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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#5681
07.12.2020 - 23:02 Uhr
https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/cgi-bin/bl_aufruf.pl?PHPSESSID=5a444bf33a66325a500b70681625ebef&datei=gerichte/rp/agkaiserslautern/20/1_IN_68_20/2020_12_07__12_22_55_Entscheidungen_im_Verfahren.htm

Jetzt auch der „Strich drunter“ von offizieller Seite. Auf das diese wirtschaftlich schwarze Stunde jetzt endlich einmal der absolute Tiefpunkt war. Es wäre an der Zeit.
Finanzen |#5682
08.12.2020 - 11:58 Uhr
In monatelangen Verhandlungen ist es den Verantwortlichen nach kicker-Informationen gelungen, sich mit Quattrex auf eine Restschuld von weniger als 50 Prozent der möglichen 6,9-Millionen-Euro-Forderung zu einigen. Doch auch die übrigen drei Millionen Euro machen den Pfälzern zu schaffen.
5 Mio Restschuld bleiben beim Verein: Im Wesentlichen 3 Mio für Quattrex und die Betze-Anleihe 2.

Gut verhandelt, aus meiner Sicht! Das ist ein echter Kompromiss mit Quattrex, kein einseitiges Diktat von denen.

Damit haben wir nun die Information, auf deren Basis man den Ausgang des Verfahrens empirisch belastbar diskutieren kann. Und das erstmals!

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nginx

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 08.12.2020 um 12:00 Uhr bearbeitet
Finanzen |#5683
08.12.2020 - 12:28 Uhr
Zitat von Newtrial
In monatelangen Verhandlungen ist es den Verantwortlichen nach kicker-Informationen gelungen, sich mit Quattrex auf eine Restschuld von weniger als 50 Prozent der möglichen 6,9-Millionen-Euro-Forderung zu einigen. Doch auch die übrigen drei Millionen Euro machen den Pfälzern zu schaffen.
5 Mio Restschuld bleiben beim Verein: Im Wesentlichen 3 Mio für Quattrex und die Betze-Anleihe 2.

Gut verhandelt, aus meiner Sicht! Das ist ein echter Kompromiss mit Quattrex, kein einseitiges Diktat von denen.

Damit haben wir nun die Information, auf deren Basis man den Ausgang des Verfahrens empirisch belastbar diskutieren kann. Und das erstmals!


Da muss man auch mal den Hut ziehen. Das ist das erste Mal seit vielen Jahren, dass etwas beim FCK funktioniert hat. Die restlichen 3 Millionen von Quattarex könnte man doch reduzieren, indem man die Regionalen beispielsweise 1,5 Millionen Euro aufbringen. Dann wäre die Restbelastung aus meiner Sicht mit 3,5 Millionen Euro zu stemmen.
Finanzen |#5684
08.12.2020 - 12:29 Uhr
Zitat von Newtrial
In monatelangen Verhandlungen ist es den Verantwortlichen nach kicker-Informationen gelungen, sich mit Quattrex auf eine Restschuld von weniger als 50 Prozent der möglichen 6,9-Millionen-Euro-Forderung zu einigen. Doch auch die übrigen drei Millionen Euro machen den Pfälzern zu schaffen.
5 Mio Restschuld bleiben beim Verein: Im Wesentlichen 3 Mio für Quattrex und die Betze-Anleihe 2.

Gut verhandelt, aus meiner Sicht! Das ist ein echter Kompromiss mit Quattrex, kein einseitiges Diktat von denen.

Damit haben wir nun die Information, auf deren Basis man den Ausgang des Verfahrens empirisch belastbar diskutieren kann. Und das erstmals!



Wie soll das bezahlt werden? Der e.V. hat außer den Mitgliedsbeiträgen keine Einkünfte. Und dann 5 Mio € abstottern ist mehr als sportlich. Das kannst du so nicht nachhaltig bedienen!!
Ein hoch verschuldeter e.V. - für mich nicht gut verhandelt...
Finanzen |#5685
08.12.2020 - 12:47 Uhr
Zitat von BeneBetze
Zitat von Newtrial

In monatelangen Verhandlungen ist es den Verantwortlichen nach kicker-Informationen gelungen, sich mit Quattrex auf eine Restschuld von weniger als 50 Prozent der möglichen 6,9-Millionen-Euro-Forderung zu einigen. Doch auch die übrigen drei Millionen Euro machen den Pfälzern zu schaffen.
5 Mio Restschuld bleiben beim Verein: Im Wesentlichen 3 Mio für Quattrex und die Betze-Anleihe 2.

Gut verhandelt, aus meiner Sicht! Das ist ein echter Kompromiss mit Quattrex, kein einseitiges Diktat von denen.

Damit haben wir nun die Information, auf deren Basis man den Ausgang des Verfahrens empirisch belastbar diskutieren kann. Und das erstmals!



Wie soll das bezahlt werden? Der e.V. hat außer den Mitgliedsbeiträgen keine Einkünfte. Und dann 5 Mio € abstottern ist mehr als sportlich. Das kannst du so nicht nachhaltig bedienen!!
Ein hoch verschuldeter e.V. - für mich nicht gut verhandelt...


