| Geburtsdatum | 17.03.1994 |
|---|---|
| Alter | 32 |
| Nat. |
Österreich |
| Größe | 1,78m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Borussia Dortmund |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 1 | - | - | ||
![]() | DFL-Supercup | 1 | - | - | |
Marcel Sabitzer [20]
23.07.2023 - 19:07 Uhr
27.07.2023 - 09:31 Uhr
Zitat von Champions1997
War auch mein Gedanke. Wer eine Statistik braucht um Sabitzers guten Schuss zu erkennen, sollte deutlich mehr Fußball schauen und weniger Statistiken lesen.
Zitat von dasistdochdumm
Also bei aller Liebe zur Empirie. Aber dafür muss man sich nur mal ein paar Zusammenschnitte seiner Schuss- und Flankentechnik zu Gemüte führen um zu erkennen, dass der junge Mann "einen guten Schuss hat".
Manchmal hab ich das Gefühl hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut.
Zitat von Zock2887
Ich habe bislang keine Statistik gesehen, die belegt, dass er einen außerordentlich guten Schuss hat. Wäre natürlich schön für die Mannschaft, wenn dem so wäre.
Aber weder bei ManU noch bei Bayern habe ich davon was gesehen.
In Leipzig wurde er noch in der 2. Liga verpflichtet und konnte die Mannschaft in die Bundesliga schießen. Danach ist er homogen mit dem Team und den Investments gewachsen. Dass er dort gut abgeschlossen und mitgespielt hat, ist unbestritten.
Aber diese Zeit ist lange vorbei.
Zitat von bvb_deko
Was mir am besten gefällt, ist sein Schuss. Er sieht es selber als Stilmittel gegen mauernde Mannschaften, wo so etwas mal der Dosenöffner sein kann und das sehe ich auch so. Selbst wenn es nur Rebounds erzeugt, weil der Keeper den Schuss nicht festhalten kann, können Chancen entstehen.
Was mir am besten gefällt, ist sein Schuss. Er sieht es selber als Stilmittel gegen mauernde Mannschaften, wo so etwas mal der Dosenöffner sein kann und das sehe ich auch so. Selbst wenn es nur Rebounds erzeugt, weil der Keeper den Schuss nicht festhalten kann, können Chancen entstehen.
Ich habe bislang keine Statistik gesehen, die belegt, dass er einen außerordentlich guten Schuss hat. Wäre natürlich schön für die Mannschaft, wenn dem so wäre.
Aber weder bei ManU noch bei Bayern habe ich davon was gesehen.
In Leipzig wurde er noch in der 2. Liga verpflichtet und konnte die Mannschaft in die Bundesliga schießen. Danach ist er homogen mit dem Team und den Investments gewachsen. Dass er dort gut abgeschlossen und mitgespielt hat, ist unbestritten.
Aber diese Zeit ist lange vorbei.
Also bei aller Liebe zur Empirie. Aber dafür muss man sich nur mal ein paar Zusammenschnitte seiner Schuss- und Flankentechnik zu Gemüte führen um zu erkennen, dass der junge Mann "einen guten Schuss hat".
Manchmal hab ich das Gefühl hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut.
War auch mein Gedanke. Wer eine Statistik braucht um Sabitzers guten Schuss zu erkennen, sollte deutlich mehr Fußball schauen und weniger Statistiken lesen.
Stimmt, sollte man, dann würde man auch erkennen, wie viele Schüsse nicht so gut waren und es daher nicht in Highlightvideos geschafft haben, die wohl scheinbar zur Einordnung herangezogen werden, da man ansonsten Sabitzers Distanzschuss nicht überhöhen würde. Die Qualität des Abschlusses orientiert sich nun mal nicht an den dort gezeigten besten Abschlüssen, sondern an einem durchschnittlichen Abschluss und dahingehend hat Sabitzer ein dermaßen hohes Volumen, ohne überdurchschnittlich häufig zu treffen. Das zeigen letztendlich die Statistiken, wobei diese sogar Spieler kennzeichnen, bei denen hier teilweise jede Qualität im Distanzschuss bestritten wird, die deutlich effizienter treffen.
Spieler | Abschlüsse | Tore | Conversion Rate
Sabitzer | 1,41 | 0,08 | 5,7%
Schlotterbeck | 0,32 | 0,04 | 12,5%
Brandt | 0,58 | 0,07 | 11,3%
Can | 0,41 | 0,04 | 9,4%
Malen | 0,78 | 0,05 | 6,7%
Wer viel schießt, sollte eben auch viel treffen, wobei Sabitzers Karrierewert, gemessen an der Vielzahl an Abschlüssen eben nicht besonders herausragt. Davon unabhängig, sind und bleiben Distanzschüsse hochgradig ineffizient und machen nur Sinn, wenn in einem Angriff keine bessere Chance mehr herausspielbar war. Schließlich hat ein durchschnittlicher Bundesligaspieler letzte Saison aus 1,14 Abschlüssen 0,14 Tore gemacht, was eine CR von 12,3% ergibt. Sabitzer braucht also pro Distanzschuss mehr als doppelt so viele Abschlüsse, als ein durchschnittlicher Torschütze, was für mich daher auch nicht viel Grund ergibt, warum man Distanzschüsse als besonderes Merkmal feiern sollte. So schön die Tore waren, die er damit erzielen konnte, die Art und Weise ist ineffizient.
P.S.: Werte der BVB Spieler betreffen nicht die Karrierewerte, sondern die Werte für ihre Zeit beim BVB.
