Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Quelle: m.bild.de
Das mit Insolvenz-Sachwalter Dr. Andreas Kleinschmidt besprochene Angebot der regionalen Investoren liegt dem 1. FCK seit Donnerstag schriftlich vor.
Es eröffnet die Möglichkeit, Lautern doch noch vor der Insolvenz zu retten (BILD berichtete). Gesagt, getan!
Bei dem von Aufsichtsrats-Chef Prof. Jörg Wilhelm ins Spiel gebrachten Investor aus Dubai bestehen weiter Zweifel an der Bonität.
... Was er wohl vergisst: Sachwalter Dr. Kleinschmidt muss die Investoren-Angebote genauestens checken – auch durch Wirtschaftsprüfer. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet. Denn ein Insolvenzverfahren ist auch ein Verfahren für die Gläubiger. Es eröffnet die Möglichkeit, Lautern doch noch vor der Insolvenz zu retten (BILD berichtete). Gesagt, getan!
Bei dem von Aufsichtsrats-Chef Prof. Jörg Wilhelm ins Spiel gebrachten Investor aus Dubai bestehen weiter Zweifel an der Bonität.
Die regionalen Investoren stehen im ständigen Kontakt mit den Schuldnern. Und Wilhelm sollte endlich offenlegen, ob mehr als eine Briefkasten-Firma in Dubai hinter seinem Investor steckt...
Quelle: www.der-betze-brennt.de
Im Internet kursiert seit Freitagmittag eine Mitteilung, die nach Informationen von Der Betze brennt authentisch ist und mit weiteren Details ergänzt werden kann
Zitat von Newtrial
Bei dbb wird die Echtheit des Schreibens in Zweifel gezogen. Soillte man vielleicht auch noch mitbedenken.
Bei dbb wird die Echtheit des Schreibens in Zweifel gezogen. Soillte man vielleicht auch noch mitbedenken.
Der offiziellen Meldung von DBB deckt sich wohl deren Informationen mit dem Schreiben.
Quelle: www.der-betze-brennt.de
75 Prozent und mehr der Anteile sollen verkauft werden
Ursprünglich wollte der Geldgeber nach DBB-Informationen nahezu 100 Prozent aller FCK-Anteile kaufen. Dies wäre trotz 50+1-Regel möglich, weil sich diese Regel nur auf die Mehrheit der Stimmen, aber nicht auf die Mehrheit der Anteile bezieht. In dem aktualisierten Angebot fordert der Investor nun "nur" noch 75 Prozent plus eine Stimme. Die übrigen 25 Prozent minus eins der Aktien sollen den Regionalen Investoren und der Säule Fans und Mitglieder zum Kauf angeboten werden. Der FCK wäre damit auf dem niedrigsten Vereinswert seiner Historie praktisch "ausverkauft". Als Gegenleistung würde freilich ein für Drittliga-Verhältnisse beträchtlicher Millionenbetrag fließen - die genaue Höhe wurde nicht bekanntgegeben, sie dürfte geschätzt zwischen 15 und 30 Millionen Euro liegen.
Will man das wirklich? Den Verein auf dem niedrigsten Vereinswert komplett verkaufen. Ohh Mann, schwierige Entscheidung.
Ursprünglich wollte der Geldgeber nach DBB-Informationen nahezu 100 Prozent aller FCK-Anteile kaufen. Dies wäre trotz 50+1-Regel möglich, weil sich diese Regel nur auf die Mehrheit der Stimmen, aber nicht auf die Mehrheit der Anteile bezieht. In dem aktualisierten Angebot fordert der Investor nun "nur" noch 75 Prozent plus eine Stimme. Die übrigen 25 Prozent minus eins der Aktien sollen den Regionalen Investoren und der Säule Fans und Mitglieder zum Kauf angeboten werden. Der FCK wäre damit auf dem niedrigsten Vereinswert seiner Historie praktisch "ausverkauft". Als Gegenleistung würde freilich ein für Drittliga-Verhältnisse beträchtlicher Millionenbetrag fließen - die genaue Höhe wurde nicht bekanntgegeben, sie dürfte geschätzt zwischen 15 und 30 Millionen Euro liegen.
Quelle: www.kicker.de
Der Betzenberg brennt mal wieder lichterloh
Als ein gemeinsames Team ist der fünfköpfige Beirat des FCK im vergangenen Dezember zur Wahl angetreten. Davon ist sieben Monate später nicht mehr viel zu spüren.
Ich kopiere mal die mir wichtig erscheinenden Passagen hier rein: Als ein gemeinsames Team ist der fünfköpfige Beirat des FCK im vergangenen Dezember zur Wahl angetreten. Davon ist sieben Monate später nicht mehr viel zu spüren.
