Finanzthread ab 03/2011
25.03.2011 - 12:58 Uhr
29.01.2013 - 14:39 Uhr
Zitat von polskifan:
Zitat von Ironieverdacht:
Zitat von polskifan:
Zitat von Myki82:
Gibt es eigentlich Infos bzgl. Handgeld, sollte ja auch bei einer Leihe fließen.
Handgeld bei Leihen? :ugly Von so etwas habe ich noch nie gehört! Außerdem zahlt man doch an den Verein eine Leihgebühr und übernimmt ein Teil oder Ganzgehalt des Spielers.
Trotzdem kann es ja nebenbei auch zu Zahlungen an den Spieler kommen. Nehmen wir an er hat zwei Angebote, der eine Verein zahlt eine Mio Handgeld, schon ist der Kuss aufs wappen sicher.
Ich denke nicht, dass es hier in erwähnenswertem Maße Handgeld gab, dafür aber eben die Weiterzahlung des fürstlichen gehalts aus Lyon. Damit dürfte Herr Bastos schonmal sehr zufreiden sein.
Glaub mir, sollte es so etwas geben, würden alle Vereine Abstand von Leihen nehmen. Da Schalke ja auch eine beachtliche Leihgebühr von fast 2 Millionen € bezahlt hat, wird man nicht noch 1 Million € Handgeld zahlen. Das ist ausgeschlossen.
manchmal muss man sich gar das Recht erkaufen, mit dem Berater ein Vorgespräch zu führen, diese Machenschafften gehen allerdings von den Beratern aus.
Die sorgen schon dafür das der Spieler(und er selbst) nicht zu kurz kommt. Herr Holzhäuser von B04 ging gestern bei Sky soweit,das wenn DFB und DFL keine zusätzlichen Regularien schaffen,die Berater demnächst den Markt bestimmen.
Harry Redknapp von QPR hat gestern das gleiche angedeutet
Zitat von Ironieverdacht:
Zitat von polskifan:
Zitat von Myki82:
Gibt es eigentlich Infos bzgl. Handgeld, sollte ja auch bei einer Leihe fließen.
Handgeld bei Leihen? :ugly Von so etwas habe ich noch nie gehört! Außerdem zahlt man doch an den Verein eine Leihgebühr und übernimmt ein Teil oder Ganzgehalt des Spielers.
Trotzdem kann es ja nebenbei auch zu Zahlungen an den Spieler kommen. Nehmen wir an er hat zwei Angebote, der eine Verein zahlt eine Mio Handgeld, schon ist der Kuss aufs wappen sicher.
Ich denke nicht, dass es hier in erwähnenswertem Maße Handgeld gab, dafür aber eben die Weiterzahlung des fürstlichen gehalts aus Lyon. Damit dürfte Herr Bastos schonmal sehr zufreiden sein.
Glaub mir, sollte es so etwas geben, würden alle Vereine Abstand von Leihen nehmen. Da Schalke ja auch eine beachtliche Leihgebühr von fast 2 Millionen € bezahlt hat, wird man nicht noch 1 Million € Handgeld zahlen. Das ist ausgeschlossen.
manchmal muss man sich gar das Recht erkaufen, mit dem Berater ein Vorgespräch zu führen, diese Machenschafften gehen allerdings von den Beratern aus.
Die sorgen schon dafür das der Spieler(und er selbst) nicht zu kurz kommt. Herr Holzhäuser von B04 ging gestern bei Sky soweit,das wenn DFB und DFL keine zusätzlichen Regularien schaffen,die Berater demnächst den Markt bestimmen.
Harry Redknapp von QPR hat gestern das gleiche angedeutet
29.01.2013 - 14:44 Uhr
Zitat von Ironieverdacht:
Zitat von polskifan:
Ach, komm schon. Da erwarte ich mehr als nur so eine Phrase.
Das macht doch bei Bastos überhaupt keinen Sinn, wir zahlen jetzt knapp 2 Millionen Ablöse + Handgeld + bei Erreichen der CL müssen wir die KO von 6-7 Millionen zahlen. Dann verstehe ich nicht, warum Heldt vorher so hart gefeilscht hat!