27.07.2023 - 09:34 Uhr
Quelle: www.google.com
Seit Leipzigs Aufstieg 2016 erzielte kein anderer Bundesliga-Spieler so viele Fernschusstore wie Sabitzer (zwölf).
Zitat von Champions1997
War auch mein Gedanke. Wer eine Statistik braucht um Sabitzers guten Schuss zu erkennen, sollte deutlich mehr Fußball schauen und weniger Statistiken lesen.
Zitat von dasistdochdumm
Also bei aller Liebe zur Empirie. Aber dafür muss man sich nur mal ein paar Zusammenschnitte seiner Schuss- und Flankentechnik zu Gemüte führen um zu erkennen, dass der junge Mann "einen guten Schuss hat".
Manchmal hab ich das Gefühl hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut.
Zitat von Zock2887
Ich habe bislang keine Statistik gesehen, die belegt, dass er einen außerordentlich guten Schuss hat. Wäre natürlich schön für die Mannschaft, wenn dem so wäre.
Aber weder bei ManU noch bei Bayern habe ich davon was gesehen.
In Leipzig wurde er noch in der 2. Liga verpflichtet und konnte die Mannschaft in die Bundesliga schießen. Danach ist er homogen mit dem Team und den Investments gewachsen. Dass er dort gut abgeschlossen und mitgespielt hat, ist unbestritten.
Aber diese Zeit ist lange vorbei.
Zitat von bvb_deko
Was mir am besten gefällt, ist sein Schuss. Er sieht es selber als Stilmittel gegen mauernde Mannschaften, wo so etwas mal der Dosenöffner sein kann und das sehe ich auch so. Selbst wenn es nur Rebounds erzeugt, weil der Keeper den Schuss nicht festhalten kann, können Chancen entstehen.
Was mir am besten gefällt, ist sein Schuss. Er sieht es selber als Stilmittel gegen mauernde Mannschaften, wo so etwas mal der Dosenöffner sein kann und das sehe ich auch so. Selbst wenn es nur Rebounds erzeugt, weil der Keeper den Schuss nicht festhalten kann, können Chancen entstehen.
Ich habe bislang keine Statistik gesehen, die belegt, dass er einen außerordentlich guten Schuss hat. Wäre natürlich schön für die Mannschaft, wenn dem so wäre.
Aber weder bei ManU noch bei Bayern habe ich davon was gesehen.
In Leipzig wurde er noch in der 2. Liga verpflichtet und konnte die Mannschaft in die Bundesliga schießen. Danach ist er homogen mit dem Team und den Investments gewachsen. Dass er dort gut abgeschlossen und mitgespielt hat, ist unbestritten.
Aber diese Zeit ist lange vorbei.
Also bei aller Liebe zur Empirie. Aber dafür muss man sich nur mal ein paar Zusammenschnitte seiner Schuss- und Flankentechnik zu Gemüte führen um zu erkennen, dass der junge Mann "einen guten Schuss hat".
Manchmal hab ich das Gefühl hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut.
War auch mein Gedanke. Wer eine Statistik braucht um Sabitzers guten Schuss zu erkennen, sollte deutlich mehr Fußball schauen und weniger Statistiken lesen.
Auch wennw keine tolle "Squawka"- oder "fbref"-Statistiken sind, die irgendwelche hochkomplizierten Versuche*Tore/Bein^Gegnerplatzierung-Rechnungen anstellen, reicht kurz "Sabitzer Fernschusstore" zu googeln, um direkt Anhaltspunkte zu haben - hier aus einem Spielbericht 2021.
Oder hier aus einer Kicker-Slideshow vom April 2020:
Die klar Nummer 1: Leipzig ... hat in Marcel Sabitzer (5 Fernschusstore) auch den ligaweit Besten in dieser Kategorie in seinen Reihen.
Zu dem Zeitpunkt kurz vor Ende der Saison hatten nur sechs andere Teams(!) mehr Fernschusstore als Sabitzer.
Sagt das jetzt was genaues über seine Verteilung, irgendwelche Raten oder ob er zu den Top 0,5 oder doch 2 Prozent weltweit gehört aus? Nee. Sagt es was darüber aus, dass er 'ne verdammt gute Klebe hat und ein mehr als überdurchschnittlich guter Distanzschütze ist? Ich denke schon.
27.07.2023 - 10:36 Uhr
Über seine traumtore weiß doch nun wirklich jeder Bescheid der Fußball guckt. Schaut euch nur mal seine Waden an!
Das Problem ist eher dass jeder Spieler der hierher kommt grundsätzlich seine Distanzschüsse verlernt, sobald er das gelbe Trikot anzieht…
Das Problem ist eher dass jeder Spieler der hierher kommt grundsätzlich seine Distanzschüsse verlernt, sobald er das gelbe Trikot anzieht…
27.07.2023 - 10:41 Uhr
Es gab Sachen bei sabitzer die vermutlich auch den Bayern nicht gefallen haben
Die Türe schwingt in zwei Richtungen
Die Türe schwingt in zwei Richtungen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von svan04 am 27.07.2023 um 10:43 Uhr bearbeitet
27.07.2023 - 10:46 Uhr
Zitat von svan04
Es gab Sachen bei sabitzer die vermutlich auch den Bayern nicht gefallen haben
Die Türe schwingt in zwei Richtungen
Es gab Sachen bei sabitzer die vermutlich auch den Bayern nicht gefallen haben
Die Türe schwingt in zwei Richtungen
Dafür musstest du in dieses Forum kommen? Ich glaube es können die meisten ganz gut einschätzen, wie das gemeint ist.
