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Ramy Bensebaini
Geburtsdatum 16.04.1995
Alter 31
Nat. Algerien  Algerien
Größe 1,87m
Vertrag bis 30.06.2027
Position Innenverteidiger
Fuß links
Akt. Verein Borussia Dortmund

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 1--
1--

Ramy Bensebaini [5]

05.06.2023 - 17:07 Uhr
Ramy Bensebaini [5] |#261
07.08.2023 - 14:21 Uhr
Was mir gestern - und es ist nur ein Spiel, darf man nicht überbewerten - sofort aufgefallen ist: Die Körperlichkeit. Du hast mir Bensebaini jetzt auch noch einen zusätzlichen Spieler bei Standards, der im Zentrum Alarm macht. Das hat mir gestern schon Spaß gemacht und macht uns da schon gefährlicher. Bensebaini, beide IV, Can, Haller, Nmecha (?) – da sind einige Leute. Und das sowohl defensiv als auch offensiv.

Defensiv wirkt er stabiler, aber das kann er nicht alleine machen. Defensive lebt von Eingespieltheit und Abläufen sowie Absprachen. Wenn er dann mal nach vorne geht, dann muss eben jemand (wie gestern Brandt mehrmals) die Lücke stopfen. Das ist dann auch okay, solange man die Balance hat.

Aufgefallen ist mir gestern, dass er relativ oft auch im Austausch mit Hummels/Reus/Can war. Gerade mit Mats ist es wichtig, um Abläufe in solchen Tests gleich zu besprechen. Find ich gut. Hat auf jeden Fall eine gesunde Ausstrahlung. Kann mir schon gut vorstellen, dass er ein Puzzleteil für eine bessere Stabilität ist allgemein, das funktioniert ja immer nur im Kollektiv, das vergisst man leider schnell. Er muss erst in diesen Organismus hineinwachsen, da wird es auch noch Schwachstellen/Probleme geben.
Ramy Bensebaini [5] |#262
07.08.2023 - 14:55 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo

Ja, diese Erwartungshaltung gibt es hier teilweise. Guerreiro war quasi im Alleingang für ungefähr 15 bis 33% der Gegentore verantwortlich. Bensebaini bietet den von dir beschriebenen Mehrwert in der Defensive. Von dieser Basis ausgehend ist die genannte These auch nicht mehr so steil.

Ähnliche Erwartungshaltung gab es übrigens auch beim Wechsel von Hakimi zu Meunier und beim Wechsel von Diallo zu Hummels. Bei der Verpflichtung von Hummels hatten sogar unsere Verantwortlichen die Hoffnung, dass ein neuer Spieler den ganzen Laden stabilisieren wird.

Ich bin bzgl Bensebaini auch positiv gestimmt. Mein Problem ist nur, dass wir keine wirkliche Alternative zu ihm haben.


Der Vergleich von Hummels und Diallo zu Bensebaini, find ich wild. Diallo stand defensiv nicht ansatzweise in der Kritik wie Guerreiro, zumal er auch oft als LV ausgeholfen hat, also positionsfremd. Hummels war so ein typischer Watzke „mit dem Kopf durch die Wand“-Transfer und nicht möglichen Stabilität geschuldet. Sonst hätte man Diallo als LV einfach behalten können, wenn es darum ging.

Außerdem hat man seitdem Kehl am Ruder sitzt, weitaus mehr für die Stabilität getan als nur Guerreiro durch Bensebaini zu ersetzen… da kamen noch Süle, Schlotterbeck und Ryerson… mit Bensebaini hat man praktisch die gesamte 4er-Kette ausgetauscht innerhalb eines Jahres. Gleichzeitig hat man mit Can auf der 6 sehr viel umgestrikt, was die Aufgabenverteilung betrifft… ergo… ist Bensebaini ein Teil der Lösung aber nicht die Lösung. Auch wenn etwas abgeschweift vom Thema, ich denke Bense könnte unabhängig von Rapha zu uns passen, sollte er verletzungsfrei bleiben.

