Olympische Winterspiele 2018
01.02.2018 - 20:36 Uhr
15.02.2018 - 11:04 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Bist du bei Arnd Pfeiffer auch skeptisch gewesen?
Zitat von BvB-Ossi
Nachtigall ich hör dir Trappsen.
Glückwunsch an die Schwedin.
Allerdings habe ich ein komisches Gefühl sowohl bei Kuzmina (gebürtige Russin, immer zu Großevents plötzlich stark) einer Schwedin und einem Schweden, die vorher NIX gerissen haben und plötzlich so stark sind... Zumal noch ein Trainer in Schweden, welcher zuvor mit nachweislich gedopten Russen gearbeitet hat
Nicht falsch verstehen, für jeden gilt die Unschuldsvermutung, aber bei sovielen Zufällen und den Berichten im Vorfeld bin ich sehr skeptisch!
Nachtigall ich hör dir Trappsen.
Glückwunsch an die Schwedin.
Allerdings habe ich ein komisches Gefühl sowohl bei Kuzmina (gebürtige Russin, immer zu Großevents plötzlich stark) einer Schwedin und einem Schweden, die vorher NIX gerissen haben und plötzlich so stark sind... Zumal noch ein Trainer in Schweden, welcher zuvor mit nachweislich gedopten Russen gearbeitet hat
Nicht falsch verstehen, für jeden gilt die Unschuldsvermutung, aber bei sovielen Zufällen und den Berichten im Vorfeld bin ich sehr skeptisch!
Bist du bei Arnd Pfeiffer auch skeptisch gewesen?
Arnd Peiffer ist in dieser Saison bzw vor gut einem Monat aufs Podium gelaufen, hat in der Vergangenheit schon mehrfach, auch Einzelmetall gewonnen. Also ihn jetzt mit 2 völlig unbekannten und in der Vergangenheit nicht erfolgreichen Athleten (Samuelsson bestes Einzelergebnis = 23, Öberg = 21) halte ich für unpassend
http://biathlonresults.com/?IBUId=BTGER11803198701
https://www.biathlon-online.de/biathlon/sebastian-samuelsson/
https://www.biathlon-online.de/biathlon/hanna-oeberg/
Wie gesagt, wenn alles sauber ist, dann Glückwunsch an alle Athleten auch in anderen Sportarten....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BvB-Ossi am 15.02.2018 um 11:06 Uhr bearbeitet
15.02.2018 - 11:21 Uhr
Das Samuelsson plötzlich gegen Doll laufen konnte fand ich schon sehr ungewöhnlich. Aber was soll man sagen, Schweden ist jetzt auch nicht grade als Dopingnation bekannt.
15.02.2018 - 11:32 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Bist du bei Arnd Pfeiffer auch skeptisch gewesen?
Vor allem lief es mit den Russen auch nicht ganz sauber ab - das war von CAS und IOC ganz schwach und teilweise richtig unfair.
Zitat von BvB-Ossi
Nachtigall ich hör dir Trappsen.
Glückwunsch an die Schwedin.
Allerdings habe ich ein komisches Gefühl sowohl bei Kuzmina (gebürtige Russin, immer zu Großevents plötzlich stark) einer Schwedin und einem Schweden, die vorher NIX gerissen haben und plötzlich so stark sind... Zumal noch ein Trainer in Schweden, welcher zuvor mit nachweislich gedopten Russen gearbeitet hat
Nicht falsch verstehen, für jeden gilt die Unschuldsvermutung, aber bei sovielen Zufällen und den Berichten im Vorfeld bin ich sehr skeptisch!
Nachtigall ich hör dir Trappsen.
Glückwunsch an die Schwedin.
Allerdings habe ich ein komisches Gefühl sowohl bei Kuzmina (gebürtige Russin, immer zu Großevents plötzlich stark) einer Schwedin und einem Schweden, die vorher NIX gerissen haben und plötzlich so stark sind... Zumal noch ein Trainer in Schweden, welcher zuvor mit nachweislich gedopten Russen gearbeitet hat
Nicht falsch verstehen, für jeden gilt die Unschuldsvermutung, aber bei sovielen Zufällen und den Berichten im Vorfeld bin ich sehr skeptisch!
Bist du bei Arnd Pfeiffer auch skeptisch gewesen?
