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Presseschau [01/2007 - 01/2009]

17.01.2007 - 22:34 Uhr
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#171
11.08.2007 - 13:12 Uhr

11.08.07 - 12:50 Uhr
Löwe Göktan: „Heute gehe ich lieber schön essen”
Die Vorbereitung ist ein bisschen an ihm vorbeigelaufen: Berkant Göktan traf nur dreimal bei acht Testspieleinsätzen - allerdings in ungewohnter Rolle hinter der vordersten Spitze. Ab Sonntag muss sich der Löwen-Aufsteiger der Rückrunde beweisen. Schafft er mit 26 endgültig den Durchbruch? Oder bleibt es bei guten Vorsätzen? Wir sprachen mit dem Mann, der neuerdings die mit hohen Erwartungen aufgeladene Rückennummer „10” trägt.

Berkant Göktan, wann waren Sie zuletzt auf der Wiese im Englischen Garten, auf der Sie sich als arbeitsloser Profi fit hielten?

Das war erst in dieser Woche, am freien Dienstag. Allerdings bin ich da nur mit meiner Freundin spazieren gegangen. Am Abend, wenn die Sonne langsam untergeht, ist es dort wunderschön.

Haben Sie ein paar Mitspieler von damals angetroffen?

Die sind tatsächlich immer noch dort. Ein paar hab ich direkt wiedererkannt.

Hat man Sie auch erkannt?

Ja, klar. Die haben sofort gefragt, ob ich mitspielen will. Aber mit der Freundin an der Hand war das kein Thema. Gefreut hat‘s mich trotzdem.

Jetzt, wo es ein Happy End gab, erinnern Sie sich bestimmt gerne zurück.

Natürlich. Ich weiß, was ich durchgemacht habe und bin unendlich dankbar, dass es heute wieder besser läuft.

Wenn man Ihre Karriere beleuchtet, kann man Parallelen zum Verein 1860 erkennen. Großes Potenzial, wenig daraus gemacht. Haben sich da zwei gesucht und gefunden?

Kann man schon so sehen. Regelmäßig gespielt habe ich eigentlich nur in dem schönen Jahr bei Galatasaray, wo ich Meister war und Einsätze in der Champions League hatte. Das ist Ansporn genug, jetzt Gas zu geben. Aber Schritt für Schritt, denn wir haben ein sehr junges Team.

Göktan und 1860 - zwei schlafende Riesen?

Klar, ich möchte vieles erreichen mit dem Verein. Sonst hätte ich ja nicht für zwei Jahre unterschrieben. Für mich gibt es im Moment nichts Schöneres, als in München zu spielen, wo ich geboren und aufgewachsen bin, wo meine Familie lebt. In so einem geilen Stadion und mit so geilen Fans. Es ist glaube ich für jeden Fußballer ein Traum, einmal in der Arena zu spielen, und ich kann es jede Woche.

Hätten Sie selber zu träumen gewagt, dass Sie so rasant durchstarten? Zehn Tore in 13 Spielen, sofort Liebling der Fans.

Das ist schon eine gute Quote, aber es gehört auch eine Mannschaft dazu. Ich habe hart gearbeitet, aber ich habe letztes Jahr halt auch die Bälle bekommen.

Jetzt, in Ihrer neuen Rolle, sollen Sie die Pässe geben. Behagt Ihnen die Position hinter der vordersten Spitze?

Ich hab die Rolle schon in der U 21 in der Türkei gespielt. Es braucht natürlich ein bisschen Zeit, mich daran zu gewöhnen. Die Position kostet mehr Kraft, aber ich hoffe, dass ich von Spiel zu Spiel besser werde.

Sie haben mal gesagt: Tore schießen ist wie ein Orgasmus. Müssen Sie als „Zehner” in dieser Hinsicht Abstriche machen?

Ich will natürlich auch in der neuen Rolle torgefährlich sein. Aber wenn ich einen Pass zum Tor gebe oder an tollen Kombinationen beteiligt bin, dann find‘ ich das genauso geil.

Sie haben mal gesagt, dass Sie eher zu 1860 passen als zu Ihrem ersten Profiverein FC Bayern. Wie haben Sie das gemeint?

Ich meinte, von meiner Entwicklung her. Was ich alles durchgemacht habe. Dass ich auch Dreck gefressen habe, auf gut Deutsch. Das hat sich sehr gut mit dem Verein gespiegelt, der in der Vergangenheit auch Probleme hatte. Ich bin hier von Anfang an super von Fans und Mannschaft aufgenommen worden, obwohl alle wussten, dass ich kein einfacher Spieler bin.

