Neue Regionalliga-Reform?
13.10.2013 - 10:59 Uhr
28.11.2016 - 21:13 Uhr
Zum Einen liegt mein Beispiel daran, dass ich halt die Region genommen habe, in der ich lebe. Das ist halt naheliegender als innerhalb von ganz Deutschland Beispiele zu suchen, bei denen es noch ein Tick länger ist (mit Trier-Passau bin ich auch bei über 6 Stunden, das wäre dann nahezu von der luxemburgischen bis zur österreichischen Grenze.
Ansonsten hat der Osten doch nun eine Sonderrolle und lässt sich schlecht aufspalten. Ich selbst bin ja auch für eine viergleisige RL wie sie ab Mitte der 90er bestand. Also RL Nord, RL West/Südwest, RL Ost und RL Süd. Einziger Problemfall ist für mich Hessen, dass problematisch ist. Sportlich würde ich es dem eher dünnen Süden zuschlagen, allerdings dürfte Kassel es lieber sein nach Ostwestfalen zu fahren, als ins tiefste Niederbayern.
Ansonsten hat der Osten doch nun eine Sonderrolle und lässt sich schlecht aufspalten. Ich selbst bin ja auch für eine viergleisige RL wie sie ab Mitte der 90er bestand. Also RL Nord, RL West/Südwest, RL Ost und RL Süd. Einziger Problemfall ist für mich Hessen, dass problematisch ist. Sportlich würde ich es dem eher dünnen Süden zuschlagen, allerdings dürfte Kassel es lieber sein nach Ostwestfalen zu fahren, als ins tiefste Niederbayern.
29.11.2016 - 09:15 Uhr
Es geht ja auch nicht darum, Nord-Ost aufzuspalten. Die ist für eine 3- oder 4-gleisige Regionalliga bereits sportlich und geographisch perfekt aufgestellt. Es geht darum, dass hier gewisse Leute in einer Tour Nord-Ost und Nord zusammenlegen und auf gar keinen Fall über ein Zusammenlegen von West mit Nord oder Südwest mit Süd oder sonst eine Kombination reden wollen. Dabei wäre es so einfach: Nord und West werden zu Nord-West analog Nord-Ost und Süd und Südwest bilden zusammen den Süden. 3 Staffeln mit fast identischen geographischen Maßen, 3 Meister steigen auf und ein 4. Aufsteiger könnte evtl. noch ausgespielt werden, muss wegen mir aber auch nicht sein. 4 Staffeln mit 4 Direktaufsteigern ginge natürlich auch ohne Probleme; dann eben Süd-West (wie bisher), Süd-Ost (Bayern), Nord-West (Nord + West) und Nord-Ost (wie bisher).
Aber natürlich will man das im Westen und Süden nicht, weil man dann ja sein 3:2-Übergewicht verlieren würde und nicht mehr bessere Aussichten auf das Profigeschäft hätte als der Norden...
Aber natürlich will man das im Westen und Süden nicht, weil man dann ja sein 3:2-Übergewicht verlieren würde und nicht mehr bessere Aussichten auf das Profigeschäft hätte als der Norden...
29.11.2016 - 12:01 Uhr
Zitat von Wuldor
Es geht ja auch nicht darum, Nord-Ost aufzuspalten. Die ist für eine 3- oder 4-gleisige Regionalliga bereits sportlich und geographisch perfekt aufgestellt. Es geht darum, dass hier gewisse Leute in einer Tour Nord-Ost und Nord zusammenlegen und auf gar keinen Fall über ein Zusammenlegen von West mit Nord oder Südwest mit Süd oder sonst eine Kombination reden wollen. Dabei wäre es so einfach: Nord und West werden zu Nord-West analog Nord-Ost und Süd und Südwest bilden zusammen den Süden. 3 Staffeln mit fast identischen geographischen Maßen, 3 Meister steigen auf und ein 4. Aufsteiger könnte evtl. noch ausgespielt werden, muss wegen mir aber auch nicht sein. 4 Staffeln mit 4 Direktaufsteigern ginge natürlich auch ohne Probleme; dann eben Süd-West (wie bisher), Süd-Ost (Bayern), Nord-West (Nord + West) und Nord-Ost (wie bisher).
