Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von Schdolberhannes
Mir bereitet es Alpträume, wenn wir "nur" 28 Mio bekommen und in 2 Jahren der Verein aufgelöst wird, weil's halt nicht gereicht hat!
Mir bereitet es Alpträume, wenn wir "nur" 28 Mio bekommen und in 2 Jahren der Verein aufgelöst wird, weil's halt nicht gereicht hat!
Siehst Du, und ich habe Angst davor, dass wir gar keine Spielzeit 2020/21 mehr haben. Nach aktuell Stand haben wir die nämlich nicht. Warum? Weil wir pleite sind. Das ist das, was mir Angst macht.
Zitat von Gutgolf
Siehst Du, und ich habe Angst davor, dass wir gar keine Spielzeit 2020/21 mehr haben. Nach aktuell Stand haben wir die nämlich nicht. Warum? Weil wir pleite sind. Das ist das, was mir Angst macht.
Zitat von Schdolberhannes
Mir bereitet es Alpträume, wenn wir "nur" 28 Mio bekommen und in 2 Jahren der Verein aufgelöst wird, weil's halt nicht gereicht hat!
Mir bereitet es Alpträume, wenn wir "nur" 28 Mio bekommen und in 2 Jahren der Verein aufgelöst wird, weil's halt nicht gereicht hat!
Siehst Du, und ich habe Angst davor, dass wir gar keine Spielzeit 2020/21 mehr haben. Nach aktuell Stand haben wir die nämlich nicht. Warum? Weil wir pleite sind. Das ist das, was mir Angst macht.
Dann nehmen wir doch lieber die 28 Mio. und sind darüber hinaus auch noch schuldenfrei! Das gilt es in dem Zusammenhang auch zu erwähnen.
Einfach mal ein Gedankengang...
Der FCK ist ja nicht verpflichtet, 100% seiner Aktien zu verkaufen. Was, wenn der Investor nicht 75% vom Verein kaufen will, sondern 75% der vom Verein zur Veräußerung bereitgestellten "Anteile"? Angenommen im Verein wurde entschieden, wir stehen zZ am Tiefpunkt, wir wollen uns aber nicht verramschen.
Wir bieten aktuell 60% Anteile an, und behalten 40% zurück die wir dann veräußern wenn wir auch mehr dafür verlangen können.
Allein mit dieser Denke werden Spekulationen um angenommenen Vereinswert, Einfluss von Investor usw ad Absurdum geführt.
Der FCK ist ja nicht verpflichtet, 100% seiner Aktien zu verkaufen. Was, wenn der Investor nicht 75% vom Verein kaufen will, sondern 75% der vom Verein zur Veräußerung bereitgestellten "Anteile"? Angenommen im Verein wurde entschieden, wir stehen zZ am Tiefpunkt, wir wollen uns aber nicht verramschen.
Wir bieten aktuell 60% Anteile an, und behalten 40% zurück die wir dann veräußern wenn wir auch mehr dafür verlangen können.
Allein mit dieser Denke werden Spekulationen um angenommenen Vereinswert, Einfluss von Investor usw ad Absurdum geführt.
Wie ist denn die rechtliche Lage bei so etwas?
Der Verstoß gegen eine Verschwiegenheitsklausel hat ja vermutlich erst einmal nur zivilrechtliche Dimensionen: Der Vertragspartner kann gemäß der Klausel irgendetwas durchführen, wenn er die Person kennt. Daneben wird wohl auch die durch die entsprechende Person vertretene Partei bei negativen Konsequenzen durch das Brechen der Klausel mit Schadenersatzansprüchen an diese Person gehen können.
Gibt es durch die Insolvenzlage eine besondere Situation, die eine strafrechtliche Dimension eröffnen könnte?
Der Verstoß gegen eine Verschwiegenheitsklausel hat ja vermutlich erst einmal nur zivilrechtliche Dimensionen: Der Vertragspartner kann gemäß der Klausel irgendetwas durchführen, wenn er die Person kennt. Daneben wird wohl auch die durch die entsprechende Person vertretene Partei bei negativen Konsequenzen durch das Brechen der Klausel mit Schadenersatzansprüchen an diese Person gehen können.
Gibt es durch die Insolvenzlage eine besondere Situation, die eine strafrechtliche Dimension eröffnen könnte?
Was mir mal wieder auf den ersten Blick missfällt, ist das taktische Chaos in diesem Verein. Wenn ich in eine Fernsehsendung gehe und von einem Investor rede, muss ich damit rechnen, das dieser relativ schnell enttarnt ist.
