| Geburtsdatum | 11.11.1983 |
|---|---|
| Alter | 42 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,70m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Rechter Verteidiger |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Philipp Lahm
21.07.2015 - 12:48 Uhr
29.09.2016 - 21:52 Uhr
Zitat von John_Cove
Wow, ein schwaches Spiel.
"Karriereende" "Geht schon vorher in den Vorstand" "Es reicht nicht mehr" "Erledigt seinen Job nur noch so nebenbei"
Wir Bayernfans sind schon klasse drauf wenn wir ein Spiel verlieren.
Wow, ein schwaches Spiel.
"Karriereende" "Geht schon vorher in den Vorstand" "Es reicht nicht mehr" "Erledigt seinen Job nur noch so nebenbei"
Wir Bayernfans sind schon klasse drauf wenn wir ein Spiel verlieren.

Wir haben auswärts in Madrid verloren. Gegen das beste spanische Team. Sie haben weltweit die beste Defensive. Das calderon ist ein richtiges Hexenkessel
Und trotzdem haben wir ein gutes Spiel abgeliefert. Einige tun so, als ob wir dort mit 0:4 unter die Räder kamen. Die Niederlage kam zum richtigen Zeitpunkt. Die paar überheblichen User hier fingen an richtig zu nerven.
Damit es nicht zu ot wird
: Lahm hat gestern ein normales Spiel abgeliefert. Gegen diese Bomben Defensive und mit einem Müller vor dir (
) ist es halt schwer, vorne Akzente zu setzen.
09.11.2016 - 21:42 Uhr
mir ist die Stimmung hier (wie meistens) zu sehr von kurzfristigen Formkurven abhängig. Noch vor ein paar Monaten war der Thread hier voller Lobeshymnen, als sich Lahm in sehr guter Form befunden hat.
Realistische & tatsächl. bessere Nachfolger werden aber kaum bis gar nicht genannt - ähnlich wie bei den VV-Diskussionen um Robben & Ribery. Und in allen drei Fällen ist meine Meinung, dass wir bei deren Abgang ein Problem bekommen können, weil der Markt für uns nicht viel hergibt an auch nur gleichwertigen Alternativen.
Insofern wäre mir Stand heute ein Lahm-Abgang wie geplant 2018 lieber. Bis dahin hat er noch genügend Gelegenheit, Formhochs zu generieren
Realistische & tatsächl. bessere Nachfolger werden aber kaum bis gar nicht genannt - ähnlich wie bei den VV-Diskussionen um Robben & Ribery. Und in allen drei Fällen ist meine Meinung, dass wir bei deren Abgang ein Problem bekommen können, weil der Markt für uns nicht viel hergibt an auch nur gleichwertigen Alternativen.
Insofern wäre mir Stand heute ein Lahm-Abgang wie geplant 2018 lieber. Bis dahin hat er noch genügend Gelegenheit, Formhochs zu generieren
16.11.2016 - 13:41 Uhr
Zitat von Blab0mat
Lahm wäre die perfekte Lösung für die vakante Sportdirektor-Stelle. Das wissen sicherlich auch unsere Obrigkeiten. Da wird man nicht wegen einem Jahr nervös und holt einen anderen.
Rummenigge tut gut daran, rechtzeitig unseren Leistungsträger der letzten Jahre so eine Möglichkeit aufzubieten. Gerade Lahm - und hoffentlich auch Schweinsteiger - sind auf einer Stufe mit Beckenbauer und Müller zu sehen. Daher wünsche ich mir auch, dass man Schweinsteiger in welcher Form auch immer, nach seinem Ende der aktiven Karriere schnellst möglich einbinden kann.
Gerade wenn man auch die "Gesichter" der vorherigen Generationen ansieht (Mattäus, Effe, Kahn), dann sind mir die aktuellen Leistungsträger doch deutlich lieber. Die machen auf mich einen souveräneren Eindruck.
Wobei Kahn und Mattäus ja aktuell gut am Image arbeiten und ich mir die mittlerweile auch gut in einer Position beim FCB vorstellen könnten.
Lahm wäre die perfekte Lösung für die vakante Sportdirektor-Stelle. Das wissen sicherlich auch unsere Obrigkeiten. Da wird man nicht wegen einem Jahr nervös und holt einen anderen.
Rummenigge tut gut daran, rechtzeitig unseren Leistungsträger der letzten Jahre so eine Möglichkeit aufzubieten. Gerade Lahm - und hoffentlich auch Schweinsteiger - sind auf einer Stufe mit Beckenbauer und Müller zu sehen. Daher wünsche ich mir auch, dass man Schweinsteiger in welcher Form auch immer, nach seinem Ende der aktiven Karriere schnellst möglich einbinden kann.
Gerade wenn man auch die "Gesichter" der vorherigen Generationen ansieht (Mattäus, Effe, Kahn), dann sind mir die aktuellen Leistungsträger doch deutlich lieber. Die machen auf mich einen souveräneren Eindruck.
Wobei Kahn und Mattäus ja aktuell gut am Image arbeiten und ich mir die mittlerweile auch gut in einer Position beim FCB vorstellen könnten.
Die perfekte Lösung?
Die sogenannte "Sportdirektoren" Stelle ist in Wirklichkeit ein Vorstandsposten. "Vorstand Sport", wenn man es genau nimmt. Bei einem Weltkonzern mit über 500 Millionen Umsatz.
Das bedeudet im Normalfall, dass Lahm dann absofort nach seinem Rücktritt der Verantwortliche für allerlei sportlicher Fragen ist. Er muss Mitarbeiter führen, neu einstellen, entlassen. Er muss Konzepte entwickeln, Verhandlungen mit Angestellten führen, die Schnittstelle der Mannschaft mit dem Vorstand, Trainerteam usw sein. Er muss Spieler scouten, Spieler verpflichten usw.
Wir reden hier von einem MItt-30er, der in seinem Leben außer einem Realschulabschluss keinerlei Qualifikationen oder Erfahrungen nachweisen kann. Der nie irgendwie Erfahrungen in einer verantwortungsvollen Position gesammelt hat. Oder etwas vergleichbares getan hat.