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P

Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheKillingJoke am 07.08.2023 um 14:59 Uhr bearbeitet
Ramy Bensebaini [5] |#263
07.08.2023 - 15:04 Uhr
Zitat von TheKillingJoke

Zitat von Doc_Gonzo

Ja, diese Erwartungshaltung gibt es hier teilweise. Guerreiro war quasi im Alleingang für ungefähr 15 bis 33% der Gegentore verantwortlich. Bensebaini bietet den von dir beschriebenen Mehrwert in der Defensive. Von dieser Basis ausgehend ist die genannte These auch nicht mehr so steil.

Ähnliche Erwartungshaltung gab es übrigens auch beim Wechsel von Hakimi zu Meunier und beim Wechsel von Diallo zu Hummels. Bei der Verpflichtung von Hummels hatten sogar unsere Verantwortlichen die Hoffnung, dass ein neuer Spieler den ganzen Laden stabilisieren wird.

Ich bin bzgl Bensebaini auch positiv gestimmt. Mein Problem ist nur, dass wir keine wirkliche Alternative zu ihm haben.


Der Vergleich von Hummels und Diallo zu Bensebaini, find ich wild. Diallo stand defensiv nicht ansatzweise in der Kritik wie Guerreiro, zumal er auch oft als LV ausgeholfen hat, also positionsfremd. Hummels war so ein typischer Watzke „mit dem Kopf durch die Wand“-Transfer und nicht möglichen Stabilität geschuldet. Sonst hätte man Diallo als LV einfach behalten können, wenn es darum ging.

Außerdem hat man seitdem Kehl am Ruder sitzt, weitaus mehr für die Stabilität getan als nur Guerreiro durch Bensebaini zu ersetzen… da kamen noch Süle, Schlotterbeck und Ryerson… mit Bensebaini hat man praktisch die gesamte 4er-Kette ausgetauscht innerhalb eines Jahres. Gleichzeitig hat man mit Can auf der 6 sehr viel umgestrikt, was die Aufgabenverteilung betrifft… ergo… ist Bensebaini ein Teil der Lösung aber nicht die Lösung. Auch wenn etwas abgeschweift vom Thema, ich denke Bense könnte unabhängig von Rapha zu uns passen, sollte er verletzungsfrei bleiben.


Mit dem Verkauf von Diallo hat man Hummels finanziert, beide konnte und wollte man sich nicht leisten. Diallo und Akanji standen bei Fans und den Verantwortlichen nach der verspielten Meisterschaft unter Favre im Zentrum der Kritik. Daher kam Hummels, der nicht nur Diallo ersetzte sondern auch Akanji als Abwehrboss ablöste. Das geht aber langsam am Thema vorbei, ich bleibe einfach dabei, dass es diese genannte Erwartungshaltung sehr wohl schon mehrfach gab.

Wenn Kehl jetzt so viel für die Stabilität getan hat, müsste sich das ja auch am Ende in der Anzahl an Gegentoren bemerkbar machen. In der Vorbereitung sah das eher nicht so aus, aber Vorbereitung ist eben nur Vorbereitung. Ich stelle das Thema für mich zurück und melde mich gerne in zwei bis drei Monaten wieder. Unter 40 Gegentore gab es zuletzt 2015/2016.

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Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 07.08.2023 um 15:06 Uhr bearbeitet
Ramy Bensebaini [5] |#264
07.08.2023 - 15:37 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von TheKillingJoke

Zitat von Doc_Gonzo

Ja, diese Erwartungshaltung gibt es hier teilweise. Guerreiro war quasi im Alleingang für ungefähr 15 bis 33% der Gegentore verantwortlich. Bensebaini bietet den von dir beschriebenen Mehrwert in der Defensive. Von dieser Basis ausgehend ist die genannte These auch nicht mehr so steil.