Will ich also das er relativ schnell enttarnt ist? Dann bereite ich die ganze Geschichte anders vor. Dann lass ich den Investor mit einem Video oder einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit treten in der er sich und sein Konzept vorstellt plus Köpfe usw. Das ganze muss Lupenrein sein und dann hat die BILD auch nix zu schreiben.Will ich nicht das er an die Öffentlichkeit kommt? Dann lasse ich sowohl Talkshowauftritt, als auch dieses halbprofessionelle Schreiben, was über Fankreise gestreut wurde bleiben.
Jetzt haben wir wieder das Gefühl, das hier halbe Sachen gemacht werden. Der Investor steht nicht wirklich in der Öffentlichkeit, aber er hat der BILD Zeitung durch seine und Wilhelms Art der Kommunikation die Möglichkeit gegeben, die ersten zu sein, die das Bild dieser Person in der Öffentlichkeit prägen. Das haben sie auch LEIDER geschafft. Sprach Wilhelm beim SWR noch von einem Deutsch-Schweizer Investor, redet jetzt hier jeder nur noch von Dubai. Astreines Framing, aber selbstverschuldet.
Wenn man konsequent selbst nach vorne geht, dann kann man sich die Deutungshoheit halten.
Da ich davon ausgehe, das sowohl Investor als auch Wilhelm nicht dumm sind, schließe ich das es ihnen zum momentanen Zeitpunkt relativ egal ist, dass solche Informationen wie der Name geleaked werden, da sie sicher sind das bessere Blatt zu haben. Deshalb glaube ich nicht an einen Rückzug von Mister Schweiz. Wenn es ihm wirklich im Diskretion gegangen wäre, hätte er anders agiert.
Auch die Fristverlängerung kann aus meiner Sicht für einen seriösen Geschäftsmann kein Problem darstellen. Wir reden hier quasi über die Übernahme eines mittelständischen Unternehmens. Wenn man sich eiNgehend mit der Fankultur beschäftigt hat und dem Umfeld, ich gehe davon aus das hat Mister Schweiz getan, dann hat er genau mit diesen Widerständen und Indiskretionen gerechnet.
Das ist also für uns als Fans dramatisch und unangenehm und wird taktisch auch von beiden Seiten hochgespielt, aber am Ende ist das hier nur gepokere.
Ich würde euch aber wirklich bitten, ich weiß zwingen kann man hier niemanden, nicht die Begrifflichkeiten der Blödzeitung zu übernehmen. Diese Zeitung bestimmt nicht unseren Diskurs. Das tun wir im Interesse des Vereins.
Will ich also das er relativ schnell enttarnt ist? Dann bereite ich die ganze Geschichte anders vor. Dann lass ich den Investor mit einem Video oder einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit treten in der er sich und sein Konzept vorstellt plus Köpfe usw. Das ganze muss Lupenrein sein und dann hat die BILD auch nix zu schreiben.Will ich nicht das er an die Öffentlichkeit kommt? Dann lasse ich sowohl Talkshowauftritt, als auch dieses halbprofessionelle Schreiben, was über Fankreise gestreut wurde bleiben.
Jetzt haben wir wieder das Gefühl, das hier halbe Sachen gemacht werden. Der Investor steht nicht wirklich in der Öffentlichkeit, aber er hat der BILD Zeitung durch seine und Wilhelms Art der Kommunikation die Möglichkeit gegeben, die ersten zu sein, die das Bild dieser Person in der Öffentlichkeit prägen. Das haben sie auch LEIDER geschafft. Sprach Wilhelm beim SWR noch von einem Deutsch-Schweizer Investor, redet jetzt hier jeder nur noch von Dubai. Astreines Framing, aber selbstverschuldet.
Wenn man konsequent selbst nach vorne geht, dann kann man sich die Deutungshoheit halten.
Da ich davon ausgehe, das sowohl Investor als auch Wilhelm nicht dumm sind, schließe ich das es ihnen zum momentanen Zeitpunkt relativ egal ist, dass solche Informationen wie der Name geleaked werden, da sie sicher sind das bessere Blatt zu haben. Deshalb glaube ich nicht an einen Rückzug von Mister Schweiz. Wenn es ihm wirklich im Diskretion gegangen wäre, hätte er anders agiert.
Auch die Fristverlängerung kann aus meiner Sicht für einen seriösen Geschäftsmann kein Problem darstellen. Wir reden hier quasi über die Übernahme eines mittelständischen Unternehmens. Wenn man sich eiNgehend mit der Fankultur beschäftigt hat und dem Umfeld, ich gehe davon aus das hat Mister Schweiz getan, dann hat er genau mit diesen Widerständen und Indiskretionen gerechnet.
