Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Die 1 % Zinsen beziehen sich doch in der Regel auf Darlehen die zum Kauf einer Privaten Immobilie genutzt werden. Das hat doch mit den Zinsen für einen normalen Verbraucherkredit nichts zu tun.
https://kredit.check24.de/kredit-desktop/showResult.html;jsessionid=D5D670F73D5C00515112A9A4DF51040A.ajp13-01-fn08?aid=0
Die Zinsen für normale Verbraucherkredite bei 10 Jahren Laufzeit liegen bei ca. 5 %. Allerdings nur mit perfekter Schufa und Einkommen. Und auch nur bis 20.000€ kalkulierbar. Dann noch 4 Jahre Tilgungsfrei....
Ich behaupte mal das Kredite in Millionenhöhe für einen Fußballverein der ja nie genau sagen kann was in 10 Saisons alles passieren kann immer so um 8% liegen. Da fehlen mir aber die Vergleichsinfos.
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Die Zinsen für normale Verbraucherkredite bei 10 Jahren Laufzeit liegen bei ca. 5 %. Allerdings nur mit perfekter Schufa und Einkommen. Und auch nur bis 20.000€ kalkulierbar. Dann noch 4 Jahre Tilgungsfrei....
Ich behaupte mal das Kredite in Millionenhöhe für einen Fußballverein der ja nie genau sagen kann was in 10 Saisons alles passieren kann immer so um 8% liegen. Da fehlen mir aber die Vergleichsinfos.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Devil_till_Death am 03.08.2016 um 17:36 Uhr bearbeitet Zitat von Dauerkarteninhaber
Ich behaupte mal das Kredite in Millionenhöhe für einen Fußballverein der ja nie genau sagen kann was in 10 Saisons alles passieren kann immer so um 8% liegen. Da fehlen mir aber die Vergleichsinfos.
Ich behaupte mal das Kredite in Millionenhöhe für einen Fußballverein der ja nie genau sagen kann was in 10 Saisons alles passieren kann immer so um 8% liegen. Da fehlen mir aber die Vergleichsinfos.
Wie ich schon schrieb, im öffentlichen Bereich gehen solche "kleinen" Beträge auf 10 Jahre locker mit einer 1 vor dem Komma über den Tisch. Klar, einen Aufschlag muss ein Verein (der dann auch noch bekanntermaßen ein massives finanzielles Problem hat) natürlich zahlen. Aber gleich in dieser Höhe?
Ich blicke nicht mehr durch. Wirklich wohl ist mir bei der ganzen Geschichte nicht.
Schauen wir mal, ob unsere neue Führung diesen und unseren Kredit nicht allzu schnell aufbraucht - gleiche Sachlage und Argumentation von SK übrigens, und wir würden wohl die Mistgabeln zücken und den Berg stürmen.
Auftritt Betzemaster in 3, 2, 1...
Schauen wir mal, ob unsere neue Führung diesen und unseren Kredit nicht allzu schnell aufbraucht - gleiche Sachlage und Argumentation von SK übrigens, und wir würden wohl die Mistgabeln zücken und den Berg stürmen.
Auftritt Betzemaster in 3, 2, 1...
@Newtrial: Zinssätze werden p.a. abgegeben, wir werden also wirklich knapp 8% pro Jahr zahlen müssen. Übrigens auch in der tilgungsfreien Anfangslaufzeit.
@bilek19: Nur weil ein Vertrag noch nicht abgeschlossen ist, heißt es nicht, dass er nicht bereits bei den Etatplanungen berücksichtigt wird. Die Müller-Millionen werden im Etat bereits eingeplant sein, wenn sein Wechsel zum damaligen Zeitpunkt abzusehen war.
Insgesamt sollte man sich fragen, wozu das Darlehen benötigt wird. Für die aktuelle Lizenz wird es nicht sein, die haben wir bereits. Aufgrund des längerfristigen Charakters und fehlenden Transferaktivitäten glaube ich auch nicht, dass man es in die (direkt) Mannschaft investiert.
