Saisonfazit 2017/2018
10.05.2018 - 19:23 Uhr
12.05.2018 - 20:15 Uhr
Eine Saison mit Höhen und Tiefen. Beständig war die Unbeständigkeit.Die Truppe war einer Wundertüte gleich. Der ein oder andere sollte zur neuen Saison seine Einstellung zum Beruf hinterfragen.Teils körperlose und ideenlose Auftritte übertrafen die wenigen sauststarken Auftritte wie gg. Leverkusen. Es gibt ab Juli viel zu tun, ob auf dem Transfermarkt oder im Trainingslager. Aus Pudding müssen wieder Muskeln werden.
12.05.2018 - 20:21 Uhr
Absolute Vollkatastrophe!!
Aufwand (finanziell) steht in krassem Missverhältnis zum Ertrag (Punkte und Leistung)!!!
Blaues Auge davon getragen
Aufwand (finanziell) steht in krassem Missverhältnis zum Ertrag (Punkte und Leistung)!!!
Blaues Auge davon getragen
12.05.2018 - 20:34 Uhr
Zitat von LuciferIX
Die Saison war zwar wirklich müde, vor allem da ja viele Fans den Kader so stark wie noch nie gesehen hatten vor der Saison, aber das Ende kann man jetzt heute wirklich positiv sehen und war Glück im Unglück.
- Mit Leverkusen hat ein direkter Konkurrent nun deutlich weniger Geld für den Kader zur Verfügung. (ca. 25 Millionen), aber trotzdem haben sie die Belastungen durch die Europa League.
- Wir haben heute noch einmal vorgeführt bekommen, dass wir in dieser Konstellation nicht mehr erfolgreich sein werden können und es Änderungen geben muss. Änderungen die vielleicht auch weh tun. (Schmelzer, auch wenn er heute wieder gespielt hat).
- Bürki hat wieder einmal unter Beweis gestellt, dass man mit ihm auch nicht unbedingt sicher als Nummer 1 planen sollte.
- Am Ende steht die CL und es fragt keiner mehr nach dem "Wie".
Dementsprechend sehe ich den heutigen Tag dann sogar noch recht positiv.
Die Saison war zwar wirklich müde, vor allem da ja viele Fans den Kader so stark wie noch nie gesehen hatten vor der Saison, aber das Ende kann man jetzt heute wirklich positiv sehen und war Glück im Unglück.
- Mit Leverkusen hat ein direkter Konkurrent nun deutlich weniger Geld für den Kader zur Verfügung. (ca. 25 Millionen), aber trotzdem haben sie die Belastungen durch die Europa League.
- Wir haben heute noch einmal vorgeführt bekommen, dass wir in dieser Konstellation nicht mehr erfolgreich sein werden können und es Änderungen geben muss. Änderungen die vielleicht auch weh tun. (Schmelzer, auch wenn er heute wieder gespielt hat).
- Bürki hat wieder einmal unter Beweis gestellt, dass man mit ihm auch nicht unbedingt sicher als Nummer 1 planen sollte.
- Am Ende steht die CL und es fragt keiner mehr nach dem "Wie".
Dementsprechend sehe ich den heutigen Tag dann sogar noch recht positiv.

Welche Konstellation meinst Du? Wir werden hoffentlich nie wieder eine Nr. D Lösung als Trainer holen. Und auch den Anschlag wird man überstanden haben (vor allem die gerichtliche Aufarbeitung).
Welchen Sinn macht es jetzt einzelne Spieler herauszunehmen. Die haben sich alle nicht viel gegen in den Leistungsschwankungen. Vermutlich weil Fußball ein Teamsport ist.
12.05.2018 - 20:37 Uhr
Fazit:
National und international unter dem Wert verkauft und unverdient Vierter geworden. Schade für Leverkusen.
National und international unter dem Wert verkauft und unverdient Vierter geworden. Schade für Leverkusen.
12.05.2018 - 20:38 Uhr
Es ist gar nicht mal so stark nur die Schuld der bestehenden Mannschaft. Die Mannschaft von letzter Saison abzüglich Dembele und (großteils) Aubameyang und Reus, ist nunmal von der individuellen Qualität her nicht mehr so viel stärker als Leverkusen und Co. Da muss man realistisch sein. Wenigstens haben sie dann noch die Champions League Quali geschafft, was mit dieser Kaderqualität zwar angebracht, aber keinesfalls eine hundertprozentige Selbstverständlichkeit ist.
Die entscheidenden Fehler wurden für mich auf Management-Ebene gemacht. Man hat die Mannschaft zu stark geschwächt, man hat auch die Trainerbank zu stark geschwächt. Die schwierige Saison ist das folgerichtige Ergebnis. Wenigstens endete sie nicht mit dem Worst-Case.
