Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von Pasi11
Das Problem wird sich aber auch bei der nächsten JHV wahrscheinlich auch nicht lösen.
Vorausgesetzt es würden alle nochmal zur Wahl antreten, dann werden mMn Wilhelm und auch Merk wiedergewählt werden. Ich gehe davon aus, dass es nicht so viele neue Bewerber geben wird. Die eine Hälfte wird hinter Wilhelm stehen (der sich in der JHV mit Sicherheit besser darstellen kann als es ein Merk tun wird); die andere Hälfte steht dennoch hinter Merk. Am Ende werden beide auf ausreichend Stimmen kommen und es würde im Streit weitergehen.
Das Problem wird sich aber auch bei der nächsten JHV wahrscheinlich auch nicht lösen.
Vorausgesetzt es würden alle nochmal zur Wahl antreten, dann werden mMn Wilhelm und auch Merk wiedergewählt werden. Ich gehe davon aus, dass es nicht so viele neue Bewerber geben wird. Die eine Hälfte wird hinter Wilhelm stehen (der sich in der JHV mit Sicherheit besser darstellen kann als es ein Merk tun wird); die andere Hälfte steht dennoch hinter Merk. Am Ende werden beide auf ausreichend Stimmen kommen und es würde im Streit weitergehen.
Vermutlich fällt die Entscheidung auf dem Rasen.
Wie mit dem momentanen Kader der Aufstieg geschafft werden soll, ist mMn mehr als fraglich. Und dann landet der FCK sowieso in der Regelinsolvenz.
Da hilft auch die Faust im Säckel nix.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von osirisy am 31.07.2020 um 16:17 Uhr bearbeitet Zitat von LoddarMadaeus
Mhhh, hatte gehofft man nutzt die externe Chance mit Dubai.
Wäre wohl die letzte Gelegenheit gewesen, sich von Klüngel & Dilettantentum zu verabschieden.
Stattdessen lutscht man doch weiter am Gemächt der regionalen Mischpoke.
Probs gehen raus an Wilhelm. Merk & Kessler quasi Banf 2.0, nur eben ein "seriös" wirkender Anstrich.
RIP FCK
Mhhh, hatte gehofft man nutzt die externe Chance mit Dubai.
Wäre wohl die letzte Gelegenheit gewesen, sich von Klüngel & Dilettantentum zu verabschieden.
Stattdessen lutscht man doch weiter am Gemächt der regionalen Mischpoke.
Probs gehen raus an Wilhelm. Merk & Kessler quasi Banf 2.0, nur eben ein "seriös" wirkender Anstrich.
RIP FCK
Kann ich gut zustimmen.
Und nicht nur der externen Lösung wegen.
Viele vergessen neben den ganzen Diskussionen um irgendwelche Werte und Prozente das wir in erster Linie Kohle brauchen.
Kohle um aus dieser drecks Liga raus zu kommen.
Und ich hoffe man straft mich Lügen, das ist mit 6 oder 8 Millionen eine Traumvorstellung wie man an den letzten Saisons deutlich sehen konnte.
Oder wie andere es nennen würden, russisches Roullete.
Zitat von Suspect
Der Drops ist noch nicht gelutscht.....und....es ist noch gar nichts unterschrieben!
Und die Fragen die ich mir stelle, auch wenn es unterschrieben wird, ob dies sogar rechtlich abgesichert oder anfechtbar wäre, wenn eklatante Verfahrensfehler erkannt werden oder der Rechtsrahmen deutlich überdehnt wurde.
Hierzu vermag ich keine Aussage zu treffen.....jedenfalls denke ich nicht, das die PK das unwiderufliche Ende eingeleitet hat. Dafür war zu wenig Substanz drin und drumherum.
Der Drops ist noch nicht gelutscht.....und....es ist noch gar nichts unterschrieben!
Und die Fragen die ich mir stelle, auch wenn es unterschrieben wird, ob dies sogar rechtlich abgesichert oder anfechtbar wäre, wenn eklatante Verfahrensfehler erkannt werden oder der Rechtsrahmen deutlich überdehnt wurde.
Hierzu vermag ich keine Aussage zu treffen.....jedenfalls denke ich nicht, das die PK das unwiderufliche Ende eingeleitet hat. Dafür war zu wenig Substanz drin und drumherum.
Eklatante Fehler im Insolvenzverfahren kann ich mir kaum vorstellen. Dazu sind die Personen viel zu sach- und fachkundig.
Was willst du da auch konkret angreifen? Das unverhandelte Angebot wird leicht als "nicht das Beste für den FCK" darzustellen sein. Oder als "in dieser Form nicht annahmefähig".
Wieso das so ist? Unser internes Problem.
Dass Merk vom GA eingeladen wurde, Wilhelm aber keine Infos bekam, ist die Entscheidung des GA.
Was ich sehe, sind eklatante Fehler im Innenverhältnis. Das einzige Angebot wird nicht versucht, annehmbar zu machen; die vorhandene Expertise wird nicht genutzt.
Das mag (! - ich weiß es nicht) den Weg zu Organklagen eröffnen. Keine Ahnung. Vielleicht sehen wir auch einzig und allein eine nicht justiziable Dummheit.
Aber selbst wenn etwaige Klagen Erfolg hätten, wird das nicht auf das Außenverhältnis durchschlagen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FckTribun am 31.07.2020 um 16:31 Uhr bearbeitet Zitat von Foegli
Nach all dem Terz der aktuellen Lage und zusätzlich unter Betrachtung der der Vorgänge in den letzten 15 Jahren (für noch frühere Zeiten bin ich zu jung um ewas mitbekommen zu haben) frage ich mich momentan Folgendes:
1) Gab es eigentlich eine Zeit, in der regionale Verflechtungen bzw. Einflussnahmen von regionalen FCK-nahen Größen nicht stattfand.
2) Gab es früher mehr Transparenz im Verein oder weniger Forderung nach Transparenz, bzw. einfach weniger Notwendigkeit dazu aufgrund besserer sportlicher und somit finanzieller Lage.