Zunächst zu den Fakten: Dem FCK liegen zwei Investorenangebote vor, die sich im Grunde nicht gegenseitig ausschließen, es wohl letztlich aber doch tun.
Die Offerte Nummer eins kommt von eben diesem Geldgeber, der sich nun zu Wort gemeldet und dem Klub eine verlängerte Frist zur Annahme bis zum 31. Juli eingeräumt hat.
Die Investitionssumme, so heißt es, "beläuft sich in einem Bereich, der die Sicherung der Existenz über mehr als zwei Spielzeiten sichert". Nach kicker-Informationen kann von rund 20 Millionen Euro ausgegangen werden. Es ist kein Geheimnis, dass diese Variante insbesondere vom Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg E. Wilhelm favorisiert wird.
(... )
Zwingende Vorrausetzung für das Investment ist der Verzicht der Großgläubiger auf 90 Prozent ihrer Verbindlichkeiten.
In diesem Punkt unterscheidet sich das Angebot nicht von Offerte Nummer zwei. Auch für die Gruppe der in Kaiserslautern bekannten regionalen Investoren ist diese Bedingung zwingend.
(...)
Einen Unterschied gibt es jedoch im Volumen, das Angebot der regionalen Investoren beinhaltet nur eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund acht Millionen Euro. Damit könnte die kommende Saison zwar finanziert werden, ohne weiteren Nachschub würde der Klub im kommenden Sommer aber erneut vor dem drohenden Aus stehen. Ein Co-Investment bei gleichzeitigem Einstieg des großen Geldgebers, der dies ausdrücklich als Option darstellt, scheint für die lokale Gruppe offenbar keine Option.
(...)
Nach kicker-Informationen, die Wilhelm inzwischen bestätigte, wurde der Jurist von Mitgliedern des Bei-/Aufsichtsrats um den früheren Schiedsrichter Markus Merk zum Rücktritt aufgefordert.
Im Gegensatz zu Wilhelm verfolgt der Großteil des Gremiums die Lösung mit der regionalen Investorengruppe.
Die Offerte Nummer eins kommt von eben diesem Geldgeber, der sich nun zu Wort gemeldet und dem Klub eine verlängerte Frist zur Annahme bis zum 31. Juli eingeräumt hat.
Die Investitionssumme, so heißt es, "beläuft sich in einem Bereich, der die Sicherung der Existenz über mehr als zwei Spielzeiten sichert". Nach kicker-Informationen kann von rund 20 Millionen Euro ausgegangen werden. Es ist kein Geheimnis, dass diese Variante insbesondere vom Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg E. Wilhelm favorisiert wird.
(... )
Zwingende Vorrausetzung für das Investment ist der Verzicht der Großgläubiger auf 90 Prozent ihrer Verbindlichkeiten.
In diesem Punkt unterscheidet sich das Angebot nicht von Offerte Nummer zwei. Auch für die Gruppe der in Kaiserslautern bekannten regionalen Investoren ist diese Bedingung zwingend.
(...)
Einen Unterschied gibt es jedoch im Volumen, das Angebot der regionalen Investoren beinhaltet nur eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund acht Millionen Euro. Damit könnte die kommende Saison zwar finanziert werden, ohne weiteren Nachschub würde der Klub im kommenden Sommer aber erneut vor dem drohenden Aus stehen. Ein Co-Investment bei gleichzeitigem Einstieg des großen Geldgebers, der dies ausdrücklich als Option darstellt, scheint für die lokale Gruppe offenbar keine Option.
(...)
Nach kicker-Informationen, die Wilhelm inzwischen bestätigte, wurde der Jurist von Mitgliedern des Bei-/Aufsichtsrats um den früheren Schiedsrichter Markus Merk zum Rücktritt aufgefordert.
Im Gegensatz zu Wilhelm verfolgt der Großteil des Gremiums die Lösung mit der regionalen Investorengruppe.
Also ich erwarte von denen, die das regionale Angebot bevorzugen eine Stellungnahme warum sie das tun. Der Unterschied in den Beträgen ist eklatant und die Perspektive in einem Jahr an der gleichen Stelle zu tappen ohne je vom Fleck gekommen zu sein ist nicht gerade sexy.
Wie sich Wilhelm und Weimer heute vorkommen? Sind als Retter geholt worden, organisieren einen Investor und dann werden sie vom KL-Klüngel abgewatscht? Wenn ihr meine Kinder wärt würde ich euch sagen: Leute, ihr seid mir Kasper. Kann man sich nicht ausdenken so ein Theater.