27.07.2023 - 10:57 Uhr
Zitat von BVBBC
Stimmt, sollte man, dann würde man auch erkennen, wie viele Schüsse nicht so gut waren und es daher nicht in Highlightvideos geschafft haben, die wohl scheinbar zur Einordnung herangezogen werden, da man ansonsten Sabitzers Distanzschuss nicht überhöhen würde. Die Qualität des Abschlusses orientiert sich nun mal nicht an den dort gezeigten besten Abschlüssen, sondern an einem durchschnittlichen Abschluss und dahingehend hat Sabitzer ein dermaßen hohes Volumen, ohne überdurchschnittlich häufig zu treffen. Das zeigen letztendlich die Statistiken, wobei diese sogar Spieler kennzeichnen, bei denen hier teilweise jede Qualität im Distanzschuss bestritten wird, die deutlich effizienter treffen.
Spieler | Abschlüsse | Tore | Conversion Rate
Sabitzer | 1,41 | 0,08 | 5,7%
Schlotterbeck | 0,32 | 0,04 | 12,5%
Brandt | 0,58 | 0,07 | 11,3%
Can | 0,41 | 0,04 | 9,4%
Malen | 0,78 | 0,05 | 6,7%
Wer viel schießt, sollte eben auch viel treffen, wobei Sabitzers Karrierewert, gemessen an der Vielzahl an Abschlüssen eben nicht besonders herausragt. Davon unabhängig, sind und bleiben Distanzschüsse hochgradig ineffizient und machen nur Sinn, wenn in einem Angriff keine bessere Chance mehr herausspielbar war. Schließlich hat ein durchschnittlicher Bundesligaspieler letzte Saison aus 1,14 Abschlüssen 0,14 Tore gemacht, was eine CR von 12,3% ergibt. Sabitzer braucht also pro Distanzschuss mehr als doppelt so viele Abschlüsse, als ein durchschnittlicher Torschütze, was für mich daher auch nicht viel Grund ergibt, warum man Distanzschüsse als besonderes Merkmal feiern sollte. So schön die Tore waren, die er damit erzielen konnte, die Art und Weise ist ineffizient.
P.S.: Werte der BVB Spieler betreffen nicht die Karrierewerte, sondern die Werte für ihre Zeit beim BVB.
Zitat von Champions1997
War auch mein Gedanke. Wer eine Statistik braucht um Sabitzers guten Schuss zu erkennen, sollte deutlich mehr Fußball schauen und weniger Statistiken lesen.
Zitat von dasistdochdumm
Also bei aller Liebe zur Empirie. Aber dafür muss man sich nur mal ein paar Zusammenschnitte seiner Schuss- und Flankentechnik zu Gemüte führen um zu erkennen, dass der junge Mann "einen guten Schuss hat".
Manchmal hab ich das Gefühl hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut.
Zitat von Zock2887
Ich habe bislang keine Statistik gesehen, die belegt, dass er einen außerordentlich guten Schuss hat. Wäre natürlich schön für die Mannschaft, wenn dem so wäre.
Aber weder bei ManU noch bei Bayern habe ich davon was gesehen.
In Leipzig wurde er noch in der 2. Liga verpflichtet und konnte die Mannschaft in die Bundesliga schießen. Danach ist er homogen mit dem Team und den Investments gewachsen. Dass er dort gut abgeschlossen und mitgespielt hat, ist unbestritten.
Aber diese Zeit ist lange vorbei.
Zitat von bvb_deko
Was mir am besten gefällt, ist sein Schuss. Er sieht es selber als Stilmittel gegen mauernde Mannschaften, wo so etwas mal der Dosenöffner sein kann und das sehe ich auch so. Selbst wenn es nur Rebounds erzeugt, weil der Keeper den Schuss nicht festhalten kann, können Chancen entstehen.
Was mir am besten gefällt, ist sein Schuss. Er sieht es selber als Stilmittel gegen mauernde Mannschaften, wo so etwas mal der Dosenöffner sein kann und das sehe ich auch so. Selbst wenn es nur Rebounds erzeugt, weil der Keeper den Schuss nicht festhalten kann, können Chancen entstehen.
Ich habe bislang keine Statistik gesehen, die belegt, dass er einen außerordentlich guten Schuss hat. Wäre natürlich schön für die Mannschaft, wenn dem so wäre.
Aber weder bei ManU noch bei Bayern habe ich davon was gesehen.
In Leipzig wurde er noch in der 2. Liga verpflichtet und konnte die Mannschaft in die Bundesliga schießen. Danach ist er homogen mit dem Team und den Investments gewachsen. Dass er dort gut abgeschlossen und mitgespielt hat, ist unbestritten.
Aber diese Zeit ist lange vorbei.
Also bei aller Liebe zur Empirie. Aber dafür muss man sich nur mal ein paar Zusammenschnitte seiner Schuss- und Flankentechnik zu Gemüte führen um zu erkennen, dass der junge Mann "einen guten Schuss hat".
Manchmal hab ich das Gefühl hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut.
War auch mein Gedanke. Wer eine Statistik braucht um Sabitzers guten Schuss zu erkennen, sollte deutlich mehr Fußball schauen und weniger Statistiken lesen.