Das ist also für uns als Fans dramatisch und unangenehm und wird taktisch auch von beiden Seiten hochgespielt, aber am Ende ist das hier nur gepokere.
Ich würde euch aber wirklich bitten, ich weiß zwingen kann man hier niemanden, nicht die Begrifflichkeiten der Blödzeitung zu übernehmen. Diese Zeitung bestimmt nicht unseren Diskurs. Das tun wir im Interesse des Vereins.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DanielFranklin am 06.07.2020 um 16:10 Uhr bearbeitet
Versucht mal einen Journalisten zu zwingen seine Quelle offen zu legen. Viel Spaß...
Zitat von Klingenstaedter
Gibt es durch die Insolvenzlage eine besondere Situation, die eine strafrechtliche Dimension eröffnen könnte?
Gibt es durch die Insolvenzlage eine besondere Situation, die eine strafrechtliche Dimension eröffnen könnte?
Wenn dem Verein durch die Verletzung der Verschwiegendheitspflicht ein Schaden entsteht, haftet die Person, die die Information unerlaubterweise weitergegeben hat, für diesen Schaden. Allerdings braucht es dazu Belege.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Schdolberhannes
Alpträume bekomme ich im übrigen nicht von Aufstiegen. Ich weiß gar nicht, wie man so einen Schaden haben kann, um Beiträge so dermaßen auseinander zu pflücken. Mir bereitet es Alpträume, wenn wir "nur" 28 Mio bekommen und in 2 Jahren der Verein aufgelöst wird, weil's halt nicht gereicht hat!
Alpträume bekomme ich im übrigen nicht von Aufstiegen. Ich weiß gar nicht, wie man so einen Schaden haben kann, um Beiträge so dermaßen auseinander zu pflücken. Mir bereitet es Alpträume, wenn wir "nur" 28 Mio bekommen und in 2 Jahren der Verein aufgelöst wird, weil's halt nicht gereicht hat!
Und was glaubst du was passiert, wenn es nicht gereicht hat? Dann kommt der nächste Investor um die Ecke und steckt da Geld rein? Obwohl da wahlweise die Regionalen mit Zusatzsitzen im AR der KGaA sitzen oder Dubai mit ner Mehrheit der Anteile?
Jetzt mal im Ernst: Wir reden hier über nen Drittligsten. Wenn es nicht reicht den mit 20 Millionen wieder start klar zu machen, dann sollten wir vielleicht einfach den Schlussstrich ziehen, das Stadion abreißen und von unten neu starten als regionaler Klub.
Ich kann nicht über Jahre hinweg zwangshaft Strukturen aufrechterhalten, die schlichtweg nicht angemessen sind. Das überlebt halt kein Wirtschaftsunternehmen der Welt auf Dauer. Wir haben jetzt vielleicht noch einen Versuch um den Verein wirtschaftlich nochmal auf die richtige Bahn zu bringe - mehr oder weniger unter Beibehaltung der aktuellen Strukturen. Wenn wir das nicht schaffen, dann hat der Verein es auch inter sich und muss grundlegend überarbeitet werden...
Zitat von AlexfromGalax
Ich hoffe, man fixiert die Sache zeitnah!
Ich hoffe, man fixiert die Sache zeitnah!
Das wird nicht passieren, da der Sachwalter Kleinschmidt auf Wunsch von Quattrex jetzt erst mal eine M&A Beraterfirma losschickt, ob nicht noch für die Gläubiger "bessere" Angebote aquiriert werden können.
Das werden die nicht bringen. Denn mehr als 10% Schuldenschnitt wird niemand bereit sein hinzublättern. Also läuft das alles auf eine weitere Verzögerungstaktik hinaus. In dieser eigentlich verschwendeten Zeit kann dann der Name des Investors geleakt werden (wie gesehen) und die Quattrex-Freunde aus unserem schwierigen Umfeld können sich weiter positionieren.
Es ist ein recht einfacher Anǵriff auf unsere Zukunft. Aber wohl auch das letzte Aufbäumen der Lyoner-Connection.
Trotzdem spannend.
Und ja, bisher scheint alles noch recht legal (bis auf die Leaks) abzulaufen. Aber das heißt ja nicht, daß auch alles im legalen Rahmen bleibt. Denn außerhalb dieses Rahmens gibt es auch immer noch die Grauzone, in der im Hintergrund illegale Absprachen getroffen werden können. Darauf sprach Wilhelm ja auch schon an.