Die entscheidenden Fehler wurden für mich auf Management-Ebene gemacht. Man hat die Mannschaft zu stark geschwächt, man hat auch die Trainerbank zu stark geschwächt. Die schwierige Saison ist das folgerichtige Ergebnis. Wenigstens endete sie nicht mit dem Worst-Case.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Acula am 12.05.2018 um 20:39 Uhr bearbeitet
12.05.2018 - 20:42 Uhr
Wenn ich mir etwas kaufe, schaue ich immer nach der Preis/Leistung des Produkts. Ich hoffe Watzke/Zorc machen das jetzt endlich mal bei uns und sortieren den Kader aus. Noch so eine Saison und ich geh freiwillig in die Klapse.
SgG
SgG
12.05.2018 - 20:43 Uhr
Zitat von Diama
Allerdings auch völlig unterschiedliche Voraussetzungen als derzeit. Finanziell standen wir noch nie so gut dar und hatten auch nie so einen teuren Kader wie derzeit.
Aus den Möglichkeiten hat man einfach eine absurd schlechte Saison gespielt wo das Erreichen der CL noch ein wenig hinwegtäuscht.
Allerdings auch völlig unterschiedliche Voraussetzungen als derzeit. Finanziell standen wir noch nie so gut dar und hatten auch nie so einen teuren Kader wie derzeit.
Aus den Möglichkeiten hat man einfach eine absurd schlechte Saison gespielt wo das Erreichen der CL noch ein wenig hinwegtäuscht.
Das meine ich. Ich habe kein Problem damit, wenn die Mannschaft mal nicht im oberen Teil der Tabelle zu finden ist.
Aber diese Saison war nie Spannung und Zug drin
12.05.2018 - 20:49 Uhr
Zitat von JunHino
Wo Tuchel nach der Niederlage gegen Frankfurt die Mannschaft und dessen Einstellung massiv kritisiert hatte. In dieser Saison hatten wir mehr Glück als Verstand und normalerweise hätten wir weder CL noch EL verdient. Der Umbruch kann diesen Sommer echt nicht groß genug werden, vorallem Sahin, Schmelzer und Schürrle müssen gehen.
Zitat von ratigoal
Mein Saisonfazit:
Endlich weiß jeder, dass es nicht am Trainer liegt.
Jeder weiß jetzt, warum Tuchel gehen musste. Er hat der Vereinsspitze schon vor 2 Jahren gesagt, dass die Mannschaft nicht genug Qualität und Mentalität hat. Das der Kader falsch zusammengestellt ist. Er hatte Recht und musste gehen.
Wir haben im Verein ein Problem mit der Selbstreflektion.
Nur Talente reichen nicht.
Ich kann mich noch an dies hier vor 2 Jahren erinnern https://www.youtube.com/watch?v=mwWUqSDR7qU Mein Saisonfazit:
Endlich weiß jeder, dass es nicht am Trainer liegt.
Jeder weiß jetzt, warum Tuchel gehen musste. Er hat der Vereinsspitze schon vor 2 Jahren gesagt, dass die Mannschaft nicht genug Qualität und Mentalität hat. Das der Kader falsch zusammengestellt ist. Er hatte Recht und musste gehen.
Wir haben im Verein ein Problem mit der Selbstreflektion.
Nur Talente reichen nicht.
Wo Tuchel nach der Niederlage gegen Frankfurt die Mannschaft und dessen Einstellung massiv kritisiert hatte. In dieser Saison hatten wir mehr Glück als Verstand und normalerweise hätten wir weder CL noch EL verdient. Der Umbruch kann diesen Sommer echt nicht groß genug werden, vorallem Sahin, Schmelzer und Schürrle müssen gehen.
Das mit Sahin, Schmelzer und Schürrle würden ja viele befürworten. Nur leider glaube ich da nicht dran, die haben doch alle Verträge die sie brav aussitzen werden.
12.05.2018 - 20:53 Uhr
Zitat von Acula
Es ist gar nicht mal so stark nur die Schuld der bestehenden Mannschaft. Die Mannschaft von letzter Saison abzüglich Dembele und (großteils) Aubameyang und Reus, ist nunmal von der individuellen Qualität her nicht mehr so viel stärker als Leverkusen und Co. Da muss man realistisch sein. Wenigstens haben sie dann noch die Champions League Quali geschafft, was mit dieser Kaderqualität zwar angebracht, aber keinesfalls eine hundertprozentige Selbstverständlichkeit ist.