Aber natürlich will man das im Westen und Süden nicht, weil man dann ja sein 3:2-Übergewicht verlieren würde und nicht mehr bessere Aussichten auf das Profigeschäft hätte als der Norden...
Es geht ja auch nicht darum, Nord-Ost aufzuspalten. Die ist für eine 3- oder 4-gleisige Regionalliga bereits sportlich und geographisch perfekt aufgestellt. Es geht darum, dass hier gewisse Leute in einer Tour Nord-Ost und Nord zusammenlegen und auf gar keinen Fall über ein Zusammenlegen von West mit Nord oder Südwest mit Süd oder sonst eine Kombination reden wollen. Dabei wäre es so einfach: Nord und West werden zu Nord-West analog Nord-Ost und Süd und Südwest bilden zusammen den Süden. 3 Staffeln mit fast identischen geographischen Maßen, 3 Meister steigen auf und ein 4. Aufsteiger könnte evtl. noch ausgespielt werden, muss wegen mir aber auch nicht sein. 4 Staffeln mit 4 Direktaufsteigern ginge natürlich auch ohne Probleme; dann eben Süd-West (wie bisher), Süd-Ost (Bayern), Nord-West (Nord + West) und Nord-Ost (wie bisher).
Aber natürlich will man das im Westen und Süden nicht, weil man dann ja sein 3:2-Übergewicht verlieren würde und nicht mehr bessere Aussichten auf das Profigeschäft hätte als der Norden...
Das wäre vielleicht geografisch akzeptabel, aber eben nicht von den Bevölkerungszahlen her. Und die sind viel entscheidender. Da dort mehr Vereine um weniger Plätze kämpfen müssen.
Bei den drei Ligen wäre demzufolge Süd/Südwest riesig, NRW/NR groß, Nord-Ost klein.
Bei den vier Ligen wie bisher: Südwest + NRW/NR zu groß. Die beiden anderen zu klein.
Unsere Demografie ist halt einfach ein Problem für eine gute Regionalliga-Struktur.
29.11.2016 - 12:49 Uhr
Zitat von Robben69
Das wäre vielleicht geografisch akzeptabel, aber eben nicht von den Bevölkerungszahlen her. Und die sind viel entscheidender. Da dort mehr Vereine um weniger Plätze kämpfen müssen.
Das wäre vielleicht geografisch akzeptabel, aber eben nicht von den Bevölkerungszahlen her. Und die sind viel entscheidender. Da dort mehr Vereine um weniger Plätze kämpfen müssen.
Entscheidender wofür? Das Thema hatten wir hier schon zur Genüge: Die Bevölkerungsdichte (und nichts anderes spiegelt die Anzahl der gemeldeten Mannschaften wider) ist als maßgebliche Bezugsgröße für eine Staffeleinteilung unbrauchbar, weil sie weder auf sportliche Leistungsfähigkeit der einzelnen Teams noch auf die finanziellen Aspekte des Spielbetriebs einen Einfluss haben (abgesehen vom indirekten negativen Einfluss geringer Bevölkerungsdichte über Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen, aber das würde ja eher für Verkleinerung im Norden und Vergrößerung im Süden sprechen, nicht umgekehrt). Die Entfernungen zwischen den Spielorten haben dagegen einen sehr starken Einfluss auf die Kosten des Spielbetriebs und dadurch indirekt auf die sportlichen Möglichkeiten (höhere Kosten für Auswärtsspiele und weniger Zuschauereinnahmen aufgrund weiter Anreisewege führen zu weniger Geld für kickendes Personal), so dass die einzig faire Aufteilung diejeinige wäre, bei der jede Staffel in etwa dieselbe Fläche abdeckt.
