Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von Previal
Die theoretischen Infos sind schon korrekt. Nur praktisch gibt es keinen Grund für einen Investor, sich nur auf FK zu beziehen. Die Investorengruppe wird sicherlich wirtschaftlich etwas vernünftiger denken, als Herr Becca.
Die theoretischen Infos sind schon korrekt. Nur praktisch gibt es keinen Grund für einen Investor, sich nur auf FK zu beziehen. Die Investorengruppe wird sicherlich wirtschaftlich etwas vernünftiger denken, als Herr Becca.
Der Becca-Vergleich ist doch sowieso hinfällig.
Die Situation ist und wäre doch eine völlig andere.
Becca hätte in einen Verein investieren müssen,
der noch im Konstrukt aus Quattrex usw. hing.
Dies will man jetzt ändern mit dem Schuldenschnitt.
Die neuen Investoren, egal welche, investieren in einen dann schuldenfreien Verein,
der "nur" den Casus knaxus mit dem Stadion zu lösen hat.
Ansonsten kann man loslegen.
Fan-Base aktivieren, eine Mannschaft aus Liga 3 führen und vorwärts machen.
Was hatte Becca vor sich? Einen Verein gefangen in lauter Kreditlinien
und drohenden Fälligkeiten, die ein Invest in großer Höhe zu diesem Zeitpunkt
total sinnlos machten. Das hätte zu diesem Zeitpunkt niemand getan,
der als Investor (!) Geld verdienen will.
Deswegen habe ich diese lauernden "Nullsummeninvestor" Bezeichnungen nie verstanden.
Unabhängig davon, wieviel Fett auf der Kette Becca hatte oder nicht.
@Previal
Im Endeffekt habe ich das selbe ja auch geschrieben. Mir ging es nur um die Darstellung, dass uns zusätzliches FK nicht vor der Insolvenz retten kann. Was meines Wissens nach faktisch falsch ist.
Dass das langfristig weder für Verein noch Investor Sinn ergibt, habe ich ja ebenfalls versucht darzustellen. Von daher sind wir diesbezüglich völlig gleicher Meinung.
Im Endeffekt habe ich das selbe ja auch geschrieben. Mir ging es nur um die Darstellung, dass uns zusätzliches FK nicht vor der Insolvenz retten kann. Was meines Wissens nach faktisch falsch ist.
Dass das langfristig weder für Verein noch Investor Sinn ergibt, habe ich ja ebenfalls versucht darzustellen. Von daher sind wir diesbezüglich völlig gleicher Meinung.
Zitat von Callavera
Irgendwie..bei unserem Sumpf der Eitelkeiten..kann ich mir irgendwie schwer vorstellen,
dass das lange gut geht.
Zitat von pulder
Klar wird der Investor dann ein gewichtiges
Wort mitreden, aber das ist in Ordnung und überall so.
Klar wird der Investor dann ein gewichtiges
Wort mitreden, aber das ist in Ordnung und überall so.
Irgendwie..bei unserem Sumpf der Eitelkeiten..kann ich mir irgendwie schwer vorstellen,
dass das lange gut geht.
Wir sind seit 20 Jahren extrem erfolglos und das mit Tendenz nach unten, da wird es Zeit die Strategie
zu ändern.
Kein Investor wird Millionen in den FCK stecken und dann zusehen wie sie versenkt werden.
Jetzt gibt es möglicherweise die letzte Chance wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Wenigstens
das sollten wir erkennen und die Chance nutzen.
Zitat von martinf112
...
@Miltiades Das angesprochene (mögliche) Druckpotentials des Investors bei einer zeitlichen Staffelung der Zahlung ist rein spekulativ. Es könnte ebenso gut auch eine klare Regelung der Zahlungstermine der jeweiligen Tranchen völlig ohne weitere vom FCK zu erfüllenden Bedingungen vereinbart sein. Hier gilt eben auch, dass wir ohne weitere Informationen reine Kaffeesatzleserei betreiben. Schön, um mich durch den Büroarbeitstag zu bringen, letztendlich aber Spekulatius...