Sind oder waren?

Früher war ich schon extremer. Ich habe noch immer meine eigene Meinung, aber ich bin längst nicht mehr so hitzköpfig wie damals mit 18, 19 Jahren. Ich habe viel erlebt, viele Vereine, viele Trainer, das prägt natürlich.

Nervt es eigentlich, dass nach jedem guten Spiel gesagt wird: Hoffentlich bleibt er am Boden?

Ich sag mal so: Es ist schon berechtigt. Aber ich glaube nicht, dass ich immer noch die Tendenz habe, ständig Mist zu bauen. Grundsätzlich kann ich inzwischen selber ganz gut auf mich aufpassen.

Hilft Ihnen Ihr neuer Status in der Mannschaft? Sie gehören ja zu den erfahrenen Spielern.

Ich merke schon, dass die jungen Spieler zu mir aufschauen. Dementsprechend muss ich mich verhalten. Disziplin gehört halt dazu. Heute kommt mir entgegen, dass ich selber so viele Fehler gemacht habe, umso bessere Tipps kann ich den Jungen geben.

Wundert es Sie, dass Sie als ehemaliger Roter so gut ankommen bei den Löwen-Fans? Ihre Vergangenheit war nie ein Thema.

Ich bin halt ein offener, ehrlicher Mensch. Ich hab keine Scheu zu den Fans zu gehen und zu sagen: Hey, servus, wie geht‘s? Vielleicht merken die, dass Rot und Blau dann nicht so die Rolle spielt.

Warum war es Ihnen so wichtig, die Rückennummer 10 zu tragen?

Die hab ich schon in der U 21 getragen, mein Vorbild war immer Maradona. Ich hab angefragt - und sie bekommen.

Bereitwillig oder mit mahnenden Auflagen: Aber ja nicht abheben!

Nein, da gab es keine Probleme.

Das heißt dann wohl: Man vertraut Ihnen. Man sieht in Ihnen einen Führungsspieler. Das alles hört sich tatsächlich nach einem geläuterten Göktan an.

Mein Ziel ist es, allen zu zeigen, dass ich ein anderer Berkant Göktan bin. Aber das geht nur mit Taten, nicht mit Sprüchen. Meine Familie und meine Freundin spielen da auch eine ganz große Rolle. Da hole ich mir meine Kraft, da tanke ich Energie.

Hand aufs Herz: Wann sind Sie das letzte Mal um die Häuser gezogen?

Also ganz ehrlich: Früher war das schon extrem bei mir mit Disco und so, aber heute gehe ich lieber schön was essen. Ein guter Fisch, ein Glas Wein, mit Freunden zusammen - was gibt‘s Schöneres?

Zurück zum Sport. Sind Sie enttäuscht, dass der Kader ausgedünnt wurde? Ihr Ziel ist doch der Aufstieg.

Wir haben, glaube ich, die jüngste Mannschaft der Liga, und es wäre vermessen zu sagen: Wir wollen dieses Jahr aufsteigen. Andere Vereine haben viel und gut eingekauft, bei uns haben manche Spieler acht Profi-Einsätze, andere 12, einige auch noch gar keine. Die Zweite Liga ist so stark wie noch nie. Deswegen können wir nur über den Teamgeist punkten, und der ist bei uns Weltklasse.

Und wie sehr reizt die Bundesliga?

Ich habe hier einen Vertrag über zwei Jahre, und den habe ich bewusst unterschrieben. Ich möchte die Entwicklung mitnehmen, weil ich weiß, dass wir mit der jungen Mannschaft Zeit brauchen. Spätestens im zweiten Jahr wollen wir dann angreifen.
Das Gespräch führte Uli Kellner (Münchner Merkur)

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Und ich weiß ganz genau
Ich will nah bei dir sein
denn du bist MEIN VEREIN
die Gedanken sind immer
BEI DIR!

L Ö W E N M U T
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#172
14.08.2007 - 08:29 Uhr

Wir leben noch!