Vor allem lief es mit den Russen auch nicht ganz sauber ab - das war von CAS und IOC ganz schwach und teilweise richtig unfair.
Der Vergleich mit Arnd Peiffer hinkt aber schon gewaltig!
Er ist unser bester Deutscher im Weltcup, letzte Saison schon Vierter, aktuell wieder Fünfter.
Er ist nicht der absolute Siegläufer und fällt dadurch vielleicht nicht so auf. Außerdem ist aktuell im Weltcup gegen Fourcade und Boe kein Kraut gewachsen.
In den langen Biathlon-Disziplinen (15km Damen / 20km Herren) gab es schon des öfteren Überraschungen, weil es da einfach mehr aufs Schiessen ankommt. Im aktuellen Weltcup liegen zum Beispiel mit Skardino, Dzhima und Semerenko (Platz 1/2/4) bei den Damen und mit Moravec, Rastorgujevs und Fak (Platz 5/6/8) bei den Herren Athleten in den Top 10, die läuferisch mit den Besten kaum mithalten können. Auch bei Olympia und Weltmeisterschaften gab es in dieser Disziplin schon Überraschungen.
Mit der Schwedin Öberg hat einfach das beste "Gesamtpaket" gewonnen.
Zu den Anschuldigungen:
Wann genau war Wolfgang Pichler Teil des russischen Staatsdopings?
Welcher SEINER Athleten hat gedopt?
Pichler war bereits vor seiner Zeit in Russland ein sehr erfolgreicher Trainer (u.a. Schweden) und dafür bekannt, seine Athleten top auf Großereignisse vorzubereiten.
Kuzmina startet bereits seit 2008 für die Slowakei und lebt auch dort.
Bei den Russen lief einiges schief, besonders Anton Shipulin hat es meines Erachtens nach dort viel zu hart getroffen! Der Typ trainiert erwiesener Maßen nach die meiste Zeit nicht in Russland, darf im Biathlon-Weltcup ganz normal starten, aber CAS und IOC verurteilen ihn.
Übrigens: Trainer der Russen ist mit Ricco Groß ein Deutscher, ehemaliger Trainer der deutschen Mannschaft und gut befreundet mit Mark Kirchner, aktueller Bundestrainer... ("Futter für die Verschwörungstheoretiker").
15.02.2018 - 11:34 Uhr
Zitat von Nuneq
Das Samuelsson plötzlich gegen Doll laufen konnte fand ich schon sehr ungewöhnlich. Aber was soll man sagen, Schweden ist jetzt auch nicht grade als Dopingnation bekannt.
Das Samuelsson plötzlich gegen Doll laufen konnte fand ich schon sehr ungewöhnlich. Aber was soll man sagen, Schweden ist jetzt auch nicht grade als Dopingnation bekannt.
Das waren Spanien und Italien auch nicht, bis das Netzwerk um Fuentes bekannt wurde.
Solche Geschichten sind halt schön und irgendwie auch olympisch, aber es ist bei der unglaublichen Professionalität aller Athleten schwierig in Ausdauersportarten an solche Olympiawunder zu glauben ohne das einem zumindest kurz der Gedanke des Dopings durch Kopf schießt, insbesondere wenn eine Nation in derselben Sportart, mit demselben Trainer gleich zwei solcher Wunder.
Der Trainer hatte übrigens erst kurz vor Beginn der Spiele seine Akkreditierung gerichtlich erstritten, da 3 seiner ehemaligen russischen Schützlinge lebenslang von olympischen Spielen wegen Dopingvergehen ausgeschlossen sind und ihm daraufhin die Akkreditierung vorerst entzogen wurde.
15.02.2018 - 11:41 Uhr
Zitat von torbster
Das waren Spanien und Italien auch nicht, bis das Netzwerk um Fuentes bekannt wurde.
Solche Geschichten sind halt schön und irgendwie auch olympisch, aber es ist bei der unglaublichen Professionalität aller Athleten schwierig in Ausdauersportarten an solche Olympiawunder zu glauben ohne das einem zumindest kurz der Gedanke des Dopings durch Kopf schießt, insbesondere wenn eine Nation in derselben Sportart, mit demselben Trainer gleich zwei solcher Wunder.