Stimmt, sollte man, dann würde man auch erkennen, wie viele Schüsse nicht so gut waren und es daher nicht in Highlightvideos geschafft haben, die wohl scheinbar zur Einordnung herangezogen werden, da man ansonsten Sabitzers Distanzschuss nicht überhöhen würde. Die Qualität des Abschlusses orientiert sich nun mal nicht an den dort gezeigten besten Abschlüssen, sondern an einem durchschnittlichen Abschluss und dahingehend hat Sabitzer ein dermaßen hohes Volumen, ohne überdurchschnittlich häufig zu treffen. Das zeigen letztendlich die Statistiken, wobei diese sogar Spieler kennzeichnen, bei denen hier teilweise jede Qualität im Distanzschuss bestritten wird, die deutlich effizienter treffen.
Spieler | Abschlüsse | Tore | Conversion Rate
Sabitzer | 1,41 | 0,08 | 5,7%
Schlotterbeck | 0,32 | 0,04 | 12,5%
Brandt | 0,58 | 0,07 | 11,3%
Can | 0,41 | 0,04 | 9,4%
Malen | 0,78 | 0,05 | 6,7%
Wer viel schießt, sollte eben auch viel treffen, wobei Sabitzers Karrierewert, gemessen an der Vielzahl an Abschlüssen eben nicht besonders herausragt. Davon unabhängig, sind und bleiben Distanzschüsse hochgradig ineffizient und machen nur Sinn, wenn in einem Angriff keine bessere Chance mehr herausspielbar war. Schließlich hat ein durchschnittlicher Bundesligaspieler letzte Saison aus 1,14 Abschlüssen 0,14 Tore gemacht, was eine CR von 12,3% ergibt. Sabitzer braucht also pro Distanzschuss mehr als doppelt so viele Abschlüsse, als ein durchschnittlicher Torschütze, was für mich daher auch nicht viel Grund ergibt, warum man Distanzschüsse als besonderes Merkmal feiern sollte. So schön die Tore waren, die er damit erzielen konnte, die Art und Weise ist ineffizient.
P.S.: Werte der BVB Spieler betreffen nicht die Karrierewerte, sondern die Werte für ihre Zeit beim BVB.
Du bist mir da jedes Mal viel zu „eindeutig“ unterwegs. Ich gehe davon aus dass du irgendwas immer Scouting oder Trainerbereich machst und dementsprechend bin ich erstaunt wie häufig du beispielsweise bei Flanken und Fernschüssen die Ineffizienz herausstellst und sie eben nicht als Mittel zum Zweck siehst. Ein Spieler mit guten Distanzschuss muss nicht jede Woche treffen, sondern alleine die Möglichkeit (dazu gehören auch knappe Abschlüsse) sorgt bereits dafür, dass man ihn anders stellt als jemanden der vor dem Strafraum immer quer spielt. Ähnliches hatte ich auch schonmal bei den Flanken angemerkt. Wichtig ist nicht das Flanken die effizientesten Torerzielungen garantieren, was sie natürlich nicht machen, sondern was sich aus dieser Möglichkeit in der Folge ergeben kann.
27.07.2023 - 11:05 Uhr
Zitat von BVBLeo
Du bist mir da jedes Mal viel zu „eindeutig“ unterwegs. Ich gehe davon aus dass du irgendwas immer Scouting oder Trainerbereich machst und dementsprechend bin ich erstaunt wie häufig du beispielsweise bei Flanken und Fernschüssen die Ineffizienz herausstellst und sie eben nicht als Mittel zum Zweck siehst. Ein Spieler mit guten Distanzschuss muss nicht jede Woche treffen, sondern alleine die Möglichkeit (dazu gehören auch knappe Abschlüsse) sorgt bereits dafür, dass man ihn anders stellt als jemanden der vor dem Strafraum immer quer spielt. Ähnliches hatte ich auch schonmal bei den Flanken angemerkt. Wichtig ist nicht das Flanken die effizientesten Torerzielungen garantieren, was sie natürlich nicht machen, sondern was sich aus dieser Möglichkeit in der Folge ergeben kann.
Zitat von BVBBC
Stimmt, sollte man, dann würde man auch erkennen, wie viele Schüsse nicht so gut waren und es daher nicht in Highlightvideos geschafft haben, die wohl scheinbar zur Einordnung herangezogen werden, da man ansonsten Sabitzers Distanzschuss nicht überhöhen würde. Die Qualität des Abschlusses orientiert sich nun mal nicht an den dort gezeigten besten Abschlüssen, sondern an einem durchschnittlichen Abschluss und dahingehend hat Sabitzer ein dermaßen hohes Volumen, ohne überdurchschnittlich häufig zu treffen. Das zeigen letztendlich die Statistiken, wobei diese sogar Spieler kennzeichnen, bei denen hier teilweise jede Qualität im Distanzschuss bestritten wird, die deutlich effizienter treffen.
Spieler | Abschlüsse | Tore | Conversion Rate
Sabitzer | 1,41 | 0,08 | 5,7%
Schlotterbeck | 0,32 | 0,04 | 12,5%
Brandt | 0,58 | 0,07 | 11,3%
Can | 0,41 | 0,04 | 9,4%
Malen | 0,78 | 0,05 | 6,7%
Wer viel schießt, sollte eben auch viel treffen, wobei Sabitzers Karrierewert, gemessen an der Vielzahl an Abschlüssen eben nicht besonders herausragt. Davon unabhängig, sind und bleiben Distanzschüsse hochgradig ineffizient und machen nur Sinn, wenn in einem Angriff keine bessere Chance mehr herausspielbar war. Schließlich hat ein durchschnittlicher Bundesligaspieler letzte Saison aus 1,14 Abschlüssen 0,14 Tore gemacht, was eine CR von 12,3% ergibt. Sabitzer braucht also pro Distanzschuss mehr als doppelt so viele Abschlüsse, als ein durchschnittlicher Torschütze, was für mich daher auch nicht viel Grund ergibt, warum man Distanzschüsse als besonderes Merkmal feiern sollte. So schön die Tore waren, die er damit erzielen konnte, die Art und Weise ist ineffizient.
