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Martin Kind
Geburtsdatum 28.04.1944
Alter 82
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Aufsichtsratsmitglied
Akt. Verein Hannover 96

Martin Kind

08.05.2012 - 13:32 Uhr
Martin Kind |#4501
16.03.2019 - 15:02 Uhr
Zitat von Misserfolgsfan
Wir hatten 97 einfach Glück, denn jeder Investor weiß, dass sich jenes Risiko realisieren kann, dem Kind und Co jetzt gegenüberstehen. Der Machtverlust über das eigene Kapital durch den e.V..

Jetzt wirbt die Opposition um Menschen außerhalb des Vereins, um die Abstimmung zu ihren Gunsten ausfallen zu lassen. Blanker Hohn, dass hier einige von Demokratie sprechen. Demokratie bedeutet schließlich, dass die Willensbildung DURCH das Volk und nicht durch VERÄNDERUNG des Volks stattfindet. Zumal der Begriff bei dieser komplexen Struktur sowieso fehl am Platze ist. Das Gesellschaftsrecht ist kapitalistisch, also gerade nicht darauf ausgelegt jedem Kapitalbesitzer ein demokratisch legitimiertes Gremium vor die Nase zu setzen.

Ich bin ein Freund der Leistungsgesellschaft. Ich habe nichts dagegen, dass Mitglieder über den Breitensport abstimmen, aber am Erfolg der Profigesellschaft haben diese Menschen genau 0% Anteil. Es existiert auch kein moralischer oder ethischer Anspruch auf dieses Kapital bzw. die Geschäftsführung über das Kapital.

Diese ganzen Demokratie Argumente würden halbwegs zu treffen, wenn der e.V. gesund gewesen wäre. Dann hätten sich die Investoren nämlich dessen Erfolg zu nutze gemacht. Profit daraus geschlagen.

Zusammengefasst: Der e.V. soll weiterhin mittelbar die Geschäfte der Profigesellschaft führen, obwohl deren Mitglieder nichts zum Erfolg des Profifußballs beigetragen haben, die Meisten wohl keine Qualifikation besitzen, um derart komplizierte wirtschaftliche Entscheidungen fällen zu können, viele Mitglieder erst kürzlich geworben wurden und überhaupt nur darüber abgestimmt werden kann, weil die Investoren 97 das Risiko eingangen sind, den e.V. trotz 50+1 zu retten.

Ihr habt an der Profigesellschaft kein Recht. Es war das Geld und die Leistung der Investoren, nicht eure Leistung. Wenn ihr einen Schuldigen sucht, befragt die Mitglieder aus dem letzten Jahrhundert. Die haben den Karren nämlich demokratisch legtimiert gegen die Wand gefahren.


Danke, du hast es genau auf den Punkt gebracht.
Martin Kind |#4502
16.03.2019 - 15:02 Uhr
Zitat von Misserfolgsfan
Wir hatten 97 einfach Glück, denn jeder Investor weiß, dass sich jenes Risiko realisieren kann, dem Kind und Co jetzt gegenüberstehen. Der Machtverlust über das eigene Kapital durch den e.V..

Jetzt wirbt die Opposition um Menschen außerhalb des Vereins, um die Abstimmung zu ihren Gunsten ausfallen zu lassen. Blanker Hohn, dass hier einige von Demokratie sprechen. Demokratie bedeutet schließlich, dass die Willensbildung DURCH das Volk und nicht durch VERÄNDERUNG des Volks stattfindet. Zumal der Begriff bei dieser komplexen Struktur sowieso fehl am Platze ist. Das Gesellschaftsrecht ist kapitalistisch, also gerade nicht darauf ausgelegt jedem Kapitalbesitzer ein demokratisch legitimiertes Gremium vor die Nase zu setzen.

Ich bin ein Freund der Leistungsgesellschaft. Ich habe nichts dagegen, dass Mitglieder über den Breitensport abstimmen, aber am Erfolg der Profigesellschaft haben diese Menschen genau 0% Anteil. Es existiert auch kein moralischer oder ethischer Anspruch auf dieses Kapital bzw. die Geschäftsführung über das Kapital.

Diese ganzen Demokratie Argumente würden halbwegs zu treffen, wenn der e.V. gesund gewesen wäre. Dann hätten sich die Investoren nämlich dessen Erfolg zu nutze gemacht. Profit daraus geschlagen.