Ohne passende Ausbildung, z.B. ein Sportmanagement Studium, Trainerscheine etc. fände ich es von Vereinsseite grob fahrlässig ein absolutes Greenhorn dort zu installiern. Der deutlich bessere Weg wäre ein Studium, 2-3 Jahre Erfahrung als Assistent, Praktias etc um dort erstmal reinzuschnuppern. Zu meinen man setzt da jetzt einfach einen ehemaligen Spieler auf den Chefsessel und der führt nun fünf dutzend Menschen und schmeisst den Laden alleine ist für mich völlig naiv. Nichtmal Sammer hatte die vollumfänglichen Qualitäten alle Anforderungen zu erfüllen. Von Nerlinger nichtmal gesprochen.
Klar, wenn man ne Marionette für Kalle und Ulli sucht, der nach außen schön das Gesicht des Fc Bayern repräsentiert und intern nix zu melden hat, ist er die 1A Toplösung. So definiere ich jedoch keinen Vorstandsposten. Für mich hat er am Ende des Tages bei allen sportlichen Fragen das allerletzte Wort und die Entscheidungsmacht. Und da braucht man meiner Meinung nach jemanden, der klare Führungsqualitäten nachgewiesen hat und genau weiß, was von ihm verlangt wird.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass da ein Lahm nächstes Jahr am Verhandlungstisch sitzt und mit Ribery oder Robben über einen neuen Vertrag verhandelt und dort die finale Entscheidung trifft.
16.11.2016 - 14:07 Uhr
Zitat von _Boasson_
Die perfekte Lösung?
Die sogenannte "Sportdirektoren" Stelle ist in Wirklichkeit ein Vorstandsposten. "Vorstand Sport", wenn man es genau nimmt. Bei einem Weltkonzern mit über 500 Millionen Umsatz.
Das bedeudet im Normalfall, dass Lahm dann absofort nach seinem Rücktritt der Verantwortliche für allerlei sportlicher Fragen ist. Er muss Mitarbeiter führen, neu einstellen, entlassen. Er muss Konzepte entwickeln, Verhandlungen mit Angestellten führen, die Schnittstelle der Mannschaft mit dem Vorstand, Trainerteam usw sein. Er muss Spieler scouten, Spieler verpflichten usw.
Wir reden hier von einem MItt-30er, der in seinem Leben außer einem Realschulabschluss keinerlei Qualifikationen oder Erfahrungen nachweisen kann. Der nie irgendwie Erfahrungen in einer verantwortungsvollen Position gesammelt hat. Oder etwas vergleichbares getan hat.
Ohne passende Ausbildung, z.B. ein Sportmanagement Studium, Trainerscheine etc. fände ich es von Vereinsseite grob fahrlässig ein absolutes Greenhorn dort zu installiern. Der deutlich bessere Weg wäre ein Studium, 2-3 Jahre Erfahrung als Assistent, Praktias etc um dort erstmal reinzuschnuppern. Zu meinen man setzt da jetzt einfach einen ehemaligen Spieler auf den Chefsessel und der führt nun fünf dutzend Menschen und schmeisst den Laden alleine ist für mich völlig naiv. Nichtmal Sammer hatte die vollumfänglichen Qualitäten alle Anforderungen zu erfüllen. Von Nerlinger nichtmal gesprochen.
Klar, wenn man ne Marionette für Kalle und Ulli sucht, der nach außen schön das Gesicht des Fc Bayern repräsentiert und intern nix zu melden hat, ist er die 1A Toplösung. So definiere ich jedoch keinen Vorstandsposten. Für mich hat er am Ende des Tages bei allen sportlichen Fragen das allerletzte Wort und die Entscheidungsmacht. Und da braucht man meiner Meinung nach jemanden, der klare Führungsqualitäten nachgewiesen hat und genau weiß, was von ihm verlangt wird.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass da ein Lahm nächstes Jahr am Verhandlungstisch sitzt und mit Ribery oder Robben über einen neuen Vertrag verhandelt und dort die finale Entscheidung trifft.
Zitat von Blab0mat
Lahm wäre die perfekte Lösung für die vakante Sportdirektor-Stelle. Das wissen sicherlich auch unsere Obrigkeiten. Da wird man nicht wegen einem Jahr nervös und holt einen anderen.
Rummenigge tut gut daran, rechtzeitig unseren Leistungsträger der letzten Jahre so eine Möglichkeit aufzubieten. Gerade Lahm - und hoffentlich auch Schweinsteiger - sind auf einer Stufe mit Beckenbauer und Müller zu sehen. Daher wünsche ich mir auch, dass man Schweinsteiger in welcher Form auch immer, nach seinem Ende der aktiven Karriere schnellst möglich einbinden kann.
Gerade wenn man auch die "Gesichter" der vorherigen Generationen ansieht (Mattäus, Effe, Kahn), dann sind mir die aktuellen Leistungsträger doch deutlich lieber. Die machen auf mich einen souveräneren Eindruck.
Wobei Kahn und Mattäus ja aktuell gut am Image arbeiten und ich mir die mittlerweile auch gut in einer Position beim FCB vorstellen könnten.
Lahm wäre die perfekte Lösung für die vakante Sportdirektor-Stelle. Das wissen sicherlich auch unsere Obrigkeiten. Da wird man nicht wegen einem Jahr nervös und holt einen anderen.
Rummenigge tut gut daran, rechtzeitig unseren Leistungsträger der letzten Jahre so eine Möglichkeit aufzubieten. Gerade Lahm - und hoffentlich auch Schweinsteiger - sind auf einer Stufe mit Beckenbauer und Müller zu sehen. Daher wünsche ich mir auch, dass man Schweinsteiger in welcher Form auch immer, nach seinem Ende der aktiven Karriere schnellst möglich einbinden kann.
Gerade wenn man auch die "Gesichter" der vorherigen Generationen ansieht (Mattäus, Effe, Kahn), dann sind mir die aktuellen Leistungsträger doch deutlich lieber. Die machen auf mich einen souveräneren Eindruck.
Wobei Kahn und Mattäus ja aktuell gut am Image arbeiten und ich mir die mittlerweile auch gut in einer Position beim FCB vorstellen könnten.
Die perfekte Lösung?
Die sogenannte "Sportdirektoren" Stelle ist in Wirklichkeit ein Vorstandsposten. "Vorstand Sport", wenn man es genau nimmt. Bei einem Weltkonzern mit über 500 Millionen Umsatz.