P.S.: Werte der BVB Spieler betreffen nicht die Karrierewerte, sondern die Werte für ihre Zeit beim BVB.
Zitat von Champions1997
War auch mein Gedanke. Wer eine Statistik braucht um Sabitzers guten Schuss zu erkennen, sollte deutlich mehr Fußball schauen und weniger Statistiken lesen.
Zitat von dasistdochdumm
Also bei aller Liebe zur Empirie. Aber dafür muss man sich nur mal ein paar Zusammenschnitte seiner Schuss- und Flankentechnik zu Gemüte führen um zu erkennen, dass der junge Mann "einen guten Schuss hat".
Manchmal hab ich das Gefühl hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut.
Zitat von Zock2887
Ich habe bislang keine Statistik gesehen, die belegt, dass er einen außerordentlich guten Schuss hat. Wäre natürlich schön für die Mannschaft, wenn dem so wäre.
Aber weder bei ManU noch bei Bayern habe ich davon was gesehen.
In Leipzig wurde er noch in der 2. Liga verpflichtet und konnte die Mannschaft in die Bundesliga schießen. Danach ist er homogen mit dem Team und den Investments gewachsen. Dass er dort gut abgeschlossen und mitgespielt hat, ist unbestritten.
Aber diese Zeit ist lange vorbei.
Zitat von bvb_deko
Was mir am besten gefällt, ist sein Schuss. Er sieht es selber als Stilmittel gegen mauernde Mannschaften, wo so etwas mal der Dosenöffner sein kann und das sehe ich auch so. Selbst wenn es nur Rebounds erzeugt, weil der Keeper den Schuss nicht festhalten kann, können Chancen entstehen.
Was mir am besten gefällt, ist sein Schuss. Er sieht es selber als Stilmittel gegen mauernde Mannschaften, wo so etwas mal der Dosenöffner sein kann und das sehe ich auch so. Selbst wenn es nur Rebounds erzeugt, weil der Keeper den Schuss nicht festhalten kann, können Chancen entstehen.
Ich habe bislang keine Statistik gesehen, die belegt, dass er einen außerordentlich guten Schuss hat. Wäre natürlich schön für die Mannschaft, wenn dem so wäre.
Aber weder bei ManU noch bei Bayern habe ich davon was gesehen.
In Leipzig wurde er noch in der 2. Liga verpflichtet und konnte die Mannschaft in die Bundesliga schießen. Danach ist er homogen mit dem Team und den Investments gewachsen. Dass er dort gut abgeschlossen und mitgespielt hat, ist unbestritten.
Aber diese Zeit ist lange vorbei.
Also bei aller Liebe zur Empirie. Aber dafür muss man sich nur mal ein paar Zusammenschnitte seiner Schuss- und Flankentechnik zu Gemüte führen um zu erkennen, dass der junge Mann "einen guten Schuss hat".
Manchmal hab ich das Gefühl hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut.
War auch mein Gedanke. Wer eine Statistik braucht um Sabitzers guten Schuss zu erkennen, sollte deutlich mehr Fußball schauen und weniger Statistiken lesen.
Stimmt, sollte man, dann würde man auch erkennen, wie viele Schüsse nicht so gut waren und es daher nicht in Highlightvideos geschafft haben, die wohl scheinbar zur Einordnung herangezogen werden, da man ansonsten Sabitzers Distanzschuss nicht überhöhen würde. Die Qualität des Abschlusses orientiert sich nun mal nicht an den dort gezeigten besten Abschlüssen, sondern an einem durchschnittlichen Abschluss und dahingehend hat Sabitzer ein dermaßen hohes Volumen, ohne überdurchschnittlich häufig zu treffen. Das zeigen letztendlich die Statistiken, wobei diese sogar Spieler kennzeichnen, bei denen hier teilweise jede Qualität im Distanzschuss bestritten wird, die deutlich effizienter treffen.
Spieler | Abschlüsse | Tore | Conversion Rate
Sabitzer | 1,41 | 0,08 | 5,7%
Schlotterbeck | 0,32 | 0,04 | 12,5%
Brandt | 0,58 | 0,07 | 11,3%
Can | 0,41 | 0,04 | 9,4%
Malen | 0,78 | 0,05 | 6,7%
Wer viel schießt, sollte eben auch viel treffen, wobei Sabitzers Karrierewert, gemessen an der Vielzahl an Abschlüssen eben nicht besonders herausragt. Davon unabhängig, sind und bleiben Distanzschüsse hochgradig ineffizient und machen nur Sinn, wenn in einem Angriff keine bessere Chance mehr herausspielbar war. Schließlich hat ein durchschnittlicher Bundesligaspieler letzte Saison aus 1,14 Abschlüssen 0,14 Tore gemacht, was eine CR von 12,3% ergibt. Sabitzer braucht also pro Distanzschuss mehr als doppelt so viele Abschlüsse, als ein durchschnittlicher Torschütze, was für mich daher auch nicht viel Grund ergibt, warum man Distanzschüsse als besonderes Merkmal feiern sollte. So schön die Tore waren, die er damit erzielen konnte, die Art und Weise ist ineffizient.