Und als Hypothese daraus:
Ist es überhaupt möglich, einen Fussballverein - schlimmer noch den FCK - dessen Werte und Tradition sich auch aus seiner Regionalität und dem Provinziellen mit entwickelt haben, in komplett proffessionelle und transparente Strukturen zu überführen? Ist es realistisch, dass der FCK ohne Einflussnahme von Leuten wie Buchholz oder in Zukunft halt Person XY funktioniert?
Die letzten Jahre mit Hetzkampagnen, AOMVs, Umstürzen haben nie dazu geführt, dass sich dieser Grundzustand ändert. Daher meine Frage:
Gab es mal andere Zeiten? Ist es überhaupt ernsthaft realistisch, dass man dem FCK durch einem Inverstor ein professionelles Konzept überstülpt und der Weg des FCK dann wieder nach oben führt oder funktioniert das ganze nur unter Einbindung der regionalen und provinziellen Strukturen?
Nach all dem Terz der aktuellen Lage und zusätzlich unter Betrachtung der der Vorgänge in den letzten 15 Jahren (für noch frühere Zeiten bin ich zu jung um ewas mitbekommen zu haben) frage ich mich momentan Folgendes:
1) Gab es eigentlich eine Zeit, in der regionale Verflechtungen bzw. Einflussnahmen von regionalen FCK-nahen Größen nicht stattfand.
2) Gab es früher mehr Transparenz im Verein oder weniger Forderung nach Transparenz, bzw. einfach weniger Notwendigkeit dazu aufgrund besserer sportlicher und somit finanzieller Lage.
Und als Hypothese daraus:
Ist es überhaupt möglich, einen Fussballverein - schlimmer noch den FCK - dessen Werte und Tradition sich auch aus seiner Regionalität und dem Provinziellen mit entwickelt haben, in komplett proffessionelle und transparente Strukturen zu überführen? Ist es realistisch, dass der FCK ohne Einflussnahme von Leuten wie Buchholz oder in Zukunft halt Person XY funktioniert?
Die letzten Jahre mit Hetzkampagnen, AOMVs, Umstürzen haben nie dazu geführt, dass sich dieser Grundzustand ändert. Daher meine Frage:
Gab es mal andere Zeiten? Ist es überhaupt ernsthaft realistisch, dass man dem FCK durch einem Inverstor ein professionelles Konzept überstülpt und der Weg des FCK dann wieder nach oben führt oder funktioniert das ganze nur unter Einbindung der regionalen und provinziellen Strukturen?
Interessante Fragen.
1) Auch wenn ich schon wesentlich länger 'dabei' bin, kann ich das nicht beantworten. Erst in den letzten Jahren habe ich mehr davon mitbekommen bzw. mich mehr dafür interessiert (notgedrungen).
2) Meine Sicht: Es gab weniger die Forderung danach. Wir waren Bundesligist, mussten manchmal schauen, dass wir nicht in den Abstiegsstrudel geraten, waren meist im Mittelfeld mit Ausreißern nach oben. Die Mannschaft hat gekämpft und zuhause auch die Großen in die Knie gezwungen. Der Fan war zufrieden - mehr brauchte er nicht. Es hatte den Anschein, als würde man das Maximale aus den Gegebenheiten rausholen - kein Grund irgendwas zu hinterfragen.
Ich weiß gar nicht, ob 'ist es möglich' überhaupt die richtige Frage ist. Ich glaube, dass wir nur mit professionellen und transparenten Prozessen und Strukturen überleben können. Frei nach Darwin: "Survival of the fittest" - es überlebt derjenige, der sich am schnellsten an sich ändernde Gegebenheiten anpasst. Wir haben das (bisher) offensichtlich nicht geschafft - andere schon. Wir müssen ja trotzdem nicht unsere Werte und regionale Verbundenheit aufgeben. Wenn ich richtig weiß, war für Dubai die Jugendarbeit ein wichtiger Pfeiler. Also sorgst Du dafür, dass die regionalen Talente wieder bei Dir spielen, lebst ihnen die Werte vor und ziehst sie in die 1. Mannschaft hoch - so bleiben Werte und Regionalität bspw. erhalten. Aber um das zu erreichen, müssen wir uns anpassen - Der 'War for Talents' ist in vollem Gange.
Der FCK muss sich anpassen ('überstülpen' halte ich für den falschen Ausdruck - 'anpassen' ist aktiv, 'übergestülpt bekommen' ist passiv) - was nicht heißt, dass man seine Identität aufgeben muss. Es gibt genügend Beispiele, wo es verpasst wurde, sich anzupassen ... und so soll der FCK nicht enden. Wer sich dagegen wehrt, schadet dem FCK.
Du liebe Zeit, hier ging es ja seit gestern wieder richtig rund. Hat mich wieder alles mehr oder weniger fassungslos zurückgelassen. Jetzt ist man endgültig wieder da, wo man stimmungsmäßig schon letztes Jahr bereits gewesen ist.
Ganz unabhängig davon, von wem der Spruch jetzt kam, aber "Jeder macht was er will, und keiner macht, was er kann" ist im Prinzip die perfekte Kurzbeschreibung dafür, was in diesem Verein seit 20 Jahren abgeht. Besser kann man es eigentlich nicht zusammenfassen.
Also egal, wem man jetzt mehr glaubt, auf welcher Seite man steht oder was weiß ich, das Problem ist momentan halt wirklich: Wie geht man mit der Situation denn jetzt weiter um? Denn irgendwie muss es jetzt ja trotzdem weitergehen, auch wenn eine neue Eskalationsstufe erreicht ist und der AR mal wieder gespalten ist. Ich kann auch nur sagen, dass ich sowohl irgendwie die Argumente der Seite "Pro Füße stillhalten" verstehen kann, andererseits aber auch nachvollziehen kann, dass einige die Karte "AOMV und umfassende Aufklärung" ziehen wollen.
Das Blöde ist in meinen Augen, dass beide Optionen beim FCK in jüngerer Vergangenheit schon praktiziert wurden, aber beides nicht wirklich von Erfolg gekrönt war. Diese typischen vorrübergehenden Burgfrieden haben meist nichts gebracht, außer die Probleme nach hinten verschoben und dann ist früher oder später aber wieder alles hochgekocht und die Revolutionsversuche mitsamt umfassender Auflärung haben eigentlich auch nie nachhaltig was gebracht, da entweder die nötige Mehrheit gefehlt hat, von der Vereinsführung auf Zeit gespielt wurde oder aber tatsächlich mal teilweise mit dem eisernen Besen gekehrt wurde, aber nach kurzer Zeit doch gefühlt wieder alles beim Alten war.
