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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#1131
18.03.2020 - 10:47 Uhr
Ist der Bau des Stadions und Trainingsgelände in den 230Mio. € mit einbegriffen? Das würde bei uns ja schon mal wegfallen. Generell muss man halt sagen, dass Hoffenheim ein Projekt von 0 auf 100 war, das ist der FCK nicht. Dennoch ist die Zahl gigantisch groß und zeigt auf, dass es mehr braucht als 12Mio. € im Jahr.

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Finanzen |#1132
18.03.2020 - 10:55 Uhr
Ich hab das so gelesen, dass das Stadion NICHT mit Inbegriffen ist in den 230 Millionen. Das würde auch dazu passen, dass vor ein paar Jahren die Zahl 350 Millionen als Gesamtinvestitionen von Hopp genannt wurde.
Finanzen |#1133
18.03.2020 - 13:13 Uhr
Zitat von Muh87
Ich hab das so gelesen, dass das Stadion NICHT mit Inbegriffen ist in den 230 Millionen. Das würde auch dazu passen, dass vor ein paar Jahren die Zahl 350 Millionen als Gesamtinvestitionen von Hopp genannt wurde.


So ist es auch zu verstehen. Zudem sind 5 Mio. EURO Miete im Verhältnis zu den Aufwendungen, die allein der Unterhalt kostet auch eine verdeckte Subvention. Insofern kann man getrost von den 350 Mio. EURO ausgehen, die da genannt wurden. Wäre interessant zu erfahren, wieviel Leipzig von RB bekommen hat insgesamt.

Es zeigt aber auch, wo wir, selbst mit einem Investmeht von 30 oder 70 Millionen im Ergebnis stünden - weit hinter dem, womit man in Hoffenheim agieren konnte. Allerdings wäre ich schon bereit, sehr zufrieden zu sein, wenn wir überhaupt irgendwie weitermachen können. So ändern sich Prioritäten.
Finanzen |#1134
18.03.2020 - 17:51 Uhr
Zitat von BenMic
Zitat von Muh87

Ich hab das so gelesen, dass das Stadion NICHT mit Inbegriffen ist in den 230 Millionen. Das würde auch dazu passen, dass vor ein paar Jahren die Zahl 350 Millionen als Gesamtinvestitionen von Hopp genannt wurde.


So ist es auch zu verstehen. Zudem sind 5 Mio. EURO Miete im Verhältnis zu den Aufwendungen, die allein der Unterhalt kostet auch eine verdeckte Subvention. Insofern kann man getrost von den 350 Mio. EURO ausgehen, die da genannt wurden. Wäre interessant zu erfahren, wieviel Leipzig von RB bekommen hat insgesamt.

Es zeigt aber auch, wo wir, selbst mit einem Investmeht von 30 oder 70 Millionen im Ergebnis stünden - weit hinter dem, womit man in Hoffenheim agieren konnte. Allerdings wäre ich schon bereit, sehr zufrieden zu sein, wenn wir überhaupt irgendwie weitermachen können. So ändern sich Prioritäten.


Ich würde das sowieso anders betrachten.

Hoffenheim sollte direkt in den internationalen Wettbewerb. Dafür sind natürlich nochmal ganz andere Summen nötig.
Untere Tabellenhälfte Bundesliga (womit wir natürlich mehr als zufrieden sein könnten) bekommt man dann doch für weniger.
Aber ja, mehr als 30-70 Millionen wären es wahrscheinlich trotzdem.

Wobei ich immer noch der Meinung bin, dass das Geld alleine nicht viel hilft.
Wir brauchen v.a. Leute die was mit dem Geld anfangen können.

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Finanzen |#1135
18.03.2020 - 19:37 Uhr
Kann jemand mal beziffern, wie viel Verlust wir durch wahrscheinlichen Abbruch der Saison haben werden und wie viel Geld wir durch die Kurzarbeit sparen?
Finanzen |#1136
19.03.2020 - 11:07 Uhr
Zitat von DanielFranklin
Kann jemand mal beziffern, wie viel Verlust wir durch wahrscheinlichen Abbruch der Saison haben werden und wie viel Geld wir durch die Kurzarbeit sparen?
Bei einem Lizenspieleretat von knapp 6 Mio €, zahlst du also rund 500t€ pro Monat an Gehalt. Je nachdem ob der FCK die Vorrausetzungen für Kurzarbeit erfüllt, übernimmt der Staat die gesamten Kosten für Lohn und Sozialleistungen. Der Spieler verdient 60 % seines Nettolohns (ohne Kinder), mit Kinder 67%.

Wieviel Verlust übrig bleibt bei 6 Heimspielen, kann man nur schätzen. Aber ich schätze unterm Strich werden 1 - 1,5 Mio € zusätzlicher Verlust durch Corona sein, wenn nicht weitaus höher.

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Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.
Finanzen |#1137
19.03.2020 - 11:35 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927

Wieviel Verlust übrig bleibt bei 6 Heimspielen, kann man nur schätzen. Aber ich schätze unterm Strich werden 1 - 1,5 Mio € zusätzlicher Verlust durch Corona sein, wenn nicht weitaus höher.