Ich vermute, dass es mit der Lizenz für die nächste Saison zusammen hängt. Die neue Führung vermeidet dadurch, im nächsten Frühjahr händeringend nach Geldgebern zu suchen, weil es bereits einen Liquiditätspuffer aufgebaut hat. Und die Tilgungsfreie Zeit spricht für mich auch dafür, dass man ggf. bereits für die Rückzahlung der Anleihe vorbauen möchte.
P.S.: Man sollte auch nicht davon sprechen, dass jemand bei uns "einsteigt". Es handelt sich um keinen Investor sondern um ein Darlehen, dass eine feste Zahlungsstruktur aufweist. Aufgrund der Aussage, dass der Geldgeber bereits Erfahrungen gesammelt hat, tippe ich auch nicht auf Buchholz sondern vielmehr auf einen Sportfinanzierer (Lagardere, Schechter, Equinet o.ä).
@bilek19: Nur weil ein Vertrag noch nicht abgeschlossen ist, heißt es nicht, dass er nicht bereits bei den Etatplanungen berücksichtigt wird. Die Müller-Millionen werden im Etat bereits eingeplant sein, wenn sein Wechsel zum damaligen Zeitpunkt abzusehen war.
Insgesamt sollte man sich fragen, wozu das Darlehen benötigt wird. Für die aktuelle Lizenz wird es nicht sein, die haben wir bereits. Aufgrund des längerfristigen Charakters und fehlenden Transferaktivitäten glaube ich auch nicht, dass man es in die (direkt) Mannschaft investiert.
Ich vermute, dass es mit der Lizenz für die nächste Saison zusammen hängt. Die neue Führung vermeidet dadurch, im nächsten Frühjahr händeringend nach Geldgebern zu suchen, weil es bereits einen Liquiditätspuffer aufgebaut hat. Und die Tilgungsfreie Zeit spricht für mich auch dafür, dass man ggf. bereits für die Rückzahlung der Anleihe vorbauen möchte.
P.S.: Man sollte auch nicht davon sprechen, dass jemand bei uns "einsteigt". Es handelt sich um keinen Investor sondern um ein Darlehen, dass eine feste Zahlungsstruktur aufweist. Aufgrund der Aussage, dass der Geldgeber bereits Erfahrungen gesammelt hat, tippe ich auch nicht auf Buchholz sondern vielmehr auf einen Sportfinanzierer (Lagardere, Schechter, Equinet o.ä).
Zitat von martinf112
Wie ich schon schrieb, im öffentlichen Bereich gehen solche "kleinen" Beträge auf 10 Jahre locker mit einer 1 vor dem Komma über den Tisch. Klar, einen Aufschlag muss ein Verein (der dann auch noch bekanntermaßen ein massives finanzielles Problem hat) natürlich zahlen. Aber gleich in dieser Höhe?
Zitat von Dauerkarteninhaber
Ich behaupte mal das Kredite in Millionenhöhe für einen Fußballverein der ja nie genau sagen kann was in 10 Saisons alles passieren kann immer so um 8% liegen. Da fehlen mir aber die Vergleichsinfos.
Ich behaupte mal das Kredite in Millionenhöhe für einen Fußballverein der ja nie genau sagen kann was in 10 Saisons alles passieren kann immer so um 8% liegen. Da fehlen mir aber die Vergleichsinfos.
Wie ich schon schrieb, im öffentlichen Bereich gehen solche "kleinen" Beträge auf 10 Jahre locker mit einer 1 vor dem Komma über den Tisch. Klar, einen Aufschlag muss ein Verein (der dann auch noch bekanntermaßen ein massives finanzielles Problem hat) natürlich zahlen. Aber gleich in dieser Höhe?
Was meinst du mit "öffentlichen Bereich?" Eine Behörde?
