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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#3691
20.07.2020 - 09:37 Uhr
Zitat von running-man
Zitat von Laudan

Aber im Endeffekt ist es für die regioanlen aber natürlich auch erst NACH einem Schuldenschnitt interessant im größeren Stil einzusteiegn, oder? Daher ist dies für mich kein Argument GEGEN diese Gruppe


Und warum sollte dieses Argument gerade für die eine Gruppe gelten und für die andere nicht?
Es geht doch angeblich darum, jetzt die Karten auf den Tisch zu legen, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Gruß aus der Pfalz



ähm... das hatte ich wo genau gesagt??? Natürlich gilt das für ALLE!
Finanzen |#3692
20.07.2020 - 09:38 Uhr
Weiß jemand, wann die Vorstellungsgespräche heute stattfinden sollen. Kein weitere Artikel in RP.

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FCKLER-FT
Finanzen |#3693
20.07.2020 - 09:43 Uhr
Wenn sich heute die beiden Investorenparteien den Gläubigern vorstellen, dann sollten diese ganz genau zuhören. Und vor allem Fragen stellen.
Wer sich mit einem Schuldenschnitt, egal wie hoch der ausfällt, zufrieden gibt, die Stadionfrage aber exkludiert, der hat in meinen Augen schlechte Karten. Denn was nutzt es uns frei von Schulden zu sein, wenn perspektivisch die größte Altlast weitere 8 Jahre zu alten Bedingungen an uns hängt? Und an der Stadt sogar noch mal 10 Jahre länger.
Nehmen wir an, daß wir selbst mit den 8 Mio in Liga 2 aufsteigen. Was wäre dann geholfen, mit einer Pacht von 2,4 Mio? Denn in Liga 3 sind die 8 Mio schneller weg als man ums Fritz-Walter-Stadion rennen kann.
Wir haben der Stadt inzwischen 40 Mio € überwiesen ohne daß auch nur ein Cent an Tilgung in deren Stadionkredit geflossen ist. Der größte Nutznießer daraus ist nicht die Stadt KL und ihre Bürger sondern eine Bank.
Das Resultat kennen wir: der FCK musste ständig ausbluten und seine begehrtesten Spieler abgeben. Viele von denen kamen aus der Region.
Was nützen mir regionale Investoren, wenn ich permanent regionale Eigengewächse wie Orban, Heinz, Zimmer jetzt vielleicht Pick abgeben muß? Schaffen die Investoren Identität und Bindung? Nein, es sind die Spieler auf dem Platz, die unsere Werte, wenn es die überhaupt noch gibt, verkörpern.

Die Region ist ein Pfund. Aber eben nicht auf Investorenebene. Es sind die Spieler, das Stadion und die Fans, die die Marke FCK ausmachen. Wir haben seit 25 Jahren permanent die falschen Entscheidungen getroffen: durch den Druck, den regionale Geldgeber ausübten haben wir nicht nur Spieler sondern auch Funktionäre wie Thines, Briegel und Kuntz verbraten.

Die anderen haben knall hart gespielt und wir waren immer lieb und freundlich. Auch zur Stadt. Die musste uns am Leben halten, uns Kredit gewähre, vertraglich vereinbarte Gelder stunden und am Ende sogar schenken. Das macht niemand, der eine Alternative hat. Und das Kaiser-Karree ist nur der Anschein einer Alternative. Und Morlautern ist es leider auch nicht.

Wer die Stadionfrage lösen kann hat das bessere Blatt. Und der muß dann auch gewillt sein mit den Gläubigern bis an die Schmerzgrenze, bis in die Insolvenz zu gehen. Denn nur da kann der Wert des Stadions neu bewertet werden und ein Rückkauf zu einem dem Markt angemessenen Preis erfolgen.

Denn klar ist auch, so, wie sich ohne Insolvenzanmeldung nie ein Investor gefunden hat, weil die Altlasten zu groß waren, so wird sich auch zu dem im Vorkaufsrecht festgeschriebenen Preis von 47 Mio kein Käufer für das Stadion finden. Man will als Investor weder Quattrex und Becca refinanzieren, noch sein Geld in einen fast sittenwidrigen Kreditvertrag der Stadt KL mit einer Bank pumpen.