Das bedeudet im Normalfall, dass Lahm dann absofort nach seinem Rücktritt der Verantwortliche für allerlei sportlicher Fragen ist. Er muss Mitarbeiter führen, neu einstellen, entlassen. Er muss Konzepte entwickeln, Verhandlungen mit Angestellten führen, die Schnittstelle der Mannschaft mit dem Vorstand, Trainerteam usw sein. Er muss Spieler scouten, Spieler verpflichten usw.
Wir reden hier von einem MItt-30er, der in seinem Leben außer einem Realschulabschluss keinerlei Qualifikationen oder Erfahrungen nachweisen kann. Der nie irgendwie Erfahrungen in einer verantwortungsvollen Position gesammelt hat. Oder etwas vergleichbares getan hat.
Ohne passende Ausbildung, z.B. ein Sportmanagement Studium, Trainerscheine etc. fände ich es von Vereinsseite grob fahrlässig ein absolutes Greenhorn dort zu installiern. Der deutlich bessere Weg wäre ein Studium, 2-3 Jahre Erfahrung als Assistent, Praktias etc um dort erstmal reinzuschnuppern. Zu meinen man setzt da jetzt einfach einen ehemaligen Spieler auf den Chefsessel und der führt nun fünf dutzend Menschen und schmeisst den Laden alleine ist für mich völlig naiv. Nichtmal Sammer hatte die vollumfänglichen Qualitäten alle Anforderungen zu erfüllen. Von Nerlinger nichtmal gesprochen.
Klar, wenn man ne Marionette für Kalle und Ulli sucht, der nach außen schön das Gesicht des Fc Bayern repräsentiert und intern nix zu melden hat, ist er die 1A Toplösung. So definiere ich jedoch keinen Vorstandsposten. Für mich hat er am Ende des Tages bei allen sportlichen Fragen das allerletzte Wort und die Entscheidungsmacht. Und da braucht man meiner Meinung nach jemanden, der klare Führungsqualitäten nachgewiesen hat und genau weiß, was von ihm verlangt wird.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass da ein Lahm nächstes Jahr am Verhandlungstisch sitzt und mit Ribery oder Robben über einen neuen Vertrag verhandelt und dort die finale Entscheidung trifft.
Karl-Heinz Rummenigge (2011):
"Ich habe Mittlere Reife gemacht und eine Banklehre, die ich abgebrochen habe, weil ich mit 18 zum FC Bayern gekommen bin. Ich habe versucht, ,learning by doing’ zu praktizieren. Ich habe keine Scheu, zu fragen. Leute von der Universität, so sagt es Uli gern mal, sind in der grauen Theorie wunderbar, aber ein Kilo Bratwurst können sie nicht verkaufen."
Hoeneß, zorc, schmadtke haben das bwl-studium abgebrochen, allofs hat ne ausbildung als versicherungskaufmann, bruchhagen hat lehramt studiert. Matthias sammer hat irgendwas mit maschinenbau gemacht, war nach seiner profi-karriere trainer und danach sportdirektor beim größten fußballverband der welt und zuletzt beim fc bayern.
Ne idee wie viel von dem bwl-wissen studierende heute in ihrem job verwenden? Kaum etwas bis gar nichts. Bei vielen anderen studiengängen ist es genauso. Gerade im marketing- und personalbereich lernt man alles wesentliche erst im job. Ein freund von mir ist personalreferent bei dr. oetker in bielefeld. Der hat den job über persönliche kontakte bekommen, hat vorher nur ein einziges praktikum absolviert, was mit der tätigkeit allerdings überhaupt nichts zu tun hatte. Studiengänge zeigen sowieso erst einmal nur das interesse eines menschen und dass man sich mit speziellen themen auseinandergesetzt hat, mehr nicht.
Lahm braucht rein gar nichts zu studieren oder irgendwo praktika zu absolvieren. Er hat bei bayern alles, was er braucht. Die leute um ihn herum zeigen ihm alles, um in diese position hineinzuwachsen. Das aller wichtigste ist ohnehin, dass man sich mit der philosophie des clubs identizifiert, dass man ein gutes verhältnis zu seinen kollegen und einen guten draht zur mannschaft hat. Der rest entsteht im verlaufe der zeit.
16.11.2016 - 14:17 Uhr
Zitat von _Boasson_
Die perfekte Lösung?
Die sogenannte "Sportdirektoren" Stelle ist in Wirklichkeit ein Vorstandsposten. "Vorstand Sport", wenn man es genau nimmt. Bei einem Weltkonzern mit über 500 Millionen Umsatz.
Das bedeudet im Normalfall, dass Lahm dann absofort nach seinem Rücktritt der Verantwortliche für allerlei sportlicher Fragen ist. Er muss Mitarbeiter führen, neu einstellen, entlassen. Er muss Konzepte entwickeln, Verhandlungen mit Angestellten führen, die Schnittstelle der Mannschaft mit dem Vorstand, Trainerteam usw sein. Er muss Spieler scouten, Spieler verpflichten usw.
Wir reden hier von einem MItt-30er, der in seinem Leben außer einem Realschulabschluss keinerlei Qualifikationen oder Erfahrungen nachweisen kann. Der nie irgendwie Erfahrungen in einer verantwortungsvollen Position gesammelt hat. Oder etwas vergleichbares getan hat.
Ohne passende Ausbildung, z.B. ein Sportmanagement Studium, Trainerscheine etc. fände ich es von Vereinsseite grob fahrlässig ein absolutes Greenhorn dort zu installiern. Der deutlich bessere Weg wäre ein Studium, 2-3 Jahre Erfahrung als Assistent, Praktias etc um dort erstmal reinzuschnuppern. Zu meinen man setzt da jetzt einfach einen ehemaligen Spieler auf den Chefsessel und der führt nun fünf dutzend Menschen und schmeisst den Laden alleine ist für mich völlig naiv. Nichtmal Sammer hatte die vollumfänglichen Qualitäten alle Anforderungen zu erfüllen. Von Nerlinger nichtmal gesprochen.