Du musst schon richtig lesen! Ich stimmte Dir bereits zu, dass es bei Bastos wohl nicht der fall sein wird. Aber deshalb kann man Leihen und Handgeld doch nicht grundsätzlich ausschließen? Und das ist der Punkt!
Aber so laufen doch die meisten bzw. alle Leihen ab. Eine Leihe hat doch den Sinn, sehr kostengünstig zu sein, ob für den "abgebenden"- oder den "erhaltenden" Verein. Das Gehalt des Spielers bleibt doch in der Regel auch gleich, nur wird es dann vom neuen Verein übernommen oder es wird aufgeteilt. Bei einer Leihe hat doch der abgebende Verein doch mit zu entscheiden, wohin er verliehen wird. Deshalb sehe ich den Sinn eines Handgeldes nicht.
Zitat von polskifan:
Ach, komm schon. Da erwarte ich mehr als nur so eine Phrase.
Das macht doch bei Bastos überhaupt keinen Sinn, wir zahlen jetzt knapp 2 Millionen Ablöse + Handgeld + bei Erreichen der CL müssen wir die KO von 6-7 Millionen zahlen. Dann verstehe ich nicht, warum Heldt vorher so hart gefeilscht hat!
Du musst schon richtig lesen! Ich stimmte Dir bereits zu, dass es bei Bastos wohl nicht der fall sein wird. Aber deshalb kann man Leihen und Handgeld doch nicht grundsätzlich ausschließen? Und das ist der Punkt!
Aber so laufen doch die meisten bzw. alle Leihen ab. Eine Leihe hat doch den Sinn, sehr kostengünstig zu sein, ob für den "abgebenden"- oder den "erhaltenden" Verein. Das Gehalt des Spielers bleibt doch in der Regel auch gleich, nur wird es dann vom neuen Verein übernommen oder es wird aufgeteilt. Bei einer Leihe hat doch der abgebende Verein doch mit zu entscheiden, wohin er verliehen wird. Deshalb sehe ich den Sinn eines Handgeldes nicht.
29.01.2013 - 14:44 Uhr
Ich gehe nicht davon aus, dass sich bei Schalkes Gehaltsniveau etwas zum Positiven wandelte. Die Gehälter von Magath, Rangnick, Jurado und Raúl sind zwar zum Teil komplett aus der Bilanz verschwunden. Aber es wurden auch eine Verträge zu erhöhten Bezügen verlängert. Es dürfte einfach weniger ins Gewicht fallen, weil die Einnahmen gestiegen sind. Aber damit ist das Problem eben nur wieder verschoben.
29.01.2013 - 14:46 Uhr
Zitat von Ironieverdacht:
Du musst schon richtig lesen! Ich stimmte Dir bereits zu, dass es bei Bastos wohl nicht der fall sein wird. Aber deshalb kann man Leihen und Handgeld doch nicht grundsätzlich ausschließen? Und das ist der Punkt!
Es ging aber nicht um eine generelle Frage,sondern es ging im Kontext um den Bastos Transfer. ;)
Du musst schon richtig lesen! Ich stimmte Dir bereits zu, dass es bei Bastos wohl nicht der fall sein wird. Aber deshalb kann man Leihen und Handgeld doch nicht grundsätzlich ausschließen? Und das ist der Punkt!
Es ging aber nicht um eine generelle Frage,sondern es ging im Kontext um den Bastos Transfer. ;)
29.01.2013 - 14:54 Uhr
Zitat von MeisterDerHerzen:
Zitat von Ironieverdacht:
Du musst schon richtig lesen! Ich stimmte Dir bereits zu, dass es bei Bastos wohl nicht der fall sein wird. Aber deshalb kann man Leihen und Handgeld doch nicht grundsätzlich ausschließen? Und das ist der Punkt!