Jetzt gibt es natürlich auch Stimmen, die sagen, dass man alles irgendwie kitten kann, wenn es sportlich mal gut läuft. Nja, auch hier würde ich eher "Jein" sagen. Natürlich wäre das mit Sicherheit hilfreich, wenn man direkt gut in die Saison startet und sich vielleicht dadurch eine gewisse Euphorie breitmachen würde. Aber erstens kannst du das nicht seriös einplanen und zweitens: Im Untergrund brodelt es ja unter Umständen trotzdem weiter und bei der ersten sportlichen Durststrecke könnte wieder schnell alles hochkochen. Ist also auch wieder alles eher auf Sand gebaut.
Was die Thematik angeht, muss eigentlich die Vereinsführung vorangehen und einen klaren Weg aufzeigen. Nur so bekommst du Ruhe in den Laden. Aber genau das wurde vorgestern verpasst. Stattdessen bekam man eine inhaltslose PK, ohne richtig greifbare Ergebnisse, die, zumindest bei mir, mehr Fragen als Antworten hinterlassen hat. Sorry, aber damit hat man sich einen gehörigen Bärendienst erwiesen. Ich gehe sogar soweit und sage, dass man sich das, bei der dünnen Informationslage, glatt hätte schenken können. Hätte man eigentlich bei der neuen Führung erwarten können, dass sie in den letzten Jahren genauer hingeguckt hat, und sie da hätten festgestellt haben können, dass man mit Floskeln und positivem Marketingsprech a la Patrick Banf und Thomas Gries keinen mehr aus dem Sattel haut.
Ich sage auch ganz klar: Wenn dieses Dubai-Angebot unverhandelt bei 16 Millionen für 75% lag, dann mache ich auch in der Tat niemandem einen Vorwurf, wenn er das so nicht unterzeichnen wollte. Kann ich sogar gut nachvollziehen.
Aber es drängt sich bei mir halt immer noch der Verdacht auf, dass dieses Dubai-Angebot schlichtweg von Anfang an sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Das permanente madigschreiben in gewissen Medien erscheint so noch in einem ganz anderen Licht und auch die Aussagen von Herrn Wilhelm im SWR-Interview bestärken mich leider in meinem Verdacht. Egal, wer da am Ende jetzt recht hat: Für meine Begriffe ist irgendwas an der ganzen Sache oberfaul. Man kann es förmlich riechen. Auch diese Merk-Aussage von "alternativlos" lässt bei mir die Alarmglocken schrillen. Tut mir ja Leid, aber das Einzige, was im Leben alternativlos ist, dann die Tatsache, dass man irgendwann ins Gras beißt aber sonst nix.
Und genau sowas ist halt auch fatal in der Öffentlichkeitsdarstellung. Man hat sich nun für das regionale Angebot entschieden. Okay, soweit so gut. Aber für eine angestrebte "große Lösung", wie Merk sie immer betont hat, reicht das halt im Leben nicht aus. Da wird man trotzdem irgendwann einen großen Ankerinvestor brauchen, egal wo der herkommt.
Aber da sehe ich das Problem: Jeder potenzielle Interessent, der gesehen hat, wie stiefmütterlich hier Dubai behandelt wurde und von solchen Typen wie Schauberger niedergeschrieben wurde, der wird sich ab sofort wahrscheinlich zehnmal überlegen, ob er hier einsteigt, wenn er befürchten muss, dass auch er eventuell medial dermaßen durch den Fleischwolf gedreht wird. Hier in dem Punkt ist auch einfach der Verein gefragt. Es kann jedenfalls dauerhaft nicht so sein, dass Regionale hofiert und mit Samthandschuhen angefasst werden, aber alle anderen so dermaßen kritisch in die Mangel genommen werden, dass eventuell irgendwann noch Stuhlproben gefordert werden.
Es muss eben auch öffentlich ein gesundes Maß her und kein "Gut gegen Böse".
Was Wilhelm und Merk angeht: Eigentlich ist genau das eingetreten, was keiner gebraucht hat. Öffentliche Machtkämpfe und wieder eine üble Spaltung.
Nur frage ich mich auch hier: Hat man von Seiten Merks Herrn Wilhelm vielleicht unterschätzt? Wenn ja, fände ich das aber vollkommen unverständlich. Dass der Wirtschaftsanwalt aus der Schweiz nicht der nette und bequeme Onkel von nebenan ist, hat man eigentlich bereits schon im Interview bei DBB vor den AR-Wahlen lesen können. Aber ganz ehrlich? Nur mit netten Onkeln gewinnst du im Profigeschäft halt auch keinen Blumentopf mehr. Ähnlich wie auf dem Fußballplatz: Nur mit Schwiegermutterlieblingen kommst du nicht weit.
Es muss nicht jeder alles gut finden, was Herr Wilhelm so twittert oder wie er teilweise agiert. Da gefällt mir weißgott auch nicht alles. Aber ich finde es einfach gut, dass der Mann sich nicht so einfach unterkriegen lässt und deutlich macht, wenn ihm was nicht gefällt. Lieber klare Kante als so ein ewiges Rumgeeier. In jedem Fall finde ich es auch schon auffällig, dass er nach eigenen Angaben in 30 anderen Aufsichtsräten sitzt, nur ausgerechnet beim FCK gibts mal wieder Knatsch. Sorry, aber dieses Muster ist mittlerweile auch auffällig.
Grundsätzlich sehe ich das ja so: Wenn ich einen renommierten Wirtschaftsanwalt in mein Team hole, der auch schon so einige Schlachten geschlagen hat, dann schließe ich den nicht aus irgendwelchen Gesprächen aus oder wundere mich darüber, wenn der eventuell nicht alles so gut findet, wie der Rest des Teams.