Zitat
Berkant Göktan kam am Tag danach als Letzter der Augsburg-Helden aus dem Kabinentrakt, und der Grund für seinen erhöhten Pflegebedarf war unschwer zu erkennen. Der Löwen-Angreifer sah bemitleidenswert aus. Das linke Bein bis zum Knie bandagiert, das rechte bis zum Knöchel ­ schmerzhafte Andenken an den historischen Auftaktsieg beim Erzfeind. Im Interview waren ihm seine Prellungen dann jedoch keine zwei Sätze wert, denn Göktan war noch immer viel zu überwältigt vom Erlebten. (...)


http://www.merkur-online.de/sport/1860/art8815,828198

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von TT_Loewin am 14.08.2007 um 08:30 Uhr bearbeitet
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#173
17.08.2007 - 09:53 Uhr
Die Krücken trägt jetzt der Papa

Zitat
Bierofka auf Krücken. Hiobsbotschaften wie diese gehörten ein, zwei Jahre lang zum Alltag der Münchner Fußballerfamilie, und ausgerechnet jetzt, zu Beginn der neuen Saison, ist es wieder passiert. Verletzt hat sich allerdings nicht Löwen-Rückkehrer Daniel Bierofka (28), sondern sein Vater Willi (54). Riss der Achillessehne, zugezogen bei einem Freizeitkick. Eine ebenso schmerzhafte wie langwierige Geschichte....


http://www.merkur-online.de/sport/1860/art8815,829120

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Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#174
17.08.2007 - 09:56 Uhr

Zitat
Marschiert 1860 weiter?
Spitzenreiter 1860 München empfängt am Sonntag im Topduell den 1. FC Kaiserslautern. Bereits am Freitag stehen sich die Aufsteiger Wehen Wiesbaden und Osnabrück gegenüber. Mit Freiburg gegen Paderborn und Koblenz gegen Augsburg treffen sich vier Verlierer der 1. Runde. Der Spieltag wird am Montagabend mit dem Lokalderby zwischen dem 1. FC Köln und Alemannia Aachen abgerundet....




http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/artikel/368720

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Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#175
20.08.2007 - 22:17 Uhr
http://www.eyep-tv.de/2.-liga/tsv-1860-munchen/tsv-1860-gregg-berhalter-nach-dem-doppelpack.html

Auch hier muss man sagen: Der Mann ist einfach klasse - charakterlich, von der Einstellung her.

Besonders gut gefällt mir die Stelle in der Mitte des Interviews, wo er von der "ekligen Mannschaft" spricht.
Is nicht nur, was er sagt, sondern noch vielmehr, wie er es sagt.

Allgemein muss man feststellen, dass Trainer und Spieler allmählich die Kunst perfektioniert haben, Journalistenfragen auszukontern, die ja immer was verfängliches hervorlocken sollen, was man dann um die Ohren hauen kann, wenn es dann mal nicht so läuft. Also auch für die Münchner Presse: "Eine gudde Gegner"... :D :D :) :cool ;)
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#176
25.08.2007 - 14:02 Uhr

25.08.07 - 10:35 Uhr
Mit Leidenschaft zur nächsten Bestmarke
Es gibt Fußballvereine, die führen einen unausgesprochenen Zusatz im Namen, zumindest verleiten sie zu griffigen Assoziationen. Der 1. FC Köln etwa steht für Größenwahn, Mainz 05 für Frohsinn, der FC St. Pauli für Wir-sind-anders-Kult.

Vor dem Auswärtsspiel des TSV 1860 bei 1899 Hoffenheim stellte nun ein Medienvertreter die Frage, ob am Sonntag „Geld gegen Leidenschaft” spiele. Geld, davon ist auszugehen, sollte dabei für den von SAP-Gründer Dietmar Hopp gesponserten Aufsteiger stehen. Und Leidenschaft? Bemerkenswerterweise für die Löwen. Noch vor kurzem wäre das adäquate Schlagwort gewesen: Chaos.

So schnell kann‘s gehen. Zwei furiose Spiele mit sechs Punkten und neun Treffern haben ausgereicht, um den seit dem Abstieg 2004 selten zur Ruhe gekommenen Folkloreklub in einem völlig anderen Licht erscheinen zu lassen. Intrigen und Funktionärszoff? Muss Lichtjahre her sein. Wann und wo immer zuletzt von den Löwen die Rede war, fielen positiv besetzte Begriffe, an die sich der leidgeprüfte Anhang erst noch gewöhnen muss: Wille, Erfolgshunger, Harmonie. Das „TS” im Vereinsnamen schien zuletzt nicht für „Turn und Sport” zu stehen, sondern für Teamgeist und Spielkultur. Man ist wieder wer. Die Sport-Bild, die dem Giesinger Zweitligisten schon lange keinen Bericht mehr gewidmet hatte, bescheinigte dem Klub „Erstligareife”.