Es ging aber nicht um eine generelle Frage,sondern es ging im Kontext um den Bastos Transfer. ;)
Nein ging es nicht! Ist aber auch egal ... :rolleyes
Zitat von Ironieverdacht:
Du musst schon richtig lesen! Ich stimmte Dir bereits zu, dass es bei Bastos wohl nicht der fall sein wird. Aber deshalb kann man Leihen und Handgeld doch nicht grundsätzlich ausschließen? Und das ist der Punkt!
Es ging aber nicht um eine generelle Frage,sondern es ging im Kontext um den Bastos Transfer. ;)
Nein ging es nicht! Ist aber auch egal ... :rolleyes
29.01.2013 - 16:12 Uhr
Zitat von Runaway:
Ich gehe nicht davon aus, dass sich bei Schalkes Gehaltsniveau etwas zum Positiven wandelte. Die Gehälter von Magath, Rangnick, Jurado und Raúl sind zwar zum Teil komplett aus der Bilanz verschwunden. Aber es wurden auch eine Verträge zu erhöhten Bezügen verlängert. Es dürfte einfach weniger ins Gewicht fallen, weil die Einnahmen gestiegen sind. Aber damit ist das Problem eben nur wieder verschoben.
Wie schätzt du das Einsparspotenzial ein?
Ich würde ja Marica, wenn möglich im Sommer ablösefrei gehen lassen und dafür auf Pukki und Hofmann setzen.
Metzelder dürfte wohl durch einen Nachwuchsspieler ersetzt werden.
Man kann nur hoffen, dass sich Abnehmer für Annan, Jurado finden werden.
Die Personalien Raffel/Bastos werdet ihr wohl erst im Laufe der RR analysieren können.
Ich würde mir ja wünschen, dass man Barnetta (Über den Brenner) oder Obasi (PL?) transferiert, und einen polyvalenten Spieler bspw. Volland oder Firminho bei Abstieg der TSG installiert.
Ein Volland könnte sowohl als LA, OM, RA fungieren und würde im Unterhalt sicher billiger sein als ein Obasi/Barnetta.
Ich gehe nicht davon aus, dass sich bei Schalkes Gehaltsniveau etwas zum Positiven wandelte. Die Gehälter von Magath, Rangnick, Jurado und Raúl sind zwar zum Teil komplett aus der Bilanz verschwunden. Aber es wurden auch eine Verträge zu erhöhten Bezügen verlängert. Es dürfte einfach weniger ins Gewicht fallen, weil die Einnahmen gestiegen sind. Aber damit ist das Problem eben nur wieder verschoben.
Wie schätzt du das Einsparspotenzial ein?
Ich würde ja Marica, wenn möglich im Sommer ablösefrei gehen lassen und dafür auf Pukki und Hofmann setzen.
Metzelder dürfte wohl durch einen Nachwuchsspieler ersetzt werden.
Man kann nur hoffen, dass sich Abnehmer für Annan, Jurado finden werden.
Die Personalien Raffel/Bastos werdet ihr wohl erst im Laufe der RR analysieren können.
Ich würde mir ja wünschen, dass man Barnetta (Über den Brenner) oder Obasi (PL?) transferiert, und einen polyvalenten Spieler bspw. Volland oder Firminho bei Abstieg der TSG installiert.
Ein Volland könnte sowohl als LA, OM, RA fungieren und würde im Unterhalt sicher billiger sein als ein Obasi/Barnetta.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von paolonolo am 29.01.2013 um 16:14 Uhr bearbeitet
29.01.2013 - 19:00 Uhr
Was mich immer wundert, ist das hier jeder zweite dahergelaufen Forumsteilnehmer immer so genau weiß was wer verdient... :rolleyes
Belege die Aussage das Firminho und/oder Volland weniger verdienen als Obasi/Barnetta bitte mit Fakten, dann kann man darüber vllt diskutieren! Was wäre wenn, bringt hier niemanden weiter!
Belege die Aussage das Firminho und/oder Volland weniger verdienen als Obasi/Barnetta bitte mit Fakten, dann kann man darüber vllt diskutieren! Was wäre wenn, bringt hier niemanden weiter!