Die Auffassung, Regionalliga-Staffeln müssten nach Bevölkerungsdichte über Deutschland verteilt sein, ist kein Naturgesetz oder wissenschaftlichen Erkenntnissen geschuldet, sondern stammt aus einem Mehrheitsbeschluss bei der Wiedereinführung der Regionalligen 1994. Wo die Mehrheit natürlich diejenigen waren, die die meisten Mitglieder stellten - es war somit keine demokratische Entscheidung, sondern ironischerweise Ergebnis einer Mehrheitsdiktatur.
An dieser Ungerechtigkeit krankt die DFB-Regionalliga also seit ihrer Wiedereinführung und jeder Versuch, gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen, wird durch die ewiggleiche Wiederholung eben dieser Ungerechtigkeit beantwortet. Nein, die Verteilung der Regionalligen nach Bevölkerungsdichte ist _kein_ Hindernis für eine fairere Verteilung. Sie ist genau das Problem, dessetwegen es einer faireren Verteilung bedarf.
29.11.2016 - 13:04 Uhr
Nicht die Geografie bestimmt die Mehrheit, die Bevölkerung ist entscheidend. Das ist der wesentlichste Grundzug einer Demokratie. Niemals kann Brandenburg das gleiche Gewicht haben wie NRW, nur weil es flächenmäßig ähnlich groß ist. Das ist genauso abstrus wie die Stimmen-Gleichgewichtung innerhalb der FIFA, wo die Stimme aus San Marino genauso viel zählt wie die aus Italien. Eine solche Regionalliga-Reform wie vorgeschlagen wird es deshalb wohl auch nie geben. Denn warum sollte man sich im Westen/Südwesten auf eine solche Benachteiligung einlassen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Robben69 am 29.11.2016 um 13:04 Uhr bearbeitet
29.11.2016 - 13:30 Uhr
Nein, der wesentlichste Grundzug einer Demokratie ist, dass die Belange _aller_ berücksichtigt werden, besonders die von Minderheiten und nicht nur die der Mehrheit. Was du meinst, ist eine Diktatur der Mehrheit - was wie ich schrob in diesem Zusammenhang äußerst ironisch ist, da es ja um die Neuordnung des Fußballs in der demokratischen BRD nach dem Ende der Mehrheitsdiktatur DDR geht...
Zitat von Robben69
Das ist genauso abstrus wie die Stimmen-Gleichgewichtung innerhalb der FIFA, wo die Stimme aus San Marino genauso viel zählt wie die aus Italien. Eine solche Regionalliga-Reform wie vorgeschlagen wird es deshalb wohl auch nie geben. Denn warum sollte man sich im Westen/Südwesten auf eine solche Benachteiligung einlassen?
Das ist genauso abstrus wie die Stimmen-Gleichgewichtung innerhalb der FIFA, wo die Stimme aus San Marino genauso viel zählt wie die aus Italien. Eine solche Regionalliga-Reform wie vorgeschlagen wird es deshalb wohl auch nie geben. Denn warum sollte man sich im Westen/Südwesten auf eine solche Benachteiligung einlassen?
Ernsthaft? Du kommst mit der FIFA in einem Atemzug mit "Demokratie" und "Gerechtigkeit"?
Eine Benachteiligung von Süden und Westen sieht nur, wer die Verteilung zum Nachteil des Nordens und Ostens seit 1994 nicht als Ungerechtigkeit sieht. Da drehen wir uns im Kreis. Zeige dass die schon häufig genannten und eben von mir wiederholten Nachteile keine sind, dann reden wir weiter.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wuldor am 29.11.2016 um 13:34 Uhr bearbeitet
29.11.2016 - 13:41 Uhr
Zitat von Wuldor
Ernsthaft? Du kommst mit der FIFA in einem Atemzug mit "Demokratie" und "Gerechtigkeit"?
Ernsthaft? Du kommst mit der FIFA in einem Atemzug mit "Demokratie" und "Gerechtigkeit"?