Ähnliche Erwartungshaltung gab es übrigens auch beim Wechsel von Hakimi zu Meunier und beim Wechsel von Diallo zu Hummels. Bei der Verpflichtung von Hummels hatten sogar unsere Verantwortlichen die Hoffnung, dass ein neuer Spieler den ganzen Laden stabilisieren wird.

Ich bin bzgl Bensebaini auch positiv gestimmt. Mein Problem ist nur, dass wir keine wirkliche Alternative zu ihm haben.


Der Vergleich von Hummels und Diallo zu Bensebaini, find ich wild. Diallo stand defensiv nicht ansatzweise in der Kritik wie Guerreiro, zumal er auch oft als LV ausgeholfen hat, also positionsfremd. Hummels war so ein typischer Watzke „mit dem Kopf durch die Wand“-Transfer und nicht möglichen Stabilität geschuldet. Sonst hätte man Diallo als LV einfach behalten können, wenn es darum ging.

Außerdem hat man seitdem Kehl am Ruder sitzt, weitaus mehr für die Stabilität getan als nur Guerreiro durch Bensebaini zu ersetzen… da kamen noch Süle, Schlotterbeck und Ryerson… mit Bensebaini hat man praktisch die gesamte 4er-Kette ausgetauscht innerhalb eines Jahres. Gleichzeitig hat man mit Can auf der 6 sehr viel umgestrikt, was die Aufgabenverteilung betrifft… ergo… ist Bensebaini ein Teil der Lösung aber nicht die Lösung. Auch wenn etwas abgeschweift vom Thema, ich denke Bense könnte unabhängig von Rapha zu uns passen, sollte er verletzungsfrei bleiben.


Mit dem Verkauf von Diallo hat man Hummels finanziert, beide konnte und wollte man sich nicht leisten. Diallo und Akanji standen bei Fans und den Verantwortlichen nach der verspielten Meisterschaft unter Favre im Zentrum der Kritik. Daher kam Hummels, der nicht nur Diallo ersetzte sondern auch Akanji als Abwehrboss ablöste. Das geht aber langsam am Thema vorbei, ich bleibe einfach dabei, dass es diese genannte Erwartungshaltung sehr wohl schon mehrfach gab.

Wenn Kehl jetzt so viel für die Stabilität getan hat, müsste sich das ja auch am Ende in der Anzahl an Gegentoren bemerkbar machen. In der Vorbereitung sah das eher nicht so aus, aber Vorbereitung ist eben nur Vorbereitung. Ich stelle das Thema für mich zurück und melde mich gerne in zwei bis drei Monaten wieder. Unter 40 Gegentore gab es zuletzt 2015/2016.

Ich verstehe es sowieso nicht, wieso die defensive Stabilität an einzelnen Spielern festgemacht wird.
In erster Linie entscheidet der Trainer einfach, wie er die Balance zwischen Defensive und Offensive einstellen möchte.
Favre hatte dann 19/20 beispielsweise auf Dreierkette und Doppelsechs Can/Witsel umgestellt und es gab in der Phase kaum Gegentore.
Terzic hätte beispielsweise auch auf Dreierkette umstellen können. Oder er hätte weiterhin auf Özcan im ZM setzen können.
Aber Terzic blieb bei Viererkette und stellte lieber Brandt oder Guerreiro ins Mittelfeld.

Da geht es um Abwägungen, was gesamt-mannschaftlich am besten funktioniert. Beispielsweise übernahmen Brandt und Guerreiro Aufgaben im Ballvortrag, die Adeyemi und Malen nicht gut leisten können. So konnten die beiden höher stehen und mussten weniger für die Spielverbindung und kreative Momente in der Spielauslösung sorgen. Das passte in der Aufgabenteilung.