Auch hier würde ich mir mal ein gesundes Maß wünschen: Interne AR-Sitzungen oder Verhandlungsrunden mit Investoren müssen nicht immer ein Friede-Freude-Eierkuchen-Kaffeekränzchen sein, aber genauso wenig sollte gefühlt der dritte Weltkrieg ausbrechen und jeder, der beleidigt ist, rennt gleich zur Presse. Beim FCK habe ich mittlerweile aber den Eindruck, dass es immer nur die zwei Extreme gibt und sonst nix. Auf Dauer ist sowas einfach übel kontraproduktiv.
Zum Schluss bleibt für mich nur hängen: Jetzt aktuell entwickelt sich das alles wieder in eine ganz gefährliche Richtung. Die Lösung für das alles? Wie schon weiter oben gesagt: Ich weiß es auch nicht, aber ich weiß nur, dass es, wenn es so in der Form weitergeht, wieder zu einem großen Knall führen könnte und am Ende womöglich wieder so einige Persönlichkeiten komplett verbrannt sind. Dann sind wir wieder genau an dem Punkt angelangt, von dem wir schon so oft weg wollten und das kann eigentlich niemand wollen.
Ganz unabhängig davon, von wem der Spruch jetzt kam, aber "Jeder macht was er will, und keiner macht, was er kann" ist im Prinzip die perfekte Kurzbeschreibung dafür, was in diesem Verein seit 20 Jahren abgeht. Besser kann man es eigentlich nicht zusammenfassen.
Also egal, wem man jetzt mehr glaubt, auf welcher Seite man steht oder was weiß ich, das Problem ist momentan halt wirklich: Wie geht man mit der Situation denn jetzt weiter um? Denn irgendwie muss es jetzt ja trotzdem weitergehen, auch wenn eine neue Eskalationsstufe erreicht ist und der AR mal wieder gespalten ist. Ich kann auch nur sagen, dass ich sowohl irgendwie die Argumente der Seite "Pro Füße stillhalten" verstehen kann, andererseits aber auch nachvollziehen kann, dass einige die Karte "AOMV und umfassende Aufklärung" ziehen wollen.
Das Blöde ist in meinen Augen, dass beide Optionen beim FCK in jüngerer Vergangenheit schon praktiziert wurden, aber beides nicht wirklich von Erfolg gekrönt war. Diese typischen vorrübergehenden Burgfrieden haben meist nichts gebracht, außer die Probleme nach hinten verschoben und dann ist früher oder später aber wieder alles hochgekocht und die Revolutionsversuche mitsamt umfassender Auflärung haben eigentlich auch nie nachhaltig was gebracht, da entweder die nötige Mehrheit gefehlt hat, von der Vereinsführung auf Zeit gespielt wurde oder aber tatsächlich mal teilweise mit dem eisernen Besen gekehrt wurde, aber nach kurzer Zeit doch gefühlt wieder alles beim Alten war.
Jetzt gibt es natürlich auch Stimmen, die sagen, dass man alles irgendwie kitten kann, wenn es sportlich mal gut läuft. Nja, auch hier würde ich eher "Jein" sagen. Natürlich wäre das mit Sicherheit hilfreich, wenn man direkt gut in die Saison startet und sich vielleicht dadurch eine gewisse Euphorie breitmachen würde. Aber erstens kannst du das nicht seriös einplanen und zweitens: Im Untergrund brodelt es ja unter Umständen trotzdem weiter und bei der ersten sportlichen Durststrecke könnte wieder schnell alles hochkochen. Ist also auch wieder alles eher auf Sand gebaut.
Was die Thematik angeht, muss eigentlich die Vereinsführung vorangehen und einen klaren Weg aufzeigen. Nur so bekommst du Ruhe in den Laden. Aber genau das wurde vorgestern verpasst. Stattdessen bekam man eine inhaltslose PK, ohne richtig greifbare Ergebnisse, die, zumindest bei mir, mehr Fragen als Antworten hinterlassen hat. Sorry, aber damit hat man sich einen gehörigen Bärendienst erwiesen. Ich gehe sogar soweit und sage, dass man sich das, bei der dünnen Informationslage, glatt hätte schenken können. Hätte man eigentlich bei der neuen Führung erwarten können, dass sie in den letzten Jahren genauer hingeguckt hat, und sie da hätten festgestellt haben können, dass man mit Floskeln und positivem Marketingsprech a la Patrick Banf und Thomas Gries keinen mehr aus dem Sattel haut.
Ich sage auch ganz klar: Wenn dieses Dubai-Angebot unverhandelt bei 16 Millionen für 75% lag, dann mache ich auch in der Tat niemandem einen Vorwurf, wenn er das so nicht unterzeichnen wollte. Kann ich sogar gut nachvollziehen.
Aber es drängt sich bei mir halt immer noch der Verdacht auf, dass dieses Dubai-Angebot schlichtweg von Anfang an sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Das permanente madigschreiben in gewissen Medien erscheint so noch in einem ganz anderen Licht und auch die Aussagen von Herrn Wilhelm im SWR-Interview bestärken mich leider in meinem Verdacht. Egal, wer da am Ende jetzt recht hat: Für meine Begriffe ist irgendwas an der ganzen Sache oberfaul. Man kann es förmlich riechen. Auch diese Merk-Aussage von "alternativlos" lässt bei mir die Alarmglocken schrillen. Tut mir ja Leid, aber das Einzige, was im Leben alternativlos ist, dann die Tatsache, dass man irgendwann ins Gras beißt aber sonst nix.
Und genau sowas ist halt auch fatal in der Öffentlichkeitsdarstellung. Man hat sich nun für das regionale Angebot entschieden. Okay, soweit so gut. Aber für eine angestrebte "große Lösung", wie Merk sie immer betont hat, reicht das halt im Leben nicht aus. Da wird man trotzdem irgendwann einen großen Ankerinvestor brauchen, egal wo der herkommt.
Aber da sehe ich das Problem: Jeder potenzielle Interessent, der gesehen hat, wie stiefmütterlich hier Dubai behandelt wurde und von solchen Typen wie Schauberger niedergeschrieben wurde, der wird sich ab sofort wahrscheinlich zehnmal überlegen, ob er hier einsteigt, wenn er befürchten muss, dass auch er eventuell medial dermaßen durch den Fleischwolf gedreht wird. Hier in dem Punkt ist auch einfach der Verein gefragt. Es kann jedenfalls dauerhaft nicht so sein, dass Regionale hofiert und mit Samthandschuhen angefasst werden, aber alle anderen so dermaßen kritisch in die Mangel genommen werden, dass eventuell irgendwann noch Stuhlproben gefordert werden.
