Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Seit Monaten wird sich hier im Kreis gedreht. Ich habe keine Ahnung von Finanzen, aber zwei Sachen sind doch sicher:
1. die Fansäule wird erst geöffnet, wenn ein Ankerinvestor einsteigt
2. ein Ankerinvestor wird nur einsteigen, wenn er sportliche Kompetenzen mit einbringen kann. Das heißt, die Herren, die jetzt das Sagen haben und nichts auf die Reihe bekommen, werden dem nicht zustimmen, denn dann würden sie ja den Ast absägen auf dem sie sitzen.
Folglich würde ein Einstieg eines Ankerinvestors mich mehr überraschen als es der 3. Saisonsieg tun würde!
1. die Fansäule wird erst geöffnet, wenn ein Ankerinvestor einsteigt
2. ein Ankerinvestor wird nur einsteigen, wenn er sportliche Kompetenzen mit einbringen kann. Das heißt, die Herren, die jetzt das Sagen haben und nichts auf die Reihe bekommen, werden dem nicht zustimmen, denn dann würden sie ja den Ast absägen auf dem sie sitzen.
Folglich würde ein Einstieg eines Ankerinvestors mich mehr überraschen als es der 3. Saisonsieg tun würde!
Zitat von pulder
Weshalb sollte ein Einzelinvestor ausgerechnet in einen e.V. investieren, der faktisch
vor der Insolvenz steht, der kein Vermögen besitzt und der keine Zinsen zahlen kann .
Wieso sollte irgendjemand auf einen Kapitalerhöhungsmechanismus, was auch immer
das sein soll, vertrauen.
Welcher Investor sollte einer Profiabteilung vertrauen, die jahrelang erfolglos ist und die
gerade eine Insolvenz mit 24 Mio. Schulden hingelegt hat.
Weshalb sollte ein Einzelinvestor ausgerechnet in einen e.V. investieren, der faktisch
vor der Insolvenz steht, der kein Vermögen besitzt und der keine Zinsen zahlen kann .
Wieso sollte irgendjemand auf einen Kapitalerhöhungsmechanismus, was auch immer
das sein soll, vertrauen.
Welcher Investor sollte einer Profiabteilung vertrauen, die jahrelang erfolglos ist und die
gerade eine Insolvenz mit 24 Mio. Schulden hingelegt hat.
Zu 1.:
Weil er damit das Fundament einer KGaA stärken würde, deren Anteile eine immense Gewinnmarge im Aufstiegsfall bieten. Umgekehrt gefragt: Wieso haben die bereits eingestiegenen Investoren sich bereit erklärt, teilweise in die Altlasten zu investieren?
Dass der sportliche Erfolg notwendige Bedingung des Fortbestandes des Vereins im untechnischen Sinn ist, wird keiner bestreiten.
Dass der e.V. drei Wochen vor der Insolvenz stünde, ist auch nur deine Behauptung. Ich wüsste gerne, wieso Nardi, Theiss und Dienes elf Millionen Euro in einer KGaA versenken sollten, deren Rechtsträger wenige Monate später bankrott ist.
2.:
Weil das anscheinend gerade der Vorteil der Gesellschaftsform „Kapitalgesellschaft auf Aktien“ zu sein scheint. Man vergibt Aktien, kann aber - sofern die vorhandenen Aktionäre einverstanden sind - weitere Aktien emittieren. Und so wäre der Weg frei, in dem Fall, dass man für einen Anker attraktiv wird, neue Anteile zu verkaufen.
So habe ich das Konstrukt „Kapitalerhöhung“ verstanden, wäre aber über eine kurze, prägnante Erklärung „Was ist das, was macht das, was kann das?“ nach wie vor dankbar.
3.:
Die Herren Nardi, Dienes und Theiss scheinen dieser Profiabteilung durchaus zu interessieren. Ein weiterer Interessent ebenso, dazu die Interessenten aus dem Frühjahr (vor Corona).
Merk, Keßler, SOV und Co. sind doch nicht personenidentisch mit denjenigen, die diese Schulden angehäuft machen. Also kann man sie auch nur anhand dessen bewerten, was sie selbst geleistet oder verbaselt haben. Und da ist die wirtschaftliche 12-Monats-Bilanz ganz klar positiv.
Damit wir uns nicht falsch verstehen:
An unserem strukturellen Defizit hat sich nichts geändert, es es hat sich einstweilen durch Corona verschlimmert. Und ich gehe auch davon aus, dass das neue Kapital buchstäblich verdunstet durch die ganzen Geisterspiele. Aber für die interessierten Investoren war allen Aussagen zufolge das schlagende Argument das, dass man nicht in Altlasten investieren wollte. Und dieses Hindernis ist derzeit weg bzw. in nur geringem Ausmaß vorhanden (e.V.).
Keine Rede war an dieser Stelle dagegen vom FWS, das wohl eher als Argument pro Investment in den FCK gesehen wird. Denn anders als etliche Zweitligisten, die vernünftiger arbeiten, ist hier die Infrastruktur und die Basis für den lukrativen Bundesliga-Fußball vorhanden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-Tribun am 08.12.2020 um 22:39 Uhr bearbeitet Zitat von Schdolberhannes
Seit Monaten wird sich hier im Kreis gedreht. Ich habe keine Ahnung von Finanzen, aber zwei Sachen sind doch sicher:
1. die Fansäule wird erst geöffnet, wenn ein Ankerinvestor einsteigt
2. ein Ankerinvestor wird nur einsteigen, wenn er sportliche Kompetenzen mit einbringen kann. Das heißt, die Herren, die jetzt das Sagen haben und nichts auf die Reihe bekommen, werden dem nicht zustimmen, denn dann würden sie ja den Ast absägen auf dem sie sitzen.
Folglich würde ein Einstieg eines Ankerinvestors mich mehr überraschen als es der 3. Saisonsieg tun würde