Klar, wenn man ne Marionette für Kalle und Ulli sucht, der nach außen schön das Gesicht des Fc Bayern repräsentiert und intern nix zu melden hat, ist er die 1A Toplösung. So definiere ich jedoch keinen Vorstandsposten. Für mich hat er am Ende des Tages bei allen sportlichen Fragen das allerletzte Wort und die Entscheidungsmacht. Und da braucht man meiner Meinung nach jemanden, der klare Führungsqualitäten nachgewiesen hat und genau weiß, was von ihm verlangt wird.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass da ein Lahm nächstes Jahr am Verhandlungstisch sitzt und mit Ribery oder Robben über einen neuen Vertrag verhandelt und dort die finale Entscheidung trifft.
Zitat von Blab0mat
Lahm wäre die perfekte Lösung für die vakante Sportdirektor-Stelle. Das wissen sicherlich auch unsere Obrigkeiten. Da wird man nicht wegen einem Jahr nervös und holt einen anderen.
Rummenigge tut gut daran, rechtzeitig unseren Leistungsträger der letzten Jahre so eine Möglichkeit aufzubieten. Gerade Lahm - und hoffentlich auch Schweinsteiger - sind auf einer Stufe mit Beckenbauer und Müller zu sehen. Daher wünsche ich mir auch, dass man Schweinsteiger in welcher Form auch immer, nach seinem Ende der aktiven Karriere schnellst möglich einbinden kann.
Gerade wenn man auch die "Gesichter" der vorherigen Generationen ansieht (Mattäus, Effe, Kahn), dann sind mir die aktuellen Leistungsträger doch deutlich lieber. Die machen auf mich einen souveräneren Eindruck.
Wobei Kahn und Mattäus ja aktuell gut am Image arbeiten und ich mir die mittlerweile auch gut in einer Position beim FCB vorstellen könnten.
Lahm wäre die perfekte Lösung für die vakante Sportdirektor-Stelle. Das wissen sicherlich auch unsere Obrigkeiten. Da wird man nicht wegen einem Jahr nervös und holt einen anderen.
Rummenigge tut gut daran, rechtzeitig unseren Leistungsträger der letzten Jahre so eine Möglichkeit aufzubieten. Gerade Lahm - und hoffentlich auch Schweinsteiger - sind auf einer Stufe mit Beckenbauer und Müller zu sehen. Daher wünsche ich mir auch, dass man Schweinsteiger in welcher Form auch immer, nach seinem Ende der aktiven Karriere schnellst möglich einbinden kann.
Gerade wenn man auch die "Gesichter" der vorherigen Generationen ansieht (Mattäus, Effe, Kahn), dann sind mir die aktuellen Leistungsträger doch deutlich lieber. Die machen auf mich einen souveräneren Eindruck.
Wobei Kahn und Mattäus ja aktuell gut am Image arbeiten und ich mir die mittlerweile auch gut in einer Position beim FCB vorstellen könnten.
Die perfekte Lösung?
Die sogenannte "Sportdirektoren" Stelle ist in Wirklichkeit ein Vorstandsposten. "Vorstand Sport", wenn man es genau nimmt. Bei einem Weltkonzern mit über 500 Millionen Umsatz.
Das bedeudet im Normalfall, dass Lahm dann absofort nach seinem Rücktritt der Verantwortliche für allerlei sportlicher Fragen ist. Er muss Mitarbeiter führen, neu einstellen, entlassen. Er muss Konzepte entwickeln, Verhandlungen mit Angestellten führen, die Schnittstelle der Mannschaft mit dem Vorstand, Trainerteam usw sein. Er muss Spieler scouten, Spieler verpflichten usw.
Wir reden hier von einem MItt-30er, der in seinem Leben außer einem Realschulabschluss keinerlei Qualifikationen oder Erfahrungen nachweisen kann. Der nie irgendwie Erfahrungen in einer verantwortungsvollen Position gesammelt hat. Oder etwas vergleichbares getan hat.
Ohne passende Ausbildung, z.B. ein Sportmanagement Studium, Trainerscheine etc. fände ich es von Vereinsseite grob fahrlässig ein absolutes Greenhorn dort zu installiern. Der deutlich bessere Weg wäre ein Studium, 2-3 Jahre Erfahrung als Assistent, Praktias etc um dort erstmal reinzuschnuppern. Zu meinen man setzt da jetzt einfach einen ehemaligen Spieler auf den Chefsessel und der führt nun fünf dutzend Menschen und schmeisst den Laden alleine ist für mich völlig naiv. Nichtmal Sammer hatte die vollumfänglichen Qualitäten alle Anforderungen zu erfüllen. Von Nerlinger nichtmal gesprochen.
Klar, wenn man ne Marionette für Kalle und Ulli sucht, der nach außen schön das Gesicht des Fc Bayern repräsentiert und intern nix zu melden hat, ist er die 1A Toplösung. So definiere ich jedoch keinen Vorstandsposten. Für mich hat er am Ende des Tages bei allen sportlichen Fragen das allerletzte Wort und die Entscheidungsmacht. Und da braucht man meiner Meinung nach jemanden, der klare Führungsqualitäten nachgewiesen hat und genau weiß, was von ihm verlangt wird.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass da ein Lahm nächstes Jahr am Verhandlungstisch sitzt und mit Ribery oder Robben über einen neuen Vertrag verhandelt und dort die finale Entscheidung trifft.
Was muss denn ein Vorstand Sport mitbringen? Der muss im Fußball wissen, wie das Geschäft abläuft, eine klare Vision oder einen klaren Plan besitzen und sollte Führungsqualitäten mitbringen.
Dann schauen wir uns an wie der Werdegang von Philipp Lahm ist und ob das auf die Anforderungen überhaupt passt.
Lahm ist seit 12 Jahren auf absolutem Topniveau Teil des Fußballgeschäftes, hat unzählige Top-Trainer hautnah erlebt und hat alles gewonnen. Er kennt also den Fußball, weiß wie man erfolgreich sein kann und wie das Geschäft abläuft.
Er war einer derjenigen der 2009 einen klaren Plan bei der Einkaufspolitik unseres Vereins vermisste und dies klar ansprach, der sich absolut im Klaren war, wie und wann er seine Karriere beenden möchte bzw. wie diese abläuft. Er hat für die Zeit nach der Karriere mit einigen Unternehmensbeteiligungen seit einigen Jahren vorgesorgt und erlebt, was das Arbeiten außerhalb des Fußballs bedeutet. Das schließt für mich ein, dass er weiß was er möchte und wie er zu gewissen Zielen kommen möchte!