Es muss eben auch öffentlich ein gesundes Maß her und kein "Gut gegen Böse". Was Wilhelm und Merk angeht: Eigentlich ist genau das eingetreten, was keiner gebraucht hat. Öffentliche Machtkämpfe und wieder eine üble Spaltung.
Nur frage ich mich auch hier: Hat man von Seiten Merks Herrn Wilhelm vielleicht unterschätzt? Wenn ja, fände ich das aber vollkommen unverständlich. Dass der Wirtschaftsanwalt aus der Schweiz nicht der nette und bequeme Onkel von nebenan ist, hat man eigentlich bereits schon im Interview bei DBB vor den AR-Wahlen lesen können. Aber ganz ehrlich? Nur mit netten Onkeln gewinnst du im Profigeschäft halt auch keinen Blumentopf mehr. Ähnlich wie auf dem Fußballplatz: Nur mit Schwiegermutterlieblingen kommst du nicht weit.
Es muss nicht jeder alles gut finden, was Herr Wilhelm so twittert oder wie er teilweise agiert. Da gefällt mir weißgott auch nicht alles. Aber ich finde es einfach gut, dass der Mann sich nicht so einfach unterkriegen lässt und deutlich macht, wenn ihm was nicht gefällt. Lieber klare Kante als so ein ewiges Rumgeeier. In jedem Fall finde ich es auch schon auffällig, dass er nach eigenen Angaben in 30 anderen Aufsichtsräten sitzt, nur ausgerechnet beim FCK gibts mal wieder Knatsch. Sorry, aber dieses Muster ist mittlerweile auch auffällig.
Grundsätzlich sehe ich das ja so: Wenn ich einen renommierten Wirtschaftsanwalt in mein Team hole, der auch schon so einige Schlachten geschlagen hat, dann schließe ich den nicht aus irgendwelchen Gesprächen aus oder wundere mich darüber, wenn der eventuell nicht alles so gut findet, wie der Rest des Teams.
Auch hier würde ich mir mal ein gesundes Maß wünschen: Interne AR-Sitzungen oder Verhandlungsrunden mit Investoren müssen nicht immer ein Friede-Freude-Eierkuchen-Kaffeekränzchen sein, aber genauso wenig sollte gefühlt der dritte Weltkrieg ausbrechen und jeder, der beleidigt ist, rennt gleich zur Presse. Beim FCK habe ich mittlerweile aber den Eindruck, dass es immer nur die zwei Extreme gibt und sonst nix. Auf Dauer ist sowas einfach übel kontraproduktiv.
Zum Schluss bleibt für mich nur hängen: Jetzt aktuell entwickelt sich das alles wieder in eine ganz gefährliche Richtung. Die Lösung für das alles? Wie schon weiter oben gesagt: Ich weiß es auch nicht, aber ich weiß nur, dass es, wenn es so in der Form weitergeht, wieder zu einem großen Knall führen könnte und am Ende womöglich wieder so einige Persönlichkeiten komplett verbrannt sind. Dann sind wir wieder genau an dem Punkt angelangt, von dem wir schon so oft weg wollten und das kann eigentlich niemand wollen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lessi_FCK am 31.07.2020 um 17:58 Uhr bearbeitet Zitat von Lessi_FCK
Du liebe Zeit, hier ging es ja seit gestern wieder richtig rund. Hat mich wieder alles mehr oder weniger fassungslos zurückgelassen. Jetzt ist man endgültig wieder da, wo man stimmungsmäßig schon letztes Jahr bereits gewesen ist.
Ganz unabhängig davon, von wem der Spruch jetzt kam, aber "Jeder macht was er will, und keiner macht, was er kann" ist im Prinzip die perfekte Kurzbeschreibung dafür, was in diesem Verein seit 20 Jahren abgeht. Besser kann man es eigentlich nicht zusammenfassen.
Also egal, wem man jetzt mehr glaubt, auf welcher Seite man steht oder was weiß ich, das Problem ist momentan halt wirklich: Wie geht man mit der Situation denn jetzt weiter um? Denn irgendwie muss es jetzt ja trotzdem weitergehen, auch wenn eine neue Eskalationsstufe erreicht ist und der AR mal wieder gespalten ist. Ich kann auch nur sagen, dass ich sowohl irgendwie die Argumente der Seite "Pro Füße stillhalten" verstehen kann, andererseits aber auch nachvollziehen kann, dass einige die Karte "AOMV und umfassende Aufklärung" ziehen wollen.
Das Blöde ist in meinen Augen, dass beide Optionen beim FCK in jüngerer Vergangenheit schon praktiziert wurden, aber beides nicht wirklich von Erfolg gekrönt war. Diese typischen vorrübergehenden Burgfrieden haben meist nichts gebracht, außer die Probleme nach hinten verschoben und dann ist früher oder später aber wieder alles hochgekocht und die Revolutionsversuche mitsamt umfassender Auflärung haben eigentlich auch nie nachhaltig was gebracht, da entweder die nötige Mehrheit gefehlt hat, von der Vereinsführung auf Zeit gespielt wurde oder aber tatsächlich mal teilweise mit dem eisernen Besen gekehrt wurde, aber nach kurzer Zeit doch gefühlt wieder alles beim Alten war.
Jetzt gibt es natürlich auch Stimmen, die sagen, dass man alles irgendwie kitten kann, wenn es sportlich mal gut läuft. Nja, auch hier würde ich eher "Jein" sagen. Natürlich wäre das mit Sicherheit hilfreich, wenn man direkt gut in die Saison startet und sich vielleicht dadurch eine gewisse Euphorie breitmachen würde. Aber erstens kannst du das nicht seriös einplanen und zweitens: Im Untergrund brodelt es ja unter Umständen trotzdem weiter und bei der ersten sportlichen Durststrecke könnte wieder schnell alles hochkochen. Ist also auch wieder alles eher auf Sand gebaut.