Das ist dein Niveau? Bis denne
29.11.2016 - 14:35 Uhr
Zitat von Robben69
Nicht die Geografie bestimmt die Mehrheit, die Bevölkerung ist entscheidend. Das ist der wesentlichste Grundzug einer Demokratie. Niemals kann Brandenburg das gleiche Gewicht haben wie NRW, nur weil es flächenmäßig ähnlich groß ist. Das ist genauso abstrus wie die Stimmen-Gleichgewichtung innerhalb der FIFA, wo die Stimme aus San Marino genauso viel zählt wie die aus Italien. Eine solche Regionalliga-Reform wie vorgeschlagen wird es deshalb wohl auch nie geben. Denn warum sollte man sich im Westen/Südwesten auf eine solche Benachteiligung einlassen?
Nicht die Geografie bestimmt die Mehrheit, die Bevölkerung ist entscheidend. Das ist der wesentlichste Grundzug einer Demokratie. Niemals kann Brandenburg das gleiche Gewicht haben wie NRW, nur weil es flächenmäßig ähnlich groß ist. Das ist genauso abstrus wie die Stimmen-Gleichgewichtung innerhalb der FIFA, wo die Stimme aus San Marino genauso viel zählt wie die aus Italien. Eine solche Regionalliga-Reform wie vorgeschlagen wird es deshalb wohl auch nie geben. Denn warum sollte man sich im Westen/Südwesten auf eine solche Benachteiligung einlassen?
Grundsätzlich eine zu vertretende Meinung. Dann aber versteh ich das Gejammer der Regionalligisten, vor allem aus West- Südwest nicht, die sich offenbar immer unfair behandelt fühlen.
Was ist denn eigentlich der Fall? Der Flaschenhals ist zu eng - nun kann man oben anfangen und ihn weiten oder ihn unten weiter zusammendrücken. Liga 3 funktioniert wirklich gut. Was widerum heißt, dass Liga 4 offenbar zu weit ist. Am Ende will man gerne den Meister jeder Staffel aufsteigen lassen: Ja dann macht doch endlich "nur" 3 Staffeln. Es fallen ein Paar Dorfvereine runter - vor allem welche, die nie die Ambitionen haben überhaupt in Liga 3 zu spielen (Goslar war so ein Fall). Die treffen sich dann in der 6-gliedrigen "neuen" Oberliga und gut ist.
Die Reisekosten können schonmal keine Rolle spielen, da (wie Wuldor schon gezeigt hat) diese Entfernungen jetzt schon in der wirtschaftlich schwächsten Liga zurückgelegt werden. Es gibt übrigens in meinen Augen auch garkeinen Grund keine überregionale Ligen zu machen. Wieso sollte MeckPomm nicht in der Nord-West-Liga mitspielen? Oder wieso nicht eine Nord-Mitte-Süd-Staffel, in der der Großteil von NRW im Norden bleibt? Ist man wirklich so unflexibel was Pöstchen und Positionen angeht?
29.11.2016 - 16:28 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Grundsätzlich eine zu vertretende Meinung. Dann aber versteh ich das Gejammer der Regionalligisten, vor allem aus West- Südwest nicht, die sich offenbar immer unfair behandelt fühlen.
Was ist denn eigentlich der Fall? Der Flaschenhals ist zu eng - nun kann man oben anfangen und ihn weiten oder ihn unten weiter zusammendrücken. Liga 3 funktioniert wirklich gut. Was widerum heißt, dass Liga 4 offenbar zu weit ist. Am Ende will man gerne den Meister jeder Staffel aufsteigen lassen: Ja dann macht doch endlich "nur" 3 Staffeln. Es fallen ein Paar Dorfvereine runter - vor allem welche, die nie die Ambitionen haben überhaupt in Liga 3 zu spielen (Goslar war so ein Fall). Die treffen sich dann in der 6-gliedrigen "neuen" Oberliga und gut ist.