Man will guten Fußball, sportlichen Erfolg, Rendite und seinen Namen mit der Marke FCK verknüpft sehen. Und nur weg von dem Jammerlappen-Image der letzten Jahrzehnte. Und DAS wollen auch die Mitglieder und Fans, Angestellte und Sponsoren, jeder vom Würstchenbudenbetreiber bis zum VIP-Logen-Mieter.

Mit dem Stadion in eigener Hand und Investoren, die das Stadion kaufen wollen und auch KÖNNEN, wird sich alles drehen. Deshalb ist für mich der Umgang mit dem Stadion DIE zentrale Frage.

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"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 20.07.2020 um 09:56 Uhr bearbeitet
Finanzen |#3694
20.07.2020 - 09:58 Uhr
Zitat von Newtrial

Ich fand die letzte Diskussion bei dbb dazu ganz spannend. Ken besteht vehement darauf, dass es in einem solchen Verfahren die Aufgabe des Schuldners sei, ein Konzept vorzulegen - und dafür eben dann die Unterstützung der Investoren zu finden. Er kritisiert, dass sich FCK-Verantwortliche hinter dem Verfahren "verstecken" und Konzepte von interessierten Investoren anfordern, anstatt selbst diesen z. B. ein sportliches Konzept vorzulegen. Erst diese eigene konzeptionelle Passivität führe dazu, dass man nun vor diffusen Konzepten der Interessenten stehe. Nach dem Motto: Wer fragt, kriegt halt auch Antworten!



Wenn Ken Kinscher dies tatsächlich so auch gemeint haben sollte, dann bin ich der Meinung das er diese Forderung aber noch einmal ganz scharf überdenken sollte! Seit der Ausgliederung versuchen wir verzweifelt einen / mehrere Investoren zu finden. Ergebnis bekannt! Und jetzt haben wir 2 Stück die ggf. einsteigen wollen und dann soll man denen noch sagen "ja aber ihr dürft nur wenn...". Die Gefahr des Abwinkens der Investoren, des weglaufens der Scheuen Rehe, wenn man den Einstieg noch an konzeptionelle Bedingungen knüpfen würde. Durch das 4 Säulen Modell haben wir schon ausreichend einschränkung gegeben, wer welches Geld wohin zu stecken hat!

Ob Redbull in Leipzig eingestiegen wäre, wenn deren Club damals gesagt hätte: "Jaaaa, Jugendakademie und nationale wie internationale Spieler hier nach Leipzig holen, dass wollen wir aber nicht. Bei uns wollen wir, dass Spieler aus der Region Leipzig aufgebaut werden, mit diesen ein Team geformt wird und dieses Team dann mit Stars aus der Bundesliga verstärkt wird, die die Truppe führen". Dann hätte Redbull denen den Vogel gezeigt und wäre weitergezogen.
Die von Kinscher getätigte aussage "Brust raus" im DBB Forum sehe ich daher wirklich kritisch! Klar, wir brauchen uns nicht kleiner machen als wir sind, andererseits sind wir aber auch nicht in der Position (weitere, neben des 4-Säulen Modells) Forderungen zu stellen. Ein gewisses Maß an Demut ist hier mMn angebracht! ICh würde sagen, der Richtige Weg ist es, wenn man mit dem/den Interessenten in Konsenz kommt, und dann die Ausrichtungen für die Zukunft gemeinsam abstimmt. Also dass wir dem Investor sagen, hier der der und der Punkt in deinem Konzept ist gut, und mit diesem und jenem Punkt sehen wir schwierigkeiten weil... Könnte man diesen und jenen Punkt vielleicht so angehen, das man...

Umgedraht müsste der Investor sagen, lieber Verein, wir wollen bei euch einsteigen, da die vorhandenen Strukturen a, b und c schon sehr nah an dem sind, was wir uns vorstellen, beim Punkt d und e sehen wir allerdings noch schwierigkeiten, hier würden wir gerne ... ändern.


Das ist meiner Meinung nach der richtige Weg. Wenn jeder nur auf seinem Kram beharrt, dann wirds nix!