Was die Thematik angeht, muss eigentlich die Vereinsführung vorangehen und einen klaren Weg aufzeigen. Nur so bekommst du Ruhe in den Laden. Aber genau das wurde vorgestern verpasst. Stattdessen bekam man eine inhaltslose PK, ohne richtig greifbare Ergebnisse geliefert, die, zumindest bei mir, mehr Fragen als Antworten hinterlassen hat. Sorry, aber damit hat man sich einen gehörigen Bärendienst erwiesen. Ich gehe sogar soweit und sage, dass man sich das, bei der dünnen Informationslage, glatt hätte schenken können. Hätte man eigentlich bei der neuen Führung erwarten können, dass sie in den letzten Jahren genauer hingeguckt hat, und sie da hätten festgestellt haben können, dass man mit Floskeln und positivem Marketingsprech a la Patrick Banf und Thomas Gries keinen mehr aus dem Sattel haut.
Ich sage auch ganz klar: Wenn dieses Dubai-Angebot unverhandelt bei 16 Millionen für 75% lag, dann mache ich auch in der Tat niemandem einen Vorwurf, wenn er das so nicht unterzeichnen wollte. Kann ich sogar gut nachvollziehen.
Aber es drängt sich bei mir halt immer noch der Verdacht auf, dass dieses Dubai-Angebot schlichtweg von Anfang an sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Das permanente madigschreiben in gewissen Medien erscheint so noch in einem ganz anderen Licht und auch die Aussagen von Herrn Wilhelm im SWR-Interview bestärken mich leider in meinem Verdacht. Egal, wer da am Ende jetzt recht hat: Für meine Begriffe ist irgendwas an der ganzen Sache oberfaul. Man kann es förmlich riechen. Auch diese Merk-Aussage von "alternativlos" lässt bei mir die Alarmglocken schrillen. Tut mir ja Leid, aber das Einzige, was im Leben alternativlos ist, dann die Tatsache, dass man irgendwann ins Gras beißt aber sonst nix.
Und genau sowas ist halt auch fatal in der Öffentlichkeitsdarstellung. Man hat sich nun für das regionale Angebot entschieden. Okay, soweit so gut. Aber für eine angestrebte "große Lösung", wie Merk sie immer betont hat, reicht das halt im Leben nicht aus. Da wird man trotzdem irgendwann einen großen Ankerinvestor brauchen, egal wo der herkommt.
Aber da sehe ich das Problem: Jeder potenzielle Interessent, der gesehen hat, wie stiefmütterlich hier Dubai behandelt wurde und von solchen Typen wie Schauberger niedergeschrieben wurde, der wird sich ab sofort wahrscheinlich zehnmal überlegen, ob er hier einsteigt, wenn er befürchten muss, dass auch er eventuell medial dermaßen durch den Fleischwolf gedreht wird. Hier in dem Punkt ist auch einfach der Verein gefragt. Es kann jedenfalls dauerhaft nicht so sein, dass Regionale hofiert und mit Samthandschuhen angefasst werden, aber alle anderen so dermaßen kritisch in die Mangel genommen werden, dass eventuell irgendwann noch Stuhlproben gefordert werden.
Es muss eben auch öffentlich ein gesundes Maß her und kein "Gut gegen Böse".
Was Wilhelm und Merk angeht: Eigentlich ist genau das eingetreten, was keiner gebraucht hat. Öffentliche Machtkämpfe und wieder eine üble Spaltung.
Nur frage ich mich auch hier: Hat man von Seiten Merks Herrn Wilhelm vielleicht unterschätzt? Wenn ja, fände ich das aber vollkommen unverständlich. Dass der Wirtschaftsanwalt aus der Schweiz nicht der nette und bequeme Onkel von nebenan ist, hat man eigentlich bereits schon im Interview bei DBB vor den AR-Wahlen lesen können. Aber ganz ehrlich? Nur mit netten Onkeln gewinnst du im Profigeschäft halt auch keinen Blumentopf mehr. Ähnlich wie auf dem Fußballplatz: Nur mit Schwiegermutterlieblingen kommst du nicht weit.
Es muss nicht jeder alles gut finden, was Herr Wilhelm so twittert oder wie er teilweise agiert. Da gefällt mir weißgott auch nicht alles. Aber ich finde es einfach gut, dass der Mann sich nicht so einfach unterkriegen lässt und deutlich macht, wenn ihm was nicht gefällt. Lieber klare Kante als so ein ewiges Rumgeeier. In jedem Fall finde ich es auch schon auffällig, dass er nach eigenen Angaben in 30 anderen Aufsichtsräten sitzt, nur ausgerechnet beim FCK gibts mal wieder Knatsch. Sorry, aber dieses Muster ist mittlerweile auch auffällig.
Grundsätzlich sehe ich das ja so: Wenn ich einen renommierten Wirtschaftsanwalt in mein Team hole, der auch schon so einige Schlachten geschlagen hat, dann schließe ich den nicht aus irgendwelchen Gesprächen aus oder wundere mich darüber, wenn der eventuell nicht alles so gut findet, wie der Rest des Teams.
Auch hier würde ich mir mal ein gesundes Maß wünschen: Interne AR-Sitzungen oder Verhandlungsrunden mit Investoren müssen nicht immer ein Friede-Freude-Eierkuchen-Kaffeekränzchen sein, aber genauso wenig sollte gefühlt der dritte Weltkrieg ausbrechen und jeder, der beleidigt ist, rennt gleich zur Presse. Beim FCK habe ich mittlerweile aber den Eindruck, dass es immer nur die zwei Extreme gibt und sonst nix. Auf Dauer ist sowas einfach übel kontraproduktiv.
Zum Schluss bleibt für mich nur hängen: Jetzt aktuell entwickelt sich das alles wieder in eine ganz gefährliche Richtung. Die Lösung für das alles? Wie schon weiter oben gesagt: Ich weiß es auch nicht, aber ich weiß nur, dass es, wenn es so in der Form weitergeht, wieder zu einem großen Knall führen könnte und am Ende womöglich wieder so einige Persönlichkeiten komplett verbrannt sind. Dann sind wir wieder genau an dem Punkt angelangt, von dem wir schon so oft weg wollten und das kann eigentlich niemand wollen.