Und ob er eine "Mannschaft" führen kann, ob er weiß was das bedeutet hat er in seinen Jahren als Kapitän des FC Bayern und der Nationalelf unter Beweis gestellt. Nicht umsonst trauen Ihm ausnahmslos ALLE diesen Posten zu!
Und es geht auch nicht im ersten Schritt darum, dass er Verhandlungen führen muss oder Verträge aushandelt. Wenn man die letzten Transfers verfolgt, war das eine Teamarbeit von KHR, Dreesen und Sammer, wobei Sammer eher den kleinsten Teil zu erledigen hatte. Daher verstehe ich nicht, warum man ihn nicht über 2-3 Jahre aufbaut mit KHR als Mentor und Unterstützer in der sich Lahm freischwimmen kann?!
17.11.2016 - 20:58 Uhr
Zitat von Westfalian
Einspruch:
Häng das Studium nicht höher auf als es wirklich wert ist. Niemand an Verhandlungstischen interessiert sich dafür, ob der Gegenüber ein Studium nachzuweisen hat oder nicht.
Lahm ist mitnichten ein Grreenhorn und nicht vergleichbar mit einem 19 jährigen Greenhorn vom Abitur, welcher durch ein Studium Werkzeuge und Methoden für den beruflichen Alltag lernen, aber keine Erfahrungen besitzen.
Lahm war Kapitän der WM Mannschaft 2014 und hat damit massgeblich neben anderen Führungsspielern bei einem 22 Mann Kader zum Erfolg beigetragen.
Er kann nach den gewonnenen Machtkämpfen mit Ballack und Schweinsteiger um die Kapitänsämter die politische Klaviatur spielen bzw bedienen, ohne dass er einen Schaden davongetragen hat. BS hat vorab den internen Mchtkampf nicht aufnehmen wollen, weil er mE wusste, mit wem er es zu tun hat. Lahm ist intern mE sicherkich nicht Schwiegermuttis Liebling, sondern kann durchaus Kante zeigen.
Es ist immer schwierig, sich den ehemaligen Kollegen als neuen Vorgesetzten vorzustellen. Man würde Lahm sicherlich nicht alleine auf Robbery loslassen, sondern ich denke, dass hier sogar Uli mit macht, alleine aus Gründen der Wertschätzung gegenüber beiden Spielern.
Die Frage wird sein, ob Kalle und Uli als Alphatierchen Verantwortung abgeben können und Lahm Vertrauen entgegenbringen. Ist dies nicht der Fall, wird Lahm in meiner Einschätzung dann von sich aus wieder gehen. Er wirdsich nicht zum Abnickeretwaiger Kommndos von oben machen lassen.
Zitat von _Boasson_
Die perfekte Lösung?
Die sogenannte "Sportdirektoren" Stelle ist in Wirklichkeit ein Vorstandsposten. "Vorstand Sport", wenn man es genau nimmt. Bei einem Weltkonzern mit über 500 Millionen Umsatz.
Das bedeudet im Normalfall, dass Lahm dann absofort nach seinem Rücktritt der Verantwortliche für allerlei sportlicher Fragen ist. Er muss Mitarbeiter führen, neu einstellen, entlassen. Er muss Konzepte entwickeln, Verhandlungen mit Angestellten führen, die Schnittstelle der Mannschaft mit dem Vorstand, Trainerteam usw sein. Er muss Spieler scouten, Spieler verpflichten usw.
Wir reden hier von einem MItt-30er, der in seinem Leben außer einem Realschulabschluss keinerlei Qualifikationen oder Erfahrungen nachweisen kann. Der nie irgendwie Erfahrungen in einer verantwortungsvollen Position gesammelt hat. Oder etwas vergleichbares getan hat.
Ohne passende Ausbildung, z.B. ein Sportmanagement Studium, Trainerscheine etc. fände ich es von Vereinsseite grob fahrlässig ein absolutes Greenhorn dort zu installiern. Der deutlich bessere Weg wäre ein Studium, 2-3 Jahre Erfahrung als Assistent, Praktias etc um dort erstmal reinzuschnuppern. Zu meinen man setzt da jetzt einfach einen ehemaligen Spieler auf den Chefsessel und der führt nun fünf dutzend Menschen und schmeisst den Laden alleine ist für mich völlig naiv. Nichtmal Sammer hatte die vollumfänglichen Qualitäten alle Anforderungen zu erfüllen. Von Nerlinger nichtmal gesprochen.
Klar, wenn man ne Marionette für Kalle und Ulli sucht, der nach außen schön das Gesicht des Fc Bayern repräsentiert und intern nix zu melden hat, ist er die 1A Toplösung. So definiere ich jedoch keinen Vorstandsposten. Für mich hat er am Ende des Tages bei allen sportlichen Fragen das allerletzte Wort und die Entscheidungsmacht. Und da braucht man meiner Meinung nach jemanden, der klare Führungsqualitäten nachgewiesen hat und genau weiß, was von ihm verlangt wird.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass da ein Lahm nächstes Jahr am Verhandlungstisch sitzt und mit Ribery oder Robben über einen neuen Vertrag verhandelt und dort die finale Entscheidung trifft.
Zitat von Blab0mat
Lahm wäre die perfekte Lösung für die vakante Sportdirektor-Stelle. Das wissen sicherlich auch unsere Obrigkeiten. Da wird man nicht wegen einem Jahr nervös und holt einen anderen.
Rummenigge tut gut daran, rechtzeitig unseren Leistungsträger der letzten Jahre so eine Möglichkeit aufzubieten. Gerade Lahm - und hoffentlich auch Schweinsteiger - sind auf einer Stufe mit Beckenbauer und Müller zu sehen. Daher wünsche ich mir auch, dass man Schweinsteiger in welcher Form auch immer, nach seinem Ende der aktiven Karriere schnellst möglich einbinden kann.
Gerade wenn man auch die "Gesichter" der vorherigen Generationen ansieht (Mattäus, Effe, Kahn), dann sind mir die aktuellen Leistungsträger doch deutlich lieber. Die machen auf mich einen souveräneren Eindruck.
Wobei Kahn und Mattäus ja aktuell gut am Image arbeiten und ich mir die mittlerweile auch gut in einer Position beim FCB vorstellen könnten.