Der Trainer hatte übrigens erst kurz vor Beginn der Spiele seine Akkreditierung gerichtlich erstritten, da 3 seiner ehemaligen russischen Schützlinge lebenslang von olympischen Spielen wegen Dopingvergehen ausgeschlossen sind und ihm daraufhin die Akkreditierung vorerst entzogen wurde.
Zitat von Nuneq
Das Samuelsson plötzlich gegen Doll laufen konnte fand ich schon sehr ungewöhnlich. Aber was soll man sagen, Schweden ist jetzt auch nicht grade als Dopingnation bekannt.
Das Samuelsson plötzlich gegen Doll laufen konnte fand ich schon sehr ungewöhnlich. Aber was soll man sagen, Schweden ist jetzt auch nicht grade als Dopingnation bekannt.
Das waren Spanien und Italien auch nicht, bis das Netzwerk um Fuentes bekannt wurde.
Solche Geschichten sind halt schön und irgendwie auch olympisch, aber es ist bei der unglaublichen Professionalität aller Athleten schwierig in Ausdauersportarten an solche Olympiawunder zu glauben ohne das einem zumindest kurz der Gedanke des Dopings durch Kopf schießt, insbesondere wenn eine Nation in derselben Sportart, mit demselben Trainer gleich zwei solcher Wunder.
Der Trainer hatte übrigens erst kurz vor Beginn der Spiele seine Akkreditierung gerichtlich erstritten, da 3 seiner ehemaligen russischen Schützlinge lebenslang von olympischen Spielen wegen Dopingvergehen ausgeschlossen sind und ihm daraufhin die Akkreditierung vorerst entzogen wurde.
Interessant dass du im Zusammenhang mit Fuentes nur Spanien und Italien erwähnst.
Genauso gut könnte ich hier Deutschland nennen, auch im Zusammenhang mit der Freiburger Sportmedizin, die bis zu deren Dopingmechanismen auch sehr geschätzt wurde.
"Der Trainer" ist mit Wolfgang Pichler übrigens ein Deutscher und zu recht bei Olympia dabei!
15.02.2018 - 12:08 Uhr
Zitat von Tirador
Interessant dass du im Zusammenhang mit Fuentes nur Spanien und Italien erwähnst.
Genauso gut könnte ich hier Deutschland nennen, auch im Zusammenhang mit der Freiburger Sportmedizin, die bis zu deren Dopingmechanismen auch sehr geschätzt wurde.
"Der Trainer" ist mit Wolfgang Pichler übrigens ein Deutscher und zu recht bei Olympia dabei!
Zitat von torbster
Das waren Spanien und Italien auch nicht, bis das Netzwerk um Fuentes bekannt wurde.
Solche Geschichten sind halt schön und irgendwie auch olympisch, aber es ist bei der unglaublichen Professionalität aller Athleten schwierig in Ausdauersportarten an solche Olympiawunder zu glauben ohne das einem zumindest kurz der Gedanke des Dopings durch Kopf schießt, insbesondere wenn eine Nation in derselben Sportart, mit demselben Trainer gleich zwei solcher Wunder.
Der Trainer hatte übrigens erst kurz vor Beginn der Spiele seine Akkreditierung gerichtlich erstritten, da 3 seiner ehemaligen russischen Schützlinge lebenslang von olympischen Spielen wegen Dopingvergehen ausgeschlossen sind und ihm daraufhin die Akkreditierung vorerst entzogen wurde.
Zitat von Nuneq
Das Samuelsson plötzlich gegen Doll laufen konnte fand ich schon sehr ungewöhnlich. Aber was soll man sagen, Schweden ist jetzt auch nicht grade als Dopingnation bekannt.
Das Samuelsson plötzlich gegen Doll laufen konnte fand ich schon sehr ungewöhnlich. Aber was soll man sagen, Schweden ist jetzt auch nicht grade als Dopingnation bekannt.
Das waren Spanien und Italien auch nicht, bis das Netzwerk um Fuentes bekannt wurde.
Solche Geschichten sind halt schön und irgendwie auch olympisch, aber es ist bei der unglaublichen Professionalität aller Athleten schwierig in Ausdauersportarten an solche Olympiawunder zu glauben ohne das einem zumindest kurz der Gedanke des Dopings durch Kopf schießt, insbesondere wenn eine Nation in derselben Sportart, mit demselben Trainer gleich zwei solcher Wunder.