Zusammengefasst: Der e.V. soll weiterhin mittelbar die Geschäfte der Profigesellschaft führen, obwohl deren Mitglieder nichts zum Erfolg des Profifußballs beigetragen haben, die Meisten wohl keine Qualifikation besitzen, um derart komplizierte wirtschaftliche Entscheidungen fällen zu können, viele Mitglieder erst kürzlich geworben wurden und überhaupt nur darüber abgestimmt werden kann, weil die Investoren 97 das Risiko eingangen sind, den e.V. trotz 50+1 zu retten.

Ihr habt an der Profigesellschaft kein Recht. Es war das Geld und die Leistung der Investoren, nicht eure Leistung. Wenn ihr einen Schuldigen sucht, befragt die Mitglieder aus dem letzten Jahrhundert. Die haben den Karren nämlich demokratisch legtimiert gegen die Wand gefahren.


Danke, du hast es genau auf den Punkt gebracht.
Martin Kind |#4503
16.03.2019 - 15:06 Uhr
Zitat von RedStar96
Zitat von dreadmcfizzle

Zitat von RedStar96

Ich kann nur jedem der noch nicht sicher ist und sich unvoreingenommen mit dem Thema beschäftigen will empfehlen, sich mal das Hannover-Modell anzuschauen. Vielleicht fängt man bei Google an und arbeitet sich dann weiter.


Dann wird man schnell feststellen, dass das "Hannover-Modell" auch wunderbar mit 50+1 realisierbar wäre, wenn man noch Anteile hätte die man verkaufen könnte.


Das Modell ist deswegen mit 50+1 nicht realisierbar, weil genau diese Einmischung des e. V. in z. B. die Fragen der Geschäftsführung der Profimannschaft von den Investoren nicht akzeptiert wird.


Das Grundprinzip des Modells ist perfekt mit 50+1 realisierbar. Man müsste in dem Zusammenhang auch meinen, dass die anderen Vereine der 1./2. Bundesliga für die 50+1 gilt, ebenfalls solche argen Probleme und Bedenken haben bzgl. der Einmischung aber irgendwie funktioniert das bei denen trotzdem. Mensch welch Wunder.

Warum finden diese Vereine trotzdem Investoren?
Warum haben andere Vereine nicht exakt die selben Probleme?

Der Fehler das 50+1 für dieses Modell fallen muss, liegt eindeutig bei 96 bzw. Kind.
Martin Kind |#4504
16.03.2019 - 15:07 Uhr
Zitat von Misserfolgsfan
weil die Investoren 97 das Risiko eingangen sind, den e.V. trotz 50+1 zu retten.


Damals gab es doch "nur" Kredite oder wer waren 97 diese Investoren, die dass "massive" Risiko eingegangen sind?
Martin Kind |#4505
16.03.2019 - 15:07 Uhr
Zitat von RedStar96


So lange das möglich, werden die Investoren (zurecht) skeptisch bleiben.
Das wäre im Prinzip mit dem Modell von Herter & Co. realisierbar - und zwar so, dass der e. V. auf die Einmischung in die GF-Bestellung bei der KGaA verzichtet und im Gegenzug zwei stimmberechtigte Mitglieder im Aufsichtsrat der KGaA und noch Anteile an der KGaA bekommt. Das würde dem Verein mehr Einfluss als jetzt verschaffen, ihn in eine finanziell bessere Lage versetzen. Die Investoren hätten auf der anderen Seite die Sicherheit, dass nicht andere Leute (der e. V.) über deren Köpfe hinweg den GF der KGaA bestimmen kann.
Also ein guter Kompromiss, der allen Seiten mehr „Miteinander“ ermöglicht, oder?


Wie Herr Herter das realisieren will, hat er nicht gesagt. Herr Kind hat jahrelang darum gekämpft, den Verein aus den Entscheidungsprozessen herauszulösen, wieso sollte er jetzt - und er wäre der Gegenspieler von Herrn Herter - den Weg freimachen?

Wieso kommt der Verein in eine finanziell bessere Lage, wenn er Anteile zurückerhält? Ist der Verein dann ein gleichwertiger Gesellschafter im Rang von Kind, Rossmann, Wilkening und Baum? Dürfen Vereinsvertreter dann mitentscheiden, wenn die Anteilseigner Darlehen an die KGaA vergeben? Ist der Verein mit seinen Anteilen daran beteiligt? Inwieweit profitiert der Verein an den Gewinnen - und was noch wichtiger ist - inwieweit trägt der Verein die eventuellen Verluste der KGaA mit?
Da ist das "Konzept" von Herrn Herter sehr dürftig.