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"Wenn du dich dehnen willst, dann geh doch nach Dänemark" (Ede Geyer)
Finanzen |#3695
20.07.2020 - 10:04 Uhr
Ich hätte als Investor grundsätzlich auch die Erwartung, dass ich nicht nur in den Namen FCK investiere, sondern auch in eine kompetente Führung, und würde da ohne überzeugendes Konzept keinen Euro rein stecken. Natürlich wäre es toll, wenn ein Investor einfach einen Rangnick-Klon mitbringt, der dann den Laden für uns schmeißt. Sowas gibt es aber nicht an jeder Ecke.

Also, es wäre natürlich toll, wenn ein Investor ein Konzept mitbringt. Originär ist das aber ganz sicher nicht dessen Aufgabe. Im Gegenteil, 50+1 soll ja gerade sicherstellen, dass der Stammverein in jedem Fall das Heft des operatven Handelns in der Hand hält.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#3696
20.07.2020 - 10:52 Uhr
Ich weiß nicht ob die Konzeptfrage hier so die große Rolle spielen sollte. Zumindest wenn es um das sportliche Konzept geht.
Im Prinzip machen doch momentan alle das gleiche, man gibt dem immer in etwa selben Kind verschiedene Namen.
Gute Mischung, vornehmlich junge Spieler, 3-4 erfahrene als tragende Säulen. Bevorzugt und wenn möglich auch ein paar Spieler mit regionalem Bezug dabei. Jugendakademie fördern, Talente anwerben und halten, solange wirtschaftlich sinnvoll.

Oft geht es dann doch im Kern darum, ob ein Investor Stühle in den Führungsetagen besetzt, wie viele und ob er auch direkt Einfluss auf Stühle im sportlichen Bereicht nimmt. Und vor allem wie denn die Finanzen dann wirklich aussehen (Transfer- und Gehaltsbudget).

Wenn man da nicht zusammen findet, heißt es dann immer "wir hatten unterschiedliche Konzepte", dabei geht es doch im Klartext meist um Geld und Personalentscheidungen.
Klingt aber doch besser nach Außen, wenn man "unterschiedliche Konzepte" oder "verschieden Vorstellungen zum Projekt" hatte, als wenn man sagt "wir haben und Geld und Personal gestritten".

Also ob da jetzt einer kommt und eine Office 2000 Powerpoint-Präsentation hält, bei der auf drei Folien das Wort "Jugend" und auf zweien das Wort "regional" vorkommt, wäre mir nicht so wichtig, solange da kein völliger Humbug rumkommt.
Die Frage um die Höhe des Invests und wie es mit dem Stadion weitergehen soll - diese Dinge sind für mich nun erstmal eindeutig relevanter.

Ich will die Rolle eines Konzeptes und eines sportlichen Leiters wie Rangnick damit nicht unbedingt klein reden. Aber ich sehe es auch so, dass ohne durchschlagenden Erfolg bei den finanziellen Fragen, auch kein tolles Konzept hilft. Und wenn die Summen bei den "regionalen" viel zu gering sind und die im Prinzip gar keine Antwort darauf haben, wie das Stadion-Problem zu lösen sein könnte, dann sollte man das brasilianische Olympia-Konzept augen-zuhalten wenigstens mal ansehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tntdynamite am 20.07.2020 um 11:15 Uhr bearbeitet
Finanzen |#3697
20.07.2020 - 10:57 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich hätte als Investor grundsätzlich auch die Erwartung, dass ich nicht nur in den Namen FCK investiere, sondern auch in eine kompetente Führung, und würde da ohne überzeugendes Konzept keinen Euro rein stecken. Natürlich wäre es toll, wenn ein Investor einfach einen Rangnick-Klon mitbringt, der dann den Laden für uns schmeißt. Sowas gibt es aber nicht an jeder Ecke.

Also, es wäre natürlich toll, wenn ein Investor ein Konzept mitbringt. Originär ist das aber ganz sicher nicht dessen Aufgabe. Im Gegenteil, 50+1 soll ja gerade sicherstellen, dass der Stammverein in jedem Fall das Heft des operatven Handelns in der Hand hält.