Warum sollte ein Verein wenn er die Möglichkeit hat sich Geld für 1% Zinsen zu leihen eine Fan-Anleihe machen, in der er mindestens 5% garantiert. Das liegt doch auf der Hand, dass 1% Zinsen nichts mit einem gewerblichen Verbraucherkredit eines Fußballvereins (in Finanznot) zu tun hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dauerkarteninhaber am 03.08.2016 um 15:56 Uhr bearbeitet Zitat von Waterhead
Insgesamt sollte man sich fragen, wozu das Darlehen benötigt wird. Für die aktuelle Lizenz wird es nicht sein, die haben wir bereits. Aufgrund des längerfristigen Charakters und fehlenden Transferaktivitäten glaube ich auch nicht, dass man es in die (direkt) Mannschaft investiert.
Ich vermute, dass es mit der Lizenz für die nächste Saison zusammen hängt. Die neue Führung vermeidet dadurch, im nächsten Frühjahr händeringend nach Geldgebern zu suchen, weil es bereits einen Liquiditätspuffer aufgebaut hat. Und die Tilgungsfreie Zeit spricht für mich auch dafür, dass man ggf. bereits für die Rückzahlung der Anleihe vorbauen möchte.
Insgesamt sollte man sich fragen, wozu das Darlehen benötigt wird. Für die aktuelle Lizenz wird es nicht sein, die haben wir bereits. Aufgrund des längerfristigen Charakters und fehlenden Transferaktivitäten glaube ich auch nicht, dass man es in die (direkt) Mannschaft investiert.
Ich vermute, dass es mit der Lizenz für die nächste Saison zusammen hängt. Die neue Führung vermeidet dadurch, im nächsten Frühjahr händeringend nach Geldgebern zu suchen, weil es bereits einen Liquiditätspuffer aufgebaut hat. Und die Tilgungsfreie Zeit spricht für mich auch dafür, dass man ggf. bereits für die Rückzahlung der Anleihe vorbauen möchte.
Das war auch mein Verdacht. Nur wieso sagt Klatt dann, dass man den Etat zu großen Teilen nur durch dieses Darlehen aufstocken konnte? Wenn es den Etat aufstockt geht es dann nämlich sehr wohl in die Planung der aktuellen Saison.
Die Aussagen von Klatt passen iwie nicht zusammen.
Die aktuelle "Zinslandschaft" hat mit dem Zins, den wir zahlen müssen, nicht so viel zu tun. Entscheidend für den Kapitalgeber ist das Risiko seiner Anlage. Und das ist hoch. Ich erinnere nochmal daran, dass wir im April fast zahlungsunfähig waren. Außerdem müssen wir noch die Betzeanleihe (5% Verzinsung) zurückzahlen, wozu wir momentan kaum in der Lage wären. Banken würden uns vermutlich gar kein Geld leihen. Von daher sehe ich eine Verzinsung von 8% nicht so kritisch.
Das NLZ muss übrigens auch noch fertig ausgebaut werden, wenn ich mich nicht irre. Die 3 Millionen müssen also nicht zwangsläufig in den Spieleretat fließen. Ebensowenig der Transferüberschuss. Löcher müssen gestopft werden und Rücklagen können gebildet werden. Schließlich kann man nicht jedes Jahr mit den aktuellen Sondereffekten rechnen und auch künftige Spieleretats müssen irgendwie finanziert werden.
Ich kann das Handeln unseres Finanzvorstandes nachvollziehen und finde das meiste logisch. Für den Rest fehlen mir weitere Informationen. Außerdem kann ich langfristiges Denken erkennen und das ist wichtig!
Das NLZ muss übrigens auch noch fertig ausgebaut werden, wenn ich mich nicht irre. Die 3 Millionen müssen also nicht zwangsläufig in den Spieleretat fließen. Ebensowenig der Transferüberschuss. Löcher müssen gestopft werden und Rücklagen können gebildet werden. Schließlich kann man nicht jedes Jahr mit den aktuellen Sondereffekten rechnen und auch künftige Spieleretats müssen irgendwie finanziert werden.