Lahm wäre die perfekte Lösung für die vakante Sportdirektor-Stelle. Das wissen sicherlich auch unsere Obrigkeiten. Da wird man nicht wegen einem Jahr nervös und holt einen anderen.
Rummenigge tut gut daran, rechtzeitig unseren Leistungsträger der letzten Jahre so eine Möglichkeit aufzubieten. Gerade Lahm - und hoffentlich auch Schweinsteiger - sind auf einer Stufe mit Beckenbauer und Müller zu sehen. Daher wünsche ich mir auch, dass man Schweinsteiger in welcher Form auch immer, nach seinem Ende der aktiven Karriere schnellst möglich einbinden kann.
Gerade wenn man auch die "Gesichter" der vorherigen Generationen ansieht (Mattäus, Effe, Kahn), dann sind mir die aktuellen Leistungsträger doch deutlich lieber. Die machen auf mich einen souveräneren Eindruck.
Wobei Kahn und Mattäus ja aktuell gut am Image arbeiten und ich mir die mittlerweile auch gut in einer Position beim FCB vorstellen könnten.
Die perfekte Lösung?
Die sogenannte "Sportdirektoren" Stelle ist in Wirklichkeit ein Vorstandsposten. "Vorstand Sport", wenn man es genau nimmt. Bei einem Weltkonzern mit über 500 Millionen Umsatz.
Das bedeudet im Normalfall, dass Lahm dann absofort nach seinem Rücktritt der Verantwortliche für allerlei sportlicher Fragen ist. Er muss Mitarbeiter führen, neu einstellen, entlassen. Er muss Konzepte entwickeln, Verhandlungen mit Angestellten führen, die Schnittstelle der Mannschaft mit dem Vorstand, Trainerteam usw sein. Er muss Spieler scouten, Spieler verpflichten usw.
Wir reden hier von einem MItt-30er, der in seinem Leben außer einem Realschulabschluss keinerlei Qualifikationen oder Erfahrungen nachweisen kann. Der nie irgendwie Erfahrungen in einer verantwortungsvollen Position gesammelt hat. Oder etwas vergleichbares getan hat.
Ohne passende Ausbildung, z.B. ein Sportmanagement Studium, Trainerscheine etc. fände ich es von Vereinsseite grob fahrlässig ein absolutes Greenhorn dort zu installiern. Der deutlich bessere Weg wäre ein Studium, 2-3 Jahre Erfahrung als Assistent, Praktias etc um dort erstmal reinzuschnuppern. Zu meinen man setzt da jetzt einfach einen ehemaligen Spieler auf den Chefsessel und der führt nun fünf dutzend Menschen und schmeisst den Laden alleine ist für mich völlig naiv. Nichtmal Sammer hatte die vollumfänglichen Qualitäten alle Anforderungen zu erfüllen. Von Nerlinger nichtmal gesprochen.
Klar, wenn man ne Marionette für Kalle und Ulli sucht, der nach außen schön das Gesicht des Fc Bayern repräsentiert und intern nix zu melden hat, ist er die 1A Toplösung. So definiere ich jedoch keinen Vorstandsposten. Für mich hat er am Ende des Tages bei allen sportlichen Fragen das allerletzte Wort und die Entscheidungsmacht. Und da braucht man meiner Meinung nach jemanden, der klare Führungsqualitäten nachgewiesen hat und genau weiß, was von ihm verlangt wird.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass da ein Lahm nächstes Jahr am Verhandlungstisch sitzt und mit Ribery oder Robben über einen neuen Vertrag verhandelt und dort die finale Entscheidung trifft.
Einspruch:
Häng das Studium nicht höher auf als es wirklich wert ist. Niemand an Verhandlungstischen interessiert sich dafür, ob der Gegenüber ein Studium nachzuweisen hat oder nicht.
Lahm ist mitnichten ein Grreenhorn und nicht vergleichbar mit einem 19 jährigen Greenhorn vom Abitur, welcher durch ein Studium Werkzeuge und Methoden für den beruflichen Alltag lernen, aber keine Erfahrungen besitzen.
Lahm war Kapitän der WM Mannschaft 2014 und hat damit massgeblich neben anderen Führungsspielern bei einem 22 Mann Kader zum Erfolg beigetragen.
Er kann nach den gewonnenen Machtkämpfen mit Ballack und Schweinsteiger um die Kapitänsämter die politische Klaviatur spielen bzw bedienen, ohne dass er einen Schaden davongetragen hat. BS hat vorab den internen Mchtkampf nicht aufnehmen wollen, weil er mE wusste, mit wem er es zu tun hat. Lahm ist intern mE sicherkich nicht Schwiegermuttis Liebling, sondern kann durchaus Kante zeigen.
Es ist immer schwierig, sich den ehemaligen Kollegen als neuen Vorgesetzten vorzustellen. Man würde Lahm sicherlich nicht alleine auf Robbery loslassen, sondern ich denke, dass hier sogar Uli mit macht, alleine aus Gründen der Wertschätzung gegenüber beiden Spielern.
Die Frage wird sein, ob Kalle und Uli als Alphatierchen Verantwortung abgeben können und Lahm Vertrauen entgegenbringen. Ist dies nicht der Fall, wird Lahm in meiner Einschätzung dann von sich aus wieder gehen. Er wirdsich nicht zum Abnickeretwaiger Kommndos von oben machen lassen.
Einspruch abgelehnt.
Selbstverständlich ist Lahm ein Greenhorn. Nur weil er 2014 Weltmeister wurde oder dort ein Team geführt haben soll, sagt das doch überhaupt nix über seine Qualitäten für den angestrebten Posten aus. Lodda und der Kaiser waren auch gute Käptns und haben die Truppen zu großen Titeln geführt. Und beide haben nicht das Know How als Manager einen Verein zu führen. Effe konnte das auch. Was konnte er dann in verantwortungsvollen Positionen?
Es fängt doch schon mit den alltäglichen Kleinigkeiten an. Wie sehen eigentlich die Fremdsprachenkompetenzen aus? Ist eine verhandlungssichere Konversation mit einem brasilianischen, italienischen oder französischen Spieler bzw. Berater möglich? Kann der in einem leidenschaftlichen Gespräch einen internationalen Topspieler mit seinen Sprachkompetenzen überhaupt zu irgendetwas bewegen?
