Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von Lullaby
Davon abgesehen kann man sich immer entscheiden, eine Kapitalerhöhung durchzuführen.
Davon abgesehen kann man sich immer entscheiden, eine Kapitalerhöhung durchzuführen.
Ich greif das mal gerade auf, weil mich genau diese Frage beschäftigt und ich Null Ahnung von Aktiengesellschaften und erst recht nicht unter 50+1 habe.
Kann man gegen den Willen eines 75% Investors überhaupt eine Kapitalerhöhung durchbringen? Gelten hier unsere 50+1 Stimmanteile? Würden die restlichen 25% Kleininvestoren 12,5% der Stimmen entsprechen?
Sprich: Meine Sorge wäre, dass wenne in Großinvestor mehr als 50% der Aktienanteile hält, er auf jedenfall eine Sperrminorität gegen eine Kapitalerhöhung hätte.
Und die daran anschließende Frage: Wäre das praktisch relevant?^^
Andere Frage. Wurde der Wert des Vereins nicht irgendwann mal mit 65 Millionen angegeben?75% hiervon wären ja schon 48,75 Millionen! Unterhaching wurde mit 65 Millionen bewertet!
Wenn er 30 Millionen gibt, wäre der Vereinswert ja nur bei 40 Mio.
Das ist ja nichts quasi! Stuttgart wurden 2017 für 11,75% Anteile 41,5 Mio gezahlt, das wäre ein Vereinswert von über 350 Millionen.
Ist es nicht so, dass der Wert steigt, wenn Anteile gekauft werden? Demnach hätten die Regionalen natürlich nachher mehr zu zahlen oder wie?
Wenn er 30 Millionen gibt, wäre der Vereinswert ja nur bei 40 Mio.
Das ist ja nichts quasi! Stuttgart wurden 2017 für 11,75% Anteile 41,5 Mio gezahlt, das wäre ein Vereinswert von über 350 Millionen.
Ist es nicht so, dass der Wert steigt, wenn Anteile gekauft werden? Demnach hätten die Regionalen natürlich nachher mehr zu zahlen oder wie?
In diesem ganzen ausgeklügelten Verfahren gibt es doch immer ein System von Checks and Balances. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es nicht auch eine Art von Obstruktionsverbot FÜR DEN SACHWALTER gibt, dass der also tun und lassen kann, was ihm gerade so passt. Dass er also z.B. ein halb so hohes Invest in den Verein durchsetzt, weil dadurch die Gläubiger ein paar Euro mehr kriegen.
Kann hier mal jemand mit Kompetenz in Sachen Verfahrenslogik da was zu sagen?
Kann hier mal jemand mit Kompetenz in Sachen Verfahrenslogik da was zu sagen?
Ich finde es nur bemerkenswert, wie immer nur dann, wenn ein externer "Großinvestor" auf den Plan tritt, Bewegung in die ach so besorgten regionalen Investoren kommt.
SWR berichtet, dass Wilhelm selbst das Statement weitergegeben habe.
https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/artikel-fc-kaiserslautern-neue-informationen-investor-100.html
https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/artikel-fc-kaiserslautern-neue-informationen-investor-100.html
Die Spannung steigt:
Wilhelm auf Twitter
Heute noch kommt Ausgabe Nr. des Magazins: KLARTEXT!
Wilhelm auf Twitter
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 03.07.2020 um 15:30 Uhr bearbeitet Zitat von FckTribun
SWR berichtet, dass Wilhelm selbst das Statement weitergegeben habe.
https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/artikel-fc-kaiserslautern-neue-informationen-investor-100.html
SWR berichtet, dass Wilhelm selbst das Statement weitergegeben habe.
https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/artikel-fc-kaiserslautern-neue-informationen-investor-100.html
Wilhelm war es auch, der dies Statement in Umlauf gebracht hat.
Kein Konjunktiv mit könnte und vielleicht. Die scheinen sich sehr sicher.
Ich hatte es von Miguels Facebook Seite und das scheint mir die Originalquelle. Mal schauen, ob die das noch berichtigen oder ob Wilhelm was dazu sagt.
Zitat von „FCK“
Im Gegensatz zu den interessierten Kreisen, die den Post lanciert haben, achten die Führungsverantwortlichen die Vertraulichkeitsvereinbarungen, die mit allen Interessenten vereinbart wurden und werden – allen nicht nachvollziehbaren Widerständen und Störfeuern zum Trotz – hier im besten Interesse des FCK und der Gesamtgläubigerschaft unbeirrt das Sanierungsverfahren und den Investorenprozess gesetzestreu und anständig weiter verfolgen.
Im Gegensatz zu den interessierten Kreisen, die den Post lanciert haben, achten die Führungsverantwortlichen die Vertraulichkeitsvereinbarungen, die mit allen Interessenten vereinbart wurden und werden – allen nicht nachvollziehbaren Widerständen und Störfeuern zum Trotz – hier im besten Interesse des FCK und der Gesamtgläubigerschaft unbeirrt das Sanierungsverfahren und den Investorenprozess gesetzestreu und anständig weiter verfolgen.
Ungewöhnlich harte Ausdrucksweise für eine PM. Unsere Führung scheint richtig angepisst zu sein. Müsste ja jetzt auch zum Teil gegen Wilhelm gerichtet sein, oder?
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