P.S.: Werte der BVB Spieler betreffen nicht die Karrierewerte, sondern die Werte für ihre Zeit beim BVB.
Du bist mir da jedes Mal viel zu „eindeutig“ unterwegs. Ich gehe davon aus dass du irgendwas immer Scouting oder Trainerbereich machst und dementsprechend bin ich erstaunt wie häufig du beispielsweise bei Flanken und Fernschüssen die Ineffizienz herausstellst und sie eben nicht als Mittel zum Zweck siehst. Ein Spieler mit guten Distanzschuss muss nicht jede Woche treffen, sondern alleine die Möglichkeit (dazu gehören auch knappe Abschlüsse) sorgt bereits dafür, dass man ihn anders stellt als jemanden der vor dem Strafraum immer quer spielt. Ähnliches hatte ich auch schonmal bei den Flanken angemerkt. Wichtig ist nicht das Flanken die effizientesten Torerzielungen garantieren, was sie natürlich nicht machen, sondern was sich aus dieser Möglichkeit in der Folge ergeben kann.
Welchen Spieler nimmst du den vor dem Strafraum nicht ernst? Du glaubst doch nicht wirklich das man jm 20 m vor dem Tor nicht beachtet nur weil er nicht häufig Weitschusstore macht. Es könnte schon reichen, wenn der Torwart den Ball dann nach vorne abprallen lässt. Sabitzer ist auch kein Calhanoglu der dir die Bälle aus 30 m reihenweise ins Tor hauen kann. Mir wird dann seine Schussstärke auch teilweise zu sehr glorifiziert. Da war in München nix von zu sehen. Vor allem wenn der Gegner tief steht gibt es auch genügend Spieler die Sabitzer so stellen können, das er eben keine freie Schussbahn hat. Dafür muss man nicht mal großen Aufwand betreiben.
27.07.2023 - 11:10 Uhr
Zitat von lmbw3
(…)
Das Problem ist eher dass jeder Spieler der hierher kommt grundsätzlich seine Distanzschüsse verlernt, sobald er das gelbe Trikot anzieht…
(…)
Das Problem ist eher dass jeder Spieler der hierher kommt grundsätzlich seine Distanzschüsse verlernt, sobald er das gelbe Trikot anzieht…

Das ist ja bei uns, beim BVB, streng verboten!!!


Da passt unser Team doch lieber soweit quer und – vor allem – so weit zurück, als hätte man hinter dem Torwart noch einen Rückraum wie beim Eishockey.
: Damit die Abwehr und Greg&Co. bisi zum Schluss noch schön warm bleibt. ugly: Das finde ich immer wieder zum k*tzen, wenn ich solche Spielzüge seh!!! Am besten noch, wenn das Team auf dem Feld eh nur mehr 2-3 zu spielen hat … Ich, dann so:

Da hoffe ich doch, das Marcel dann hier DEN Unterschied macht.
(aber vielleicht mag das Edin gar nicht…?!?)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zeh-Lizenz am 27.07.2023 um 11:15 Uhr bearbeitet
27.07.2023 - 11:17 Uhr
Zitat von Triplefeld
Welchen Spieler nimmst du den vor dem Strafraum nicht ernst? Du glaubst doch nicht wirklich das man jm 20 m vor dem Tor nicht beachtet nur weil er nicht häufig Weitschusstore macht. Es könnte schon reichen, wenn der Torwart den Ball dann nach vorne abprallen lässt. Sabitzer ist auch kein Calhanoglu der dir die Bälle aus 30 m reihenweise ins Tor hauen kann. Mir wird dann seine Schussstärke auch teilweise zu sehr glorifiziert. Da war in München nix von zu sehen. Vor allem wenn der Gegner tief steht gibt es auch genügend Spieler die Sabitzer so stellen können, das er eben keine freie Schussbahn hat. Dafür muss man nicht mal großen Aufwand betreiben.
Zitat von BVBLeo
Du bist mir da jedes Mal viel zu „eindeutig“ unterwegs. Ich gehe davon aus dass du irgendwas immer Scouting oder Trainerbereich machst und dementsprechend bin ich erstaunt wie häufig du beispielsweise bei Flanken und Fernschüssen die Ineffizienz herausstellst und sie eben nicht als Mittel zum Zweck siehst. Ein Spieler mit guten Distanzschuss muss nicht jede Woche treffen, sondern alleine die Möglichkeit (dazu gehören auch knappe Abschlüsse) sorgt bereits dafür, dass man ihn anders stellt als jemanden der vor dem Strafraum immer quer spielt. Ähnliches hatte ich auch schonmal bei den Flanken angemerkt. Wichtig ist nicht das Flanken die effizientesten Torerzielungen garantieren, was sie natürlich nicht machen, sondern was sich aus dieser Möglichkeit in der Folge ergeben kann.
Zitat von BVBBC
Stimmt, sollte man, dann würde man auch erkennen, wie viele Schüsse nicht so gut waren und es daher nicht in Highlightvideos geschafft haben, die wohl scheinbar zur Einordnung herangezogen werden, da man ansonsten Sabitzers Distanzschuss nicht überhöhen würde. Die Qualität des Abschlusses orientiert sich nun mal nicht an den dort gezeigten besten Abschlüssen, sondern an einem durchschnittlichen Abschluss und dahingehend hat Sabitzer ein dermaßen hohes Volumen, ohne überdurchschnittlich häufig zu treffen. Das zeigen letztendlich die Statistiken, wobei diese sogar Spieler kennzeichnen, bei denen hier teilweise jede Qualität im Distanzschuss bestritten wird, die deutlich effizienter treffen.