Bensebaini spielt nun konservativer und defensiver. Gegen Ajax konnte dann sogar Hummels den LA mimen und bereite Brandts Tor vor (das wird aber wohl nicht unsere neue Waffe grins ).
So einen klaren Synergie-Effekt gibt es zwischen Bensebaini und seinen Mitspielern nicht, meiner Meinung nach. Ich wüsste jedenfalls nicht, wen er da konkret stärker machen sollte. Muss aber auch nicht sein, wenn insgesamt die Synergien da sind, so dass jeder Spieler seine Stärken ausspielen kann.

Jedenfalls halte ich die Anzahl der Gegentore nicht für so einen entscheidenden Hebel.
Wenn man jedem der Elf Spieler auf dem Platz eine gute bis starke Leistung attestiert, dann sollte doch alles passen, oder?
Es geht doch in erster Linie darum, dass die Stärken jedes einzelnen Spieler betont werden und dass jeder dieser Spieler genug individuelle Klasse besitzt, um etwas zu leisten.
Es geht, meiner Meinung nach, also zunächst um Synergien und individuelle Klasse. Das macht es dann aus.

So wie es hier diskutiert wird, könnte man fast meinen, man sollte auch einen Malen durch einen dritten IV ersetzen. Mit dem dritten IV in der Dreierkette würden wir den Defensivfokus noch deutlicher betonen.
Aber darum geht es halt nicht.
Ramy Bensebaini [5] |#265
07.08.2023 - 16:10 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo

Mit dem Verkauf von Diallo hat man Hummels finanziert, beide konnte und wollte man sich nicht leisten. Diallo und Akanji standen bei Fans und den Verantwortlichen nach der verspielten Meisterschaft unter Favre im Zentrum der Kritik. Daher kam Hummels, der nicht nur Diallo ersetzte sondern auch Akanji als Abwehrboss ablöste. Das geht aber langsam am Thema vorbei, ich bleibe einfach dabei, dass es diese genannte Erwartungshaltung sehr wohl schon mehrfach gab.


Schon der erste Satz zeigt, es ist nicht mit Bensebaini vergleichbar. Womit hat man Bensebaini finanziert? Doch nicht mit Guerreiro. Diallo wurde nur verkauft, weil Watzke seinen Hummels sonst nicht finanzieren konnte. Bensebaini/Guerreiro ist es anders. Auch hat Hummels nicht ins Profil des Trainers gepasst, Bensebaini passt ins Terzic-Profil rein.

Akanji stand in der Kritik, Diallo eher weniger vor allem weil er von Favre gerne als LV eingesetzt wurde um eben zu stabilisieren (ähnlich weshalb man Ryerson statt Guerreiro in der Rückrunde gerne als LV aufgestellt hat). Wenn es bei Diallo Kritik gab, bezog sich diese darauf, dass der Trainer zu defensiv (vorsichtig) aufgestellt hat und nicht weil Diallo als IV nicht liefern konnte.

Zitat von Doc_Gonzo

Wenn Kehl jetzt so viel für die Stabilität getan hat, müsste sich das ja auch am Ende in der Anzahl an Gegentoren bemerkbar machen. In der Vorbereitung sah das eher nicht so aus, aber Vorbereitung ist eben nur Vorbereitung. Ich stelle das Thema für mich zurück und melde mich gerne in zwei bis drei Monaten wieder. Unter 40 Gegentore gab es zuletzt 2015/2016.


Hat es in der Rückrunde, ein Teil der Lösung kam hinzu (Ryerson)… wodurch man sich auf LV/RV konservativer aufgestellt hat. Zudem konnte sich auch eine Defensivachse endlich einspielen, was aufgrund von Verletzungen in der Hinrunde schwieriger war. Jetzt kommt mit Bensebaini noch ein Spieler, der als LV eigentlich nicht im Vergleich zu Ryerson abfallen dürfte. Deswegen gehe ich davon aus, dass man die Gegentoranzahl reduzieren wird, zur Vorsaison. Klar, kann ich auch falsch liegen… hier Testspiele gegen United, Chelsea oder RWO mit stellenweise durchgewürfelter Truppe für eine Prognose zu nehmen, halte ich jetzt schon für falsch. Hannover 96 hat auch 3:0 Villareal geschlagen… werden sie deshalb in der 2. Liga direkt durchmaschieren? Natürlich nicht, auch wird Villareal nicht absteigen.