Der Trainer hatte übrigens erst kurz vor Beginn der Spiele seine Akkreditierung gerichtlich erstritten, da 3 seiner ehemaligen russischen Schützlinge lebenslang von olympischen Spielen wegen Dopingvergehen ausgeschlossen sind und ihm daraufhin die Akkreditierung vorerst entzogen wurde.
Interessant dass du im Zusammenhang mit Fuentes nur Spanien und Italien erwähnst.
Genauso gut könnte ich hier Deutschland nennen, auch im Zusammenhang mit der Freiburger Sportmedizin, die bis zu deren Dopingmechanismen auch sehr geschätzt wurde.
"Der Trainer" ist mit Wolfgang Pichler übrigens ein Deutscher und zu recht bei Olympia dabei!
Meinetwegen kannst du auch jeden einzelnen Athleten aufzählen der jemals gedopt hat und die deutschen unterstreichen. Mir ist sehr wohl bewusst, dass auch deutsche schon bewusst betrogen haben. Gerne können wir auch sagen, dass Deutschland bis zu dem bekanntwerden der Freiburger Forschungen auch nicht als Dopingland galt. Das ändert aber an der Sache nichts. Ob Pichler nun deutscher ist, Schwede oder Russe spielt doch gar keine Rolle. Ich halte es nicht für sonderlich wahrscheinlich, dass ein Trainer es nicht mitbekommt wenn einige seiner Athleten dopen und das scheinbar staatlich gefördert und überwacht wird.
Wie es letztlich war kann ich nicht beurteilen, solche Wunder kommen mir dann aber trotzdem noch komischer vor als ohnehin schon.
15.02.2018 - 12:19 Uhr
Zitat von Tirador
Der Vergleich mit Arnd Peiffer hinkt aber schon gewaltig!
Er ist unser bester Deutscher im Weltcup, letzte Saison schon Vierter, aktuell wieder Fünfter.
Er ist nicht der absolute Siegläufer und fällt dadurch vielleicht nicht so auf. Außerdem ist aktuell im Weltcup gegen Fourcade und Boe kein Kraut gewachsen.
In den langen Biathlon-Disziplinen (15km Damen / 20km Herren) gab es schon des öfteren Überraschungen, weil es da einfach mehr aufs Schiessen ankommt. Im aktuellen Weltcup liegen zum Beispiel mit Skardino, Dzhima und Semerenko (Platz 1/2/4) bei den Damen und mit Moravec, Rastorgujevs und Fak (Platz 5/6/8) bei den Herren Athleten in den Top 10, die läuferisch mit den Besten kaum mithalten können. Auch bei Olympia und Weltmeisterschaften gab es in dieser Disziplin schon Überraschungen.
Mit der Schwedin Öberg hat einfach das beste "Gesamtpaket" gewonnen.
Zu den Anschuldigungen:
Wann genau war Wolfgang Pichler Teil des russischen Staatsdopings?
Welcher SEINER Athleten hat gedopt?
Pichler war bereits vor seiner Zeit in Russland ein sehr erfolgreicher Trainer (u.a. Schweden) und dafür bekannt, seine Athleten top auf Großereignisse vorzubereiten.
Kuzmina startet bereits seit 2008 für die Slowakei und lebt auch dort.
Bei den Russen lief einiges schief, besonders Anton Shipulin hat es meines Erachtens nach dort viel zu hart getroffen! Der Typ trainiert erwiesener Maßen nach die meiste Zeit nicht in Russland, darf im Biathlon-Weltcup ganz normal starten, aber CAS und IOC verurteilen ihn.
Übrigens: Trainer der Russen ist mit Ricco Groß ein Deutscher, ehemaliger Trainer der deutschen Mannschaft und gut befreundet mit Mark Kirchner, aktueller Bundestrainer... ("Futter für die Verschwörungstheoretiker").
Zitat von UnderratedCritic
Bist du bei Arnd Pfeiffer auch skeptisch gewesen?
Vor allem lief es mit den Russen auch nicht ganz sauber ab - das war von CAS und IOC ganz schwach und teilweise richtig unfair.
Zitat von BvB-Ossi
Nachtigall ich hör dir Trappsen.
Glückwunsch an die Schwedin.
