Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Quelle: www.welt.de
Unsittliches Angebot für Trigema-Chef Grupp
Dirk Eichelbaum, Filialleiter von Buchalik Brömmekamp in Stuttgart, hatte mit Datum vom 11. Juli 2017 einen vierseitigen, eng beschriebenen Brief an Grupp adressiert, des Inhalts, dass er Grupp – ausgerechnet ihm, dem schuldenfreien, übersoliden Familienunternehmer – die Insolvenz in Eigenverantwortung als Möglichkeit nahelegte, um sein Unternehmen auf Kosten der Steuerzahler zu sanieren....
Dirk Eichelbaum, Filialleiter von Buchalik Brömmekamp in Stuttgart, hatte mit Datum vom 11. Juli 2017 einen vierseitigen, eng beschriebenen Brief an Grupp adressiert, des Inhalts, dass er Grupp – ausgerechnet ihm, dem schuldenfreien, übersoliden Familienunternehmer – die Insolvenz in Eigenverantwortung als Möglichkeit nahelegte, um sein Unternehmen auf Kosten der Steuerzahler zu sanieren....
Zitat von Miltiades
Habe etwas überlegt aber ich poste das jetzt trotzdem mal. Wer sich etwas mit Dirk Eichelbaum beschäftigt, der bekommt unweigerlich eine Ahnung, in welche Richtung die ganze Sache läuft. Deshalb verlinke ich hier mal einen Artikel aus der WELT von 2017. Seine Gedanken darf sich dazu jeder selbst machen.
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article169009828/Unsittliches-Angebot-fuer-Trigema-Chef-Grupp.html
P.S: ich hoffe ich habe das mit dem verlinken richtig gemacht?!
Habe etwas überlegt aber ich poste das jetzt trotzdem mal. Wer sich etwas mit Dirk Eichelbaum beschäftigt, der bekommt unweigerlich eine Ahnung, in welche Richtung die ganze Sache läuft. Deshalb verlinke ich hier mal einen Artikel aus der WELT von 2017. Seine Gedanken darf sich dazu jeder selbst machen.
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article169009828/Unsittliches-Angebot-fuer-Trigema-Chef-Grupp.html
P.S: ich hoffe ich habe das mit dem verlinken richtig gemacht?!
Schön, dass der FCK jetzt der Verein der Dichter und Denker ist.
Noch schöner wäre es, wenn Wilhelm sich entweder mal klar ausdrücken oder alternativ die Finger still halten könnte.
Auf diese Art der "Information" verzichte ich gerne.
Für den Weg der Sanierung wird der Zeitkorridor allmählich sehr, sehr eng.
Mich plagt da auch eine Sorge, die so hier noch nicht zur Sprache kam:
Reicht ein Schuldenschnitt überhaupt? Genügt es also, wenn sich zum 30.06. die Schuldenlast maßgeblich verringert hat?
Die ganze Zeit heißt es, man verfüge noch über kaum Liquidität. Durch einen Schuldenschnitt allein stellt man diese aber doch nicht her, oder? Es bedarf doch zwingend frischen Kapitals, oder?
Wenn ich aber an den vergangenen Mai zurückdenke, war ein längeres Prozedere nötig, was die Einlage von EK angeht.
Selbst wenn man sich schon über den Vereinswert, Beiratssitze etc. pp. verbindlich geeinigt hätte - wie soll man bis zum 01.07. EK gezeichnet haben?
Bestenfalls läuft es doch wieder auf Kredite hinaus...
Noch schöner wäre es, wenn Wilhelm sich entweder mal klar ausdrücken oder alternativ die Finger still halten könnte.
Auf diese Art der "Information" verzichte ich gerne.
Für den Weg der Sanierung wird der Zeitkorridor allmählich sehr, sehr eng.
Mich plagt da auch eine Sorge, die so hier noch nicht zur Sprache kam:
Reicht ein Schuldenschnitt überhaupt? Genügt es also, wenn sich zum 30.06. die Schuldenlast maßgeblich verringert hat?
Die ganze Zeit heißt es, man verfüge noch über kaum Liquidität. Durch einen Schuldenschnitt allein stellt man diese aber doch nicht her, oder? Es bedarf doch zwingend frischen Kapitals, oder?
Wenn ich aber an den vergangenen Mai zurückdenke, war ein längeres Prozedere nötig, was die Einlage von EK angeht.
Selbst wenn man sich schon über den Vereinswert, Beiratssitze etc. pp. verbindlich geeinigt hätte - wie soll man bis zum 01.07. EK gezeichnet haben?
Bestenfalls läuft es doch wieder auf Kredite hinaus...
Zitat von Miltiades
Habe etwas überlegt aber ich poste das jetzt trotzdem mal. Wer sich etwas mit Dirk Eichelbaum beschäftigt, der bekommt unweigerlich eine Ahnung, in welche Richtung die ganze Sache läuft. Deshalb verlinke ich hier mal einen Artikel aus der WELT von 2017. Seine Gedanken darf sich dazu jeder selbst machen.