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P

Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheKillingJoke am 07.08.2023 um 16:13 Uhr bearbeitet
Ramy Bensebaini [5] |#266
07.08.2023 - 16:37 Uhr
Zitat von mba123

Jedenfalls halte ich die Anzahl der Gegentore nicht für so einen entscheidenden Hebel.


Bei vielem was du schreibst, gehe ich mit. Defensive Stabilität ist nicht an einem Spieler festzumachen und auch nicht das allein ausschlaggebende für Erfolg. Ballbesitz bspw. trägt auch zu defensiver Stabilität bei, je nachdem wie diese persönlich definiert ist.

Aber, wo ich energisch widersprechen würde ist das Zitat oben. Aus meiner Sicht ist die Anzahl der kassierten Tore bei uns ein wichtiger Hebel.

Wir hatten doch in de letzten Jahren nie Probleme mit dem Toreschießen. Unser Problem war doch viel eher, dass teils selbst zwei oder gar drei geschossene Tore eben nicht zu einem Sieg reichten - so auch in der vergangenen Saison.

Bei den Punktverlusten war es doch i.d.R nicht so, dass wir keine Tore geschossen sondern einfach zu viele kassiert haben.

Köln: 2:3 verloren
Bremen: 2:3 verloren
Gladbach 4:2 verloren
München 4:2 verloren
Mainz 2:2
Schalke 2:2
Stuttgart 3:3

Das sind 7 (!) Spiele, wo zwei oder mehr Tore nicht zu einem Sieg gereicht haben. Definitiv zu viel.

Wenn wir Meister werden wollen, müssen wir in Richtung von 30 Gegentoren oder weniger. Dann nehme ich auch nur 70 geschossene Tore und gewinne Spiele 2:0 statt 6:1
Ramy Bensebaini [5] |#267
07.08.2023 - 18:27 Uhr
Zitat von tirobvb
Zitat von mba123

Jedenfalls halte ich die Anzahl der Gegentore nicht für so einen entscheidenden Hebel.


Bei vielem was du schreibst, gehe ich mit. Defensive Stabilität ist nicht an einem Spieler festzumachen und auch nicht das allein ausschlaggebende für Erfolg. Ballbesitz bspw. trägt auch zu defensiver Stabilität bei, je nachdem wie diese persönlich definiert ist.

Aber, wo ich energisch widersprechen würde ist das Zitat oben. Aus meiner Sicht ist die Anzahl der kassierten Tore bei uns ein wichtiger Hebel.

Wir hatten doch in de letzten Jahren nie Probleme mit dem Toreschießen. Unser Problem war doch viel eher, dass teils selbst zwei oder gar drei geschossene Tore eben nicht zu einem Sieg reichten - so auch in der vergangenen Saison.

Bei den Punktverlusten war es doch i.d.R nicht so, dass wir keine Tore geschossen sondern einfach zu viele kassiert haben.

Köln: 2:3 verloren
Bremen: 2:3 verloren
Gladbach 4:2 verloren
München 4:2 verloren
Mainz 2:2
Schalke 2:2
Stuttgart 3:3

Das sind 7 (!) Spiele, wo zwei oder mehr Tore nicht zu einem Sieg gereicht haben. Definitiv zu viel.

Wenn wir Meister werden wollen, müssen wir in Richtung von 30 Gegentoren oder weniger. Dann nehme ich auch nur 70 geschossene Tore und gewinne Spiele 2:0 statt 6:1

Meine Überlegung ist, dass es erstmal darum geht, möglichst viel individuelle Qualität zu haben und diese dann auch auf dem Platz bringen zu können. Also, dass die Spieler sich so ergänzen, dass sie ihre Stärken komplett ausspielen können.