Allerdings habe ich ein komisches Gefühl sowohl bei Kuzmina (gebürtige Russin, immer zu Großevents plötzlich stark) einer Schwedin und einem Schweden, die vorher NIX gerissen haben und plötzlich so stark sind... Zumal noch ein Trainer in Schweden, welcher zuvor mit nachweislich gedopten Russen gearbeitet hat
Nicht falsch verstehen, für jeden gilt die Unschuldsvermutung, aber bei sovielen Zufällen und den Berichten im Vorfeld bin ich sehr skeptisch!
Nachtigall ich hör dir Trappsen.
Glückwunsch an die Schwedin.
Allerdings habe ich ein komisches Gefühl sowohl bei Kuzmina (gebürtige Russin, immer zu Großevents plötzlich stark) einer Schwedin und einem Schweden, die vorher NIX gerissen haben und plötzlich so stark sind... Zumal noch ein Trainer in Schweden, welcher zuvor mit nachweislich gedopten Russen gearbeitet hat
Nicht falsch verstehen, für jeden gilt die Unschuldsvermutung, aber bei sovielen Zufällen und den Berichten im Vorfeld bin ich sehr skeptisch!
Bist du bei Arnd Pfeiffer auch skeptisch gewesen?
Vor allem lief es mit den Russen auch nicht ganz sauber ab - das war von CAS und IOC ganz schwach und teilweise richtig unfair.
Der Vergleich mit Arnd Peiffer hinkt aber schon gewaltig!
Er ist unser bester Deutscher im Weltcup, letzte Saison schon Vierter, aktuell wieder Fünfter.
Er ist nicht der absolute Siegläufer und fällt dadurch vielleicht nicht so auf. Außerdem ist aktuell im Weltcup gegen Fourcade und Boe kein Kraut gewachsen.
In den langen Biathlon-Disziplinen (15km Damen / 20km Herren) gab es schon des öfteren Überraschungen, weil es da einfach mehr aufs Schiessen ankommt. Im aktuellen Weltcup liegen zum Beispiel mit Skardino, Dzhima und Semerenko (Platz 1/2/4) bei den Damen und mit Moravec, Rastorgujevs und Fak (Platz 5/6/8) bei den Herren Athleten in den Top 10, die läuferisch mit den Besten kaum mithalten können. Auch bei Olympia und Weltmeisterschaften gab es in dieser Disziplin schon Überraschungen.
Mit der Schwedin Öberg hat einfach das beste "Gesamtpaket" gewonnen.
Zu den Anschuldigungen:
Wann genau war Wolfgang Pichler Teil des russischen Staatsdopings?
Welcher SEINER Athleten hat gedopt?
Pichler war bereits vor seiner Zeit in Russland ein sehr erfolgreicher Trainer (u.a. Schweden) und dafür bekannt, seine Athleten top auf Großereignisse vorzubereiten.
Kuzmina startet bereits seit 2008 für die Slowakei und lebt auch dort.
Bei den Russen lief einiges schief, besonders Anton Shipulin hat es meines Erachtens nach dort viel zu hart getroffen! Der Typ trainiert erwiesener Maßen nach die meiste Zeit nicht in Russland, darf im Biathlon-Weltcup ganz normal starten, aber CAS und IOC verurteilen ihn.
Übrigens: Trainer der Russen ist mit Ricco Groß ein Deutscher, ehemaliger Trainer der deutschen Mannschaft und gut befreundet mit Mark Kirchner, aktueller Bundestrainer... ("Futter für die Verschwörungstheoretiker").

Und Kuzmina hat auch schon Erfolge gefeiert. Trotzdem war Pfeiffer in der Form eine große Überraschung weil Fourcade in einer eigenen Liga läuft, ähnlich wie Dahlmeier. Finde es dann total übertrieben, wenn man auf Doping anspielt. Beim Biathlon ist die Tagesform sehr wichtig und die Schwedin war eben am besten drauf.
Und wie gesagt, was die mit den Russen gemacht haben, war ziemlich schlecht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 15.02.2018 um 12:30 Uhr bearbeitet
15.02.2018 - 12:27 Uhr
Zitat von torbster
Meinetwegen kannst du auch jeden einzelnen Athleten aufzählen der jemals gedopt hat und die deutschen unterstreichen. Mir ist sehr wohl bewusst, dass auch deutsche schon bewusst betrogen haben. Gerne können wir auch sagen, dass Deutschland bis zu dem bekanntwerden der Freiburger Forschungen auch nicht als Dopingland galt. Das ändert aber an der Sache nichts. Ob Pichler nun deutscher ist, Schwede oder Russe spielt doch gar keine Rolle. Ich halte es nicht für sonderlich wahrscheinlich, dass ein Trainer es nicht mitbekommt wenn einige seiner Athleten dopen und das scheinbar staatlich gefördert und überwacht wird.