Die entscheidenden Fehler wurden für mich auf Management-Ebene gemacht. Man hat die Mannschaft zu stark geschwächt, man hat auch die Trainerbank zu stark geschwächt. Die schwierige Saison ist das folgerichtige Ergebnis. Wenigstens endete sie nicht mit dem Worst-Case.
Es ist gar nicht mal so stark nur die Schuld der bestehenden Mannschaft. Die Mannschaft von letzter Saison abzüglich Dembele und (großteils) Aubameyang und Reus, ist nunmal von der individuellen Qualität her nicht mehr so viel stärker als Leverkusen und Co. Da muss man realistisch sein. Wenigstens haben sie dann noch die Champions League Quali geschafft, was mit dieser Kaderqualität zwar angebracht, aber keinesfalls eine hundertprozentige Selbstverständlichkeit ist.
Die entscheidenden Fehler wurden für mich auf Management-Ebene gemacht. Man hat die Mannschaft zu stark geschwächt, man hat auch die Trainerbank zu stark geschwächt. Die schwierige Saison ist das folgerichtige Ergebnis. Wenigstens endete sie nicht mit dem Worst-Case.
Alternativen dazu? Also zu den Abgängen. Mit Ausnahme der Tuchel-Entlassung sehe ich nicht, was man hätte anders machen können.
12.05.2018 - 21:05 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Alternativen dazu? Also zu den Abgängen. Mit Ausnahme der Tuchel-Entlassung sehe ich nicht, was man hätte anders machen können.
Zitat von Acula
Es ist gar nicht mal so stark nur die Schuld der bestehenden Mannschaft. Die Mannschaft von letzter Saison abzüglich Dembele und (großteils) Aubameyang und Reus, ist nunmal von der individuellen Qualität her nicht mehr so viel stärker als Leverkusen und Co. Da muss man realistisch sein. Wenigstens haben sie dann noch die Champions League Quali geschafft, was mit dieser Kaderqualität zwar angebracht, aber keinesfalls eine hundertprozentige Selbstverständlichkeit ist.
Die entscheidenden Fehler wurden für mich auf Management-Ebene gemacht. Man hat die Mannschaft zu stark geschwächt, man hat auch die Trainerbank zu stark geschwächt. Die schwierige Saison ist das folgerichtige Ergebnis. Wenigstens endete sie nicht mit dem Worst-Case.
Es ist gar nicht mal so stark nur die Schuld der bestehenden Mannschaft. Die Mannschaft von letzter Saison abzüglich Dembele und (großteils) Aubameyang und Reus, ist nunmal von der individuellen Qualität her nicht mehr so viel stärker als Leverkusen und Co. Da muss man realistisch sein. Wenigstens haben sie dann noch die Champions League Quali geschafft, was mit dieser Kaderqualität zwar angebracht, aber keinesfalls eine hundertprozentige Selbstverständlichkeit ist.
Die entscheidenden Fehler wurden für mich auf Management-Ebene gemacht. Man hat die Mannschaft zu stark geschwächt, man hat auch die Trainerbank zu stark geschwächt. Die schwierige Saison ist das folgerichtige Ergebnis. Wenigstens endete sie nicht mit dem Worst-Case.
Alternativen dazu? Also zu den Abgängen. Mit Ausnahme der Tuchel-Entlassung sehe ich nicht, was man hätte anders machen können.
Ich würde zum Beispiel niemals behaupten, dass die Verantwortlichen die Mannschaft geschwächt hätten oder Fehler gemacht hätten, als sie Gündogan, Hummels und Mkhitaryan gleichzeitig verkauft haben. Alle hatten nur noch ein Jahr Restvertrag und es blieb gar keine vernünftige Alternative, als sie zu verkaufen.
Aber einen Dembele, der sein größtes Potential noch gar nicht ausgeschöpft hat, 4 Jahre vor Vertragsende zu verkaufen, obwohl er realistischerweise seinen Marktwert und seine Ablösesumme in den nächsten Jahren sogar noch steigert, und der aus Karrieregründen zu Kreuze gekrochen gekommen wäre, wenn man ihm einen Wechsel verweigert hätte (gerade WEIL Dembele egoistisch ist, hätte er genau das gemacht, weils für seine Karriere am besten wäre) und einen Aubameyang, der in der Hinrunde 13 Tore schoss, im Winter (!) zu verkaufen, und dazu noch den mit besten Trainer Deutschlands zu entlassen - tut mir Leid, aber da kann ich die Verantwortlichen nicht von Fehlern freisprechen.
Die schwierige Saison ist vor allem eine Folge der Personalpolitik der Führungsebene.
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