Wie schaut es in Sachen Finanzen/BWL aus? Sind irgendwelche Grundlagen vorhanden, wie ein Transfer finanziert wird, wie Klauseln sich finanziell auswirken, wie das intern und extern eigentlich alles so läuft? Immerhin wird er ja ein Budget von über 200 Mio Euro pro Jahr verantworten müssen und nochmal gut und gerne 100 Mio Euro Transferausgaben obendrauf haben.
Ich spreche ja nur von meiner Meinung. Meiner Meinung nach reicht es nicht aus sich vor die Kamera zu stellen, die Hand über den Hinterkopf zu streicheln und "Ähm, wir haben zuviele Fehler gemacht" ins Mikro zu stottern. Damit führt man keinen Weltverein. Das tut man, wenn der gute Kalle und der Ulli im Hintergrund den Laden schmeissen und man einfach nur jemanden sucht, den man Samstags um 15 Uhr bei Sky ans Mikro stellen kann. Wenn unsere Philosophie "learning by doing" ist, auf dem Posten, na dann Prost Mahlzeit.
Ein ehemaliger Profifussballer zu sein ist keine Qualifikation. Zu nix. Und auch nicht die Seitenwahl bestreiten zu dürfen oder mit Hilfe des Beraters den Ex Kapitän absägen zu lassen. Das sind alles nichtmal im Ansatz irgendwelche Qualifikationen. Klopp, Nagelsmann und Tuchel waren alles keine guten Fussballer. Die haben aber überragende Eigenschaften für den Job eines Trainers. Und die mussten ihr "learning by doing" bei Nachwuchsteams, den Amateuren oder in der 2. Liga vollziehen. Nur so gehts.
Wenn man immer Eberl als Beispiel anführen möchte, der hat als Nachwuchskoordinator angefangen und hat da erstmal jahrelang das Geschäft kennengelernt. Und dennoch hat der zu seinem Amtsbeginn als Verantwortlicher krasse Fehlentscheidungen vollzogen. Die üblichen Fehler halt, die man macht, wenn man noch keine Erfahrung hat. Wie ist der auf Ziege als Chefcoach gekommen? Oder auf Frontzeck? Der hat die Truppe fast in die 2. Liga geführt.
Es ist das normalste der Welt, dass ein unerfahrener Mensch Fehler macht. Das ist bei jedem Menschen der Welt überall im Leben so. Die Fehler soll ein Lahm aber nicht als Verantwortlicher des Fc Bayern Profiteams machen. Ohne Erfahrung, einfach nur nach dem Motto "learning by doing" wird kein Unternehmen auf dieser Welt einen verantwortungsvollen Posten besetzen. Kein DAX Unternehmen, kein Sportverein. Ok, außer er heißt HSV.
26.11.2016 - 09:53 Uhr
Zitat von floh
Denke ich auch und m.M.n. wäre er als Sportdirektor wertvoller, als das eine Restjahr auf dem Platz, auch wenn er immer noch gut ist.
Denke ich auch und m.M.n. wäre er als Sportdirektor wertvoller, als das eine Restjahr auf dem Platz, auch wenn er immer noch gut ist.
Wäre er das? Wieso?
Für mich ist das eine einfache Rechnung: Wie viele RV gibt es auf seinem Niveau, wie viele davon sind überhaupt erreichbar und bezahlbar? Und kommt mir nun bitte keiner mit dem x-ten neuen Sternchen aus Portugal oder sonstwo, die schießen ja jährlich wie Pilze aus dem Boden. Aus den wenigsten wird aber ein Spieler, dem man hier langfristig eine ordentliche Karriere zutraut. Insofern lautet doch die Frage, ob man mit Lahm eine Saison als Stammspieler weitermacht und weiß, was man hat - oder eben 40+ Millionen in eine Wundertüte zu stecken und zu hoffen, dass diese hier direkt liefern kann und eben keine langen Anlaufschwierigkeiten hat, da es sonst duster für uns aussieht.
Auf der anderen Seite darf man sich doch auch mal die Frage stellen, wieso Lahm in diesem Jahr als Sportdirektor so wichtig wäre. Welche Fähigkeiten bringt er denn mit, die er sofort (!) einbringen kann und aktuell fehlen? Scouting? Vertragsverhandlungen? Eher weniger. Kontakte zu Beratern und Agenten über den gesamten Globus? Darf man auch bezweifeln. Kontakte zu Vereinsführungen möglicher Zielspieler? Darf man auch bezweifeln. Das Wissen über die Neustrukturierung der Nachwuchsarbeit oder anderen Abteilungen? Darf auch bezweifelt werden. Was bleibt also? Doch eher so eine "Sammer-Rolle", sprich ein besser bezahlter Pressesprecher und zweiter Teampsychologe. Braucht es das wirklich so dringend?
Edit:
Nicht falsch verstehen - ich glaube durchaus, dass Lahm in diese Rolle wachsen kann. Nur muss er eben genau das tun - wachsen. Hier wurden in den letzten 20 Jahren immer und immer wieder irgendwelche Ex-Profis als zukünftige Speerspitze des Vereins gesehen, die absolute Masse davon ist inzwischen arbeitslos oder sitzt bei DoPa und Co. Wenn Lahm sich davon abgrenzen will, muss er schnell lernen und sich Wissen aneignen, das er aktuell noch gar nicht haben kann. Und ob es dann reicht, wird man sehen müssen. Aktuell aber halte ich es zumindest für fragwürdig, ihn hier als eine Art "Heilsbringer" zu sehen, mit dessen Einstand als Teamchef alles besser wird.
Davon abgesehen darf zumindest darüber geredet werden, ob es sinnvoll und klug ist jemanden auf Anhieb zum Sportdirektor zu machen, der zum Teil seit 10 Jahren mit Leuten aus der Mannschaft spielt/befreundet ist, über deren Zukunft er dann entscheiden muss/soll.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hemdl am 26.11.2016 um 09:57 Uhr bearbeitet
27.11.2016 - 08:29 Uhr
Zitat von Leinad
Mein zynischer Kommentar dazu wäre, dass seine größte Amtshandlung als Sportdirektor wäre den Spieler Lahm aus der Startelf beseitigt zu haben.
Mein zynischer Kommentar dazu wäre, dass seine größte Amtshandlung als Sportdirektor wäre den Spieler Lahm aus der Startelf beseitigt zu haben.
Muss das wirklich sein?
