das mit seinen Problemen nicht kann. Aber ich sehe nicht, wie ich eine Kritik von Menschen ernstnehmen soll, die sich selbst, siehe Supporters-Stellungnahme, zu keinem Zeitpunkt selbst offen gegenüber Kritik und Verantwortung zeigen.

Und ich wünsche mir auch, dass der Verein dann auch entsprechend endlich wieder aktiver und näher an die Fans herantritt. Das würde dem Verein, das würde meinem KSC an so vielen Stellen gut tun.

Pack ma's an.



Ich verzichte darauf, zu erörtern, wessen Argumentationsniveau noch bisweilen jämmerlich ist, und wer sich sonst noch so gerne zur kritikführenden Kontrollinstanz berufen fühlt.

Stattdessen finde ich es bezeichnend, wenn man die Meldung darüber, dass eine Partie -wieder mal- friedlich lief, nicht einfach stehen lassen kann. Insbesondere dann, wenn auch hier im Forum gefühlt jeder zweite Post im STT die Hoffnung auf ein Ausbleiben von Randalen beinhaltete, und die Meldung somit im direkten Bezug zu einem im Forum präsenten Thema steht.

Selten sieht man auch so deutlich, wie wenig Interesse bei manchen besteht, zu differenzieren, wer diese Fanszene eigentlich ist, aus welchen Gruppen sie besteht, wie heterogen diese Gruppen wiederum sind und wie widersprüchlich letzten Endes jeder einzelne Mensch ist und wie vielschichtig die Motive für sein Handeln sein können. "Alle in einen Sack und drauf hauen - es wird den richtigen erwischen." Echt schade, wie häufig, diese einfältige Haltung auch bei an sich intelligenten Leuten anzutreffen ist. Ebenso übrigens wie die unsägliche Forderung nach Nacktkontrollen, die schlicht unverhältnismäßig sind und selbst von der Polizeigewerkschaft abgelehnt werden.

Friedliche Derbys, die "Moser hilft"-Aktionen, das Fernhalten von jeglicher Form von Rassismus in der Kurve und nicht zuletzt ein Support, der eben nicht von den Normalfans geleistet werden würde (alleine schon bei den Auswärtsspielen, Choreos etc..) - all diese Punkte fallen bei manchen schlicht gar nicht ins Gewicht. Ultras, Supporters, D1-Besucher, das sind alles Menschen, oft sind es junge Menschen. Hier nur einseitig zu bewerten und den Holzhammer rauszuholen ist mehr als kurzsichtig. Fanarbeit ist stets auch Sozialarbeit. Der deutsche Fussball sieht sich hier selbst als integrativer und gesellschaftlich wirkender Faktor in der Pflicht.

Vor diesem Hintergrund, den Vergleich mit anderen Fanszenen nicht zuzulassen, wie es hier im Forum auch hin und wieder geschieht, ist vor diesem Hintergrund ebenfalls kurzsichtig. Ein Blick auf das letzte Spiel Babelsberg gegen Cottbus reicht aus, um mehr als ein gutes Wort über die Karlsruher Fanszene bzw. die hiesige Fanarbeit finden zu können.

Das Publikum in deutschen Stadien ist zum Glück noch ein gewisser Querschnitt durch die Bevölkerung und spiegelt somit auch deren Probleme teilweise wieder. Gesellschaftliche und soziale Probleme löst man nicht alleine durch Repression, Ignorieren oder Ausgrenzen. Wer nur noch gut zahlende, sich wohlverhaltende und gläserne Kunden im Stadion haben möchte, senkt die gesellschaftliche Relevanz von Fussball erheblich und degradiert ihn mehr und mehr zu einem reinen Unterhaltungs- und Marketinggeschäft für zahlungskräftige Kunden. Wenn das die Alternative zu den Ultras ist, dann bevorzuge ich klar den Weg, sich konstruktiv mit der seit den 90er Jahren in deutschen Stadien vorherrschenden Fankultur auseinanderzusetzen. Auch mit Ihren Schattenseiten. Denn wo Schatten ist, ist auch Licht.


So sehr wie du dich jedes Mal über Menschen aufregst, die deine Meinung über die Ultras, die Gegengerade oder wie immer du die in dieser Saison stark kritisierte Gruppe der Fans nennen magst nicht teilen, könnte man annehmen du hast eine hohe Stellung bei den Supporters.