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article169009828/Unsittliches-Angebot-fuer-Trigema-Chef-Grupp.html
P.S: ich hoffe ich habe das mit dem verlinken richtig gemacht?!
Habe etwas überlegt aber ich poste das jetzt trotzdem mal. Wer sich etwas mit Dirk Eichelbaum beschäftigt, der bekommt unweigerlich eine Ahnung, in welche Richtung die ganze Sache läuft. Deshalb verlinke ich hier mal einen Artikel aus der WELT von 2017. Seine Gedanken darf sich dazu jeder selbst machen.
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article169009828/Unsittliches-Angebot-fuer-Trigema-Chef-Grupp.html
P.S: ich hoffe ich habe das mit dem verlinken richtig gemacht?!
Und genau sowas brauchen wir jetzt. Wir wurden jahrelang von dubiosen Firmen über den Tisch gezogen und jetzt gilt es zurück zu schlagen. Wer jetzt meint hier gäbe es eine "sozialverträgliche und moralische Lösung", der hat die Situation nicht verstanden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DanielFranklin am 14.06.2020 um 11:57 Uhr bearbeitet Zitat von Newtrial
Hmm, genau das, was ich vermutet habe: Man verhandelt nicht konsensorientiert, sondern mit harten Bandagen. Sieht sich nicht Verhandlungspartnern, sondern Gegnern gegenüber. Sucht nicht den Interessensausgleich, sondern das Niederringen. Dieses Bild scheint also doch nicht nur mediengemacht zu sein.
Wie gesagt: Wenn es gut ausgeht, ist das toll! WENN...
Zitat von Ivo_Ilicevic
Prof. Wilhelm hat auf Twitter mal wieder einen Reim abgelassen.
Dieser stimmt - zumindest mich - etwas positiver, obwohl das natürlich alles sehr kryptisch verpackt ist.
https://twitter.com/joewizh/status/1271818785612279808/photo/1
Prof. Wilhelm hat auf Twitter mal wieder einen Reim abgelassen.
Dieser stimmt - zumindest mich - etwas positiver, obwohl das natürlich alles sehr kryptisch verpackt ist.
https://twitter.com/joewizh/status/1271818785612279808/photo/1
Hmm, genau das, was ich vermutet habe: Man verhandelt nicht konsensorientiert, sondern mit harten Bandagen. Sieht sich nicht Verhandlungspartnern, sondern Gegnern gegenüber. Sucht nicht den Interessensausgleich, sondern das Niederringen. Dieses Bild scheint also doch nicht nur mediengemacht zu sein.
Wie gesagt: Wenn es gut ausgeht, ist das toll! WENN...
Mit Verhandlungs"partnern" wie Becca hast du keine andere Möglichkeit, als in die Kampf-Verhandlungstechnik zu wechseln. Ein ausgleichendes Verhandeln ist da nicht möglich. Du kannst natürlich mit dem Harvard-Modell arbeiten - oder auch mit anderen Ansätzen - aber mit friedlich-konsensorientiert kommst du bei Leuten die auftreten wie Becca nicht weiter. Bei anderen Gläubigern mag das anders aussehen oder nicht, dazu kann ich wenig sagen.
Zitat von BenMic
Mit Verhandlungs"partnern" wie Becca hast du keine andere Möglichkeit, als in die Kampf-Verhandlungstechnik zu wechseln. ...
Mit Verhandlungs"partnern" wie Becca hast du keine andere Möglichkeit, als in die Kampf-Verhandlungstechnik zu wechseln. ...
Ist ja nicht so, als hätten wir vor gut 12 Monaten nicht schon unsere "Erfahrungen" mit Quattrex / Becca gemacht, die bis zur Einmischung in die Zusammensetzung gewählter Gremien ging.
Ich würde die Situation so beschreiben: die Wattebäuschchen sind alle und die Zeit wird knapp. Da ist nach monatelanger Konsenssuche auch angesagt mal Tacheles zu reden und auch danach zu handeln.
Zitat von BenMic
Mit Verhandlungs"partnern" wie Becca hast du keine andere Möglichkeit, als in die Kampf-Verhandlungstechnik zu wechseln. Ein ausgleichendes Verhandeln ist da nicht möglich. Du kannst natürlich mit dem Harvard-Modell arbeiten - oder auch mit anderen Ansätzen - aber mit friedlich-konsensorientiert kommst du bei Leuten die auftreten wie Becca nicht weiter. Bei anderen Gläubigern mag das anders aussehen oder nicht, dazu kann ich wenig sagen.
Zitat von Newtrial
Hmm, genau das, was ich vermutet habe: Man verhandelt nicht konsensorientiert, sondern mit harten Bandagen. Sieht sich nicht Verhandlungspartnern, sondern Gegnern gegenüber. Sucht nicht den Interessensausgleich, sondern das Niederringen. Dieses Bild scheint also doch nicht nur mediengemacht zu sein.
Wie gesagt: Wenn es gut ausgeht, ist das toll! WENN...