Natürlich spielt Lahm aktuell bei weitem nicht das, was wir von ihm gewohnt sind. Und womit das zusammenhängt - keine Ahnung. Vielleicht ist es wirklich so, dass er "müde" ist und eben nicht mehr die 100% abrufen kann, die es auf diesem Niveau braucht.
Ich wünsche mir für Lahm dennoch nichts sehnlicher wünschen, als dass ihm eine versöhnliche Saison gegönnt ist, die nicht mit diesen Leistungen endet. 1-2 Titel, eine ordentliche Saison und dann alle Ehren des Vereins, die uns gegeben sind.
Man muss sich bei all dem Frust aufgrund aktueller Leistungen auch mal vor Augen führen, was dieser Spieler in den letzten 11 Jahren hier geleistet hat - und mit welcher Konstanz. Es dürfte in dieser Zeit kaum einen besseren, schon gar keinen konstanteren Außenverteidiger gegeben haben. Egal ob seine Mitspieler Oddo, Lell und Demichelis oder eben Boateng, Badstuber und Alaba hießen - im Grunde war über ein Jahrzehnt hinweg auf ihn absolut verlass. Es dürfte wenige Spieler gegen, die in diesem Zeitraum mehr Spiele abgerissen haben als unser Duracell-Lahm und mir graut schon jetzt vor dem Tag, an dem er nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Denn eines dürfte klar sein: einen solchen Spieler finden wir - Formkrise hin oder her - so schnell nicht mehr.
Vor diesem Hintergrund tut es mir für ihn mehr leid als für alle anderen, dass es derzeit eben nicht so läuft, wie wir es gewohnt sind und er mitunter auch im Zentrum dieser Krise steht. Und nicht zuletzt deswegen finde ich es auch schade, wie hart hier mitunter auf Lahm eingedroschen wird. Natürlich wollen wir den sportlichen Erfolg, natürlich müssen wir zusehen, dass wir das Rude schnellstmöglich rumreißen. Ich würde mir eben nur wünschen, dass sich Lahm in dieser Phase eben ausnahmsweise auch mal auf seine Mitspieler verlassen könnte, wie es all die Jahre umgekehrt auch der Fall war. Stattdessen muss man derzeit doch mit der Lupe nach Spielern in Normalfall suchen, ganz gleich ob diese Alaba, Lewandowski, Müller, Alonso oder auch Hummels heißen.
Ich hoffe wirklich, dass wir die kommenden Wochen irgendwie wieder zurück in die Spur finden und unsere kriselnden Profis wieder ihre Form finden. Sollte das passieren, dürfte Lahm noch immer zum Besten gehören, was hier so an Außenverteidigern rumläuft und ich hoffe, dass er das (zum Abschluss?) auch nochmal demonstrieren kann. Es wäre eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, würde diese Karriere so enden.
30.11.2016 - 10:59 Uhr
Maxi Eberl also, dessen herausragendste Leistung es war, Marco Reus aus Ahlen und "Systemtrainer" Lucien Favre aus der Versenkung zu holen, welcher dann BMG mit so Koriphäen wie Nordveit im MF in ungeahnte Höhen geführt hat, während Eberl ihm zweimal einen sauteuren reinen Mittelstürmer kaufte, den er nicht gebrauchen konnte. Im MF "musste" es dann in der letzten Saison ein Spieler aus der eigenen Jugend reißen, von dem Favre schon vor der Saison den Journalisten sagte "Merken sie sich diesen Namen." Ja, wenn ich es mir recht überlege, passt Eberl ganz hervorragend zu uns. 
Ne, ernsthaft: Eberl hat mmn schon sehr, sehr viel von Favre profitiert. Davor war das teils gruselig und - so wie es aussieht - auch danach sieht mit immer mehr schwindendem Erbe Favres schon deutlich weniger rosig aus. Wir sollten einfach Lahm direkt, aber behutsam, als sportliche Kompetenz einbinden und aufbauen, also so, wie es lt. KHR noch auf der JHV geplant war, bevor UH 30 Minuten später wieder Präse wurde und nun drei Tage später was anderes erzählt.
Eberl könnte man später immer noch dazuholen (Lahm kann den Laden ja später nicht alleine schmeißen), falls er BMG konstant in der "Europa-Gruppe" halten kann.

Ne, ernsthaft: Eberl hat mmn schon sehr, sehr viel von Favre profitiert. Davor war das teils gruselig und - so wie es aussieht - auch danach sieht mit immer mehr schwindendem Erbe Favres schon deutlich weniger rosig aus. Wir sollten einfach Lahm direkt, aber behutsam, als sportliche Kompetenz einbinden und aufbauen, also so, wie es lt. KHR noch auf der JHV geplant war, bevor UH 30 Minuten später wieder Präse wurde und nun drei Tage später was anderes erzählt.
Eberl könnte man später immer noch dazuholen (Lahm kann den Laden ja später nicht alleine schmeißen), falls er BMG konstant in der "Europa-Gruppe" halten kann.
06.01.2017 - 08:58 Uhr
Zitat von LordSinclair
http://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/bundesliga/bayern-manager-lahm-hoeness-gab-erstes-gespraech-49570214.sport.html
Wird alles davon abhängen, ob Lahm seine Kickschuhe im Sommer an den Nagel hängt, wenn er aufhört, dann haben wir unseren neuen Sportdirektor.
Wird Lahm noch ein Jahr weiterspielen, was ich nicht glaube, dann versucht man Eberl zu bekommen, denn der Posten soll ja ab 1.7.17 besetzt werden.
http://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/bundesliga/bayern-manager-lahm-hoeness-gab-erstes-gespraech-49570214.sport.html
Wird alles davon abhängen, ob Lahm seine Kickschuhe im Sommer an den Nagel hängt, wenn er aufhört, dann haben wir unseren neuen Sportdirektor.
Wird Lahm noch ein Jahr weiterspielen, was ich nicht glaube, dann versucht man Eberl zu bekommen, denn der Posten soll ja ab 1.7.17 besetzt werden.
Je mehr man Uli zuhört was genau das Profil des Sportdirektors bei Bayern ist desto weniger glaube ich das Eberl der richtige Kandidat ist. Die Jobbeschreibung klingt wie das Suchprofil eines Schnittstellenmanagers. Da wäre Lahm wirklich die Bestbesetzung.
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