Spieler | Abschlüsse | Tore | Conversion Rate
Sabitzer | 1,41 | 0,08 | 5,7%
Schlotterbeck | 0,32 | 0,04 | 12,5%
Brandt | 0,58 | 0,07 | 11,3%
Can | 0,41 | 0,04 | 9,4%
Malen | 0,78 | 0,05 | 6,7%
Wer viel schießt, sollte eben auch viel treffen, wobei Sabitzers Karrierewert, gemessen an der Vielzahl an Abschlüssen eben nicht besonders herausragt. Davon unabhängig, sind und bleiben Distanzschüsse hochgradig ineffizient und machen nur Sinn, wenn in einem Angriff keine bessere Chance mehr herausspielbar war. Schließlich hat ein durchschnittlicher Bundesligaspieler letzte Saison aus 1,14 Abschlüssen 0,14 Tore gemacht, was eine CR von 12,3% ergibt. Sabitzer braucht also pro Distanzschuss mehr als doppelt so viele Abschlüsse, als ein durchschnittlicher Torschütze, was für mich daher auch nicht viel Grund ergibt, warum man Distanzschüsse als besonderes Merkmal feiern sollte. So schön die Tore waren, die er damit erzielen konnte, die Art und Weise ist ineffizient.
P.S.: Werte der BVB Spieler betreffen nicht die Karrierewerte, sondern die Werte für ihre Zeit beim BVB.
Zitat von Champions1997
War auch mein Gedanke. Wer eine Statistik braucht um Sabitzers guten Schuss zu erkennen, sollte deutlich mehr Fußball schauen und weniger Statistiken lesen.
Zitat von dasistdochdumm
Also bei aller Liebe zur Empirie. Aber dafür muss man sich nur mal ein paar Zusammenschnitte seiner Schuss- und Flankentechnik zu Gemüte führen um zu erkennen, dass der junge Mann "einen guten Schuss hat".
Manchmal hab ich das Gefühl hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut.
Zitat von Zock2887
Ich habe bislang keine Statistik gesehen, die belegt, dass er einen außerordentlich guten Schuss hat. Wäre natürlich schön für die Mannschaft, wenn dem so wäre.
Aber weder bei ManU noch bei Bayern habe ich davon was gesehen.
In Leipzig wurde er noch in der 2. Liga verpflichtet und konnte die Mannschaft in die Bundesliga schießen. Danach ist er homogen mit dem Team und den Investments gewachsen. Dass er dort gut abgeschlossen und mitgespielt hat, ist unbestritten.
Aber diese Zeit ist lange vorbei.
Zitat von bvb_deko
Was mir am besten gefällt, ist sein Schuss. Er sieht es selber als Stilmittel gegen mauernde Mannschaften, wo so etwas mal der Dosenöffner sein kann und das sehe ich auch so. Selbst wenn es nur Rebounds erzeugt, weil der Keeper den Schuss nicht festhalten kann, können Chancen entstehen.
Was mir am besten gefällt, ist sein Schuss. Er sieht es selber als Stilmittel gegen mauernde Mannschaften, wo so etwas mal der Dosenöffner sein kann und das sehe ich auch so. Selbst wenn es nur Rebounds erzeugt, weil der Keeper den Schuss nicht festhalten kann, können Chancen entstehen.
Ich habe bislang keine Statistik gesehen, die belegt, dass er einen außerordentlich guten Schuss hat. Wäre natürlich schön für die Mannschaft, wenn dem so wäre.
Aber weder bei ManU noch bei Bayern habe ich davon was gesehen.
In Leipzig wurde er noch in der 2. Liga verpflichtet und konnte die Mannschaft in die Bundesliga schießen. Danach ist er homogen mit dem Team und den Investments gewachsen. Dass er dort gut abgeschlossen und mitgespielt hat, ist unbestritten.
Aber diese Zeit ist lange vorbei.
Also bei aller Liebe zur Empirie. Aber dafür muss man sich nur mal ein paar Zusammenschnitte seiner Schuss- und Flankentechnik zu Gemüte führen um zu erkennen, dass der junge Mann "einen guten Schuss hat".
Manchmal hab ich das Gefühl hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut.
War auch mein Gedanke. Wer eine Statistik braucht um Sabitzers guten Schuss zu erkennen, sollte deutlich mehr Fußball schauen und weniger Statistiken lesen.
Stimmt, sollte man, dann würde man auch erkennen, wie viele Schüsse nicht so gut waren und es daher nicht in Highlightvideos geschafft haben, die wohl scheinbar zur Einordnung herangezogen werden, da man ansonsten Sabitzers Distanzschuss nicht überhöhen würde. Die Qualität des Abschlusses orientiert sich nun mal nicht an den dort gezeigten besten Abschlüssen, sondern an einem durchschnittlichen Abschluss und dahingehend hat Sabitzer ein dermaßen hohes Volumen, ohne überdurchschnittlich häufig zu treffen. Das zeigen letztendlich die Statistiken, wobei diese sogar Spieler kennzeichnen, bei denen hier teilweise jede Qualität im Distanzschuss bestritten wird, die deutlich effizienter treffen.