...
@Miltiades Das angesprochene (mögliche) Druckpotentials des Investors bei einer zeitlichen Staffelung der Zahlung ist rein spekulativ. Es könnte ebenso gut auch eine klare Regelung der Zahlungstermine der jeweiligen Tranchen völlig ohne weitere vom FCK zu erfüllenden Bedingungen vereinbart sein. Hier gilt eben auch, dass wir ohne weitere Informationen reine Kaffeesatzleserei betreiben. Schön, um mich durch den Büroarbeitstag zu bringen, letztendlich aber Spekulatius...
Natürlich ist das spekulativ aber wie sollte der Investor aus Dubai, bzw. die Investoren denn ihr Konzept gegen jeden Widerstand im FCK durchsetzen, so wie Petersen das wortwörtlich im Interview auf DBB erklärt hat? Er hat maximal zwei Sitze im Beirat und will Mitsprache im sportlichen Bereich. Ok, damit kann man aber trotzdem kein Konzept auf Biegen und Brechen durchsetzen oder sogar einen ganzen Verein umkrempeln. Ich frage mich ja immer noch, was diese 30 Leute alle beim FCK machen sollen. Deshalb mag es eine Spekulation sein, wenn man davon ausgeht, dass Bedingungen an die Bereitstellung von weiterem EK geknüpft sind aber es ist keine völlig fernliegende Spekualtion. Wenn man sich dann mal ansieht, wie viele Investoren in anderen Vereinen vorgehen, dann ist das sogar sehr naheliegend. Altera manu fert lapidem, panem ostentat altera.
Zitat von Miltiades
Natürlich ist das spekulativ aber wie sollte der Investor aus Dubai, bzw. die Investoren denn ihr Konzept gegen jeden Widerstand im FCK durchsetzen, so wie Petersen das wortwörtlich im Interview auf DBB erklärt hat? Er hat maximal zwei Sitze im Beirat und will Mitsprache im sportlichen Bereich. Ok, damit kann man aber trotzdem kein Konzept auf Biegen und Brechen durchsetzen oder sogar einen ganzen Verein umkrempeln. Ich frage mich ja immer noch, was diese 30 Leute alle beim FCK machen sollen. Deshalb mag es eine Spekulation sein, wenn man davon ausgeht, dass Bedingungen an die Bereitstellung von weiterem EK geknüpft sind aber es ist keine völlig fernliegende Spekualtion. Wenn man sich dann mal ansieht, wie viele Investoren in anderen Vereinen vorgehen, dann ist das sogar sehr naheliegend. Altera manu fert lapidem, panem ostentat altera.
Zitat von martinf112
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@Miltiades Das angesprochene (mögliche) Druckpotentials des Investors bei einer zeitlichen Staffelung der Zahlung ist rein spekulativ. Es könnte ebenso gut auch eine klare Regelung der Zahlungstermine der jeweiligen Tranchen völlig ohne weitere vom FCK zu erfüllenden Bedingungen vereinbart sein. Hier gilt eben auch, dass wir ohne weitere Informationen reine Kaffeesatzleserei betreiben. Schön, um mich durch den Büroarbeitstag zu bringen, letztendlich aber Spekulatius...
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@Miltiades Das angesprochene (mögliche) Druckpotentials des Investors bei einer zeitlichen Staffelung der Zahlung ist rein spekulativ. Es könnte ebenso gut auch eine klare Regelung der Zahlungstermine der jeweiligen Tranchen völlig ohne weitere vom FCK zu erfüllenden Bedingungen vereinbart sein. Hier gilt eben auch, dass wir ohne weitere Informationen reine Kaffeesatzleserei betreiben. Schön, um mich durch den Büroarbeitstag zu bringen, letztendlich aber Spekulatius...