Und noch immer steht die Frage im Raum, welche Gesellschafter in welchem Umfang auf Anteile zugunsten des Vereins verzichten sollen.
Baum und Wilkening werden tunlichst aufpassen, daß sie ihrer Sperrminorität nicht verlustig gehen. Und Herr Kind wird alles daran setzen, die Kontrolle zu behalten.
Allein Herr Rossmann wäre dann der edle Spender.

•     •     •

Zwei Dinge sind unendlich; die Dummheit und das All.
Martin Kind |#4506
16.03.2019 - 15:31 Uhr
Zitat von Myfanwie96
Zitat von RedStar96

So lange das möglich, werden die Investoren (zurecht) skeptisch bleiben.
Das wäre im Prinzip mit dem Modell von Herter & Co. realisierbar - und zwar so, dass der e. V. auf die Einmischung in die GF-Bestellung bei der KGaA verzichtet und im Gegenzug zwei stimmberechtigte Mitglieder im Aufsichtsrat der KGaA und noch Anteile an der KGaA bekommt. Das würde dem Verein mehr Einfluss als jetzt verschaffen, ihn in eine finanziell bessere Lage versetzen. Die Investoren hätten auf der anderen Seite die Sicherheit, dass nicht andere Leute (der e. V.) über deren Köpfe hinweg den GF der KGaA bestimmen kann.
Also ein guter Kompromiss, der allen Seiten mehr „Miteinander“ ermöglicht, oder?


Wie Herr Herter das realisieren will, hat er nicht gesagt. Herr Kind hat jahrelang darum gekämpft, den Verein aus den Entscheidungsprozessen herauszulösen, wieso sollte er jetzt - und er wäre der Gegenspieler von Herrn Herter - den Weg freimachen?

Wieso kommt der Verein in eine finanziell bessere Lage, wenn er Anteile zurückerhält? Ist der Verein dann ein gleichwertiger Gesellschafter im Rang von Kind, Rossmann, Wilkening und Baum? Dürfen Vereinsvertreter dann mitentscheiden, wenn die Anteilseigner Darlehen an die KGaA vergeben? Ist der Verein mit seinen Anteilen daran beteiligt? Inwieweit profitiert der Verein an den Gewinnen - und was noch wichtiger ist - inwieweit trägt der Verein die eventuellen Verluste der KGaA mit?
Da ist das "Konzept" von Herrn Herter sehr dürftig.

Und noch immer steht die Frage im Raum, welche Gesellschafter in welchem Umfang auf Anteile zugunsten des Vereins verzichten sollen.
Baum und Wilkening werden tunlichst aufpassen, daß sie ihrer Sperrminorität nicht verlustig gehen. Und Herr Kind wird alles daran setzen, die Kontrolle zu behalten.
Allein Herr Rossmann wäre dann der edle Spender.


Nun, da sich Herr Herter dazu bereits mit den Gesellschaftern getroffen haben soll und diese die Bereitschaft signalisiert haben sollen dem Verein Anteile zurückzugeben, wird sich dafür eine Lösung finden lassen. Dein Einwand bezüglich Baums und Wilkenings Sperrminorität ist zwar berechtigt - das ist aber auch reine Spekulation. Denn erstens kannst du nicht wissen, ob sie auf Teufel komm raus auf die Sperrminorität achten werden (wenn sie insgesamt profitieren wenn durch der Einstieg des Vereins Ruhe einkehrt und die Weiterentwicklung voranschreiten kann). Zweitens müssen die beiden sich auch immer einig sein, wenn Sie ihre Sperrminorität behalten wollen. Auch das muss nicht immer der Fall sein. Ob Rossmann, Kind, Rossmann und Kind oder alle vier der edle Spender werden sollen, wird sich noch zeigen. Ob der Verein genau die gleichen Mitspracherechte wie die anderen Gesellschafter hätte, würde wahrscheinlich von der Frage der Haftung abhängen. Ich könnte mir do etwas vorstellen: will der Verein wie ein „echter“ Gesellschafter mitbestimmen, muss er auch die Verlustrisiken tragen - eben wie die anderen echten Gesellschafter. Wird der Verein nur „stiller Teilhaber“, profitiert er von Gewinnen und ist vor Verlusten geschützt (eine Art Gewinnsbführungsvertrag). Oder wäre für dich ein Konzept richtig, bei dem der Verein zwar wie ein vollwertiger Gesellschafter mitbestimmen kann und andererseits nicht an den Verlusten beteiligt wird. Irgendwie gewinne ich den Eindruck, wenn ich mir die gezielten Fragen in deinem Beitrag durchlese.