Spieler | Abschlüsse | Tore | Conversion Rate
Sabitzer | 1,41 | 0,08 | 5,7%
Schlotterbeck | 0,32 | 0,04 | 12,5%
Brandt | 0,58 | 0,07 | 11,3%
Can | 0,41 | 0,04 | 9,4%
Malen | 0,78 | 0,05 | 6,7%
Wer viel schießt, sollte eben auch viel treffen, wobei Sabitzers Karrierewert, gemessen an der Vielzahl an Abschlüssen eben nicht besonders herausragt. Davon unabhängig, sind und bleiben Distanzschüsse hochgradig ineffizient und machen nur Sinn, wenn in einem Angriff keine bessere Chance mehr herausspielbar war. Schließlich hat ein durchschnittlicher Bundesligaspieler letzte Saison aus 1,14 Abschlüssen 0,14 Tore gemacht, was eine CR von 12,3% ergibt. Sabitzer braucht also pro Distanzschuss mehr als doppelt so viele Abschlüsse, als ein durchschnittlicher Torschütze, was für mich daher auch nicht viel Grund ergibt, warum man Distanzschüsse als besonderes Merkmal feiern sollte. So schön die Tore waren, die er damit erzielen konnte, die Art und Weise ist ineffizient.
P.S.: Werte der BVB Spieler betreffen nicht die Karrierewerte, sondern die Werte für ihre Zeit beim BVB.
Du bist mir da jedes Mal viel zu „eindeutig“ unterwegs. Ich gehe davon aus dass du irgendwas immer Scouting oder Trainerbereich machst und dementsprechend bin ich erstaunt wie häufig du beispielsweise bei Flanken und Fernschüssen die Ineffizienz herausstellst und sie eben nicht als Mittel zum Zweck siehst. Ein Spieler mit guten Distanzschuss muss nicht jede Woche treffen, sondern alleine die Möglichkeit (dazu gehören auch knappe Abschlüsse) sorgt bereits dafür, dass man ihn anders stellt als jemanden der vor dem Strafraum immer quer spielt. Ähnliches hatte ich auch schonmal bei den Flanken angemerkt. Wichtig ist nicht das Flanken die effizientesten Torerzielungen garantieren, was sie natürlich nicht machen, sondern was sich aus dieser Möglichkeit in der Folge ergeben kann.
Welchen Spieler nimmst du den vor dem Strafraum nicht ernst? Du glaubst doch nicht wirklich das man jm 20 m vor dem Tor nicht beachtet nur weil er nicht häufig Weitschusstore macht. Es könnte schon reichen, wenn der Torwart den Ball dann nach vorne abprallen lässt. Sabitzer ist auch kein Calhanoglu der dir die Bälle aus 30 m reihenweise ins Tor hauen kann. Mir wird dann seine Schussstärke auch teilweise zu sehr glorifiziert. Da war in München nix von zu sehen. Vor allem wenn der Gegner tief steht gibt es auch genügend Spieler die Sabitzer so stellen können, das er eben keine freie Schussbahn hat. Dafür muss man nicht mal großen Aufwand betreiben.
Es wäre mal schön, wenn der BVB diese Schützen ernst nehmen würde
27.07.2023 - 11:25 Uhr
Zitat von GilesCorey
Sagt das jetzt was genaues über seine Verteilung, irgendwelche Raten oder ob er zu den Top 0,5 oder doch 2 Prozent weltweit gehört aus? Nee. Sagt es was darüber aus, dass er 'ne verdammt gute Klebe hat und ein mehr als überdurchschnittlich guter Distanzschütze ist? Ich denke schon.
Sagt das jetzt was genaues über seine Verteilung, irgendwelche Raten oder ob er zu den Top 0,5 oder doch 2 Prozent weltweit gehört aus? Nee. Sagt es was darüber aus, dass er 'ne verdammt gute Klebe hat und ein mehr als überdurchschnittlich guter Distanzschütze ist? Ich denke schon.
Das sehe ich aktuell als Problem, auch in der Diskussion um Sabitzer. Man bastelt sich die Statistik so zusammen damit sie am Ende in den eigenen Tenor passt.
Da wird der Karrierewert genommen, dazu noch Spieler die in unterschiedlichen Ligen auf unterschiedlichen Positionen spielen und Schüsse … das alles wird kräftig durchgerührt und am Ende will man daraus irgendetwas über Sabitzers Schusstechnik und Schussqualität ableiten. Bei CR7 mit einmaliger Weltklasse Schusstechnik, kann man die Parameter der Statistik auch so festlegen damit er am Ende nicht herausragt.
Distanzschüsse sind sowieso kein effizientes Mittel, deswegen werden die meisten Tore auch anders erzielt. Es geht viel mehr darum, dass man einen Spieler verpflichtet hat der eine gute (Schuss)technik besitzt und schon alleine solch einen Spieler und die Option auf dem Feld zu haben, hat einen bestimmten Wert. Can z.B. hat einen guten Schuss aber sein Spiel und seine Technik sind für den Gegner leicht zu berechnen bzw durchdchaubar während Sabitzer vielleicht nicht so effizient im Abschluss ist, ihn jedoch seine Technik viel mehr Optionen ermöglicht wodurch er die Gegenspieler taktisch, wie auch im direkten Duell vor ganz andere Aufgaben stellt. Außerdem trügt die Statistik in der Hinsicht auch, weil ein Can oder Schlotterbeck in ganz andere Positionen kommen für ihre Abschlüsse z.B. aus dem freien Rückraum mit weniger Gegnerdruck etc.
Wenn man Fußball mit Statistiken konzipieren könnte, dann wäre es ziemlich leicht. Auf dem Platz läuft es dann doch oftmals anders als man denkt oder man es im Vorfeld berechnet.
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