06.02.2013 - 15:09 Uhr
Ich habe eine Frage in die Runde:
Unsere Rechtsform des eingetragenen Vereins passt doch eigentlich nicht zu einem Unternehmen mit einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Trotzdem ist es mir (und wohl vielen Anderen) sehr wichtig, dass wir ein Verein sind (und keine GmbH oder AG).
Mir hat ir ein Mitarbeiter unseres Vereins gesagt, dass einige Leute intern (angeblich auch PP) davon ausgehen, dass das Thema "Rechtsformwahl" durch externen Druck (Finanzamt) demnächst auf uns zukommen wird, weil man nicht mehr akzeptieren wolle, dass wir als e.V. firmieren.
Ich kann natürlich nicht ausschliessen, dass das nur persönliche Meinung war und der Verweis auf PP nur dazu diente, das Thema wichtig zu machen. Jetzt bin ich kein Jurist und mir unsicher, wie diese Frage zu beurteilen wäre. Ein bisschen googeln hat mich jedenfalls nicht beruhigt - ganz im Gegenteil.
Hat hier jemand Wissen zu dieser Frage?
Unsere Rechtsform des eingetragenen Vereins passt doch eigentlich nicht zu einem Unternehmen mit einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Trotzdem ist es mir (und wohl vielen Anderen) sehr wichtig, dass wir ein Verein sind (und keine GmbH oder AG).
Mir hat ir ein Mitarbeiter unseres Vereins gesagt, dass einige Leute intern (angeblich auch PP) davon ausgehen, dass das Thema "Rechtsformwahl" durch externen Druck (Finanzamt) demnächst auf uns zukommen wird, weil man nicht mehr akzeptieren wolle, dass wir als e.V. firmieren.
Ich kann natürlich nicht ausschliessen, dass das nur persönliche Meinung war und der Verweis auf PP nur dazu diente, das Thema wichtig zu machen. Jetzt bin ich kein Jurist und mir unsicher, wie diese Frage zu beurteilen wäre. Ein bisschen googeln hat mich jedenfalls nicht beruhigt - ganz im Gegenteil.
Hat hier jemand Wissen zu dieser Frage?
07.02.2013 - 18:38 Uhr
Zitat von derSkeptiker:
Ich habe eine Frage in die Runde:
Unsere Rechtsform des eingetragenen Vereins passt doch eigentlich nicht zu einem Unternehmen mit einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Trotzdem ist es mir (und wohl vielen Anderen) sehr wichtig, dass wir ein Verein sind (und keine GmbH oder AG).
Mir hat ir ein Mitarbeiter unseres Vereins gesagt, dass einige Leute intern (angeblich auch PP) davon ausgehen, dass das Thema "Rechtsformwahl" durch externen Druck (Finanzamt) demnächst auf uns zukommen wird, weil man nicht mehr akzeptieren wolle, dass wir als e.V. firmieren.
Ich kann natürlich nicht ausschliessen, dass das nur persönliche Meinung war und der Verweis auf PP nur dazu diente, das Thema wichtig zu machen. Jetzt bin ich kein Jurist und mir unsicher, wie diese Frage zu beurteilen wäre. Ein bisschen googeln hat mich jedenfalls nicht beruhigt - ganz im Gegenteil.
Hat hier jemand Wissen zu dieser Frage?
Die Rechtsform des Vereins würde ja auch erhalten bleiben, wenn man den Geschäftsbetrieb des Profi-Fußballs in eine Kapitalgesellschaft ausgliedern würde. Der e.V. wäre dann die Muttergesellschaft; die AG, GmbH oder eine evtl. Kommanditgesellschaft auf Aktien die Tochter.
Der eingetragene Verein wird ja genau deshalb benutzt, weil mildtätige oder gemeinnützige Zwecke so in einer Rechtsform eingebunden werden können, dass man das Privileg der Steuerbefreiung bzw. Steuerbegünstigung nutzen kann und auch, weil für den eingetragenen Verein geringe Anforderungen zur Gründung bestehen. Zudem es natürlich auch ein Konstrukt ist, dass aus den besonderen Gegebenheiten in Deutschland gewachsen ist.