Ich kann das Handeln unseres Finanzvorstandes nachvollziehen und finde das meiste logisch. Für den Rest fehlen mir weitere Informationen. Außerdem kann ich langfristiges Denken erkennen und das ist wichtig!
Zitat von Waterhead
@Newtrial: Zinssätze werden p.a. abgegeben, wir werden also wirklich knapp 8% pro Jahr zahlen müssen. Übrigens auch in der tilgungsfreien Anfangslaufzeit.
@Newtrial: Zinssätze werden p.a. abgegeben, wir werden also wirklich knapp 8% pro Jahr zahlen müssen. Übrigens auch in der tilgungsfreien Anfangslaufzeit.
Okay, dann mal für Dumme wie mich:
Wenn ich Deine Aussage richtig deute, zahlen wir dann über die 10 Jahre 2,4 Mio Euro Zinsen, um ein Darlehen über 3 Mio. Euro zu erhalten. Sprich 3 bekommen, 5,4 zurückzahlen?
Das wäre ja mehr als wahnsinnig und man würde es nur machen, wenn man sonst keinen anderen Ausweg mehr sieht... Somit wäre es um uns also abermals viel schlechter bestellt, als jeder bisher angenommen hat. Irgendwie ein Déjà Vu. Frage mich, wie oft sich das noch wiederholen will...
Eine krasse Neuigkeit das Ganze. Zunächst einmal, was ich diesem Thread entnehmen konnte ist, dass wir eine FK-Aufnahme von 3 Mio. EURO durchführen und dabei Zinsen "unter 8%" zahlen. Das ist eine Zinslast im Jahr von mindestens 225 TEURO, die zunächst erwirtschaftet werden müssen. Tilgen können wir das dann ab dem dritten Jahr - ggf. auch variabel. Der Zins scheint damit recht hoch zu liegen (für Unternehmenskredite mit guter Bonität ist man heute bei 2-3%, 7%+ heißt schon ziemlich "high risk").
Ich habe eine Theorie zum Hintergrund, die den Bödvarsson Transfer berücksichtigt. Ich vermute, dass Wolverhampton nicht am ersten Tag überweist, sondern die Zahlung gestreckt ist. Das wäre bei einem solchen Betrag nicht unüblich und würde für den FCK eine Liquiditätszufuhr zur Erzeugung von Bewegungsspielraum bedeuten. Auf längere Sicht hat man so den Liquiditätspuffer, den man auch u.a. zur Rückzahlung der Anleihe und für eventuelle Fehlentwicklungen brauchen kann.
Das ganze wird aber natürlich nicht gerade billig bezahlt - folglich: ein weiteres Zeichen WIE dramatisch die Lage war (@Bertikoks Chapeau nochmal für deine Einschätzungen und Kenntnisse).
Ich habe eine Theorie zum Hintergrund, die den Bödvarsson Transfer berücksichtigt. Ich vermute, dass Wolverhampton nicht am ersten Tag überweist, sondern die Zahlung gestreckt ist. Das wäre bei einem solchen Betrag nicht unüblich und würde für den FCK eine Liquiditätszufuhr zur Erzeugung von Bewegungsspielraum bedeuten. Auf längere Sicht hat man so den Liquiditätspuffer, den man auch u.a. zur Rückzahlung der Anleihe und für eventuelle Fehlentwicklungen brauchen kann.
Das ganze wird aber natürlich nicht gerade billig bezahlt - folglich: ein weiteres Zeichen WIE dramatisch die Lage war (@Bertikoks Chapeau nochmal für deine Einschätzungen und Kenntnisse).
@B3Nj0: Der Zinsbetrag ist geringer. Für die ersten vier Jahre zahlen wir bei angenommenen 7% 210.000 EUR pro Jahr. Anschließend beginnen wir zu tilgen, d.h. pro Jahr werden so ca. 500.000 EUR getilgt. Damit nehmen auch die Zinszahlungen ab, weil der zugrundeliegende Betrag zurückgeht. Trotzdem wird man über den Daumen ca. 2,0 Mio. Zinsen zahlen.
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