Du liebe Zeit, hier ging es ja seit gestern wieder richtig rund. Hat mich wieder alles mehr oder weniger fassungslos zurückgelassen. Jetzt ist man endgültig wieder da, wo man stimmungsmäßig schon letztes Jahr bereits gewesen ist.
Ganz unabhängig davon, von wem der Spruch jetzt kam, aber "Jeder macht was er will, und keiner macht, was er kann" ist im Prinzip die perfekte Kurzbeschreibung dafür, was in diesem Verein seit 20 Jahren abgeht. Besser kann man es eigentlich nicht zusammenfassen.
Also egal, wem man jetzt mehr glaubt, auf welcher Seite man steht oder was weiß ich, das Problem ist momentan halt wirklich: Wie geht man mit der Situation denn jetzt weiter um? Denn irgendwie muss es jetzt ja trotzdem weitergehen, auch wenn eine neue Eskalationsstufe erreicht ist und der AR mal wieder gespalten ist. Ich kann auch nur sagen, dass ich sowohl irgendwie die Argumente der Seite "Pro Füße stillhalten" verstehen kann, andererseits aber auch nachvollziehen kann, dass einige die Karte "AOMV und umfassende Aufklärung" ziehen wollen.
Das Blöde ist in meinen Augen, dass beide Optionen beim FCK in jüngerer Vergangenheit schon praktiziert wurden, aber beides nicht wirklich von Erfolg gekrönt war. Diese typischen vorrübergehenden Burgfrieden haben meist nichts gebracht, außer die Probleme nach hinten verschoben und dann ist früher oder später aber wieder alles hochgekocht und die Revolutionsversuche mitsamt umfassender Auflärung haben eigentlich auch nie nachhaltig was gebracht, da entweder die nötige Mehrheit gefehlt hat, von der Vereinsführung auf Zeit gespielt wurde oder aber tatsächlich mal teilweise mit dem eisernen Besen gekehrt wurde, aber nach kurzer Zeit doch gefühlt wieder alles beim Alten war.
Jetzt gibt es natürlich auch Stimmen, die sagen, dass man alles irgendwie kitten kann, wenn es sportlich mal gut läuft. Nja, auch hier würde ich eher "Jein" sagen. Natürlich wäre das mit Sicherheit hilfreich, wenn man direkt gut in die Saison startet und sich vielleicht dadurch eine gewisse Euphorie breitmachen würde. Aber erstens kannst du das nicht seriös einplanen und zweitens: Im Untergrund brodelt es ja unter Umständen trotzdem weiter und bei der ersten sportlichen Durststrecke könnte wieder schnell alles hochkochen. Ist also auch wieder alles eher auf Sand gebaut.
Was die Thematik angeht, muss eigentlich die Vereinsführung vorangehen und einen klaren Weg aufzeigen. Nur so bekommst du Ruhe in den Laden. Aber genau das wurde vorgestern verpasst. Stattdessen bekam man eine inhaltslose PK, ohne richtig greifbare Ergebnisse geliefert, die, zumindest bei mir, mehr Fragen als Antworten hinterlassen hat. Sorry, aber damit hat man sich einen gehörigen Bärendienst erwiesen. Ich gehe sogar soweit und sage, dass man sich das, bei der dünnen Informationslage, glatt hätte schenken können. Hätte man eigentlich bei der neuen Führung erwarten können, dass sie in den letzten Jahren genauer hingeguckt hat, und sie da hätten festgestellt haben können, dass man mit Floskeln und positivem Marketingsprech a la Patrick Banf und Thomas Gries keinen mehr aus dem Sattel haut.
Ich sage auch ganz klar: Wenn dieses Dubai-Angebot unverhandelt bei 16 Millionen für 75% lag, dann mache ich auch in der Tat niemandem einen Vorwurf, wenn er das so nicht unterzeichnen wollte. Kann ich sogar gut nachvollziehen.
Aber es drängt sich bei mir halt immer noch der Verdacht auf, dass dieses Dubai-Angebot schlichtweg von Anfang an sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Das permanente madigschreiben in gewissen Medien erscheint so noch in einem ganz anderen Licht und auch die Aussagen von Herrn Wilhelm im SWR-Interview bestärken mich leider in meinem Verdacht. Egal, wer da am Ende jetzt recht hat: Für meine Begriffe ist irgendwas an der ganzen Sache oberfaul. Man kann es förmlich riechen. Auch diese Merk-Aussage von "alternativlos" lässt bei mir die Alarmglocken schrillen. Tut mir ja Leid, aber das Einzige, was im Leben alternativlos ist, dann die Tatsache, dass man irgendwann ins Gras beißt aber sonst nix.
Und genau sowas ist halt auch fatal in der Öffentlichkeitsdarstellung. Man hat sich nun für das regionale Angebot entschieden. Okay, soweit so gut. Aber für eine angestrebte "große Lösung", wie Merk sie immer betont hat, reicht das halt im Leben nicht aus. Da wird man trotzdem irgendwann einen großen Ankerinvestor brauchen, egal wo der herkommt.
Aber da sehe ich das Problem: Jeder potenzielle Interessent, der gesehen hat, wie stiefmütterlich hier Dubai behandelt wurde und von solchen Typen wie Schauberger niedergeschrieben wurde, der wird sich ab sofort wahrscheinlich zehnmal überlegen, ob er hier einsteigt, wenn er befürchten muss, dass auch er eventuell medial dermaßen durch den Fleischwolf gedreht wird. Hier in dem Punkt ist auch einfach der Verein gefragt. Es kann jedenfalls dauerhaft nicht so sein, dass Regionale hofiert und mit Samthandschuhen angefasst werden, aber alle anderen so dermaßen kritisch in die Mangel genommen werden, dass eventuell irgendwann noch Stuhlproben gefordert werden.
Es muss eben auch öffentlich ein gesundes Maß her und kein "Gut gegen Böse". Was Wilhelm und Merk angeht: Eigentlich ist genau das eingetreten, was keiner gebraucht hat. Öffentliche Machtkämpfe und wieder eine üble Spaltung.
