Meinungsbild: Brauchen wir einen Schiedsrichter-/Regel-Thread?
04.11.2025 - 08:54 Uhr
07.11.2025 - 16:26 Uhr
Zitat von heiwes
Wann ist denn eine rein sachliche, ohne Emotionen geführte Diskussion über Schiedsrichter denkbar?
90% der mehr oder minder intensiv diskutierten Entscheidungen sind Ermessensentscheidungen basierend auf einer subjektiven Wahrnehmung. Da gibt es kein unstrittig richtig oder falsch. Wie dann eine Diskussion in einem Fan-Forum im Zusammenhang mit einer empfundenen und nicht irrelevanten Benachteiligung ohne Emotionen geführt werden soll, weiß ich nicht.
Bei weiteren 9% handelt es sich um relativ unstrittige Fehlentscheidungen, für die sich auch im Nachgang keine Rechtfertigung findet. Bleiben noch 1%, in denen zunächst strittig betrachtete Entscheidungen durch einen Regelhinweis als unstrittig richtig zu betrachten sind. Ich würde vermuten, dass sich dann ein entsprechender Hinweis im Spieltags-Chat schnell durchsetzt.
Eine ohne Emotion geführte Diskussion über Schiedsrichter halte ich daher für eher unmöglich, zumindest dürfte es in einem Fan Forum dann Verwarnungen hageln, weil in dem Chat immer wieder Beiträge stehen würden, die den Verdacht rechtfertigen, dass beim Verfassen des Beitrags Emotionen reinspielten.
Ob ein Chat für Regelfragen Sinn macht weiß ich nicht. Wird es registriert, wenn da Neuerungen vermerkt werden? Regelmäßig gibt es doch erst Diskussionsbedarf, wenn die Neuerungen durchgesetzt werden und dann insbesondere, wenn die Durchsetzung nicht so wirklich einheitlich abläuft. Da mag es dann weniger emotional ablaufen, aber als Nachschlagewerk taugt es eher weniger, denke ich.
Wann ist denn eine rein sachliche, ohne Emotionen geführte Diskussion über Schiedsrichter denkbar?
90% der mehr oder minder intensiv diskutierten Entscheidungen sind Ermessensentscheidungen basierend auf einer subjektiven Wahrnehmung. Da gibt es kein unstrittig richtig oder falsch. Wie dann eine Diskussion in einem Fan-Forum im Zusammenhang mit einer empfundenen und nicht irrelevanten Benachteiligung ohne Emotionen geführt werden soll, weiß ich nicht.
Bei weiteren 9% handelt es sich um relativ unstrittige Fehlentscheidungen, für die sich auch im Nachgang keine Rechtfertigung findet. Bleiben noch 1%, in denen zunächst strittig betrachtete Entscheidungen durch einen Regelhinweis als unstrittig richtig zu betrachten sind. Ich würde vermuten, dass sich dann ein entsprechender Hinweis im Spieltags-Chat schnell durchsetzt.
Eine ohne Emotion geführte Diskussion über Schiedsrichter halte ich daher für eher unmöglich, zumindest dürfte es in einem Fan Forum dann Verwarnungen hageln, weil in dem Chat immer wieder Beiträge stehen würden, die den Verdacht rechtfertigen, dass beim Verfassen des Beitrags Emotionen reinspielten.
Ob ein Chat für Regelfragen Sinn macht weiß ich nicht. Wird es registriert, wenn da Neuerungen vermerkt werden? Regelmäßig gibt es doch erst Diskussionsbedarf, wenn die Neuerungen durchgesetzt werden und dann insbesondere, wenn die Durchsetzung nicht so wirklich einheitlich abläuft. Da mag es dann weniger emotional ablaufen, aber als Nachschlagewerk taugt es eher weniger, denke ich.
Ein Thread nur über Regelfragen wäre in der Tat wohl reichlich dürr.
Käme die konkrete Auslegung im Einzelfall hinzu, ist man schnell wieder beim "Warum immer wir?" bzw. beim " Was wäre wenn?"
Aus meiner Sicht spricht das gegen einen solchen Thread.