Die Reisekosten können schonmal keine Rolle spielen, da (wie Wuldor schon gezeigt hat) diese Entfernungen jetzt schon in der wirtschaftlich schwächsten Liga zurückgelegt werden. Es gibt übrigens in meinen Augen auch garkeinen Grund keine überregionale Ligen zu machen. Wieso sollte MeckPomm nicht in der Nord-West-Liga mitspielen? Oder wieso nicht eine Nord-Mitte-Süd-Staffel, in der der Großteil von NRW im Norden bleibt? Ist man wirklich so unflexibel was Pöstchen und Positionen angeht?
Zitat von Robben69
Nicht die Geografie bestimmt die Mehrheit, die Bevölkerung ist entscheidend. Das ist der wesentlichste Grundzug einer Demokratie. Niemals kann Brandenburg das gleiche Gewicht haben wie NRW, nur weil es flächenmäßig ähnlich groß ist. Das ist genauso abstrus wie die Stimmen-Gleichgewichtung innerhalb der FIFA, wo die Stimme aus San Marino genauso viel zählt wie die aus Italien. Eine solche Regionalliga-Reform wie vorgeschlagen wird es deshalb wohl auch nie geben. Denn warum sollte man sich im Westen/Südwesten auf eine solche Benachteiligung einlassen?
Nicht die Geografie bestimmt die Mehrheit, die Bevölkerung ist entscheidend. Das ist der wesentlichste Grundzug einer Demokratie. Niemals kann Brandenburg das gleiche Gewicht haben wie NRW, nur weil es flächenmäßig ähnlich groß ist. Das ist genauso abstrus wie die Stimmen-Gleichgewichtung innerhalb der FIFA, wo die Stimme aus San Marino genauso viel zählt wie die aus Italien. Eine solche Regionalliga-Reform wie vorgeschlagen wird es deshalb wohl auch nie geben. Denn warum sollte man sich im Westen/Südwesten auf eine solche Benachteiligung einlassen?
Grundsätzlich eine zu vertretende Meinung. Dann aber versteh ich das Gejammer der Regionalligisten, vor allem aus West- Südwest nicht, die sich offenbar immer unfair behandelt fühlen.
Was ist denn eigentlich der Fall? Der Flaschenhals ist zu eng - nun kann man oben anfangen und ihn weiten oder ihn unten weiter zusammendrücken. Liga 3 funktioniert wirklich gut. Was widerum heißt, dass Liga 4 offenbar zu weit ist. Am Ende will man gerne den Meister jeder Staffel aufsteigen lassen: Ja dann macht doch endlich "nur" 3 Staffeln. Es fallen ein Paar Dorfvereine runter - vor allem welche, die nie die Ambitionen haben überhaupt in Liga 3 zu spielen (Goslar war so ein Fall). Die treffen sich dann in der 6-gliedrigen "neuen" Oberliga und gut ist.
Die Reisekosten können schonmal keine Rolle spielen, da (wie Wuldor schon gezeigt hat) diese Entfernungen jetzt schon in der wirtschaftlich schwächsten Liga zurückgelegt werden. Es gibt übrigens in meinen Augen auch garkeinen Grund keine überregionale Ligen zu machen. Wieso sollte MeckPomm nicht in der Nord-West-Liga mitspielen? Oder wieso nicht eine Nord-Mitte-Süd-Staffel, in der der Großteil von NRW im Norden bleibt? Ist man wirklich so unflexibel was Pöstchen und Positionen angeht?
Hört sich für mich gut an.
Aber wie du schon sagst, da wird dann wahrscheinlich mächtig Gegenwind durch die regionalen Verbände kommen.
30.11.2016 - 11:41 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Grundsätzlich eine zu vertretende Meinung. Dann aber versteh ich das Gejammer der Regionalligisten, vor allem aus West- Südwest nicht, die sich offenbar immer unfair behandelt fühlen.
Was ist denn eigentlich der Fall? Der Flaschenhals ist zu eng - nun kann man oben anfangen und ihn weiten oder ihn unten weiter zusammendrücken. Liga 3 funktioniert wirklich gut. Was widerum heißt, dass Liga 4 offenbar zu weit ist. Am Ende will man gerne den Meister jeder Staffel aufsteigen lassen: Ja dann macht doch endlich "nur" 3 Staffeln. Es fallen ein Paar Dorfvereine runter - vor allem welche, die nie die Ambitionen haben überhaupt in Liga 3 zu spielen (Goslar war so ein Fall). Die treffen sich dann in der 6-gliedrigen "neuen" Oberliga und gut ist.