„Es ist eine schöne Situation, dort oben zu stehen”, sagt Antonio di Salvo, der nicht nur den Spitzenplatz in der Tabelle, sondern auch den in der Torschützenliste genießt. Genießen heißt bei einem wie ihm, der das Gesicht der neuen Löwen-Elf mitprägt: Zur Kenntnis nehmen - und abhaken. Schon im nächsten Satz folgen die Einschränkungen. Motto: Wir haben noch nichts erreicht. „Wir bekommen zurzeit viel Aufmerksamkeit, aber die haben wir uns auch hart erarbeitet”, sagt di Salvo. Man freue sich über den guten Start, „aber es wäre falsch, sich darauf auszuruhen”. Hoffenheim, warnt Ex-Kapitän Gregg Berhalter, wird das „schwierigste Spiel der Saison”. „TS” könnte zurzeit auch stehen für: Tiefstapelei und Sachlichkeit.

Am Sonntag, predigt Trainer Marco Kurz, gehe es in erster Linie „um die Bestätigung unserer Leistung”. Wer glaube, „wir fahren dahin und können das aufgrund der ersten beiden Siege locker runterspielen, der wird sich wundern”. Das Spiel werde ein Gradmesser, „ob wir schon so weit sind”. Kurz hat Respekt vor dem solventen Liga-Neuling und erwartet ihn „auf jeden Fall im vorderen Drittel”.

Unglücklicherweise droht bei 1860 nun einer auszufallen, der maßgeblich am aktuellen Höhenflug beteiligt ist. Rückkehrer Daniel Bierofka musste das Freitagstraining abbrechen, weil sein Rücken streikte. Nix Ernstes, versicherte Kurz, „nur eine Ermüdungserscheinung, die sich dort widerspiegelt. Wir müssen abwarten.” Die Möglichkeit, dass der quirlige Linksaußen ersetzen werden muss, sei jedoch gegeben. Bierofka genießt das Privileg, sich selber aufstellen, „denn wir werden ihn ganz sicher in keine Verletzung hineintreiben”.

Ob mit oder ohne Bierofka - an der Marschroute ändert sich dadurch nichts. Ein Sieg soll her, denn der hätte historische Bedeutung: Drei Auftakterfolge gelangen letztmals vor 36 Jahren. „TS” könnte auch stehen für: Traum-Start. Uli Kellner (Münchner Merkur)

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Und ich weiß ganz genau
Ich will nah bei dir sein
denn du bist MEIN VEREIN
die Gedanken sind immer
BEI DIR!

L Ö W E N M U T
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#177
25.08.2007 - 21:00 Uhr
Vizepräsident Karsten Wettberg: „Beim
TSV 1860 muss endlich Ruhe einkehren

http://www.pnp.de/lokales/artikel.php?cid=29-17047655&Ressort=shv&BNR=0

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---------------Kiraly-------------------
Wojtkowiak-Vallori--Schindler--Volz
---------Bierofka-------Makos--------
Tomasov------------------------Halfar
-------------Stoppelkamp-------------
--------------Lauth---------------------
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#178
30.08.2007 - 16:12 Uhr
1860.de

2. Bundesliga30.08.2007 15:01:36
"Löwen" testen im Unterallgäu
Die Münchner Löwen treten am Donnerstag, 6. September, zu einem Freundschaftsspiel beim SV Breitenbrunn an.

Anlass ist das 40-jährige Vereinsjubiläum des A-Klassenklubs aus dem schwäbischen Landkreis Unterallgäu.

Das Spiel findet im Stadion am Mühlenweg 9 in Mindelheim (Unterallgäu) statt, Anstoß ist um 18 Uhr.
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#179
31.08.2007 - 09:51 Uhr
Pressekonferenz mit Berhalter und Kurz:

http://www.eyep-tv.de/2.-liga/tsv-1860-munchen/
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#180
06.09.2007 - 16:03 Uhr

Mal was anderes:

Zitat
Sportpsychologe aus Klaus ist Erfolgsgarant für 1860 und Lassing
KLAUS. Walter Oberlechner (72), ehemals jüngster Versicherungsdirektor Österreichs, Ex-Weltrekordhalter im Bowling und Sportpsychologe hält nichts von einem beschaulichen Pensionistenleben. Zwanzig Tage pro Monat ist er beispielsweise für den Fußballclub "1860 München" im Einsatz.


weiter geht's unter:

http://www.nachrichten.at/regional/steyr/588476?PHPSESSID=1f757f5b6c09d2a76f872e964db3b691

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