Es gibt für den e.V. eine besondere Regelung. Hat der Verein nur Einnahmen aus bestimmten Bereichen (ideelle Tätigkeit, Zweckbetrieb - z.B. sportliche Verantaltungen oder Vermögensverwaltung), so sind diese Einnahmen von den Ertragssteuern befreit. Das gilt nur, wenn der Verein eine Gemeinnützigkeit nachweisen kann. Kommen dann aber noch Einnahmen aus einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, so sind diese nur bis zu einer bestimmten Höhe steuerbefreit. Bei Schalke vermischen sich also die Einnahmen. Deshalb will das FA auch eine klare Trennung. Das ist aber manchmal nicht möglich oder nur sehr schwer. Gerade wenn der Sponsor auch bei Jugendveranstaltungen oder anderen gemeinnützigen Aktivitäten des Vereins auftaucht. Was ich damit sagen will, ist, dass das FA sicherlich, wenn es konfligierende Einnahmen sind, diese auch als voll zu versteuernde Einnahmen ansieht. Da kann es dann im Einzelfall immer eine Auseinandersetzung geben, was jetzt steuerbefreit ist und was nicht. Deshalb wäre eine Ausgliederung des Fußballgeschäfts für das FA einfacher.
Ich habe eine Frage in die Runde:
Unsere Rechtsform des eingetragenen Vereins passt doch eigentlich nicht zu einem Unternehmen mit einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Trotzdem ist es mir (und wohl vielen Anderen) sehr wichtig, dass wir ein Verein sind (und keine GmbH oder AG).
Mir hat ir ein Mitarbeiter unseres Vereins gesagt, dass einige Leute intern (angeblich auch PP) davon ausgehen, dass das Thema "Rechtsformwahl" durch externen Druck (Finanzamt) demnächst auf uns zukommen wird, weil man nicht mehr akzeptieren wolle, dass wir als e.V. firmieren.
Ich kann natürlich nicht ausschliessen, dass das nur persönliche Meinung war und der Verweis auf PP nur dazu diente, das Thema wichtig zu machen. Jetzt bin ich kein Jurist und mir unsicher, wie diese Frage zu beurteilen wäre. Ein bisschen googeln hat mich jedenfalls nicht beruhigt - ganz im Gegenteil.
Hat hier jemand Wissen zu dieser Frage?
Die Rechtsform des Vereins würde ja auch erhalten bleiben, wenn man den Geschäftsbetrieb des Profi-Fußballs in eine Kapitalgesellschaft ausgliedern würde. Der e.V. wäre dann die Muttergesellschaft; die AG, GmbH oder eine evtl. Kommanditgesellschaft auf Aktien die Tochter.
Der eingetragene Verein wird ja genau deshalb benutzt, weil mildtätige oder gemeinnützige Zwecke so in einer Rechtsform eingebunden werden können, dass man das Privileg der Steuerbefreiung bzw. Steuerbegünstigung nutzen kann und auch, weil für den eingetragenen Verein geringe Anforderungen zur Gründung bestehen. Zudem es natürlich auch ein Konstrukt ist, dass aus den besonderen Gegebenheiten in Deutschland gewachsen ist.
Es gibt für den e.V. eine besondere Regelung. Hat der Verein nur Einnahmen aus bestimmten Bereichen (ideelle Tätigkeit, Zweckbetrieb - z.B. sportliche Verantaltungen oder Vermögensverwaltung), so sind diese Einnahmen von den Ertragssteuern befreit. Das gilt nur, wenn der Verein eine Gemeinnützigkeit nachweisen kann. Kommen dann aber noch Einnahmen aus einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, so sind diese nur bis zu einer bestimmten Höhe steuerbefreit. Bei Schalke vermischen sich also die Einnahmen. Deshalb will das FA auch eine klare Trennung. Das ist aber manchmal nicht möglich oder nur sehr schwer. Gerade wenn der Sponsor auch bei Jugendveranstaltungen oder anderen gemeinnützigen Aktivitäten des Vereins auftaucht. Was ich damit sagen will, ist, dass das FA sicherlich, wenn es konfligierende Einnahmen sind, diese auch als voll zu versteuernde Einnahmen ansieht. Da kann es dann im Einzelfall immer eine Auseinandersetzung geben, was jetzt steuerbefreit ist und was nicht. Deshalb wäre eine Ausgliederung des Fußballgeschäfts für das FA einfacher.