Kompromiss wäre eine reine Sammlung von Beiträgen, in denen die Regeln ausgelegt und erläutert wurden. (Analog den Slieltagseröffnungen)
22.03.2026 - 11:28 Uhr
Nach den bisherigen Spielen vergeht mir trotz Tabellenstand so ein bisschen die Lust am Fußball. Früher konnte man nach zweifelhaften Entscheidungen wenigstens seinen Frust auf den jeweiligen Spieler projizieren. Natürlich immer im sportlichen Sinne. Jetzt bekommen Spieler wie Maximilian Beier aber auch noch die quasi Legitimation durch den VAR - so nach dem Motto, das war schon alles richtig so, er wurde ja berührt. Das ist doch unerträglich.
Sorry, aber das hat alles nichts mehr mit dem Sport zu tun, den ich sehen möchte. Wer kann denn ernsthaft zu der Auffassung kommen, dass das der beste Weg ist? Minimalberührungen führen zu Elfmetern, Stürmer (gestern Guirassy) dürfen Verteidiger runter drücken und das ist alles nichts.
Ich bin sehr für so einen Thread. Es ist doch nur noch Frust mit den Schiedsrichtern und dem VAR.
Sorry, aber das hat alles nichts mehr mit dem Sport zu tun, den ich sehen möchte. Wer kann denn ernsthaft zu der Auffassung kommen, dass das der beste Weg ist? Minimalberührungen führen zu Elfmetern, Stürmer (gestern Guirassy) dürfen Verteidiger runter drücken und das ist alles nichts.
Ich bin sehr für so einen Thread. Es ist doch nur noch Frust mit den Schiedsrichtern und dem VAR.
22.03.2026 - 12:05 Uhr
Viel schlimmer ist eigentlich, dass vor dem 2:2 ein klarer Regelverstoß durch den Schiedsrichter begangen wurde. Mikelbrencis verhunzter Einwurf ist beim Gegenspieler gelandet und der Jöllenbeck hat dann „Vorteil“ laufen lassen. Dies ist regeltechnisch allerdings nicht vorgesehen/nicht erlaubt. Bei einem falschen Einwurf ist das Spiel zu unterbrechen und mit einem Einwurf der gegnerischen Mannschaft fortzusetzen.
Das soll keine Ausrede sein und im Endeffekt haben wir uns das selbst zuzuschreiben. Aber faktisch ist es so.
Das soll keine Ausrede sein und im Endeffekt haben wir uns das selbst zuzuschreiben. Aber faktisch ist es so.
22.03.2026 - 12:16 Uhr
Zitat von TeddyCool
Ich bin da nicht sattelfest, zugegeben. Aber war der Einwurf nicht regelkonform und lediglich aus der Hand gerutscht?
Zitat von Marcgnet
Viel schlimmer ist eigentlich, dass vor dem 2:2 ein klarer Regelverstoß durch den Schiedsrichter begangen wurde. Mikelbrencis verhunzter Einwurf ist beim Gegenspieler gelandet und der Jöllenbeck hat dann „Vorteil“ laufen lassen. Dies ist regeltechnisch allerdings nicht vorgesehen/nicht erlaubt. Bei einem falschen Einwurf ist das Spiel zu unterbrechen und mit einem Einwurf der gegnerischen Mannschaft fortzusetzen.
Das soll keine Ausrede sein und im Endeffekt haben wir uns das selbst zuzuschreiben. Aber faktisch ist es so.
Viel schlimmer ist eigentlich, dass vor dem 2:2 ein klarer Regelverstoß durch den Schiedsrichter begangen wurde. Mikelbrencis verhunzter Einwurf ist beim Gegenspieler gelandet und der Jöllenbeck hat dann „Vorteil“ laufen lassen. Dies ist regeltechnisch allerdings nicht vorgesehen/nicht erlaubt. Bei einem falschen Einwurf ist das Spiel zu unterbrechen und mit einem Einwurf der gegnerischen Mannschaft fortzusetzen.
Das soll keine Ausrede sein und im Endeffekt haben wir uns das selbst zuzuschreiben. Aber faktisch ist es so.
Ich bin da nicht sattelfest, zugegeben. Aber war der Einwurf nicht regelkonform und lediglich aus der Hand gerutscht?
Dadurch wurde er inkonform. Jöllenbeck hatte die Pfeife auch im Mund, sprich wollte er eigentlich falschen Einwurf pfeifen.
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