Zitat von Ivo_Ilicevic
Prof. Wilhelm hat auf Twitter mal wieder einen Reim abgelassen.
Dieser stimmt - zumindest mich - etwas positiver, obwohl das natürlich alles sehr kryptisch verpackt ist.
https://twitter.com/joewizh/status/1271818785612279808/photo/1
Prof. Wilhelm hat auf Twitter mal wieder einen Reim abgelassen.
Dieser stimmt - zumindest mich - etwas positiver, obwohl das natürlich alles sehr kryptisch verpackt ist.
https://twitter.com/joewizh/status/1271818785612279808/photo/1
Hmm, genau das, was ich vermutet habe: Man verhandelt nicht konsensorientiert, sondern mit harten Bandagen. Sieht sich nicht Verhandlungspartnern, sondern Gegnern gegenüber. Sucht nicht den Interessensausgleich, sondern das Niederringen. Dieses Bild scheint also doch nicht nur mediengemacht zu sein.
Wie gesagt: Wenn es gut ausgeht, ist das toll! WENN...
Mit Verhandlungs"partnern" wie Becca hast du keine andere Möglichkeit, als in die Kampf-Verhandlungstechnik zu wechseln. Ein ausgleichendes Verhandeln ist da nicht möglich. Du kannst natürlich mit dem Harvard-Modell arbeiten - oder auch mit anderen Ansätzen - aber mit friedlich-konsensorientiert kommst du bei Leuten die auftreten wie Becca nicht weiter. Bei anderen Gläubigern mag das anders aussehen oder nicht, dazu kann ich wenig sagen.
Hmm, ist von außen schwer zu beurteilen. Ich halte gerade Becca für jemanden, der knallhart und eigenrational seine Interessen verfolgt - und dafür, wenn nötig, auch konkret von ihm eingenommene Verhandlungspositionen räumen würde. Genau auf so etwas ist aber z.B. das von Dir angesprochene Harvard-Modell zugeschnitten. Es zeigt übrigens auch, wie man ohne das Zerschlagen weiteren Porzellans seine Verhandlungsposition dadurch stärkt, dass man einen guten "Plan B" ("BATNA": in unserem Fall: Planinsolvenz) ins Spiel bringt - und zwar ohne "Friss oder stirb"-Rhetorik.
Auf der anderen Seite kann es auch durchaus sein, dass diese Gläubiger nur auf genau so eine Ansage wie die von Wilhelm (jenseits der Reimform) überhaupt reagieren.
Ich finde es halt reichlich großspurig für einen Akteur, der mit dem Rücken zur Wand steht und für den es eigentlich schon fünf nach zwölf ist. Mag ja als Bluff gelingen, aber von allen Beteiligten ringt hier nur einer um sein Leben - und das ist der FCK! Alle anderen Beteiligten können im Zweifelsfall auch mit Totalverlust aus dieser Nummer rausgehen. Und das tun sie vielleicht auch, wenn ihnen der Bankrotteur FCK jetzt auch noch dumm kommt, anstatt nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. Da gefiel mir die Verhandlungsführung gegenüber der Stadt deutlich besser, wo man seitens des FCK Standfestigkeit mit Entgegenkommen und Flexibilität verbunden hat.
Aber wie gesagt: Schwer zu beurteilen, wir sind bei den Verhandlungen ja nicht dabei. Hoffe nur, dass wir es jetzt nicht noch auf den letzten Drücker durch eine allzu nassforsche Art verkaggen.
Ich halte solche Aussagen eher für Publicity. Es ist in Verhandlungen völlig normal, dass da unterschiedliche Interessen gegeneinander stehen. WEnn Becca und Quattrex ihr Geld zurückbekommen könnten und dabei über die Leiche des FCK gehen müssten, dann würden die das auch ohne zu zögern machen...
Bader und Banf haben sich halt öffentlich so positioniert als wenn sie beste Kumpels mit Becca wären und die Investitionen schon sicher im Trockenen hätten. WIlhelm präsentiert sich nun als aufrechter Kämpfer für die Sache des FCK gegen die Feinde, die ihn von außen bedrohen.
Aber auch WIlhelm weiß - hoffenltich - dass der FCK gerade ganz dringend eine Einigung mit den Gläubigern brauchen könnte...
Bader und Banf haben sich halt öffentlich so positioniert als wenn sie beste Kumpels mit Becca wären und die Investitionen schon sicher im Trockenen hätten. WIlhelm präsentiert sich nun als aufrechter Kämpfer für die Sache des FCK gegen die Feinde, die ihn von außen bedrohen.
Aber auch WIlhelm weiß - hoffenltich - dass der FCK gerade ganz dringend eine Einigung mit den Gläubigern brauchen könnte...
Wenn es eine Art Entscheidung gibt, dann werden wir das spätestens morgen im Kicker, SWR oder der Bild je nach Lager nachlesen können. Blüfft Wilhelm nur, dann bleibt es still.
Der Kicker vermeldet das der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens kommt
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MattBuckner am 14.06.2020 um 19:47 Uhr bearbeitet
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