Quattrex hatte auf den vollen Betrag bestehen können und damit eine Insolvenz des e.V. erzwingen können. Von daher ist ein 50%iger Schuldenschnitt als Erfolg zu verbuchen. Auf der anderen Seite ist der Betrag natürlich immer noch immens hoch. Für die Finanzierung dieses Betrages müssen nur Mittel und Wege gefunden werden. Eventuell ist eine erhöhte jährliche Entschädigungszahlung der Kapitalgesellschaft möglich. Da sind aber Juristen auf jeden Fall nötig.

Für mich sind die Zahlen auch ein voller Erfolg. Nun sollte es daran gehen, einen Ankerinverstor zu finden. Im Notfall könnte auch die bestehende Gruppe ihr Invest aufstocken. Fakt ist, wir brauchen mehr Kapital, um auch die nächste Saison in Liga 3 beschreiten zu können.
Finanzen |#5686
08.12.2020 - 12:56 Uhr
Das war ja auch der Grund warum der e.V. die Aussetzung der Zinszahlung der Anleihe II wollte, hat aber nicht funktioniert. Die einzige Einnahmequelle des e.V. ist der Mitgliederbeitrag. Von daher muss man es sich gut überlegen auszutreten. Vielleicht sogar eher einzutreten um den e.V. zu unterstützen.

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Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.
Finanzen |#5687
08.12.2020 - 13:03 Uhr
Naja, man erkennt halt, warum wir so vergleichsweise störfrei durchs Insolvenzverfahren gekommen sind. Wenn die Zahlen im Kicker stimmen, dann ist unser größter Einzel-Gläubiger ja nicht nur mit der Quote der KGaA aus dem Verfahren rausgegangen, sondern 30% der Schulden bleiben weiterhin bestehen. Bei Rückzahlungen würde Quattrrex vermutlich dank der hohen Zinszahlungen aus der ganzen FCK Sache ohne riesige Verluste rauskommen...

Im Endeffekt sieht man einfach gerade recht klar, dass wir keinen Wendepunkt erreicht, sondern lediglich das finanzielle Defizit aus den letzten und der laufenden 3. Liga Spielzeiten durch die Insolvenzverfahren und die Investoren abfedern konnten. Die schwache Investorensuche unter Bader/Klatt + der ausbleibende sportliche Erfolg hat uns nicht das Genick gebrochen, aber wir werden am Ende der Saison auch nicht groß weiter sein, wenn der Austieg nicht endlich mal gelingt oder man mehr Eigenkapital auftreiben kann...
Finanzen |#5688
08.12.2020 - 13:33 Uhr
Es war einmal die Rede davon, dass der e.V. an die KGaA Pacht für die Nutzung des Fröhnerhofs entrichtet, so dass die Mitgliederbeiträge effektiv in der Kasse der Kapitalgesellschaft gelandet sind. Ich meine, Berti habe das im Sommer geschrieben.
Für meinen Teil war dieses Konstrukt absolut nachvollziehbar, solange beide Rechtsträger finanziell mit dem Rücken zur Wand standen. Ob man die Konstruktion vielleicht besser anders gewählt hätte, um wenigstens den e.V. zu entlasten, ist bei der Nachhaftungspflicht iHv 9 Millionen Euro (Quattrex plus Anleihe II) relativ irrelevant - bei einem Abschmieren der KGaA wäre der eV auch mit den Mitgliederbeiträgen auf dem Konto dran gewesen.

Jetzt, wo die KGaA offiziell entschuldet ist und 10 Millionen Euro (abzüglich des schon im strukturellen Corona-Defizit versickerten Geldes) auf dem Konto hat und der eV - auch aufgrund der ausgebliebenen Zahlungsstundung im Spätsommer - immer noch ziemlich knapp vor dem Ruin steht, halte ich dieses Pachtmodell für nicht mehr vertretbar.
Im Gegenteil: Es muss jetzt eher Geld von der KGaA in den eV fließen. Und fünf Millionen Euro nur aus den sinkenden Mitgliederbeiträgen zu finanziern, dürfte schwierig werden. Gerade, da zwei Millionen Euro in anderthalb Jahren fällig werden.

Großen Respekt an die Verantwortlichen für die gefundenen Verhandlungsergebnisse. Aber der Weg erscheint mir noch weit und recht steinig zu sein.
Finanzen |#5689
08.12.2020 - 14:12 Uhr
Der Tabubruch ist doch längst passiert: Nachdem sich alle potenziellen Investoren (einschließlich der Regionalen) zunächst geweigert hatten, Geld in den Schuldendienst zu stecken, hat Saar-Pfalz dies am Ende doch getan. Jetzt steht ein neuer Investor mit 5 Mio bereit. Und einen Ankerinvestor hätte man dem Vernehmen der Verantwortlichen nach schon vor Corona haben können, wenn da nicht der Mühlstein von damals gut 20 Mio Schulden da gewesen wäre. Jetzt wäre der Weg frei für ein Ankerinvestment. Ich bin fast sicher, dass aus diesen Mitteln - über welche finanzrechtlich gangbaren Wege auch immer - dann ein Großteil der Vereinsschulden sukzessive bedient werden wird. Sollten wir endlich sportlichen Erfolg haben - aber daran hängt dann auch wirklich ALLES! - werden diese Vereinsschulden kein Stolperstein mehr sein und in den kommenden Jahren getilgt werden.