Wie gesagt, hätten wir auch mehr Defensivqualität auf dem Platz gehabt, wenn Terzic hinten auf die Dreierkette Schlotterbeck, Hummels und Süle gesetzt hätte oder halt immer mit Can und Özcan im Mittelfeld gespielt hätte.

Meiner Meinung nach bringt es daher nichts, hier immer wieder Bensebainis Defensivqualität isoliert zu betrachten. Die Mannschaft muss insgesamt besser werden. Mehr Defensivqualität alleine reicht da nicht. Die hätten wir auch ohne Bensebaini jederzeit erhöhen können. Terzic hat sich aber aus gutem Grund dagegen entschieden.
Damit Bensebaini uns stärker macht, muss er das durch seine individuelle Qualität und durch Synergie-Effekte erreichen.
Ramy Bensebaini [5] |#268
07.08.2023 - 18:56 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Individuell konnte er zuletzt überzeugen. Allerdings konnte ich bisher nicht erkennen, dass sich durch Bensebaini nun die gesamte Mannschaft defensiv total stabilisiert. Diese hier formulierte Erwartungshaltung sehe ich auch zukünftig als zu ambitioniert an.

Weil Bensebaini momentan den Guerreiro macht. Ganz einfach. Nur einer der erstens größer (kopfballstärker) ist und zweitens für mehr Zweikampfstärke im Eins gegen Eins verfügt. Evtl. wird das auch verlangt, weil Bensebaini offensiv keine Pfeife ist, sondern torgefährlich und scorertechnisch immens viel Potenzial besitzt. User die Guerreiro nicht mochten, werden das ungern hören: Dementsprechend gab es auch zwei Szenen in denen seine Seite völlig offen war gegen Ajax Amsterdam. Guerreiro wäre jetzt in Ungnade gefallen. tongue

Wie ich schon zig Mal im Guerreiro-Thread damals schrieb: Völlig normal und völlig logisch, weil wir nun mal Außenverteidiger brauchen die Offensivqualitäten besitzen, Scoren können und im Normalfall jedes x-beliebige Team dominieren wollen (bis auf Bayern). Natürlich ist die Seite dann mal blank. Bei Guerreiro natürlich häufiger weil sein Bewegungen fast über das gesamte Feld waren, besonders weil er oft Lücken fand die keiner unserer Jungs sah und dahin rannte.

Bei Bensebaini bin ich guter Dinge, dass er uns helfen wird. Ob seine Anwesenheit für mehr Stabilität auf der rechten Verteidigerposition sorgen wird, wird man sehen. Die Chancen sollte man ihn in den Pflichtspielen geben. Das was er (bis auf Erfurt) zeigte war vielversprechend und macht Lust auf mehr. Besonders das Zusammenspiel zwischen Nmecha. Seine Pässe sind auch mit einer gesunden Schärfe versehen. Evtl. wird er uns auch mit der ein oder anderen Flanke überraschen. Nur denke ich manchmal, dass unsere Jungs das verlernen sobald das BVB Trikot getragen wird. Özcan hat doch auch in einem seiner ersten Spiele plötzlich ne Flanke rausgeholt wo Modeste per Kopf vollstreckte. Danach kam nichts mehr. Als ob das noch Reste aus dem vorherigen Verein sind. grins

Beten wir also das sowohl Bensebaini als auch Nmecha sowie Sabitzer nicht ihre restliche Passfähigkeiten und Flankenfähigkeiten verlieren. tongue

•     •     •

Reichtum, Macht und Ruhm.
Der Mann der sich dies alles erkämpft hat,
war Gold Roger, der König der Piraten.
Als er hingerichtet wurde
waren seine letzten Worte: „Ihr wollt meinen Schatz?
Den könnt ihr haben!
Sucht ihn doch!
Irgendwo habe ich den größten Schatz versteckt!"
Ramy Bensebaini [5] |#269
07.08.2023 - 19:29 Uhr
Zitat von Zwetschge10
Faszinierend zu sehen wie wenig User hier Bundesliga schauen oder Potenziale erkennen können. Als er noch kein gelbes Trikot trug war er gefühlt eine Niete, mittlerweile ein total kompletter LV. Zwischen den Urteilen liegen nur wenige Wochen. Vor Monaten wurde ich belächelt als ich schrieb, dass er eine Verstärkung sein wird.