Ich weiß nicht wieso bei dir nicht anzukommen scheint, was die anderen KSC-Fans seit Wochen kritisieren: Nämlich dass sich eine Fangruppe über alle anderen stellt. Dass sie ihre eigenen Gesetze hat und Randgruppen (?), die dem Verein Schaden zufügen nicht in den Griff bekommt/bekommen will.

Das ist nicht in Ordnung und wird weiterhin Probleme machen. Dazu kommt nun das Kasperletheater und der Machtkampf mit dem Präsidium. Was soll das?
Geht es hier noch um Fußball, um unseren KSC, um das Fan-Sein?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rigsby am 30.04.2017 um 20:54 Uhr bearbeitet
Fanszene Teil VII |#630
30.04.2017 - 21:16 Uhr
Zitat von Botibot

Zitat von soulKSC

Ich gebe auch mal wieder meinen Senf ab. Ich möchte dazu auch sagen, dass es mir mittlerweile egal ist, ob sich irgendjemand Ultra schimpft oder nicht - das ist doch vollkommen egal. Ob der D1 pfeift oder ausm L-Block Mist kommt ist für mich dasselbe. Dass man herausstellen muss, dass es nach und während des Spiels zu keinen besonderen Vorkommnissen kam, ist peinlich genug.

Fakt ist, dass der organisierte Support die Stimmungsgewalt hat, das ist ja nach Jahren, in denen das einzig so lief, nicht sonderlich überraschend. Da möchte ich gleich von vorne einfach nochmal jedem einen mit auf den Weg geben, der immer argumentiert, dass ohne die Leute "nichts los wäre". Das ist jämmerliches Argumentations-Niveau, weil es vollkommen normal ist, dass sich bei Auflösung manifestierter Zustände erst ein Substitut entwickeln müsste.

Zum Punkt: Ich fand einige der Spruchbänder einfach peinlich. Dass man Pilarsky ob seiner Aussage zu Welle hinterfragt, war noch in Ordnung, aber generell finde ich es doch sehr fragwürdig, dass eine Kurve, die es einmal mehr über eine Saison geschafft hat, regelmäßig für Chaos und Kosten zu sorgen, für die kritikführende Kontrollinstanz ausgibt. Diese Kurve ist nicht repräsentativ für die breite Zahl an KSC-Fans, sie hat nur das lauteste Werkzeug. Sie ist das größte Imageproblem des KSC, nicht die Mannschaft auf dem Rasen.

Wenn man den Supporters als Dachverband ihre eigenen Vorgaben ihrer Webseite im selben Stile vorhalten würde, wie es die organisierten Gruppen selbst gegenüber Mannschaft und Führung tun, wäre aber ordentlich was los, da bin ich mir sicher. Und es wäre noch nicht einmal das erste Mal, dass sich einzelne Bereiche des Stadions gegen die Gegengerade wehrt. Ich erinnere mich da noch an Zeiten von Kollege Dohmen, bei denen die Ultras vom A1 regelgerecht niedergeschrien wurde.

Aber worauf möchte ich eigentlich hinaus?

Letztendlich wünsche ich mir, dass die Ultras selbst aus einem dem Club zuträglichen Verhalten heraus agieren. Natürlich können auch die Supporter und ihre einzelnen Mitgliedergruppen nicht von jetzt auf nachher alle Probleme lösen, genauso wie der Verein das mit seinen Problemen nicht kann. Aber ich sehe nicht, wie ich eine Kritik von Menschen ernstnehmen soll, die sich selbst, siehe Supporters-Stellungnahme, zu keinem Zeitpunkt selbst offen gegenüber Kritik und Verantwortung zeigen.

Und ich wünsche mir auch, dass der Verein dann auch entsprechend endlich wieder aktiver und näher an die Fans herantritt. Das würde dem Verein, das würde meinem KSC an so vielen Stellen gut tun.

Pack ma's an.



Ich verzichte darauf, zu erörtern, wessen Argumentationsniveau noch bisweilen jämmerlich ist, und wer sich sonst noch so gerne zur kritikführenden Kontrollinstanz berufen fühlt.