Vielleicht noch ergänzend:
Auch Sponsoringeinnahmen sind daran gekoppelt, dass wirklich Werbung stattfindet, also Spiele mit ihrer Präsenz ausgetragen werden.
Ähnlich verhält es sich mit den TV-Geldern. Zudem brechen die Umsätze aus den Fanshops sowie die Umsatzbeteiligung an der Gastro weg.
Da dürfte eine erhebliche Summe zustande kommen.


Auf der anderen Seite fallen auch sämtliche Prämien für Spieler, Staff und sonstige Mitarbeiter weg sowie ein Teil der Betriebskosten.

Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass wir diese Zusatzbelastungen auffangen können, wenn schon Bundesligisten massiv ins Straucheln geraten.
Auch Solidarfonds retten uns nicht und Investoren haben gerade eher damit zu tun, ihre eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen.

Unsere einzige Chance sehe ich noch darin, dass auch andere Vereine so in Geldnöte geraten, dass wir nicht als einziger Club neu anfangen müssen.

Aber das sind zur Zeit eh nur Spekulationen im luftleeren Raum. Sicher dürfte nur sein, dass der Profifußball nach dieser Krise nicht mehr ansatzweise derselbe ist wie davor. Ob mit oder ohne FCK.

PS:
Was mich wirklich aufregt, sind Watzkes neunmalkluge Kommentare. Man könnte meinen, die Finanzkrise der Bundesliga sei das eigentliche Kernproblem von Corona.
Auch würde mich interessieren, gegen wen er in Zukunft mit seiner Einstellung eigentlich spielen will? Es wird eventuell wirklich Zeit für die Super League, dann muss man KHR und HJW nicht mehr regelmäßig hören.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FckTribun am 19.03.2020 um 11:41 Uhr bearbeitet
Finanzen |#1138
19.03.2020 - 11:41 Uhr
Weil jetzt hier das Beispiel Hoffenheim und Hopp
und deren Finanzierung und Entwicklung genannt wurde...

Der FCK ist eine alte Marke, die brachliegt.
In vielem, wenn der sportliche Erfolg sich mehren würde,
würde diese Marke wieder stärker greifen.

Unterschiede zu Hoffenheim:

-mehr Fans/mehr Zuschauer und demnach mehr Gelder
durch Eintrittsgelder, generelles Geld, welches man im Stadion lässt.
Heimspiele, aber auch Auswärtsspiele

-Merchandising: Trikots, Fanartikel usw.

-Einschaltquoten bei relevanten Spielen (Fernsehgelder)

Das sind vor allem auch Faktoren, die dem FCK,
wenn das Ganze ins Rollen kommt (allein schon durch Aufstiege),
zum Tragen kommen. Oder zumindest vermehrt zum Tragen kommen.
Und da reden wir noch nicht vom internationalen Geschäft, wie Euro League,
welches Hoffenheim direkt anpeilte.

Hoffenheim stand zu Beginn, als sie in Liga 1 ankamen für Tempofußball
und eine gute Kaderplanung. Irgendwie ist das bei denen auch ein wenig verwässert.
So richtig lesbar oder für etwas stehend kommt mir Hoffenheim nicht mehr vor.
Und da merkt man auch daran, dass die zwar jetzt ne ganze Weile schon Bundesliga spielen,
sich aber als Marke irgendwie nicht so festsetzen.
Hoffenheim registriert man, ein Gegner muss ja auf dem Platz stehen,
aber anziehen tut dieser Verein nicht.

Da können sie auch in die Euro League kommen und mal wieder haushoch in der Quali
oder 1.Runde rausfliegen. Hoffenheim, bei allem Respekt für Hopp und sein Invest
und Leistung, ist gefühlt ein Platzhalter, welcher nie eine Strahlkraft entwickeln wird.
Selbst mit Erfolgen nicht. Das gleiche gilt ja auch für Wolfsburg.
Trotz Meistertitel und einem Pokalsieg in den letzten Jahren, ist dieser Verein kein Magnet
und wird es niemals sein.

Die Menschen/Fans in Deutschland haben Wolfsburg bei ihrem Meistertitel kurz gefeiert
oder zumindest das Ganze gegönnt, weil halt Bayern mal dadurch nicht Meister wurde
und die Münchner sauber hergespielt wurden. Das wars dann aber auch.

Gladbach, Schalke, Köln, Lautern, das sind alte Marken, die ziehen.
Bei denen hat man Pokalschlachten (ob international, oder national) noch im Kopf.
Da hat man den alten Geist des guten alten Uefa-Cups im Kopf.
Wenn es im tiefdüsteren Herbst gerumpelt hat. Gegen Eindhoven, Belgrad, Tottenham....
Finanzen |#1139
19.03.2020 - 12:10 Uhr
Beim Meppenspiel hab ich mal drauf geachtet wieviel Betrieb an den Fanshopkassen und an den Speise-und Getränkekassen war.
Und das war sehr überschaubar.

Ebenso der Betrieb an der man die Paykarte mit Minimum 20 Euro erwerben kann. Früher waren 5 Verkäufer und eine 20-Personen-Käuferschlange während beim Meppenspiel nur 2 Verkäufer mit je 1 oder 2 Käufern zu sehen waren.

Von den 15.000 Zuschauern haben mindestens 13.500 Zuschauer NUR den Eintritt bezahlt.

Während man im Bahnhof an der Kasse 20 Minuten warten mußte.
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