Wie es letztlich war kann ich nicht beurteilen, solche Wunder kommen mir dann aber trotzdem noch komischer vor als ohnehin schon.
Zitat von Tirador
Interessant dass du im Zusammenhang mit Fuentes nur Spanien und Italien erwähnst.
Genauso gut könnte ich hier Deutschland nennen, auch im Zusammenhang mit der Freiburger Sportmedizin, die bis zu deren Dopingmechanismen auch sehr geschätzt wurde.
"Der Trainer" ist mit Wolfgang Pichler übrigens ein Deutscher und zu recht bei Olympia dabei!
Zitat von torbster
Das waren Spanien und Italien auch nicht, bis das Netzwerk um Fuentes bekannt wurde.
Solche Geschichten sind halt schön und irgendwie auch olympisch, aber es ist bei der unglaublichen Professionalität aller Athleten schwierig in Ausdauersportarten an solche Olympiawunder zu glauben ohne das einem zumindest kurz der Gedanke des Dopings durch Kopf schießt, insbesondere wenn eine Nation in derselben Sportart, mit demselben Trainer gleich zwei solcher Wunder.
Der Trainer hatte übrigens erst kurz vor Beginn der Spiele seine Akkreditierung gerichtlich erstritten, da 3 seiner ehemaligen russischen Schützlinge lebenslang von olympischen Spielen wegen Dopingvergehen ausgeschlossen sind und ihm daraufhin die Akkreditierung vorerst entzogen wurde.
Zitat von Nuneq
Das Samuelsson plötzlich gegen Doll laufen konnte fand ich schon sehr ungewöhnlich. Aber was soll man sagen, Schweden ist jetzt auch nicht grade als Dopingnation bekannt.
Das Samuelsson plötzlich gegen Doll laufen konnte fand ich schon sehr ungewöhnlich. Aber was soll man sagen, Schweden ist jetzt auch nicht grade als Dopingnation bekannt.
Das waren Spanien und Italien auch nicht, bis das Netzwerk um Fuentes bekannt wurde.
Solche Geschichten sind halt schön und irgendwie auch olympisch, aber es ist bei der unglaublichen Professionalität aller Athleten schwierig in Ausdauersportarten an solche Olympiawunder zu glauben ohne das einem zumindest kurz der Gedanke des Dopings durch Kopf schießt, insbesondere wenn eine Nation in derselben Sportart, mit demselben Trainer gleich zwei solcher Wunder.
Der Trainer hatte übrigens erst kurz vor Beginn der Spiele seine Akkreditierung gerichtlich erstritten, da 3 seiner ehemaligen russischen Schützlinge lebenslang von olympischen Spielen wegen Dopingvergehen ausgeschlossen sind und ihm daraufhin die Akkreditierung vorerst entzogen wurde.
Interessant dass du im Zusammenhang mit Fuentes nur Spanien und Italien erwähnst.
Genauso gut könnte ich hier Deutschland nennen, auch im Zusammenhang mit der Freiburger Sportmedizin, die bis zu deren Dopingmechanismen auch sehr geschätzt wurde.
"Der Trainer" ist mit Wolfgang Pichler übrigens ein Deutscher und zu recht bei Olympia dabei!
Meinetwegen kannst du auch jeden einzelnen Athleten aufzählen der jemals gedopt hat und die deutschen unterstreichen. Mir ist sehr wohl bewusst, dass auch deutsche schon bewusst betrogen haben. Gerne können wir auch sagen, dass Deutschland bis zu dem bekanntwerden der Freiburger Forschungen auch nicht als Dopingland galt. Das ändert aber an der Sache nichts. Ob Pichler nun deutscher ist, Schwede oder Russe spielt doch gar keine Rolle. Ich halte es nicht für sonderlich wahrscheinlich, dass ein Trainer es nicht mitbekommt wenn einige seiner Athleten dopen und das scheinbar staatlich gefördert und überwacht wird.