Stattdessen finde ich es bezeichnend, wenn man die Meldung darüber, dass eine Partie -wieder mal- friedlich lief, nicht einfach stehen lassen kann. Insbesondere dann, wenn auch hier im Forum gefühlt jeder zweite Post im STT die Hoffnung auf ein Ausbleiben von Randalen beinhaltete, und die Meldung somit im direkten Bezug zu einem im Forum präsenten Thema steht.

Selten sieht man auch so deutlich, wie wenig Interesse bei manchen besteht, zu differenzieren, wer diese Fanszene eigentlich ist, aus welchen Gruppen sie besteht, wie heterogen diese Gruppen wiederum sind und wie widersprüchlich letzten Endes jeder einzelne Mensch ist und wie vielschichtig die Motive für sein Handeln sein können. "Alle in einen Sack und drauf hauen - es wird den richtigen erwischen." Echt schade, wie häufig, diese einfältige Haltung auch bei an sich intelligenten Leuten anzutreffen ist. Ebenso übrigens wie die unsägliche Forderung nach Nacktkontrollen, die schlicht unverhältnismäßig sind und selbst von der Polizeigewerkschaft abgelehnt werden.

Friedliche Derbys, die "Moser hilft"-Aktionen, das Fernhalten von jeglicher Form von Rassismus in der Kurve und nicht zuletzt ein Support, der eben nicht von den Normalfans geleistet werden würde (alleine schon bei den Auswärtsspielen, Choreos etc..) - all diese Punkte fallen bei manchen schlicht gar nicht ins Gewicht. Ultras, Supporters, D1-Besucher, das sind alles Menschen, oft sind es junge Menschen. Hier nur einseitig zu bewerten und den Holzhammer rauszuholen ist mehr als kurzsichtig. Fanarbeit ist stets auch Sozialarbeit. Der deutsche Fussball sieht sich hier selbst als integrativer und gesellschaftlich wirkender Faktor in der Pflicht.

Vor diesem Hintergrund, den Vergleich mit anderen Fanszenen nicht zuzulassen, wie es hier im Forum auch hin und wieder geschieht, ist vor diesem Hintergrund ebenfalls kurzsichtig. Ein Blick auf das letzte Spiel Babelsberg gegen Cottbus reicht aus, um mehr als ein gutes Wort über die Karlsruher Fanszene bzw. die hiesige Fanarbeit finden zu können.

Das Publikum in deutschen Stadien ist zum Glück noch ein gewisser Querschnitt durch die Bevölkerung und spiegelt somit auch deren Probleme teilweise wieder. Gesellschaftliche und soziale Probleme löst man nicht alleine durch Repression, Ignorieren oder Ausgrenzen. Wer nur noch gut zahlende, sich wohlverhaltende und gläserne Kunden im Stadion haben möchte, senkt die gesellschaftliche Relevanz von Fussball erheblich und degradiert ihn mehr und mehr zu einem reinen Unterhaltungs- und Marketinggeschäft für zahlungskräftige Kunden. Wenn das die Alternative zu den Ultras ist, dann bevorzuge ich klar den Weg, sich konstruktiv mit der seit den 90er Jahren in deutschen Stadien vorherrschenden Fankultur auseinanderzusetzen. Auch mit Ihren Schattenseiten. Denn wo Schatten ist, ist auch Licht.


Weißt du, das schöne ist: Du kannst mir Arroganz vorwerfen, Voreingenommenheit, du darfst mir gerne auch fehlendes Wissen vorwerfen. Aber mir kannst du im Gegensatz zu vielen aus der Szene nicht vorwerfen, mich vorsätzlich vereinsschädlich sowie gesundheitsgefährdend verhalten zu haben. Und an dieser Stelle erhebe ich mich ganz bewusst zur Kontrollinstanz - nämlich als einer derjenigen vielen Hunderte bis Tausende, die bisweilen noch des Sports wegen ins Stadion gehen und mitunter unter dem Auftreten einiger zu leiden haben. Wie übrigens auch der KSC als Verein, der noch immer die Kosten zu tragen hat.