Oh, Roon_Bub, muss da sein, jetzt geht mir wegen deinem Hang zu deinen regional gefärbten Euphemismen nicht mehr aus dem Kopp wie gern ich jetzt einen gebratenen Ring Lyoner im Brötchen hätte!
Ich sehe die Sache mit der M&A Suche, die von Quattrex initiiert wurde, jedenfalls so, dass die mit dieser Verzögerung Druck aufbauen wollen. Die werden das Spiel so lange weitertreiben, bis sie entweder ihre Quote bekommen, die sie haben wollen, oder das Insolvenzverfahren eben eingeleitet wird. Aber die werden alles herauszögern, was geht, weil das der effektivste Hebel ist, denn die in der Hand haben. Auch wenn seitens des FCK immer wieder betont wird, dass man in die Planinsolvenz gehen wird und auf den 1.9. hinarbeitet, ist das doch auch wieder nur Verhandlungstaktik. Der FCK will so schnell es geht einen Schuldenschnitt und ein Investment, um so schnell es geht mit den Planungen der kommenden Spielzeit mit der bestmöglichen Ausgangslage weitermachen zu können. Das weiß auch Quattrex und deswegen spielen sie diese Karte aus.
Wenn wir also Cash bekommen können in Form von Verkäufen von Pick und beispielweise Kühlwetter und wir mit dem Geld dann auch Quattrex und Lagardere befrieden können, dann sollten wir das tun. Der Schuldenschnitt ist immer noch der wichtigste Part. Zinsen und Zurückzahlung haben ja den Löwenanteil an dem Defizit von ursprünglich 12 Mio € in der Planung für die kommende Saison ausgemacht. Wenn wir das los wären, das wäre ein echt großes Brett, das man da gebohrt hätte. Das Defizit würde dann deutlich sinken und wir könnten wirklich effektiv mit Geld der Investoren ein sehr gutes Budget für die kommende Saison aufstellen. Selbst wenn es nur mit dem Geld der sogenannten Regionalen wäre. Wir haben übrigens bisher nur von Wilhelm vernommen, dass dieses Angebot nicht rechtmäßig sei. Diese Aussage ist bisher noch von niemand anderem gekommen. Wilhelm selbst sagt auch, dass man ihn aus den Verhandlungen heraushaben wollte und das kann bedeuten, dass er gar nicht alle endgültigen Informationen hat. Ich würde daher seiner Aussage keinen ultimativen Wert beimessen wollen.
Ich sehe die Sache mit der M&A Suche, die von Quattrex initiiert wurde, jedenfalls so, dass die mit dieser Verzögerung Druck aufbauen wollen. Die werden das Spiel so lange weitertreiben, bis sie entweder ihre Quote bekommen, die sie haben wollen, oder das Insolvenzverfahren eben eingeleitet wird. Aber die werden alles herauszögern, was geht, weil das der effektivste Hebel ist, denn die in der Hand haben. Auch wenn seitens des FCK immer wieder betont wird, dass man in die Planinsolvenz gehen wird und auf den 1.9. hinarbeitet, ist das doch auch wieder nur Verhandlungstaktik. Der FCK will so schnell es geht einen Schuldenschnitt und ein Investment, um so schnell es geht mit den Planungen der kommenden Spielzeit mit der bestmöglichen Ausgangslage weitermachen zu können. Das weiß auch Quattrex und deswegen spielen sie diese Karte aus.
Wenn wir also Cash bekommen können in Form von Verkäufen von Pick und beispielweise Kühlwetter und wir mit dem Geld dann auch Quattrex und Lagardere befrieden können, dann sollten wir das tun. Der Schuldenschnitt ist immer noch der wichtigste Part. Zinsen und Zurückzahlung haben ja den Löwenanteil an dem Defizit von ursprünglich 12 Mio € in der Planung für die kommende Saison ausgemacht. Wenn wir das los wären, das wäre ein echt großes Brett, das man da gebohrt hätte. Das Defizit würde dann deutlich sinken und wir könnten wirklich effektiv mit Geld der Investoren ein sehr gutes Budget für die kommende Saison aufstellen. Selbst wenn es nur mit dem Geld der sogenannten Regionalen wäre. Wir haben übrigens bisher nur von Wilhelm vernommen, dass dieses Angebot nicht rechtmäßig sei. Diese Aussage ist bisher noch von niemand anderem gekommen. Wilhelm selbst sagt auch, dass man ihn aus den Verhandlungen heraushaben wollte und das kann bedeuten, dass er gar nicht alle endgültigen Informationen hat. Ich würde daher seiner Aussage keinen ultimativen Wert beimessen wollen.
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