Nachschub:
Denen da oben liegt das Angebot aus Dubai ja schon ein paar Tage länger vor. Doch nach Wilhelms SWR Auftritt, wo er davon sprach, daß der Investor ein sportliches Konzept hätte und Leute mitbringen würde, da werden auf einmal alte Bekannte wie Schäfer und Bugi vorgestellt und als neues Konzept die "engere Verzahnung" des Jugendbereichs mit der ersten Mannschaft verkündet.
Wie deutlich kann man einem Investor mit solchen Ambitionen noch sagen, daß man im Nachwuchsbereich auf seine Expertise pfeift? Haben wir doch genug Buben in der Region, die sich mit sowas ganz gut auskennen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 03.07.2020 um 22:34 Uhr bearbeitet Quelle: www.der-betze-brennt.de
Horst Peter Petersen, ein 71-jähriger Deutscher mit wohnhaft in Dubai, soll der potentielle neue Großinvestor des 1. FC Kaiserslautern sein. Dieser von der "Bild" als Gerücht genannte Name ist auch nach Informationen von Der Betze brennt wahrscheinlich korrekt.
Aktuellen DBB-Infos zufolge geht diese Spekulation in die richtige Richtung. Horst Peter Petersen, Jahrgang 1949, hat sein Geld als Unternehmer im B2B- und B2C-Bereich gemacht und gilt als sportaffin, bisher aber eher im Bereich Olympia als Profifußball. Ansonsten ist über den potentiellen FCK-Investor (noch) nicht viel weiteres bekannt. Außer: Petersen ist ebenfalls nicht alleine, sondern möchte das Investment beim FCK mit weiteren Geschäftspartnern tätigen.
Weiter steht dort, daß das Angebot der Regionalen von Nardi und Dienes finalisiert wurde.
Vielleicht kann ja jetzt die google Suche richtig beginnen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 06.07.2020 um 10:39 Uhr bearbeitet Quelle: www.der-betze-brennt.de
Wer ist der Deutsche, der in Dubai lebt und gerne Mehrheitseigner des 1. FC Kaiserslautern werden möchte - und was fordert und bietet er? Der Betze brennt veröffentlicht das erste ausführliche Interview mit dem potentiellen neuen Investor, der seinen Namen noch nicht öffentlich machen möchte.
Auf DBB haben Ken Kinscher und Johannes B. Remy ein ausführliches Interview mit dem potentiellen Investor aus Dubai geführt. Ein Name wurde hierbei nicht genannt, aber ich finde es sehr interessant Quelle: twitter.com
Übrigens- das Team, das der Investor anspricht, ist fast identisch mit dem Team, das 2016 die brasilianische olympische Fussballmannschaft zum Olympiasieg gegen Deutschland geführt hat.
Off-Topic, aber ich klammere mich mal an deinen letzten Absatz: Zitat von Klingenstaedter
Aber ja, die Infos zum Sportlichen Part (Olympia - wtf?!) liefern wenig Stoff zur Zustimmung. Ob man daraus aber gleich Ablehnung generieren mag, kommt tatsächlich auf jeden Einzelnen an.
Aber ja, die Infos zum Sportlichen Part (Olympia - wtf?!) liefern wenig Stoff zur Zustimmung. Ob man daraus aber gleich Ablehnung generieren mag, kommt tatsächlich auf jeden Einzelnen an.
Im übrigen schrieb der selbe Twitter-User, der auch das Schreiben in Umlauf gebracht hat, vor ein paar Minuten davon, dass es sich beim Kompetenzteam um ziemlich das Team handelt, dass die Brasilianische u21-Nationalmannschaft (?) zum Olympia-Titel 2016 geführt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CrackPitt am 07.07.2020 um 11:08 Uhr bearbeitet Quelle: treffpunkt-betze.de
Im Interview mit Treffpunkt Betze spricht der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler über das Insolvenzverfahren, die Investorengespräche, den Status Quo im Gläubigerausschuss und über scheinbar verhärtete Fronten.
Quelle: www.der-betze-brennt.de
Der durchsichtige Zweck dieses 'Angebotes' ist nach meiner Einschätzung lediglich, mit geringem Einsatz die wirtschaftliche Kontrolle über die KGaA zu erlangen und das Angebot des Investors aus Dubai zu kannibalisieren", wird Wilhelm zitiert.
Mit dieser Aussage bezieht sich der 63-Jährige auf das vorliegende Angebot der Regionalen Investoren um den Homburger Giuseppe Nardi und den Kaiserslauterer Klaus Dienes, die dem FCK rund 8,3 Millionen Euro für 25 Prozent der Anteile bieten.