Natürlich ist das spekulativ aber wie sollte der Investor aus Dubai, bzw. die Investoren denn ihr Konzept gegen jeden Widerstand im FCK durchsetzen, so wie Petersen das wortwörtlich im Interview auf DBB erklärt hat? Er hat maximal zwei Sitze im Beirat und will Mitsprache im sportlichen Bereich. Ok, damit kann man aber trotzdem kein Konzept auf Biegen und Brechen durchsetzen oder sogar einen ganzen Verein umkrempeln. Ich frage mich ja immer noch, was diese 30 Leute alle beim FCK machen sollen. Deshalb mag es eine Spekulation sein, wenn man davon ausgeht, dass Bedingungen an die Bereitstellung von weiterem EK geknüpft sind aber es ist keine völlig fernliegende Spekualtion. Wenn man sich dann mal ansieht, wie viele Investoren in anderen Vereinen vorgehen, dann ist das sogar sehr naheliegend. Altera manu fert lapidem, panem ostentat altera.
Meine Güte. Die 30 Leute sollen sicherlich nicht beim FCK arbeiten. Sondern er hat ein Team aus 30 Leuten, welches verschiedene Kompetenzen mitbringt und beratend tätig sein soll.
D.h. wenn man gerade einen neuen Spieler benötigt, werden eben die 10 Leute angerufen, die Kontakte zu Spielerberatern haben oder sonst was. Wenn es um Finanzierungstätigkeiten oder das Stadion geht, wird man eben die 5 Wirtschaftsberater, Anwälte oder sonst was fragen.
Und ja, sicherlich werden potentielle weitere Kapitalzuführungen an Bedingungen geknüpft sein, oder von der Entwicklung abhängig gemacht werden. Der Investor hat sicherlich kein Interesse daran, dass er die nächste 3 Jahre 10 Mio. überweist und der Verein weiterhin überteuerte Spieler ohne sportliches Konzept kauft, mit denen man dann im Mittelfeld der 3. Liga landet.
Bedingungen und Beobachtung der Entwicklung sind völlig logisch und auch sinnvoll - beiderseits. Das Stichwort lautet: Kooperationsbereitschaft. Das Dubai Angebot müsste man mMn. danach bewerten, ob man bereit ist, mit Petersen und seinen Leuten ZUSAMMENzuarbeiten. Ob man beide Konzepte in Einklang bringen kann. Nur dann kann etwas draus entstehen.
Bei den Regionalen hat man seitens Verein wahrscheinlich weiterhin die alleinige Entscheidungsgewalt, was das Sportliche angeht. Ob das gut ist, sei mal dahingestellt. Ich finde, persönlich, nein. Und ist finanziell völlig abhängig von deren Finanzkraft und Goodwill. Annehmen kann man das Angebot eigentlich nur, wenn man zumindest ein finanzielles Konzept mit diesen ausmachen kann. D.h. zusätzliche Investoren, die auch bereit sind, unter deren Bedingungen einzusteigen. Wird natürlich tendenziell eher noch schwieriger.
Idealfall wäre für mich weiterhin, dass Petersen mit der größten Summe einsteigt und die Regionalen etwas weniger Macht fordern.
Aus meiner Sicht ist der Zeitplan gerade in Richtung Dubai Angebot jetzt sehr eng. Wir planen mit einem weiteren Gläubigertreffen nächste Woche und das Angebot läuft nächste Woche aus.
Wenn dieses Treffen am Mittwoch oder Donnerstag terminiert ist, bleibt für die Annahme des Angebots von Petersen ein Zeitraum von 24 bis 48 Stunden.
Ist das aufgrund der formalen Regelungen überhaupt möglich? Wenn man Petersen nicht wollte, könnte man doch die Entscheidung um ein paar Tage nach hinten verschieben und er wäre raus.
Wenn dieses Treffen am Mittwoch oder Donnerstag terminiert ist, bleibt für die Annahme des Angebots von Petersen ein Zeitraum von 24 bis 48 Stunden.