Was haben wir hier nicht alles gehört, welche Dilettanten diese Verhandlungen FCK-seitig geführt hätten. Dass man den Verein in die Insolvenz hätte schicken müssen. Dass man die einzigen Fachleute im AR ausgebootet hätte und nun über den Tisch gezogen worden sei. Dass man mit Haifischen wie Quattrex nicht verhandeln dürfe, sondern sie suizidbereit vor ein Ultimatum stellen müsse, indem man den Verein mit in die Insolvenz zieht. Sie hatten alle unrecht! Berti, Ken, Pulder, Roon-Bub und wie sie alle heißen! In solche Verhandlungen gehst Du mit Einigungsabsicht, einer gesunden Mischung aus Demut und Selbstvertrauen sowie mit Kompromissbereitschaft - und nicht als Suicide Squad!

Es wäre echt nett, wenn jetzt in den sozialen Netzwerken langsam mal ein Nachdenken darüber einsetzen könnte, ob wir unter Führung von Markus Merk und SOV nicht am Ende doch besser dran waren als unter einem "All or Nothing"-Kurs von Jörg Wilhelm. Und darüber, ob man mit dem gefährlichen Halbwissen der vergangenen Monate tatsächlich unserer Führung derart das Vertrauen hätte entziehen und sie mit BBBK auf eine Stufe hätte stellen dürfen.

Am Ende von 20 Jahren Misswirtschaft stehen wir jetzt mit einem vergleichsweise Kleckerbetrag an Schulden und mit Investoren da, die einen viel, viel besseren Kurs gezahlt haben als ihn HPP zu zahlen bereit war. Mit dem neuen 5 Mio-Investment sind wir jetzt auch bei 16 Mio angekommen - also dem zuletzt angebotenen HPP-Invest. Nur, dass wir jetzt noch viel mehr Anteile zum Verkauf und somit noch Platz für einen Ankerinvestor haben.

Fazit: Die Kritiker lagen in diesem Fall total daneben! Mit Ausnahme natürlich der wirklich sehr schlechten Kommunikationsstrategie des FCK sowie der gezielten medialen Indiskretionen und Intrigen. Wäre es nur um einen Meinungsunterschied gegangen, würde ich das niemandem aufs Brot schmieren, weil das pure Rechthaberei wäre. Aber das war es ja nicht. Es wurde forenübergreifend ehrabschneidend kommentiert, was die Gremienmehrheit im FCK anging. Man hat sich einem wildfremden Populisten an den Hals geworfen, der seine AR-Tätigkeit in Trump-Manier per Twitter interpretierte. Und dem man infolgedessen völlig zurecht den Stuhl vor die Tür gesetzt hat. Der großspurig ankündigte, die beste Medienrechtskanzlei Deutschlands eingeschaltet zu haben, um zurückzuschlagen. Und der nach deren erster erfolgter rechtlicher Einschätzung dann ganz schnell und voll umfänglich die Segel gestrichen hat.

Ich würde mich schämen! Oder zumindest mal ein Wort der Selbstkritik loswerden und eingestehen, auf dem falschen Dampfer gewesen zu sein.

Danke an Team Merk*!

*dass es ja ebenso wenig gibt wie ein Team Keßler grins

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502 Bad Gateway
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Finanzen |#5690
08.12.2020 - 14:32 Uhr
@Newtrial sehr guter, wenn auch etwas polemischer, Beitrag!

Ein paar Gedanken würde ich dazu noch aber noch loswerden wollen:

Im Endeffekt hat SOV gemeinsam mit dem AR das beste herausgeholt, was möglich war. Aber auch der Gang in und durch die Insolvenz war ein „alles oder nichts“-Spiel. Allerdings war es durch das fehlen eines Investorenangebots auch alternativlos.

Tatsächlich würde ich gerne in ein Paralleluniversum schauen, um zu sehen, was bei dem „Weg-Wilhelm“ passiert wäre und wo wir jetzt stünden. Vielleicht wäre auch dieser Weg erfolgreich gewesen.

Da aber ein Großteil des AR nicht hinter diesem Weg stand, haben sie alles richtig gemacht und sind diesen Weg gegangen. Vielleicht wäre es hier und da möglich gewesen, ein bisschen mehr herauszuholen, aber es gab zwei große Risikofaktoren: die Möglichkeit, dass die Verhandlungspartner aussteigen und der Verein krachen geht und der nicht minder relevante Punkt der Zeit. Zusammenfassend hoffe ich, dass Merk, Keßler und Weimer weitermachen und auch gewählt werden. Dazu hoffe ich auf sportliche Expertise, was ich schon im entsprechenden Thread beleuchtet habe.
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