Halt halt, das stimmt so nicht, Ramy ist ein Riesen Fußballer und nach Reus der erste Transfer der mich wirklich schmerzt, dass er die Borussia gewechselt hat.
Mich sogar mehr als Reus, er ist eigentlich der erste Spieler den ich auch nach dem Wechsel noch intensiv verfolgen werde.
Bei uns wurde er meiner Meinung nach zu wenig wertgeschätzt, ihm wurde Defensivschwäche unterstellt, obwohl er ebenfalls sehr oft sehr hoch stand.
Das wurde ihm negativ ausgelegt, habe ich hier auch schon gelesen, aber ich denke dass es bei uns sowie auch bei euch gewollt ist, dass er so hoch spielt, sonst würden die Trainer es unterbinden.
Dass er dann defensiv ab und an fehlt wird sicher einkalkuliert sein und es gibt sicher auch einen Plan dies aufzufangen, dass wollte bei uns aber niemand wissen, deshalb kam er meiner Meinung nach viel zu schlecht weg.
Ramy ist ein cooler Typ, fußballerisch top, Zweikampf stark, torgefährlich mehr geht als LV oder auch LIV nicht, einziges Manko, sein Temperament geht ab und an mit ihm durch, ich konnte das verschmerzen stark
Wünsche ihm 32 Spiele in der Saison weiterhin alles gute daumen-hoch

•     •     •



Ramy Bensebaini [5] |#270
07.08.2023 - 19:36 Uhr
Zitat von OdenKozuki

Zitat von Doc_Gonzo

Individuell konnte er zuletzt überzeugen. Allerdings konnte ich bisher nicht erkennen, dass sich durch Bensebaini nun die gesamte Mannschaft defensiv total stabilisiert. Diese hier formulierte Erwartungshaltung sehe ich auch zukünftig als zu ambitioniert an.

Weil Bensebaini momentan den Guerreiro macht. Ganz einfach. Nur einer der erstens größer (kopfballstärker) ist und zweitens für mehr Zweikampfstärke im Eins gegen Eins verfügt. Evtl. wird das auch verlangt, weil Bensebaini offensiv keine Pfeife ist, sondern torgefährlich und scorertechnisch immens viel Potenzial besitzt. User die Guerreiro nicht mochten, werden das ungern hören: Dementsprechend gab es auch zwei Szenen in denen seine Seite völlig offen war gegen Ajax Amsterdam. Guerreiro wäre jetzt in Ungnade gefallen. tongue

Wie ich schon zig Mal im Guerreiro-Thread damals schrieb: Völlig normal und völlig logisch, weil wir nun mal Außenverteidiger brauchen die Offensivqualitäten besitzen, Scoren können und im Normalfall jedes x-beliebige Team dominieren wollen (bis auf Bayern). Natürlich ist die Seite dann mal blank. Bei Guerreiro natürlich häufiger weil sein Bewegungen fast über das gesamte Feld waren, besonders weil er oft Lücken fand die keiner unserer Jungs sah und dahin rannte.