Komischerweise willst du beim Konzept von Herter alle Eventualitäten bis ins letzte Detail dargestellt bekommen - aber das (kaum vorhandene) Konzept von ProVerein reicht dir. Einen ähnlichen Vorwurf musste ich von dir vor einigen Tagen auch lesen - nur umgekehrt. Der einzige Unterschied ist, dass das Konzept von Herrn Herter eine berechtigte Chance auf Umsetzung ohne Konflikt hat, auch wenn Kind hier sein „Gegnenspieler“ ist. Das Konzept beruht auf „Geben und Nehmen“, das von ProVerein auf Konfrontation. Und DAS wird sicher nicht ohne Konflikte durchkommen. Vielmehr wird man sich hier gegenseitig blockieren.
Martin Kind |#4507
16.03.2019 - 16:14 Uhr
Zitat von dreadmcfizzle
Zitat von Misserfolgsfan

weil die Investoren 97 das Risiko eingangen sind, den e.V. trotz 50+1 zu retten.


Damals gab es doch "nur" Kredite oder wer waren 97 diese Investoren, die dass "massive" Risiko eingegangen sind?


Du hast ein Wort ganz am Anfang deines Satzes vergessen: Seit.
(Und meinetwegen noch zwischendrin ein "fast". zwinker )

Aber der Fairness halber:
Auch Kredite stellen für die Kreditgeber ein Risiko dar. Und Martin Kind hatte sich damals mehr getraut, als beispielsweise die Sparkasse Hannover.

•     •     •

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Martin Kind |#4508
16.03.2019 - 17:22 Uhr
Zitat von CroNeo
Zitat von dreadmcfizzle

Zitat von Misserfolgsfan

weil die Investoren 97 das Risiko eingangen sind, den e.V. trotz 50+1 zu retten.


Damals gab es doch "nur" Kredite oder wer waren 97 diese Investoren, die dass "massive" Risiko eingegangen sind?


Du hast ein Wort ganz am Anfang deines Satzes vergessen: Seit.
(Und meinetwegen noch zwischendrin ein "fast". zwinker )

Aber der Fairness halber:
Auch Kredite stellen für die Kreditgeber ein Risiko dar. Und Martin Kind hatte sich damals mehr getraut, als beispielsweise die Sparkasse Hannover.


@Dread Der Ausfall des Kredits ist kein massives Risiko? Der e.V. war insolvent.

@Cro Ohne ausgegeliederte Profiabteilung bleibt nur die Spende. Das ist etwas viel verlangt. Im Prinzip haben die Investoren Fremdkapital durch Kredite finanziert und anschließend dem e.V. millionenschwer abgekauft. Kind hat natürlich an sich selbst verkauft, unsauber, aber seine Sicht der Dinge ist nachvollziehbar.

Zitat von Myfanwie96

aber so ist es nun mal


Dafür brauchst du mich nicht zitieren.
Martin Kind |#4509
16.03.2019 - 17:30 Uhr
Herr Kind bitte handeln sie noch heute!

H.H. hat ein Team zusammen gestellt welches es schafft 14 Punkte bis Mitte März zu holen. Jetzt muss der Neuaufbau gestartet werden und jetzt gilt es mit dem neuen Sportdirektor zu überlegen welche Spieler in der 2 Liga bleiben "dürfen".

Kaum einer vertritt unsere Farben.

Ich kann es auch nicht mehr hören - gekämpft haben sie ja. Neeee heute waren es wieder nur 1/3 30 Minuten reichen nicht um ein Spiel zu gewinnen.
Das ist unfassbar schlecht was da bei uns rum läuft und nicht mehr zu ertragen.

Radikaler Neuanfang - JETZT!
Martin Kind |#4510
16.03.2019 - 17:54 Uhr
Zitat von t0815
Herr Kind bitte handeln sie noch heute!

H.H. hat ein Team zusammen gestellt welches es schafft 14 Punkte bis Mitte März zu holen. Jetzt muss der Neuaufbau gestartet werden und jetzt gilt es mit dem neuen Sportdirektor zu überlegen welche Spieler in der 2 Liga bleiben "dürfen".

Kaum einer vertritt unsere Farben.

Ich kann es auch nicht mehr hören - gekämpft haben sie ja. Neeee heute waren es wieder nur 1/3 30 Minuten reichen nicht um ein Spiel zu gewinnen.
Das ist unfassbar schlecht was da bei uns rum läuft und nicht mehr zu ertragen.

Radikaler Neuanfang - JETZT!


Ich glaube nicht, dass vor der JHV gehandelt wird. Kann mir einfach nicht vorstellen, dass man vor der JHV so eine Baustelle aufmacht. Kurz danach schon eher...
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