Nur frage ich mich auch hier: Hat man von Seiten Merks Herrn Wilhelm vielleicht unterschätzt? Wenn ja, fände ich das aber vollkommen unverständlich. Dass der Wirtschaftsanwalt aus der Schweiz nicht der nette und bequeme Onkel von nebenan ist, hat man eigentlich bereits schon im Interview bei DBB vor den AR-Wahlen lesen können. Aber ganz ehrlich? Nur mit netten Onkeln gewinnst du im Profigeschäft halt auch keinen Blumentopf mehr. Ähnlich wie auf dem Fußballplatz: Nur mit Schwiegermutterlieblingen kommst du nicht weit.
Es muss nicht jeder alles gut finden, was Herr Wilhelm so twittert oder wie er teilweise agiert. Da gefällt mir weißgott auch nicht alles. Aber ich finde es einfach gut, dass der Mann sich nicht so einfach unterkriegen lässt und deutlich macht, wenn ihm was nicht gefällt. Lieber klare Kante als so ein ewiges Rumgeeier. In jedem Fall finde ich es auch schon auffällig, dass er nach eigenen Angaben in 30 anderen Aufsichtsräten sitzt, nur ausgerechnet beim FCK gibts mal wieder Knatsch. Sorry, aber dieses Muster ist mittlerweile auch auffällig.
Grundsätzlich sehe ich das ja so: Wenn ich einen renommierten Wirtschaftsanwalt in mein Team hole, der auch schon so einige Schlachten geschlagen hat, dann schließe ich den nicht aus irgendwelchen Gesprächen aus oder wundere mich darüber, wenn der eventuell nicht alles so gut findet, wie der Rest des Teams.
Auch hier würde ich mir mal ein gesundes Maß wünschen: Interne AR-Sitzungen oder Verhandlungsrunden mit Investoren müssen nicht immer ein Friede-Freude-Eierkuchen-Kaffeekränzchen sein, aber genauso wenig sollte gefühlt der dritte Weltkrieg ausbrechen und jeder, der beleidigt ist, rennt gleich zur Presse. Beim FCK habe ich mittlerweile aber den Eindruck, dass es immer nur die zwei Extreme gibt und sonst nix. Auf Dauer ist sowas einfach übel kontraproduktiv.
Zum Schluss bleibt für mich nur hängen: Jetzt aktuell entwickelt sich das alles wieder in eine ganz gefährliche Richtung. Die Lösung für das alles? Wie schon weiter oben gesagt: Ich weiß es auch nicht, aber ich weiß nur, dass es, wenn es so in der Form weitergeht, wieder zu einem großen Knall führen könnte und am Ende womöglich wieder so einige Persönlichkeiten komplett verbrannt sind. Dann sind wir wieder genau an dem Punkt angelangt, von dem wir schon so oft weg wollten und das kann eigentlich niemand wollen.
Schön geschrieben!
Um auf die 16 Mios einzugehen, von denen eigentlich keiner weiß, ob dieser Betrag stimmt. Der Herr aus Dubai, scheint ein erfolgreicher Geschäftsmann zu sein - wie sonst hätte er so viel Kohle, es sei denn, er hätte sie geerbt. Zu so viel Geld kommt man nicht, indem man großzügige Angebote macht - zumindest nicht zu Beginn von Verhandlungen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da - bei entsprechendem Einsatz und professionellem Auftreten - mehr gegangen wäre. Man hat sich aber anscheinend keine Mühe gegeben. Und das ist für mich fahrlässig und schadet meiner Meinung nach dem FCK. Nur frage ich mich, warum wurde so gehandelt?
Welche Persönlichkeiten sind verbrannt? Meinst Du etwa Merk? Nachdem er sein Wissen aus dem Buch 'Storytelling für Dummies' mehrfach angewandt hat, ist er bei mir eh unten durch. Einigkeit und Transparenz zu predigen, aber genau konträr zu handeln ... Polemik und leere Worthülsen ... das brauche ich nicht mehr.
Kann mir eigentlich jemand erklären, warum er bei der PK war? In welcher Funktion?
Zitat von Old_Icebear
Kann mir eigentlich jemand erklären, warum er bei der PK war? In welcher Funktion?
Kann mir eigentlich jemand erklären, warum er bei der PK war? In welcher Funktion?
Weil jeder macht, was er will, und keiner, was er kann.
Zitat von Newtrial
Weil jeder macht, was er will, und keiner, was er kann.
Zitat von Old_Icebear
Kann mir eigentlich jemand erklären, warum er bei der PK war? In welcher Funktion?
Kann mir eigentlich jemand erklären, warum er bei der PK war? In welcher Funktion?
Weil jeder macht, was er will, und keiner, was er kann.
Ja, Markus Merk ist Vorsitzender des Beirats der FCK Management GmbH. Das ist der Vereinsteil der den Profifußball beim FCK betreibt. Außerdem ist Markus Merk Sprecher des Aufsichtsrats des FCK e.V. Den Titel des Sprechers, den es offiziell nicht gibt, hat er sich nicht, wie hier schon behauptet wurde, selbst verliehen, sondern er wurde von seinen AR- Kollegen damit beauftragt. Einstimmig wie zu lesen war. Nachzulesen hier:
https://fck.de/de/rainer-kessler-und-dr-markus-merk-bilden-den-vorsitz-des-fck-aufsichtsrats/
Da darf man dann schon mal an einer PK teilnehmen. Weil eben nicht jeder macht was er will sondern manche auch einfach ihren Job für den Sie gewählt wurden.
Und Stellvertreter Vorsitzender des Beirats der FCK Management GmbH ist Rainer Kessler. (Im AR des e.V. ist es genau umgekehrt) Deshalb hat der Gläubigerausschuss auch genau die beiden eingeladen.
Leider wird allgemein in den Foren viel zu viel mit Halbwissen gearbeitet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TazDevil am 31.07.2020 um 18:52 Uhr bearbeitet
Genau diese aktuellen Grabenkämpfe wollten wir doch beenden mit Leuten von ausserhalb die nicht befangen sind und dem Klüngel angehören.
Wenn man sich immer wieder neuem verschließt, weil man weiter denkt in der Pfalz beim fck geht es auch so, dann wird das NIE ETWAS WERDEN!!!
Wenn man sich immer wieder neuem verschließt, weil man weiter denkt in der Pfalz beim fck geht es auch so, dann wird das NIE ETWAS WERDEN!!!
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