Ist das aufgrund der formalen Regelungen überhaupt möglich? Wenn man Petersen nicht wollte, könnte man doch die Entscheidung um ein paar Tage nach hinten verschieben und er wäre raus.
Zitat von DanielFranklin
Aus meiner Sicht ist der Zeitplan gerade in Richtung Dubai Angebot jetzt sehr eng. Wir planen mit einem weiteren Gläubigertreffen nächste Woche und das Angebot läuft nächste Woche aus.
Wenn dieses Treffen am Mittwoch oder Donnerstag terminiert ist, bleibt für die Annahme des Angebots von Petersen ein Zeitraum von 24 bis 48 Stunden.
Ist das aufgrund der formalen Regelungen überhaupt möglich? Wenn man Petersen nicht wollte, könnte man doch die Entscheidung um ein paar Tage nach hinten verschieben und er wäre raus.
Aus meiner Sicht ist der Zeitplan gerade in Richtung Dubai Angebot jetzt sehr eng. Wir planen mit einem weiteren Gläubigertreffen nächste Woche und das Angebot läuft nächste Woche aus.
Wenn dieses Treffen am Mittwoch oder Donnerstag terminiert ist, bleibt für die Annahme des Angebots von Petersen ein Zeitraum von 24 bis 48 Stunden.
Ist das aufgrund der formalen Regelungen überhaupt möglich? Wenn man Petersen nicht wollte, könnte man doch die Entscheidung um ein paar Tage nach hinten verschieben und er wäre raus.
Ja, das könnte man und das wäre eine Riesensauerei.
Genau darauf, da bin ich sicher, wird Wilhelm genau achten.
Zitat von Previal
Meine Güte. Die 30 Leute sollen sicherlich nicht beim FCK arbeiten. Sondern er hat ein Team aus 30 Leuten, welches verschiedene Kompetenzen mitbringt und beratend tätig sein soll.
D.h. wenn man gerade einen neuen Spieler benötigt, werden eben die 10 Leute angerufen, die Kontakte zu Spielerberatern haben oder sonst was. Wenn es um Finanzierungstätigkeiten oder das Stadion geht, wird man eben die 5 Wirtschaftsberater, Anwälte oder sonst was fragen.
Und ja, sicherlich werden potentielle weitere Kapitalzuführungen an Bedingungen geknüpft sein, oder von der Entwicklung abhängig gemacht werden. Der Investor hat sicherlich kein Interesse daran, dass er die nächste 3 Jahre 10 Mio. überweist und der Verein weiterhin überteuerte Spieler ohne sportliches Konzept kauft, mit denen man dann im Mittelfeld der 3. Liga landet.
Bedingungen und Beobachtung der Entwicklung sind völlig logisch und auch sinnvoll - beiderseits. Das Stichwort lautet: Kooperationsbereitschaft. Das Dubai Angebot müsste man mMn. danach bewerten, ob man bereit ist, mit Petersen und seinen Leuten ZUSAMMENzuarbeiten. Ob man beide Konzepte in Einklang bringen kann. Nur dann kann etwas draus entstehen.
Bei den Regionalen hat man seitens Verein wahrscheinlich weiterhin die alleinige Entscheidungsgewalt, was das Sportliche angeht. Ob das gut ist, sei mal dahingestellt. Ich finde, persönlich, nein. Und ist finanziell völlig abhängig von deren Finanzkraft und Goodwill. Annehmen kann man das Angebot eigentlich nur, wenn man zumindest ein finanzielles Konzept mit diesen ausmachen kann. D.h. zusätzliche Investoren, die auch bereit sind, unter deren Bedingungen einzusteigen. Wird natürlich tendenziell eher noch schwieriger.
Idealfall wäre für mich weiterhin, dass Petersen mit der größten Summe einsteigt und die Regionalen etwas weniger Macht fordern.