Bei Bensebaini bin ich guter Dinge, dass er uns helfen wird. Ob seine Anwesenheit für mehr Stabilität auf der rechten Verteidigerposition sorgen wird, wird man sehen. Die Chancen sollte man ihn in den Pflichtspielen geben. Das was er (bis auf Erfurt) zeigte war vielversprechend und macht Lust auf mehr. Besonders das Zusammenspiel zwischen Nmecha. Seine Pässe sind auch mit einer gesunden Schärfe versehen. Evtl. wird er uns auch mit der ein oder anderen Flanke überraschen. Nur denke ich manchmal, dass unsere Jungs das verlernen sobald das BVB Trikot getragen wird. Özcan hat doch auch in einem seiner ersten Spiele plötzlich ne Flanke rausgeholt wo Modeste per Kopf vollstreckte. Danach kam nichts mehr. Als ob das noch Reste aus dem vorherigen Verein sind. grins

Beten wir also das sowohl Bensebaini als auch Nmecha sowie Sabitzer nicht ihre restliche Passfähigkeiten und Flankenfähigkeiten verlieren. tongue


Wieso sollte man das nicht gerne lesen? Es ist doch keine Frage, dass unsere AV offensiv für Impact sorgen müssen. Nur wird die Position der AV teilweise nur noch auf Scorer reduziert und das dadurch oft reduzierte strategische Ausrichtung, Defensiv- und Zweikampfverhalten... damit entschuldigt.
Die Position des AV ist für mich neben der des 6ers am komplexesten und daher schwierigsten. Bensebaini bringt u,a, eine sehr gute Technik, zweikampfstärke und -willen mit. Das hatte man zuletzt mit Ryerson schon verbessert, allerdings wurden die spielerischen Möglichkeiten von diesen bemängelt (oftmals viel zu hart wie ich finde). Letzteres wird mit Bensebaini wiederum verbessert werden sodass ich die Position nun endlich wieder einmal "gerecht" aufgestellt sehe - und zwar mit einem LV auf LV. Dass wir die meisten Spiele dominieren wollen sehe ich auch so, allerdings hatten wir in jedem Spiel teils mehrere Drangphasen des Gegners und da kann man mMn keinen AV gebrauchen der u.a. Zweikämpfen aus dem Weg geht bzw. sie nicht ordentlich führt. Die Krux, und da bin ich wieder bei der Komplexität der Position, ist, dass ich hier offensive als auch defensive Fähigkeiten brauche um das Spiel erfolgsversprechend vortragen zu können. Ein 6er oder agiler IV mag auf den AV-Positionen funktionieren, ein Außenstürmer vielleicht auch noch, ein offensiver Mittelfeldspieler wohl eher nicht und einen Stürmer würde auch keiner dort aufstellen, nur weil der sich im und am 16er am wohlsten fühlt und ständig scored, oder? Bensebaini wird, wie du schreibst, zwangsläufig die linke Seite das eine oder andere Mal offen lassen, sich oft nach vorne einschalten, aber gegen den Ball oder bei Drangphasen des Gegners (die es immer wieder und viel zu häufig auch die letzten Jahre schon gab) dürfte er zur Stabilisierung beitragen. Natürlich kann er das nicht alleine. Das System muss funktionieren und da sehe ich die Chancen mit einem Bensebaini als LV viel höher und realistischer an, als dass das ein Positionsfremder liefern kann.
Wir werden es sehen. Ich konnte nur das Spiel gg Ajax weitgehend sehen (alle anderen nur relativ kurz) und da hat mir Bensebaini gut gefallen, aber auch mir ist es wie dir gegangen, als die Seite zwei- dreimal komplett offen war (nur mit anderem Blick): Oh nein, das wird doch nicht so weiter gehen, wie vor Ryerson. zwinker

Ich bin sehr guter Dinge und gehe auch nicht mit der überhöhten Anforderung in die Saison, dass man wieder 40+ Punkte in der Halbserie holen muss. Das wird der Mannschaft, so denke ich, (noch) nicht gerecht. Die Ausrichtung bzw. die Transfers dürften aber helfen um auch mannschaftstaktisch flexibler und unberechenbarer auftreten zu können. Bensebaini wird seinen Teil dazu beitragen.

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"Die Einstellung ist wichtiger als die Aufstellung.“ - Sammer

"Wer gut über Leute redet, dem geht es gut"

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Borussenpower1 am 07.08.2023 um 19:38 Uhr bearbeitet
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