Beste Grüße
Lullaby


Stimme ich zu, wenn ein Investor anbietet, ein Kompetenzteam oder einen Sportdirektor mitzubringen, der zu seinem Konzept passt, dann doch um so besser. Man darf getrost Zweifel haben, dass es mit dem bisherigen Konzept auf einmal funktioniert, auch wenn der Etat in Zukunft höher ausfallen sollte. Im Prinzip ist doch Hauptsache, dass der Investor genug Geld investieren will, und wenn er dazu noch einen Plan hat, lässt ihn das um einiges seriöser weil zielorientierter erscheinen, anstatt wenn er einfach Geld geben will und die bisherige erfolglose Schiene weiter fahren will. In dem Laden muss einiges auf links gedreht werden, alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden, die Selbstinszenierungen der Provinzfürsten muss aufhören und es muss an einem Strang gezogen werden anstatt sich fortwährend selbst und gegenseitig zu zerfleischen. Sprich, der FCK muss sich wieder am Erfolg des FCK orientieren, und nicht an Machtansprüchen einzelner, egal wie viel Stallgeruch diese haben oder wieviele Jahre sie schon Werbebanden bezahlt haben. Und dazu braucht es mittlerweile (leider?) eine starke Hand, die aber (und das ist der Knackpunkt) auch im Interesse des FCK handeln muss, so wie wir Fans ihn haben wollen, also im FWS, mit roten Trikots, selbe Stimmung, aber eben sportlich erfolgreich. Man kann nur hoffen, dass Petersen all diese Kriterien erfüllt und man sich auch für ihn entscheidet...

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- parkthebus92 -

Finanzen |#3698
20.07.2020 - 11:23 Uhr
Zitat von tntdynamite

Ich weiß nicht ob die Konzeptfrage hier so die große Rolle spielen sollte.
Im Prinzip machen doch momentan alle das gleiche, man gibt dem immer in etwa selben Kind verschiedene Namen.
Gute Mischung, vornehmlich junge Spieler, 3-4 erfahrene als tragende Säulen. Bevorzugt und wenn möglich auch ein paar Spieler mit regionalem Bezug dabei. Jugendakademie fördern, Talente anwerben und halten, solange wirtschaftlich sinnvoll.


Jo, wenn das sportliche Konzept des Vereins auf dem Niveau ist, sollte man beten, dass Petersens Kompetenzteam diese Bezeichnung auch verdient.

Dort wo nach Konzept gearbeitet wird, dürften Dinge wie die Verzahnung zwischen Jugend und Profis oder eine durchgängige Spielphilosophie mit dazu passenden Positionsprofilen eine bedeutende Rolle spielen und dementsprechend die Personalauswahl passend zum Konzept erfolgen und nicht einfach passend zu den Vorstellungen des gerade angestellten Trainers und dem vorhandenen Kader. Auch dürfte die Kaderplanung dann weiter reichen als bis zum Ende der laufenden Saison. Und das sind nur die Sachen, die mir als Laien sofort einfallen.

Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 20.07.2020 um 11:26 Uhr bearbeitet
Finanzen |#3699
20.07.2020 - 11:32 Uhr
Ich möchte diese "Konzept-Diskussion" mal um einen Aspekt erweitern:

Wenn der FCK im Vorfeld kein eigenes Konzept oder zumindest die Eckpfeiler dafür definiert hat, dann fehlen alle Koordinaten oder Meßpunkte um die Investoren-Angebote dagegen zu prüfen und zu beurteilen. Konsequenz: es wird fast unmöglich die Angebote zu vergleichen, da versäumt wurde die Kriterien für einen solchen Vergleich in einem Konzept zu verankern. Und dann gibt es genau den Free Jazz den wir gerade haben. Jeder hupt mal gerade was in die Welt, was im gerade als "richtig" und "wichtig" durch den Kopf geht.

Meine persönliche Meinung: gut vorbereit ist anders. Und aus der Sichtweise kann ich die Aussagen von Herrn Kinscher sehr gut nachvollziehen.

Viele Grüße von der Galerie,

Walldorf und Stadler
Finanzen |#3700
20.07.2020 - 11:50 Uhr
Quelle: www.swr.de
Am Montagmittag um 13 Uhr müssen die Karten auf den Tisch gelegt werden.
Zitat von DanielFranklin
Weiss jemand wann die Sitzung anfängt morgens oder nachmittags?


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