Zitat von Miltiades
Natürlich ist das spekulativ aber wie sollte der Investor aus Dubai, bzw. die Investoren denn ihr Konzept gegen jeden Widerstand im FCK durchsetzen, so wie Petersen das wortwörtlich im Interview auf DBB erklärt hat? Er hat maximal zwei Sitze im Beirat und will Mitsprache im sportlichen Bereich. Ok, damit kann man aber trotzdem kein Konzept auf Biegen und Brechen durchsetzen oder sogar einen ganzen Verein umkrempeln. Ich frage mich ja immer noch, was diese 30 Leute alle beim FCK machen sollen. Deshalb mag es eine Spekulation sein, wenn man davon ausgeht, dass Bedingungen an die Bereitstellung von weiterem EK geknüpft sind aber es ist keine völlig fernliegende Spekualtion. Wenn man sich dann mal ansieht, wie viele Investoren in anderen Vereinen vorgehen, dann ist das sogar sehr naheliegend. Altera manu fert lapidem, panem ostentat altera.
Zitat von martinf112
...
@Miltiades Das angesprochene (mögliche) Druckpotentials des Investors bei einer zeitlichen Staffelung der Zahlung ist rein spekulativ. Es könnte ebenso gut auch eine klare Regelung der Zahlungstermine der jeweiligen Tranchen völlig ohne weitere vom FCK zu erfüllenden Bedingungen vereinbart sein. Hier gilt eben auch, dass wir ohne weitere Informationen reine Kaffeesatzleserei betreiben. Schön, um mich durch den Büroarbeitstag zu bringen, letztendlich aber Spekulatius...
...
@Miltiades Das angesprochene (mögliche) Druckpotentials des Investors bei einer zeitlichen Staffelung der Zahlung ist rein spekulativ. Es könnte ebenso gut auch eine klare Regelung der Zahlungstermine der jeweiligen Tranchen völlig ohne weitere vom FCK zu erfüllenden Bedingungen vereinbart sein. Hier gilt eben auch, dass wir ohne weitere Informationen reine Kaffeesatzleserei betreiben. Schön, um mich durch den Büroarbeitstag zu bringen, letztendlich aber Spekulatius...
Natürlich ist das spekulativ aber wie sollte der Investor aus Dubai, bzw. die Investoren denn ihr Konzept gegen jeden Widerstand im FCK durchsetzen, so wie Petersen das wortwörtlich im Interview auf DBB erklärt hat? Er hat maximal zwei Sitze im Beirat und will Mitsprache im sportlichen Bereich. Ok, damit kann man aber trotzdem kein Konzept auf Biegen und Brechen durchsetzen oder sogar einen ganzen Verein umkrempeln. Ich frage mich ja immer noch, was diese 30 Leute alle beim FCK machen sollen. Deshalb mag es eine Spekulation sein, wenn man davon ausgeht, dass Bedingungen an die Bereitstellung von weiterem EK geknüpft sind aber es ist keine völlig fernliegende Spekualtion. Wenn man sich dann mal ansieht, wie viele Investoren in anderen Vereinen vorgehen, dann ist das sogar sehr naheliegend. Altera manu fert lapidem, panem ostentat altera.
Meine Güte. Die 30 Leute sollen sicherlich nicht beim FCK arbeiten. Sondern er hat ein Team aus 30 Leuten, welches verschiedene Kompetenzen mitbringt und beratend tätig sein soll.
D.h. wenn man gerade einen neuen Spieler benötigt, werden eben die 10 Leute angerufen, die Kontakte zu Spielerberatern haben oder sonst was. Wenn es um Finanzierungstätigkeiten oder das Stadion geht, wird man eben die 5 Wirtschaftsberater, Anwälte oder sonst was fragen.