07.02.2013 - 19:14 Uhr
@Joel zunächst einmal: herzlichen Dank für die - wie immer sehr kompetente - Antwort. :-)
Ich hatte mich zwischenzeitlich schon mal ein wenig schlauer gemacht (in meinem Zuständigkeitsbereich arbeiten Gott sei Dank auch zwei Juristinnen) und was du sagst entspricht genau dem, was meine Recherchen ergeben haben. Das beruhigt mich nun aber gar nicht! Es akzentuiert doch das Problem:
Da die "Durchmischung" unserer Geschäftsfelder eine saubere Trennung zwischen ehrenamtlicher Jugendarbeit und Profispielbetrieb nur eingeschränkt zulassen, wird man auf Dauer unter Druck sein die Profiabteilung rechtlich aus zu gliedern. Dabei ist aus meiner Sicht die Rechtsformwahl zweitrangig.
Entscheidend ist die Tatsache, dass praktisch alle Aktivitäten in unserem Verein, die interessieren und zu denen man Mitspracherechte durch die Jahresvollversammlung geltend machen möchte, dann in einer Tochtergesellschaft "versteckt" werden.
Auch ohne böswillig zu sein, kann es dann keine durchgreifenden Beschlüsse der Mitglieder geben. Die Abschlüsse werden zwar wohl weiter konsolidiert werden, also Transparenz wird nicht
unbedingt verloren gehen, aber es bleibt Fakt: Als Mitglied wird eine juristische Struktur mit Geschäftsführung und Aufsichtsrat zwischen mich und meinen Verein "geschoben". Mein Einfluss beschränkt sich dann auf den Aufsichtsrat meines eigentlichen Vereins, der den Vorstand anstellt, der wiederum die Tochtergesellschaftsgeschäftsführungen kontrolliert
Mich würde ein solcher Rückgang an Kontrolle doch arg betrüben!
Ich hatte mich zwischenzeitlich schon mal ein wenig schlauer gemacht (in meinem Zuständigkeitsbereich arbeiten Gott sei Dank auch zwei Juristinnen) und was du sagst entspricht genau dem, was meine Recherchen ergeben haben. Das beruhigt mich nun aber gar nicht! Es akzentuiert doch das Problem:
Da die "Durchmischung" unserer Geschäftsfelder eine saubere Trennung zwischen ehrenamtlicher Jugendarbeit und Profispielbetrieb nur eingeschränkt zulassen, wird man auf Dauer unter Druck sein die Profiabteilung rechtlich aus zu gliedern. Dabei ist aus meiner Sicht die Rechtsformwahl zweitrangig.
Entscheidend ist die Tatsache, dass praktisch alle Aktivitäten in unserem Verein, die interessieren und zu denen man Mitspracherechte durch die Jahresvollversammlung geltend machen möchte, dann in einer Tochtergesellschaft "versteckt" werden.
Auch ohne böswillig zu sein, kann es dann keine durchgreifenden Beschlüsse der Mitglieder geben. Die Abschlüsse werden zwar wohl weiter konsolidiert werden, also Transparenz wird nicht
unbedingt verloren gehen, aber es bleibt Fakt: Als Mitglied wird eine juristische Struktur mit Geschäftsführung und Aufsichtsrat zwischen mich und meinen Verein "geschoben". Mein Einfluss beschränkt sich dann auf den Aufsichtsrat meines eigentlichen Vereins, der den Vorstand anstellt, der wiederum die Tochtergesellschaftsgeschäftsführungen kontrolliert
Mich würde ein solcher Rückgang an Kontrolle doch arg betrüben!
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