Die Reisekosten können schonmal keine Rolle spielen, da (wie Wuldor schon gezeigt hat) diese Entfernungen jetzt schon in der wirtschaftlich schwächsten Liga zurückgelegt werden. Es gibt übrigens in meinen Augen auch garkeinen Grund keine überregionale Ligen zu machen. Wieso sollte MeckPomm nicht in der Nord-West-Liga mitspielen? Oder wieso nicht eine Nord-Mitte-Süd-Staffel, in der der Großteil von NRW im Norden bleibt? Ist man wirklich so unflexibel was Pöstchen und Positionen angeht?
Zitat von Robben69
Nicht die Geografie bestimmt die Mehrheit, die Bevölkerung ist entscheidend. Das ist der wesentlichste Grundzug einer Demokratie. Niemals kann Brandenburg das gleiche Gewicht haben wie NRW, nur weil es flächenmäßig ähnlich groß ist. Das ist genauso abstrus wie die Stimmen-Gleichgewichtung innerhalb der FIFA, wo die Stimme aus San Marino genauso viel zählt wie die aus Italien. Eine solche Regionalliga-Reform wie vorgeschlagen wird es deshalb wohl auch nie geben. Denn warum sollte man sich im Westen/Südwesten auf eine solche Benachteiligung einlassen?
Nicht die Geografie bestimmt die Mehrheit, die Bevölkerung ist entscheidend. Das ist der wesentlichste Grundzug einer Demokratie. Niemals kann Brandenburg das gleiche Gewicht haben wie NRW, nur weil es flächenmäßig ähnlich groß ist. Das ist genauso abstrus wie die Stimmen-Gleichgewichtung innerhalb der FIFA, wo die Stimme aus San Marino genauso viel zählt wie die aus Italien. Eine solche Regionalliga-Reform wie vorgeschlagen wird es deshalb wohl auch nie geben. Denn warum sollte man sich im Westen/Südwesten auf eine solche Benachteiligung einlassen?
Grundsätzlich eine zu vertretende Meinung. Dann aber versteh ich das Gejammer der Regionalligisten, vor allem aus West- Südwest nicht, die sich offenbar immer unfair behandelt fühlen.
Was ist denn eigentlich der Fall? Der Flaschenhals ist zu eng - nun kann man oben anfangen und ihn weiten oder ihn unten weiter zusammendrücken. Liga 3 funktioniert wirklich gut. Was widerum heißt, dass Liga 4 offenbar zu weit ist. Am Ende will man gerne den Meister jeder Staffel aufsteigen lassen: Ja dann macht doch endlich "nur" 3 Staffeln. Es fallen ein Paar Dorfvereine runter - vor allem welche, die nie die Ambitionen haben überhaupt in Liga 3 zu spielen (Goslar war so ein Fall). Die treffen sich dann in der 6-gliedrigen "neuen" Oberliga und gut ist.
Die Reisekosten können schonmal keine Rolle spielen, da (wie Wuldor schon gezeigt hat) diese Entfernungen jetzt schon in der wirtschaftlich schwächsten Liga zurückgelegt werden. Es gibt übrigens in meinen Augen auch garkeinen Grund keine überregionale Ligen zu machen. Wieso sollte MeckPomm nicht in der Nord-West-Liga mitspielen? Oder wieso nicht eine Nord-Mitte-Süd-Staffel, in der der Großteil von NRW im Norden bleibt? Ist man wirklich so unflexibel was Pöstchen und Positionen angeht?
Stimme mit Dir in so ziemlich allen Punkten überein. Nur in einem nicht; Goslar ist aber mal kein Dorf!!!


Sorry für OT.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JeffreyLebowski am 30.11.2016 um 11:43 Uhr bearbeitet
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