Und dass ich sehrwohl differenziere ist dir bewusst, du verleugnest es nur gezielt. Im Gegensatz zu den Leuten, die sich aber organisieren, sehe ich mich als unorganisierter Einzelfan, zumal derzeit lokal auch ab das Geschehens, nicht in der Lage, einzugreifen (mal von der ein oder anderen Mail abgesehen, auf die die Supporters eh nicht eingehen). Ich sehe aber, dass ein Dachverband als solcher Werkzeuge hätte, die er relativ offenkund nicht zum Einsatz bringen möchte. Die Aufgaben des Öffentlichen, auch eines Vereins, erfüllen nicht nur Aspekte der äußeren Kommunikation, sie dienen sehrwohl auch als Mittel der internen Kommunikation.

Genauso gehe ich auch genau an dieser Stelle auf dein vermeintliches Fernbleiben von Rassismus ein. Denn was ist Rassismus eigentlich? Eine identitäre Bewegung, die kulturelle Aspekte anderer, wie auch ethnische, ausgrenzt und daraus ein Zusammengehörigkeitsgefühl nach Innen und ein Ausschlusskriterium nach Außen definiert. Jetzt brichst du diese identitäre Grundlage, die sich dahinter versteckt, mal auf eine Vereinszugehörigkeit herunter und fragst dich dann, was es bedeutet, wenn man andere Menschen nur aufgrund ihres Vereinslogos beleidigt, hasst und im Extremfall körperlich angeht oder Raketen schießt. Identitarismus hat immer inkludierende Kräfte, aber sie hat auch exkludierende. Das ist immer ein schmaler Grat.

Ich habe dir auch in einer PM geschrieben: Keine gute Tat rechtfertig eine Schlechte. 'Moser hilft' hat viel auf die Beine gestellt, aber damit erschleiche ich mir keine Freifahrkarte für assoziales Verhalten. Das ist eine absurde Herstellung von Kausalität zu behaupten, das müsse bei der Bewertung ins Gewicht fallen. Ich habe an keiner Stelle Kritik daran geübt oder es absichtlich nicht erwennt. Ich kritisiere laut und deutlich das, was schief läuft - und zwar dort, wo es dem Verein und/oder anderen Menschen (!) schadet.

Und warum soll ich den Vergleich mit anderen Fanszenen zulassen? Was bringt es mir? Hast du jemals einen Richter rechtsprechen hören mit den Wort "ach letzte Woche hat einer fünf Autos geklaut, der hat 1 Jahr Bewährung bekommen, dann mach ich bei deinem einen Smart nur 2 Monate draus"? Nein. Das Spiel in Babelsberg zeigt doch nur umso mehr, dass es absolut an der Zeit ist, dass in der Karlsruher Fanszene wiederholte Regelübertretungen thematisiert werden, bevor die Entwicklung in die falsche Richtung (weiter)geht.

Warum gibt es diese Ausschreitungen in anderen Sportart so viel weniger? Spiegelt denn das Publikum eines Handball- oder Eishockeyspiels keinen Querschnitt der Bevölkerung wieder? Warum gehen eigentlich solche Aktionen zumeist (!) nur aus organisierten Gruppen hervor, oder finden zumindest immer dort statt, wo diese anzutreffen sind? An die jüngste Pyroshow im A1 jedenfalls kann ich mich nicht erinnern.

Zuletzt finde ich deine Bemerkung zum gläsernen Kunden ziemlich seltsam. Im Gegensatz zu denen, die sich ständig in gewisser Klientel aufhalten, habe ich jedenfalls bislang noch keine Nackkontrolle durchlaufen müssen und meine Personalien sind auch bei mir geblieben. Und ich war auch schon bei einigen Auswärtsfahrten dabei.

Die gesellschaftliche Relevanz des Fußballs ist nicht durch die Ultra-Bewegung entstanden. Vielmehr ist es genau andersrum. Es würde dem Fußball in Karlsruhe gut tun, würde er dort auch wieder hinkommen. Und das ist ein Wunsch und eine Aufforderung an beide Seiten.

Aus dem Schatten ins Licht.

•     •     •

Nur der KSC!

Bei allem Respekt: Ich verstehe mehr vom Fußball als die meisten hier. Ambitioniert und intellektuell überlegen. Richtig gestandener Typ. Und was bringt uns das jetzt in der Rückrunde?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von soulKSC am 30.04.2017 um 21:19 Uhr bearbeitet
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