Wilhelm wirft den Regionalen Investoren und auch seinen Amtskollegen außerdem vor, als Aufsichtsratsmitglied nicht in die Verhandlungen involviert geworden zu sein: "Bei den Gesprächen mit den Regionalinvestoren wurde ich bisher auf deren Drängen ferngehalten. All diese Gespräche fanden immer hinter verschlossener Tür ohne meine Teilnahme statt. Auch Martin Weimer war dazu nicht präsent." Mit dieser Aussage bezieht sich der 63-Jährige auf das vorliegende Angebot der Regionalen Investoren um den Homburger Giuseppe Nardi und den Kaiserslauterer Klaus Dienes, die dem FCK rund 8,3 Millionen Euro für 25 Prozent der Anteile bieten.
Innerhalb der FCK-Gremien gibt es weiterhin unterschiedliche Meinungen über die Angebote, welche beide wesentlich komplexer sind, als nur die Geldsummen und die auf unterschiedlichen Vereinswerten basierenden Prozentanteile. Ebenfalls in die Entscheidungsfindung mit einbezogen wird im vorläufigen Insolvenzverfahren der Gläubigerausschuss.
Quelle: www.der-betze-brennt.de
Innerhalb der FCK-Gremien gibt es weiterhin unterschiedliche Meinungen über die Angebote, welche beide wesentlich komplexer sind, als nur die Geldsummen und die auf unterschiedlichen Vereinswerten basierenden Prozentanteile. Ebenfalls in die Entscheidungsfindung mit einbezogen wird im vorläufigen Insolvenzverfahren der Gläubigerausschuss.
Die Situation ist also "wesentlich komplexer" als es die Rahmendaten hergeben. Mal ein kleiner Denkanstoß: Wir haben uns doch immer gefragt, wo der FCK die Kohle her hat, eine 10%-Entschädigung anzubieten, was er ja sehr frühzeitig getan und dann aufrechterhalten hat. Jetzt berichtet uns Klingenstaedter aus dem kicker-Artikel, dass im 8-Mio-Angebot der Regionalen 2 Mio für die Ablöse von Altverbindlichkeiten enthalten seien Das also ist des Rätsels Lösung - und nicht etwa die "Grillkohle". Damit sind beide Angebote im Hinblick auf die Entschädigungsforderung aber nicht mehr gleichwertig. Denn zwar wollen beide nicht mehr als 10% akzeptieren, die "Regionalen" stellen dieses Geld aber zur Verfügung, während dies von Petersen kategorisch abgelehnt wird. Würde man also das Angebot aus Dubai annehmen und die "Regionalen" das ihre zurückziehen, könnte man den Gläubigern nicht mal mehr 10% Entschädigung anbieten. Was werden dazu dann wohl der Gläubigerausschuss und der Sachwalter sagen?
Jetzt haben es euch Keßler und Kreilinger verklickert, dass die Welt sich nicht in Schwarz/Weiß zeichnen lässt. Und ihr wisst trotzdem wieder alle ganz genau, wie sich Gut und Böse verteilen.
Und Ja: Wer per Twitter ein beim Sachwalter hinterlegtes Investorenangebot als satzungswidrig und schon formal nicht annehmbar bezeichnet, wird von den Verhandlungen über dieses Angebot ausgeschlossen. Und womit? Mit Recht! Warum Weimer da jetzt nicht dabei war, weiß ich nicht. Aber Wilhelm sagt nicht, dass auch Weimer davon ausgeschlossen wurde, sondern dass er dabei "nicht präsent" war. Der Grund dafür wird nicht benannt.
Schieße ich mich jetzt auf Jörg Wilhelm ein? Nein, das tue ich nicht, denn vielleicht läuft hier wirklich ein übles Spiel und er zerrt es zurecht an die Öffentlichkeit. Der Punkt ist: Ich weiß es nicht! Aber ihr wisst es alle, ne?! Und delegitimiert mal fleißig unser Verhandlungsteam. Aber egal, der Shitstorm ist eh nicht mehr aufzuhalten. Kann mir gut vorstellen, dass das dann am Ende in der Regelinsolvenz endet, weil kein seriöser Investor sich so seinen Namen in aller Öffentlichkeit kaputtreden lässt. Die wussten bzw. wissen ganz genau, warum sie anonym bleiben woll(t)en.
Zündelnde Kinder allesamt - Whistleblower, Twitterer, Medien und Fans, die sich von jedem, der nach ihrem Geschmack daher labert, instrumentalisieren lassen. Am Ende bleibt wohl nur Asche übrig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 09.07.2020 um 07:40 Uhr bearbeitet
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