Wie es letztlich war kann ich nicht beurteilen, solche Wunder kommen mir dann aber trotzdem noch komischer vor als ohnehin schon.
Nur wenn man mit einem Aluhut durch die Gegend läuft und jeden Erfolg der auch nur im geringsten mit Russland zu tun hat, kritisch hinterfragt!
Ich will gar nicht jeden aufzählen, ich habe nur dich dafür "kritisiert", dass du ausschließlich (bei Fuentes) Spanien und Italien rauspickst, Deutschland aber gekonnt verschweigst. Zudem habe ich Freiburg erwähnt, um aufzuzeigen dass es auch hierzulande berechtigte Zweifel geben könnte, nicht muss.
Mich stört es einfach, dass hier permanent der Generalverdacht besteht!
"Dopt ein Russe, tun es alle."
Wolfgang Pichler ist seit gefühlt 30 Jahren erfolgreich als Trainer im Biathlon weltweit tätig und jetzt unterstützt er das Doping oder sieht weg? Unwahrscheinlich!
15.02.2018 - 12:31 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Und Kuzmina hat auch schon Erfolge gefeiert. Trotzdem war Pfeiffer in der Form eine große Überraschung weil Fourcade in einer eigenen läuft, ähnlich wie Dahlmeier. Finde es dann total übertrieben, wenn man auf Doping anspielt. Beim Biathlon ist die Tagesform sehr wichtig und die Schwedin war eben am besten drauf.
Und wie gesagt, was die mit den Russen gemacht haben, war ziemlich schlecht.
Zitat von Tirador
Der Vergleich mit Arnd Peiffer hinkt aber schon gewaltig!
Er ist unser bester Deutscher im Weltcup, letzte Saison schon Vierter, aktuell wieder Fünfter.
Er ist nicht der absolute Siegläufer und fällt dadurch vielleicht nicht so auf. Außerdem ist aktuell im Weltcup gegen Fourcade und Boe kein Kraut gewachsen.
In den langen Biathlon-Disziplinen (15km Damen / 20km Herren) gab es schon des öfteren Überraschungen, weil es da einfach mehr aufs Schiessen ankommt. Im aktuellen Weltcup liegen zum Beispiel mit Skardino, Dzhima und Semerenko (Platz 1/2/4) bei den Damen und mit Moravec, Rastorgujevs und Fak (Platz 5/6/8) bei den Herren Athleten in den Top 10, die läuferisch mit den Besten kaum mithalten können. Auch bei Olympia und Weltmeisterschaften gab es in dieser Disziplin schon Überraschungen.
Mit der Schwedin Öberg hat einfach das beste "Gesamtpaket" gewonnen.
Zu den Anschuldigungen:
Wann genau war Wolfgang Pichler Teil des russischen Staatsdopings?
Welcher SEINER Athleten hat gedopt?
Pichler war bereits vor seiner Zeit in Russland ein sehr erfolgreicher Trainer (u.a. Schweden) und dafür bekannt, seine Athleten top auf Großereignisse vorzubereiten.
Kuzmina startet bereits seit 2008 für die Slowakei und lebt auch dort.
Bei den Russen lief einiges schief, besonders Anton Shipulin hat es meines Erachtens nach dort viel zu hart getroffen! Der Typ trainiert erwiesener Maßen nach die meiste Zeit nicht in Russland, darf im Biathlon-Weltcup ganz normal starten, aber CAS und IOC verurteilen ihn.
Übrigens: Trainer der Russen ist mit Ricco Groß ein Deutscher, ehemaliger Trainer der deutschen Mannschaft und gut befreundet mit Mark Kirchner, aktueller Bundestrainer... ("Futter für die Verschwörungstheoretiker").
Zitat von UnderratedCritic
Bist du bei Arnd Pfeiffer auch skeptisch gewesen?
Vor allem lief es mit den Russen auch nicht ganz sauber ab - das war von CAS und IOC ganz schwach und teilweise richtig unfair.
Zitat von BvB-Ossi
Nachtigall ich hör dir Trappsen.
Glückwunsch an die Schwedin.