Und ja, sicherlich werden potentielle weitere Kapitalzuführungen an Bedingungen geknüpft sein, oder von der Entwicklung abhängig gemacht werden. Der Investor hat sicherlich kein Interesse daran, dass er die nächste 3 Jahre 10 Mio. überweist und der Verein weiterhin überteuerte Spieler ohne sportliches Konzept kauft, mit denen man dann im Mittelfeld der 3. Liga landet.
Bedingungen und Beobachtung der Entwicklung sind völlig logisch und auch sinnvoll - beiderseits. Das Stichwort lautet: Kooperationsbereitschaft. Das Dubai Angebot müsste man mMn. danach bewerten, ob man bereit ist, mit Petersen und seinen Leuten ZUSAMMENzuarbeiten. Ob man beide Konzepte in Einklang bringen kann. Nur dann kann etwas draus entstehen.
Bei den Regionalen hat man seitens Verein wahrscheinlich weiterhin die alleinige Entscheidungsgewalt, was das Sportliche angeht. Ob das gut ist, sei mal dahingestellt. Ich finde, persönlich, nein. Und ist finanziell völlig abhängig von deren Finanzkraft und Goodwill. Annehmen kann man das Angebot eigentlich nur, wenn man zumindest ein finanzielles Konzept mit diesen ausmachen kann. D.h. zusätzliche Investoren, die auch bereit sind, unter deren Bedingungen einzusteigen. Wird natürlich tendenziell eher noch schwieriger.
Idealfall wäre für mich weiterhin, dass Petersen mit der größten Summe einsteigt und die Regionalen etwas weniger Macht fordern.
Da bin ich völlig Deiner Meinung. Hoffentlich kommt es so.
Zitat von DanielFranklin
Aus meiner Sicht ist der Zeitplan gerade in Richtung Dubai Angebot jetzt sehr eng. Wir planen mit einem weiteren Gläubigertreffen nächste Woche und das Angebot läuft nächste Woche aus.
Wenn dieses Treffen am Mittwoch oder Donnerstag terminiert ist, bleibt für die Annahme des Angebots von Petersen ein Zeitraum von 24 bis 48 Stunden.
Ist das aufgrund der formalen Regelungen überhaupt möglich? Wenn man Petersen nicht wollte, könnte man doch die Entscheidung um ein paar Tage nach hinten verschieben und er wäre raus.
Aus meiner Sicht ist der Zeitplan gerade in Richtung Dubai Angebot jetzt sehr eng. Wir planen mit einem weiteren Gläubigertreffen nächste Woche und das Angebot läuft nächste Woche aus.
Wenn dieses Treffen am Mittwoch oder Donnerstag terminiert ist, bleibt für die Annahme des Angebots von Petersen ein Zeitraum von 24 bis 48 Stunden.
Ist das aufgrund der formalen Regelungen überhaupt möglich? Wenn man Petersen nicht wollte, könnte man doch die Entscheidung um ein paar Tage nach hinten verschieben und er wäre raus.
Ich denke, wir täten gut daran das Thema "was wäre wenn" in diesem Fall auf Ende nächster Woche zu verschieben.
Jetzt zu mutmaßen führt nur wieder zu Unterstellungen und falschen Annahmen.
Wenn es nächste Woche eine Entscheidung gibt, wird die sicher mitgeteilt. Gibt es bis zum 31.07. keine News, wird man es danach zeitnah erfahren. Die Medien haben das ja schlißelich auch im Blick.
Momentan läuft es doch alles ganz ruhig ab. Dass auch Wilhelm ruhig ist, zeigt doch, dass wohl mittlerweile so mit dem Angebot umgegangen wird, wie er oder Petersen sich das vorstellt.