Allerdings habe ich ein komisches Gefühl sowohl bei Kuzmina (gebürtige Russin, immer zu Großevents plötzlich stark) einer Schwedin und einem Schweden, die vorher NIX gerissen haben und plötzlich so stark sind... Zumal noch ein Trainer in Schweden, welcher zuvor mit nachweislich gedopten Russen gearbeitet hat
Nicht falsch verstehen, für jeden gilt die Unschuldsvermutung, aber bei sovielen Zufällen und den Berichten im Vorfeld bin ich sehr skeptisch!
Nachtigall ich hör dir Trappsen.
Glückwunsch an die Schwedin.
Allerdings habe ich ein komisches Gefühl sowohl bei Kuzmina (gebürtige Russin, immer zu Großevents plötzlich stark) einer Schwedin und einem Schweden, die vorher NIX gerissen haben und plötzlich so stark sind... Zumal noch ein Trainer in Schweden, welcher zuvor mit nachweislich gedopten Russen gearbeitet hat
Nicht falsch verstehen, für jeden gilt die Unschuldsvermutung, aber bei sovielen Zufällen und den Berichten im Vorfeld bin ich sehr skeptisch!
Bist du bei Arnd Pfeiffer auch skeptisch gewesen?
Vor allem lief es mit den Russen auch nicht ganz sauber ab - das war von CAS und IOC ganz schwach und teilweise richtig unfair.
Der Vergleich mit Arnd Peiffer hinkt aber schon gewaltig!
Er ist unser bester Deutscher im Weltcup, letzte Saison schon Vierter, aktuell wieder Fünfter.
Er ist nicht der absolute Siegläufer und fällt dadurch vielleicht nicht so auf. Außerdem ist aktuell im Weltcup gegen Fourcade und Boe kein Kraut gewachsen.
In den langen Biathlon-Disziplinen (15km Damen / 20km Herren) gab es schon des öfteren Überraschungen, weil es da einfach mehr aufs Schiessen ankommt. Im aktuellen Weltcup liegen zum Beispiel mit Skardino, Dzhima und Semerenko (Platz 1/2/4) bei den Damen und mit Moravec, Rastorgujevs und Fak (Platz 5/6/8) bei den Herren Athleten in den Top 10, die läuferisch mit den Besten kaum mithalten können. Auch bei Olympia und Weltmeisterschaften gab es in dieser Disziplin schon Überraschungen.
Mit der Schwedin Öberg hat einfach das beste "Gesamtpaket" gewonnen.
Zu den Anschuldigungen:
Wann genau war Wolfgang Pichler Teil des russischen Staatsdopings?
Welcher SEINER Athleten hat gedopt?
Pichler war bereits vor seiner Zeit in Russland ein sehr erfolgreicher Trainer (u.a. Schweden) und dafür bekannt, seine Athleten top auf Großereignisse vorzubereiten.
Kuzmina startet bereits seit 2008 für die Slowakei und lebt auch dort.
Bei den Russen lief einiges schief, besonders Anton Shipulin hat es meines Erachtens nach dort viel zu hart getroffen! Der Typ trainiert erwiesener Maßen nach die meiste Zeit nicht in Russland, darf im Biathlon-Weltcup ganz normal starten, aber CAS und IOC verurteilen ihn.
Übrigens: Trainer der Russen ist mit Ricco Groß ein Deutscher, ehemaliger Trainer der deutschen Mannschaft und gut befreundet mit Mark Kirchner, aktueller Bundestrainer... ("Futter für die Verschwörungstheoretiker").

Und Kuzmina hat auch schon Erfolge gefeiert. Trotzdem war Pfeiffer in der Form eine große Überraschung weil Fourcade in einer eigenen läuft, ähnlich wie Dahlmeier. Finde es dann total übertrieben, wenn man auf Doping anspielt. Beim Biathlon ist die Tagesform sehr wichtig und die Schwedin war eben am besten drauf.
Und wie gesagt, was die mit den Russen gemacht haben, war ziemlich schlecht.
Richtig.
Und eben auch nur möglich, weil Fourcade und Boe gepatzt haben und Shipulin nicht durfte. Da war Peiffer schon fast die logische Konsequenz!
Nein, ich gebe die Recht, war so nicht unbedingt zu erwarten und es gehört auch immer ne Portion Glück dazu.
15.02.2018 - 12:58 Uhr
Bei den Herren geht nichts. Lesser mit extrem viel Glück vlt. Bronze, aber im Grunde schon alle aussichtslos.
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