Vorsicht, Vorsicht! Dass wir im sportlichen Bereich sehr, sehr schlecht gearbeitet haben, ist nicht gleichbedeutend damit, dass es mit Investorendruck und einem "Kompetenzteam" besser laufen würde. Wir wissen alle, wie strikt kontextbezogen man in Liga 3 arbeiten muss und wie wenig da die Anwendung von Lehrbuchwissen hilft. Also sollte man sportliche Einflußnahme von außen auch nicht umstandslos begrüßen. Für den Verein muss es immer darum gehen, eine derartige Einflußnahme zu begrenzen und Freiheitsgrade zu behalten. Dass der Investor dem sein legitimes Interesse entgegensetzt, sein Geld nicht verbrennen zu sehen, ist genauso legitim. Am Ende muss es hier einen Interessensausgleich geben. Aber die Haltung "Endlich enteignet uns mal jemand von unserer sportlichen Entscheidungskompetenz!" ist dann halt auch nur frustgetrieben und auch nicht zwingend erfolgversprechend.
Im Thread ein bißchen OT, aber in diesem Kontext vielleicht wichtig: Zuletzt hat Schommers ja eine klare Handschrift gezeigt - und die letzten Kaderentscheidungen von Notzon stoßen ja auch auf Zustimmung. Und über diesen beiden Kollegen sitzt jetzt kein Martin Bader mehr, sondern ein SOV! Soll heißen: Vielleicht IST der gordische Knoten im sportlichen Bereich ja auch schon durchschlagen und die Kollegen bringen künftig einen effektiven Fußball mit einem gut komponierten Kader auf den Rasen. Ist nach den zuletzt gezeigten Leistungen ja zumindest nicht auszuschließen.
Wo ein Investor künftig seinen Einfluß geltend machen müste, wäre der Punkt "Nibelungentreue". Also Nein, Schommers hat keine Eingewöhnungszeit mehr und Notzon keine Nachsicht bei Transferflops mehr zu erwarten! Wenn wir also kommende Saison nach 10 Spieltagen wieder hinter der Musik herlaufen, wünsche ich mir einen Investor, der - operatives Geschäft hin oder her - SOV massiv auf die Finger klopft und von einem "Weiter so!" abhält. Wir geben ineffizientem Personal immer viel zu viel Zeit, doch noch in die Spur zu kommen. Das verbrennt Geld und muss aufhören!
Aber nochmal: Wir befinden uns nicht mehr in der Ära Bader, also sollten wir unseren Spielraum bei sportlichen Entscheidungen auch nicht einfach herschenken. Es kann damit nämlich auch schlechter, keineswegs nur besser werden.
Im Thread ein bißchen OT, aber in diesem Kontext vielleicht wichtig: Zuletzt hat Schommers ja eine klare Handschrift gezeigt - und die letzten Kaderentscheidungen von Notzon stoßen ja auch auf Zustimmung. Und über diesen beiden Kollegen sitzt jetzt kein Martin Bader mehr, sondern ein SOV! Soll heißen: Vielleicht IST der gordische Knoten im sportlichen Bereich ja auch schon durchschlagen und die Kollegen bringen künftig einen effektiven Fußball mit einem gut komponierten Kader auf den Rasen. Ist nach den zuletzt gezeigten Leistungen ja zumindest nicht auszuschließen.
Wo ein Investor künftig seinen Einfluß geltend machen müste, wäre der Punkt "Nibelungentreue". Also Nein, Schommers hat keine Eingewöhnungszeit mehr und Notzon keine Nachsicht bei Transferflops mehr zu erwarten! Wenn wir also kommende Saison nach 10 Spieltagen wieder hinter der Musik herlaufen, wünsche ich mir einen Investor, der - operatives Geschäft hin oder her - SOV massiv auf die Finger klopft und von einem "Weiter so!" abhält. Wir geben ineffizientem Personal immer viel zu viel Zeit, doch noch in die Spur zu kommen. Das verbrennt Geld und muss aufhören!
Aber nochmal: Wir befinden uns nicht mehr in der Ära Bader, also sollten wir unseren Spielraum bei sportlichen Entscheidungen auch nicht einfach herschenken. Es kann damit nämlich auch schlechter, keineswegs nur besser werden.
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